DE1948454U - Staender fuer verkaufs-, dekorations- und werbezwecke. - Google Patents

Staender fuer verkaufs-, dekorations- und werbezwecke.

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DE1948454U
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Vereinigte Papierwerke Schickedanz and Co
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Vereinigte Papierwerke Schickedanz & Co., Nürnberg, Siegfriedstr, 9-17
"Ständer für Verkaufs-, Dekorations- und Werbezwecke"
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ständer für Verkaufs-, Dekorations-, Werbe- und sonstige Zwecke mit einer dem Abstand zwischen Boden und Decke des betreffenden Raumes anpaßbaren Tragsäule, welche die z.B. korbartigen Träger für die Waren, Dekorationsmittel, Werbemittel od.dgl. aufnimmt.
Bei den bekannten derartigen Ständern erfolgt die Befestigung der Träger an der Tragsäule meist durch Schrauben oder mittels einer Hakenverbindung. Zu diesem Zweck muß die Tragsäule mit Gewindebohrungen oder Öffnungen für die Haken versehen sein, wodurch die Stabilität der Säule verringert wird. Die Höhenverstellung der Träger kann in diesem Fall natürlich nur in relativ großen Stufen erfolgen. Schließlich können wegen der ins Innere der Tragsäule ragenden Befestigungselemente (Sehrauben oder
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Haken) für die Träger, insbesondere bei teleskopartig ausgebildeten Tragsäulen, Schwxerigkexten bei der gegenseitigen Verstellung der Teile der Tragsäule auftreten.
Bei teleskopartigen Tragsäulen werden diese Schwxerigkexten bei einer bekannten Ausführungsform dadurch vermieden, daß die Träger an einem über die Tragsäule geschobenen Rohrstück befestigt sind. Dieses Rohrstück wird in einer bestimmten Höhe auf der Tragsäule durch eine Sperrklinke gehalten, welche an einer durch eine Ringnut gebildeten Schulter der Tragsäule angreift. Bei dieser Konstruktion erweist es sich jedoch - abgesehen davon, daß sie aufwendig und daher kostspielig ist - als nachteilig, daß die einzelnen Träger wegen der erforderlichen Länge des Rohrstückes nur in großem Abstand voneinander angebracht werden können.
Ziel der Erfindung ist es, eine einfache Möglichkeit zur Befestigung der Träger an der Tragsäule zu finden, wobei weder die Stabilität der Tragsäule noch die Verstellbarkeit ihrer Teile beeinträchtigt wird, und welche darüberhinaus eine weitgehend stufenlose Höhenverstellung der Träger an der Tragsäule ermöglicht.
Dieses Ziel wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Träger mittels die Tragsäule umgebender, schräg zur Tragsäulenachse verlaufender Schlingen an der Trag-
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säule befestigt sind. Dadurch können die Träger, z.B. Körbe für die Waren od.dgl., sowohl in der Höhenlage, als auch ringsherum an jeder geeigneten Stelle an der Tragsäule angebracht werden.
Es können Schlingen Verwendung finden, die nach Art der bekannten Steigeisen für Telegrafenmasten wirken. Es ist jedoch nach der Erfindung auch möglich, die Ausbildung so zu wählen, daß Rasten der Tragsäule mit Gegenrasten der Schlingen zusammenwirken. Dadurch wird die Tragfähigkeit der Träger erhöht. Diese Rasten der Tragsäule und damit zusammenwirkenden Gegenrasten der Schlingen können verschieden ausgebildet sein, sei es, daß außen an der Tragsäule Kerben sich befinden, in welche die Schlingen sich einhängen, sei es, daß die Tragsäule mit radialen Stiften o.dgl. versehen ist, an welche die Schlingen anhängbar sind, sei es, daß die Tragsäule Bohrungen aufweist, in welche an den Schlingen befindliche Stifte, Zacken od. dgl. einsteckbar sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es ist schaubildlich ein Verkaufsständer gezeigt.
Dieser Ständer weist eine einzige Tragsäule auf. Diese besteht beim gezeichneten Ausführungsbeispiel aus zwei
telskopartig gegeneinander verschieblichen Rohren a und ■ b. Diese Teile sind dem Abstand Boden-Decke anpaßbar. In der Gebrauchslage sind sie aneinander festlegbar. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel dient dazu ein z. B. mittels eines Exzenters wirksamer Knebel, der mit Hilfe des Handgriffs c zu betätigen ist.
Um Boden und Decke des Raumes beim Verspannen der Tragsäule gegen Beschädigungen zu schützen, ist am freien Ende des oberen und des unteren Tragsäulenteils je 'eine Kappe f aus nachgiebigem Werkstoff, z. B. Gummi, vorgesehen. An der Tragsäule sind die z. B. korbartigen Träger d für die Waren, aber auch Träger für Dekorationsund Werbemittel angebracht. Zu ihrer Befestigung dienen Schlingen e, welche die Tragsäule umgeben und schräg zu deren Achse verlaufen. Solche Schlingen e sind nach Art der zum Begehen von Telegrafenmasten gebräuchlichen Steigeisen wirksam. Sie bestehen vorteilhafterweise aus einer Seele, z. B. aus Draht, und einer Umhüllung mit großem Reibungskoeffizienten, z. B. aus Kunststoff, Gummi ο. dgl.
Gegebenenfalls können zur Erhöhung der Tragfähigkeit noch Rasten der Tragsäule und damit zusammenwirkende Gegenrasten der Schlingen vorgesehen sein.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann z.B. die Tragsäule auch aus gegeneinander verschieblichen und
aneinander festlegbaren Schienen gebildet sein.

Claims (2)

Schutzansprüche
1. Ständer für Verkaufs-, Dekorations-jMerbe- und sonstige Zwecke mit einer dem Abstand zwischen Boden und Decke des betreffenden Raumes anpaßbaren Tragsäule, welche die z.B. korbartigen Träger für die Waren, Dekorationsmittel, Werbemittel od.dgl. aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (d) mittels die Tragsäule (a, b) umgebender, schräg zur Tragsäulenachse verlaufender Schlingen (e) an der Tragsäule befestigt sind.
2. Ständer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Rasten der Tragsäule (a, b) und damit zusammenwirkende Gegenrasten der Schlingen (e).
ä! Dioss Unterlege ;s-c- ." 'c fassung der ursprünglich ei.,.-!.· DIa ursprünglich eingereicht u. .-:, . •Ines reohtlichan Interesses g^j.,.-.·. .· ,.. •eaativ· zu den übHaten "Pi«is»n Qeifefert.
:- - " ■*--> ^ "■■.·.·% s".s wacht von der Wort- . ·. · .J <<-■ ALv/aichung 1st ni*ht geprüft.
....■" -.ν. ώ ^--.nen j^srzett ohne Nocfewete
n, μ-, λ. ; ·■':.-■' i'-^r, aueh fctokop^n oder TOm-Deursch» PUsnfomt. GebrauehsmustersieUa
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