DE19609711A1 - Elektrische Hohlwanddose - Google Patents
Elektrische HohlwanddoseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Hohlwanddose, wie
Schalterdose, Abzweigdose od. dgl., die von vorn in den Durchbruch einer
Wand einsetzbar ist und einerseits einen Abstützflansch und andererseits im
Bereich ihrer Umfangsfläche Halteelemente zum Zusammenwirken mit den
Begrenzungswandungen des Durchbruches in der Wand aufweist, und deren
eines Ende durch einen Boden verschlossen ist.
Derartige elektrische Hohlwanddosen sind in zahlreichen Ausführungsformen
bekannt. Diesen bisher gebräuchlichen elektrischen Hohlwanddosen ist
gemeinsam, daß sie z. B. im Boden der Hohlwanddose vorgeprägte Öffnungen
haben. Durch diese bisher bekannte Ausführungsform der elektrischen
Hohlwanddosen wird die Wärmeschutzverordnung nicht erfüllt, denn durch die
erwähnten Vorprägungen, z. B. im Boden der Hohlwanddose, ist die
Luftdichtheit bzw. die Winddichtheit der Hohlwanddose nicht gewährleistet.
Darüber hinaus haben die bisher bekannten elektrischen Hohlwanddosen dieser
Art Halteglieder, die mit Stellschrauben zusammenwirken. Dabei liegen die
Halteglieder in ihrer eingeschwenkten Lage in einem Aufnahmeraum der
Hohlwanddose, und in ihrer ausgeschwenkten Lage wirken sie mit
Begrenzungswandungen von zum Doseninneren geschlossenen Führungen
zusammen, die an der Mantelfläche der Hohlwanddose in Dosenlängsrichtung
verlaufend angeordnet sind. Derartige Haltemittel sind verhältnismäßig
aufwendig, denn es sind mindestens je Hohlwanddose zwei Stellschrauben und
zwei Halteglieder erforderlich. Darüber hinaus müssen an der Mantelfläche der
Hohlwanddose, in Dosenlängsrichtung verlaufend, Führungen vorhanden sein,
die mit den Haltegliedern zusammenwirken.
Hier setzt die Erfindung ein. Sie will elektrische Hohlwanddosen der eingangs
näher gekennzeichneten Art weiter verbessern, insbesondere derart, daß die
gültige Wärmeschutzverordnung erfüllt wird. Darüber hinaus sollen die
Halteelemente für diese elektrischen Hohlwanddosen verbessert werden.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, elektrische
Hohlwanddosen der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern.
Dabei soll insbesondere der Boden einer solchen elektrischen Hohlwanddose so
gestaltet werden, daß bei wirtschaftlicher Herstellung die Luftdichtheit und die
Winddichtheit der Hohlwanddose als Ganzes gewährleistet ist. Darüber hinaus soll eine Vereinfachung der zugeordneten Halteelemente erfolgen.
Winddichtheit der Hohlwanddose als Ganzes gewährleistet ist. Darüber hinaus soll eine Vereinfachung der zugeordneten Halteelemente erfolgen.
Zur Lösung dieser Aufgabe weisen elektrische Hohlwanddosen der genannten
Art in Kombination folgende Merkmale auf:
- a) der Boden der Hohlwanddose ist als ein eine geschlossene Außenfläche aufweisender Faltboden ausgebildet,
- b) die Halteelemente bestehen aus mehreren, verteilt über die Umfangs fläche der Hohlwanddose angeordneten, bereichsweise federnden Rasten.
Durch diese Gestaltung der elektrischen Hohlwanddosen ergeben sich im
Vergleich mit dem Bekannten erhebliche Vorteile. So wird im Bereich des
Faltbodens auf vorgeprägte Einführungen für Leiter, Kabel od. dgl. verzichtet.
Vielmehr hat der Faltboden eine völlig geschlossene Außenfläche. Diese wird
erst dann unterbrochen, wenn durch den Benutzer der Hohlwanddose mittels
eines Werkzeuges, wie einer Stanzzange, eines Fräsers od. dgl., in dem
gewünschten Bereich des Faltbodens der Hohlwanddose eine Öffnung erzeugt
wird, durch die dann dichtend das Einführen eines Kabels, einer Leitung, eines
Rohres od. dgl. erfolgen kann. Zu diesem Zweck ist der Öffnungsquerschnitt
geringfügig kleiner als der Querschnitt des eingeführten Kabels bzw. der
Leitung oder des Rohres. Beim Einführen des Kabels, der Leitung oder des
Rohres entsteht zunächst eine konkave Einstülpung des Öffnungsrandes, der
schließlich in konvex gezogen wird, wenn die Zugentlastung überfordert ist.
Somit ist neben der Dichtheit an der Einführstelle auch eine Zugentlastung
erzielt. Dabei hat es der Benutzer in der Hand, die Anzahl der Öffnungen und
auch deren Lage im Faltboden zu variieren. Es ist ohne weiteres möglich,
mehrere Öffnungen im zunächst geschlossenen Faltboden mittels eines
Werkzeuges zu erzeugen, wobei diese auch eine unterschiedliche Lage
aufweisen können.
Auf die bisher benutzten Stellschrauben und die diesen zugeordneten
Halteglieder wird verzichtet. Statt dessen haben die Hohlwanddosen selbst
Halteelemente in Form von bereichsweise federnden Rasten, die verteilt über
die Umfangsfläche angeordnet sind.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Hohlwanddose im
Querschnitt gesehen polygonal, vorzugsweise achteckig, gestaltet. Dabei sind
die federnden Rasten auf einigen der Teilflächen dieses Polygons angeordnet.
Durchgeführte Versuche haben ergeben, daß eine achteckige Querschnittsform
der Hohlwanddose die besten Ergebnisse bringt. Insbesondere wird hierdurch
eine Volumenkonstanz der Hohlwanddose gewährleistet. Dies bedeutet, daß
durch die beim Festlegen der Hohlwanddose auftretenden Kräfte keine
Reduzierung des Volumens der Hohlwanddose erfolgt. Der gesamte Innenraum
der Hohlwanddose bleibt zur Unterbringung von elektrischen Einrichtungen
erhalten. Die gesetzlichen Vorschriften bleiben erfüllt.
Zweckmäßig ist es, wenn jede zweite Teilfläche des Polygons federnde Rasten
aufweist, und wenn eine gruppenweise Anordnung der Rasten auf jeder zweiten
Polygonteilfläche erfolgt.
Es empfiehlt sich, bei gruppenweiser Anordnung die Rasten auf jeder
Polygonteilfläche in Längsrichtung der Hohlwanddose hintereinander
anzuordnen.
Es ist empfehlenswert, die Rast jeweils einen dreieckförmigen Querschnitt
aufweisen zu lassen, derart, daß die Spitze dieses Dreiecks vom der
Umfangsfläche des Polygons fortzeigt, und daß die der Spitze
gegenüberliegende Seite in die Umfangsfläche des Polygons übergeht.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß sich
an einen polygonalen Teil der Hohlwanddose ein vorspringender, kegeliger
Faltboden anschließt, der aus einer Anzahl von Segmenten besteht, deren
Fläche zur Schaffung von Kabeleinführungen bereichsweise entfernbar ist.
Dabei empfiehlt es sich, die Segmente des Faltbodens der Hohlwanddose durch
vertiefte Bereiche voneinander zu trennen.
Bevorzugt wird eine kreuzweise Anordnung der vertieften Bereiche im
Faltboden der Hohlwanddose, wobei der Mittelpunkt dieses Kreuzes mit dem
Mittelpunkt des Faltbodens zusammenfällt.
Empfehlenswert ist, jeden vertieften Bereich des Faltbodens der Hohlwanddose
im Querschnitt V-förmig zu gestalten.
Aus herstellungstechnischen Gründen ist es vorteilhaft, wenn der Faltboden der
Hohlwanddose insgesamt vier, untereinander gleichgestaltete Segmente
aufweist.
In der Praxis tritt häufig das Problem auf, mehrere elektrische Hohlwanddosen
zu einer Hohlwanddosenkombination zusammenzufügen. Auch hier will die
Erfindung eine Lösung schaffen, die berücksichtigt, daß die Bildung einer
Hohlwanddosenkombination dieser Art so beschaffen sein muß, daß die
Wärmeschutzverordnung erfüllt wird.
Demgemäß ist bei einer elektrischen Hohlwanddose, die mit einer zweiten
Hohlwanddose zu einer Hohlwanddosenkombination zusammensetzbar ist,
vorgesehen, daß zum Verbinden dieser beiden Hohlwanddosen ein
Kombinationsstutzen benutzbar ist, dessen Enden in Durchbrüche von
Segmenten des Faltbodens je einer Hohlwanddose einführbar sind.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Kombinationsstutzen ein einstückiger, aus isolierendem Werkstoff gefertigter
Hohlkörper mit einer durchlaufenden Bohrung ist, dessen eines Ende eine
außenliegende Abschrägung und dessen anderes Ende einen Außenflansch
aufweist.
Vorteilhaft ist es, wenn der Kombinationsstutzen ein gekrümmter Hohlkörper
ist. Bevorzugt wird dabei eine Ausführungsform des Kombinationsstutzens, bei
der dieser als Kreisringabschnitt ausgebildet ist.
In den Figuren der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren
Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht die erfindungsgemäße elektrische Hohlwanddose
vor ihrem Einsetzen in den Durchbruch einer Wand,
vor ihrem Einsetzen in den Durchbruch einer Wand,
Fig. 2 eine Rückansicht der elektrischen Hohlwanddose gemäß der
Fig. 1,
Fig. 3 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt durch einen Teil
der erfindungsgemäßen elektrischen Hohlwanddose im Bereich
der Einkreisung III,
Fig. 4 die elektrische Hohlwanddose nach der Fig. 1, ebenfalls in
Seitenansicht, jedoch im Bezug auf die Fig. 1 gedreht,
Fig. 5 in Seitenansicht eine aus zwei elektrischen Hohlwanddosen
bestehende Hohlwanddosenkombination, wobei die beiden
Hohlwanddosen durch einen Kombinationsstutzen miteinander
verbunden sind,
Fig. 6 im vergrößerten Maßstab die Vorderansicht des
Kombinationsstutzens nach der Fig. 5,
Fig. 7 ebenfalls im vergrößerten Maßstab die Seitenansicht eines
Kombinationsstutzens nach den Fig. 5 und 6,
Fig. 8 den Kombinationsstutzen für zwei erfindungsgemäße elektrische
Hohlwanddosen in schaubildlicher Darstellung.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnung nur diejenigen Teile
einer elektrischen Hohlwanddose dargestellt sind, welche für das Verständnis
der Erfindung Bedeutung haben. So fehlen insbesondere in dem als Faltboden
ausgebildeten Boden der elektrischen Hohlwanddose Einführungsöffnungen für
Leiter, Kabel od. dgl. Diese werden erst vom Benutzer der elektrischen
Hohlwanddose in der gewünschten Anzahl und an der gewünschten Stelle im
Faltboden mittels eines Werkzeuges, wie einer Stanzzange, erzeugt.
Ferner sind der Einfachheit halber in der Zeichnung alle diejenigen elektrischen
Installationseinrichtungen oder Geräte weggelassen, die im Inneren der
elektrischen Hohlwanddose untergebracht werden können. Diese elektrischen
Installationsgeräte können eine an sich bekannte Ausbildung und Gestaltung
aufweisen. Sie können in ebenfalls bekannter Weise an den
Begrenzungswandungen des Innenraumes der Hohlwanddose festgelegt werden.
Die dem Ausführungsbeispiel zugrundegelegte Hohlwanddose ist generell mit
10 bezeichnet. Sie ist einstückig aus einem der in der Elektroindustrie
gebräuchlichen Werkstoffe, vorzugsweise aus einem Kunststoff, hergestellt.
Wie die Fig. 1 der Zeichnung am besten erkennen läßt, hat die
erfindungsgemäße elektrische Hohlwanddose 10 einen polygonalen Teil 11, an
den sich an der einen Seite ein kegeliger Faltboden 12 anschließt.
Die Fig. 2 der Zeichnung läßt am besten erkennen, daß der kegelige Faltboden
12 eine geschlossene Außenfläche aufweist. Dies bedeutet, daß im Gegensatz
zu den bisherigen elektrischen Hohlwanddosen mit ebenem Boden und mit
vorgeprägten Öffnungen die Winddichtheit und die Luftdichtheit gewährleistet
ist, so daß die gültige Wärmeschutzverordnung eingehalten wird.
Ferner ist aus den Figuren der Zeichnung, insbesondere aus der Fig. 2 zu
erkennen, daß der kegelige Faltboden 12 aus einer Anzahl von Segmenten 13
besteht. Im gewählten Ausführungsbeispiel sind vier solcher Segmente 13
vorhanden, die untereinander im wesentlichen gleichgestaltet sind.
Die Segmente 13 des Faltbodens 12 der Hohlwanddose 10 sind durch vertiefte
Bereiche 14 voneinander getrennt. Im gewählten Ausführungsbeispiel ist jeder
vertiefte Bereich 14 des Faltbodens 12 der Hohlwanddose 10 im Querschnitt
V-förmig gestaltet, wobei der Faltboden 12 der Hohlwanddose 10 des
Ausführungsbeispiels insgesamt vier untereinander gleichgestaltete Segmente
13 aufweist. Die Fig. 2 der Zeichnung läßt am besten erkennen, daß eine
kreuzweise Anordnung der vertieften Bereiche 14 im Faltboden 12 der
Hohlwanddose 10 vorgesehen ist. Dabei liegt der Mittelpunkt eines solchen
Kreuzes im Mittelpunkt des Faltbodens 12. Dies bedeutet, daß eine
symmetrische Anordnung gewählt ist.
Jedes Segment 13 des Faltbodens 12 der Hohlwanddose 10 weist eine ebene,
geneigt zur Vertikalen verlaufende Außenfläche 15 auf. Die seitlichen
Begrenzungskanten dieser ebenen Außenfläche 15 sind mit 16 gekennzeichnet.
Der polygonale Teil 11 der Hohlwanddose 10 ist in mehrere Polygonteilflächen
17 unterteilt. Im gewählten Ausführungsbeispiel ist die Hohlwanddose 10 im
Querschnitt gesehen polygonal, nämlich achteckig gestaltet. Auf einigen der
Teilflächen 17 dieses Polygons 11 sind federnde Rasten 18 angeordnet. Dabei
ist in der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung jede
zweite Teilfläche 17 des Polygons 11 mit derartigen federnden Rasten 18
versehen. Wie aus den Fig. 1 und 4 erkennbar, sind die Rasten 18 auf jeder
Polygonteilfläche 17 in Längsrichtung der Hohlwanddose 10 hintereinander
angeordnet. Ferner ist aus den gleichen Figuren der Zeichnung erkennbar, daß
eine gruppenweise Anordnung der Rasten 18 vorgesehen ist, und daß diese
Rasten auf jeder zweiten Polygonteilfläche 17 angeordnet sind.
Die Fig. 3 der Zeichnung läßt am besten erkennen, daß jede Rast 18 jeweils
einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist, derart, daß die Spitze 20 dieses
Dreiecks von der Umfangsfläche des Polygons 11 fortzeigt, und daß die der
Spitze 20 gegenüberliegende Seite der Rast in die Umfangsfläche des Polygons
11 übergeht.
Da die Rasten 18 der Umfangsfläche der erfindungsgemäßen elektrischen
Hohlwanddose unmittelbar angeformt sind, kann auf die bisherigen, separat
hergestellten Halteelemente, wie Stellschrauben und Halteglieder, verzichtet
werden. Vielmehr sind statt dessen in vorteilhafter Weise Teile der
Umfangsfläche der elektrischen Hohlwanddose selbst als Halteelemente
ausgebildet. Auf diese Weise läßt sich die Anzahl der vorhandenen Teile bei
einer elektrischen Hohlwanddose erheblich verringern.
Die Fig. 1 und 4 der Zeichnung lassen ferner erkennen, daß sich an den
polygonalen Teil 11 der Hohlwanddose 10 der vorspringende, kegelige
Faltboden 12 anschließt, der aus einer Anzahl von Segmenten 13 besteht, deren
Fläche zur Schaffung von Kabeleinführungen bereichsweise entfernbar ist.
Will der Benutzer der elektrischen Hohlwanddose 10 Leitungen, Kabel od. dgl.
in das Innere einführen, dann stellt er zunächst mit Hilfe eines grundsätzlich
bekannten Werkzeuges, z. B. mittels einer Stanzzange, im Bereich der ebenen
Außenfläche 15 eines Segmentes 13 des Faltbodens 12 Durchbrüche her, die in
ihren Abmessungen und ihrer Größe geringfügig kleiner als der Querschnitt der
Leitungen, Kabel od. dgl. sind, so daß ein dichtes Einführen der Leitungen,
Kabel, Rohre od. dgl. nach Ein- bzw. Ausstülpung des Durchbruchrandes
erfolgen kann. Die Durchbrüche können dabei an einer frei wählbaren Stelle
der Außenfläche angebracht werden. Eine mittige Anbringung ist zwar möglich,
aber nicht zwingend erforderlich.
Die Begrenzungskanten der erzeugten Durchbrüche in der Außenfläche der
Segmente 13 des Faltbodens 12 sind so beschaffen, daß beim Einführen der
Leitung, des Kabels od. dgl. eine Winddichtheit bzw. Luftdichtheit
gewährleistet ist.
In den erzeugten Durchbruch im Faltboden 12 kann das vordere Ende eines
Rohres od. dgl. eingeschoben werden. Da der Durchmesser dieses Rohres etwas
größer ist als der Durchmesser des Durchbruches im Faltboden 12, ergibt sich
ein bereichsweises Einstülpen des Faltbodens. Es ergibt sich ein inniges
Zusammenwirken zwischen der Begrenzungswand des Durchbruches des
Faltbodens 12 einerseits und der Umfangsfläche des Rohres, des Kabels bzw.
der Leitung andererseits. Dadurch wird die gewünschte Dichtheit in diesem
Bereich ebenso garantiert, wie eine Zugentlastung infolge Membranwirkung des
Faltbodens.
Beim Anbringen der Hohlwanddose in einen Durchbruch einer Wand erfolgt
eine Bewegung des Rohres, welches mit seinem freien Ende im Faltboden
steckt. Das Rohr wird dabei nur kurz hinter die Wand gesteckt. Das Maß des
Abbiegens des Rohres ist einmal abhängig vom Rohrdurchmesser und zum
anderen von der Rohrsteifigkeit. Nach dem Überführen des Rohres in seine
Endlage in der Wand passen sich das Rohr und die betroffenen Segmente des
Faltbodens der nunmehr entspannten Position an. Diese Anpassung erfolgt
automatisch.
Die elektrische Hohlwanddose 10 kann beim bestimmungsgemäßen Gebrauch in
den Durchbruch einer Wand eingesetzt werden. Das Einsetzen geschieht dabei
so weit, bis sich ein an dem vorderen freien Ende der elektrischen
Hohlwanddose 10 befindlicher Abstützflansch 22 an der ihm benachbarten Seite
einer Wand ab stützt. Dadurch ist die Einführbewegung begrenzt. Bei dem
Einführen der erfindungsgemäßen elektrischen Hohlwanddose 10 in den
Durchbruch einer Wand kommen dann die Rasten 18 ganz oder teilweise mit
den Begrenzungsrändern des Durchbruches in Wirkverbindung. Es wird auf
diese Weise eine klemmende Verbindung zwischen der Umfangsfläche der
elektrischen Hohlwanddose 10 und den Begrenzungswandungen des
Durchbruches der Wand hergestellt.
Gegebenenfalls kann zwischen der Hohlwanddose 10 und der zugekehrten Seite
der Wand ein separater Dichtungskörper angeordnet werden, wie
beispielsweise ein Dichtungsring, oder im einfachsten Fall eine z. B. einseitig
klebende Kunststoffolie. Hierdurch wird die gewünschte Luft- und
Winddichtheit gewährleistet, und zwar auch bei nicht einwandfreier Größe des
Durchbruches in der Wand. Darüber hinaus ist es auch möglich, einen ggf.
folienartigen Dichtungskörper in einstückiger Verbindung im Bereich des
Abstützflansches 22 am Polygon 11 vorzusehen, was zusammen mit dem
Kunststoffspritzvorgang zur Herstellung der Hohlwanddose erfolgen kann.
In der Fig. 5 der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Hohlwanddose 10 mit
einer weiteren, gleichgestalteten elektrischen Hohlwanddose 10 zu einer
Baueinheit zusammengekuppelt. Es ist somit eine Hohlwanddosenkombination
geschaffen. Die Fig. 5 zeigt, daß dabei zum Verbinden der beiden
Hohlwanddosen 10 ein generell mit 30 bezeichneter Kombinationsstutzen
benutzt wird. Die Enden dieses Kombinationsstutzens 30 sind in vorher
erzeugte Durchbrüche in den Segmenten 13 des Faltbodens 12 je einer
Hohlwanddose 10 eingeführt.
In den Fig. 6 bis 8 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen solchen
Kombinationsstutzen 30 dargestellt. Daraus ergibt sich, daß der gewählte
Kombinationsstutzen 30 ein einstückiger, aus isolierendem Werkstoff
gefertigter Hohlkörper ist, der eine durchlaufende Bohrung aufweist. Das eine
Ende des Kombinationsstutzens 30 hat eine außenliegende Abschrägung 35, die
das Anbringen des Kombinationsstutzens 30 im Bereich des kegeligen Teiles 12
der Hohlwanddose 10 erleichtern soll. Das gegenüberliegende andere Ende des
Kombinationsstutzens 30 weist demgegenüber einen Außenflansch 36 auf, der
somit nach außen zeigt. Die durchlaufende Bohrung 31 des
Kombinationsstutzens 30 geht jeweils in eine Öffnung 32 über, d. h. es ist
sowohl im Bereich der Abschrägung 35 als auch im Bereich des Außenflansches
36 des Kombinationsstutzens eine Öffnung 32 vorhanden. Die Abmessungen
und die Querschnittsgestaltung dieser Öffnung 32 sind gleich.
Aus der Fig. 7 der Zeichnung ist am besten zu erkennen, daß der
Kombinationsstutzen einmal eine Innenkrümmung 34 und zum anderen eine
Außenkrümmung 33 aufweist. Dies bedeutet, daß der Kombinationsstutzen 30
im gewählten Ausführungsbeispiel ein gekrümmter Hohlkörper ist.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise
Verwirklichung der Erfindung, und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr
sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Dies
gilt insbesondere für die polygonale Querschnittsgestaltung der Hohlwanddose
10. Die Anzahl der Teilflächen eines solchen Polygons kann abweichend von
dem dargestellten Ausführungsbeispiel gewählt werden. Dabei ist aber auf eine
geradzahlige Anzahl der Polygonteilflächen zu achten.
Ferner kann die Ausbildung und die Anordnung der Rasten 18 an den
Polygonalteilflächen im Vergleich mit dem dargestellten Ausführungsbeispiel
variiert werden. Dies gilt auch für die Anzahl der Rasten, die einer Gruppe
zugeordnet sind.
Auch die Anzahl der Segmente 13 des Faltbodens 12 kann variiert werden.
Darüber hinaus ist auch eine andere Gestaltung und Ausbildung der
Einzelsegmente 13 möglich.
Bezugszeichenliste
10 Hohlwanddose
11 polygonaler Teil (von 10) (Polygon)
12 Faltboden
13 Segment (von 12)
14 vertiefter Bereich (von 12)
15 ebene Außenfläche (von 13)
16 seitliche Begrenzungskante (von 15)
17 Polygonteilfläche (von 11)
18 federnde Rast (an 17)
19 Gruppe von Rasten
20 Spitze (von 18)
21 rückwärtige Kante (von 18)
22 Abstützflansch
30 Kombinationsstutzen
31 durchlaufende Bohrung (von 30)
32 Öffnung (von 30)
33 Außenkrümmung (von 30)
34 Innenkrümmung (von 30)
35 Abschrägung (am einen Ende von 30)
36 Außenflansch (am anderen Ende von 30)
11 polygonaler Teil (von 10) (Polygon)
12 Faltboden
13 Segment (von 12)
14 vertiefter Bereich (von 12)
15 ebene Außenfläche (von 13)
16 seitliche Begrenzungskante (von 15)
17 Polygonteilfläche (von 11)
18 federnde Rast (an 17)
19 Gruppe von Rasten
20 Spitze (von 18)
21 rückwärtige Kante (von 18)
22 Abstützflansch
30 Kombinationsstutzen
31 durchlaufende Bohrung (von 30)
32 Öffnung (von 30)
33 Außenkrümmung (von 30)
34 Innenkrümmung (von 30)
35 Abschrägung (am einen Ende von 30)
36 Außenflansch (am anderen Ende von 30)
Claims (17)
1. Elektrische Hohlwanddose, wie Schalterdose, Abzweigdose od. dgl., die von
vorn in den Durchbruch einer Wand einsetzbar ist und einerseits einen
Abstützflansch und andererseits im Bereich ihrer Umfangsfläche
Halteelemente zum Zusammenwirken mit den Begrenzungswandungen des
Durchbruches in der Wand aufweist, und deren eines Ende durch einen
Boden verschlossen ist,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
- a) der Boden der Hohlwanddose (10) ist als ein eine geschlossene Außenfläche aufweisender Faltboden (12) ausgebildet;
- b) die Halteelemente bestehen aus mehreren, verteilt über die Umfangs fläche der Hohlwanddose (10) angeordneten, bereichsweise federnden Rasten (18).
2. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hohlwanddose (10) im Querschnitt gesehen polygonal, vorzugsweise
achteckig, gestaltet ist, und daß die federnden Rasten (18) auf einigen der
Teilflächen (17) dieses Polygons (11) angeordnet sind.
3. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jede zweite Teilfläche (17) des Polygons (11) federnde
Rasten (18) aufweist, und daß diese Rasten (18) gruppenweise auf jeder
zweiten Polygonteilfläche (17) angeordnet sind.
4. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (18) auf jeder Polygonteilfläche
(17) in Längsrichtung der Hohlwanddose (10) hintereinander angeordnet
sind.
5. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rast (18) jeweils einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist, derart,
daß die Spitze (20) dieses Dreiecks von der Umfangsfläche des Polygons
(11) fort zeigt, und daß die der Spitze (20) gegenüberliegende Seite in die
Umfangsfläche des Polygons (11) übergeht.
6. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einem polygonalen Teil
(11) der Hohlwanddose (10) ein vorspringender, kegeliger Faltboden (12
anschließt, der aus einer Anzahl von Segmenten (13) besteht, deren Fläche
zur Schaffung von Kabeleinführungen bereichweise entfernbar ist.
7. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Segmente (13) des Faltbodens (12) der Hohlwanddose (10) durch
vertiefte Bereiche (14) voneinander getrennt sind.
8. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine
kreuzweise Anordnung der vertieften Bereiche (14) im Faltboden (12) der
Hohlwanddose, wobei der Mittelpunkt dieses Kreuzes mit dem
Mittelpunkt des Faltbodens (12) zusammenfällt.
9. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder vertiefte Bereich (14) des
Faltbodens (12) der Hohlwanddose (10) im Querschnitt V-förmig gestaltet
ist.
10. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltboden (12) der
Hohlwanddose (10) insgesamt vier untereinander gleichgestaltete
Segmente (13) aufweist.
11. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 1, die mit einer zweiten
Hohlwanddose zu einer Hohlwanddosenkombination zusammensetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden der beiden Hohlwanddosen
(10) ein Kombinationsstutzen (30) benutzbar ist, dessen Enden in
Durchbrüche von Segmenten (13) des Faltbodens (12) je einer
Hohlwanddose (10) einführbar sind.
12. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kombinationsstutzen (30) ein einstückiger, aus isolierendem
Werkstoff gefertigter Hohlkörper mit einer durchlaufenden Bohrung ist,
dessen eines Ende eine außen liegende Abschrägung (35) und dessen
anderes Ende einen Außenflansch (36) aufweist.
13. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 11 und 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kombinationsstutzen (30) ein gekrümmter
Hohlkörper ist.
14. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kombinationsstutzen (30) als Kreisringabschnitt ausgebildet ist.
15. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Wanddurchbruch und
Abstützflansch (22) der Hohlwanddose ein Dichtungskörper geschaltet ist.
16. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtungskörper als selbstklebende Folie mit einem gegenüber
dem Polygon (11) kleineren Öffnungsquerschnitt ausgebildet ist.
17. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtungskörper als im Bereich des Abstützflansches (22) der
Hohlwanddose an diese einstückig angeformte Dichtlamelle ausgebildet
ist.
Priority Applications (5)
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| DE19609711A DE19609711C2 (de) | 1996-03-13 | 1996-03-13 | Elektrische Hohlwanddose |
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Cited By (3)
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1997
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- 1997-03-12 FI FI971025A patent/FI971025A7/fi unknown
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