DE19546331C1 - Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb - Google Patents

Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb

Info

Publication number
DE19546331C1
DE19546331C1 DE1995146331 DE19546331A DE19546331C1 DE 19546331 C1 DE19546331 C1 DE 19546331C1 DE 1995146331 DE1995146331 DE 1995146331 DE 19546331 A DE19546331 A DE 19546331A DE 19546331 C1 DE19546331 C1 DE 19546331C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
differential
gear according
differential gear
cage
gears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1995146331
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Kraml
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE1995146331 priority Critical patent/DE19546331C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19546331C1 publication Critical patent/DE19546331C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/02Gearboxes; Mounting gearing therein
    • F16H57/021Shaft support structures, e.g. partition walls, bearing eyes, casing walls or covers with bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
    • F16H48/08Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
    • F16H48/08Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears
    • F16H2048/085Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears characterised by shafts or gear carriers for orbital gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/38Constructional details
    • F16H2048/385Constructional details of the ring or crown gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/08General details of gearing of gearings with members having orbital motion
    • F16H2057/085Bearings for orbital gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/38Constructional details
    • F16H48/40Constructional details characterised by features of the rotating cases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb. Ein Ausgleichgetriebe, oft auch Dif­ ferential genannt, ermöglicht den Rädern eine unterschied­ liche Winkelgeschwindigkeit und verteilt das Antriebsmoment auf die einzelnen Räder. Dies ist insbesondere in Kurven­ fahrten nötig, bei denen die Räder sich, den Abroll-Weglän­ gen entsprechend, unterschiedlich schnell drehen. Es gibt zwei Grundtypen von Ausgleich-getrieben. In dem ersten Typ sind je zwei Wellenhalbachsen mit je zwei gegenüberliegen­ den kegelförmigen Achswellenrädern fest verbunden, wobei ein oder mehrere Ausgleichkegelräder, deren Achsen senk­ recht zu den Wellenachsen verlaufen, gleichzeitig in beide Achswellenräder eingreifen. Ausgleichkegelräder, Achswel­ lenräder sowie Achswellen sind in einem Differentialkorb gelagert. Dreht sich eine Wellenhalbachse in eine Richtung bezüglich des Differentialkorbes, so erzwingt die Verbin­ dung der Wellenhalbachsen über die Ausgleichkegelräder eine Drehung der anderen Wellenhalbachse in entgegengesetzter Richtung bezüglich des Differentialkorbes mit gleichem Win­ kelgeschwindigkeitsbetrag. Laufen die beiden Wellenhalbach­ sen gleich schnell um, d. h. ruhen sie bezüglich des Diffe­ rentialkorbes, verteilt sich das Antriebsdrehmoment zu gleichen Teilen auf die Achsen. Der Differentialkorb ist mit einem Antriebsrad, z. B. einem Teller- oder Stirnrad verbunden.
Im zweiten Typ von Ausgleichgetrieben, den Planetengetrie­ ben sind ein Sonnenrad, ein Planetenrad und ein Hohlrad mit parallel verlaufenden Achsen im Eingriff.
Ein Ausgleichgetriebe vom ersten Typ mit Differential­ korb ist in der deutschen Offenlegungsschrift 1 810 520 beschrieben. Der Differentialkorb besteht aus zwei oder mehr Blechteilen, die an Flanschen miteinander verschraubt sind. Dadurch ist der Aufbau einfach, das Gewicht gering und die Bauhöhe klein. Dabei müssen die Einzelteile jedoch miteinander verschraubt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Differentialkorb zu schaffen, der sich durch einfachen Aufbau, wenige Teile, geringes Gewicht und einfachen, schnellen Arbeitsablauf bei der Montage auszeichnet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die sonst übliche spanabhebende Bearbeitung des Differenti­ alkorbes durch eine Leichtbauweise aus kalt umgeformtem Blech ersetzt wird und damit die Rohstoffe optimal ausge­ nutzt werden sowie die Anzahl der Teile und die Fertigungs­ zeit niedrig gehalten werden. Bei einer hinreichen großen Stückzahl werden auch die Produktionsmittel für diese Be­ arbeitungsart wirtschaftlicher. Die Formgebung des Diffe­ rentialkorbes kann neben Tiefziehen durch Drücken, Stanzen, Planieren und/oder Kalibrieren erfolgen. Dabei können neben konventionellen Blechen Leichtmetall- oder sogenannte Sand­ wichbleche verwendet werden.
Der Differentialkorb besteht aus mehreren Teilen, die nach der Montage der Innenteile miteinander an einem oder mehre­ ren Flanschen verbunden sind und somit der Differentialkorb bis zur Montage im Getriebe oder Achstrieb nicht auseinan­ derfällt oder Einzelteile verloren gehen. Die Verbindung an den Flanschen erfolgt dadurch, daß der Flansch eines Blech­ teils um den des angrenzenden Teils umgebördelt wird. Die Festigkeit dieser Verbindung kann durch Eindrücken von Sicken oder Verformungen erhöht werden. Vor dem Umbördeln können die Teile anhand der Außendurchmesser der Flansche zueinander zentriert werden. Bei dieser Art der Verbindung ohne Schrauben werden Kosten in der Lagerung, Logistik und Montage eingespart.
An einem oder mehreren miteinander verbundenen umlau­ fenden Flanschen kann ein Antriebsrad befestigt, vorzugs­ weise verschraubt werden. Dabei kann ein Gewinde im Blech angeformt und durch umgebördelte Blechlaschen verlängert sein, wobei vorteilhafterweise die Schrauben durch polygone Verformung der Gewindeaugen gesintert werden. Dazu können vorzugsweise durch einen Blechflansch Augen durchgedrückt werden und im angrenzenden Flansch ein Gewinde durch selbstschneidende Schrauben spanlos umgeformt werden. Al­ ternativ dazu können die Schrauben durch Muttern gehalten und gesichert werden, die an einem Blechteil angeschweißt sind.
Erfolgt die Drehmomentübertragung von dem Antriebsrad auf den Differentialkorb über Schrauben, so müssen diese ausreichend dimensioniert sein. Bei einem nicht kreisför­ migen, vorteilig zylindrisch-polygonen Querschnitts des Differentialkorbes kann vorzugsweise ein Antriebsrad, das in seinem Zentrum eine Aussparung in Form des Differential­ korbquerschnitts besitzt, auf den Differentialkorb aufge­ steckt werden und so das Drehmoment direkt übertragen wer­ den. Damit können die Befestigungsschrauben des Antriebs­ rades viel schwächer ausgelegt werden.
Eine alternative Herstellungsmethode der einzelnen Komponenten des Differentialkorbes unter Vermeidung der spanabhebenden Bearbeitung ist das Sintern, eine festkör­ perchemische Reaktion. Ein Problem solcher Sinterprozesse ist die Formstabilität, die z. B. durch Schrumpfung während des Sinterns beeinträchtigt sein kann. Moderne Sinterver­ fahren sind aber mittlerweile so ausgereift, daß auch bei geringen Toleranzen die Form gewahrt bleibt, und eine zusätzliche, aufwendige Nachbearbeitung nicht mehr nötig ist.
Ein Differentialkorb aus Blech, Leichtmetall- oder Sandwichblech oder einem Sinterkörper hat im allgemeinen eine andere Wärmeausdehnung als die in ihm gelagerten Zahn­ räder. Diese unterschiedliche Wärmeausdehnung kann mit Wärmeausdehnungs-ausgleichselementen kompensiert werden. Vorteilhafter Weise kann mit solchen Elementen das Zahn­ spiel bei Betriebstemperaturen eingestellt, z. B. verrin­ gert werden. Diese Elemente können aus einem Kunststoff bestehen, der die günstige Eigenschaft hat, sowohl elastisch als auch plastisch zu sein. Die Elastizität ge­ währleistet eine gewünschte Vorspannung der Zahnräder, wo­ durch das Lastwechselgeräusch im Antriebsstrang reduziert wird. Der Übergang von der elastischen zur plastischen Ver­ formung dieser Elemente begrenzt diese Spannung in sinnvol­ ler Weise, so daß sich keine Belastungen für das Gehäuse ergeben, die zu einer Verformung des selben führen könnten. Die von Stück zu Stück variable plastische Verformung der Wärmeausdehnungsausgleichselemente gleicht die Fertigungs­ toleranzen der einzelnen Komponenten aus.
Ein derartiges Wärmeausdehnungsausgleichselement ist zweckmäßiger Weise zwischen dem Differentialkorb einerseits und den Achswellenrädern und/oder Ausgleichskegelrädern andererseits angebracht. Dabei kann ein solches Kunststoff­ teil einerseits als eigenes Bauteil, andererseits in einem Verbundmaterial, einem sogenannten Bi-Material, als aufge­ brachte, z. B. aufvulkanisierte Kunststoffschicht ausge­ führt sein. Der Träger dieser Schicht ist vorzugsweise eine Scheibe aus nitriertem Stahl. Ein solches Bi-Material wird so eingebaut, daß die harte Stahlseite als Gleitlager für die Achswellenräder und/oder Ausgleichkegelräder wirkt, und sich die Kunststoffseite von dem Differentialkorb abstützt.
In jedem Fall muß eine Lagerscheibe für Achswellenrä­ der und/oder Ausgleichkegelräder - ob als einfache Stahl­ scheibe oder als kunststoffbeschichtete Bi-Materialscheibe ausgeführt - gegen Verdrehen gesichert sein. Nasen oder Rippen der Lagerscheibe, die in Vertiefungen oder gegen­ gleichen Rippen des Differentialkorbes eingreifen, erfüllen diesen Zweck.
Für die Ausgleichkegelräder wird vorteilhaft eine An­ lauf scheibe aus nitriertem Stahl eingesetzt. Diese über­ steht die Temperaturen beim Verschweißen des Lagerbolzens mit dem Differentialkorb oder die auftretenden Kräfte beim Verklemmen.
Damit die Ausgleichkegelräder auf den Lagerbolzen rei­ bungsarm laufen, sind dazwischen Lager angebracht, die als Gleitbeschichtung, Verschleißbeschichtung oder eingezogene Gleitbüchsen ausgebildet sind. In ähnlicher Weise werden Gleitlager zwischen Differentialkorb und Achswellen ange­ bracht.
An den Achswellen sind die Achswellenräder ange­ schraubt. Die Wellenmutter dazu ist in das Achswellenrad eingepreßt, sonst würde die Mutter bei der Montage beim Einsetzen der Schraube zur Verschraubung der Halbwellen heraus fallen.
Alternativ können die Achswellen durch Sicherungsringe axial fixiert werden. Die Sicherungsringe werden durch ge­ eignete Einführschrägen im Achswellenrad montiert bzw. de­ montiert. Beim Einschieben der Achswelle legt sich der Si­ cherungsring in eine entsprechende tiefe Nut, analog beim Ausziehen der Achswelle (Demontage).
Eine Verwendung von Ausgleichkegel- und Wellenrädern mit fertiggeschmiedeter Verzahnung verringert die Rohmate­ rialkosten, verkürzt die Fertigungszeiten, weil eine span­ abhebende Bearbeitung vermieden wird, und spart die Produk­ tionsmittel dazu ein. Geringfügige Fertigungstoleranzen werden durch die oben beschriebenen Kunststoffscheiben aus­ geglichen.
Eine weitere Vereinfachung der Fertigung besteht dar­ in, die Stützlager des Differentialkorbes als Tiefziehteile auszubilden. Diese können z. B. durch Reibschweißen mit dem Differentialkorb verbunden werden. Alternativ dazu können die Stützlager aus umgebördelten Differentialkorbblechtei­ len gebildet werden.
Zur Versteifung eines aus Blech hergestellten Diffe­ rentialkorbes werden verschiedene konstruktive, strukturel­ le Maßnahmen getroffen. Es werden am Umfang mehrfach Rippen ausgeformt, insbesondere zum Abstützen der Kegelrollenla­ ger. Diese Rippen können im Bereich der Anlaufscheiben der Achswellenkegelräder zugleich als Verdrehsicherung dieser Anlaufscheiben dienen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Zeich­ nungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrie­ ben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Differentialkorb entlang der Achswellen mit einer Ausgestal­ tung der Erfindung mit außermittig ange­ brachtem Antriebsrad;
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Differentialkorb senkrecht zur Achswelle mit einer Ausgestal­ tung der Erfindung mit außermittig ange­ brachtem Antriebsrad;
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Differentialkorb entlang der Achswellen mit einer Ausgestal­ tung der Erfindung mit mittig angebrachtem Antriebsrad und
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Differentialkorb senkrecht zur Achswelle mit einer Ausgestal­ tung der Erfindung mit mittig angebrachtem Antriebsrad.
Der Differentialkorb 1 besteht im wesentlichen aus zwei Blechteilen 2, 3, einem gehäuseförmigen Teil 2 und einem deckelförmigen Teil 3, die zur Aufnahme und Lagerung der Ausgleichkegelräder 4 und der Achswellenräder 5 sowie der Achswellen 6 dienen. Die Ausgleichkegelräder werden von Lagerbolzen 7 gehalten und sind mit den Achswellenrädern 5 im Eingriff. Die beiden Teile 2 und 3 des Differentialkor­ bes werden an Flanschen 8 und 9 zu einander zentriert und miteinander verbunden, indem der Flansch 9 um den Flansch 8 gebördelt wird. Zylindrisch-polygone Flanschkonturen ver­ hindern eine Verdrehung der Teile zu einander. An den Flan­ schen wird ein Antriebsrad 10 angeschraubt.
In den Fig. 1 und 2 ist die Ausgestaltung A mit außer­ mittig angebrachtem Antriebsrad 10.1 und in den Fig. 3 und 4 die Ausgestaltung B mit mittig angebrachtem Antriebsrad 10.2 dargestellt.
In der Ausgestaltung A ist das Antriebsrad 10 auf der Seite des deckelförmigen Teils 3 des Differentialkorbes 1 mittels selbstschneidenden Schrauben 11 befestigt, die in umgebördelte Blechlaschen 12 des gehäuseförmigen Teils 2 des Differentialkorbes 1 eingreifen. Das Drehmoment wird in dieser Konfiguration von dem Antriebsrad 10.1 mit seiner zylindrisch-polygonen Zentrierung auf den gehäuseförmigen, zylindrisch-polygonen Teil 2 des Differentialkorbes 1, und von dort über die Lagerbolzen 7.1 auf die Ausgleichkegelrä­ der 4, und damit auf die Achswellenräder 5 und letztlich auf die Achswellen 6 übertragen. In diesem Fall muß und das gehäuseförmige Teil 2 zur Drehmomentsübertragung hinreichen dimensioniert sein. Die Schraube 11.1 muß nicht so stark ausgelegt werden, da sie das Drehmoment nicht über Vor­ spannkraft und Reibschluß übertragen muß.
In der Ausgestaltung B wird das Drehmoment direkt von dem Antriebsrad 10.2 auf den Lagerbolzen 7.3 übertragen. Der gehäuseförmigen Teil 2 des Differentialkorbes 1 muß kein Drehmoment übertragen. Dadurch braucht die Verbin­ dungsschraube 11.2 zwischen Antriebsrad 10.2 und Differen­ tialkorb 1 nicht so stark ausgelegt werden. Der gehäuseför­ mige Teil 2 des Differentialkorbes 1 kann aus einem weniger starken Blech oder Sintermaterial gefertig werden und damit Gewicht eingespart werden. Das Antriebsrad 10.2 ist in die­ sem Fall zweckmäßig auf der Seite des gehäuseförmigen Teils 2 des Differentialkorbes 1 angebracht.
In der Ausgestaltung A der Erfindung sind zwischen den Achswellenrädern 5 und dem Differentialkorb 1 Bi-Material­ scheiben 13 zur Zahnspieleinstellung und als Lagerscheiben angeordnet. Diese Scheiben bestehen aus einem nitrierten Stahl auf der einen Seite und Kunststoff auf der anderen. Dabei ist der Kunststoff auf der Stahlscheibe aufvulkani­ siert. Die Kunststoffscheibe dient als Wärmedehnungsaus­ gleichselement, wie oben beschrieben. Die gehärtete Stahl­ scheibe dient als Gleitlager. Zwischen den Ausgleichkegel­ rädern 4 und dem Differentialkorb 1 sind Anlaufscheiben 14 aus nitriertem Stahlblech angeordnet.
In der Ausgestaltung B der Erfindung sind zwischen den Ausgleichkegelrädern 4 und dem Differentialkorb 1 und/oder zwischen den Achswellenrädern 5 und dem Differentialkorb 1 Bi-Materialscheiben 13 zur Zahnspieleinstellung und als Lagerscheiben angeordnet.
Die Achswellenräder 5 sind mit den Achswellen 6 ver­ schraubt. Die Wellenmutter 15 dazu ist in das Achswellen­ rad 5 eingepreßt, sonst würde die Mutter beim Einsetzen der Schraube zur Verschraubung der Halbwellen herausfallen.
Im weiteren - hier in den Figuren nicht dargestellt - ist der Differentialkorb durch Rippen strukturell ver­ stärkt. Die Reibungsverluste der Gleitlager werden durch angebrachte Gleitschichten gering gehalten.
Bezugszeichenliste
1 Differentialkorb
2 gehäuseförmiger Teil des Differentialkorbes
2.1 herausgestanzte Lappen
3 deckelförmiger Teil des Differentialkorbes
4 Ausgleichkegelräder
5 Achswellenräder
6 Achswellen
7 Lagerbolzen
7.1 Lagerbolzen
7.3 Lagerbolzen
8 Flansch
9 Flansch
10 Antriebsrad
10.1 Antriebsrad
10.2 Antriebsrad
11 Schraube
11.1 Schraube
11.2 Schraube
12 Blechlaschen
13 Bi-Materialscheiben
14 Anlaufscheiben
15 Wellenmutter
16 Sicherungsring.

Claims (21)

1. Ausgleichgetriebe mit Ausgleichkegelrädern (4) und Achswellenrädern (5), die in einem Differentialkorb (1) aus Blech gelagert sind, der aus mindestens zwei Teilen (2, 3) besteht und an dem ein Antriebsrad (10) befestigt ist, da­ durch gekennzeichnet, daß die Teile (2, 3) bei der Montage mittels der Außendurchmesser von Flan­ schen (8, 9) zueinander zentriert und über diese Flansche (8, 9) miteinander verbunden werden, wobei ein Flansch um den anliegenden Flansch gebördelt wird.
2. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Differentialkorb (1) aus Leichtmetallblech oder Sandwichblech spanlos herge­ stellt ist, vorzugsweise durch Tiefziehen, Drücken, Stan­ zen, Planieren und/oder Kalibrieren.
3. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an einem Flansch (8, 9) des Differentialkorbes (1) ein Antriebsrad (10) verschraubt ist, wobei der Außendurchmesser eines Teiles des Differen­ tialkorbes als Zentrierdurchmesser mit zylindrisch-polygo­ ner Mitnahme für das Antriebsrad (10) ausgeführt ist und der Flansch (8, 9) Gewindeaugen hat, die durch umgebördelte Blechlaschen (12) verlängert sind.
4. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine radiale polygone Ver­ formung der Gewindeaugen in den umgebördelten Blech­ laschen (12) eine Selbstsicherung der Verbindungsschrau­ ben (11) gewährleistet.
5. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verbindungsschrau­ ben (11) in Muttern eingreifen, die an einem Blechteil an­ geschweißt sind.
6. Ausgleichgetriebe mit Ausgleichkegelrädern (4) und Achswellenrädern (5), die in einem Differentialkorb (1) gelagert sind, an dem ein Antriebsrad (10) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Differen­ tialkorb (1) als Sinterkörper ausgebildet ist.
7. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (10) formschlüssig mittels einer polygonen, zentrischen Ausspa­ rung im Inneren auf dem Differentialkorb (1) und/oder den damit verbundenen Lagerbolzen (7) für Ausgleichkegel­ räder (4) aufgesteckt ist und das Drehmoment überträgt.
8. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgleich­ kegelrädern (4) und dem Differentialkorb (1) und/oder zwi­ schen den Achswellenrädern (5) und dem Differentialkorb (1) Kunststoffscheiben zur Zahnspieleinstellung angeordnet sind.
9. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgleich­ kegelrädern (4) und dem Differentialkorb (1) und/oder zwi­ schen den Achswellenrädern (5) und dem Differentialkorb (1) Scheiben aus Bi-Material (13) angeordnet sind.
10. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bi-Materialschei­ ben (13) aus nitriertem Stahl mit aufvulkanisiertem Kunst­ stoff bestehen.
11. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben zwischen den Ausgleichkegelrädern (4) und dem Differentialkorb (1) und/oder zwischen den Achswellenrädern (5) und dem Diffe­ rentialkorb (1) mittels Nasen und/oder Rippen und Vertie­ fungen im Blech verdrehsicher angebracht sind.
12. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß Lager zwischen den La­ gerbolzen (7) und den Ausgleichkegelrädern (4) eingebracht sind und diese als Gleitbeschichtung, Verschleißbeschich­ tung oder eingezogene Gleitbüchsen ausgebildet sind.
13. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß Lager zwischen dem Dif­ ferentialkorb (1) und Achswellen (6) eingebracht sind und diese als Gleitbeschichtung, Verschleißbeschichtung oder eingezogene Gleitbüchsen ausgebildet sind.
14. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achswellenräder (5) und die zugehörigen Wellenmuttern (15) miteinander verpreßt sind.
15. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichs­ kegel- (4) und/oder Achswellenräder (5) eine fertigge­ schmiedete Verzahnung besitzen.
16. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Differential­ korb (1) Stützlager aus Tiefziehteilen besitzt.
17. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Differential­ korb (1) und die Stützlager durch Reibschweißen verbunden sind.
18. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Differential­ korb (1) Stützlager aus umgebördelten Differentialkorb­ blechteilen besitzt.
19. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Differential­ korb (1) zur strukturellen Verstärkung am Umfang mehrfach ausgeformte Rippen hat.
20. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Differential­ korb (1) zur Abstützung der Kegelrollenlager am Umfang mehrfach ausgeformte Rippen hat.
21. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß diese Rippen im Bereich von Anlaufscheiben (14) und/oder Bi-Materialscheiben (13) der Achswellenräder (5) und/oder Ausgleichkegelräder (4) zugleich als Verdrehsicherung dieser Scheiben dienen.
DE1995146331 1995-12-12 1995-12-12 Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb Expired - Fee Related DE19546331C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995146331 DE19546331C1 (de) 1995-12-12 1995-12-12 Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995146331 DE19546331C1 (de) 1995-12-12 1995-12-12 Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19546331C1 true DE19546331C1 (de) 1996-12-19

Family

ID=7779887

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995146331 Expired - Fee Related DE19546331C1 (de) 1995-12-12 1995-12-12 Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19546331C1 (de)

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0864779A1 (de) * 1997-03-12 1998-09-16 Volkswagen Aktiengesellschaft Ausgleichsgetriebe,insbesondere für den Achsantrieb eines Kraftfahrzeugs
DE19801476C1 (de) * 1998-01-16 1999-05-27 Zahnradfabrik Friedrichshafen Prüfvorrichtung zur Axialspielmessung von Achskegelrädern in Ausgleichgetrieben
DE19954636A1 (de) * 1999-11-13 2001-05-17 Zahnradfabrik Friedrichshafen Planetengetriebe
DE10316868A1 (de) * 2003-04-11 2004-11-04 Audi Ag Differenzial für Kraftfahrzeuge
DE102004003643A1 (de) * 2004-01-24 2005-08-11 Zf Friedrichshafen Ag Differential
DE102005019188B4 (de) * 2004-04-27 2007-06-28 General Motors Corp., Detroit Gehäusedeckel für ein Stufenloses Getriebe
WO2008135102A1 (de) * 2007-05-08 2008-11-13 Sona Blw Präzisionsschmiede Gmbh Differential in leichtbauweise für kraftfahrzeuge
DE102008010306B3 (de) * 2008-02-21 2009-08-27 Magna Powertrain Ag & Co Kg Ausgleichsgetriebe
DE102014217400A1 (de) 2014-09-01 2016-03-03 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Mehrstufiges Planetengetriebe mit an einem Sonnenrad reibverschweißtem Planetenträger
DE102015200465A1 (de) 2015-01-14 2016-07-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Differentialvorrichtung für ein Fahrzeug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1810520A1 (de) * 1968-11-23 1970-06-11 Porsche Kg Ausgleichgetriebe fuer Fahrzeuge,insbesondere Kraftfahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1810520A1 (de) * 1968-11-23 1970-06-11 Porsche Kg Ausgleichgetriebe fuer Fahrzeuge,insbesondere Kraftfahrzeuge

Cited By (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0864779A1 (de) * 1997-03-12 1998-09-16 Volkswagen Aktiengesellschaft Ausgleichsgetriebe,insbesondere für den Achsantrieb eines Kraftfahrzeugs
DE19801476C1 (de) * 1998-01-16 1999-05-27 Zahnradfabrik Friedrichshafen Prüfvorrichtung zur Axialspielmessung von Achskegelrädern in Ausgleichgetrieben
DE19954636A1 (de) * 1999-11-13 2001-05-17 Zahnradfabrik Friedrichshafen Planetengetriebe
DE10316868A1 (de) * 2003-04-11 2004-11-04 Audi Ag Differenzial für Kraftfahrzeuge
DE10316868B4 (de) * 2003-04-11 2006-01-12 Audi Ag Differenzial für Kraftfahrzeuge
DE102004003643A1 (de) * 2004-01-24 2005-08-11 Zf Friedrichshafen Ag Differential
DE102005019188B4 (de) * 2004-04-27 2007-06-28 General Motors Corp., Detroit Gehäusedeckel für ein Stufenloses Getriebe
WO2008135102A1 (de) * 2007-05-08 2008-11-13 Sona Blw Präzisionsschmiede Gmbh Differential in leichtbauweise für kraftfahrzeuge
CN101688595B (zh) * 2007-05-08 2013-06-19 索纳Blw精密锻造有限责任公司 用于汽车的轻型结构的差速器
US9683645B2 (en) 2007-05-08 2017-06-20 Sona Blw Prazisionsschmiede Gmbh Differential of lightweight construction for motor vehicles
DE102008010306B3 (de) * 2008-02-21 2009-08-27 Magna Powertrain Ag & Co Kg Ausgleichsgetriebe
US8033944B2 (en) 2008-02-21 2011-10-11 Magna Powertrain Ag & Co Kg Differential gear
DE102014217400A1 (de) 2014-09-01 2016-03-03 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Mehrstufiges Planetengetriebe mit an einem Sonnenrad reibverschweißtem Planetenträger
DE102015200465A1 (de) 2015-01-14 2016-07-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Differentialvorrichtung für ein Fahrzeug

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69905815T2 (de) Gehäuse für Kraftfahrzeug- Ausgleichsgetriebe
DE69901373T2 (de) Herstellungsverfahren für Kraftfahrzeug- Ausgleichsgetriebe
AT503360B1 (de) Getriebeanordnung zur variablen drehmomentverteilung
EP2376810B1 (de) Gussteil, planetenträger, hohlwelle und planetengetriebe
DE10333879A1 (de) Planetenträger für Getriebe
EP1649197A1 (de) Planetenträger für getriebe
CH636937A5 (de) Planetengetriebe mit mehreren getriebestufen.
DE19546331C1 (de) Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb
DE60211202T2 (de) Anordnung zum antrieb eines fahrzeugrads
DE19546330C1 (de) Ausgleichgetriebe mit Differentialkorb
DE102009051930A1 (de) Radlagereinheit mit axialer Verzahnung
DE102011004908A1 (de) Planetengetriebe mit Wellen-Naben-Verbindung
DE102007062363A1 (de) Schaltgetriebe
WO1986000677A1 (fr) Element de boite de vitesses rotatif
DE102011087568A1 (de) Bolzenlagerung mit Absatz
WO1997030300A1 (de) Planetengetriebe in schrägverzahnter bauweise
EP1071890B1 (de) Wälzgetriebe, insbesondere toroidgetriebe
DE102019132603A1 (de) Getriebevorrichtung
DE102019129237A1 (de) Planetenträger für ein Planetengetriebe
DE19858033A1 (de) Differentialgetriebe für Kraftfahrzeuge
DE102009055657A1 (de) Radlagereinheit mit funktionskombiniertem Wälznietbund
DE102021111620A1 (de) Planetenträger und Verbindungsverfahren für Teile des mehrteiligen Planetenträgers sowie Planetengetriebe
EP3770464A1 (de) Planetengetriebe
DE102021210179B3 (de) Getriebewellenbaugruppe für einen Antrieb für ein Flurförderfahrzeug und Verfahren zum Herstellen einer Getriebebaugruppe
DE10361332B4 (de) Variatorscheibe und Variator für ein Toroidgetriebe

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee