DE19545111A1 - Brühgetränkezubereitungsmaschine - Google Patents

Brühgetränkezubereitungsmaschine

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DE19545111A1
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Description

Die Erfindung betrifft eine Brühgetränkezubereitungsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Brühgetränkezubereitungsmaschine ist beispielsweise aus der EP- 0 342 516 A1 bekannt. Bei dieser Brühgetränkemaschine besteht der Wassererhitzer aus einem Thermoblock, in dem wasserführende Kanäle ausgebildet sind, die von einer Heizeinrichtung beheizt werden. Derartige Thermoblöcke sind bezüglich ihrer Tempera­ turregelung verhältnismäßig träge, da es immer eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, bis der vorzugsweise aus Aluminium bestehende Gußblock aufgeheizt ist, bzw. nach Abgabe seiner Wärme an das Wasser sich wieder abgekühlt hat. Dies wirkt sich auch auf die Wassertemperatur nachteilig aus, da diese aufgrund der Trägheit der Tempera­ turregelung des Thermoblocks immer im Bereich von einigen Grad Celsius schwankt.
Derartige Thermoblöcke sind auch in ihrer Herstellung aufwendig und benötigen zum Speichern von Wärme eine ziemlich große Gußmasse. Bei diesem Thermoblock ist neben dem Wasserkanal zusätzlich ein Dampfkanal ausgebildet, in den zum Erzeugen von Dampf, der beispielsweise zum Erhitzen von Getränken oder zum Aufschäumen von Milch dient, nur eine geringe Menge an Wasser pro Zeiteinheit eingeleitet wird. Zum Herstellen von Dampf wird also ein Ventil betätigt, das einerseits die Wasserzufuhr zu der für die Herstellung eines Espressos zuständigen Kanaleinrichtung sperrt und gleich­ zeitig eine gedrosselte Wasserzufuhr zu dem Dampfkanal freigibt und durch das anderer­ seits eine zweite Heizeinrichtung zugeschaltet wird, damit die Temperatur des Thermo­ blocks steigt und so überhaupt Dampf in ausreichender Menge erzeugt werden kann.
Aus der DE-36 07 173 A1 ist weiterhin eine elektrische Brühgetränkezubereitungs­ maschine bekannt, bei der der Wassererhitzer aus einem an einem Wasserrohr angelöte­ ten Heizstab besteht. Derartige Wassererhitzer, auch Durchlauferhitzer genannt, können praktisch nur sehr wenig Wärme speichern, da das Wasserrohr und der Heizstab verhält­ nismäßig dünn, also mit wenig Wärmespeichermasse ausgebildet sind. Dieser Durchlauf­ erhitzer erzeugt heißes Wasser und fördert dieses, indem im Wasserrohr Dampfblasen gebildet werden, die im Steigrohr aufsteigen und so das heiße Wasser in einen oberhalb des Durchlauferhitzers ausgebildeten Kaffeefilter mitnehmen. Dieser Durchlauferhitzer dient also neben der Aufheizung von Wasser zusätzlich noch als Heißwasserförderpum­ pe.
Aus der DE-41 30 447 A1 ist weiterhin ein Wassererhitzer bekannt, der aus einem mit Wasser befüllbaren Behälter und einer am Boden des Behälters ausgebildeten Heizein­ richtung besteht. Zwischen der Heizeinrichtung und dem Boden des Behälters ist noch ein Dampfrohr ausgebildet, in dem Dampf erzeugt werden kann. Die Heizeinrichtung und das Dampfrohr sind übereinander angeordnet und sind gut wärmeleitend, sowohl untereinander wie mit dem Boden des Behälters verbunden. Bei diesem Wassererhitzer muß erst das ganze im Behälter befindliche Wasser erhitzt werden, bis anschließend über eine Entnahmestelle heißes Wasser zum Aufbrühen eines Tees, eines Kaffees oder eines Espressos entnommen werden kann.
Aus der DE-29 52 556 ist eine Brühgetränkezubereitungsmaschine bekannt, bei der neben der Herstellung von Kaffee auch Dampf erzeugt werden kann. Zur Dampferzeu­ gung ist hierzu ein in der Auslaßleitung mechanisch betätigbares Ventil ausgebildet, das die Wasserzufuhr zum Durchlauferhitzer verringert, um so bei gleicher Heizleistung ausreichend Dampf zu erzeugen. Abgesehen von der verhältnismäßig aufwendigen Ventilanordnung zur Reduzierung des Wasserdurchflusses zum Durchlauferhitzer weist der Dampfabscheider in seinem oberen Bereich eine Rückflußleitung auf, die in die Ausgangsleitung des Durchlauferhitzers mündet. Dies führt letztendlich dazu, daß rückfließendes Wasser entgegen der Transportrichtung des Wassers aus dem Durchlauf­ erhitzer strömt und somit den Transport des Wassers aus dem Durchlauferhitzer behin­ dert. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das System von Dampfabscheider und Wasservorratsbehälter nach Fig. 1 ein geschlossenes System ist, so daß eine verhältnis­ mäßig aufwendige und weniger gut handhabbare Brühgetränkezubereitungsmaschine entsteht.
Zwar wird in dieser Druckschrift auch vorgeschlagen, die Dampferzeugung auch ohne das den Durchfluß in der Auslaßleitung sperrende Ventil zu erreichen, hierbei dient aber dann die Rückflußleitung als Zulaufleitung des vom Durchlauferhitzer geförderten Dampf-Wasser-Gemisches, und der Wasserbehälter übernimmt zusätzlich die Funktion eines Dampfabscheiders. Dies hat wiederum zur Folge, daß sowohl der Wasserbehälter wie die gesamte Brüheinrichtung druckdicht ausgebildet sein müssen, was neben erhöhten Kosten einen erheblich größeren Aufwand in der Ausgestaltung der einzelnen Bauteile mit sich bringt.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, eine Dampferzeugungseinrichtung für eine Getränkezubereitungsmaschine zu schaffen, die mit geringem materiellen Aufwand äußerst einfach ausgeführt und kostengünstig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patent­ anspruchs 1 gelöst. Durch die eindeutige Trennung des Raumes des Dampfabscheiders von dem Raum des Wasservorratsbehälters muß nur das mit dem Dampfabscheider verbundene Dampfsystem gegen Überdruck beständig sein. Der Wasservorratsbehälter ist jederzeit von oben her zugänglich und kann mit Wasser befüllt werden. Dadurch, daß der Wasservorratsbehälter stets unter Atmosphärendruck steht, arbeitet der Durchlauf­ erhitzer zwar gegen den Druck im Dampfabscheider, dies wirkt sich aber im Dampf­ betrieb vorteilhaft aus, da aufgrund des Druckunterschiedes zwischen Auslaßleitung und Ausgangsleitung in den Durchlauferhitzer weniger Wasser gefördert wird und so mehr Dampf pro Zeiteinheit erzeugt werden kann, ohne daß ein Ventil in der Auslaßleitung erforderlich ist. Ein derartiger getrennt vom Wasservorratsbehälter eingesetzter Dampf­ abscheider kann sowohl in einer Kaffee- oder Teemaschine oder auch in einer Espresso­ maschine eingesetzt werden. Es ist aber auch denkbar, die Erfindung in einer kombinier­ ten Kaffee-, Tee- oder Espressomaschine einzusetzen.
Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 2 besteht der Wassererhitzer aus einem nach dem Dampfblasenförderprinzip arbeitenden, also selbstfördernden Durchlauferhitzer, der besonders preiswert ist.
Durch die Abflußleitung (Patentanspruch 3) wird gewährleistet, daß der Wasserspiegel im Dampfabscheider nicht die Höhe des Einlasses übersteigt, was einerseits die Dampf­ förderung begünstigt und andererseits verhindert, daß im Dampfbetrieb nicht das Dampf-Wasser-Gemisch über die Dampfleitung abfließt. Sollte allerdings die Dampf­ leitung auch zum Fördern von heißem Wasser dienen, der dann an der Entnahmestelle entnommen werden kann, so müßte nur in der Abflußleitung ein zusätzliches Ventil ausgebildet sein, das bei Heißwasserbetrieb geschlossen wird.
Um das über die Abflußleitung aus dem Dampfabscheider abfließende Heißwasser gleich wieder dem Durchlauferhitzer zuführen zu können, sind die Merkmale des Patentan­ spruchs 4 vorgesehen. Eine Verengung der Abflußleitung des Dampfabscheiders gegen­ über der Ausgangsleitung des Durchlauferhitzers sorgt zusätzlich dafür, daß eine ein­ deutige Fließrichtung des Dampf-Wasser-Gemischs durch den Durchlauferhitzer erfolgt, d. h., das Dampf-Wasser-Gemisch fließt immer in Richtung des Dampfabscheiders aus dem Durchlauferhitzer.
Durch die Merkmale des Patentanspruchs 5 wird verhindert, daß der Dampfabscheider aufgrund der kommunizierenden Leitungen vor Betrieb der Getränkezubereitungsmaschi­ ne vom Wassertank aus mit Wasser gefüllt wird.
Um den Dampf vom Wasser im Dampfabscheider deutlich zu trennen, sind die Merkmale des Patentanspruchs 6 vorgesehen. Hierbei ist oberhalb des Einlasses noch ein Raum im Dampfabscheider vorgesehen, in dem der Dampf gesammelt und der Dampfleitung gezielt zugeführt wird. Dies wird insbesondere durch den trichterförmigen Verlauf im oberen Ende des Dampfabscheiders begünstigt.
Durch die Merkmale des Patentanspruchs 7 wird dem freien Ende des Dampfrohres erst dann Dampf zugeführt, wenn der Dampf in der Dampfleitung vor dem zweiten Ventil einen gewissen Überdruck aufweist, der dazu führt, daß der Dampf mit ausreichend hoher Geschwindigkeit am freien Ende der Dampfleitung ausströmt. Durch den heißen und mit hoher Geschwindigkeit versehene Dampfstrahl kann ein Getränk sehr schnell erwärmt und auch Milch in kürzester Zeit aufgeschäumt werden.
Eine Erhöhung der Dampfgeschwindigkeit wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 8 gelöst, wobei der in der Dampfleitung unter Druck stehende Dampf in der Dampfdüse auf hohe Geschwindigkeit gebracht wird und somit wirkungsvoll in das Getränk ein­ strömen kann.
Wird die Erfindung in einer Kaffee- oder Teemaschine verwendet (Anspruch 9), so muß ein Mehrwegeventil benutzt werden, das im Kaffeebetrieb die Leitung zum Dampf­ abscheider sperrt und zu dem Filtergehäuse öffnet.
Wird die Erfindung in einer Brühgetränkezubereitungsmaschine benutzt, die sowohl Kaffee, Tee, Dampf und Espresso herstellen kann, so sind die Merkmale des Patent­ anspruchs 10 vorgesehen. Das Mehrwegeventil muß hierbei auf eine dritte Ventil­ stellung erweitert werden, in der dann sowohl die Leitungen zum Dampfabscheider wie zum Filtergehäuse gesperrt wird, während die Leitung zu der einen Espresso brühenden Druckkammer geöffnet wird. Gleichzeitig wird in die Brühgetränkezubereitungsmaschine eine Pumpe und ein Heißwasserspeicher integriert, der von dem herkömmlichen Durch­ lauferhitzer stets mit heißem Wasser versogt wird und dieses dann speichert, um so bei Einschaltung der Pumpe sofort heißes Wasser in die Druckkammer fördern zu können. Der Durchlauferhitzer fördert also heißes Wasser in den Heißwasserspeicher, sobald das Mehrwegeventil in die Espressostellung gebracht wird und die Heizeinrichtung einge­ schaltet ist. Bereits nach kurzer Zeit kann dann die Pumpe eingeschaltet werden, sobald sich ausreichend heißes Wasser im Heißwasserspeicher befindet.
Der Heißwasserspeicher hat auch den Vorteil, daß er mit einer mit Löchern versehenen Abdeckplatte ausgebildet ist, auf der dort abgestellte Tassen im Es­ presso-Standby-Betrieb aufgewärmt werden (Anspruch 11).
Um nach einem Dampfbetrieb der Brühgetränkezubereitungsmaschine den Druck in den zum Dampfabscheider führenden Leitungen sowie den Druck im Dampfabscheider selbst abzubauen, sind die Merkmale des Patentanspruchs 12 vorgesehen. Die Expansions­ leitung sorgt dafür, daß der Überdruck zum Wasservorratsbehälter oder zu einem gesonderten Wassertank hin abgebaut wird.
Durch die Merkmale des Patentanspruchs 13 wird ein zusätzlicher Wassertank aus­ schließlich nur für den Dampfbetrieb eingesetzt, so daß eine Bedienungsperson, wenn sie Kaffee, Tee oder einen Espresso aufbrühen will, den Wasservorratsbehälter mit Wasser füllt, wenn sie aber hingegen Dampf erzeugen will, den zusätzlichen Wassertank mit Wasser füllt. Diese getrennte Handhabung vermeidet Fehlbedienungen.
Eine besonders einfache Bedienung des Mehrwegeventils und eines weiteren dritten Ventils läßt sich durch die Merkmale des Patentanspruchs 14 erreichen, indem beim Verdrehen des Mehrwegeventils in die Dampfstellung gleichzeitig das dritte Ventil mechanisch verdreht wird, ohne daß eine Bedienungsperson von Hand auf das dritte Ventil einwirkt. Dies wird durch eine mechanische Koppelung beider Ventile erreicht.
Durch die Merkmale des Patentanspruchs 15 wird stets gewährleistet, daß beim Wech­ sel vom Dampfbetrieb in einen Brühbetrieb die Expansionsstellung durchfahren werden muß, um so immer erst den Druck im Dampfabscheider, falls vorhanden, abzubauen, so daß dieser sich nicht über den Brühkopf des Filtergehäuses oder über die Druckkammer der Espressoeinrichtung abbaut.
Sollte allerdings die Dampfleitung auch zum Fördern von heißem Wasser dienen, der dann an der Entnahmestelle entnommen werden kann, so müßte nur in der Abflußleitung ein zusätzliches Ventil ausgebildet sein, das bei Heißwasserbetrieb geschlossen wird (Anspruch 16). Gleichzeitig muß dann das Mehrwegeventil zur Ausgangsleitung geöffnet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen prinzipiellen schematischen Aufbau einer Dampferzeugungseinrichtung für eine Getränkezubereitungsmaschine oder für ein sonstiges Gerät,
Fig. 2 eine Integration der in Fig. 1 dargestellten Dampferzeugungseinrichtung in einer Brühgetränkezubereitungsmaschine, die sowohl Kaffee, Tee, Espresso als auch nunmehr Dampf zum Aufschäumen von Milch oder zum Erwärmen von Geträn­ ken herstellen kann, bei der zusätzlich ein Heißwasserspeicher integriert ist und
Fig. 3 einen Ausschnitt einer zweiten Ausführungsform einer Getränkezubereitungs­ maschine nach Fig. 2, bei der die Expansionsleitung nicht in den Wasservorrats­ behälter, sondern in einen gesonderten Wassertank zurückgeführt wird und dieser auch über ein drittes Ventil mit der Auslaßleitung verbindbar ist.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Dampferzeugungseinrichtung 1 für eine Kaffee-, Tee-, Espressomaschine oder für sonst ein Gerät im Haushalt dient zum Herstellen von Dampf und weist einen Wasservorratsbehälter 2 auf, der an seinem Boden 3 mit einer Aus­ laßleitung 4 versehen ist. Der Wasservorratsbehälter 2 ist mit Trinkwasser füllbar.
In der Auslaßleitung 4 ist ein in Richtung zum Wasservorratsbehälter 2 selbsttätig schließendes Absperrventil 5 ausgebildet, das aus einem Dichtsitz 6 und einer Kugel 7 besteht, die bei gefülltem Raum 82 Wasservorratsbehälter 2 aufgrund ihres Auftriebes aufsteigt und dichtend am Dichtsitz 6 anliegt; dies allerdings nur dann, wenn der Wasser­ stand in den Leitungen 14, 19 gleich hoch ist. Die Kugel 7 hebt vom Dichtsitz 6 ab und öffnet das Absperrventil 5, wenn der Wasserstand in den Leitungen 14, 19 gegenüber dem Wasserstand im Wasservorratsbehälter 2 absinkt und auf diese Weise ein Nach­ strömen von Wasser über die Auslaßleitung 4 zum Durchlauferhitzer 8 erfolgt.
An die Auslaßleitung 4 hinter dem Absperrventil 5 schließt sich der Wassererhitzer 8 an, der aus einem metallischen und gut wärmeleitenden Wasserrohr 9 besteht, an das eine elektrische Heizeinrichtung 10 gut wärmeleitend angebunden ist. Die elektrische Heizein­ richtung 10 besteht vorzugsweise aus einem Heizstab, der an das Wasserrohr angelötet oder anderweitig befestigt ist und der aus gut wärmeleitendem Metall, wie Aluminium oder Kupfer, besteht.
Zur Vereinfachung wurde die elektrische Heizeinrichtung 10 in Fig. 1 und 2 als einfacher Heizwendel skizzenhaft dargestellt, der das Wasserrohr 9 konzentrisch umgibt. Eine derartige Ausführung ist zwar denkbar, in der Regel wird aber die Heizeinrichtung 10 von einem Heizstab gebildet, der an das Wasserrohr 9 angelötet oder anderweitig befestigt wird.
Der Durchlauferhitzer 8 ist mit einem Thermostaten 11 versehen, der den Heizstab 10 vor Überhitzungen schützt. Weiterhin können die Stromleitungen des Durchlauferhitzers 8 noch mit einem oder zwei Temperaturschmelzsicherungen versehen sein, die, falls der Thermostat 11 im Betrieb einmal ausfällt, den Strom zum Durchlauferhitzer 8 gänzlich unterbricht und somit ausgetauscht werden muß.
Der Durchlauferhitzer 8 weist einen Einlaß 12 auf, über den das vom Wasservorrats­ behälter 2 über die Auslaßleitung 4 kommende Kaltwasser in das Wasserrohr 9 einfließt. Am Ausgang des Wasserrohrs 9 ist der Auslaß 13 ausgebildet, an den sich eine Aus­ gangsleitung 14 anschließt. Die Ausgangsleitung 14 mündet in ein Mehrwegeventil 41, das in seiner Dampfstellung 37, 37.1 mit einer weiteren Ausgangsleitung 14.1 verbunden ist, deren eines Ende in einen Eingang 15 eines Dampfabscheiders 16 mündet, der aus einem Behälter 17 mit einem im wesentlichen geschlossenen Druckraum 81 besteht und der an seiner Oberseite mit einer Dampfleitung 18 und an seinem Boden 20 mit einer Abflußleitung 19 versehen ist.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, daß die einzelnen Stellungen des Mehrwegeventils 41 in Fig. 2 mit Hilfe der im Mehrwegeventil 41 ausgebildeten Kanäle 37, 37.1, 40, 44 und 43 und der Anschlußleitungen 14, 14.1, 39, 45, und 42 angegeben werden, die aber hier nur schematisch dargestellt sind.
Der Boden 20 des Dampfabscheiders 16 ist in Fig. 2 etwa in Höhe der maximalen Füllhöhe 21 des Wasservorratsbehälters 2 ausgebildet, damit beim Befüllen des Wasser­ vorratsbehälters 2 bis zur maximalen Füllmarke nicht auch aufgrund der kommunizieren­ den Röhren der Dampfabscheider 16 mit Wasser teilweise oder gar völlig gefüllt wird. Die am Boden 20 des Dampfabscheiders 16 austretende Abflußleitung 19 weist einen geringeren Querschnitt als die Ausgangsleitung 4 auf; dies ist deshalb erforderlich, damit der beim Aufheizen des Wassers im Durchlauferhitzer 8 entstehende geringe Überdruck, der durch die Bildung von Dampfblasen entsteht, nicht dafür sorgt, daß das erhitzte Wasser über die Abflußleitung 19 in den Dampfabscheider 16 gefördert wird. Die gleiche Aufgabe hat das Absperrventil 5 in der Auslaßleitung 4 des Wasservorrats­ behälters 2. Es soll nämlich im Betrieb des Durchlauferhitzers 8 das im Wasserrohr 9 erhitzte und mit Dampfblasen 22 vermischte Wasser ausschließlich über den Auslaß 13 und die Leitung 14 zum Eingang 15 und von dort in den Dampfabscheider 16 und nicht zurück zum Wasservorratsbehälter 2 gefördert werden. Ohne diese Sperreinrichtungen könnte also eine eindeutige Fließrichtung des heißen Wassers durch den Durchlauf­ erhitzer 8 nicht festgelegt werden.
Anstelle einer im Querschnitt kleineren Abflußleitung 19 kann auch diese Abflußleitung 19 den gleichen Querschnitt wie die Leitung 14 aufweisen, allerdings muß dann in der Abflußleitung 19 ein zum Dampfabscheider 16 hin schließendes Rückschlagventil 76 ausgebildet sein, damit das erhitzte Dampf-Wasser-Gemisch ausschließlich nur über die Leitung 14 in den Dampfabscheider 16 fließt. Dieses Rückschlagventil 76 kann dann genauso ausgebildet sein wie das Absperrventil 5, d. h., es öffnet, wenn nach einem Schub heißen Wassers aus dem Durchlauferhitzer 8 dieser neues Wasser nachsaugt, das dann teilweise aus der Abflußleitung 19 des Dampfabscheiders 19 und aus der Aus­ laßleitung 4 vom Wasservorratsbehälter 2 nachfließt. Das Rückschlagventil 76 ist nur gestrichelt angedeutet.
Die Fließrichtung in der Abflußleitung 19 wird in den Fig. 1 und 2 durch den Pfeil 23 dargestellt. Der Pfeil 24 zeigt die Fließrichtung in der Auslaßleitung 4 an, während der Pfeil 25 die Strömungsrichtung in der Leitung 14 und der Pfeil 26 die Strömungsrichtung in der Dampfleitung 18 anzeigen.
Die vom Dampfabscheider über den Ausgang 80 abzweigende Dampfleitung 18 ist in den Fig. 1 und 2 mit einem zum Dampfabscheider 16 hin schließenden ersten Rückschlagventil 27 ausgebildet, das erst dann öffnet, wenn der vom Dampfabscheider kommende Dampf einen geringen Überdruck erreicht. Hierdurch erfährt der am freien Ende der Dampfleitung 18 austretende Dampf eine höhere Dampfgeschwindigkeit. Die Dampfgeschwindigkeit kann durch Anbringung einer bei Espressomaschinen allgemein bekannten Aufschäumdüse 28 noch verstärkt werden, so daß Milch zur Herstellung eines Cappuccinos in besonders kurzer Zeit aufgeschäumt und erwärmt werden kann. Ebenso können an der Aufschäumdüse 28 Getränke in kurzer Zeit erwärmt werden.
In Fig. 2 ist der prinzipielle Aufbau einer Getränkezubereitungsmaschine 29 dargestellt, die sowohl als Espresso-, Kaffee- oder Teemaschine benutzt werden kann. Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, ist hier die in Fig. 1 dargestellte Dampferzeugungseinrichtung 1 in der Getränkezubereitungsmaschine 29 eingesetzt, so daß auf Teile, die bereits in Fig. 1 erläutert wurden, in Fig. 2 nicht näher eingegangen wird. Zur Vermeidung von Wiederho­ lungen werden daher für entsprechend gleiche Bauteile gemäß Fig. 1 in Fig. 2 gleiche Bezugszeichen gewählt.
In Fig. 2 weist die Brühgetränkezubereitungsmaschine 29 neben der Dampferzeugungs­ einrichtung 1 zusätzlich noch eine mit dem Durchlauferhitzer 8 in Wärmekontakt stehen­ de Warmhalteplatte 30 auf, auf der ein Gefäß 31, beispielsweise eine aus Glas oder einem sonstigen Material hergestellte Kaffeekanne, abstellbar ist. Das Gefäß 31 dient zur Aufnahme eines Brühgetränks, beispielsweise eines Kaffees oder eines Tees. Zur besseren Handhabung ist das Gefäß 31 mit einem Handgriff 32 versehen. Zur besseren Warmhaltung der Getränke des Gefäßes 31 ist dieses mit einem die Öffnung verschlie­ ßenden Deckel 33 versehen, der zum Einfließen des Brühgetränks vom Filtergehäuse 35 her eine zentrale Öffnung 34 aufweist.
Oberhalb des Gefäßes 31 ist im Gehäuse (nicht dargestellt) der Brühgetränkezuberei­ tungsmaschine 29 nach Fig. 2 das Filtergehäuse 35 eingesetzt, das mit einem Papierfil­ ter 36 zur Aufnahme von Kaffeepulver oder Teeblättern (nicht dargestellt) versehen werden kann. Oberhalb der Öffnung 72 des Filtergehäuses 35 ist ein im Gehäuse der Brühgetränkezubereitungsmaschine 29, das hier nicht näher dargestellt ist, integrierter Brühkopf 38 ausgebildet, der über eine Steigleitung 39 mit einem Mehrwegeventil 41 verbunden ist.
Das Mehrwegeventil 41 stellt nach Fig. 2 in seiner Expansionsstellung 37, 43, also in der Nullstellung des Ventils 41, eine Verbindung von der Leitung 14 zu einer Expan­ sionsleitung 42 her, die oberhalb der maximalen Füllhöhe 21 in den Wasservorrats­ behälter 2 mündet. Hierdurch soll stets gewährleistet sein, daß nach Beendigung des Dampfbetriebes durch Verdrehung des Mehrwegeventils 41 von der Dampfstellung (Verbindung der Leitung 14 mit der Leitung 14.1) zur Nullstellung (Verbindung der Leitungen 14 und 14.1 mit der Expansionsleitung 42) der in den Leitungen 14 und 14.1 aufgebaute Druck zum Wasservorratsbehälter 2 hin expandiert wird, um ein uner­ wünschtes Abzischen von heißem Dampf bei Verdrehung des Mehrwegeventils 41 in die Kaffee- oder Espressostellung am Brühkopf 38 oder am Brühkolben 54 zu vermeiden, was bei Hantierungen der Hand einer Bedienungsperson in diesem Bereich zu Ver­ brennungen führen kann. Die Expansionsleitung 42 ist also in der Expansionsstellung 37, 43 des Mehrwegeventils 41 mit der Leitung 14 verbunden. Die Expansionsleitung 42 kann auch gleichzeitig die Verbindungsleitung 45 sein, die im folgenden beschrieben wird. In diesem Fall kann die Expansionsleitung 42 gänzlich entfallen, so daß der Dampfdruck über den Heißwasserspeicher 46 abgebaut wird.
Das Mehrwegeventil 41 ist in Fig. 2 weiterhin in eine Espressostellung 37, 44 bringbar, die die Verbindung der vom Durchlauferhitzer 8 kommenden Leitung 14 mit einer Verbindungsleitung 45 herstellt. Die Verbindungsleitung 45 führt in Pfeilrichtung 73 zu einem Heißwasserspeicher 46, dessen Boden 47 ebenfalls oberhalb der maximalen Füllhöhe 21 des Wasservorratsbehälters 2 angeordnet ist. Der Heißwasserspeicher 46 weist einen Überlauf 68 auf, der oberhalb der maximalen Füllhöhe 67 in den Wasser­ vorratsbehälter 2 mündet. Der Boden 47 ist mit einer Espressoleitung 48 verbunden, die zu einer elektrisch betriebenen Druckpumpe 49 führt. Von der Druckpumpe 49 führt das unter Druck (etwa 15 bar) gesetzte und beschleunigte Heißwasser zu einem entgegen der Fließrichtung 50 arbeitenden zweiten Rückschlagventil 51, von wo das Heißwasser über eine Druckleitung 52 in eine verschließbare und mit Espressomehl füllbare Druck­ kammer 53 einfließt. Die Druckkammer 53 wird von der einen Seite von dem Brühkolben 54 und von der anderen Seite von einem das Espressomehl aufnehmenden Siebkorb­ träger 55 mit Handgriff 56 gebildet, der mit dem Brühkolben 54 dichtend verschließbar ist. Zur Entnahme des Espressomehls nach dem Brühvorgang kann der Siebkorbträger 55 von dem Brühkopf 54 über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Schraubverbin­ dung gelöst werden.
In der Praxis ist es durchaus denkbar, daß der Brühkolben 54 und der Brühkopf 38 von einer Baueinheit gebildet werden und daß zum Herstellen von Kaffee ein Filtergehäuse 35 oder zum Herstellen von Espresso ein Siebkorbträger 55 an dieser Baueinheit be­ festigt werden. Somit könnte dann auch auf die Warmhalteplatte 30 ein zur Aufnahme von Espresso dienendes Gefäß 57 mit kleinerem Volumen abgestellt werden. In Fig. 2 ist allerdings eine Brühgetränkezubereitungsmaschine 29 gezeigt, bei der auf der einen Seite ein Brühkopf 38 mit einem Filtergehäuse 35 und auf der anderen Seite ein Brühkol­ ben 44 mit einem Siebkorbträger 55 ausgebildet sind, so daß beide Zubereitungsgeräte räumlich voneinander getrennt aber in einer Getränkezubereitungsmaschine 29 ausge­ bildet sind. Seitlich an der Brühgetränkezubereitungsmaschine 29 kann dann noch die Dampfleitung 18 austreten, an deren Ende die Aufschäumdüse 28 ausgebildet ist.
Das Mehrwegeventil 41 kann in die Kaffee- oder Teestellung 37, 40, in die Espresso­ stellung 37, 44, in die Dampfstellung 37, 37.1 sowie in die Nullstellung bzw. Expan­ sionsstellung 37, 43 gedreht werden (siehe Drehpfeil 58), wobei entsprechend der gewählten Stellung gleichzeitig auch die mit dem Mehrwegeventil 41 verbundenen elektrische Mittel (nicht dargestellt) derart gekoppelt sein können, daß beispielsweise in der Espressostellung die Druckpumpe 49 automatisch zu laufen beginnt und in der Dampf- bzw. Kaffee- oder Teestellung der Durchlauferhitzer 8 ebenfalls automatisch mit Strom versorgt wird, so daß die vom Durchlauferhitzer 8 selbsttätig ausgehende För­ derung durch Erhitzung des Wassers unter Bildung von Dampfblasen 22 eingeleitet wird.
Oberhalb des Zwischenbehälters 46 ist nach Fig. 2 an dessen Rand eine Abstellplatte 59 aufgesetzt, die mit Löchern 60 versehen ist. Aus den Löchern 60 steigt in der Espresso­ stellung 37, 44 sowohl der Dampf des im Zwischenbehälter 46 befindlichen Heiß­ wassers wie der Dampf aus dem Dampf-Wasser-Gemisch empor, der auf der Abstell­ platte 59 abgestellte Trinktassen 61 erwärmt.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, daß als weiteres Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 für den Dampfbetrieb separat zum Wasservorratsbehälter 2 ein zusätzlicher Wassertank 69 kleineren Volumens vorgesehen sein kann, wobei dann allerdings dieser Wassertank 69 über eine Abflußleitung 70 mit der Auslaßleitung 4 verbunden ist, in der ein von Hand steuerbares Ventil 71 angeordnet ist. Hierdurch ist für den Dampfbetrieb eine separate Wasserversorgung gegeben, so daß zur Dampferzeugung der Durchlauferhitzer 8 nicht das Wasser vom Wasservorratsbehälter 2, sondern von dem zusätzlichen Wassertank 69 kleineren Volumens (in Pfeilrichtung 73) erhält. Dieses Ventil 71 kann so mit dem Mehrwegeventil 41 gekoppelt sein, daß es im Espressobetrieb erst mit Einschalten der Pumpe geöffnet wird. Dadurch wird erreicht, daß das Wasser des Vorratsbehälters in die vorgeheizte Heizung strömt, was wiederum extrem kurze Wartezeiten zur Folge hat.
Bei dieser Ausführung nach Fig. 3 ist hinter dem Wassertank 69 in der Abflußleitung 70 ein zweites Absperrventil 74 ausgebildet, damit die Förderrichtung aus dem Durch­ lauferhitzer 8 stets in Pfeilrichtung 25 erfolgt. Gleichzeitig endet das freie Ende 62 der Expansionsleitung 42 in dem Wassertank 69.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Brühgetränkezubereitungsmaschine 29 ist folgende:
1. Kaffee- oder Teeherstellung
Vor Einschaltung der Brühgetränkezubereitungsmaschine 29 muß der Wasservorrats­ behälter 2 nach Fig. 2 und 3 mit Wasser gefüllt sein. Nach Fig. 3 muß das Ventil 71 die Stellung einnehmen, in der die Auslaßleitung 4 mit dem Wasservorratsbehälter 2 verbun­ den ist. Das Absperrventil 5 ist in seiner Offenstellung und das Wasser füllt über die Leitung 4 den Durchlauferhitzer 8. Bei Druckausgleich sowohl vor wie hinter dem Absperrventil 5 schließt das Absperrventil 5, indem die Kugel 7 aufgrund ihres Auftrie­ bes gegen den Dichtsitz 6 fährt. Danach, bzw. bereits zuvor, wird in das Filtergehäuse 35 ein Papierfilter 36 eingelegt, der mit Kaffeemehl oder Teeblättern gefüllt ist. Nunmehr wird das Mehrwegeventil 41 von der Nullstellung 37, 43 auf Kaffee- oder Teebetrieb 37, 40 gedreht, so daß dieses eine Verbindung von der Leitung 14 zur Steigleitung 39 herstellt. Gleichzeitig mit dem Einstellen des Kaffee- oder Teebetriebs wird die Heizein­ richtung 10 des Durchlauferhitzers 8 mit Spannung versorgt, wodurch das vom Wasser­ vorratsbehälter 2 über die Auslaßleitung 4 fließende Wasser in dem Wasserrohr 9 erhitzt wird. Die Heizeinrichtung 10 kann aber auch durch einen separaten Ein-/Ausschalter (nicht dargestellt) betätigt werden.
Durch die Aufheizung der Heizeinrichtung 10 wird infolge der Wärmeübertragung die Wärme auf das Wasserrohr 9 übertragen (Aufheizphase). Es bilden dabei im Wasserrohr 9 nach Erreichen des Siedepunktes Dampfblasen 22, die einen geringen Überdruck im Wasserrohr 9 erzeugen. Dadurch, daß das erste Absperrventil 5 in Fig. 2 und zusätzlich das zweite Absperrventil 74 in Fig. 3 geschlossen sind, sind die Dampfblasen also gezwungen, den Durchlauferhitzer 8 in Richtung des Auslasses 13 zu verlassen, von wo diese über die Leitung 14 und das Mehrwegeventil 41 in die Steigleitung 39 gelangen.
Bei der Dampfblasenbildung im Wasserrohr 9 des Durchlauferhitzers 8 wird durch das Aufsteigen der Dampfblasen 22 von diesen schubweise heißes Wasser in der Steiglei­ tung 39 nach oben mitgerissen, also gefördert, von wo es über am Brühkopf 38 ausge­ bildete Durchlässe 63 auf das im Papierfilter 36 befindliche Kaffeemehl (nicht dargestellt) fließt (Transportphase). Während der Extrahierung strömt das Brühgetränk über am unteren Ende des Filtergehäuses 35 ausgebildete Öffnungen (nicht dargestellt) heraus und strömt über die am Deckel 33 ausgebildete Öffnung 34 in das Gefäß 31 ein.
Sobald ein Schub heißes Wasser aus dem Durchlauferhitzer 8 heraustransportiert wurde, öffnet aufgrund der nunmehr unterschiedlichen Wasserspiegel von Ausgangsseite der Leitung 14 und Wassertank 2, so daß der am ersten Rückschlagventil 5 auftretende geodätische Druck des Wassers die Kugel 7 nach unten drückt und Wasser zum Durch­ lauferhitzer 8 in kürzester Zeit nachfließt (Ansaugphase), bis wieder auf beiden Seiten gleicher Wasserspiegel vorhanden ist. Das erste Absperrventil 5 schließt wieder durch Aufsteigen der Kugel 7 bis zum Dichtsitz 6. Dieser schubweise vonstatten gehende Brühzyklus wiederholt sich so lange, bis das im Wasservorratsbehälter 2 befindliche Wasser völlig abgelaufen ist. Der Brühvorgang ist dann beendet.
Nach Beendigung des Brühvorgangs, also wenn kein Wasser mehr im Wasserrohr 9 ist, werden der Durchlauferhitzer 8 und der Thermostat 11 so heiß, daß der Thermostat 11 den Strom zur Heizeinrichtung 10 abschaltet. Es beginnt nunmehr die Warmhaltephase des Brühgetränks. Sobald der Thermostat 11 wieder abgekühlt ist, schaltet dieser wieder den Strom zum Durchlauferhitzer 8 kurzzeitig ein und letzterer heizt sich und somit auch die Warmhalteplatte 30 auf, bis der Thermostat 11 wieder abschaltet. Die erhitzte Warmhalteplatte 30 leitet die Wärme über das Gefäß 31 in das Brühgetränk. Nach Abschalten des Hauptschalters (nicht dargestellt), bzw. Verdrehen des Mehr­ wegeventils 41 in die Nullstellung 37, 43 der Brühgetränkezubereitungsmaschine 29 wird auch der Durchlauferhitzer 8 nicht mehr mit Strom versorgt.
2. Zubereiten von Dampf
Der Wasservorratsbehälter 2 wird nach Fig. 1 und 2 mit etwas Wasser gefüllt. Auch hier fließt das Wasser zunächst am offenen Absperrventil 5 vorbei zum Durchlauferhitzer 8. Nach Fig. 3 wird Wasser in den Wassertank 69 gefüllt. Das Ventil 71 wird in Fig. 3 in die Stellung gedreht, in der die Auslaßleitung 4 mit der Abflußleitung 70, also mit dem Wassertank 69 in Pfeilrichtung 73 in Verbindung steht. Dies kann, wie bereits oben erwähnt, gleichzeitig mit der Betätigung des Mehrwegeventils 41 gemäß der Ausführung nach Fig. 2 erfolgen, wenn diese mechanisch miteinander gekoppelt sind.
Wird das Mehrwegeventil 41 nach Fig. 2 in die Dampfstellung 37, 37.1 gebracht, wird die Leitung 14 vor dem Mehrwegeventil 41 mit der Leitung 14.1 nach dem Mehr­ wegeventil 41 verbunden. Durch das Einschalten des Mehrwegeventils 41 in die Dampf­ stellung wird die Heizeinrichtung 10 mit Strom versorgt und sie erhitzt das im Wasser­ rohr 9 befindliche Wasser. Das Wasser im Wasserrohr 9 beginnt zu sieden und es bilden sich Dampfblasen 22, die aufgrund der Volumenzunahme zu einem geringen Überdruck im Wasserrohr 9 führen, so daß bei geschlossenem Absperrventil 5 die Dampfblasen 22 aufsteigen und dabei die Leitung 14 und das Mehrwegeventil 41 passieren.
Schließlich gelangen die Dampfblasen 22 über den Eingang 15 in den Raum des Dampf­ abscheiders 16. Durch die aufsteigenden Dampfblasen 22 wird aber auch heißes Wasser über die Leitung 14 in den Dampfabscheider 16 gefördert. Während das heiße Wasser in den unterhalb des Eingangs 15 gebildeten Raum des Dampfabscheiders 16 fließt, steigt der Dampf über den Ausgang 80 in die Dampfleitung 18 und in Richtung des Pfeiles 26 zum zweiten Rückschlagventil 27 auf, das, sobald ein gewisser Überdruck in der Dampfleitung 18 entstanden ist, zur Aufschäumdüse 28 hin öffnet.
Das Rückschlagventil 27 wird in Fig. 2 von einem Dichtsitz 64 gebildet, gegen den eine Kugel 65 mittels einer Feder 66 dichtend gedrückt wird. Das Rückschlagventil 27 sorgt dafür, daß an der Aufschäumdüse 28 Dampf unter Druck und daher mit ausreichend hoher Geschwindigkeit ausströmt, der geeignet ist, Milch aufzuschäumen oder Getränke in kurzer Zeit zu erwärmen.
Das sich unterhalb des Eingangs 15 ansammelnde Heißwasser fließt nach Fig. 1 und 2 über die Abflußleitung 19 in die Auslaßleitung 4 zurück. Damit beim Fördern des Heiß­ wassers aus dem Durchlauferhitzer 8 dieses nicht zurück über die Auslaßleitung 4 und die Abflußleitung 19 und somit von dort in den Dampfabscheider 16 fließt, weist die Abflußleitung 19 einen geringeren Querschnitt als die Leitung 14 auf. Es ist aber auch denkbar, anstelle einer dünneren Leitung 19 auch eine im Querschnitt gleichbreite Leitung 19 wie die Leitung 14 zu wählen, die dann mit einer Drossel 75 oder mit einem Rückschlagventil (nicht dargestellt) versehen ist. Beide Strömungsverhinderungsein­ richtungen sind dazu geeignet, daß das vom Durchlauferhitzer 8 geförderte Heißwasser den Weg über die Leitung 14 zum Dampfabscheider 16 nimmt und nicht der Abflußlei­ tung 19 zum Boden 20 des Dampfabscheiders 16 folgt.
Nachdem der Durchlauferhitzer 8 einen Schub heißes Wasser in den Raum 81 des Dampfabscheider 16 gefördert hat, öffnet das Absperrventil 5 und kaltes Wasser fließt über die Auslaßleitung 4 erneut in den Durchlauferhitzer 8, wo es wiederum unter Dampfblasenbildung erhitzt und anschließend durch aufsteigende Dampfblasen 22 in den Raum 81 des Dampfabscheider 16 gefördert wird. Dieser Brühzyklus wiederholt sich so oft, bis das Wasser im Wasservorratsbehälter 2 restlos abgeflossen und erhitzt ist.
Der Brühzyklus kann auch beendet werden, wenn das Mehrwegeventil 41 in seine Nullstellung gebracht wurde, in der einerseits die Heizeinrichtung 10 abgeschaltet und andererseits die Verbindung der Leitung 14 von der Leitung 14.1 getrennt und die Leitungen 14 und 14.1 mit der Expansionsleitung 42 verbunden werden. Auf diese Weise wird der in der Leitung 14 und im Druckraum 81 vorhandene Überdruck über die Expansionsleitung 42 zum Wasservorratsbehälter 2 (Pfeilrichtung 78) abgebaut. In Fig. 3 wird der Druck in den Leitungen 14 und 14.1 über die Expansionsleitung 42 zum Wassertank 69 (Pfeilrichtung 79) abgebaut. Der Druckabbau kann alternativ auch über die Verbindungsleitung 45 vorgenommen werden. Durch den Dampfabscheider 16 kann auch mit einem herkömmlichen Durchlauferhitzer 8, der keine große Wärmespeicher­ kapazität besitzt, Dampf erzeugt werden.
3. Herstellung eines Espressogetränks
Zunächst werden nach Fig. 2 der Wasservorratsbehälter 2 mit Wasser und der Siebkorb­ träger 55 mit Espressomehl gefüllt, wobei letzterer anschließend dichtend mit dem Brühkolben 54 verbunden wird. Nunmehr wird das Mehrwegeventil 41 in die Espresso­ stellung 37, 44 verdreht, so daß das Mehrwegeventil 41 die Verbindungsleitung 45 mit der Leitung 14 verbindet. In der Ausführung nach Fig. 3 wird das Ventil 71 gleichzeitig geöffnet. In dieser Stellung ist wiederum die Heizeinrichtung 10 des Durchlauferhitzers 8 automatisch oder mittels eines separaten Ein-/Ausschalters (nicht dargestellt) mit elektrischer Spannung versorgt, so daß sich das im Wasserrohr 9 des Durchlauferhitzers 8 befindliche Wasser erhitzt.
Die Förderung des heißen Wassers erfolgt wiederum durch aufsteigende Dampfblasen 22, das über den Auslaß 13 und die Leitung 14 schubweise, wie bereits oben ausführ­ lich beschrieben, zur Verbindungsleitung 45 strömt, von wo es dann in den Zwischenbe­ hälter 46 einfließt. Der Durchlauferhitzer 8 fördert somit schubweise ein heißes Dampf-Wasser-Gemisch in den Zwischenbehälter 46, bis dieser von heißem Wasser gefüllt ist. Der Dampf steigt über die in der Abstellplatte 59 ausgebildeten Löcher 60 nach außen.
In Höhe der maximalen Füllhöhe 67 des Zwischenbehälters 46 ist ein Überlauf 68 ausgebildet, der mit dem Wasservorratsbehälter 2 verbunden ist. Überschüssig heißes Wasser fließt nunmehr in den Wasservorratsbehälter 2 zurück und wärmt das dort noch befindliche kalte Wasser auf. Über einen in der Zeichnung nicht näher dargestellten Schalter kann nunmehr die von einem Elektromotor (nicht dargestellt) betreibbare Druckpumpe 49 eingeschaltet werden, so daß das aus dem Zwischenbehälter 46 fließende Heißwasser über die Espressoleitung 48 angesaugt, in der Druckpumpe 49 unter Druck und anschließend in die Druckleitung 52 gepumpt wird. Dabei muß der Pumpendruck des Heißwassers ein Rückschlagventil 51 überwinden, damit dieses öffnet. Beim Ansaugen muß ein in der Druckpumpe 52 ausgebildetes Ansaugventil (nicht dargestellt) geöffnet und in der Druckphase wieder geschlossen werden.
Das unter Druck in der Druckleitung 52 stehende Heißwasser wird nunmehr über den Brühkolben 54 in die Druckkammer 53 eingeleitet, wo es aus dem Espressomehl Ex­ traktionsstoffe unter Druck extrahiert. Das so entstehende Espressogetränk fließt über ein im Siebkorbträger 55 ausgebildetes Sieb (nicht dargestellt) aus der Brühkammer 53 heraus und gelangt dabei unter Bildung von Crema in ein darunter abgestelltes Gefäß 57. Die Cremabildung wird vorwiegend durch die schlagartige Expansion des Extrak­ tionsgetränkes am Sieb erreicht. Nach fertiggestelltem Espressogetränk wird der Schal­ ter (nicht dargestellt) der Druckpumpe 49 wieder abgeschaltet.
Bei der Espressoherstellung ermöglicht der Zwischenbehälter 46 eine Bereitstellung von heißem Wasser trotz der Verwendung des herkömmlichen Durchlauferhitzers 8. Durch den Zwischenbehälter 46 ist in ausreichender Menge heißes Wasser vorhanden, das bei der Espressoherstellung dem Heißwasserspeicher 46 entzogen wird. Der Durchlauf­ erhitzer kann dabei auch mehr Wasser fördern als für die Espressozubereitung benötigt wird. Obwohl also der Durchlauferhitzer 8 nur schubweise heißes Wasser in kleinen Mengen in den Zwischenbehälter 46 fördert, dient letzterer als Zwischenlagerung des heißen Wassers, damit während des Pumpenbetriebes die Druckpumpe 49 kontinuierlich heißes Wasser in Fließrichtung 50 zum Brühkolben 54 pumpen kann. Das Mehrwege­ ventil 41 arbeitet in der Espressostellung im Standby-Betrieb, d. h., es wird heißes Wasser gespeichert, damit dann bei Einschaltung der Druckpumpe 49 sofort heißes Wasser zur Verfügung steht.
Durch die Bildung des Zwischenbehälters 46 kann eine besonders preisgünstige Es­ pressomaschine unter Verwendung eines bei Kaffeemaschinen üblicherweise benutzten Durchlauferhitzers 8 hergestellt werden. Selbstverständlich ist es auch denkbar, daß die zur Espressoherstellung dienende Einrichtung nach Fig. 2 auch als separate Einrichtung in einer ausschließlich nur Espresso herstellenden Espressomaschine verwendet werden kann.

Claims (16)

1. Brühgetränkezubereitungsmaschine (29) mit einer Vorrichtung, die aus einem von einer elektrischen Heizeinrichtung (10) beheizten Wassererhitzer (8) besteht, mit dem neben der Erhitzung von Wasser, das zum Herstellen von Brühgetränken dient, auch Dampf erzeugt werden kann, der unter anderem zum Aufwärmen von Getränken oder zum Aufschäumen Milch dient und die mit einem Wasservorrats­ behälter (2) versehen ist, der eine zum Wassererhitzer (8) führende Auslaßleitung (4) aufweist, in der ein in Richtung des Wasservorratsbehälters (2) bei Druck­ erhöhung schließendes Absperrventil (5) ausgebildet ist, wobei in dem Wasser­ erhitzer (8) ein Dampf-Wasser-Gemisch erzeugt wird, das über eine Ausgangs­ leitung (14, 14.1) und von dort über einen Einlaß (15) in einen Dampfabscheider (16) gefördert wird, aus dem der abgeschiedene Dampf über einen Ausgang (80) zu einer Dampfleitung (18) führt, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (81) des Dampfabscheiders (16) getrennt vom Raum (82) des Wasservorratsbehälters (2) ausgebildet ist und daher einen eigenen Druckraum bildet und daß der Ausgang (80) des Dampfabscheiders (16) direkt in die Dampf­ leitung (18) mündet.
2. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassererhitzer (8) aus einem selbstfördernden Durchlauferhitzer besteht, der unterhalb des Wasserspiegels des Wasservorratsbehälters (2) angeordnet ist.
3. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfabscheider (16) ein kleineres Fassungsvermögen als der Wasser­ vorratsbehälter (2) aufweist und daß der Dampfabscheider (16) mit einer Ab­ flußleitung (19) versehen ist, aus der nur soviel Wasser abfließen kann, um den Wasserstand im Dampfabscheider (16) während des Betriebs im wesentlichen unterhalb des Einlasses (15) zu halten.
4. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußleitung (19) mit der Auslaßleitung (4) verbunden ist, wobei in der Abflußleitung (19) entweder ein in Richtung des Dampfabscheiders (16) schließ­ bares zweites Ventil (76) angeordnet ist oder die Abflußleitung (19) in ihrem Querschnitt kleiner bemessen ist als der Querschnitt des Einlasses (15) selbst und/oder der zum Einlaß (15) des Dampfabscheiders (16) führenden Ausgangs­ leitung (14 und 14.1).
5. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasservorratsbehälter (2) offen ist und oberhalb des Durchlauferhitzers (8) angeordnet ist und daß der Dampfabscheider (16) weitgehendst oberhalb der maximalen Füllhöhe (21) des Wasservorratsbehälters (2) angeordnet ist.
6. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfleitung (18) am höchsten Bereich des Dampfabscheiders (16) angeordnet ist und daß der Einlaß (15) der Ausgangsleitung (14.1) zwischen dem Ausgang der Dampfleitung (18) und dem Ausgang der Abflußleitung (19) an dem Dampfabscheider (16) ausgebildet ist.
7. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Dampfleitung (18) ein bei Überdruck in der Dampfleitung (18) öffnendes erstes Ventil (27) ausgebildet ist.
8. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Dampfleitung (18) eine Dampfdüse (28) zum Aufwärmen von Getränken und zum Aufschäumen von Milch dient.
9. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese ausschließlich nur als Kaffee- oder Teemaschine verwendet wird, daß in der Ausgangsleitung (14, 14.1) ein Mehrwegeventil (41) ausgebildet ist, das in einer ersten Stellung (37, 37.1) (Dampfstellung) die Verbindung der Leitung (14) zum Dampfabscheider (16) herstellt, das aber in seiner zweiten Stellung (37, 40) (Kaffee- oder Teestellung) die Leitung (14) zum Dampfabscheider (16) sperrt und eine im Gerät (29) ausgebildete Steigleitung (39) zum Kaffee- und/oder Teefilter­ gehäuse (35) freigibt.
10. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese auch als Espressomaschine verwendet wird, daß das in der Ausgangs­ leitung (14) ausgebildete Mehrwegeventil (41) in eine dritte Stellung (37, 44) (Espressostellung) bringbar ist, in der die Leitung (14) zum Dampfabscheider (16) und die Leitung (39) zum Filtergehäuse (35) gesperrt wird und in der eine Leitung (45) zu einem Heißwasserspeicher (46) freigegeben wird, dessen Überlauf (68) in den Wasservorratsbehälter (2) mündet und daß der Auslauf des Heißwasser­ speichers (46) über eine Espressoleitung (48) zu einer elektrisch betreibbaren Pumpe (49) führt, die das heiße Wasser unter Druck setzt und einer mit Espresso­ mehl befüllbaren Druckkammer (53) zuführt, von wo das so extrahierte Espresso­ getränk über einen Auslaß (68) in einen Behälter (57) abfließt.
11. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Heißwasserspeicher (46) eine mit Löchern (60) versehene Abdeckplatte (59) aufweist, auf der Getränketassen (61) zu deren Erwärmung abstellbar sind.
12. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrwegeventil (41) eine vierte Stellung (37, 43) (Expansionsstellung) aufweist, in der eine Expansionsleitung (42) mit der Ausgangsleitung (14.1) freigegeben wird, die entweder zum Wasservorratsbehälter (2) oder zu einem gesonderten Wassertank (62) führt.
13. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der gesonderte Wassertank (62) eine Abflußleitung (70) aufweist, in der ein drittes Ventil (71) ausgebildet ist, das in der einen Stellung (Dampfstellung) die Verbindung von der Abflußleitung (70) zur Auslaßleitung (4) herstellt und dabei die Verbindung zum Wasservorratsbehälter (2) sperrt und das in einer zweiten Stellung (Kaffee-,Tee- oder Espressostellung) die Verbindung zur Abflußleitung (70) sperrt und dabei die Verbindung der Auslaßleitung (4) zum Wasservorratsbehälter (2) freigibt.
14. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Ventil (71) mit dem Mehrwegeventil (41) derart mechanisch gekop­ pelt ist, daß beim Verdrehen des Mehrwegeventils (41) in die erste Stellung (Dampfstellung) gleichzeitig das dritte Ventil (71) in die Dampfstellung gelangt.
15. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsstellung (37, 43) des Mehrwegeventils (41) die Nullstellung (43) des Mehrwegeventils (41) ist und daß die Dampfstellung (37, 37.1) auf der einen Seite der Nullstellung (37, 43) und die Kaffee- und/oder die Espressostellung (37, 40 bzw. 37, 44) auf der anderen Seite der Nullstellung (37, 43) angeordnet sind.
16. Brühgetränkezubereitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abflußleitung ein Absperrventil (77) ausgebildet ist.
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