DE19516909A1 - Bahnförmiges Heizelement und Herstellungsverfahren hierfür - Google Patents
Bahnförmiges Heizelement und Herstellungsverfahren hierfürInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein bahnförmiges
Heizelement mit ausgezeichneten Isoliereigenschaften, das
geeignet ist, das Gefrieren von Straßen zu verhindern, sowie
ein Herstellungsverfahren für dieses Heizelement.
Wo Spikereifen in kalten Regionen, beispielsweise in Ja
pan, nicht verwendet werden dürfen, wurden verschiedene
Arten von Gefrierschutzsystemen für Straßen vorgeschlagen,
beispielsweise Warmwassersysteme, elektrische Heizsysteme
und andere Systeme.
Bei den Warmwassergefrierschutzsystemen wird warmes Was
ser mittels eines Boilers unter Verwendung von Gas, Kerosin,
Elektrizität oder einer ähnlichen Wärmequelle erzeugt. Das
warme Wasser zirkuliert in Rohren aus Kupfer, Stahl, Po
lyvinylchlorid oder aus einem ähnlichen Material. Das warme
Wasser liefert eine der verbrauchten Wärmemenge entspre
chende Wärmemenge.
Bei Gefrierschutzsystemen mit elektrischer Heizung sind
metallische Widerstandsdrähte unter der Straßendecke einge
bettet und elektrisch angeschlossen.
Die Warmwassergefrierschutzsysteme haben jedoch die fol
genden Nachteile:
Erstens ist es schwierig, das warme Wasser zu regeln, und zwar aus den folgenden Gründen: Aufgrund der Zirkulation des warmen Wassers durch die Rohre wird zum Erhöhen der Temperatur eines gesamten Systems Zeit benötigt. Es ist erforderlich, die Temperatur des gesamten Systems insgesamt zu regeln, wodurch eine aufgeteilte Regelung der Temperatur schwierig ist, und eine ungleichmäßige Temperaturverteilung in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen den Rohren auftre ten kann. Ein Wasserleck in einem Teil des Rohres kann die Funktion des gesamten Systems zerstören.
Erstens ist es schwierig, das warme Wasser zu regeln, und zwar aus den folgenden Gründen: Aufgrund der Zirkulation des warmen Wassers durch die Rohre wird zum Erhöhen der Temperatur eines gesamten Systems Zeit benötigt. Es ist erforderlich, die Temperatur des gesamten Systems insgesamt zu regeln, wodurch eine aufgeteilte Regelung der Temperatur schwierig ist, und eine ungleichmäßige Temperaturverteilung in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen den Rohren auftre ten kann. Ein Wasserleck in einem Teil des Rohres kann die Funktion des gesamten Systems zerstören.
Zweitens ist eine aufwendige Wartung aus den folgenden
Gründen erforderlich: Da sich Kalzium im warmen Wasser auf
den Innenflächen des Rohres niederschlägt, muß dieses
entfernt werden und das Rohr von innen gereinigt werden. Au
ßerdem muß die Anlage aufgrund der kurzen Standzeit eines
Boilers alle fünf bis sieben Jahre erneuert werden.
Drittens ist es schwierig, das System stabil arbeiten zu
lassen, da es beispielsweise bei Bergstraßen schwierig ist,
Kraftstoff nachzufüllen.
Viertens wird die Umwelt aus den folgenden Gründen bela
stet: Ein Warmwasserboiler erzeugt Lärm; und wenn Gas,
Kerosin oder ein ähnlicher Brennstoff verwendet wird, werden
Schadstoffe in die Luft emittiert.
Gefrierschutzsysteme mit elektrischer Heizung haben ge
genüber den Warmwassergefrierschutzsystemen den Vorteil, daß
sie geräuschlos und schadstofffrei arbeiten. Sie sind leicht
zu regeln und erfordern keine der Reinigung bei Warmwasser
systemen entsprechende Wartung. Jedoch führt die Verwendung
eines metallischen Widerstandes dazu, daß die Menge der
elektrischen Energie mit der Temperatur ansteigt. Außerdem
kann eine ungleichmäßige Verteilung der Temperatur aufgrund
eines weitmaschigen Verdrahtungsnetzes auftreten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein bahnförmiges Heizele
ment zur Verfügung zu stellen, dessen Temperatur leicht zu
regeln ist, das Wärmeenergie stabil zur Verfügung stellt,
leicht zu warten ist und eine geringe Belastung der Umwelt
mit sich bringt.
Außerdem soll ein Verfahren zur Herstellung eines sol
chen bahnförmigen Heizelementes geschaffen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
bahnförmiges Heizelement mit
einem Heizelementkörper, in dem Glasfasern zur Isolie rung in einer ersten und einer zweiten Richtung gewebt sind, Kohlefasern zum Heizen in vorgegebenen Abständen in der ersten Richtung gewebt sind, und ein erster und ein zweiter Leiter in der zweiten Richtung zur Verwendung als Elektroden gewebt sind;
einem warmhärtbaren Harz enthaltenden Bindematerial zum Verbinden der Glasfasern, der Kohlefasern und der Leiter;
und auf beiden Seiten des Heizelementkörpers aufgekleb ten Kunstharzfolien.
einem Heizelementkörper, in dem Glasfasern zur Isolie rung in einer ersten und einer zweiten Richtung gewebt sind, Kohlefasern zum Heizen in vorgegebenen Abständen in der ersten Richtung gewebt sind, und ein erster und ein zweiter Leiter in der zweiten Richtung zur Verwendung als Elektroden gewebt sind;
einem warmhärtbaren Harz enthaltenden Bindematerial zum Verbinden der Glasfasern, der Kohlefasern und der Leiter;
und auf beiden Seiten des Heizelementkörpers aufgekleb ten Kunstharzfolien.
Die zweite Richtung liegt vorzugsweise etwa senkrecht
zur ersten Richtung, die wiederum vorzugsweise die Längs
richtung einer im wesentlichen rechtwinklig zugeschnittenen
Bahn darstellt. Als warmhärtbarer Harz kann ein beliebiger
bei erhöhter Temperatur aushärtender Kunststoff verwendet
werden. Als Kunstharzfolien sind beliebige elektrisch
isolierende Kunststoffolien verwendbar.
In Weiterbildung weist das bahnförmige Heizelement Ein
schnitte auf, die dadurch gebildet sind, daß der erste und
der zweite Leiter des Heizelementkörpers abwechselnd durch
geschnitten sind.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekenn
zeichnet, daß die bahnförmigen Heizelemente außerdem gewebte
Abdeckbahnen aufweisen, zu deren Herstellung Glasfasern
gewebt und mit warmhärtbarem Harz imprägniert werden, und
die von beiden Seiten in unmittelbaren Kontakt mit den
isolierenden Kunstharzfolien gebracht werden.
Vorteilhafterweise weisen die bahnförmigen Heizelemente
Durchgangslöcher auf, die neben den Leitern und den Kohlefa
sern angeordnet sind.
Verfahrensmäßig wird die Aufgabe gelöst durch ein Ver
fahren zur Herstellung eines bahnförmigen Heizelementes, wo
bei die Leiter mit den Glasfasern und den Kohlefasern beim
Weben der Glas- und Kohlefasern verwebt werden.
Im bevorzugter Weiterbildung ist das Herstellungsverfah
ren dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Schaltkreisab
schnitte dadurch geschaffen werden, daß der erste und der
zweite Leiter des Heizelementkörpers abwechselnd durchge
schnitten werden; und daß der Heizelementkörper auf vorgege
bene Abmessungen geschnitten wird.
Da der Heizelementkörper eine Webstruktur aus isolieren
den Glasfasern, Kohleheizfasern und aus Leitern aufweist und
die Glasfasern, die Kohlefasern und die Leiter mit Hilfe ei
nes Bindemittels zusammengehalten werden, ist eine einfache
Positionierung der Kohlefasern untereinander und der Kohle
fasern in bezug auf die Leiter möglich. Außerdem werden die
Kohlefasern und die Leiter in ihrer Position festgelegt. Es
kann auch kein elektrischer Verlust auftreten, weil außerdem
isolierende Harzbahnen auf beide Seiten des Heizelementkör
pers aufgeklebt sind.
Im Unterschied zu einem metallischen Widerstand regelt
die Kohlefaser einen Temperaturanstieg selbst und daher
steigt die Menge der elektrischen Energie nicht an. Außerdem
weisen die Kohle- und Glasfasern eine fast unbegrenzte
Standzeit auf und bewirken einen Ausfall nur dann, wenn sie
künstlich beschädigt werden.
Wenn der erste und zweite Leiter des Heizelementkörpers
abwechselnd durchgeschnitten sind, um Einschnittbereiche zu
bilden, können elektrische Schaltkreisabschnitte leicht aus
den durch die Einschnitte unterteilten Leitern und den mit
den Leitern verbundenen Kohlefasern gebildet werden.
Wenn die mit warmhärtbarem Harz imprägnierten Abdeckbah
nen auf beiden Seiten mit den isolierenden Kunstharzfolien
in Kontakt gebracht sind, wird eine gute Adhäsion ermög
licht, wenn das Heizelement zwischen Hochtemperaturmateria
lien wie Asphalt o. dgl. eingelagert wird.
Durchgangslöcher in dem bahnförmigen Heizelement außer
halb der Leiter und Kohlefasern ermöglichen beim Einlagern
des bahnförmigen Heizelementes zwischen Materialien wie
Asphalt, Beton o. dgl. ein Hindurchgreifen des Materials und
auf diese Weise eine gute Haftung.
Da die Leiter mit den Glasfasern und den Kohlefasern
beim Weben der Glas- und der Kohlefasern verwebt werden, ist
die Herstellung einfach und eine Massenproduktion möglich.
Dadurch können Kosten reduziert werden. Da der erste und der
zweite Leiter des Heizelementkörpers zur Bildung von elek
trischen Schaltkreisabschnitten abwechselnd durchgeschnitten
sind, und da der Heizelementkörper auf vorgegebene Abmessun
gen geschnitten wird, können kontinuierliche Herstellungs
verfahren eingesetzt werden. Außerdem können Herstellungsko
sten durch Aufwickeln des Heizelementes auf Rollen einge
spart werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 Eine vergrößerte Darstellung des Heize
lementkörpers eines bahnförmigen Heiz
elementes in einer ersten Ausführungs
form;
Fig. 2 Eine perspektivische Darstellung des
Heizelementkörpers gemäß Fig. 1 im auf
gerollten Zustand;
Fig. 3 Eine schematische Darstellung der Her
stellung des bahnförmigen Heizelements
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 4 Eine perspektivische Darstellung eines
zweiten Ausführungsbeispiels des bahn
förmigen Heizelementes;
Fig. 5 Eine perspektivische Darstellung eines
dritten Ausführungsbeispiels des bahn
förmigen Heizelementes;
Fig. 6 Eine perspektivische Darstellung eines
vierten Ausführungsbeispiels des bahn
förmigen Heizelementes; und
Fig. 7A, 7B und 7C Anwendungsbeispiele für das bahnförmige
Heizelement.
Fig. 1 zeigt die wesentlichen Teile eines Heizelement
körpers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen bahnförmigen Heizelementes. Fig. 2 zeigt eine
perspektivische Darstellung des Heizelementkörpers gemäß
Fig. 1 im aufgerollten Zustand.
Ein bahnförmiges Heizelement 1 gemäß Fig. 1 weist einen
Heizelementkörper 10, ein Bindematerial 14 (Fig. 3) und
isolierende Kunstharzfolien 15 und 16 (Fig. 3) auf.
Der Heizelementkörper 10 wird als Webstruktur aus Kohle
fasern 11, Glasfasern 12 und einem Leiter 13 hergestellt.
Die Glasfasern 12 werden sowohl als Kettfaden als auch als
Schußfaden verwendet. Die Kohlefasern 11 werden in regelmä
ßigen Abständen von wenigen Millimetern bis einigen zehn
Millimetern als Schußfaden verwendet und der aus einem
Kupferdraht o. dgl. hergestellte Leiter 13 wird an beiden
Seiten des Heizelementkörpers als Kettfaden verwendet, um
als Elektrode zu wirken.
Da die Glasfasern 12 wie bei einem Stoff zwischen den
Kohlefasern 11 eingewebt sind, sind die Positionen der
Kohlefasern festgelegt und diese vollständig isoliert.
Außerdem stehen die Kohlefasern 11 und beide Leiter 13
miteinander in engem Kontakt, um eine elektrische Verbindung
herzustellen.
Der Grund für die Verwendung der Kohlefasern 11 ist, daß
die Kohlefasern für einen stabilen Widerstand sorgen und
nicht dazu führen, daß die Menge der elektrischen Energie
ansteigt, und zwar aufgrund ihrer im Gegensatz zum metalli
schen Widerstand vorhandenen Selbstregelung bei einem
Temperaturanstieg. Außerdem haben die Kohlefasern 11 und die
Glasfasern 12 aufgrund ihrer im wesentlichen unbegrenzten
Haltbarkeit den Vorteil, daß sie nur bei künstlicher Beschä
digung zu einer Fehlfunktion führen. Die Kohlefasern ermög
lichen es, Elektrizität von einer stabilen Quelle als
Wärmeenergie zu verwenden. Auf dieser Weise treten Luftver
schmutzung, Geräusche und ungleiche Temperaturverteilungen
nicht auf. Ein guter thermischer Wirkungsgrad verkürzt die
Temperaturanstiegszeit. Außerdem sind die Elektrizitätsko
sten geringer als bei bekannten elektrischen Drahtheizungen.
Der Heizelementkörper 10 kann, wie in Fig. 2 darge
stellt, aufgerollt werden. Bei dem aufgerollten Heizelement
körper sind die seitlichen Leiter 13 abwechselnd durchge
schnitten, um Einschnittbereiche 17A, 17B, 17C, 17D, . . . zu
bilden. Auf diese Weise entstehen elektrische Schaltkreisab
schnitte mit einer Elektrode 13A, Kohlefasern 11A, einer
Elektrode 13B, Kohlefasern 11B, einer Elektrode 13C, Kohle
fasern 11C usw.
Der Heizelementkörper 10 verwendet als Kohlefasern 11
ein Bündel von 1000 Kohlekernfasern, die jeweils einen
Durchmesser von 7 µm haben, wobei das Bündel einen Wider
stand von 456 Ω/m hat. Der Heizelementkörper wird zu einer
Größe von 0,9 m (Breite)×10 m gewebt, wobei die Kohlefa
sern 11 in einem Abstand von 20 mm angeordnet sind. Da der
Heizelementkörper 10 einen Verlustbereich von 15 mm Breite
und einen Elektrodenbereich von 60 mm an beiden Seiten
aufweist, beträgt die effektive Breite 810 mm. Bei einem Wi
derstand je Kohlefaser 11 (d. h. je Bündelabschnitt von
810 mm Länge) von 369,36 Ω und einer angelegten Spannung
von 200 V ergibt sich eine Wärmemenge pro Fläche und Stunde
von ca. 330 kcal/m²h.
Wenn der Heizelementkörper 10 m lang ist, enthält er 500
Kohlefaserbündel 11. Daraus ergibt sich bei der 4-Schalt
kreisabschnitt-Konstruktion gemäß Fig. 2 das folgende
Ergebnis.
Je Schaltkreisabschnitt gibt es 125 Kohlefaserbündel und
aufgrund der Parallelschaltung berechnet sich der Widerstand
des Heizelementkörpers 10 wie folgt: 369,36 Ω : 125 Fasern
ergibt ca. 2,95 Ω; 2,95 Ω×4 Schaltkreisabschnitte (in
Reihe) = 11,82 Ω. Bei einer angelegten Spannung von 200 V
berechnet sich der Strom wie folgt:
200 V : 11,8 Ω = 16,95 A. Somit ist die Leistung des Hei zelementkörpers 10 je Bahn 200 V×16,95 A = 3389,8 W. Die Leistungsdichte beträgt 3389,8 W : 9 m² = 376,6 W/m², und die Wärmemenge beträgt 3,766×860, das ist ca. 324 kcal/m²h.
200 V : 11,8 Ω = 16,95 A. Somit ist die Leistung des Hei zelementkörpers 10 je Bahn 200 V×16,95 A = 3389,8 W. Die Leistungsdichte beträgt 3389,8 W : 9 m² = 376,6 W/m², und die Wärmemenge beträgt 3,766×860, das ist ca. 324 kcal/m²h.
Wenn vier Einschnitte 17A, 17B, 17C und 17D vorgesehen
werden, liegt eine 4-Schaltkreisabschnitt-Konstruktion vor;
daher gibt es 125 Kohlefasern pro Schaltkreisabschnitt.
Nach dem Herstellen der Schaltkreisabschnitte gemäß Fig.
2 wird der Heizelementkörper 10 mit einem Bindematerial 14,
bspw. warmhärtbarem Harz o. dgl., imprägniert und dann mit
isolierenden Kunstharzfolien 15, 16 aus verstärktem Kunst
stoff von beiden Seiten laminiert.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Herstel
lungsvorrichtung für das bahnförmige Heizelement gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel.
In der Herstellungsvorrichtung gibt eine Aufgabevorrich
tung 101 das warmhärtbare Harz 14 auf den Heizelementkörper
10, und dann werden von oben und unten die isolierenden
Kunstharzfolien 15, 16 zugeführt und zwischen den Preßwalzen
102 gepreßt. Der Heizelementkörper wird von einer Heizvor
richtung 103 zur gleichmäßigen Verteilung des warmhärtbaren
Harzes 14 erhitzt und dann im letzten Schritt zwischen zwei
Preßwalzen 104 gepreßt, um das bahnförmige Heizelement 1 zu
bilden.
Das bahnförmige Heizelement 1 ist überzogen mit den iso
lierenden Kunstharzfolien 15, 16 und weist deshalb keine un
dichten Stellen für Wasser oder Elektrizität auf.
In Fig. 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines
bahnförmigen Heizelementes dargestellt.
Ein bahnförmiges Heizelement 1′ (bei dem keine elektri
schen Schaltkreisabschnitte wie in Fig. 2 gefertigt sind)
ist wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel aufgerollt. Das
bahnförmige Heizelement 1′ wird auf eine geeignete Länge L
geschnitten, um ein einziges bahnförmiges Heizelement 2
herzustellen.
Dann werden zur Herstellung der elektrischen Schalt
kreisabschnitte gemäß Fig. 2 Einschnittbereiche 21A, 21B und
21C von außen vorgesehen und Spannungsversorgungsanschlüsse
22, 23 an den Endabschnitten eines Leiters befestigt. Die
Drähte 24, 25 sind zu den Spannungsversorgungsanschlüssen
22, 23 geführt.
Gemäß diesem zweiten Ausführungsbeispiel können Heizele
mente verschiedener Leistung hergestellt werden. Es kann so
wohl eine Gleichspannung als auch eine Wechselspannung
angelegt werden.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel sind gewebte Ab
deckbahnen 31, 32 auf der Ober- und Unterseite des gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel hergestellten bahnförmigen
Heizelementes aufgebracht. Die gewebten Abdeckbahnen 31, 32
sind Webstrukturen aus Glasfasern, die mit warmhärtbarem
Harz als Bindemittel imprägniert sind. Es wird vorzugsweise
ein warmhärtbarer Harz verwendet, der bei hohen Temperaturen
reagiert.
Ein in der oben beschriebenen Weise hergestelltes bahn
förmiges Heizelement 3 ist zur Beheizung von asphaltierten
Straßen geeignet. Beim Asphaltieren hat der Asphalt eine
Temperatur von 140-170°C. Die Asphaltwärme löst die
Reaktion des warmhärtbaren Harzes aus. Das bahnförmige
Heizelement 3 wird dabei unter Einwirkung einer von oben
wirkenden Druckkraft zwischen der oberen und der unteren As
phaltschicht eingelagert und tritt in engen Kontakt mit
diesen Asphaltschichten.
Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung eines vier
ten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen bahnförmigen
Heizelementes.
Das bahnförmige Heizelement 4 unterscheidet sich von dem
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel hergestellten bahnför
migen Heizelement 2 nur dadurch, daß Durchgangslöcher 41
außerhalb der Leiter (äußere Leiter und Kohlefasern)
vorgesehen sind. Wenn das bahnförmige Heizelement 4 im
Asphalt oder Beton eingebettet wird, ermöglichen die
Durchgangslöcher 41, daß die Asphalt- oder Betonschichten
über und unter dem bahnförmigen Heizelement sich durch
dieses hindurch verbinden. Die Haftung wird auf diese Weise
verbessert und eine Trennung der Schichten vermieden.
Das vierte Ausführungsbeispiel ist als Gefrierschutzsy
stem und Bodenheizung für asphaltierte Straßen, Bürger
steige, Fußgängerbrücken, Betonböden, Parkplätze usw.
geeignet.
Die bahnförmigen Heizelemente der verschiedenen Ausfüh
rungsbeispiele sind geeignet, um das Gefrieren von Straßen
und Bürgersteigen zu verhindern, Schnee auf Fußgängerbrücken
zu schmelzen, Fußböden in Häusern, Amtern, Fabriken und
anderen Gebäuden zu heizen, Schnee auf Parkplätzen zu
schmelzen, das Einfrieren von Dach-Wassertanks von Gebäuden
und Apartmenthäusern zu verhindern, das Gefrieren von
Gebirgsstraßen und Abhängen zu verhindern, Fußböden von
Gewächshäusern in der Landwirtschaft zu heizen usw.
Fig. 7A, 7B und 7C zeigen einige Anwendungsbeispiele des
bahnförmigen Heizelementes gemäß der Erfindung.
Fig. 7A zeigt die Anwendung als Bodenheizung für einen
gewöhnlichen Holzfußboden. Ein Heizungsisoliermaterial 55
ist zwischen Balken 54 angeordnet, die auf einem Fußbodenma
terial 53 liegen. Das Fußbodenmaterial ist über Balken 52
angeordnet, die auf einer Schwelle 51 ruhen. Das bahnförmige
Heizelement 1 ist mit Hilfe von Nägeln o. dgl. auf den
wärmeisolierenden Materialien festgelegt. Eine abschließende
Fußbodendecke 56 ist über dem bahnförmigen Heizelement
angeordnet.
Fig. 7B zeigt die Anwendung als Betonfußbodenheizung.
Bei der Anwendung ist das Heizelement 1 zwischen einer
oberen Betonschicht 61 und einer unteren Betonschicht 62
eingebettet.
Fig. 7C zeigt die Einbettung im Asphalt. Bei dieser An
wendung wird Asphalt 72 auf Kies 71 aufgebracht und das
bahnförmige Heizelement 1 wird auf den Asphalt 72 aufgelegt.
Ein grobkörniger Asphalt 73 wird auf das bahnförmige Heiz
element 1 aufgetragen und eine feinkörnige Asphaltdecke 74
wird auf den grobkörnigen Asphalt 73 aufgetragen.
Claims (6)
1. Bahnförmiges Heizelement,
gekennzeichnet durch:
einen Heizelementkörper (10), in dem Glasfasern (12) zur Isolierung in einer ersten und einer zweiten Richtung gewebt sind, Kohlefasern (11) zum Heizen in vorgegebenen Abständen in der ersten Richtung eingewebt sind und ein erster und ein zweiter Leiter (13) in der zweiten Richtung als Elektroden eingewebt sind;
einem warmhärtbaren Kunstharz oder Kunststoff enthalten den Bindematerial (14) zum Verbinden der Glasfasern (12), der Kohlefasern (11) und der Leiter (13); und
auf beiden Seiten des Heizelementkörpers (10) aufge brachte isolierende Kunstharz- oder Kunststoffolien (15, 16).
einen Heizelementkörper (10), in dem Glasfasern (12) zur Isolierung in einer ersten und einer zweiten Richtung gewebt sind, Kohlefasern (11) zum Heizen in vorgegebenen Abständen in der ersten Richtung eingewebt sind und ein erster und ein zweiter Leiter (13) in der zweiten Richtung als Elektroden eingewebt sind;
einem warmhärtbaren Kunstharz oder Kunststoff enthalten den Bindematerial (14) zum Verbinden der Glasfasern (12), der Kohlefasern (11) und der Leiter (13); und
auf beiden Seiten des Heizelementkörpers (10) aufge brachte isolierende Kunstharz- oder Kunststoffolien (15, 16).
2. Bahnförmiges Heizelement nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß es außerdem Einschnitte (17A . . . D; 21A . . . D)
aufweist, die dadurch gebildet sind, daß der erste und der
zweite Leiter (13) des Heizelementkörpers (10) abwechselnd
durchgeschnitten sind.
3. Bahnförmiges Heizelement nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß es außerdem gewebte Abdeckbahnen
(31, 32) aufweist, zu deren Herstellung Glasfasern gewebt
und mit warmhärtbarem Harz imprägniert sind, und die von
beiden Seiten in unmittelbaren Kontakt mit den isolierenden
Kunstharz- oder Kunststoffolien (15, 16) gebracht ist.
4. Bahnförmiges Heizelement nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem Durchgangslö
cher (41) aufweist, die außerhalb der Leiter angeordnet
sind.
5. Verfahren zur Herstellung eines bahnförmigen Heizele
mentes nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Leiter mit den Glasfasern und den Kohlefa
sern beim Weben der Glas- und Kohlefasern verwebt werden.
6. Verfahren zum Herstellen eines bahnförmigen Heizele
mentes nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß außerdem elektrische Schaltkreisabschnitte dadurch geschaffen werden, daß der erste und der zweite Leiter des Heizelementkörpers abwechselnd durchgeschnitten werden; und
daß der Heizelementkörper auf vorgegebene Abmessungen zugeschnitten wird.
daß außerdem elektrische Schaltkreisabschnitte dadurch geschaffen werden, daß der erste und der zweite Leiter des Heizelementkörpers abwechselnd durchgeschnitten werden; und
daß der Heizelementkörper auf vorgegebene Abmessungen zugeschnitten wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6096403A JP2759312B2 (ja) | 1994-05-10 | 1994-05-10 | 面状発熱体 |
| JP6-96403 | 1994-05-10 |
Publications (2)
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|---|---|
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| DE19516909B4 DE19516909B4 (de) | 2006-01-12 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19516909A Expired - Fee Related DE19516909B4 (de) | 1994-05-10 | 1995-05-09 | Bahnförmiges Heizelement und Herstellungsverfahren hierfür |
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| KR (1) | KR100300482B1 (de) |
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