DE19602738A1 - Spritzgießmaschine - Google Patents
SpritzgießmaschineInfo
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- DE19602738A1 DE19602738A1 DE19602738A DE19602738A DE19602738A1 DE 19602738 A1 DE19602738 A1 DE 19602738A1 DE 19602738 A DE19602738 A DE 19602738A DE 19602738 A DE19602738 A DE 19602738A DE 19602738 A1 DE19602738 A1 DE 19602738A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/1761—Means for guiding movable mould supports or injection units on the machine base or frame; Machine bases or frames
-
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- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/1748—Retractable tie-rods
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- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine mit einer Düsen
platte als feststehender Formaufspannplatte, einer feststehenden
Zugplatte und einer mit einem sich an der Zugplatte abstützenden
Antrieb versehenen beweglichen Formaufspannplatte.
Es werden Spritzgießmaschinen unterschieden, bei denen einer
seits die bewegliche Formaufspannplatte und die Düsenplatte mit
tels Holmen miteinander verbunden sind und auf denen die beweg
liche Formaufspannplatte relativ zur Düsenplatte mittels eines
hydraulischen oder kniehebelbetätigten Antriebs verschiebbar
ist.
Andererseits sind holmlose Spritzgießmaschinen bekannt, bei
denen ein C-förmiger steifer Rahmen vorgesehen ist und ein C-
Schenkel die Düsenplatte und der andere C-Schenkel die Zugplatte
bildet. In der Zugplatte ist in der Regel ein
Druckmittelzylinder vorgesehen, in dem ein Kolben geführt ist,
der an der beweglichen, auf einem Gleitlager verschiebbar
gelagerten Formaufspannplatte angreift und diese relativ zur
feststehenden Düsenplatte bewegt.
Beide Ausführungsformen weisen Nachteile auf. So bilden bei den
erstgenannten Maschinen die Holme Hindernisse beim Formwechsel.
Die Formwerkzeuge müssen über die oberen Holme hinweg von oben
in den Zwischenraum zwischen beweglicher Formaufspannplatte und
Düsenplatte per Kran bewegt werden, wozu eine gewisse Hallenhöhe
erforderlich ist. Darüber hinaus müssen bei Werkzeugen mit weit
herausreichenden Kernzugzylindern vor dem Einbau diese Zylinder
abgebaut werden, da lediglich das "Rumpfwerkzeug" zwischen die
Holme einfahrbar ist. Oder aber einer der beiden oberen oder
auch beide Holme müssen nach hinten weggezogen werden, was
ebenfalls arbeits- und zeitaufwendig ist.
Ein weiterer Nachteil dieser Art von Maschinen besteht darin,
daß durch das Vorhandensein der Holme nicht die volle Fläche der
Formaufspannplatte für das Werkzeug zur Verfügung steht.
Die vorbeschriebenen Nachteile werden bei den holmlosen Maschi
nen vermieden.
Die beim Schließvorgang und beim eigentlichen Spritzvorgang auf
tretenden Kräfte werden von dem C-förmigen starren Rahmen aufge
nommen, und der Zwischenraum zwischen der Formaufspannplatte und
der Zugplatte ist von der Seite und von oben für den Formwerk
zeugeinbau frei zugänglich.
Allerdings muß der C-Rahmen zur Aufnahme der enormen Schließ
kräfte steif und daher entsprechend dimensioniert sein. Trotzdem
spreizen sich die C-Schenkel beim Schließdruckaufbau auseinan
der, da kein geschlossener Kraftkreislauf wie bei der zuerst
diskutierten Maschine vorhanden ist, was dazu führt, daß eine
Parallelität der Formaufspannplatten nicht mehr gegeben ist, da
auch die an der Zugplatte über den Druckmittelzylinder
angeordnete bewegliche Platte von dieser Aufspreizung in
Mitleidenschaft gezogen wird. Daher ist bei den holmlosen
Maschinen ein erhöhter mechanischer Aufwand zur Erreichung der
Aufspannplattenparallelität beim Spritzvorgang erforderlich.
Dieser besteht beispielsweise in einem Gelenk zwischen dem
druckmittelbetätigten Schließzylinder und der beweglichen Platte
oder in einer Kombination eines Gelenks am oberen Plattenende
von jeweils Düsen- und Zugplatte als Verbindung zum C-Rahmen und
einer unten liegenden Druckstrebe.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spritzgieß
maschine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Vor
teile beider bekannten Maschinentypen erreicht, die Nachteile
aber vermieden werden.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des kenn
zeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Spritzgießmaschine wird somit eben
falls eine holmlose Schließeinheit verwirklicht, allerdings ohne
die aufwendige C-Rahmenkonstruktion. Statt dessen werden die
Schließkräfte durch Zuganker, die die Zug- und Düsenplatte mit
einander verbinden, aufgenommen, und gleichzeitig wird die Par
allelität beider Platten gewährleistet.
Dabei kann der Abstand der Zuganker zueinander groß gewählt wer
den, ohne Rücksicht auf die Größe der beweglichen Formaufspann
platte. Die bewegliche Platte selbst hat keine Verbindung zu den
Zugankern, so daß - wie bei den holmlosen Maschinen - die ge
samte Fläche der beweglichen Platte für das Werkzeug-Aufspannen
zur Verfügung steht. Die Werkzeugmontage ist einfach, da sich
die Zuganker leicht lösen lassen und einfacher zu handhaben sind
als dies beim Zurückziehen der Holme bei üblichen Spritzgießma
schinen der Fall ist.
Der Anspruch 2 schlägt zur lösbaren Befestigung der oberen Zu
ganker jeweils ein an einer der Platten angeordnetes
mechanisches Kupplungssystem vor.
In einer vorteilhaften, da besonders einfachen Ausführungsform
ist dieses Kupplungssystem aus je einer in der Plattenoberkante
vorgesehenen Vertiefung mit Einfallschräge und einer entspre
chend geformten Zugankerstange mit einem T-förmigen Ende gebil
det, wobei der waagerechte T-Balken hinten an der Platte an
liegt.
Diese Zuganker liegen somit oben auf der Maschine bzw. auf der
Düsen- und Zugplatte auf und haben die Aufgabe, die ansonsten
unvermeidliche Verformung des Maschinenrahmens zu unterbinden.
Beim Formenwechsel bzw. beim Neueinbau brauchen die Zuganker le
diglich (z. B. mittels eines Kranes) nach oben aus den Vertiefun
gen herausgehoben und nach dem Werkzeugeinbau wieder in diese
abgesenkt zu werden.
Gemäß Anspruch 3 kann das Kupplungssystem auch hydraulisch betä
tigbar sein, was die Handhabung weiter erleichtert.
Um die auf die Platten wirkenden Kräfte gleichmäßig und symme
trisch abtragen zu können und somit überflüssige Beanspruchungen
des Maschinenbetts, auf dem die feststehenden Platten angeordnet
sind, zu vermeiden, schlägt der Anspruch 4 vor, daß auch die un
teren Kanten der beiden Platten über je einen Zuganker miteinan
der verbunden sind.
Der Antrieb der beweglichen Formausspannplatte kann gemäß den An
sprüche 5 bis 7 auf verschiedene Weise verwirklicht werden, so
z. B. durch eine hydraulisch arbeitende Zylinder-Kolben-Einheit
oder auch durch einen Kniehebelantrieb bzw. durch mindestens
einen an der Platte angreifenden Kurbeltrieb, der elektrisch be
tätigt werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen darge
stellt und beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Spritzgießmaschine,
Fig. 2 im Detail ein mechanisches Kupplungssystem.
In der Fig. 1 ist eine Spritzgießmaschine schematisch
dargestellt und allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehen.
Dargestellt ist das Maschinenbett 2, auf dem eine Zugplatte 3
und in festem Abstand hierzu eine Düsenplatte 4 als feststehende
Formaufspannplatte angeordnet ist.
Die Platten 3 und 4 sind an den oberen beiden Ecken und den un
teren beiden Ecken mit je einem Zuganker 5, 6 miteinander ver
bunden. Ebenfalls in schematischer Darstellung ist am oberen Zu
ganker 5 mit der Düsenplatte 4 zusammenwirkend ein mechanisches
Kupplungssystem 7 gezeigt. Das dient zur lösbaren Befestigung
der Zuganker 5 an der Düsenplatte 4. Die Zuganker 5, 6 sind
formschlüssig mit den Platten 3 und 4 verbunden. Ein besonders
einfaches, aber effizientes Kupplungssystem ist in der Fig. 2
dargestellt. Es ist aus je einer in der Plattenoberkante
vorgesehenen Vertiefung 7′ mit Einfallschräge und einer
entsprechend geformten Zugankerstange mit einem T-förmigen Ende
7′′ gebildet, wobei der waagerechte T-Balken hinten an der Platte
anliegt.
Zwischen den Platten 3 und 4 ist auf einer Gleitführung 8 ver
schiebbar gelagert eine bewegliche Formaufspannplatte 9 angeord
net. Auf der dieser Platte 9 abgewandten Seite der Zugplatte 3
ist ein Druckmittelzylinder 10 angeordnet. In diesem Zylinder 10
ist ein Kolben 11 bewegbar, der durch eine die Platte 3 durch
setzende Öffnung 12 hindurchreicht und mit der beweglichen
Formaufspannplatte 9 verbunden ist.
In der Düsenplatte 4 ist eine Öffnung 13 vorgesehen, durch die
das düsenseitige Ende einer bekannten Plastifizier- und Ein
spritzeinheit 14 an den Angußkanal eines nicht dargestellten
Formwerkzeugs herangefahren werden kann.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende:
Zum Werkzeugwechsel bzw. Werkzeugeinbau wird das Kupplungssystem 7 gelöst, so daß der obere bzw. die oberen Zuganker 5 abgenommen werden können. Somit ist der Zwischenraum zwischen der bewegli chen Formaufspannplatte 9 und der Düsenplatte 4 für den Einbau frei zugänglich. Nachdem die beiden Werkzeughälften auf je einer der Platten aufgespannt sind, werden die Zuganker 5 wieder ange bracht und mit dem Kupplungssystem 7 fixiert. Für den Einspritz vorgang wird das Formwerkzeug zugefahren und der entsprechende Schließdruck durch den Druckmittelzylinder 10 aufgebracht. Die dabei auftretenden Kräfte werden über die Platten 3 und 4 und die Zuganker 5 und 6 aufgenommen, wodurch eine exakte Paralleli tät zwischen den Platten 3 und 4 und auch zwischen der bewegli chen Formaufspannplatte 9 und der Düsenplatte 4 gewährleistet ist. Zum Einspritzvorgang wird die Plastifizier- und Einspritzeinheit 14 an den Angußkanal des Formwerkzeugs herangefahren. Auch die beim Einspritzen auftretenden Reaktionskräfte werden von dem Platten-Zugankersystem problemlos aufgenommen.
Zum Werkzeugwechsel bzw. Werkzeugeinbau wird das Kupplungssystem 7 gelöst, so daß der obere bzw. die oberen Zuganker 5 abgenommen werden können. Somit ist der Zwischenraum zwischen der bewegli chen Formaufspannplatte 9 und der Düsenplatte 4 für den Einbau frei zugänglich. Nachdem die beiden Werkzeughälften auf je einer der Platten aufgespannt sind, werden die Zuganker 5 wieder ange bracht und mit dem Kupplungssystem 7 fixiert. Für den Einspritz vorgang wird das Formwerkzeug zugefahren und der entsprechende Schließdruck durch den Druckmittelzylinder 10 aufgebracht. Die dabei auftretenden Kräfte werden über die Platten 3 und 4 und die Zuganker 5 und 6 aufgenommen, wodurch eine exakte Paralleli tät zwischen den Platten 3 und 4 und auch zwischen der bewegli chen Formaufspannplatte 9 und der Düsenplatte 4 gewährleistet ist. Zum Einspritzvorgang wird die Plastifizier- und Einspritzeinheit 14 an den Angußkanal des Formwerkzeugs herangefahren. Auch die beim Einspritzen auftretenden Reaktionskräfte werden von dem Platten-Zugankersystem problemlos aufgenommen.
Claims (7)
1. Spritzgießmaschine mit einer Düsenplatte als feststehender
Formaufspannplatte, einer feststehenden Zugplatte und einer
mit einem sich an der Zugplatte abstützenden Antrieb ver
sehenen beweglichen Formaufspannplatte,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest an beiden Oberkanten von Düsenplatte (4) und
Zugplatte (3) beide Platten miteinander verbindende Zugan
ker (5, 6) lösbar befestigt sind.
2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Zuganker (5) jeweils durch ein einer der
Platten zugeordnetes mechanisches Kupplungssystem (7,7′,7′′)
mit der Platte (4) verbindbar sind.
3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Zuganker (5) jeweils durch ein einer der
Platten (4) zugeordnetes hydraulisches Kupplungssystem mit
der Platte verbindbar sind.
4. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Unterkanten von Zugplatte (3) und Düsenplatte
(4) durch Zuganker (6) miteinander verbunden sind.
5. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb (10, 11) der beweglichen Formaufspannplatte
(9) eine hydraulisch arbeitende Zylinder-Kolben-Einheit
ist, wobei der Zylinder (10) an/in der Zugplatte (3) befe
stigt ist.
6. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der beweglichen Formaufspannplatte (9) ein
Kniehebelgetriebe ist.
7. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der beweglichen Formaufspannplatte (9)
durch mindestens einen Kurbeltrieb gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19602738A DE19602738A1 (de) | 1995-02-07 | 1996-01-26 | Spritzgießmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19503954 | 1995-02-07 | ||
| DE19602738A DE19602738A1 (de) | 1995-02-07 | 1996-01-26 | Spritzgießmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19602738A1 true DE19602738A1 (de) | 1996-08-08 |
Family
ID=7753348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19602738A Withdrawn DE19602738A1 (de) | 1995-02-07 | 1996-01-26 | Spritzgießmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19602738A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004040194B3 (de) * | 2004-08-19 | 2006-03-09 | Krauss-Maffei Kunststofftechnik Gmbh | Schließeinheit mit einer auf einem Rahmenelement gelagerten Aufspannplatte |
-
1996
- 1996-01-26 DE DE19602738A patent/DE19602738A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004040194B3 (de) * | 2004-08-19 | 2006-03-09 | Krauss-Maffei Kunststofftechnik Gmbh | Schließeinheit mit einer auf einem Rahmenelement gelagerten Aufspannplatte |
| US7399441B2 (en) | 2004-08-19 | 2008-07-15 | Krauss-Maffei Kunststofftechnik Gmbh | Clamping unit with a platen hydrostatically supported on a frame element |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |