DE194571C - - Google Patents

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DE194571C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 194571 — KLASSE 15 f. GRUPPE
EDUARD EULENSTEIN in LEIPZIG.
In einen Schreibtisch eingebaute Kopierpresse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Schreibtischen, die eine besondere Kopierpresse überflüssig macht und es ermöglicht, das Kopierbuch im eingepreßten Zustande ohne weiteres unzugänglich unter Verschluß zu halten. Dies wird dadurch erreicht, daß die Preßplatten in einem Schubfache des ■ Schreibtisches derart angeordnet sind, daß sie beim Hineinschieben des Schubkastens in ίο den Schreibtisch selbsttätig zusammengepreßt werden und beim Herausziehen des Schubkastens die Pressung selbsttätig wieder aufgehoben wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in
Fig. ι im Längsschnitt und
Fig. 4 im Querschnitt bei eingeschobener Presse dargestellt.
Fig. 2 ist ein der Fig. 1 entsprechender Längsschnitt in größerem Maßstabe.
Fig. 3 ist eine Draufsicht derselben Einrichtung unter Weglassung der Deckplatte a des Schreibtisches.
■ Fig. 5 ist ein Längsschnitt der Presse in geöffnetem Zustande.
In dem Schreibtische α sind in dem Räume,
den sonst der mittlere Schubkasten ausfüllen würde, auf je zwei Leisten oder Winkeleisen b, die am Schreibtisch befestigt sind, die Rollen d gelagert. Die Achsen der unteren Rollen liegen in einer wagerechten Ebene, während die Ebene, in der die Achsen der oberen Rollen liegen, hinten nach unten geneigt ist.
Auf den unteren Rollen ruht die untere Preß ■ platte.^/. Sie ist mit einer Stirnwand g versehen, die die vordere öffnung bei eingeschobener Einrichtung ganz ausfüllt und in üblicher Weise mit einem Schloß und Handgriff zum Herausziehen versehen ist. Zur besseren Versteifung kann die untere Preßplatte auch mit Seitenwänden und einer Hinterwand versehen sein. Ferner ist auf der unteren Preßplatte noch eine Zwischenwand h befestigt. Sie dient zur Lagerung der oberen Preßplatte und ist so weit von der vorderen Stirnwand entfernt, daß zwischen beiden genügender Raum für das Kopierbuch vorhanden ist. Die obere Preßplatte k ist mit scharnierartigen Ansätzen m versehen, die sich in entsprechende Vertiefungen η in der Querwand h einlegen.
Der Neigung der oberen Rollenebene entsprechend ist in an sich bekannter Weise die obere Preßplatte k keilförmig gestaltet, so daß beim Hineinschieben der Preßplatten zwischen die Rollen alle oberen Rollen sich gleichzeitig auf die obere Preßplatte auflegen und einen gleichmäßigen Druck darauf ausüben. Das zwischen den beiden Preßplatten befindliche Kopierbuch ο muß natürlich die richtige Stärke besitzen, oder es muß durch entsprechende Beilagen die richtige Entfernung der beiden Preßplatten hergestellt werden, damit beim Einschieben derselben zwischen die Rollen auch tatsächlich ein Zusammenpressen stattfindet. Mit. der Kopiereinrichtung ist eine Vorrichtung verbunden, die das selbsttätige Aufklappen der oberen Preßplatte beim Herausziehen der Einrichtung aus dem Schreibtisch bewirkt. Zunächst ist die untere

Claims (4)

Preßplatte genügend lang-gemacht, um sie weit herausziehen zu können, ohne daß sie nach unten kippt. Es ist ferner über den oberen Druckrollen an der Unterseite der Schreibtischplatte eine Eisenschiene ρ befestigt. Auf dieser Schiene ist mittels der Schieber q eine zweite Schiene r verschiebbar. Die Schiene r trägt an ihrem vorderen Ende, durch ein Scharnier mit ihr verbunden, einen ίο Haken s. In der oberen Preßplatte k befindet sich nicht weit von ihrer hinteren Kante eine Vertiefung t, über der ein Steg u befestigt ist. Beim Herausziehen der Presse gleitet der Haken s auf der oberen Preßplatte entlang, bis er an die Vertiefung t kommt. In diese fällt er ein und hakt sich am»Steg u fest. Beim weiteren Herausziehen folgt der Haken zunächst der Bewegung der oberen Preßplatte, da sich die Schiene r an der Schiene ρ entlang nach vorn bewegt. Dann trifft der vordere Schieber q gegen einen Anschlag, so daß die Schiene r sich nicht weiter bewegen kann und der Haken s die obere Preßklappe hochklappt, die sich gegen die Querwand h stemmt. Das Kopierbuch liegt dann frei und kann herausgenommen werden. Das Herausziehen und Hinein- - schieben der Presse in den Schreibtisch geschieht sehr leicht und es kann kein Festklemmen stattfinden, da infolge der schräg nach hinten geneigten oberen Rollenebene und der keilförmigen oberen Preßplatte ein Einpressen erst im letzten Augenblick des Hineinschiebens stattfindet und beim Herausziehen die Pressung sofort aufhört. Pate nt-A ν Sprüche:
1. In einen Schreibtisch eingebaute Kopierpresse, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatten in einem Schubfache des Schreibtisches derart angeordnet sind, daß sie beim Hineinschieben des Schubkastens in den Schreibtisch selbsttätig zusammengepreßt werden und daß beim Herausziehen des Schubkastens die Pressung selbsttätig wieder aufgehoben wird.
2. Kopierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise keilförmig ausgebildeten Preßplatten ff, k) zwischen in dem Schreibtische angebrachte Rollenreihen (d) geschoben werden, deren Achsen nach hinten zu in gleicher Neigung zueinander liegen wie die äußeren Flächen der Preßplatten.
3. Kopierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herausziehen der Presse aus dem Schreibtisch die obere Preßplatte (k) selbsttätig vom Kopierbuch (0) abgehoben wird.
4. Kopierpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß über der Presse am Schreibtisch ein Haken (s) in der Weise gelagert ist, daß er beim Herausziehen der Presse in einen Steg (11) an der oberen Preßplatte einhakt und dann der Bewegung der Presse nach außen zunächst ein Stück folgt, in seiner Bewegung aber derart begrenzt ist, daß er^ vor Beendigung des Herausziehens der Presse angehalten wird und dadurch die obere Preßplatte hochklappt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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