DE19609572A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Demontage von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Demontage von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE19609572A1
DE19609572A1 DE1996109572 DE19609572A DE19609572A1 DE 19609572 A1 DE19609572 A1 DE 19609572A1 DE 1996109572 DE1996109572 DE 1996109572 DE 19609572 A DE19609572 A DE 19609572A DE 19609572 A1 DE19609572 A1 DE 19609572A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor vehicles
water
cutting
water jet
energy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1996109572
Other languages
English (en)
Other versions
DE19609572C2 (de
Inventor
Dieter Bock
Arnd Zander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMD ANLAGEN- UND MASCHINENBAU GMBH, 31061 ALFELD,
Original Assignee
AMB ALFELD ANLAGEN und MASCHIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMB ALFELD ANLAGEN und MASCHIN filed Critical AMB ALFELD ANLAGEN und MASCHIN
Priority to DE1996109572 priority Critical patent/DE19609572C2/de
Publication of DE19609572A1 publication Critical patent/DE19609572A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19609572C2 publication Critical patent/DE19609572C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D67/00Systematic disassembly of vehicles for recovery of salvageable components, e.g. for recycling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B09DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
    • B09BDISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B09B3/00Destroying solid waste or transforming solid waste into something useful or harmless
    • B09B3/30Destroying solid waste or transforming solid waste into something useful or harmless involving mechanical treatment
    • B09B3/35Shredding, crushing or cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F3/00Severing by means other than cutting; Apparatus therefor
    • B26F3/004Severing by means other than cutting; Apparatus therefor by means of a fluid jet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/56Reuse, recycling or recovery technologies of vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Demontage von Kraftfahrzeugen, bei dem Verbindungsbereiche durchtrennt werden, um Einzelteile von den Kraftfahrzeugen abzutrennen, und auf eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens, mit einer Schneideinrichtung zum Durchtrennen von Verbindungsbereichen der Kraftfahrzeuge.
Die Demontage von Kraftfahrzeugen ist Voraussetzung, um die in den Kraftfahrzeugen enthaltenen Rohstoffe wiederzugewinnen. Dabei ist es nicht alleiniges Ziel, Rohstoffquellen zu nutzen, sondern es gilt auch, durch die Wiederverwertung Müll zu vermeiden.
Grundsätzliches Problem ist, daß die Demontage von Kraftfahr­ zeugen bislang einen erheblichen manuellen Aufwand erfordert.
Die vorliegende Erfindung soll Maßnahmen aufzeigen, mit denen die Demontage von Kraftfahrzeugen vereinfacht wird.
Als Verfahren der eingangs beschriebenen Art ist es bekannt, Teile des Kraftfahrzeugs mit handgeführten Einrichtungen abzuschweißen oder abzuflexen. Hierbei entstehen jedoch scharfkantige Schnittbereiche, an denen sich das Personal bei nachfolgenden manuellen Demontageschritten leicht verletzt. Außerdem ist das Durchschweißen und Durchflexen nicht bei Verbindungsbereichen aus allen bei Kraftfahrzeugen vorkommenden Materialien geeignet. Schwierigkeiten treten insbesondere bei entflammbaren Materialien auf. Außerdem besteht selbst beim Durchschweißen oder Durchflexen von nicht entflammbaren Blechen die Gefahr, daß benachbarte Materialien über ihren Entzündungs­ punkt erhitzt werden und sich entzünden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, die problemlos bei den verschiedenen Materialien einsetzbar sind, wie sie bei Kraftfahrzeugen vorkommen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur Demontage von Kraftfahrzeugen gelöst, bei dem die Verbindungs­ bereiche mit einem hochenergetischen Wasserstrahl durchtrennt werden.
Das sogenannte Wasserstrahlschneiden ist an sich bekannt. Es wird bislang jedoch ausschließlich für flächige Objekte und Werkstücke wie Bleche und dergleichen eingesetzt. Außerdem betreffen die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren das Wasserstrahlschneiden von relativ kleinen Werkstücken.
Bei der Demontage von Kraftfahrzeugen wird das Wasserstrahl­ schneiden bei Objekten mit sehr großer Ausdehnung angewandt und es treten erstmals relativ große Schnittiefen auf, die sich über unterschiedlichste Materialien erstrecken.
Besondere Vorteile des Wasserstrahlschneidens bei der Demontage von Kraftfahrzeugen sind, daß der hochenergetische Wasserstrahl unterschiedlichste Materialien, so auch Verbundglasscheiben, Dämmaterialien und dergleichen durchtrennt, daß mit dem hochenergetischen Wasserstrahl ein gratfreier Schnitt erfolgen kann und daß keine Entzündungsgefahr beim Durchtrennungsvorgang gegeben ist. So können selbst Benzintanks, in denen sich explosionsfähige Dämpfe befinden, mit dem Wasserstrahl von den Kraftfahrzeugen abgetrennt werden. Das gleiche gilt für andere Behälter, in denen sich entzündliche Stoffe befinden. Die Gratfreiheit des mit dem Wasserstrahl geführten Schnitts reduziert die Verletzungsgefahr für das Personal erheblich, daß anschließend manuelle Demontagearbeiten an den Kraftfahrzeugen durchführt oder die abgetrennten Einzelteile handhabt.
Beim Wasserstrahlschneiden ist für den hochenergetischen Wasserstrahl in jedem Fall ein Energieabsorber vorzusehen. Dabei kann es sich um eine Prallplatte aus Stahl handeln. Bei der Erfindung ist jedoch bevorzugt, wenn der Energieabsorber ein Wasserbecken ist. Zur Durchführung des Verfahrens sind die Kraftfahrzeuge dann so zu verfahren und zu verschwenken, daß der jeweils zu durchtrennende Verbindungsbereich über dem Wasser­ becken angeordnet wird, bevor er mit dem von oben kommenden Wasserstrahl durchtrennt wird. Das Wasserbecken als Energie­ absorber ist insbesondere aus sicherheitstechnischen Aspekten bevorzugt, weil eine weniger aufwendige Abschirmung des hochenergetischen Wasserstrahls erforderlich ist, als bei einer Prallplatte.
Vorzugsweise wird der jeweilige Verbindungsbereich horizontal über dem Wasserbecken angeordnet, wobei der Wasserstrahl vertikal ausgerichtet wird, so daß der Wasserstrahl senkrecht auf den zu durchtrennenden Verbindungsbereich auftrifft und anschließend senkrecht in das darunter befindliche Wasserbecken eintritt.
In einer Fortentwicklung wird das neue Verfahren so durchge­ führt, daß bei gleichen Typen von Kraftfahrzeugen bestimmte Verbindungsbereiche in einer immer gleichen Reihenfolge durchtrennt werden, um die Kraftfahrzeuge in ihre Einzelteile zu zerlegen. Die Reihenfolge hängt dabei insbesondere von der Zugänglichkeit der Einzelteile bei dem jeweiligen Typ ab.
Bei der Vorrichtung wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schneideinrichtung zum Durchtrennen von Verbindungsbereichen der Kraftfahrzeuge eine Druckwasserquelle, einen Schneidkopf und einen Energieabsorber aufweist, wobei das von der Druckwasserquelle kommende Wasser unter Ausbildung eines hochenergetischen Wasserstrahls aus einer Düse in dem Schneid­ kopf austritt und der Wasserstrahl hinter den zu durchtrennenden Verbindungsbereichen auf den Energieabsorber auftrifft.
Vorzugsweise ist der Schneideinrichtung eine Manipulierein­ richtung zum Verfahren und Verschwenken der Kraftfahrzeuge zugeordnet. Eine solche Manipuliereinrichtung ist beispielsweise in der DE-GM 94 10 029 beschrieben. Mit der bekannten Manipu­ liereinrichtung sind die Kraftfahrzeuge um eine Längsachse und eine vertikale Achse verschwenkbar sowie in allen Raumrichtungen verfahrbar.
Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Energieabsorber ein ortsfestes Wasserbecken ist, über dem die Düse des Schneid­ kopfs vertikal nach unten ausgerichtet ist. Bei dieser Anordnung kann zwar auch der Schneidkopf in gewissem Rahmen verfahren werden, das Wasserbecken gibt jedoch Grenzen für die Verfahr­ barkeit des Schneidkopfs vor. Nicht von dem Schneidkopf über­ brückbare Wege müssen daher zwangsläufig von den Kraftfahrzeugen mit Hilfe der Manipuliereinrichtung zurückgelegt werden.
Um über dem Wasserbecken verfahren zu werden, kann der Schneid­ kopf an dem freien Ende eines Gelenkarm angeordnet sein. Der Gelenkarm ermöglicht auch das Eintreten des vorteilhafterweise kleinen Schneidkopfes in Hohlräume der Kraftfahrzeuge.
Zur Automatisierung der neuen Vorrichtung kann dieser eine Steuerung für die Schneideinrichtung und die Manipulierein­ richtung aufweisen, um die einzelnen Verbindungsbereiche bei gleichen Typen von Kraftfahrzeugen in bestimmten, immer gleichen Reihenfolge unter dem Schneidkopf auszurichten. Zusätzlich können Greifarme vorgesehen, die die jeweils abgetrennten Teile der Kraftfahrzeuge abgreifen und in Magazinen sortiert ablegen.
Die Erfindung wird im folgenden von Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau der Schneideinrichtung der neuen Vorrichtung,
Fig. 2 das Wasserstrahlschneiden bei dem neuen Verfahren und
Fig. 3 eine vollständige Anordnung zur Durchführung des neuen Verfahrens mit der Schneideinrichtung gemäß Fig. 1.
Die in Fig. 1 skizzierte Schneideinrichtung 1 bis 3 weist eine Druckwasserquelle 1, einen Schneidkopf 2 und einen Energie­ absorber 3 auf. Der Energieabsorber 3 ist als mit Wasser 4 gefülltes Becken 5 ausgebildet. Die Druckwasserquelle 1 weist eine hier nicht im einzelnen dargestellte Pumpe und einen hier ebenfalls nicht im einzelnen dargestellten Druckspeicher auf. Die Druckwasserquelle 1 steht über eine Druckwasserleitung 6 mit dem Schneidkopf 2 in Verbindung. Die Druckwasserleitung 6 ist als Gelenkarm 7 ausgebildet, der um verschiedene horizontale Achsen 8 und vertikale Achsen 9 verschwenkbar ist, um den Schneidkopf 2 zu verfahren. Die Druckwasserleitung 6 muß nicht selbst den Gelenkarm 7 ausbilden, sondern kann auch im Inneren oder an einem separaten Gelenkarm 7 geführt sein. Mit dem Gelenkarm 7 ist der Schneidkopf 2 verfahrbar und insbesondere auch in Hohlräume einführbar, wobei seine relativ geringen äußeren Abmessungen von Vorteil sind.
Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau der Druckwasserleitung 6 und des Schneidkopfs 2 im Querschnitt. Das von der Druckwasser­ quelle 1 kommende, Druckwasser 10 wird bis in den Schneidkopf 2 nur durch Bereiche mit weitem Querschnitt geführt. Aus dem Schneidkopf tritt das Wasser 10 jedoch durch eine enge Düse 11 aus. Durch die Verengung des zunächst weiten Querschnitts auf die enge Düse 11 wird das Druckwasser 10 extrem beschleunigt, so daß es unterhalb des Schneidkopfs 2 einen hochenergetischen Wasserstrahl 12 ausbildet. Mit diesem hochenergetischen Wasser­ strahl 12 sind verschiedene Materialien problemlos und gratfrei durchtrennbar, insbesondere auch Verbunde aus verschiedenen Materialien. Ein solcher Verbund 13 bis 16 ist in Fig. 2 skizziert. Der Verbund wird außen durch ein Blech 13 und eine Kunststoffabdeckung 14 begrenzt und weist im Inneren eine geschäumte Füllung 15 auf, durch die Drähte 16 hindurchtreten. Der hochenergetische Wasserstrahl 12 tritt durch den gesamten Verbund 13 bis 16 insbesondere ohne die Gefahr einer Entzündung auch feuergefährlicher Materialien durch. Selbst Benzintanks und dergleichen können so gefahrlos von den Kraftfahrzeugen abgetrennt werden.
Während in Fig. 1 nur der Grundaufbau der neuen Vorrichtung, d. h. deren Schneideinrichtung 1 bis 3 dargestellt ist, zeigt Fig. 3 neben der Schneideinrichtung auch eine Manipuliereinrichtung 19 bis 23 für die Kraftfahrzeuge, von denen ein Kraftfahrzeug 17 exemplarisch dargestellt ist. Die Manipuliereinrichtung weist 2 konzentrisch zu einer gemeinsamen Schwenkachse 18 und hinter­ einander angeordnete kreisbogenabschnittförmige Schwenkrahmen 19 auf, von denen in Fig. 3 jedoch nur der vordere erkennbar ist. Innerhalb der Schwenkrahmen 19 ist das Kraftfahrzeug 17 auf einem Halterahmen 20 befestigt, der seinerseits an dem freien Enden 21 der Schwenkrahmen 19 lösbar gelagert ist. Mit einem ersten Antrieb 22 sind die Schwenkrahmen 19 mit Kraftfahrzeug 17 um die horizontale Schwenkachse 18 verschwenkbar. Ein weitere Antrieb 23 dient zum Verschwenken um eine vertikale Schwenkachse 24. Beide Antriebe 22 und 23 sind oberhalb der Schwenkrahmen 19 und des Kraftfahrzeugs 17 angeordnet, um den Zugang zu dem Kraftfahrzeug 17 von der Seite her nicht zu behindern. Gelagert sind die Antriebe 22 und 23 mit den Schwenkrahmen 19 an einem hallenförmigen Gestell 25. Innerhalb des hallenförmigen Gestells 25 ist die gesamte Anordnung der Schwenkrahmen 19 auch in allen drei Raumrichtungen verfahrbar. Diese Verfahrbarkeit wird ausge­ nutzt, um einen Verbindungsbereich 26 des Kraftfahrzeugs 17 über dem Wasserbecken 4, 5 und unter Schneidkopf 2 anzuordnen. Bei einer anschließenden Relativverschiebung des Verbindungsbereichs 27 zu dem Schneidkopf 2 trennt der aus dem Schneidkopf 2 aus­ tretende hochenergetische Wasserstrahl 12 den Verbindungsbereich 26 durch. Auf diese Weise können verschiedene Einzelteile von dem Kraftfahrzeug abgetrennt werden. Dies ist hier am Beispiel des Fahrzeugsdachs dargestellt. Das abgetrennte Fahrzeugdach wird von einem Greifarm 27 mit einem endseitigen Elektromagneten 28 ergriffen und in einem hier nicht dargestellten Magazin abgelegt. Vorteilhafterweise weisen die Schnittkanten, wie sie nach dem Wasserstrahlschneiden mit dem hochenergetischen Wasser­ strahl 12 vorliegen, keine Grate auf, so daß keine Verletzungs­ gefahr bei der manuellen Innendemontage des Kraftfahrzeugs 17 nach dem Entfernen des Dachs besteht.
Bezugszeichenliste
1 Druckwasserquelle
2 Schneidkopf
3 Energieabsorber
4 Wasser
5 Becken
6 Druckwasserleitung
7 Gelenkarm
8 Achse
9 Achse
10 Druckwasser
11 Düse
12 Wasserstrahl
13 Blech
14 Kunststoffabdeckung
15 Füllung
16 Draht
17 Kraftfahrzeug
18 Schwenkachse
19 Schwenkrahmen
20 Halterahmen
21 freies Ende
22 Antrieb
23 Antrieb
24 Schwenkachse
25 Gestell
26 Verbindungsbereich
27 Greifarm
28 Elektromagnet.

Claims (10)

1. Verfahren zur Demontage von Kraftfahrzeugen, wobei Verbindungsbereiche durchtrennt werden, um Einzelteile von den Kraftfahrzeugen abzutrennen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbereiche (26) mit einem hochenergetischen Wasser­ strahl (12) durchtrennt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftfahrzeuge (17) so verfahren und verschwenkt werden, daß der jeweilige Verbindungsbereich (26) über einem Wasserbecken (4, 5) angeordnet wird, bevor er mit dem von oben kommenden Wasserstrahl (12) durchtrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Verbindungsbereich (26) horizontal über dem Wasser­ becken (4, 5) angeordnet wird und daß der Wasserstrahl (12) vertikal ausgerichtet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei gleichen Typen von Kraftfahrzeugen (17) bestimmte Verbindungsbereiche (26) in einer bestimmten, immer gleichen Reihenfolge durchtrennt werden, um die Kraftfahrzeuge (17) in ihre Einzelteile zu zerlegen.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einer Schneideinrichtung zum Durchtrennen von Verbindungsbereichen der Kraftfahrzeuge, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schneideinrichtung (1-3) eine Druckwasser­ quelle (1), einen Schneidkopf (2) und einen Energieabsorber (3) aufweist, wobei das von der Druckwasserquelle (1) kommende Druckwasser (10) unter Ausbildung eines hochenergetischen Wasserstrahls (12) aus einer Düse (11) in dem Schneidkopf (2) austritt und der Wasserstrahl (12) hinter den zu durchtrennenden Verbindungsbereichen (16) auf den Energieabsorber (3) auftrifft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneideinrichtung (1-3) eine Manipuliereinrichtung (19-25) zum Verfahren und Verschwenken der Kraftfahrzeuge (17) zuge­ ordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Energieabsorber (3) ein Wasserbecken (4, 5) ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (11) des Schneidkopfs (2) vertikal nach unten ausge­ richtet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Schneidkopf (2) an dem freien Ende eines Gelenkarms (7) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der Ansprüche 7 bis 9 rückbezogen auf Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung für die Schneideinrichtung (1-3) und die Manipulier­ einrichtung (19-25) vorgesehen ist, um die einzelnen Verbin­ dungsbereiche (16) bei gleichen Typen von Kraftfahrzeugen (17) in einer bestimmten, immer gleichen Reihenfolge unter dem Schneidkopf (2) auszurichten.
DE1996109572 1996-03-12 1996-03-12 Verfahren und Vorrichtung zur Demontage von Kraftfahrzeugen Expired - Fee Related DE19609572C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996109572 DE19609572C2 (de) 1996-03-12 1996-03-12 Verfahren und Vorrichtung zur Demontage von Kraftfahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996109572 DE19609572C2 (de) 1996-03-12 1996-03-12 Verfahren und Vorrichtung zur Demontage von Kraftfahrzeugen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19609572A1 true DE19609572A1 (de) 1997-09-18
DE19609572C2 DE19609572C2 (de) 2001-10-04

Family

ID=7787984

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996109572 Expired - Fee Related DE19609572C2 (de) 1996-03-12 1996-03-12 Verfahren und Vorrichtung zur Demontage von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19609572C2 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19711512C1 (de) * 1997-03-19 1998-10-15 Foracon Maschinen Und Anlagenb Wasserstrahlschneiden von Ausschnitten in Rohrwandungen
FR2882534A1 (fr) * 2005-02-28 2006-09-01 Philippe Crelier Procede de decoupe simultanee de materiaux heterogenes et son dispositif de mise en oeuvre
FR2900849A1 (fr) * 2006-05-12 2007-11-16 Cb Invest Entpr Unipersonnelle Reduction de produits volumineux en fin de vie, dans le but de les transporter.
CN110783428A (zh) * 2019-10-25 2020-02-11 常州瑞赛环保科技有限公司 光伏组件的拆解方法

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4339148A1 (de) * 1993-11-17 1995-05-18 Viessmann Werke Kg Anlage zum Zerlegen und sortenreinen Trennen von zu entsorgenden, im wesentlichen aus metallischen Hohlkörpern oder Hohlkörperteilen bestehenden Altgeräten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4339148A1 (de) * 1993-11-17 1995-05-18 Viessmann Werke Kg Anlage zum Zerlegen und sortenreinen Trennen von zu entsorgenden, im wesentlichen aus metallischen Hohlkörpern oder Hohlkörperteilen bestehenden Altgeräten

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19711512C1 (de) * 1997-03-19 1998-10-15 Foracon Maschinen Und Anlagenb Wasserstrahlschneiden von Ausschnitten in Rohrwandungen
FR2882534A1 (fr) * 2005-02-28 2006-09-01 Philippe Crelier Procede de decoupe simultanee de materiaux heterogenes et son dispositif de mise en oeuvre
FR2900849A1 (fr) * 2006-05-12 2007-11-16 Cb Invest Entpr Unipersonnelle Reduction de produits volumineux en fin de vie, dans le but de les transporter.
CN110783428A (zh) * 2019-10-25 2020-02-11 常州瑞赛环保科技有限公司 光伏组件的拆解方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE19609572C2 (de) 2001-10-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3133244C2 (de) Vorrichtung zum ferngesteuerten Arbeiten an einem Ende einer auf dem Meeresboden verlegten Rohrleitung
DE3640501A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum demontieren von zu verschrottenden kraftfahrzeugen
DE3121485A1 (de) Vorrichtung zum auswechsel von schweissaggregaten bei schweissanlagen
DE3613956A1 (de) Montageanlage zum zusammenbau von teilen
DE3607020A1 (de) Montageeinrichtung fuer karosserieteile von kraftfahrzeugen
DE69820886T2 (de) Entdrahtungsanlage
EP1085962B1 (de) Vorrichtung zum handhaben mindestens eines spannrahmens, insbesondere für die montage von rohkarosserien von fahrzeugen
DE19609572C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Demontage von Kraftfahrzeugen
DE3338687C2 (de) Fernbedienbare Fernhantierungseinrichtung für Großzellen
DE3344705A1 (de) Einrichtung zum verzimmern von stollen, tunnels und dgl.
DE69501013T2 (de) Einrichtung zur Autoverschrottung
DE3505242C2 (de)
DE102015004963B4 (de) Werkzeugeinheit zum Zerschneiden großformatiger Objekte, vorzugsweise von Rotorblättern von Windenergieanlagen
DE202004003737U1 (de) Vorrichtung zum dreidimensionalen Schneiden von Bauteilen
DE2348346C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines Rolladenpanzers
DE2145552C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aus schneiden von Spiegeln
DE4029582A1 (de) Maschine fuer die kontaktierung einer elektrotechnischen verbindungsvorrichtung
DE4036610C2 (de) Biegevorrichtung für blechförmige Werkstücke und Vorrichtung zur Handhabung
DE2826255A1 (de) Verfahren zur herstellung von huellen doppelter kruemmung
DE3519696A1 (de) Anlage zur placierung eines zu schweissenden stueckes und zur verschweissung dieses stueckes mit einem anderen stueck
DE69004848T2 (de) Vorrichtung zum Richten verformter Teile von Fahrzeugen.
DE3505435C2 (de)
DE3742262C2 (de)
DE2754716C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kugelbehältern aus Blechteilen in Form von Kugelzweiecken
DE4243969A1 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: AMD ANLAGEN- UND MASCHINENBAU GMBH, 31061 ALFELD,

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee