DE19545525C2 - Verfahren zur Herstellung von Profilwalzelementen - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung
von Profilwalzelementen, welche in Fahrzeugtürrahmen
und dergleichen verwendet werden.
Die veröffentlichte japanische Gebrauchsmuster-Schrift Nr.
6 (1994)-32139 beschreibt ein als Säulenelement eines
Fahrzeugtürrahmens verwendetes gefalztes Profilwalzelement
mit einer ersten Halteausnehmung, einer zweiten Halteausnehmung,
deren Öffnung entgegengesetzt zur Öffnung der ersten
Halteausnehmung gerichtet ist, und einem flachen Formgestaltungsabschnitt,
welcher sich im wesentlichen in die
Richtungen erstreckt, in welche die Öffnungen der ersten
und der zweiten Halteausnehmung weisen, und dieser hat
einen Seitenkantenabschnitt, welcher eine sich allmählich
ändernde Querschnittsform aufweist. Dieses herkömmliche
Produkt wird wie folgt hergestellt. Ein Blech wird z. B.
auf einer Profilwalzeinrichtung zu einem Produkt geformt,
welches die erste und die zweite Halteausnehmung und einen
flachen Formgestaltungsabschnitt aufweist, welcher noch
nicht die sich allmählich ändernde Querschnittsform aufweist.
Bei diesem Produkt wird der flache Formgestaltungsabschnitt
durch geschichtete Abschnitte des Blechs gebildet,
und die zwei entgegengesetzten Seitenkantenabschnitte
des Blechs werden schrittweise an einem der Seitenenden des
flachen Formgestaltungsabschnitts angeordnet. Dann wird
einer der Seitenkantenabschnitte z. B. durch eine Preßeinrichtung
abgetrennt, um den flachen Formgestaltungsabschnitt
mit den gewünschten Seitenkantenabschnitten auszubilden,
welche die sich allmählich ändernde Querschnittsform
aufweisen. Einer der Seitenkantenabschnitte wird dann
gebogen und entlang des anderen Seitenkantenabschnitts gefaltet,
z. B. durch eine Profilwalzeinrichtung, so daß der
gebogene Seitenkantenabschnitt den anderen Seitenkantenabschnitt
umschließt und somit einen Seitenumschlag ausbildet.
Bei diesem herkömmlichen Verfahren muß jedoch das Schneidmesser
der Preßeinrichtung betätigt werden, um Seitenkantenabschnitte
mit allmählich ändernder Querschnittsform vorzusehen, während die Preßeinrichtung
mit im wesentlichen derselben Geschwindigkeit wie die
Transportgeschwindigkeit des Bleches bewegt wird. Daher erfordert
das Verfahren einen Mechanismus zum Verschieben der
Preßeinrichtung entlang der Fertigungslinie und einen Raum
zum Verschieben der Preßeinrichtung, wodurch die Größe der
Fertigungsvorrichtung zunimmt. Dies macht es schwierig, den
Schritt zur Fertigung der Seitenkantenabschnitte, welche
die sich allmählich ändernde Querschnittsform aufweisen,
und den Profilwalzschritt in einer einzigen kontinuierlich
produzierenden Fertigungslinie auszuführen. Außerdem erfordert
das Verfahren, daß die Seitenkantenabschnitte eines
Bleches im wesentlichen an einem Seitenende des flachen
Formgestaltungsabschnitts ausgerichtet werden, um einen
Seitenkantenabschnitt zu erzeugen, welcher die sich allmählich
ändernde Querschnittsform aufweist. Diese Anforderung
beschränkt die Vielfalt der Querschnittsformen der
herstellbaren Fahrzeugtürrahmen, d. h., es kann sehr
schwierig sein, eine mustergültige Querschnittsform zu
erzeugen. Da ferner nur einer der Seitenkantenabschnitte
eines Bleches durch eine Preßeinrichtung oder dergleichen
geschnitten wird, kann der Umschlagformschritt einen Spalt
im Umschlag ausbilden, genauer gesagt, zwischen dem Biegeabschnitt
des Außenschichtabschnitts und dem Seitenkantenabschnitt
des Innenschichtabschnitts. Die Formgestaltungsqualität
des flachen Formgestaltungsabschnitts kann beeinträchtigt
werden, z. B. kann ein Abschnitt des flachen
Formgestaltungsabschnitts wellig werden.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
zur Herstellung von Profilwalzelementen zu schaffen,
welches die Fertigung in einer einzigen Fertigungslinie
erleichtert.
Die Aufgabe wird mit der im Patentanspruch 1
angegebenen Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines mit Profilwalzelementen entwickelten Fahrzeugtürrahmens,
hergestellt nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren,
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 zeigt eine Fertigungslinie nach dem erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahren,
Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht eines unfertigen Blechs,
welches in einem ersten Ausnehmungsformschritt nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren bearbeitet worden ist,
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht eines Endproduks, welches
in einem Profilwalzschritt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
bearbeitet worden ist,
Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht eines Endprodukts, welches
in einem zweiten Ausnehmungsformschritt nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren bearbeitet worden ist,
Fig. 7 zeigt eine Schnittansicht eines Endprodukts, welches
in einem zweiten Trennschritt nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren bearbeitet worden ist,
Fig. 8a und Fig. 8b zeigen ein Endprodukt, das in einem
ersten Trennschritt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
bearbeitet worden ist, und
Fig. 9a und Fig. 9b zeigen ein Endprodukt, das in einem
Umschlagformschritt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
bearbeitet worden ist.
Fig. 1 zeigt einen Fahrzeugtürrahmen 1 mit einem Fenster 4,
welches durch Absenken oder durch Anheben einer in einer Tür 2
angeordneten Fensterscheibe in Offenlage und
Schließlage bringbar ist. Der Fahrzeugtürrahmen 1 weist im
wesentlichen ein Element 11 auf, welches einen vorderen Abschnitt
1a und einen oberen Abschnitt 1b des Fahrzeugtürrahmens
1 ausbildet, und ein anderes Element 12, welches
einen an der Rückseite des Fahrzeugtürrahmens 1 angeordneten
Säulenabschnitt 1c ausbildet. Die beiden Elemente 11,
12 sind z. B. durch Verschweißen miteinander verbunden.
Fig. 2 zeigt das Element 11, welches eine erste Halteausnehmung
11a, eine zweite Halteausnehmung 11b und einen
flachen Formgestaltungsabschnitt 11c aufweist. Die erste
Halteausnehmung 11a und die zweite Halteausnehmung 11b sind
jeweils durch Biegen eines Abschnitts eines Blechs 14
(siehe Fig. 3) mit Bezug auf dessen Breite in einem
Profilwalzschritt A (wird nachstehend beschrieben) erzeugt
worden, so daß der Abschnitt im wesentlichen einen U-förmigen
Querschnitt aufweist. Die erste Halteausnehmung 11a
und die zweite Halteausnehmung 11b sind so angeordnet, daß
die Öffnungen der beiden Halteausnehmungen 11a, 11b einander
abgewandt sind. Der flache Formgestaltungsabschnitt 11c
ist durch Biegen des Blechs 14 mit Bezug auf dessen Breite
in dem Profilwalzschritt A erzeugt worden, so daß die Abschnitte
des Blechs 14 in Breitenrichtung einander überdecken.
Der flache Formgestaltungsabschnitt 11c erstreckt sich
im wesentlichen in die Richtungen, in welche die Öffnungen
der ersten Halteausnehmung 11a und der zweiten Halteausnehmung
11b weisen. Die erste Halteausnehmung 11a nimmt ein
Fensterdichtprofil (nicht gezeigt) auf, welches jeden Spalt
zwischen dem Element 11 und der Fensterscheibe 3 abdichtet.
Die zweite Halteausnehmung 11b nimmt ein anderes Fensterdichtprofil
(nicht gezeigt) auf, welches jeden Spalt zwischen
dem Element 11 und einer Fahrzeugkarosserie abdichtet.
Der flache Formgestaltungsabschnitt 11c bildet das Äußere
des Fahrzeugtürrahmens 1. Ein Seitenkantenabschnitt
des flachen Formgestaltungsabschnitts 11c ist in einem Umschlagformschritt
F (wird nachstehend beschrieben) zu einem
Umschlag 13 umgeformt worden, so daß der flache Formgestaltungsabschnitt
11c zum Ende des flachen Formgestaltungsabschnitts
11c hin breiter wird. Obgleich nicht als Einzelheit
gezeigt, weist auch das andere Element 12 eine erste
und eine zweite Halteausnehmung und einen flachen Formgestaltungsabschnitt
auf. Ein Seitenkantenabschnitt des flachen
Formgestaltungsabschnitts des Elements 12 ist in einer
Weise umgeschlagen, welche sich etwas von der Umschlagweise
des Elements 11 unterscheidet.
Mit Bezug auf Fig. 3 wird nachstehend eine Fertigungslinie
für das Element 11 beschrieben. Ein Haspel 5
ist zum Halten einer Rolle eines Blechs 14 angeordnet.
Abgangsseitig des Haspels 5 ist eine Profilwalzeinrichtung
6 mit einer Vielzahl von Walzen vorgesehen.
In die Richtung der Fertigungslinie ist abgangsseitig der
Profilwalzeinrichtung 6 eine Ausnehmungsformeinrichtung 7
angeordnet, welche Walzen, zwei Trenneinrichtungen 8, 9 und
eine Umschlagformeinrichtung 10 mit Walzen aufweist.
Ein Fertigungsverfahren für das Element 11 gemäß dieser
Ausführungsform wird mit Bezug auf Fig. 3-5 beschrieben.
Das aufgewickelte Blech 14 wird durch die Profilwalzeinrichtung
6, die Ausnehmungsformeinrichtung 7, die Trenneinrichtungen
8, 9 und die Umschlagformeinrichtung 10 transportiert,
so daß das Blech 14 durch diese Einrichtungen
aufeinanderfolgend bearbeitet wird.
Beim Zuführen des Blechs 14 in die Profilwalzeinrichtung 6
wird das Blech 14, beginnend an einem Seitenkantenabschnitt
14a, durch eine Reihe von Walzen allmählich gebogen und gefaltet,
wobei am Anfang die Erststufenwalzen 6a und am Ende
die Endstufenwalzen 6b wirksam sind. Genauer ausgedrückt,
während des Transports des Blechs 14 erzeugt die Profilwalzeinrichtung
6 aufeinanderfolgend die erste Halteausnehmung
11a, den flachen Formgestaltungsabschnitt 11c und dann
die zweite Halteausnehmung 11b, um in dieser Reihenfolge
ein Produkt 15 zu erzeugen, welches eine Querschnittsform
aufweist, die durch die erste Halteausnehmung 11a, den flachen
Formgestaltungsabschnitt 11c und die zweite Halteausnehmung
11b gebildet wird, wie in Fig. 5 (Profilwalzschritt
A) gezeigt ist. Die Walzen 6c einer Stufe zwischen den
Erststufenwalzen 6a und den Endstufenwalzen 6b erzeugen
eine erste V-förmige Ausnehmung 16, wie in Fig. 4 und Fig. 5
gezeigt ist. Die erste Ausnehmung 16 erstreckt sich in
einem gefalteten Seitenkantenabschnitt des flachen Formgestaltungsabschnitts
11c quer zu dem Seitenkantenabschnitt
(erster Ausnehmungsformschritt B).
Das Produkt 15, welches im Profilwalzschritt A bearbeitet
wurde, der den ersten Ausnehmungsformschritt B einschließt,
wird dann der Ausnehmungsformeinrichtung 7 zugeführt, während
ein zugangsseitiger Abschnitt des Blechs 14 durch die
Profilwalzeinrichtung 6 bearbeitet wird. Die
Ausnehmungsformeinrichtung 7 erzeugt auf jeder der entgegengesetzten
Oberflächen des gefalteten Seitenkantenabschnitts
des flachen Formgestaltungsabschnitts 11c, wo Abschnitte
des Blechs 14 durch Falten (zweiter Ausnehmungsformschritt
C) übereinandergelegt sind, eine V-förmige Ausnehmung
17, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Die beiden zweiten
Ausnehmungen 17 werden im wesentlichen in derselben Position
bezüglich des Seitenkantenabschnitts des flachen Formgestaltungsabschnitts
11c ausgebildet. Die beiden zweiten
Ausnehmungen erstrecken sich zwischen dem Seitenkantenabschnitt
des flachen Formgestaltungsabschnitts 11c und der
ersten Ausnehmung 16, parallel zur ersten Ausnehmung 16,
und begrenzen dazwischen die Seitenkantenstreifen 18 und
20.
Das in dem Profilwalzschritt A und in dem zweiten Ausnehmungsformschritt
C bearbeitete Produkt 15 wird dann in die
Trenneinrichtung 8 eingeführt, während ein zugangsseitiger
Abschnitt des Blechs 14 im Profilwalzschritt A ist. Die
Trenneinrichtung 8 trennt den Seitenkantenstreifen 18 entlang
der zweiten Ausnehmungen 17, um das Produkt 15 zum
Falten mit einem zweiten Seitenkantenabschnitt 19 (zweiter
Trennschritt D bzw. zweiter Entfernschritt) zu versehen, wie in Fig. 7 gezeigt ist.
Das Produkt 15, welches im Profilwalzschritt A bearbeitet
wurde, der den ersten Ausnehmungsformschritt B, den zweiten
Ausnehmungsformschritt C und den zweiten Trennschritt D
einschließt, wird dann der abgangsseitig angeordneten
Trenneinrichtung 9 zugeführt, während ein zugangsseitiger
Abschnitt des Blechs 14 im Profilwalzschritt A ist. Die
Trenneinrichtung 9 trennt den Seitenkantenstreifen 20
entlang der ersten Ausnehmung 16, um das Produkt 15 mit
einem ersten Seitenkantenabschnitt 21 zum Umschlagen zu
versehen (erster Trennschritt E bzw. erster Entfernschritt), wie in Fig. 8a und Fig. 8b
gezeigt ist.
Das Produkt 15, welches im Profilwalzschritt A bearbeitet
wurde, der den ersten Ausnehmungsformschritt B, den zweiten
Ausnehmungsformschritt C, den zweiten Trennschritt D und
den ersten Trennschritt E einschließt, wird dann der Umschlagformeinrichtung
10 zugeführt, während ein zugangsseitiger
Abschnitt des Blechs 14 im Profilwalzschritt A ist.
Die Umschlagformeinrichtung 10 biegt den zweiten Seitenkantenabschnitt
19 entlang des ersten Seitenkantenabschnitts
21, um das Produkt 15 mit einem Umschlag 13 zu versehen
(Umschlagformschritt F). Der Umschlagformschritt F erzeugt
keinen Spalt zwischen dem Biegeabschnitt des zweiten Seitenkantenabschnitts
19 und des ersten Seitenkantenabschnitts
21. Das Blech 14 wird somit in das fertige Produkt
15 umgeformt. Nach dem Umschlagformschritt F wird das Produkt
15 durch eine Schneideeinrichtung (nicht gezeigt) auf
eine gewünschte Länge geschnitten, um das Element 11 herzustellen.
Das Element 11 wird dann durch eine geeignete Maschine
(nicht gezeigt) abgerundet, um den vorderen Abschnitt
1a und den oberen Abschnitt 1b des Fahrzeugtürrahmens
1 auszubilden.
Das andere Element 12 wird ebenfalls nach im wesentlichen
denselben Bearbeitungsschritten wie für das Element 11 erzeugt.
Das Produkt 15 wird für das Element 12 auf eine gewünschte
Länge geschnitten, um den Säulenabschnitt 1c des
Fahrzeugtürrahmens 1 herzustellen.
Bei dem vorstehend beschriebenen Fertigungsverfahren für
die Elemente 11 oder 12 kann der erste Ausnehmungsformschritt
B durch eine Ausnehmungsformeinrichtung, getrennt
von der Profilwalzeinrichtung 6, wie in dem zweiten Ausnehmungsformschritt
C ausgeführt werden. Im Gegensatz dazu ist
der zweite Ausnehmungsformschritt C durch die Profilwalzeinrichtung
6, wie in dem ersten Ausnehmungsformschritt B,
durch das Einbeziehen der Ausnehmungsformeinrichtung 7 in
die Profilwalzeinrichtung 6 ausführbar. Weiterhin können
der erste Ausnehmungsformschritt B und der zweite Ausnehmungsformschritt
C in beliebiger Aufeinanderfolge mit Bezug
zum Profilwalzschritt A ausgeführt werden. Z. B. ist der
erste Ausnehmungsformschritt B und bzw. oder der zweite
Ausnehmungsformschritt C vor dem Profilwalzschritt A ausführbar.
Außerdem kann der erste Ausnehmungsformschritt B
gleichzeitig mit dem zweiten Ausnehmungsformschritt C durch
Einbeziehen der Maßnahmen zum Erzeugen der ersten Ausnehmung
16 in die Ausnehmungsformeinrichtung 7 ausgeführt werden.
Wie vorstehend beschrieben, trennt der erste Trennschritt
einen nicht erforderlichen Streifen entlang der durch den
ersten Ausnehmungsformschritt ausgebildeten ersten Ausnehmung
ab, um einen ersten Seitenkantenabschnitt auszubilden,
der zum Erzeugen eines Umschlages durch Ausnutzen der im
Profilwalzschritt wirkenden Transportkraft des Bleches.
Daher sind mindestens der erste Ausnehmungsformschritt und
der erste Trennschritt mit dem Profilwalzschritt unmittelbar
aufeinanderfolgend ausführbar. In anderen Worten, das
Fertigungsverfahren gemäß dieser Ausführungsform gestattet
die Herstellung eines Profilwalzelements, welches einen Umschlag
aufweist, in einer einzigen kontinuierlich produzierenden
Fertigungslinie, wodurch die Produktivität wesentlich
gesteigert wird.
Da ferner der zum Umschlagen erforderliche zweite Seitenkantenabschnitt,
welcher sich entlang des ersten Seitenkantenabschnitts
zum Umschlagen erstreckt, durch den zweiten
Ausnehmungsformschritt (dieser kann in den ersten Ausnehmungsformschritt
einbezogen werden) und den zweiten Trennschritt
zusätzlich zu dem ersten Ausnehmungsformschritt und
dem ersten Trennschritt erzeugt wird, kann in dem Fertigungsverfahren
gemäß der Ausführungsform ein Profilwalzelement,
welches einen Umschlag aufweist, ohne jede Einschränkung
hinsichtlich der Querschnittsform oder Verminderung
von Entwurfsqualität der gestylten Oberfläche des Produkts
hergestellt werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines Profilwalzelements mit
einem Profilwalzschritt (A) zum Biegen eines Blechs (14)
zu einem Produkt, welches eine vorbestimmte Querschnittsform
aufweist,
einem ersten Ausnehmungsformschritt (B) zum Erzeugen einer ersten Ausnehmung (16) an einer vorbestimmten Stelle des Blechs (14) oder des Produkts, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird, und
einem ersten Entfernschritt (E) zum Entfernen eines Abschnitts, welcher durch die erste Ausnehmung (16) des Blechs (14) oder des Produkts bestimmt ist, um einen ersten Kantenabschnitt (21) zu erzeugen, welcher eine sich allmählich ändernde Querschnittsform aufweist, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts im Profilwalzschritt bearbeitet wird.
einem ersten Ausnehmungsformschritt (B) zum Erzeugen einer ersten Ausnehmung (16) an einer vorbestimmten Stelle des Blechs (14) oder des Produkts, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird, und
einem ersten Entfernschritt (E) zum Entfernen eines Abschnitts, welcher durch die erste Ausnehmung (16) des Blechs (14) oder des Produkts bestimmt ist, um einen ersten Kantenabschnitt (21) zu erzeugen, welcher eine sich allmählich ändernde Querschnittsform aufweist, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts im Profilwalzschritt bearbeitet wird.
2. Verfahren zur Herstellung eines Profilwalzelements gemäß
Anspruch 1, wobei im ersten Ausnehmungsformschritt (B) eine
zweite Ausnehmung (17) an einer vorbestimmten Stelle des Blechs
oder des Produkts erzeugt wird, und
wobei das Verfahren weiterhin aufweist:
einen zweiten Entfernschritt (D) zum Entfernen eines Abschnitts, welcher durch die zweite Ausnehmung (17) des Blechs (14) oder des Produkts bestimmt ist, um einen zweiten Kantenabschnitt (19) mit einer sich allmählich ändernden Querschnittsform zu erzeugen, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird.
wobei das Verfahren weiterhin aufweist:
einen zweiten Entfernschritt (D) zum Entfernen eines Abschnitts, welcher durch die zweite Ausnehmung (17) des Blechs (14) oder des Produkts bestimmt ist, um einen zweiten Kantenabschnitt (19) mit einer sich allmählich ändernden Querschnittsform zu erzeugen, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird.
3. Verfahren zur Herstellung eines Profilwalzelements gemäß
Anspruch 1, welches weiterhin aufweist:
einen zweiten Ausnehmungsformschritt (C) zum Erzeugen einer zweiten Ausnehmung (17) an einer vorbestimmten Stelle des Blechs (14) oder des Produkts, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird,
einen zweiten Entfernschritt (D) zum Entfernen eines Abschnitts, welcher durch die zweite Ausnehmung (17) des Blechs (14) oder des Produkts bestimmt ist, um einen zweiten Kantenabschnitt (19) zu erzeugen, welcher eine sich allmählich ändernde Querschnittsform aufweist, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird.
einen zweiten Ausnehmungsformschritt (C) zum Erzeugen einer zweiten Ausnehmung (17) an einer vorbestimmten Stelle des Blechs (14) oder des Produkts, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird,
einen zweiten Entfernschritt (D) zum Entfernen eines Abschnitts, welcher durch die zweite Ausnehmung (17) des Blechs (14) oder des Produkts bestimmt ist, um einen zweiten Kantenabschnitt (19) zu erzeugen, welcher eine sich allmählich ändernde Querschnittsform aufweist, während ein Abschnitt des Blechs (14) oder des Produkts durch das Profilwalzen bearbeitet wird.
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