DE1941761U - Zahnaerztlicher zusatztisch. - Google Patents

Zahnaerztlicher zusatztisch.

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DE1941761U
DE1941761U DEE22807U DEE0022807U DE1941761U DE 1941761 U DE1941761 U DE 1941761U DE E22807 U DEE22807 U DE E22807U DE E0022807 U DEE0022807 U DE E0022807U DE 1941761 U DE1941761 U DE 1941761U
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Description

EMDA Fabrik elektro-medizinischer und dentaler Apparate Georg Hartmann, Frankfurt am Main
Zahnärztlicher Zusatztisch
Die Erfindung betrifft einen zahnärztlichen Zusatztisch, vorzugsweise einen Rolltisch= Derartige auch "stumme Assistenten" genannte Tische werden vom Zahnarzt benutzt, wenn er bei einer bestimmten Arbeit, z„ B. einer Operation, eine größere Menge an zahnärztlichem Zubehör in Reichweite benötigt als wie auf oder am üblichen Arbeitstisch, z.B. einem mit dem Behandlungsstuhl oder einer Säule verbundenen Schwenktisch, untergebracht werden können. Derartige Zusatztische sind besonders interessant, wenn der Zahnarzt im Sitzen arbeitet, weil seine Reichweite entsprechend geringer ist und ein Aufstehen den Behandlungsablauf sehr stören würde,
Die bekannten zahnärztlichen Zusatztische bestehen aus einem normalen Tisch mit vier Beinen, an denen Rollen angebracht sind. Sie werden bei Bedarf an den jeweils benötigten Platz geschoben.
Nachteilig ist hierbei, daß die Beine außerordentlich stark stören. Dies gilt insbesondere bei sitzender Arbeitsweise. Der Tisch muß so weit vom Arbeitsplatz des Zahnarztes entfernt sein, daß dieser bei einer Drehung seines Sitzes mit seinen eigenen Beinen nicht gegen die Tischbeine schlägt»
Dieser Abstand ist aber bereits so groß, daß das auf dem Tisch liegende Zubehör nicht mehr bequem erreicht werden kann.
Der !feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zahnärztlichen Zusatztisch anzugeben , der wesentlich dichter an den Arbeitsplatz des Zahnarztes herangerückt werden kann, ohne daß eine Behinderung auftritt.«
Zu diesem Zweck ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte nur einseitig gehalten und auf dem Quersteg:;
r
eines etwa T-fömigen Fußgestells abgestützt ist.
Auf diese Weise ergibt sich unterhalb der Tischplatte ein freier Raum, in den der Zahnarzt seine Beine bei einer Drehung seines Sitzes unbehindert hineinschwenken kann. Es stört weder ein Tischbein noch ein Teil des Fußgestells. Der normalerweise unter der Mitte der Tischplatte/Langssxeg des T-förmigen Fußgestells kann in Sonderfällen sogar aus der Mitte versetzt und damit noch mehr vom Arbeitsplatz des Zahnarztes entfernt werden. Demzufolge kann der Tisch sehr dicht an den Arbeitstisch herangefahren werden und die gesamte Tischoberseite liegt auch bei sitzender Arbeitsweise in bequemer Reichweite des Zahnarztes. In gleicher Weise kann von der anderen Seite her eine Assistentin, sogar sitzend, dicht an den Tisch heranrücken.
Es ist zwar bereits eine nur einseitig gehaltene und einseitig auf einem Fußgestell abgestützte Tischplatte bei sogenannten Bett-Tischen in Krankenhäusern bekannt. Diese Bauform ist aber durch den Verwendungszweck bedingt, weil die Tischplatte über einen unverrückbaren Gegenstand, nämlich das Bett, geschoben werden muß.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Tischplatte höhenverstellbar ist und Gewichtausgleichvorrichtungen sich oberhalb des Querstegs befinden. Die Höhenverstellbarkeit ermöglicht
es, den Zusatztisch sowohl "bei stehender als auch bei sitzender Arbeitsweise bequem verwenden zu können. Die Gewichtsausgleichsvorrichtungen sind so angeordnet, daß sie ebenfalls nicht den freien ülaurn unterhalb der Tischplatte und dessen Zugänglichkeit von der einen Seite behindern.
Die Gewichtsausgleichsvorrichtung kann sich in einem feststehenden Gehäuse befinden, das sich parallel und oberhalb des Querstegs erstreckt. Dieses Gehäuse dient als Schutz für die beweglichen Teile der Gewichtsausgleichsvorrichtung, führt zu einem ästhetischen Gesamteindruck des Tisches und ist ebenfalls so angeordnet, daß die freie Zugänglichkeit des Raumes unterhalb der Tischplatte nicht gestört wird.
Ein weiterer Vorteil des neuerungsgemässen Zusatztisches besteht darin, daß er zum Versand in drei Hauptteile zerlegt werden kann, nämlich den Plattenteil, den Längssteg des Fußgestells und den zwischen diesen verbleibenden Teil. Auf diese Weise erhält man drei jeweils etwa in einer Ebene sich erstreckende Bauteile, die auf kleinstem Raum verpackt werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung besteht der Plattenteil aus einer Platte mit darunter befindlichen Schubfächern und einem über dem Quersteg angeordneten Stützgehäuse, in dem gegebenenfalls Behälter oder dergleichen untergebracht sind. Dadurch daß der Stützteil neben der Platte angeordnet ist, kann man die Tischhöhe - bei gleicher Gewichtsausgleichs-
niedriger
vorrichtung -/halten als bei unter der Platte angeordnetem Stützteil. Da nicht die gesamte Tischbreite zum Abstützen benötigt wird, kann der verbleibende Teil des Stützgehäuses mit Behältern, Kästen, Fächern u. dgl. versehen werden.
Eine besonders zweckmäßige Führung kennzeichnet sich durch ein mit dem Fußgestell verbundenes senkrechtes Vierkantrohr, auf dem ein den Plattenteil tragender Schlitten mittels im
Abstand angeordneter Rollen geführt ist. Das Vierkantrohr kann hierbei unbearbeitet bleiben und beispielsweise unmittelbar mit dem Quersteg des Fußgestells, der aus dem gleichen Material hergestellt sein kann, verschweißt sein.,
Am günstigsten ist es, vier Rollenpaare zu verwenden, von denen zwei von einander gegenüberliegenden Seiten am Vierkant anliegen und seine Kanten mit Spurkränzen umgreifen und zwei weitere in ähnlicher Anordnung in Vierkantlängsrichtung versetzt dazu angebracht sind. Hierbei kann mindestens ein Rollenpaar in Richtung zum Vierkant einstellbar sein. Auf diese Weise ist es möglich, eine spielfreie Führung mit einfachsten Mitteln zu erzielen.
Die Neuerung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen;
Fig. 1 eine räumliche Darstellung des neuerungsgemässen zahnärztlichen Zusatztisches,
Fig. 2 in räumlicher Darstellung die drei Hauptteile des Zusatztisches und
Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt durch die Führung für die Höhenverstellbarkeit des Tisches,
Ein Tischteil 1 besteht aus einer Tischplatte 2 mit darunter angebrachten Schubfächern 3 und einem daneben angeordneten Stützgehäuse 4> dasüber einen höhenverstellbaren Schlitten 5 geschoben ist und im übrigen Behälter 6 u.dgl. aufweist. Der Schlitten 5 ist auf einem Vierkantrohr 6 geführt, das mit einem Fußgestell 7 verbunden ist. Letzteres hat T-Form und besteht aus einem Quersteg 8 und einem Längssteg 9, wobei jeweils an den Enden Rollen 10 angebracht sind. Am Vier-, kantrohr 6 ist ein abnehmbares Gehäuse 11 angebracht, das die Teile der Tischführung und außerdem eine Gewichtsausgleichs-
vorrichtung abdeckt« Diese kann "beispielsweise aus Gegengewichten bestehen, welche dem Gewicht des Tischteils entsprechen und zu beiden Seiten des Vierkantrohrs/angeordnet sind. Auf diese Weise erreicht man, daß die Führung mit Ausgleichsgewichten sowie das ganze Gehäuse 11 etwa senkrecht oberhalb des Quersteges 8 angeordnet sind. Außerdem ist eine Bremse vorhanden, um eine gewählte Höhenstellung zu arretieren. Hiervon ragt lediglich der Auslöserhebel 24 aus dem Gehäuse heraus.
Es ist klar erkennbar, daß sich unterhalb der Tischplatte 2 vor dem Quersteg 9 ein freier Raum ergibt, in welchen der Zahnarzt bei sitzender Arbeitsweise seine Füße von rechts her hineinschwenken kann, so daß er den Zusatztisch sehr dicht an seinen Arbeitsplatz heranholen kann, ohne durch ihn behindert zu werden. Von der anderen Seite her kann eine Assistentin ebenfalls dicht an den Tisch heranrücken. Der Zusatztisch kann auch von einem Zahnarzt verwendet werden, der linkshändig arbeitet. Es brauchen lediglich die Schubkästen 3 nach der entgegengesetzten Seite herausziehbar gemacht zu werden.
Für den Versand ist es zweckmäßig, wenn der Tischteil, also die Tischplatte 2 mit dem Stützgehäuse 4 als ein Hauptteil vom Schlitten 5 abnehmbar ist und wenn der Längssteg 9 des Fußgestells vom Quersteg 8 lösbar ist. Dann verbleibt ein Bauteil, das aus dem Schlitten 5, dem Vierkantrohr 6, dem Quersteg 8 und dem Gehäuse 11 besteht und sich im wesentlichen nur in eine Ebene erstreckt. Die drei in Fig. 2 getrennt gezeichneten Hauptteile lassen sich platzsparend verpacken und versenden.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform für die Führung des Schlittens 5 auf dem Vierkantrohr 6 veranschaulicht. Der Schlitten besteht aus einem hohlen Vierkantrohr, auf einander gegenüber liegenden Seiten zwei Rollenträger 12 mittels einer Unterlegplatte 13 und Schrauben 14 befestigt sind. Jeder Rollenträger
trägt an einem Ende unmittelbar eine Achse 15 für Führungsrollen 16 und am anderen Ende einen Schwenkarm 17» Dieser
Τ Q
ist um eine Achse7 schwenkbar, trägt die Achse 19 für ein weiteres Paar von Führungsrollen 16 und kann mittels einer Stellschraube 20 in Richtung auf das Vierkantrohr 6 verstellt werden. Jede Führungsrolle 16 liegt mit einer Umfangsfläche 21 an einer Seitenfläche des Yierkantrohres 6 an und greift mit einem Spurkranz 22 um die Kante des Rohres herum und führt die Anordnung längs einer angrenzenden Seitenfläche des Yierkantrohresο Am oberen Ende des Vierkantrohres ist ein Träger 23 befestigt, der beidseitig über das Vierkantrohr hinausragt und Rollen trägt, über die ein Seilzug läuft, der an einem Ende die Gewichte der Gewichtsausgleichsvorrichtung trägt und mit dem anderen Ende unten am Schlitten 5 befestigt ist.
Abwandlungen von dem veranschaulichten Ausführiigsbeispiel sind in vielerlei Richtung möglich, ohne den Grundgedanken der !Teuerung zu verlassen» Beispielsweise kann der Längssteg 9 des Fußgestells aus der Mitte versetzt sein. Er kann an seinem freien Ende mit einem zusätzlichen Quersteg versehen sein. Wesentlich ist in allen Fällen, daß der freie Zugang zu dem Raum unterhalb der Tischplatte von einer Seite her nicht beeinträchtigt wird.

Claims (7)

Α Π 5 9 ΊO0^ π η ί - 7 Schutzansprüche
1. Zahnärztlicher Zusatztisch, vorzugsweise Rolltisch, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte nur einseitig gehalten und auf dem Quersteg eines etwa T-fö'rmigen Fußgestells abgestützt ist.
2. Zahnärztlicher Zusatztisch nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte höhenverstellbar ist und Gewichtsausgleichsvorrichtungen sich oberhalb des Querstegs befinden»
3. Zahnärztlicher Zusatztisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gehäuseausgleichsvorrichtungen in einem feststehenden Gehäuse befinden, das sich parallel und oberhalb des Querstegs erstreckt.
4. Zahnärztlicher Zusatztisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch zum Versand in drei Hauptteile zerlegbar ist, nämlich den Plattenteil, den Längssteg des Fußgestells und den zwischen diesen verbleibenden Teil.
ο Zahnärztlicher Zusatztisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenteil auf einer Platte mit darunter befindlichen Schubfächern und einem über dem Quersteg angeordneten Stützgehäuse, in dem gegebenenfalls Behälter o. dgl. untergebracht sind, besteht.
6. Zahnärztlicher Zusatztisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein mit dem Fußgestell verbundenes senkrechtes Vierkantrohr, auf dem ein den Plattenteil tragender Schlitten mittels im Abstand angeordneter Rollen geführt ist.
7. Zahnärztlicher Zusatztisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß von vier Rollenpaaren, von denen zwei von einander gegenüberliegenden Seiten am Vierkant anliegen und seine Kanten mit Spurkränzen umgreifen und zwei weitere in ähnlicher Anordnung in Vierkantlängsrichtung versetzt dazu angebracht sind, mindestens ein Rollenpaar in Richtung zum Vierkant einstellbar ist.
DEE22807U 1966-01-20 1966-01-20 Zahnaerztlicher zusatztisch. Expired DE1941761U (de)

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