DE19536765A1 - Farbgebersystem für eine Druckmaschine - Google Patents
Farbgebersystem für eine DruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Farbgebersystem für eine
Druckmaschine für indirekten Tiefdruck mit einer Farbwanne
und einer gegen eine Gravurwalze der Druckmaschine
anlegbaren Rakeleinrichtung.
Bekannte Farbgebersysteme sind nach oben zur Umgebung der
Druckmaschine offen. Dies wirkt sich im Hinblick auf den
damit verbundenen häufig sehr hohen Lösungsmittelverbrauch,
besonders in warmen Klimazonen, sehr nachteilig aus. Bei
Entweichen des Lösungsmittels verändert sich die Viskosität
der Druckfarbe, so daß laufend das Lösungsmittel
nachgestellt werden muß. Die hohe Lösungsmittel-Verdunstung
verschlechtert die Atemluft in der Umgebung der
Druckmaschine und belastet die Umwelt.
Bei bekannten Farbgebersystemen läßt sich ein Wechsel der
Druckfarbe nur sehr aufwendig durchführen. Es müssen hierzu
die Rakeleinrichtung, die Farbwanne und ggf. eine
Farbauftragwalze von der Druckmaschine abmontiert und durch
jeweils eine andere ersetzt werden, was große Auszeiten des
Druckbetriebs mit sich bringt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein Farbgebersystem der eingangs erwähnten Art dahingehend
zu verbessern, daß die genannten Nachteile nicht mehr
auftreten. Beim Betreiben einer Druckmaschine soll ein
Nachstellen des Lösungsmittels und damit der Viskosität der
Druckfarbe weitestgehend in Wegfall geraten; die
Auswechselbarkeit eines Farbgebersystems gegen ein anderes
soll einfach und rasch durchführbar sein, und das
Farbgebersystem soll ferner auf wirtschaftliche Weise
herstellbar und betreibbar sein.
Diese Aufgabe wird bei einem Farbgebersystem der eingangs
beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Farbwanne und die Rakeleinrichtung innerhalb eines Gehäuses
angeordnet sind bzw. das Gehäuse bilden, daß das Gehäuse
eine entsprechend einem Zylindermantelabschnitt der
Gravurwalze ausgebildete Öffnung aufweist und über diese
Öffnung dichtend an die Gravurwalze anlegbar ist, wobei ein
Dichtungsabschnitt von der Rakeleinrichtung gebildet ist.
Ein derart ausgebildetes Farbgebersystem bildet beim Betrieb
der Druckmaschine einen abgeschlossenen Raum über der
Druckfarbe in der Farbwanne, aus dem das Lösungsmittel der
Druckfarbe kaum mehr entweichen kann. Innerhalb des Raums
kann sich der Partialdruck des jeweiligen Lösungsmittels
aufbauen, und eine weitere Verdunstung sowie ein Austreten
des Lösungsmittels mit den eingangs genannten nachteiligen
Folgen kann weitgehend vermieden werden. Dadurch, daß das
Gehäuse mit der Farbwanne und der Rakeleinrichtung,
vorzugsweise als modulare Baueinheit, einsetzbar und zur
Bildung des abgeschlossenen Raums an die Gravurwalze der
Druckmaschine anlegbar ist, läßt sich das erfindungsgemäße
Farbgebersystem durch wenige Handgriffe rasch auswechseln,
wodurch die Stillstandszeit der Druckmaschine verringert und
deren Wirtschaftlichkeit beträchtlich erhöht werden kann.
Das Gehäuse des erfindungsgemäßen Farbgebersystems ist
vorzugsweise federnd nachgiebig gegen die Gravurwalze
drückbar. Gegenüber einer festgelegten Montageposition
bietet die flexible Anordnung und Vorspannung mittels eines
beliebigen Federelements den Vorteil, daß keine übermäßig
genauen Fertigungstoleranzen eingehalten werden müssen und
dennoch eine Abdichtung des Gehäuses gegen die Gravurwalze
zuverlässig erreicht werden kann. Hierfür wäre es denkbar,
eine beliebige Führung in Richtung auf die Gravurwalze
vorzusehen, über die das Gehäuse in Richtung auf die
Gravurwalze verlagerbar und mittels eines Federelements in
Richtung auf seine Dichtstellung vorspannbar ist.
Als besonders vorteilhaft erweist es sich jedoch, wenn das
Gehäuse gegenüber einem Maschinengestell der Druckmaschine
oder gegenüber einem an der Druckmaschine befestigbaren
Basisteil des Farbgebersystems schwimmend angeordnet ist.
Die schwimmende Anordnung könnte durch zahlreiche
spielbehaftete Führungen und Vorspannelemente realisiert
werden, welche das Gehäuse an dem Maschinengestell halten.
Um die Montagearbeiten, insbesondere bei einem Wechsel des
Farbgebersystems, zu reduzieren, weist das Farbgebersystem
ein an der Druckmaschine befestigbares Basisteil auf, bzgl.
dessen das Gehäuse schwimmend und vorspannbar gehalten ist.
Das Basisteil ist vorzugsweise auf einen an der
Druckmaschine ortsfesten Achszapfen aufschiebbar und mittels
Halteelementen, wie Schrauben, festlegbar.
Die dichtende Anlage des Gehäuses gegen die Gravurwalze
könnte etwa dadurch erreicht werden, daß eine quer zur
Umdrehungsachse der Gravurwalze verlaufende Seitenwand des
Gehäuses mit einer in Umfangsrichtung der Gravurwalze
verlaufenden, die Öffnung umgebenden Dichtfläche an die
Gravurwalze anlegbar ist. In besonders bedeutsamer
Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, das
Farbgebersystem so auszubilden, daß zur Abdichtung zwischen
Gehäuse und Gravurwalze ein kreisbogenabschnittförmiges
Dichtungselement aus einem Gleitwerkstoff vorgesehen ist,
welches einer Gehäuseseitenwand angefügt ist. Es kann dann
eine noch bessere Abdichtung des Gehäuses gegen die
Gravurwalze erreicht werden, und zwar ohne daß
Verschleißerscheinungen an der Gravurwalze auftreten. Als
Gleitwerkstoff für das Dichtungselement hat sich bspw.
Öleinlagerungen aufweisendes Polyamid bewährt.
Das Dichtungselement könnte der Gehäuseseitenwand oder den
Gehäuseseitenwänden in beliebiger Weise angefügt sein, es
könnte etwa angespritzt oder angeklebt sein. Es hat sich
auch als vorteilhaft erwiesen, daß das Dichtungselement
formschlüssig in die Stirnseite der Gehäuseseitenwand
einsetzbar oder einsteckbar ist. Das Dichtungselement kann
dann zum Schutz der Gravurwalze als Verschleißteil
ausgebildet sein, und läßt sich bei Bedarf rasch gegen ein
neues Dichtungselement austauschen.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken umfaßt das
Dichtungselement eine in Richtung auf die Gravurwalze
scharfkantig auslaufende Dichtlippe. Bei Betrieb der
Druckmaschine wird die Dichtlippe von der dagegen gleitenden
Gravurwalze recht schnell abgetragen und bildet so nach
wenigen Umdrehungen der Gravurwalze eine gut abdichtende
Dichtfläche aus.
Um einen gleichmäßigen Anpreßdruck des Dichtelements gegen
die Oberfläche der Gravurwalze zu gewährleisten, ist das
Dichtungselement von einem federelastischen Halteelement an
der Stirnseite der Gehäuseseitenwand gehalten. Das
Dichtungselement ist dabei vorzugsweise über seine gesamte
Erstreckung in Richtung auf die Gravurwalze vorgespannt.
Um zu verhindern, daß bei der Gleitbewegung der Gravurwalze
gegen das Dichtungselement entstehende Wärme über die
Gehäusewand zur Farbwanne gelangt und die Druckfarbe erwärmt
und dadurch deren Viskosität erniedrigt und die
Lösungsmittel-Verdunstung begünstigt, wird vorgeschlagen,
das Halteelement thermisch isolierend auszubilden. Das
Halteelement besteht vorzugsweise aus einem thermisch gut
isolierenden Werkstoff, bspw. aus Silikon-Kautschuk.
Um einem Austreten von Druckfarbe zwischen den gegeneinander
gleitenden Dichtungsflächen von Gehäuse und Gravurwalze
hindurch weiter entgegenzuwirken, weist eine in
Umfangsrichtung der Gravurwalze verlaufende Dichtungsfläche
des Gehäuses in Umdrehungsrichtung der Gravurwalze nach
innen geneigte Farbführungsnuten auf. Mit einer derartigen
Ausbildung der in Umfangsrichtung der Gravurwalze
verlaufenden Dichtungsflächen kann beim Betrieb der
Druckmaschine Druckfarbe aus dem Dichtungsspalt ins Innere
des Gehäuses zurückgeführt werden.
Wenn das Farbgebersystem eine Farbauftragwalze zwischen der
Farbwanne und der Gravurwalze aufweist, so ist diese
vorzugsweise federnd nachgiebig in Richtung auf die
Gravurwalze vorgespannt bzw. angeordnet.
Es empfiehlt sich ferner, daß auch die Rakeleinrichtung
federnd nachgiebig in Richtung auf die Gravurwalze
vorgespannt ist. Wenn das Farbgebersystem eine oszillierende
Rakeleinrichtung umfaßt, ist es nicht erforderlich, den
oszillierenden Antrieb in das Gehäuse hinein zu verlegen,
sondern es wird vorgeschlagen, das Farbgebersystem so
auszubilden, daß das Gehäuse zusammen mit der
Rakeleinrichtung oszillierend hin und her bewegbar ist.
Hierbei erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Gehäuse
kolben- und zylinder-gesteuert oszillierend hin und her
bewegbar ist.
Von der Erfindung wird gleichermaßen eine Druckmaschine für
den indirekten Tiefdruck erfaßt, die durch ein
Farbgebersystem, wie es vorausgehend beschrieben wurde,
gekennzeichnet ist.
Wenn es sich bei der Druckmaschine um eine solche mit einer
auf einem freifliegenden Wellenzapfen angeordneten
Gravurwalze handelt, erweist es sich im Hinblick auf eine
bedienungsfreundliche Auswechselbarkeit des Farbgebersystems
als vorteilhaft, daß dieses auf eine parallel zu dem
Wellenzapfen der Druckmaschine verlaufende Führung
aufschiebbar bzw. von dieser abziehbar ist. Die genannte
Führung für das Farbgebersystem kann dabei vorzugsweise
ebenfalls einen freifliegenden Achszapfen umfassen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der zeichnerischen Darstellung und der
nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht einer
Druckmaschine mit einem erfindungsgemäß
ausgebildeten Farbgebersystem; und
Fig. 2 zwei Ansichten einer Gehäuseseitenwand des
Farbgebersystems nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt eine Druckmaschine für den indirekten
Tiefdruck mit einem insgesamt mit dem Bezugszeichen 2
bezeichneten Farbgebersystem, einer Gravurwalze 4 und einer
Tamponwalze 6. Beim Betrieb der Druckmaschine wird vom
Farbgebersystem 2 Druckfarbe an die vertieften Bereiche der
Gravurwalze 4 gegeben und von dort auf die Tamponwalze 6
übertragen, die dann das Druckbild auf dem zu bedruckenden
Gut erzeugt.
Das Farbgebersystem 2 umfaßt ein Gehäuse 8, in dessen
Innerem eine Farbwanne 10 mit einer Farbauftragwalze 12
vorgesehen ist und das in seinem oberen Bereich eine
Rakeleinrichtung 14 aufweist. In dem Gehäuse 8 ist eine in
der Ansicht der Figur kreisbogenabschnittförmige Öffnung 16
ausgebildet, mit der das Gehäuse 8 an die Gravurwalze 2
dichtend anlegbar ist. Hierfür sind zwei das Gehäuse 8
seitlich abschließende Seitenwände vorgesehen, von denen
eine Seitenwand 18 in der Fig. 2 dargestellt ist. Die
Seitenwand 18 weist eine entsprechend dem Umfang der
Gravurwalze 4 ausgebildete und von einem noch näher zu
erläuternden Dichtbereich 20 begrenzte Ausnehmung 22 auf.
Der von dem Gehäuse 8 begrenzte Raum 24 wird von den
Dichtbereichen 22 der Gehäuseseitenwände 18, von einer in
Achslängsrichtung der Gravurwalze 4 erstreckten Gehäusewand
26 und von einem Messer 28 der Rakeleinrichtung 14 gegen die
Gravurwalze 4 abgedichtet. Es wird hierbei keine gasdichte
Trennung des Innenraums 24 von der Umgebung erreicht, ein
Austreten von Lösungsmitteldämpfen aus dem Innenraum 24 und
von Druckfarbe durch den Dichtbereich 22 hindurch wird aber
wenigstens weitgehend vermieden.
Das Farbgebersystem 2 ist als modulare Baueinheit auf einen
maschinenfesten Aufnahmezapfen 30 aufschiebbar.
Es umfaßt eine Basisplatte 32, die eine Öffnung 34 aufweist,
mit der sie auf den Aufnahmezapfen 30 aufschiebbar ist. Die
Basisplatte 32 wird dann mittels Schrauben 36 am
Maschinengestell der Druckmaschine befestigt. Das Gehäuse 8
ist schwimmend bezüglich der Basisplatte gehalten und durch
Federelemente 38, 40 in Richtung auf die Gravurwalze 4
vorgespannt. Mittels eines weiteren Federelements 42 ist das
Gehäuse 8 senkrecht zur Zeichnungsebene der Fig. 1
schwimmend bewegbar.
Desweiteren sind Federelemente 43, 44 zum Andrücken des
Messers 28 der Rakeleinrichtung 14 bzw. der Farbauftragwalze
12 an den Gravurzylinder 4 vorgesehen.
Das Gehäuse 8 ist zusammen mit all seinen Komponenten
senkrecht zur Zeichnungsebene der Fig. 1 kolbengesteuert
oszillierbar. Die Oszillationsbewegung einer
Kolben/Zylinder-Anordnung 46 wird dabei über, mit dem
Gehäuse 8 verbundene Stützlaschen 48 auf das Gehäuse und
damit auf die Rakeleinrichtung 14 übertragen.
Der Dichtbereich 22 ist von einem
kreisbogenabschnittförmigen Dichtelement 50 aus einem
Gleitwerkstoff gebildet. Dieses Dichtelement 50 ist über ein
Halteelement 52 in Form einer Zwischenschicht 54 aus Silikon
an der kreisbogenförmigen Stirnseite der Gehäuseseitenwand
18 gehalten. Das Dichtelement 50 könnte aber auch in die
Stirnseite der Gehäuseseitenwand 18 einsteckbar ausgebildet
sein. Das Dichtungselement 50 weist auf seiner stirnseitigen
Dichtfläche 56 Farbführungsnuten 58 auf, die in
Umdrehungsrichtung 60 der Gravurwalze 4 nach innen geneigt
sind. Die Farbführungsnuten 58 sind zur Außenseite 62 hin
geschlossen und münden auf der Innenseite 64 des
Dichtelements 50.
Wenn ein Wechsel der Druckfarbe durchgeführt werden soll,
wird das gesamte Farbgebersystem nach Lösen der Schrauben 36
zu den freiliegenden Aufnahmezapfen 30 von der Gravurwalze 4
weggeschwenkt, senkrecht zur Zeichnungsebene abgezogen, und
durch ein anderes ersetzt.
Claims (20)
1. Farbgebersystem für eine Druckmaschine für indirekten
Tiefdruck mit einer Farbwanne und einer gegen eine
Gravurwalze der Druckmaschine anlegbaren
Rakeleinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Farbwanne und die Rakeleinrichtung innerhalb
eines Gehäuses angeordnet sind bzw. das Gehäuse bilden,
daß das Gehäuse eine entsprechend einem
Zylindermantelabschnitt der Gravurwalze ausgebildete
Öffnung aufweist und über diese Öffnung dichtend an die
Gravurwalze anliegt, wobei ein Dichtungsabschnitt von
der Rakeleinrichtung gebildet ist.
2. Farbgebersystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse federnd nachgiebig
gegen die Gravurwalze drückbar ist.
3. Farbgebersystem nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse schwimmend gegenüber
einem Maschinengestell der Druckmaschine oder einem an
der Druckmaschine befestigbaren Basisteil des
Farbgebersystems angeordnet ist.
4. Farbgebersystem nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Basisteil auf einen an der
Druckmaschine ortsfesten Achszapfen aufschiebbar ist.
5. Farbgebersystem nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Abdichtung zwischen Gehäuse und
Gravurwalze ein kreisbogenabschnittförmiges
Dichtungselement aus einem Gleitwerkstoff vorgesehen
ist, welches einer Gehäuseseitenwand angefügt ist.
6. Farbgebersystem nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gleitwerkstoff Polyamid mit
Öleinlagerungen umfaßt.
7. Farbgebersystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dichtungselement formschlüssig
in die Stirnseite der Gehäuseseitenwand einsetzbar oder
einsteckbar ist.
8. Farbgebersystem nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dichtungselement eine in
Richtung auf die Gravurwalze scharfkantig aus laufende
Dichtlippe umfaßt.
9. Farbgebersystem nach einem der Ansprüche 5-8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dichtungselement von einem
federelastischen Halteelement an der Stirnseite der
Gehäuseseitenwand gehalten ist.
10. Farbgebersystem nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halteelement aus einem
thermisch gut isolierenden Werkstoff, insbesondere aus
Silikonkautschuk, besteht.
11. Farbgebersystem nach einem oder mehreren der
vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine in Umfangsrichtung der Gravurwalze verlaufende
Dichtungsfläche des Gehäuses in Umdrehungsrichtung der
Gravurwalze nach innen geneigte Farbführungsnuten
aufweist.
12. Farbgebersystem nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine gegen die Gravurwalze
anlegbare Farbauftragwalze.
13. Farbgebersystem nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Farbauftragwalze federnd
nachgiebig in Richtung auf die Gravurwalze vorgespannt
ist.
14. Farbgebersystem nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rakeleinrichtung
federnd nachgiebig in Richtung auf die Gravurwalze
vorgespannt ist.
15. Farbgebersystem nach einem oder mehreren der
vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rakeleinrichtung oszillierend antreibbar ist.
16. Farbgebersystem nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse zusammen mit der
Rakeleinrichtung oszillierend hin und her bewegbar ist.
17. Farbgebersystem nach Anspruch 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse kolben- und zylinder
gesteuert hin und her bewegbar ist.
18. Druckmaschine für den indirekten Tiefdruck,
gekennzeichnet durch ein Farbgebersystem nach einem
oder mehreren der vorstehenden Ansprüche.
19. Druckmaschine nach Anspruch 18 mit einer auf einem
freifliegenden Wellenzapfen angeordneten Gravurwalze,
dadurch gekennzeichnet, daß das Farbgebersystem auf
eine parallel zu dem Wellenzapfen verlaufende Führung
aufschiebbar ist.
20. Druckmaschine nach Anspruch 19, daß die Führung des
Farbgebersystems einen freifliegenden Achszapfen
umfaßt, auf den das Farbgebersystem aufschiebbar ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995136765 DE19536765C2 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Farbgebersystem für eine Druckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1995136765 DE19536765C2 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Farbgebersystem für eine Druckmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19536765A1 true DE19536765A1 (de) | 1997-04-10 |
| DE19536765C2 DE19536765C2 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=7773876
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995136765 Expired - Fee Related DE19536765C2 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Farbgebersystem für eine Druckmaschine |
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