DE19606797C2 - Haltevorrichtung für Steckkarten - Google Patents
Haltevorrichtung für SteckkartenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für in Steckplätzen inner
halb eines Grundrahmens oder Gehäuses eingesetzte Steckkarten, gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und des Anspruchs 12.
Eine derartige, im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebene Haltevorrichtung für
in Steckplätzen innerhalb eines Grundrahmens oder Gehäuses eingesetzte
Steckkarten ist durch die US 5,383,793 als bekannt ausgewiesen. Bei dieser
bekannten Haltevorrichtung ist an einem Grundrahmen oder Gehäuse eine
Schieberaufnahme angebracht, die sich über die Ebene der Steckkarte erstreckt
und auf deren den in Steckrichtung hinteren Rand überragenden freiem Ende ein
Schieber aufschiebbar und verrastbar ist. Dabei übergreift der Schieber mit
einem senkrecht zur Ebene der Steckkarte gerichteten Abschnitt den in Steck
richtung hinteren Rand der Steckkarte. Die Schieberaufnahme ist störend, wenn
auf der Ebene der Steckkarte Bauelemente angeordnet sind, und beansprucht
einen bestimmten Raum zwischen nebeneinander angeordneten Steckkarten und
ist auch dadurch hinderlich. Insbesondere bei kurzen Steckkarten ragt der in
Steckrichtung hintere Abschnitt der Schieberaufnahme weit über den hinteren
Rand der Steckkarte hinaus, so dass der Aufbau dieser bekannten Haltevorrich
tung auch von daher ungünstig ist.
In der DE 88 11 528 U1 ist eine Haltevorrichtung für in Steckplätze innerhalb
eines Grundrahmens oder Gehäuses eingesetzte Geräte angegeben. Die Verrie
gelung der Geräte erfolgt dabei mittels einer Hebelvorrichtung in Form eines
Zweigelenksystems. Jedoch sind über besondere Haltemittel zur Festlegung
einer Steckkarte keine Angaben gemacht.
Eine Haltevorrichtung für elektronische Baugruppen ist auch in der DE 33 29
415 A1 offenbart, bei der eine Verriegelungsvorrichtung insbesondere mit einer
Frontplatte zusammenwirkt.
Eine Haltevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12 ist in der DE
44 03 907 A1 angegeben. Diese bekannte Haltevorrichtung dient zum Sichern
von Steckkarten in einem Personal Computer. Das Gehäuse des Personal Com
puters nimmt als wesentlichen Bestandteil eine Hauptplatine auf, auf der Steck
plätze mit entsprechenden Steckverbindern für Steckkarten vorgesehen sind.
Beim Einsetzen der Steckkarten werden die elektrischen Verbindungen herge
stellt, und in gewissem Maße werden die Steckkarten auch in den Steckver
bindern gehalten. Um den mechanischen Halt zu verbessern, ist die Haltevor
richtung vorgesehen, die als Klemmleiste ausgebildet ist und über Haltestücke
mit Halteflanschen der eingesteckten Steckkarten so mit dem Gehäuse ver
spannt wird, dass die Steckkarten unlösbar in ihren Steckplätzen gehalten wer
den. Zum Toleranzausgleich ist die Klemmleiste mit den Steckkarten zugeord
neten, elastischen Lappen versehen, die sich federnd an den zugeordneten
Halteflanschen der Steckkarten abstützen.
Bei dieser bekannten Haltevorrichtung werden alle Steckkarten gemeinsam ver
riegelt bzw. entriegelt, wobei zum Entriegeln die Klemmleiste entfernt wird. Dies
hat jedoch den Nachteil, dass sich dann alle Steckkarten verschieben können
und nicht mehr exakt in der als Schlitzrahmen ausgebildeten Gehäusewand ge
halten sind. Außerdem ist die Klemmleiste auf eine ganz bestimmte Anzahl von
Steckplätzen ausgelegt, so dass je nach Anzahl der Steckplätze unterschiedliche
Klemmleisten erforderlich sind. Da die Steckplätze in der Hauptplatine sowohl
mit horizontaler als auch mit vertikaler Steckrichtung eingebracht sein können,
ist die Klemmleiste auch an verschiedene Gehäusewände mit entsprechenden
Führungs- und Halteelementen anzupassen.
Es ist auch bekannt, die Steckkarten über ihre Halteflansche in der Gehäuse
wand zu verschrauben. Diese Verschraubung hat den Nachteil, dass ein Aus
wechseln der Steckkarten, was auch vom Benutzer des Personal Computers
vorgenommen wird, nicht einfach ist und getrennte Verbindungselemente be
nötigt, die verlorengehen oder versehentlich in den Personal Computer fallen
können, wo sie Schaden an der Elektronikplatine (Kurzschluß) verursachen
können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Haltevorrich
tung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 12 bereitzustellen, die bei einfacher Handhabung eine zuver
lässige Sicherung der Steckkarten ergibt, ohne den Steckraum zu behindern.
Diese Aufgabe wird mit den in den Patentansprüchen 1 und 12 angegebenen
Merkmalen gelöst.
Zum einen ist demnach also vorgesehen, dass die Steckkarten auf ihrer den
Schieberaufnahmen zugekehrten, parallel zur Einsteckrichtung verlaufenden
Randseite mit von dem Rand abstehenden Haltestücken versehen sind und dass
die Schieber im eingesteckten Zustand der Steckkarten die in Einsteckrichtung
hintere Seiten der zugeordneten Haltestücke mit einem parallel zur Ebene der
Steckkarte und quer zur Steckrichtung gerichteten Abschnitt übergreifen. Da
damit die Schieber den ihnen zugeordneten Haltestücken benachbart sind und
wegen der über den seitlichen Rand der Steckkarten abstehenden Haltestücke
den Einsteckraum vollkommen freilassen, können mehrere Steckkarten mög
lichst eng nebeneinander bei einfacher Handhabung in dem Grundrahmen oder
Gehäuse eingesetzt werden.
Zum anderen ist vorgesehen, dass die Befestigungsteile als steckkartenindi
viduelle Hebelvorrichtung in Form eines Zweigelenksystems mit einem an einem
ersten Gelenk angelenkten Gelenkschenkel und einem an dem Gelenkschenkel
an einem zweiten Gelenk angelenkten Stützschenkel ausgebildet sind, wobei der
Stützschenkel im abgestützten Zustand eine Kraft auf den Gelenkschenkel und
damit auf das Haltestück ausübt, wobei der Gelenkschenkel im abgestützten
Zustand das Haltestück gegen ein Bewegen entgegen der Steckrichtung sichert
und im hochgeschwenkten Zustand das Haltestück und damit die Steckkarte
freigibt.
Bei dieser Ausgestaltung ist die Hebelvorrichtung in Form eines Zweigelenk
systems mit der angegebenen näheren Ausgestaltung vom Aufbau und von der
Funktion her günstig, um die Steckkarten vermittels der daran vorgesehenen
Haltestücke bei einfacher Handhabung zuverlässig festzulegen, wobei ebenfalls
der Einsteckraum ungehindert zugänglich ist.
Diese Ausgestaltungen der Haltevorrichtung haben auch den Vorteil, dass stets
nur die den betätigten steckkartenindividuellen Befestigungsstellen zugeordne
ten Steckkarten verriegelt bzw. entriegelt werden, während die übrigen Steck
karten verriegelt bleiben und sich nicht lösen können. Für eine eindeutige, starre
Festlegung brauchen die einzelnen Befestigungsteile keine Federelemente aufzu
weisen, es können gewünschtenfalls jedoch Federelemente zum Festlegen der
Haltestücke vorgesehen sein, um beispielsweise Toleranzen auszugleichen.
Für das Einsetzen der Schieber ist es günstig, wenn vorgesehen ist, dass die
Schieberaufnahmen in an dem Grundrahmen oder Gehäuse angebrachten indi
viduellen oder für mehrere oder alle Steckplätze einstückig geformten Basisteilen
ausgebildet sind. Dabei können die gegebenenfalls einstückig ausgebildeten Ba
sisteile einfach auf die erforderliche Länge entsprechend dem Bereich der Steck
plätze angepaßt werden.
Ist die Ausbildung derart, dass an dem freien Endbereich des Abschnitts eine in
Steckrichtung abgewinkelte Nase vorgesehen ist, die in einen zwischen dem
Haltestück und dem zugekehrten Rand der Steckkarte vorgesehenen Spalt ein
greift, so werden die Steckkarten stabil in ihren Steckplätzen festgehalten, und
es besteht auch nicht die Gefahr, dass sie sich bei Erschütterungen lösen.
Ein relativ großer Haltebereich wird dadurch erzielt, dass das Haltestück einen
rechtwinklig von der Steckkarte weg nach außen kragenden Halteabschnitt auf
weist, der im eingesteckten Zustand der Steckkarte auf einer Abkantung des
Grundrahmens oder Gehäuses aufliegt und mittels des unteren Abschnitts des
Schiebers in dessen eingerastetem Zustand gesichert ist.
Eine für den Aufbau und die einfache Bedienung vorteilhafte Ausbildung des
Schiebers besteht darin, dass der Schieber zwei im eingeführten Zustand in
Steckrichtung verlaufende, senkrecht zu einer zugeordneten Wandung des
Grundrahmens oder Gehäuses gerichtete Federschenkel aufweist, die an ihren
in Steckrichtung liegenden, unteren Enden mittels eines Verbindungsstegs mit
einander verbunden sind, und dass auf der Außenseite der Federschenkel in
Steckrichtung verlaufende, senkrecht nach außen abstehende Führungsstege
vorgesehen sind, auf deren von den Federschenkeln weggerichteten Außen
seiten Rastelemente vorgesehen sind. Mit der Maßnahme, dass zwischen den
Federschenkeln in deren oberem Bereich ein eingesetztes oder angeformtes Fe
derelement vorgesehen ist, wird erreicht, dass die Federschenkel beim Zusam
mendrücken zum Entrasten über ihre Länge relativ gleichmäßig ausgelenkt wer
den und dass die Federwirkung im oberen Bereich des Schiebers verstärkt wird.
Zur besseren Führung und Festlegung des Schiebers in der Aufnahme ist es
weiterhin günstig, wenn vorgesehen ist, dass der Schieber mindestens ein zwi
schen den Federschenkeln angeordnetes Stützelement aufweist, das im einge
führten Zustand des Schiebers zur Innenseite eines von dem Grundrahmen oder
Gehäuse abgekehrten vorderen Wandabschnitt der Schieberaufnahme gerichtet
ist.
Eine Ausbildung der Haltevorrichtung derart, dass die Schieberaufnahme von
zwei in Steckrichtung verlaufenden, senkrecht zu der zugeordneten Wandung
des Grundrahmens oder Gehäuses gerichteten seitlichen Wandabschnitten be
grenzt ist und dass auf der Innenseite der seitlichen Wandabschnitte Gegenrast
elemente vorgesehen sind, ergibt eine gute Führung und Lagerung für den
Schieber, wobei eine zuverlässige Verrastung gewährleistet wird.
Ist vorgesehen, dass die Rastelemente und die Gegenrastelemente als Zahnun
gen mit in Steckrichtung angeordneten flachen und entgegen der Steckrichtung
angeordneten steilen Flanken ausgebildet sind, so kann der Schieber stufen
weise in der Aufnahme verrastet werden, und es können Fertigungs- oder Ein
bautoleranzen ausgeglichen werden.
Eine verbesserte Einführung und Abstützung des Schiebers läßt sich dadurch
erzielen, dass die mit seitlichen Führungsnuten versehene Schieberaufnahme in
ihrem mittleren Bereich einen parallel zu den seitlichen Wandabschnitten ausge
richteten Mittelsteg aufweist, der zum Bilden eines T-förmigen Sicherungs
hakens auf seiner Vorderseite einen senkrecht daran verlaufenden Wandab
schnitt trägt.
Durch die Maßnahme, dass die Schieber mit den Schieberaufnahmen über ein
flexibles Band einstückig verbunden sind, wird vermieden, dass die Schieber
verlorengehen.
Ist das Befestigungsteil als Hebelvorrichtung ausgebildet, so ist es für die Ab
stützung und Festlegung günstig, wenn der in Steckrichtung vordere Gelenk
schenkel auf seiner Vorderseite einen Anlageschenkel, der im abgestützten Zu
stand flach auf dem Haltestück aufliegt, und einen darüber liegenden Halte
schenkel aufweist, an dem der Stützschenkel mit seinem unteren Endbereich
angelenkt ist, und dass der dem Grundrahmen oder Gehäuse zugewandte hin
tere Endbereich des Halteschenkels gelenkig mit einem an dem Grundrahmen
oder dem Gehäuse angebrachten Basisteil verbunden ist.
Die Maßnahme, dass der in Steckrichtung nach hinten gerichtete Stützschenkel
mit einem Fixieransatz an einer bezüglich des Grundrahmens oder des Gehäuses
festen Fixieraufnahme abstützbar ist, ergibt eine zuverlässige Abstützung und
Festlegung des Haltestücks.
Eine bedienungsfreundliche Handhabung der Haltevorrichtung wird weiterhin
dadurch erzielt, dass der in Steckrichtung hintere Bereich des Stützschenkels in
einen zu dem Grundrahmen oder Gehäuse gerichteten Fixierabschnitt ausläuft,
der mit seiner hakenartig ausgebildeten Vorderseite im hochgeschwenkten Zu
stand des Halteschenkels auf einem bezüglich der Steckrichtung hinteren Rand
oder Auflagebereich des Grundrahmens oder Gehäuses festlegbar ist.
Eine einfache Festlegung der Schieberaufnahmen bzw. des oder der Basisteile
an dem Grundrahmen oder Gehäuse wird dadurch erzielt, dass die Schieberauf
nahmen bzw. das Basisteil mittels gegeneinander gerichteter Rasthaken in ent
sprechenden Durchbrüchen des Grundrahmens oder Gehäuses oder mittels einer
an dem Grundrahmen oder dem Gehäuse vorgesehenen, den oberen Rand des
Basisteils hintergreifenden Lasche und mittels einer einen Nocken im unteren
Bereich des Basisteils aufnehmenden Aussparung des Grundrahmens oder Ge
häuses festlegbar sind/ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Be
zugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A einen Schieber für eine Haltevorrichtung,
Fig. 1B einen Querschnitt der Haltevorrichtung, wobei der Schieber
in die Halteposition gebracht ist,
Fig. 1C einen Querschnitt der Haltevorrichtung, wobei der Schieber
aus der Halteposition herausgebracht ist,
Fig. 2 eine Vorderansicht mit einem in die Halteposition gebrach
ten und einem aus der Halteposition gebrachten Schieber,
Fig. 3A einen Querschnitt der Haltevorrichtung, wobei der Schieber
mittels eines flexiblen Bandes mit einem Basisteil verbunden ist
und zwei verschiedene Positionen des Schiebers dargestellt
sind,
Fig. 3B einen weiteren Querschnitt der Haltevorrichtung gemäß Fig.
3A,
Fig. 3C eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Schiebers gemäß
Fig. 3B,
Fig. 4A und Fig. 4B
einen Querschnitt bzw. eine Vorderansicht einer
Haltevorrichtung mit mehreren nebeneinanderliegenden
Basisteilen und daran angebundenen Schiebern,
Fig. 4C eine perspektivische Vorderansicht von mehreren mit einem
einstückigen Basisteil verbundenen Schiebern,
Fig. 4D eine perspektivische Rückansicht der Haltevorrichtung gemäß
Fig. 4C,
Fig. 5a) bis d)
ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Haltevorrichtung mit
einer Hebelvorrichtung in verschiedenen Stellungen,
Fig. 6 eine perspektivische Vorderansicht der in Fig. 5 gezeigten
Haltevorrichtung,
Fig. 7A und 7B
jeweils einen Querschnitt der Haltevorrichtung nach Fig. 5 in
zwei verschiedenen Stellungen der Hebelvorrichtung.
In den Fig. 1A bis 4D ist ein erstes Ausführungsbeispiels einer Haltevorrichtung
gezeigt, wobei in der Fig. 1A ein Schieber 4 dargestellt ist, der in eine z. B. in Fig. 1C
gezeigte Schieberaufnahme 3.6 eines Basisteils 3 von oben nach unten
einschiebbar ist. Wie in Fig. 1B ersichtlich, legt der Schieber 4 im eingeschobenen
Zustand mit seinem unteren Bereich einen abgewinkelten Halteabschnitt 5.1 eines
Haltestücks 5 an einer Abkantung 1.3 eines Gehäuses 1 fest. Das Haltestück 5 ist
mit einem Rand einer Leiterplatte 6 verbunden, die in Richtung des Pfeils in einen
Steckplatz eines Steckverbinders eingesteckt ist. Die Steckkarte 6 ist gegen ein
Lösen aus dem Steckplatz über das Haltestück 5 und den in die Schieberaufnahme
3.6 eingesetzten Schieber 4 gesichert, da die Schieberaufnahme 3.6 mit dem
Basisteil 3 an dem Grundrahmen 1 festgelegt ist.
Wie aus Fig. 1A ersichtlich ist, weist der Schieber 4 zwei seitliche in Steckrichtung
verlaufende Federschenkel 4.1 auf, die senkrecht zu der Wandung des
Grundrahmens 1 gerichtet sind (vgl. z. B. Fig. 1B). Die Federschenkel 4.1 sind an
ihrer Unterseite über einen Verbindungssteg 4.2 miteinander verbunden. An seinem
von der Wandung des Grundrahmens 1 weggerichteten vorderen Bereich läuft der
Verbindungssteg 4.2 in eine im wesentlichen senkrecht nach unten gerichtete Nase
4.3 aus, die im eingesetzten Zustand in einen Spalt 5.2 zwischen dem Haltestück
5 und dem zugekehrten Rand der Steckkarte 6 hineinragt, so daß die Steckkarte 6
auch gegen ein in der Zeichenebene seitliches Bewegen gesichert ist, wie in Fig.
1B zu erkennen ist.
Fig. 1A zeigt weiterhin einen auf der Außenseite der Federschenkel 4.1 senkrecht
abstehenden und in Einführrichtung zeigenden Führungssteg 4.8, wie er an beiden
Federschenkeln 4.1 vorgesehen ist. Auf der von dem Federschenkel 4.1
weggerichteten Außenseite trägt der Führungssteg 4.8 ein als Zahnung
ausgebildetes Rastelement 4.4 mit in Steckrichtung flachen und entgegen der
Steckrichtung steilen Flanken.
Wie z. B. in der Fig. 4C zu erkennen ist, sind in dem Basisteil 3 im Bereich der
Schieberaufnahmen 3.6 jeweilige Führungsnuten 3.7 gebildet, in die die
Führungsstege 4.8 eingeführt werden. Die Führungsnuten 3.7 werden durch einen
dem Grundrahmen 1 zugekehrten hinteren Wandabschnitt, durch zwei senkrecht
dazu und in Einführrichtung verlaufende seitliche Wandabschnitte 3.9 sowie durch
vordere Wandabschnitte 3.1 gebildet. Auf der Innenseite der seitlichen
Wandabschnitte 3.9 der Schieberaufnahmen 3.6 sind ebenfalls als Zahnungen
ausgebildete Gegenrastelemente 3.3 vorgesehen, die an die Rastelemente 4.4
angepaßt sind und in die die Rastelemente 4.4 im eingesetzten Zustand eingreifen.
Wie aus den Fig. 1B bis 4C jeweils erkennbar, wirken die im unteren, vorderen
Bereich in der Mitte angeordneten vorderen Wandabschnitte 3.1 als
Sicherungshaken, die hinter einen Abschnitt bzw. hinter ein Stützelement 4.7 des
Schiebers 4 greifen, so daß dieser im eingeführten Zustand auch in seinem unteren
Bereich an dem Basisteil 3 festgelegt ist. Wie am besten aus Fig. 4C zu erkennen
ist, ist der mittlere vordere Wandabschnitt 3.1 des Basisteils über einen Mittelsteg
3.8 mit dem hinteren Wandabschnitt des Basisteils 3 verbunden. Hierdurch ist der
untere Bereich der Schieberaufnahme 3.6 in zwei Bereiche mit jeweils zwei sich
gegenüberliegenden Führungsnuten unterteilt, wobei der vordere Wandabschnitt
3.1 zwei Aussparungen freiläßt, durch die die beiden Federschenkel 4.1 im
eingeführten Zustand nach vorne aus dem Basisteil 3 herausragen.
Zum Herausnehmen des Schiebers 4 aus der Aufnahme 3.6 werden die
Federschenkel 4.1 zusammengedrückt, so daß die Rastelemente 4.4 aus den
Gegenrastelementen 3.3 ausrücken und der Schieber 4 nach oben aus der
Schieberaufnahme 3.6 herausgezogen werden kann, wie beispielsweise die Fig. 2
zeigt.
Zum Festlegen des Basisteils 3 an dem Grundrahmen 1 ist in diesem eine Lasche
1.1 herausgebogen, die einen Sicherungsabschnitt 3.4 am oberen Rand des
Basisteils 3 hintergreift. Auf der Unterseite des Basisteils 3 ist ein Nocken 3.2
vorgesehen, der in eine entsprechende Aussparung 1.2 in der Abkantung 1.3 des
Grundrahmens 1 ragt. Über die Länge des Basisteils 3 sind mehrere
Sicherungselemente 3.4 und entsprechende Laschen 1.1 sowie Nocken 3.2 und
Aussparungen 1.2 vorgesehen. Das Basisteil 3 kann durch diese Maßnahmen in
einer Art Klipsvorgang an dem Grundrahmen 1 festgelegt werden.
Gemäß den Fig. 3A bis 4D ist der Schieber 4 über ein flexibles Band 7 mit dem
Basisteil 3 einstückig verbunden. Dabei ist das flexible Band 7 an dem Schieber 4
in dem oberen Bereich zwischen den beiden Federschenkeln 4.1 angebunden,
wobei dieser Anbindungsbereich gleichzeitig ein V-förmiges oder U-förmiges
Federelement 4.5 bildet. Dieses blattförmige Federelement 4.5 stützt die beiden
Federschenkel 4.1 an ihrem freien Rand gegeneinander ab, so daß beim
Zusammendrücken der Federschenkel 4.1 die Schenkel über ihre Länge relativ
gleichmäßig ausgelenkt werden und die Endrastung verbessert wird. Die
Ausbildung des Federelements 4.5 ist insbesondere in Fig. 3C deutlich zu
erkennen. Die Fig. 3C zeigt auch die Anbindung des Bandes 7 an dem Basisteil 3
über einen bogenförmigen Anbindungsbereich. Diese Ausbildung ist auch aus Fig.
4B ersichtlich.
Die oberen Außenseiten der Federschenkel 4.1 können außerdem für eine bessere
Griffigkeit eine Riffelung aufweisen, um einen Griffbereich 4.6 zu bilden.
Die Fig. 5 bis 7B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Haltevorrichtung 2.
Dabei sind die Befestigungsteile als Hebelvorrichtungen 8 in Form eines
Zweigelenksystems zur steckkartenindividuellen Festlegung ausgebildet.
Der Halteabschnitt 5.1 des Haltestücks 5 wird von einem in Steckrichtung der
Steckkarte unteren Gelenkschenkel 8.9 übergriffen, der an seinem der Steckkarte
zugekehrten freien Ende, wie beidem vorangegangenen Ausführungsbeispiel, eine
Nase 8.8 zum Übergreifen des Halteabschnitts 5.1 aufweist. Der untere
Gelenkschenkel 8.9 teilt sich in einen Anlageschenkel 8.91, der mit dem
Halteabschnitt 5.1 zusammenwirkt, und einen Halteschenkel 8.92 auf, wobei
zwischen dem Anlageschenkel 8.91 und dem Halteschenkel 8.92 ein kleiner,
spitzwinkliger Spalt freigelassen ist. Im Bereich des Spalts ist der Halteschenkel
8.92 an einer ersten Gelenkstelle 8.1 an einem nach oben gerichteten
Stützschenkel 8.3 angelenkt, der an seinem oberen Ende in einen nach hinten zu
dem Grundrahmen 1 gerichteten Fixierabschnitt 8.4 übergeht. Der Fixierabschnitt
8.4 weist auf seiner Oberseite an dem zu dem Grundrahmen 1 gerichteten Ende
einen Fixieransatz 8.5 auf, der im abgestützten Zustand in eine Fixieraufnahme 3.5
an dem Basisteil 3 eingreift (siehe Fig. 5a) und 5b)). Der Halteschenkel 8.92 ist
außerdem an seinem hinteren Ende über eine zweite Gelenkstelle 8.2,
beispielsweise ein Filmscharnier, mit dem unteren Endbereich des Basisteils 3
verbunden.
Zum Festlegen des Halteabschnitts 5.1 und damit der Steckkarte wird der
Fixierabschnitt 8.4 in der Fixieraufnahme 3.5 eingeschnappt, wobei die Elastizität
des Halteschenkels 8.92 und des Stützschenkels 8.3 ausgenutzt werden.
Wie die Fig. 5c) und d) erkennen lassen, wird die Hebelvorrichtung zum Freigeben
des Halteabschnitts 5.1 nach oben geschwenkt und kann mit einer hakenartigen
Auflage 8.7 auf einem oberen Randbereich oder einer anderen geeigneten Stelle
des Grundrahmens 1 eingehängt werden, so daß sich die Steckkarte ungehindert
entnehmen bzw. einsetzen läßt. Die Auflage 8.7 ist über einen Stegabschnitt 8.6
an dem Fixierabschnitt 8.4 angeformt. Die Fig. 6 zeigt perspektivisch mehrere
Befestigungsteile in Form von Hebelvorrichtungen 8, wobei fünf
Hebelvorrichtungen in der Abstützposition und eine Hebelvorrichtung in der
Freigabeposition angeordnet sind. Diese beiden Positionen sind auch in den
Querschnittsdarstellungen gemäß den Fig. 7A und 7B gezeigt.
Die Fig. 5, 7A und 7B zeigen ferner eine andere Möglichkeit der Festlegung des
Basisteils 3 an dem Grundrahmen 1. Hierbei ist das Basisteil 3 mittels an seiner
Rückseite vorgesehener Sicherungsabschnitte 3.4' in Form von Rasthaken in der
Nähe des oberen und unteren Randes des Basisteils in entsprechenden
Aussparungen des Grundrahmens 1 festgelegt, wobei die Sicherungsabschnitte
3.4' gegeneinander gerichtete Rasthaken aufweisen.
Wenn vorliegend von dem Grundrahmen 1 die Rede ist, so ist dieser Ausdruck
allgemein zu verstehen und beinhaltet verschiedene Arten von
Aufnahmevorrichtungen für Steckkarten, wie z. B. auch ein Chassis. Anstelle des
Grundrahmens 1 kann auch eine Wandung oder Bodenplatte eines Gehäuses für die
Anordnung von Steckplätzen vorgesehen sein.
Claims (17)
1. Haltevorrichtung für in Steckplätzen innerhalb eines Grundrahmens oder Gehäu
ses eingesetzte Steckkarten, die mittels am Grundrahmen oder Gehäuse ankop
pelbarer steckkartenindividueller Schieber gegen ein Lösen aus den Steckplätzen
gesichert sind, wobei die Schieber in Steckrichtung der Steckkarten an, an dem
Grundrahmen oder Gehäuse ausgebildeten oder angebrachten, den Schiebern
zugeordneten Schieberaufnahmen verschiebbar geführt und verrastbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckkarten (6) auf ihrer den Schieberaufnahmen (3.6) zugekehrten, parallel zur Einsteckrichtung verlaufenden Randseite mit von dem Rand abstehen den Haltestücken (5) versehen sind und
daß die Schieber (4) im eingesteckten Zustand der Steckkarten (6) die in Einsteck richtung hintere Seiten der zugeordneten Haltestücke (5) mit einem parallel zur Ebene der Steckkarte (6) und quer zur Steckrichtung gerichteten Abschnitt (4.2) übergreifen.
daß die Steckkarten (6) auf ihrer den Schieberaufnahmen (3.6) zugekehrten, parallel zur Einsteckrichtung verlaufenden Randseite mit von dem Rand abstehen den Haltestücken (5) versehen sind und
daß die Schieber (4) im eingesteckten Zustand der Steckkarten (6) die in Einsteck richtung hintere Seiten der zugeordneten Haltestücke (5) mit einem parallel zur Ebene der Steckkarte (6) und quer zur Steckrichtung gerichteten Abschnitt (4.2) übergreifen.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberaufnahmen (3.6) in an dem Grundrahmen (1) oder Gehäuse
angebrachten individuellen oder für mehrere oder alle Steckplätze einstückig
geformten Basisteilen (3) ausgebildet sind.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem freien Endbereich des Abschnitts (4.2) eine in Steckrichtung abge
winkelte Nase (4.3) vorgesehen ist, die in einen zwischen dem Haltestück (5) und
dem zugekehrten Rand der Steckkarte (6) vorgesehenen Spalt (5.2) eingreift.
4. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Haltestück (5) einen rechtwinklig von der Steckkarte (6) weg nach außen
kragenden Halteabschnitt (5.1) aufweist, der im eingesteckten Zustand der Steck
karte (6) auf einer Abkantung (1.3) des Grundrahmens (1) oder Gehäuses aufliegt
und mittels des in Steckrichtung vorderen Abschnitts (4.2) des Schiebers (4) in
dessen eingerastetem Zustand gesichert ist.
5. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (4) zwei im eingeführten Zustand in Steckrichtung verlaufende, senkrecht zu einer zugeordneten Wandung des Grundrahmens (1) oder Gehäuses gerichtete Federschenkel (4.1) aufweist, die an ihren in Steckrichtung liegenden, vorderen Enden mittels eines Verbindungsstegs (4.2) miteinander verbunden sind, und
daß auf der Außenseite der Federschenkel (4.1) in Steckrichtung verlaufende, senkrecht nach außen abstehende Führungsstege (4.8) vorgesehen sind, auf deren von den Federschenkeln (4.1) weggerichteten Außenseiten Rastelemente (4.4) vorgesehen sind.
daß der Schieber (4) zwei im eingeführten Zustand in Steckrichtung verlaufende, senkrecht zu einer zugeordneten Wandung des Grundrahmens (1) oder Gehäuses gerichtete Federschenkel (4.1) aufweist, die an ihren in Steckrichtung liegenden, vorderen Enden mittels eines Verbindungsstegs (4.2) miteinander verbunden sind, und
daß auf der Außenseite der Federschenkel (4.1) in Steckrichtung verlaufende, senkrecht nach außen abstehende Führungsstege (4.8) vorgesehen sind, auf deren von den Federschenkeln (4.1) weggerichteten Außenseiten Rastelemente (4.4) vorgesehen sind.
6. Haltevorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Federschenkeln (4.1) in deren in Steckrichtung hinterem Be
reich ein eingesetztes oder angeformtes Federelement (4.5) vorgesehen ist.
7. Haltevorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (4) mindestens ein zwischen den Federschenkeln (4.1) angeord
netes Stützelement (4.7) aufweist, das im eingeführten Zustand des Schiebers (4)
zur Innenseite eines von dem Grundrahmen (1) oder Gehäuse abgekehrten Wand
abschnitt (3.1) der Schieberaufnahme (3.6) gerichtet ist.
8. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberaufnahme (3.6) von zwei in Steckrichtung verlaufenden, senk recht zu der zugeordneten Wandung des Grundrahmens (1) oder Gehäuses ge richteten seitlichen Wandabschnitten (3.9) begrenzt ist und
daß auf der Innenseite der seitlichen Wandabschnitte (3.9) Gegenrastelemente (3.3) vorgesehen sind.
daß die Schieberaufnahme (3.6) von zwei in Steckrichtung verlaufenden, senk recht zu der zugeordneten Wandung des Grundrahmens (1) oder Gehäuses ge richteten seitlichen Wandabschnitten (3.9) begrenzt ist und
daß auf der Innenseite der seitlichen Wandabschnitte (3.9) Gegenrastelemente (3.3) vorgesehen sind.
9. Haltevorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (4.4) und die Gegenrastelemente (3.3) als Zahnungen mit
in Steckrichtung angeordneten flachen und entgegen der Steckrichtung angeord
neten steilen Flanken ausgebildet sind.
10. Haltevorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit seitlichen Führungsnuten (3.7) versehene Schieberaufnahme (3.6) in
ihrem mittleren unteren Bereich einen parallel zu den seitlichen Wandabschnitten
(3.9) ausgerichteten Mittelsteg (3.8) aufweist, der zum Bilden eines T-förmigen
Sicherungshakens auf seiner Vorderseite einen senkrecht daran verlaufenden vor
deren Wandabschnitt (3.1) trägt.
11. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieber (4) mit den Schieberaufnahmen (3.6) über ein flexibles Band (7)
einstückig verbunden sind.
12. Haltevorrichtung für in Steckplätzen innerhalb eines Grundrahmens oder Gehäu
ses eingesetzte Steckkarten, die mit Haltestücken versehen und über diese mittels
am Grundrahmen oder Gehäuse ankoppelbarer Befestigungsteile gegen ein Lösen
aus den Steckplätzen gesichert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsteile als steckkartenindividuelle Hebelvorrichtung (8) in Form
eines Zweigelenksystems mit einem an einem ersten Gelenk (8.2) angelenkten
Gelenkschenkel (8.9) und einem an dem Gelenkschenkel (8.9) an einem zweiten
Gelenk (8.1) angelenkten Stützschenkel (8.3) ausgebildet sind, wobei der
Stützschenkel (8.3) im abgestützten Zustand eine Kraft auf den Gelenkschenkel
(8.9) und damit auf das Haltestück (5) ausübt, wobei der Gelenkschenkel (8.9) im
abgestützten Zustand das Haltestück gegen ein Bewegen entgegen der Steck
richtung sichert und im hochgeschwenkten Zustand das Haltestück (5) und damit
die Steckkarte (6) freigibt.
13. Haltevorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Haltestück (5) einen rechtwinklig von der Steckkarte (6) weg nach außen
kragenden Halteabschnitt (5.1) aufweist, der im eingesteckten Zustand der Steck
karte (6) auf einer Abkantung (1.3) des Grundrahmens (1) oder Gehäuses aufliegt
und mittels des in Steckrichtung vorderen Gelenkschenkels (8.9) im abgestützten
Zustand gesichert ist.
14. Haltevorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in Steckrichtung vordere Gelenkschenkel (8.9) auf seiner in Steckrichtung liegenden Vorderseite einen Anlageschenkel (8.91), der im abgestützten Zustand flach auf dem Haltestück (5) aufliegt, und einen darüber liegenden Halteschenkel (8.92) aufweist, an dem der Stützschenkel (8.3) mit seinem in Steckrichtung vorderen Endbereich angelenkt ist, und
daß der dem Grundrahmen (1) oder Gehäuse zugewandte hintere Endbereich des Halteschenkels (8.92) gelenkig mit einem an dem Grundrahmen (1) oder dem Gehäuse angebrachten Basisteil (3) verbunden ist.
daß der in Steckrichtung vordere Gelenkschenkel (8.9) auf seiner in Steckrichtung liegenden Vorderseite einen Anlageschenkel (8.91), der im abgestützten Zustand flach auf dem Haltestück (5) aufliegt, und einen darüber liegenden Halteschenkel (8.92) aufweist, an dem der Stützschenkel (8.3) mit seinem in Steckrichtung vorderen Endbereich angelenkt ist, und
daß der dem Grundrahmen (1) oder Gehäuse zugewandte hintere Endbereich des Halteschenkels (8.92) gelenkig mit einem an dem Grundrahmen (1) oder dem Gehäuse angebrachten Basisteil (3) verbunden ist.
15. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in Steckrichtung nach hinten gerichtete Stützschenkel (8.3) mit einem Fi
xieransatz (8.5) an einer bezüglich des Grundrahmens (1) oder des Gehäuses
festen Fixieraufnahme (3.5) abstützbar ist.
16. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in Steckrichtung hintere Bereich des Stützschenkels (8.3) in einen zu dem
Grundrahmen (1) oder Gehäuse gerichteten Fixierabschnitt (8.4) ausläuft, der mit
seiner hakenartig ausgebildeten in Steckrichtung liegenden Vorderseite hochge
schwenkten Zustand des Halteschenkels (8.92) auf einem bezüglich der Steck
richtung hinteren Rand oder Auflagebereich des Grundrahmens (1) oder Gehäuses
festlegbar ist.
17. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11 oder 14-16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberaufnahmen (3.6) bzw. das Basisteil (3) mittels gegeneinander
gerichteter Rasthaken (3.4') in entsprechenden Durchbrüchen des Grundrahmens
(1) oder Gehäuses oder mittels einer an dem Grundrahmen (1) oder dem Gehäuse
vorgesehenen, den bezüglich der Steckrichtung hinteren Rand des Basisteils (3)
hintergreifenden Lasche (1.1) und mittels einer einen Nocken (3.2) im bezüglich
der Steckrichtung vorderen Bereich des Basisteils (3) aufnehmenden Aussparung
des Grundrahmens (1) oder Gehäuses festlegbar sind/ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19606797A DE19606797C2 (de) | 1995-09-07 | 1996-02-23 | Haltevorrichtung für Steckkarten |
| EP96120311A EP0792003A1 (de) | 1996-02-23 | 1996-12-18 | Haltevorrichtung für Steckkarten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520867U DE29520867U1 (de) | 1995-09-07 | 1995-09-07 | Personalcomputer mit Gehäuse, Hauptplatine, Steckkarten und einer Haltevorrichtung dafür |
| DE19606797A DE19606797C2 (de) | 1995-09-07 | 1996-02-23 | Haltevorrichtung für Steckkarten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19606797A1 DE19606797A1 (de) | 1997-08-21 |
| DE19606797C2 true DE19606797C2 (de) | 1999-09-30 |
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ID=8017412
Family Applications (1)
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| DE19606797A Expired - Fee Related DE19606797C2 (de) | 1995-09-07 | 1996-02-23 | Haltevorrichtung für Steckkarten |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE19606797C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10064115C1 (de) * | 2000-12-21 | 2002-06-20 | Fujitsu Siemens Computers Gmbh | Anordnung zur Festlegung eines Slotwinkels |
| DE10105723C1 (de) * | 2001-02-08 | 2002-10-02 | Fujitsu Siemens Computers Gmbh | Anordnung zur Festlegung eines Slotwinkels |
| DE102004040469B4 (de) * | 2004-04-16 | 2006-12-28 | Avance Technologies Inc. | Schnittstellenkarten-Befestigungselement |
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| DE19806026C2 (de) * | 1998-02-13 | 2002-06-13 | Fujitsu Siemens Computers Gmbh | Baugruppenträger zur Halterung von Elektronikkarten oder Flachbaugruppen |
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| DE8811528U1 (de) * | 1988-09-12 | 1990-01-11 | Aeg Mobile Communication Gmbh, 89081 Ulm | Verriegelungsvorrichtung |
| US5383793A (en) * | 1993-12-17 | 1995-01-24 | Ncr Corporation | Adustable height and position printed circuit board retainer |
| DE4403907A1 (de) * | 1994-02-08 | 1995-08-10 | Vobis Microcomputer Ag | Personal-Computer mit einem Gehäuse, einer Hauptplatine, Steckkarten und einer Haltevorrichtung hierfür |
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1996
- 1996-02-23 DE DE19606797A patent/DE19606797C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19606797A1 (de) | 1997-08-21 |
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