DE19528118A1 - Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems und damit herstellbares metallisches Emblem - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems und damit herstellbares metallisches Emblem

Info

Publication number
DE19528118A1
DE19528118A1 DE1995128118 DE19528118A DE19528118A1 DE 19528118 A1 DE19528118 A1 DE 19528118A1 DE 1995128118 DE1995128118 DE 1995128118 DE 19528118 A DE19528118 A DE 19528118A DE 19528118 A1 DE19528118 A1 DE 19528118A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emblem
positive
pattern
negative
separate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995128118
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WEITHOFER ANKE DIPL ING
WEITHOFER GUENTER
Original Assignee
WEITHOFER ANKE DIPL ING
WEITHOFER GUENTER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WEITHOFER ANKE DIPL ING, WEITHOFER GUENTER filed Critical WEITHOFER ANKE DIPL ING
Priority to DE1995128118 priority Critical patent/DE19528118A1/de
Publication of DE19528118A1 publication Critical patent/DE19528118A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H9/00Machining specially adapted for treating particular metal objects or for obtaining special effects or results on metal objects

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems aus vorzugsweise einem Metall oder aus Glas, Marmor oder dgl., dessen Form auf einem Posi­ tiv/Negativ-Grundmuster, d. h. einem Schwarz/Weiß-Grundmuster basiert, das mehrere, voneinander getrennte Positivflächen­ teile und/oder mehrere voneinander getrennte Negativflächen­ teile beinhaltet sowie auf ein mit einem solchen Verfahren herstellbares Emblem.
Es ist bekannt, Darstellungen von Wappen, Abzeichen etc. in entsprechende dreidimensionale, plattenförmige Embleme umzu­ setzen, indem die Darstellung als Emblemmuster aus einer Platte herausgestanzt, herausgesägt oder herausgeschnitten wird. Die Verwendung der Stanztechnik ist allerdings auf die Herstellung von Emblemen mit relativ geringer Plattendicke und nicht zu fein strukturierten Mustern beschränkt. Häufig beinhaltet das Positiv/Negativ-Grundmuster eines solchen Wap­ pens, Abzeichens oder dergleichen eine Positivfläche, die aus mehreren, nicht miteinander verbundenen Positivflächenteilen besteht, und/oder eine Negativfläche, die sich analog aus mehreren, voneinander getrennten Negativflächenteilen zusam­ mensetzt. Grundlegende Voraussetzung für die Umsetzung einer Wappendarstellung in ein plattenförmiges Emblem ist selbst­ verständlich, daß die Positivfläche des Emblemmusters ein zu­ sammenhängendes Flächengebilde ist. Emblemmuster, deren Posi­ tivfläche aus mehreren, voneinander getrennten Teilen be­ steht, können hingegen nicht unverändert in ein plattenförmiges Positivbild-Emblem umgesetzt werden.
Bei einer Säge- oder Schneidtechnik ist die Herstellung des plattenförmigen Emblems im allgemeinen um so aufwendiger, je mehr voneinander getrennte Negativflächenteile, welche Durch­ brüchen im Emblem entsprechen sollen, das Emblemmuster auf­ weist. Denn jeder Negativflächenteil besitzt einen eigenen, geschlossenen Rand, entlang dem gesägt oder geschnitten wer­ den muß. Für jeden Negativflächenteil muß unter Absetzen der Säge- bzw. Schneideinheit ein neuer Durchbruch geschaffen und die Säge- bzw. Schneideinheit an diesen Rand positioniert werden.
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstel­ lung eines Verfahrens zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems zugrunde, das sich auch zur Herstellung solcher Em­ bleme eignet, deren Erscheinungsbild im wesentlichen einem Grundmuster mit mehreren, voneinander getrennten Positivflä­ chenteilen und/oder mehreren, voneinander getrennten Negativ­ flächenteilen gleicht. Weiter liegt der Erfindung die Schaf­ fung eines auf diese Weise herstellbaren Emblems zugrunde.
Dieses Problem wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Emblem mit den Merkmalen des An­ spruchs 4 gelöst. Verfahrensgemäß wird das Positiv/Negativ- Grundmuster, dessen Umsetzung als plattenförmiges Emblem an sich gewünscht ist, durch Einbringen von Verbindungsstegen und/oder Trennstegen so modifiziert, daß sich das entstehende Emblemmuster aus einer einzigen, zusammenhängenden Positiv­ fläche und einer Negativfläche zusammensetzt, die aus mög­ lichst wenigen, einzelnen Negativflächenteilen besteht. Durch die Verbindungsstege können zuvor voneinander getrennte Posi­ tivflächenteile miteinander verbunden werden. Durch die Trennstege können entsprechend jeweils zwei zuvor voneinander getrennte Negativflächenteile miteinander verbunden werden, so daß sie zu einem einzigen, modifizierten Negativflächen­ teil verschmelzen. Dementsprechend verringert sich die Anzahl der verschiedenen, geschlossenen Randlinien, die jeweils ei­ nen Negativflächenteil begrenzen. Das auf diese Weise durch Modifikation des Grundmusters erzielte Emblemmuster besitzt daher im allgemeinen einen Rand, der nur noch aus einer oder einigen wenigen geschlossenen Randlinien besteht. Das auf diese Weise geschaffene Emblemmuster kann dann zur Vervoll­ ständigung der Herstellung des plattenförmigen Emblems aus einer Platte, die vorzugsweise aus einem Metall besteht, je­ doch auch aus Glas, Stein oder dgl. bestehen kann, mittels einer berührungslosen Trenntechnik, insbesondere mit einem Funkenerosionsverfahren, mit vergleichsweise geringem Aufwand herausgeschnitten werden, wodurch sich auch Embleme mit grö­ ßerer Plattendicke von einem bis mehreren Millimetern und fein strukturierten Mustern realisieren lassen. Weitere in Betracht kommende berührungslose Trenntechniken sind bei­ spielsweise die Laser- und die Wasserstrahlschneidtechnik. Dadurch, daß das Emblemmuster gegenüber dem Grundmuster le­ diglich durch fein gestaltete, d. h. gegenüber den Grundmu­ sterstrukturen optisch unauffällige Verbindungs- und/oder Trennstege modifiziert ist, entspricht das Erscheinungsbild des hergestellten Emblems in gewünschter Weise im wesentli­ chen demjenigen des zugrundeliegenden Grundmusters.
Eine Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 2 hat den Vor­ teil, daß mit den geringstmöglichen Modifikationen aus einem zugrundeliegenden Grundmuster ein Emblemmuster geschaffen wird, dessen Rand aus höchstens zwei geschlossenen Randlinien besteht, so daß die entsprechende Trennvorrichtung zum Her­ ausschneiden des Emblemmusters höchstens zweimal am Werkstück angesetzt werden muß. Das Anbringen lediglich einer minimal nötigen Anzahl von Trennstegen gewährleistet, daß das Er­ scheinungsbild des Emblemmusters demjenigen des Grundmusters so nahe wie möglich kommt.
Die letztgenannte Eigenschaft wird auch durch eine Weiterbil­ dung der Erfindung nach Anspruch 3 erzielt, indem bei einem aus mehreren, voneinander getrennten Positivflächenteilen be­ stehenden Grundmuster nur die minimale Anzahl an Verbindungs­ stegen zur Umwandlung in das Emblemmuster eingebracht wird, die zur Erzielung der erforderlichen zusammenhängenden Posi­ tivfläche nötig ist.
Es versteht sich, daß die Verbindungs- bzw. Trennstege in ih­ rem Verlauf jeweils so gewählt sind, daß ihrem Rand beim Her­ aus schneiden des Emblemmusters durch die gewählte Trenntech­ nik problemlos gefolgt werden kann.
Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Hierbei zei­ gen:
Fig. 1 ein plattenförmiges Emblem in Form einer stilisier­ ten Fahrradfigur mit nur einer einzigen, geschlos­ senen Randlinie,
Fig. 2 das dem Emblemmuster von Fig. 1 zugrundeliegende Grundmuster mit einer Vielzahl voneinander getrenn­ ter Negativflächenteile,
Fig. 3 ein plattenförmiges Emblem mit einer Vereinswappen­ darstellung mit nur einer äußeren und einer inneren geschlossenen Randlinie,
Fig. 4 das dem Emblemmuster von Fig. 3 zugrundeliegende Grundmuster, das mehrere, voneinander getrennte Ne­ gativflächenteile und eine Vielzahl voneinander ge­ trennter Positivflächenteile beinhaltet, und
Fig. 5 ein weiteres plattenförmiges Emblem mit einer Ver­ einswappendarstellung.
Anhand der Fig. 1 und 2 ist besonders gut die verfahrens­ gemäße Technik des Einbringens geeigneter Trennstege zur Re­ duzierung der Anzahl einzelner, geschlossener Randlinien ei­ nes Grundmusters zu erkennen. Das plattenförmige Emblem von Fig. 1, dessen Emblemmuster ein stilisiertes Fahrrad dar­ stellt, besitzt als Rand (R) eine einzige, geschlossene Rand­ linie, welche die schwarz gezeichnete Positivfläche (P) berandet, die bei der Umsetzung des Emblemmusters in das plattenförmige Emblem aus dem metallischen Plattenwerkstoff besteht und naturgemäß eine zusammenhängende Fläche bildet. Das zugrundeliegende Grundmuster gemäß Fig. 2, dessen mög­ lichst ähnliche Wiedergabe durch das plattenförmige Emblem von Fig. 1 gewünscht ist, besteht bereits aus einer einzigen, zusammenhängenden Positivfläche (P1), ihre Negativfläche be­ steht jedoch neben einem außenliegenden Negativflächenteil (N1) aus vielen weiteren, voneinander getrennten Negativflä­ chenteilen (N2 bis N10). Im einzelnen sind dies ein von der Vorderradfelge umschlossener Negativflächenteil (N2), ein vom vorderen Rahmenabschnitt umschlossener Negativflächenteil (N3), vier vom symbolisierten Zahnkranz, den Pedalen und den Rahmen begrenzte Negativflächenteile (N4, N5, N6, N9), einem Negativflächenteil (N7) am hinteren Rahmenabschnitt sowie zwei von der Hinterradfelge und dem hinteren Rahmenabschnitt begrenzte Negativflächenteile (N8, N10).
Zur unveränderten Umsetzung dieses Grundmusters in ein Me­ tallplattenemblem, z.B durch die Funkenerosions-Schneid­ technik, müßte folglich der Trennvorgang zehnmal angesetzt werden, wobei für jeden Negativflächenteil (N1 bis N10) zu­ nächst ein Durchbruch durch die Metallplatte geschaffen und anschließend die zugehörige Randlinie angefahren werden müß­ te. Um diesen beträchtlichen Herstellungsaufwand zu verrin­ gern, wird das Grundmuster von Fig. 2 durch Einbringen geeig­ neter Trennstege (1 bis 9) so modifiziert, daß sämtliche zehn Negativflächenteile (N1 bis N10) des Grundmusters von Fig. 2 über die Trennstege (1 bis 9) zu einer einzigen Negativfläche (N) verbunden werden, was zur Folge hat, daß aus dem zuvor aus zehn einzelnen Randlinien, von denen in Fig. 2 stellver­ tretend die äußere Randlinie (R1) und die innere Vorderrad- Randlinie (R2) bezeichnet sind, bestehenden Rand des Grundmu­ sters die eine, einzige Randlinie (R) des Emblemmusters von Fig. 1 gebildet wird. Dies wiederum bedeutet, daß das Funken­ erosions-Schneidwerkzeug zum Herausschneiden des Emblemmu­ sters von Fig. 1 aus der Metallplatte nur ein einziges Mal angesetzt werden braucht, wonach das gesamte Emblemmuster in einem kontinuierlichen Trennvorgang entlang der einzigen, ge­ schlossenen Randlinie (R) herausgeschnitten werden kann.
Wie aus Fig. 1 zu erkennen, ist jeder innere, ganz von der Positivfläche (P1) umschlossene Negativflächenteil (N2 bis N10) über genau einen Trennsteg (1 bis 9) mit dem äußeren Ne­ gativflächenteil (N1) oder einem benachbarten Negativflächen­ teil verbunden, der seinerseits über genau einen durchgängi­ gen Pfad mit dem äußeren Negativflächenteil (N1) verbunden ist. Dies gewährleistet, daß nur die minimal notwendige An­ zahl von Trennstegen einzubringen ist, um die Negativflächen­ teile (N1 bis N10) zur einteiligen Negativfläche (N) zu ver­ binden. Die Breite der Trennstege (1 bis 9) ist ersichtlich deutlich geringer gewählt als die typische Breite der Posi­ tivflächen-Strukturelemente, so daß die Trennstege (1 bis 9) bei der Betrachtung des plattenförmigen Emblems von Fig. 1 optisch nicht wesentlich auffallen und damit das Erschei­ nungsbild des Grundmusters von Fig. 2 im wesentlichen erhal­ ten bleibt.
Mit der in Fig. 1 gezeigten Anordnung der Trennstege (1 bis 9) kann beispielsweise folgender Trennweg zum Herausschneiden des Emblemmusters gewählt werden. Von der Außenseite entspre­ chend dem äußeren Negativflächenteil (N1) können über den er­ sten Trennsteg (1) der zweite Negativflächenteil (N2) über den vierten Trennsteg (4) der zehnte Negativflächenteil (N10) und über den dritten Trennsteg (3) der vierte Negativflächen­ teil (N4), von letzterem aus über den siebten Trennsteg (7) weiter der sechste Negativflächenteil (N6) und von diesem über den neunten Trennsteg (9) der neunte Negativflächenteil (N9) erreicht werden. Dann können nach Rückkehr zum äußeren Negativflächenteil (N1) über den zweiten Trennsteg (2) der dritte Negativflächenteil (N3) und von dort zunächst über den fünften Trennsteg (5) der fünfte Negativflächenteil (N5) und anschließend über den sechsten Trennsteg (6) der siebte Nega­ tivflächenteil (N7) erreicht werden. Über den achten Trenn­ steg (8) läßt sich schließlich der achte Negativflächenteil (N8) erreichen, wonach stets entlang der Randlinie (R) gemäß Fig. 1 in den Bereich des ursprünglichen äußeren Negativflä­ chenteils (Nl) zurückgekehrt wird, was das Herausschneiden der Positivfläche (P) des Emblemmusters von Fig. 1 vervoll­ ständigt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen am Beispielsfall eines Vereinswap­ pens die verfahrensgemäße Anwendung sowohl des Einbringens von Trennstegen zur Verringerung der Anzahl geschlossener Randlinien als auch von Verbindungslinien zur Schaffung ei­ ner zusammenhängenden Positivfläche. Das zugrundeliegende Grundmuster ist in Fig. 4 dargestellt. Es beinhaltet eine Vielzahl einzelner, schwarz gezeichneter Positivflächenteile (P11 bis P21) . Im einzelnen sind dies ein erster Positivflä­ chenteil (P11), der einen Kreisrahmen sowie den Schwanz, den Unterkörper und ein Hinterbein eines stilisierten Löwen um­ faßt. Drei weitere Positivflächenteile (P12, P13, P14) bilden eine Buchstabenabkürzung. Zwei gekreuzte Eishockeyschläger bilden drei Positivflächenteile (P15, P16, P23). Die Löwenfi­ gur beinhaltet als weitere, getrennte Positivflächenteile den Oberkörper samt Kopf (P17), eine Krone (P18), die beiden Vor­ derbeine (P19, P20) und das zweite Hinterbein (P21). Des wei­ teren beinhaltet dieses Grundmuster neben dem außenliegenden Negativflächenteil (N11) einen größeren, inneren Negativflä­ chenteil (N12) sowie einen ersten kleineren, inneren Negativ­ flächenteil (N13) am Schwanz der Löwenfigur und einen zweiten kleineren, inneren Negativflächenteil (N14) als Innenfläche des Abkürzungsbuchstabens "D", wobei die Negativflächenteile weiß wiedergegeben sind.
Durch Einbringen von Verbindungs- und Trennstegen wird dieses Grundmuster in das Emblemmuster von Fig. 3 so modifiziert, daß unter weitestgehender Aufrechterhaltung des Erscheinungs­ bildes die vormals getrennten, schwarz wiedergegebenen Posi­ tivflächenteile (P11 bis P21) zu einer einzigen zusammenhän­ genden Positivfläche (P11′) verbunden sind und daß analog die zuvor getrennten drei inneren Negativflächenteile (N12, N13, N14) zu einem zusammenhängenden inneren Negativflächenteil (N12′) verbunden sind. Im einzelnen erfolgt die Verknüpfung der inneren Negativflächenteile (N12, N13, N14) durch Ein­ bringen zweier entsprechender Trennstege (11, 12), während die Verbindung der einzelnen Positivflächenteile (P11 bis P21) wie folgt vorgenommen wird.
Über einen ersten Verbindungssteg (13) wird der oberste Ab­ kürzungsbuchstabe (P12) an den Kreisrahmen (P11), der mittle­ re Abkürzungsbuchstabe (P13) über einen Verbindungssteg (14) an den oberen Abkürzungsbuchstaben (P12) und der unterste Ab­ kürzungsbuchstabe (P14) über einen Verbindungssteg (15) wie­ derum an den Kreisrahmen angebunden. An der Unterseite des mittleren Abkürzungsbuchstabens (P13) wird aus stilistischen Gründen ein kurzer, nicht bis zum unteren Abkürzungsbuchsta­ ben (P14) durchgehender Fortsatz (16) angeordnet, wobei der Negativflächenbereich links von der Buchstabenabkürzung mit demjenigen rechts davon verbunden bleibt. Über zwei entspre­ chende Verbindungsstege (17, 18) werden die Schlägerflächen­ teile (P15, P16, P23) miteinander und über einen weiteren Verbindungssteg (19) mit dem einen Hinterbein (P11) der Lö­ wenfigur verbunden. Die Krone (P18) wird über einen Verbin­ dungssteg (20) mit dem Löwenkopf (P17) verbunden, und über jeweils einen Verbindungssteg (21, 22) werden die beiden Vor­ derbeine an den mit dem Kopf einteiligen Oberkörper (P17) der Löwenfigur angebunden. Das zweite Hinterbein (P 21) wird über einen Verbindungsteg (24) mit dem Löwenunterkörper, der mit dem äußeren Rahmen (P11) einteilig ist, verbunden, und der Löwenoberkörper (P17) samt angebundener Krone (P18) und Vor­ derbeinen (P19, P20) wird über einen Verbindungssteg (25) mit dem Löwenunterkörper (P11) verbunden.
Auf diese Weise wird mit einer minimalen Anzahl von Trennste­ gen und ebenso einer minimalen Anzahl von Verbindungsstegen das Emblemmuster von Fig. 3 mit zusammenhängender Positivflä­ che (P11′) und einer lediglich zweiteiligen Negativfläche mit einem inneren Negativflächenteil (N12′) neben dem äußeren Ne­ gativflächenteil (N11) und dementsprechend einem Rand mit le­ diglich zwei getrennten, geschlossenen Randlinien (R1, R2) erzielt. Dieses Emblemmuster kann folglich als plattenförmi­ ges Emblem aus einer Metallplatte durch eine Funkenerosions- Schneidtechnik herausgeschnitten werden, wobei das Trennwerk­ zeug nur zweimal, nämlich zum Trennen entlang der äußeren Randlinie (R1) und der inneren Randlinie (R2), angesetzt wer­ den muß. Der Vergleich der Fig. 3 und 4 zeigt, daß das Er­ scheinungsbild des Emblemmusters im wesentlichen demjenigen des zugrundeliegenden Grundmusters entspricht, wobei die Ver­ wendung der Funkenerosions-Schneidtechnik das Herausschneiden auch entlang der feinstrukturierten inneren Randlinie (R2) ohne Schwierigkeiten ermöglicht und die Breite der Verbin­ dungs- und Trennstege so gering gewählt ist, daß diese op­ tisch nicht nennenswert in Erscheinung treten. Durch die Ver­ wendung einer ausreichenden Plattendicke wird eine genügende Stabilität der Verbindungsstege trotz ihrer geringen Breite gewährleistet.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Beispiel eines plattenförmigen Ver­ einswappen-Emblems. Das in Fig. 5 gezeigte, durch Modifikati­ on eines nicht gezeigten Grundmusters entstandene Emblemmu­ ster besteht analog wie das vorige Beispiel aus einer zusam­ menhängenden Positivfläche (P30) und einer zweiteiligen Negativfläche mit einem äußeren (N30) und einem inneren Nega­ tivflächenteil (N31). Gegenüber dem zugrundeliegenden Grund­ muster ist das Emblemmuster zum einen dahingehend modifi­ ziert, daß Trennstege (30) in das Streifenmuster eines darge­ stellten Balls derart eingebracht sind, daß die ursprünglich voneinander getrennten Negativflächenteile dieses Balls über die Trennstege (30) untereinander und mit der Außenseite des Balls verbunden sind, wobei wiederum lediglich die hierfür minimal erforderliche Trennsteganzahl verwendet wird.
Des weiteren ist der mittige, waagerechte Schriftzug, bei dem im zugehörigen Grundmuster jeder Buchstabe einen getrennten Positivflächenteil bildet, in drei Gruppen (31, 33, 36) auf­ geteilt, die jeweils einem darunterliegenden Balken (32, 34, 37) zugeordnet sind. Die erste Gruppe (31) mit den drei er­ sten Buchstaben und den beiden zwischenliegenden Abkürzungs­ punkten ist für die Modifikation des Grundmusters zum Emblem­ muster auf den linken Balken (32) aufgesetzt und damit über die so gebildeten, jeweiligen Verbindungsstege an diesen Bal­ ken (32) als Teil der Positivfläche (P30) angebunden. In gleicher Weise ist die Gruppe (36) aus den drei letzten Buch­ staben auf den rechten Balken (37) verbindungsstegbildend aufgesetzt. Die mittlere Gruppe (33) von fünf Buchstaben ist auf den mittleren Balken (34) aufgesetzt, an dessen Oberseite eine verbreiterte Tragfläche (35) als zugehörige Verbindungs­ stegeinheit angebracht ist, um alle fünf Buchstaben (33) an den mittleren Balken (34) und damit die Positivfläche (P30) anzubinden. Das Emblemmuster kann in gleicher Weise wie beim vorigen Beispiel durch nur zweimaliges Ansetzen des Funken­ erosions-Schneidwerkzeugs zum Trennen entlang einer die Posi­ tivfläche (P30) zum äußeren Negativflächenteil (N30) beran­ denden Randlinie (R3) bzw. entlang einer die Positivfläche (P30) gegenüber dem inneren Negativflächenteil (N31) beran­ denden Randlinie (R4) herausgeschnitten werden.
Die vorstehende Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungs­ beispiele veranschaulicht, daß durch die Erfindung ein Grund­ muster mit mehreren Positivflächenteilen und/oder mehreren Negativflächenteilen durch Modifikationen, die einerseits das optische Erscheinungsbild nicht merklich ändern und anderer­ seits die Herstellung merklich vereinfachen, in ein platten­ förmiges, metallisches Emblem umgesetzt werden kann. Es ver­ steht sich, daß in der Praxis vorzugsweise eine Vielzahl von Emblemen jeweils gleichzeitig durch Übereinanderstapeln einer Vielzahl von Platten und gleichzeitiges Trennen derselben ge­ fertigt werden kann.

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems, dessen Form auf einem Positiv/Negativ-Grundmuster basiert, das mehrere, voneinander getrennte Positivflächenteile (P11 bis P21) und/oder mehrere voneinander getrennte Negativflä­ chenteile (N11 bis N14) beinhaltet, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • - Bereitstellen eines Emblemmusters durch Modifizieren des Positiv/Negativ-Grundmusters mittels Einbringen zusätzlicher, feiner Verbindungsstege (12 bis 25) zwischen zuvor getrennten Positivflächenteilen (P11 bis P21) zur Bildung einer zusam­ menhängenden Positivfläche (P11′) und/oder mittels Einbringen zusätzlicher feiner Trennstege (11, 12), jeweils zwischen zwei zuvor voneinander getrennten Negativflächenteilen (N12, N13, N14) und
  • - Herausschneiden der zusammenhängenden Positivfläche (P11′) des Emblemmusters aus einer Platte durch Trennen entlang des ein- oder mehrteiligen Randes (R1, R2) der Positivfläche (P11′) mittels einer berührungslosen Trenntechnik.
2. Verfahren nach Anspruch 1, weiter dadurch gekennzeichnet, daß eine minimale Anzahl von Trennstegen (11, 12) derart ein­ gebracht wird, daß der Rand der Positivfläche (P11′) aus ei­ ner oder höchstens zwei jeweils geschlossenen Randlinien (R1, R2) besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, weiter dadurch gekenn­ zeichnet, daß nur die zur Erzielung einer zusammenhängenden Positivfläche (P11′) aus mehreren, voneinander getrennten Grundmuster-Positivflächenteilen (P11 bis P21) erforderliche minimale Anzahl von Verbindungsstegen (13 bis 25) eingebracht wird.
4. Plattenförmiges Emblem dadurch gekennzeichnet, daß sein Emblemmuster auf einem mehrere, voneinander getrennte Positivflächenteile (P11 bis P21) und/oder mehrere voneinan­ der getrennte Negativflächenteile (N11 bis N14) beinhaltenden Positiv/Negativ-Grundmuster basiert und gegenüber diesem durch zusätzlich eingebrachte, feine Verbindungsstege, mit denen alle zuvor getrennten Positivflächenteile zu einer zu­ sammenhängenden Positivfläche verbunden sind, und/oder durch zusätzlich eingebrachte feine Trennstege, durch welche je­ weils zwei zuvor voneinander getrennte Negativflächenteile miteinander verbunden sind, modifiziert ist, wobei das Em­ blemmuster mittels einer berührungslosen Trenntechnik durch Trennen entlang des ein- oder mehrteiligen Randes der Posi­ tivfläche herausgeschnitten ist.
DE1995128118 1995-08-01 1995-08-01 Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems und damit herstellbares metallisches Emblem Withdrawn DE19528118A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995128118 DE19528118A1 (de) 1995-08-01 1995-08-01 Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems und damit herstellbares metallisches Emblem

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995128118 DE19528118A1 (de) 1995-08-01 1995-08-01 Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems und damit herstellbares metallisches Emblem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19528118A1 true DE19528118A1 (de) 1997-02-06

Family

ID=7768334

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995128118 Withdrawn DE19528118A1 (de) 1995-08-01 1995-08-01 Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems und damit herstellbares metallisches Emblem

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19528118A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002074122A1 (fr) * 2001-03-19 2002-09-26 Mikhail Mikhailovich Shvartser Procede pour fabriquer soi-meme un signe commemoratif estampe

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8706861U1 (de) * 1987-05-13 1987-07-02 Zeller Plastik Koehn, Gräbner & Co, 5583 Zell Emblem mit Befestigungsteil
DE9201331U1 (de) * 1992-02-04 1992-07-02 Fuchs, Doerthe, 8000 München Ehe- und Partnerschaftsringpaar

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8706861U1 (de) * 1987-05-13 1987-07-02 Zeller Plastik Koehn, Gräbner & Co, 5583 Zell Emblem mit Befestigungsteil
DE9201331U1 (de) * 1992-02-04 1992-07-02 Fuchs, Doerthe, 8000 München Ehe- und Partnerschaftsringpaar

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002074122A1 (fr) * 2001-03-19 2002-09-26 Mikhail Mikhailovich Shvartser Procede pour fabriquer soi-meme un signe commemoratif estampe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69800510T2 (de) Vorrichtung zur Kraftfahrzeugmontage mit einem System zur Verformungsauffindung, und Montageverfahren dafür
EP0721389B1 (de) Verfahren zum fräsen eines entlang einer hauptachse gestreckten turbinenschaufelprofils
DE2711384B2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Rohlingen für afokale Linsen
DE68910015T2 (de) Struktur mit detailliertem Muster und Herstellungsverfahren.
DE2350026C3 (de)
DE3105986A1 (de) "brillengestell mit abnehmbarem stirnteil"
DE4116531C1 (de)
DE102005005640A1 (de) Messer mit stauchgeschmiedetem Messerkropf
DE19528118A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen Emblems und damit herstellbares metallisches Emblem
DE102011108722A1 (de) Graviertes Mehr-Komponenten-Armband
DE3508806C2 (de)
DE2522981A1 (de) Elektrisches uhrwerkteil sowie verfahren zu seiner herstellung
DE2346181C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Leistens für die Schuhherstellung, sowie Gießform hierfür
EP1041232A1 (de) Scharnierteil-Rohling aus einem gewalzten oder gezogenen Profilmaterialstreifen
DE1762160A1 (de) Elektrische Widerstandsmatrize zur Kodeumwandlung
WO2002006108A1 (de) Lenkrad und verfahren zur herstellung eines lenkrads
DE3025450A1 (de) Verbindungsstange eines radialkolbenmotors und verfahren zur herstellung derselben
EP2296940B1 (de) Dekorelement mit zwei unterschiedlich veredelten oberflächenbereichen
EP0491919A1 (de) Verfahren zum herstellen einer spitze bei einem kontaktstift sowie werkzeug zum durchführen des verfahrens
DE102021100591B3 (de) Herstellungsverfahren für ein Schmuckstück und Schmuckstück
EP2226135B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Schmiedeteils aus Damaststahl
DE2146128A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines metallischen Typenträgerbandes
DE880936C (de) Verfahren zur Herstellung von Tastenknoepfen aus thermoplastischen Kunststoffen mit mehreren uebereinandergestellten Zeichen, insbesondere fuer Schreibmaschinen
DE69715105T2 (de) Uhrglas
DE2500684A1 (de) Elektrische kontaktleiste und verfahren zu ihrer herstellung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee