DE19542282A1 - Bauelement zur Schalldämmung - Google Patents

Bauelement zur Schalldämmung

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DE19542282A1 DE1995142282 DE19542282A DE19542282A1 DE 19542282 A1 DE19542282 A1 DE 19542282A1 DE 1995142282 DE1995142282 DE 1995142282 DE 19542282 A DE19542282 A DE 19542282A DE 19542282 A1 DE19542282 A1 DE 19542282A1
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Description

Die Erfindung betrifft ein Bauelement zum Einbau in Trennfugen von Gebäuden, insbesondere an Treppenpode­ sten, zur schalldämmenden, kraftübertragenden Verbin­ dung beidseits angrenzender Gebäudeteile mittels das Bauelement durchquerender Bewehrungsstäbe, die einen etwa vertikal in dem Bauelement verlaufenden Mittelab­ schnitt aufweisen, an den sich jeweils über eine Abbie­ gung beidseits vorstehende Verankerungsabschnitte zum Einbetonieren in die angrenzenden Gebäudeteile an­ schließen.
Ein derartiges Bauelement ist durch die DE-A 35 09 890, insbesondere Fig. 7 und 8 bekannt und wird seit vielen Jahren in großem Umfang und in unterschiedlichsten Ab­ messungen eingesetzt. Dabei wird eine harte Trennplatte mit mehrfach abgewinkeltem Fugenverlauf eingesetzt, derart, daß das tragende Bauteil und das getragene Bau­ teil einander im Verbindungsbereich überlappen und die Bewehrungsstäbe im Bauelement somit nur auf Zug bean­ sprucht werden.
Bei noch höheren Anforderungen an die Schalldämmung ist es durch die DE-A 40 02 661 bekannt, das getragene Ge­ bäudeteil über ein anbetoniertes Konsolelement in einem Aussparungskörper des tragenden Gebäudeteiles unter Zwischenlage einer Elastomerplatte zu lagern. Dadurch kann auf die durchgehenden Bewehrungsstäbe verzichtet werden, woraus eine deutliche Verbesserung der Schall­ dämmung resultiert. Allerdings ist diese Art der Schalldämmung etwas kostenaufwendiger.
Hiervon ausgehend liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, das eingangs beschriebene Bauelement dahingehend zu verbessern, daß es sich durch bessere Schalldämmung bei vergleichsweise kostengünstigem Auf­ bau auszeichnet. Außerdem soll der Einbau des Dämmele­ mentes vereinfacht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trennplatte einen mehrschichtigen Aufbau aus rela­ tiv harten Außenlagen und zumindest einer demgegenüber weichen Zwischenlage aufweist, wobei die Außenlagen ohne direkte Verbindung miteinander sind. Dadurch können außen relativ harte Werkstoffe eingesetzt werden, die nur geringe Schalldämmwirkung haben, aber dafür direkt als verlorenes Schalungselement zur Ab­ schalung der angrenzenden Betonbauteile verwendet werden können. Die Herstellung der Betonschalung wird dadurch erheblich erleichtert. Damit über diese relativ harten Außenlagen keine Schallbrücke gebildet wird, haben sie auch an ihren Stirnseiten keine direkte Ver­ bindung miteinander, sondern sind durch die weiche Zwi­ schenlage voneinander getrennt. Da diese Zwischenlage keine nennenswerten Festigkeitseigenschaften mehr auf­ zuweisen braucht, kann hierfür ein besonders weicher Werkstoff mit entsprechend hoher Schalldämmung einge­ setzt werden. Das erfindungsgemäße Bauelement zeichnet sich also durch eine optimale Anpassung seiner unter­ schiedlichen Lagen an die gegensätzlichen Forderungen Festigkeit einerseits bzw. Dämmwirkung andererseits aus.
Es ist zwar bereits durch die DE-A 37 44 016 bekannt, Fugenplatten mit mehrlagigem Aufbau einzusetzen. Dabei sind die harten Außenlagen aber jeweils durch Querrip­ pen miteinander verbunden, so daß es zur direkten Schallübertragung kommt. Außerdem sind diese Fugenplat­ ten nicht mit Bewehrungsstäben ausgerüstet und daher auch nicht zur kraftschlüssigen Verbindung benachbarter Gebäudeteile vorgesehen.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß zumindest die Außenlagen im Bereich der Austrittsstellen der Bewehrungsstäbe Aussparungen aufweisen, deren Querschnitt um ein Vielfaches größer als der Querschnitt der hindurchtretenden Bewehrungs­ stäbe ist und deren Tiefe sich etwa bis in den vertika­ len Bereich der Abbiegung an den Bewehrungsstäben er­ streckt. Dadurch werden die Bewehrungsstäbe im Bereich ihrer Abbiegungen vom Beton der angrenzenden Bauteile umgeben und somit weitgehend von Biegebeanspruchungen entlastet. Die genannten Aussparungen erlauben es so­ mit, eine ungeknickte Trennplatte zu verwenden, die vertikal verlaufende Außenseiten aufweisen kann, so daß man entsprechende vertikal verlaufende Trennfugen er­ hält. Dies ist in zahlreichen Fällen aus konstruktiven Gründen günstiger als die abgewinkelten Fugenverläufe der eingangs beschriebenen Dämmkörper.
Um eine wirkungsvolle Abstützung der Bewehrungsstäbe gegenüber Biegebeanspruchung sicherzustellen, empfiehlt es sich, die genannte Aussparung innerhalb der Abbie­ gung anzuordnen, also an der konkaven, dem Krümmungs­ mittelpunkt zugewandten Seite der Abbiegung. An der ge­ genüberliegenden Seite der Abbiegung, also zu den je­ weiligen Außenseiten des Bauelementes hin wird zweckmä­ ßig auf die Aussparung verzichtet, um die Biegefestig­ keit nicht zu beeinträchtigen. Sind die Außenlagen sehr dünnwandig, so werden die genannten Aussparungen zweck­ mäßig auch in die angrenzende Zwischenlage fortgesetzt, und zwar zweckmäßig ebenfalls konzentriert auf die je­ weils konkave Seite jeder Abbiegung. Auf diese Weise kommt das Bauelement mit geringer Wandstärke aus und benötigt dementsprechend keine großen Trennfugen, was aus optischen Gründen vorteilhaft ist.
Aus den gleichen Gründen kann es sich auch empfehlen, daß das Bauelement in dem mittleren Höhenbereich, also etwa zwischen den unteren und oberen Austrittsstellen der Bewehrungsstäbe eine größere Wandstärke, unterhalb und oberhalb davon jedoch eine geringere Wandstärke aufweist. Man verbessert dadurch die Halterung der Be­ wehrungsstäbe im Bauelement, ohne daß die größere Wand­ stärke am oberen oder am unteren Ende der Fuge sichtbar wird. Die gleiche Maßnahme kann auch bezüglich der beiden Stirnseiten des Bauelementes vorgenommen werden.
Eine andere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß zumindest eine weiche Zwischenlage an zumindest einer Seite des Bauelementes, zweckmäßig nach oben gegenüber den Außenlagen vorsteht. Dieser Überstand fungiert oben als Randstreifen für einen Bodenbelag und ersetzt somit den sonst vom Bodenleger separat zu verlegenden Dämm­ streifen, während er unten und gegebenenfalls auch seitlich gegen Betonmilch abdichtet.
Im allgemeinen wird man die Außenlagen plan ausbilden. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, Verstei­ fungsrippen in die Außenlagen einzuformen, um sie einerseits auszusteifen und andererseits einen besseren Verbund mit dem benachbarten Betonbauteil herbeizufüh­ ren.
Die Außenlagen selbst bestehen im allgemeinen aus dünnen, harten Kunststoffplatten, Blech oder verzinktem Stahlblech, während die mindestens eine Zwischenlage aus weichem Material, insbesondere Schaumkunststoff oder Mineralwolle hergestellt wird. Sämtliche Lagen sind vorzugsweise vollflächig miteinander verklebt, um dem Bauelement die gewünschte Biegefestigkeit zu geben.
Aus Gründen des Brandschutzes kann es zweckmäßig sein, zumindest nahe einer Stirnseite des Bauelementes einen Streifen aus Mineralwolle anzubringen.
Wird das Bauelement bei Bewegungsfugen eingesetzt, so empfiehlt es sich, daß der innerhalb der Trennplatte verlaufende Mittelabschnitt nicht genau vertikal son­ dern einige Winkelgrade geneigt verläuft, derart, daß er bezogen auf die anschließenden Verankerungsabschnit­ te jeweils einige Millimeter zurückläuft, also leicht S-förmig gebogen ist. Daraus ergibt sich folgender Vor­ teil: Beim Aushärten des Betons ziehen sich die Bautei­ le etwas zusammen, das heißt die Fuge wird größer und dadurch wird der im Einbauzustand zunächst etwas schräg verlaufende Mittelabschnitt der Bewehrungsstäbe in die Vertikale zurückgebogen. Bei den dann auftretenden thermisch und hygrisch bedingten Dehnungen bzw. Schrumpfungen pendelt der Mittelabschnitt immer um die Vertikale und somit bleibt der aus den Pendelbewegungen resultierende Höhenversatz des Bauteiles stets minimal.
Damit der Bewehrungsstab die genannten Pendelbewegungen leicht aufzunehmen vermag, empfiehlt es sich, ihn im Mittelabschnitt und in den sich daran anschließenden Abbiegungen, gegebenenfalls auch durchgehend als Flach­ stahl auszubilden, da ein Flachstab bei gleichem Quer­ schnitt ein geringeres Widerstandsmoment als ein runder Stabquerschnitt hat. Außerdem erlaubt dies kleinere Biegeradien für die Abbiegungen und somit eine größere Pendellänge des Mittelabschnittes.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausfüh­ rungsbeispielen anhand der Zeichnung; dabei zeigt
Fig. 1 ein Schrägbild des Bauelementes;
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Bauelement in einbetoniertem Zustand;
Fig. 3 verschiedene Querschnittsformen und Werk­ stoffe für die Trennplatte;
Fig. 4 verschiedene Randabschlüsse für die Trennplatte und
Fig. 5 einen Querschnitt entsprechend Fig. 2 vor dem Abbinden des Betons.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, besteht das erfindungs­ gemäße Bauelement aus einer vertikal verlaufenden Trennplatte 1, die an ihren den beiden angrenzenden Ge­ bäudeteilen A und B zugewandten Außenseiten zwei harte Außenlagen 2, 3 aus Kunststoff oder Blech, dazwischen ein oder mehrere Dämmstoffschichten 4a, 4b, insbesonde­ re aus Schaumstoff, etwa Polyethylenschaum aufweist. Dabei steht die Innenlage 4a seitlich und nach unten vor, damit die Fuge an den sichtbaren Seiten kleiner wirkt. Die Trennplatte wird von einer Vielzahl von parallel nebeneinander beabstandet angeordneter Beweh­ rungsstäbe 5 durchquert, die vom tragenden Bauteil A kommend im oberen Bereich der Trennplatte 1 unter einer Abbiegung 5a von über 90° in die Trennplatte eindrin­ gen, über einen etwa vertikal verlaufenden Mittelab­ schnitt 5b innerhalb der Trennplatte nach unten laufen, bis sie im unteren Trennplattenbereich über eine Abbie­ gung 5c aus der Trennplatte austreten und in das zu tragende Bauteil B hineinragen. Je nach Material der Trennplatte können sie mit ihr verklebt oder ver­ schweißt sein.
An den Ein- und Austrittsstellen, und zwar jeweils an der dem Krümmungsmittelpunkt der Abbiegungen 5a bzw. 5c zugewandten Seiten hat die Trennplatte 1 Aussparungen 6 bzw. 7. Diese Aussparungen erstrecken sich jeweils bis etwa zum Beginn des vertikalen Mittelabschnittes 5b. Dadurch ragt der Beton der Bauteile A und B ein Stück in die Trennplatte hinein und bildet im inneren Bereich der Abbiegungen 5a und 5c jeweils eine tragende Schul­ ter zur Kraftübertragung von dem zu tragenden Bauteil B auf den Bewehrungsstab 5 und von diesem auf das Bauteil A.
Um den Halt der Bewehrungsstäbe in der Trennplatte 1 zu verbessern, werden die Ausschnitte 6 und 7 so dimensio­ niert, daß zumindest die harten Außenlagen 2 und 3 und zweckmäßig auch die weichen Zwischenlagen 4a und 4b an der konkaven Seite, also am Außenbogen der Abbiegungen 5a und 5c anliegen. In diesen Bereichen können die Außenlagen auch eine formschlüssige Verbindung, insbe­ sondere eine Rastverbindung mit den Abbiegungen 5a und 5c eingehen. Im Ausführungsbeispiel ist eine Vielzahl von Stützen 20 und 30 an die Außenlagen 2 bzw. 3 derart angeformt, daß sie jeweils entlang dem Außenbogen der Abbiegungen 5a bzw. 5c in die Bauteile A bzw. B bis etwa zum Ende der Abbiegungen hinein laufen, wodurch sich eine wirkungsvolle Fixierung der Bewehrungsstäbe an der Trennplatte ergibt. Die Stützen 20 und 30 können die Bewehrungsstäben halbschalenartig umgeben und mit ihnen verschweißt oder verklebt sein; sie können statt dessen aber auch eine Schnappverbindung mit den Beweh­ rungsstäben eingehen. Dabei bleibt die dem Krümmungs­ mittelpunkt zugewandte Innenseite der Abbiegungen je­ weils frei, um deren Anlage am Beton nicht zu beein­ trächtigen.
Es liegt aber selbstverständlich im Rahmen der Erfin­ dung, die Stützen bzw. ihre Rastverbindung mehr oder weniger in die Innenseiten der Abbiegungen hineinzuzie­ hen.
Wesentlich ist, daß die Außenlagen 2 und 3 keine direk­ te Verbindung miteinander haben, auch nicht an den äußeren Stirnseiten, so daß die Zwischenlagen 4a und 4b eine wirkungsvolle Schalldämmung gewährleisten.
Fig. 3 zeigt verschiedene Varianten für den Aufbau der Trennplatte 1 jeweils unter Weglassung der Bewehrungs­ stäbe 5. Dabei zeigt Fig. 3a die einfachste Möglich­ keit, bei der anstelle der teilweise gerippten Außen­ lage 3 eine durchgehend glatte Außenlage 3a verwendet wird und der Zwischenraum von einer homogenen Dämm­ stofflage 4a ausgefüllt ist.
In Fig. 3b wird eine durchgehend wellenartig profi­ lierte Außenlage 3b verwendet und in Fig. 3c zwei zu­ einander parallel laufende abgewinkelte Außenlagen 2c und 3c.
Fig. 3d zeigt einen Aufbau mit zwei Dämmstofflagen 4a und 4b, die durch eine Zwischenlage voneinander ge­ trennt sind und Fig. 3e zeigt einen ähnlichen Aufbau ohne Zwischenlage, wobei jedoch die eine Dämmstofflage 4a oben und unten übersteht, so daß sie als Randstrei­ fen für einen später aufzubringenden Bodenbelag bzw. als Abdichtung gegenüber Betonmilch fungiert.
Fig. 4 zeigt verschiedene Varianten für den stirnsei­ tigen Abschluß der Trennplatte. In Fig. 4a ist an die Außenlage 2 eine etwa senkrecht dazu verlaufende Dich­ tungslippe 11 aus weichem Material angeformt. Diese Dichtungslippe kann sich über den gesamten Umfang der Trennplatte oder nur über einzelne Stirnseiten er­ strecken.
In Fig. 4b schließt sich an die Zwischenlage 4 stirn­ seits ein schmaler separater Streifen 12 an. Dieser Streifen steht leicht über, um beim Betonieren die Ab­ dichtung zu verbessern. Er kann nach dem Betonieren aus der Trennplatte 1 herausgezogen werden, worauf die ent­ stehende Nut mit dauerelastischem Material ausgefüllt wird.
Die Fig. 4c und d zeigen einen stirnseitigen Ab­ schluß durch einsteckbare Leisten 13 und 14. Während die Leiste 13 mit zwei vorspringenden schmalen Wänden längs den Innenseiten der Außenlagen 2 und 3 einge­ drückt und nur durch Reibkraft festgehalten wird, ist die Leiste 14 durch Vertiefungen 14a an entsprechenden Vorsprüngen an der Innenseite der beiden Außenlagen 2 und 3 formschlüssig verrastbar. Die Zwischenlage 4 kann in diesem Fall von Anfang an etwas kürzer ausgebildet sein oder durch Einschieben der Leiste 14 gestaucht werden.
Fig. 5 zeigt eine Variante für Bewegungsfugen. Dabei sind Abbiegungen 5a und 5c etwas stärker als bei der Bauform in Fig. 2 gewählt worden, derart, daß der Mit­ telabschnitt 5b nicht mehr genau vertikal, sondern be­ zogen auf die beidseits vorstehenden Verankerungsab­ schnitte etwas zurückläuft, dabei aber immer noch innerhalb der Trennplatte 1. Die Neigung des Mittelab­ schnittes 5b beträgt etwa 5° bis etwa 15° in Abhängig­ keit vom Schrumpfungsmaß der angrenzenden Betonbauteile A und B, derart, daß nach erfolgter Schrumpfung der Mittelabschnitt 5b möglichst genau vertikal verläuft. Dadurch haben anschließende Relativbewegungen zwischen den beiden Bauteilen nur noch den geringstmöglichen Höhenversatz zur Folge.
Schließlich zeigt Fig. 5 noch, daß wenigstens eine Außenlage vor dem Außenrand der Trennplatte nach innen gezogen werden kann, damit der sichtbare Bereich der Trennplatte schmäler wirkt, und daß ein Teil der Zwi­ schenlage ohne harte Außenlagen nach oben übersteht, um die schalltechnische Entkopplung auch hinsichtlich eines später aufzubringenden Bodenbelages sicherzustel­ len.

Claims (14)

1. Bauelement zum Einbau in Trennungen von Gebäuden, insbesondere an Treppenpodesten, zur schalldämmenden, kraftübertragenden Verbindung beidseits angrenzender Gebäudeteile (A, B) bestehend aus einer Trennplatte (1) und diese durchquerende Bewehrungsstäbe (5), die einen etwa vertikal in der Trennplatte (1) verlaufenden Mit­ telabschnitt (5b) aufweisen, an den sich jeweils über eine Abbiegung (5a, 5c) beidseits vorstehende Veranke­ rungsabschnitte zum Einbetonieren in die angrenzenden Gebäudeteile (A, B) anschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (1) einen mehrschichtigen Aufbau aus relativ harten Außenlagen (2, 3) und zumindest einer demgegenüber weichen Zwischenlage (4a, 4b) auf­ weist, und daß die Außenlagen (2, 3) ohne direkte Verbindung miteinander sind.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagen (2, 3) im Bereich der Austrittsstel­ len der Bewehrungsstäbe (5) Aussparungen (6, 7) aufwei­ sen, deren Querschnitt um ein Vielfaches größer als der Querschnitt der hindurchtretenden Bewehrungsstäbe (5) ist und deren Tiefe sich bis etwa in den vertikalen Be­ reich der Abbiegungen (5a, 5c) an den Bewehrungsstäben erstreckt.
3. Bauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Trennplatte (1) im wesentlichen vertikal ver­ läuft.
4. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (6, 7) im wesentlichen an der dem Krümmungszentrum zugewandten Seite der Abbiegungen (6, 7) angeordnet sind.
5. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dünnwandigen Außenlagen (2, 3) die daran an­ grenzende Zwischenlage (4a, 4b) an den Durchtrittsstel­ len der Bewehrungsstäbe (5), und zwar an deren dem Krümmungszentrum zugewandten Seite, lokal ausgespart ist.
6. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (1) zumindest an einigen Rändern eine verringerte Wandstärke aufweist.
7. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsstäbe (5) durch eine Rastverbindung oder durch Stützen (20, 30) an der Trennplatte (1), insbesondere ihren Außenlagen (2, 3) fixiert sind.
8. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine weiche Zwischenlage (4a) an zumin­ dest einer Seite des Bauelementes gegenüber den Außen­ lagen (2, 3) vorsteht.
9. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagen (2, 3) plan oder mit Versteifungs­ rippen ausgebildet sind.
10. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagen (2, 3) vollflächig mit der benach­ barten Zwischenlage (4a, 4b) verklebt sind.
11. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagen (2, 3) aus hartem Kunststoff, Blech oder Kombinationen hiervon, die Zwischenlage (4a, 4b) aus weichem Material, insbesondere Schaumkunststoff oder Mineralwolle bestehen.
12. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest nahe einer Stirnseite ein Streifen aus Mineralwolle angeordnet ist.
13. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelabschnitte (5b) der Bewehrungsstäbe eini­ ge Winkelgrade gegenüber der Vertikalen derart geneigt sind, daß sie bezogen auf die vorstehenden Veranke­ rungsabschnitte einige Millimeter zurücklaufen.
14. Bauelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsstäbe (5) zumindest im Mittelab­ schnitt (5b) als Flachstab ausgebildet sind.
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