DE19523030C2 - Schwingungserreger, Verfahren zur mechanischen Schwingungserzeugung. sowie Vibrtationsplatte - Google Patents
Schwingungserreger, Verfahren zur mechanischen Schwingungserzeugung. sowie VibrtationsplatteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schwingungserreger mit einer
in einem Gehäuse beweglich gelagerten Erregermasse für die
Schwingungserzeugung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
ein zugehöriges Verfahren nach dem Oberbegriff des An
spruchs 8, sowie eine Vibrationsplatte nach Anspruch 11.
Ein Anwendungsbeipiel für derartige Schwingungserreger
sind beispielsweise im Straßenbau verwendete Vibrations
platten.
Bei solchen zur Bodenverdichtung eingesetzten Geräten sind
zwei gerichtete Schwingungen erzeugende Unwuchtwellen in
horizontaler Ebene nebeneinander angeordnet, von denen
eine Unwuchtwelle mit einem Antriebsaggregat verbunden
ist, während die zweite Unwuchtwelle von der ersten über
ein Getriebe angetrieben ist. Die Phasenlage der Unwuchten
auf den jeweiligen Unwuchtwellen ist verstellbar, wodurch
eine Vortriebsbewegung der Vibrationsplatte vor- und rück
wärts stufenlos einstellbar ist. Eine Variation der
Schlagkraft ist im allgemeinen nur mit besonderem mechani
schen Aufwand möglich und ist beispielsweise dadurch rea
lisiert worden, daß jeder Unwuchtmasse eine weitere klei
nere Unwuchtmasse zugeordnet worden ist, die sich in einer
Umlaufrichtung der Unwuchtwellen zu der großen Unwucht
masse addiert und in der anderen Umlaufrichtung der Un
wuchtwellen von der großen Unwuchtmasse subtrahiert.
Mit einer derartigen Vorrichtung sind nur zwei unter
schiedliche Schlagkraftwerte einstellbar.
Aus der DE-GM 17 68 865 ist ein als Handgerät ausgebilde
ter Schwingungserreger bekannt, bei dem ein Antriebskolben
mit konstanter Amplitude mechanisch in einem Gehäuse hin-
und herbewegt wird. Über eine Luftsäule überträgt der
Antriebskolben als Erregermasse eine Schwingungsbewegung
auf einen im gleichen zylindrischen Gehäuse frei bewegli
chen Arbeitskolben, der über eine Luftsäule mit dem An
triebskolben gekoppelt ist. Auf der der Luftsäule gegen
überliegenden Seite des Arbeitskolbens ist eine weitere
Luftsäule vorgesehen, wobei das Volumen der beiden Luft
säulen einstellbar ist, so daß die Schwingung des Arbeits
kolbens und dessen Amplitude über das Luftvolumen der
Luftsäulen variabel einstellbar ist. Der Arbeitskolben
überträgt einen Schlagimpuls auf ein Werkzeug. Bei einem
anderen Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Ar
beitskolben fest mit dem Werkzeug verbunden ist, so daß
das Werkzeug eine oszillierende Bewegung ausführt.
Dieser Schwingungserreger kann demzufolge lediglich einen
Schlagimpuls auf ein Werkzeug übertragen oder eine Schwin
gungsbewegung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwin
gungserreger sowie ein zugehöriges Verfahren zur mechan
ischen Schwingungserzeugung zu schaffen, die eine stufen
lose Verstellung von Schlagkraft, Schwingungsfrequenz und
Schwingungsamplitude bei einfachem mechanischen Aufbau
ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des An
spruchs 1, 8 bzw. 11.
Die Lösung sieht in vorteilhafter Weise einen hydraulisch
betätigten Antriebskolben vor, dessen Arbeitshub mit Hilfe
eines Steuerventils variabel einstellbar ist. Die Erreger
masse ist starr mit dem hydraulisch betätigten Antriebs
kolben der Kolben-Zylinder-Einheit gekoppelt, wodurch die
Erregermasse die Schwingungen in das Gehäuse induziert.
Erst dadurch ist der Schwingungserreger universell und
beispielsweise für eine Vibrationsplatte einsetzbar.
Die Lösung ermöglicht eine weitgehende Entkopplung des
Zusammenhangs zwischen Frequenz und Amplitude der Schwin
gung und ermöglicht dadurch eine unabhängigere Variation
von Frequenz und Amplitude. Der Aufbau des Schwingungs
erregers ist vereinfacht und die Anzahl der Bauteile er
heblich reduziert.
Der Schwingungsweg der Erregermasse wird z. B. bei einer
hydraulischen Kolben-Zylinder-Einheit mit Hilfe eines 4/3-
Wegeventils gesteuert, wobei der Arbeitsdruck die auf die
Erregermasse ausgeübte Beschleunigungskraft bestimmt.
Die Feder- und Dämpfungsmittel bestehen vorzugsweise aus
einer pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheit. Der pneumati
sche Arbeitsdruck bestimmt dabei die Feder- und Dämpfungs
charakteristik des Federmittels, wobei das Druckmedium in
den Umkehrpunkten der Erregermasse einen Energiespeicher
bildet. Frequenz und Amplitudencharakteristik und die
Schlagkraft der Erregermasse kann mit Hilfe des pneumati
schen Arbeitsdrucks beeinflußt werden.
Die Erregermasse kann als Kolben in der Kolben-Zylinder-
Einheit des Federmittels eingesetzt werden. Die Erreger
masse in Form eines Kolbens ist dann doppelseitig mit dem
pneumatischen Arbeitsdruck des Federmittels beaufschlagt
und komprimiert mit zunehmenden Abstand von der Mittellage
zwischen den beiden Umkehrpunkten seiner Schwingungsbewe
gung das pneumatische Druckmittel.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß mehrere in Bewegungs
richtung der Erregermasse entgegengesetzt wirkende pneuma
tische Kolben-Zylinder-Einheiten als Feder- und Dämpfungs
mittel an der Erregermasse angreifen und zwischen Erreger
masse und Gehäuse angeordnet sind.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Schwingungsrichtung
der Erregermasse in mindestens einer Ebene verstellbar
ist. Die Verstellbarkeit der Schwingungsrichtung ermög
licht aufgrund einer von der Vertikalen abweichenden
Kraftkomponente die Erzeugung einer Vortriebskraft an dem
Gehäuse des Schwingungserregers.
Das Gehäuse mit der Erregermasse kann vorzugsweise in
Verlängerung der Bewegungsachse der Erregermasse schwenk
bar an einer Vibrationsplatte angelenkt sein. Ein derarti
ger Schwingungserreger kann beispielsweise zur Bodenver
dichtung verwendet werden.
Eine Steuerung kann in Abhängigkeit der Schwingungscharak
teristik hinsichtlich Frequenz, Amplitude und Schlagkraft,
den Schwingungsweg der Erregermasse, den Hydraulikdruck
des Antriebs der Erregermasse und den pneumatischen Druck
der Feder- und Dämpfungsmittel steuern.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine hydraulisch pneumatische Prinzipskizze des
Schwingungserregers, und die
Fig. 2, 3 und 4 unterschiedliche Betriebszustände des Schwing-
ungserregers.
Fig. 1 zeigt einen hydraulisch-pneumatischen Schaltplan
eines Ausführungsbeispiels mit einer linear in einem Ge
häuse 1 hin- und herbewegten Erregermasse 2. Die Erreger
masse 2 ist in Form eines Kolbens 12 ausgebildet und wird
innerhalb eines Zylinders 14 einer Kolben-Zylinder-Einheit
12,14, die ein Feder- und Dämpfungsmittel bildet, hin- und
herbewegt. Die kolbenförmige Erregermasse 2 ist über eine
Kolbenstange 3 mit einem Kolben 8, einer hydraulischen
Antriebseinheit 4 für die Erregermasse 2 starr verbunden.
Die Kolbenstange 3 ist in dem Gehäuse 1 geführt und mit
einer Dichtung 5 abgedichtet. Der Zylinder 10 der hydrau
lischen Kolben-Zylinder-Einheit 8,10 umschließt eine
Druckkammer 9, die beidseitig des Kolbens 8 mit hydrauli
schem Druck beaufschlagt wird, während die gegen die Druc
kkammer 9 druckdichte Druckkammer 13 der Kolben-Zylinder-
Einheit 12,14 beidseitig des Kolbens 12 pneumatisch beauf
schlagt ist.
Die Bewegung des Antriebskolbens wird mit Hilfe eines 4/3-
Wegeventils 7 gesteuert, mit dessen Hilfe der Arbeitsdruck
über Druckleitungen 17,18 auf den oberen oder unteren Teil
der Druckkammer 9 geleitet wird oder beide Teile der Druc
kkammer 9 drucklos geschaltet werden. Mit Hilfe des 4/3-
Wegeventils 7 kann die Schwingungsamplitude durch Begren
zen des Schwingungsweges der Erregermasse 2 eingestellt
werden.
Der hydraulische Arbeitsdruck wird mit Hilfe einer Hydrau
likpumpe 22 erzeugt, die von einem Motor 20 angetrieben
wird. Auf der Druckseite der Hydraulikpumpe 22 ist des
weiteren ein Druckspeicher 24 zum Ausgleich von Druck
schwankungen während der Schaltvorgänge der 4/3-Wegeven
tils 7 vorgesehen. Zwischen der Ansaugleitung 26 und der
Druckleitung 28 der Hydraulikpumpe 22 ist ein Druckbegren
zungsventil 30 geschaltet. Die Ansaugleitung 26 und die
Rücklaufleitung 32 von dem 4/3-Wegeventil 7 enden in einem
Vorrats- und Auffangbehälter 34 für das Hydrauliköl. Der
Arbeitsdruck kann durch Verändern der Einstellung des
Druckbegrenzungsventils 30 variiert werden.
Die pneumatische Schaltung zur Einstellung der Feder- und
Dämpfungscharakteristik des Federmittels 6 bestehend aus
der Kolben-Zylinder-Einheit 12,14 weist einen Kompressor
36 und ein einstellbares Druckregelventil 38 auf, das par
allel zum Kompressor 36 geschaltet ist. Pneumatische
Druckleitungen 40,42 leiten jeweils einen gleichhohen
Druck in den oberen bzw. unteren Teil der Druckkammer 13,
so daß die als Kolben 12 verwendete Erregermasse 2 beid
seitig mit dem gleichen pneumatischen Druck beaufschlagt
ist, der mit Hilfe des Druckregelventils 38 je nach ge
wünschter Schwingungscharakteristik unterschiedlich ein
stellbar ist.
Unterhalb der Kolben-Zylinder-Einheit 12,14 ist angedeu
tet, daß abweichend von einer vertikalen Auf- und Abbewe
gung der Erregermasse 2 durch Neigen der Kolben-Zylinder-
Einheiten 8,10; 12,14 die Krafteinleitung auf ein Schwenk
gelenk 44 auch unter einem von der Vertikalen abweichenden
Winkel erfolgen kann, um eine Vortriebsbewegung in der
Horizontalen und orthogonal zu der Schwenkebene zu erhal
ten.
Die Fig. 2, 3 und 4 erläutern unterschiedliche Betriebs
zustände des Schwingungserregers bei einer Ankopplung an
eine Vibrationsplatte 16 zur Bodenverdichtung.
Der Schwingungserreger ist dabei schwenkbar mit Hilfe
eines Schwenkgelenkes 44 an der Vibrationsplatte 16 befe
stigt, wobei entsprechend der Schwenkstellung eine unter
schiedliche Vortriebskraft vorwärts oder rückwärts erziel
bar ist.
Die nachfolgende Tabelle erläutert unterschiedliche Auf
gabenstellungen für ein derartiges Bodenverdichtungsgerät
und erläutert die Lösungsmöglichkeiten nach dem Stand der
Technik bzw. nach dem hier beschriebenen linearen Schwin
gungserreger.
Fig. 2 zeigt den Betriebszustand des Schwingungserregers
in dem Fall, in dem eine hohe Amplitude bei niedriger Fre
quenz und hoher Schlagkraft erforderlich ist. In diesem
Fall ist die Druckkammer 13 nur mit einem geringen pneuma
tischen Druck beaufschlagt, während mit Hilfe des 4/3-
Wegeventils 7 ein großer Hub des Antriebskolbens 8 und
damit auch der Erregermasse 2 eingestellt ist. Des weite
ren kann mit Hilfe des 4/3-Wegeventils 7 in Verbindung mit
dem Arbeitsdruck in den Druckleitungen 17,18 die Frequenz
der Schwingung eingestellt werden. Aufgrund des geringen
pneumatischen Gegendrucks in der Druckkammer 13 ergeben
sich in den Umkehrpunkten der Bewegung der Erregermasse 2
hohe Spitzenwerte für die Schlagkraft.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist eine mittlere
Schwingungsamplitude bei höherer Frequenz und kleinerer
Stoßkraft erwünscht. In diesem Fall ist der pneumatische
Druck in der Druckkammer 13 erhöht, so daß die Federung
und Dämpfung gegen die Bewegung der Erregermasse 2 in der
Kolben-Zylinder-Einheit 12,14 erhöht ist. In Verbindung
mit der Steuerung des 4/3-Wegeventils 7 läßt sich Amplitu
de und Frequenz der Schwingung entsprechend an die ge
stellte Aufgabe anpassen. Zusätzliche Anpassungsmöglich
keiten ergeben sich durch die Einstellung eines bestimmten
Arbeitsdrucks.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist schließlich
eine kleine Amplitude bei höchster Frequenz und relativ
geringer Schlagkraft erwünscht. In diesem Fall wird der
pneumatische Druck in der Druckkammer 13 weiter erhöht,
wodurch die Einhaltung eines kurzen Schwingungsweges er
leichtert wird. Die Kompression des pneumatischen Druckme
diums wirkt in der Weise eines Energiespeichers und er
leichtert die Steuerung der Umkehrbewegung der Erreger
masse 2.
Die in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigten Betriebszustände
entsprechend der in der Tabelle angegebenen Anwendungs
fälle lassen sich bei dem linearen Schwingungserreger
durch die stufenlose Verstellbarkeit der Feder- und Dämp
fungscharakteristik des Federmittels, der stufenlosen
Verstellbarkeit der Frequenz und der Amplitude der Schwin
gung und der Verstellbarkeit des Arbeitsdrucks mit einem
einzigen Gerät erzielen.
Eine im einzelnen nicht dargestellte Steuerung koordiniert
entsprechend der einzustellenden Schwingungscharakteristik
die Einstellung des Druckbegrenzungsventils 30 zur Steue
rung des Arbeitsdruckes, die Steuerung des 4/3-Wegeventils
7 zur Einstellung der Schwingungsfrequenz und des Schwin
gungsweges und die Einstellung des pneumatischen Drucks in
der Druckkammer 13 über das Druckregelventil 38.
Bei dem Arbeitsprinzip der rotierenden Unwucht nach dem
Stand der Technik sind verstellbare Unwuchtmassen wirt
schaftlich kaum realisierbar. Separate Bodenverdichter als
Spezialgeräte für die jeweiligen in der Tabelle angegebe
nen Anforderungen sind nicht bekannt, so daß bisher nur
Universal-Bodenverdichter mit einer Schwingung mittlerer
Frequenz und mittlerer Amplitude einstellbar waren.
Claims (11)
1. Schwingungserreger mit einem Gehäuse (1), in dem eine
beweglich gelagerte Erregermasse (2) für die Schwin
gungserzeugung und ein aus einer Kolben-Zylinder-Ein
heit (8, 10) bestehender Antrieb (4) für die Erreger
masse (2) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erregermasse (2) mit einem hydraulisch ange
triebenen Antriebskolben (8) der Kolbenzylinderein
heit (8, 10) starr gekoppelt ist, daß die Erregermas
se (2) gegen die Wirkung von in der Federkennung
variabel einstellbaren Feder- und Dämpfungsmitteln
(6) linear hin- und herbewegbar ist und daß die
Schwingungsfrequenz und die Schwingungsamplitude der
in das Gehäuse (1) induzierten Schwingungen veränder
lich sind.
2. Schwingungserreger nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder- und
Dämpfungsmittel (6) aus auf die Erregermasse (2)
einwirkenden pneumatischen Drücken besteht.
3. Schwingungserreger nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Feder- und Dämpfungsmittel (6) aus
mindestens einer pneumatischen Kolben-Zylinder-Ein
heit (12, 14) bestehen und daß die Erregermasse (2)
als Kolben (12) in der Kolben-Zylinder-Einheit (12,
14) eingesetzt ist.
4. Schwingungserreger nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in Bewegungsrich
tung der Erregermasse (2) entgegengesetzt wirkende
pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten (12, 14) als
Feder- und Dämpfungsmittel (6) zwischen dem Gehäuse
(1) und der Erregermasse (2) angeordnet sind.
5. Schwingungserreger nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsrichtung
der Erregermasse (2) in mindestens einer vertikalen
Ebene verstellbar ist.
6. Schwingungserreger nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) mit der
Erregermasse (2) vorzugsweise in Verlängerung der
Bewegungsachse der Erregermasse (2) schwenkbar an
einer Vibrationsplatte (16) angelenkt ist.
7. Schwingungserreger nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung in Abhän
gigkeit der Schwingungscharakteristik hinsichtlich
Frequenz, Amplitude und Stoßkraft der Schwingung die
Länge des Schwingungsweges der Erregermasse (2), den
Hydraulikdruck des Antriebs (4) der Erregermasse (2)
und den pneumatischen Druck der Feder- und Dämpfungs
mittel (6) steuert.
8. Verfahren zur mechanischen Schwingungserzeugung für
Schwingungserzeuger, durch bewegliches Lagern einer
Erregermasse (2) in einem Gehäuse (1) und durch An
treiben der Erregermasse (2) mit vorbestimmter
Schwingungsfrequenz und Schwingungsamplitude,
gekennzeichnet durch
das lineare Hin- und Herbewegen der Erregermasse (2)
gegen die Wirkung von in der Federkennung variabel
einstellbaren Feder- und Dämpfungsmitteln (6) und
durch starres Ankoppeln der Erregermasse (2) an einen
Antriebskolben (8) der wechselseitig mit hydrauli
schem Druck beaufschlagbar ist, wobei Schwingungen
mit variabler Schwingungsfrequenz und Schwingungs
amplitude in das Gehäuse (1) induziert werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß als Feder- und Dämpfungsmittel (6) für die Erre
germasse (2) ein pneumatischer Druck verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit (12, 14)
als Feder- und Dämpfungsmittel (6) verwendet wird,
wobei die Erregermasse (2) als Kolben (12) eingesetzt
wird.
11. Vibrationsplatte mit einem Schwingungserreger nach
einem der Ansprüche 1 bis 7.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995123030 DE19523030C2 (de) | 1995-06-24 | 1995-06-24 | Schwingungserreger, Verfahren zur mechanischen Schwingungserzeugung. sowie Vibrtationsplatte |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19523030A1 DE19523030A1 (de) | 1997-01-09 |
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Country Status (1)
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Cited By (1)
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| EP1728564A1 (de) | 2005-05-30 | 2006-12-06 | Klemm Bohrtechnik Zweigniederlassung der Bauer Maschinen GmbH | Schwingungserzeuger mit einem zwischen Druckkammern verschiebbar gelagerten Arbeitskolben |
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- 1995-06-24 DE DE1995123030 patent/DE19523030C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
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