DE19609711A1 - Elektrische Hohlwanddose - Google Patents

Elektrische Hohlwanddose

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Hohlwanddose, wie Schalterdose, Abzweigdose od. dgl., die von vorn in den Durchbruch einer Wand einsetzbar ist und einerseits einen Abstützflansch und andererseits im Bereich ihrer Umfangsfläche Halteelemente zum Zusammenwirken mit den Begrenzungswandungen des Durchbruches in der Wand aufweist, und deren eines Ende durch einen Boden verschlossen ist.
Derartige elektrische Hohlwanddosen sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Diesen bisher gebräuchlichen elektrischen Hohlwanddosen ist gemeinsam, daß sie z. B. im Boden der Hohlwanddose vorgeprägte Öffnungen haben. Durch diese bisher bekannte Ausführungsform der elektrischen Hohlwanddosen wird die Wärmeschutzverordnung nicht erfüllt, denn durch die erwähnten Vorprägungen, z. B. im Boden der Hohlwanddose, ist die Luftdichtheit bzw. die Winddichtheit der Hohlwanddose nicht gewährleistet. Darüber hinaus haben die bisher bekannten elektrischen Hohlwanddosen dieser Art Halteglieder, die mit Stellschrauben zusammenwirken. Dabei liegen die Halteglieder in ihrer eingeschwenkten Lage in einem Aufnahmeraum der Hohlwanddose, und in ihrer ausgeschwenkten Lage wirken sie mit Begrenzungswandungen von zum Doseninneren geschlossenen Führungen zusammen, die an der Mantelfläche der Hohlwanddose in Dosenlängsrichtung verlaufend angeordnet sind. Derartige Haltemittel sind verhältnismäßig aufwendig, denn es sind mindestens je Hohlwanddose zwei Stellschrauben und zwei Halteglieder erforderlich. Darüber hinaus müssen an der Mantelfläche der Hohlwanddose, in Dosenlängsrichtung verlaufend, Führungen vorhanden sein, die mit den Haltegliedern zusammenwirken.
Hier setzt die Erfindung ein. Sie will elektrische Hohlwanddosen der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter verbessern, insbesondere derart, daß die gültige Wärmeschutzverordnung erfüllt wird. Darüber hinaus sollen die Halteelemente für diese elektrischen Hohlwanddosen verbessert werden.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, elektrische Hohlwanddosen der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern. Dabei soll insbesondere der Boden einer solchen elektrischen Hohlwanddose so gestaltet werden, daß bei wirtschaftlicher Herstellung die Luftdichtheit und die
Winddichtheit der Hohlwanddose als Ganzes gewährleistet ist. Darüber hinaus soll eine Vereinfachung der zugeordneten Halteelemente erfolgen.
Zur Lösung dieser Aufgabe weisen elektrische Hohlwanddosen der genannten Art in Kombination folgende Merkmale auf:
  • a) der Boden der Hohlwanddose ist als ein eine geschlossene Außenfläche aufweisender Faltboden ausgebildet,
  • b) die Halteelemente bestehen aus mehreren, verteilt über die Umfangs­ fläche der Hohlwanddose angeordneten, bereichsweise federnden Rasten.
Durch diese Gestaltung der elektrischen Hohlwanddosen ergeben sich im Vergleich mit dem Bekannten erhebliche Vorteile. So wird im Bereich des Faltbodens auf vorgeprägte Einführungen für Leiter, Kabel od. dgl. verzichtet. Vielmehr hat der Faltboden eine völlig geschlossene Außenfläche. Diese wird erst dann unterbrochen, wenn durch den Benutzer der Hohlwanddose mittels eines Werkzeuges, wie einer Stanzzange, eines Fräsers od. dgl., in dem gewünschten Bereich des Faltbodens der Hohlwanddose eine Öffnung erzeugt wird, durch die dann dichtend das Einführen eines Kabels, einer Leitung, eines Rohres od. dgl. erfolgen kann. Zu diesem Zweck ist der Öffnungsquerschnitt geringfügig kleiner als der Querschnitt des eingeführten Kabels bzw. der Leitung oder des Rohres. Beim Einführen des Kabels, der Leitung oder des Rohres entsteht zunächst eine konkave Einstülpung des Öffnungsrandes, der schließlich in konvex gezogen wird, wenn die Zugentlastung überfordert ist. Somit ist neben der Dichtheit an der Einführstelle auch eine Zugentlastung erzielt. Dabei hat es der Benutzer in der Hand, die Anzahl der Öffnungen und auch deren Lage im Faltboden zu variieren. Es ist ohne weiteres möglich, mehrere Öffnungen im zunächst geschlossenen Faltboden mittels eines Werkzeuges zu erzeugen, wobei diese auch eine unterschiedliche Lage aufweisen können.
Auf die bisher benutzten Stellschrauben und die diesen zugeordneten Halteglieder wird verzichtet. Statt dessen haben die Hohlwanddosen selbst Halteelemente in Form von bereichsweise federnden Rasten, die verteilt über die Umfangsfläche angeordnet sind.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Hohlwanddose im Querschnitt gesehen polygonal, vorzugsweise achteckig, gestaltet. Dabei sind die federnden Rasten auf einigen der Teilflächen dieses Polygons angeordnet.
Durchgeführte Versuche haben ergeben, daß eine achteckige Querschnittsform der Hohlwanddose die besten Ergebnisse bringt. Insbesondere wird hierdurch eine Volumenkonstanz der Hohlwanddose gewährleistet. Dies bedeutet, daß durch die beim Festlegen der Hohlwanddose auftretenden Kräfte keine Reduzierung des Volumens der Hohlwanddose erfolgt. Der gesamte Innenraum der Hohlwanddose bleibt zur Unterbringung von elektrischen Einrichtungen erhalten. Die gesetzlichen Vorschriften bleiben erfüllt.
Zweckmäßig ist es, wenn jede zweite Teilfläche des Polygons federnde Rasten aufweist, und wenn eine gruppenweise Anordnung der Rasten auf jeder zweiten Polygonteilfläche erfolgt.
Es empfiehlt sich, bei gruppenweiser Anordnung die Rasten auf jeder Polygonteilfläche in Längsrichtung der Hohlwanddose hintereinander anzuordnen.
Es ist empfehlenswert, die Rast jeweils einen dreieckförmigen Querschnitt aufweisen zu lassen, derart, daß die Spitze dieses Dreiecks vom der Umfangsfläche des Polygons fortzeigt, und daß die der Spitze gegenüberliegende Seite in die Umfangsfläche des Polygons übergeht.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß sich an einen polygonalen Teil der Hohlwanddose ein vorspringender, kegeliger Faltboden anschließt, der aus einer Anzahl von Segmenten besteht, deren Fläche zur Schaffung von Kabeleinführungen bereichsweise entfernbar ist.
Dabei empfiehlt es sich, die Segmente des Faltbodens der Hohlwanddose durch vertiefte Bereiche voneinander zu trennen.
Bevorzugt wird eine kreuzweise Anordnung der vertieften Bereiche im Faltboden der Hohlwanddose, wobei der Mittelpunkt dieses Kreuzes mit dem Mittelpunkt des Faltbodens zusammenfällt.
Empfehlenswert ist, jeden vertieften Bereich des Faltbodens der Hohlwanddose im Querschnitt V-förmig zu gestalten.
Aus herstellungstechnischen Gründen ist es vorteilhaft, wenn der Faltboden der Hohlwanddose insgesamt vier, untereinander gleichgestaltete Segmente aufweist.
In der Praxis tritt häufig das Problem auf, mehrere elektrische Hohlwanddosen zu einer Hohlwanddosenkombination zusammenzufügen. Auch hier will die Erfindung eine Lösung schaffen, die berücksichtigt, daß die Bildung einer Hohlwanddosenkombination dieser Art so beschaffen sein muß, daß die Wärmeschutzverordnung erfüllt wird.
Demgemäß ist bei einer elektrischen Hohlwanddose, die mit einer zweiten Hohlwanddose zu einer Hohlwanddosenkombination zusammensetzbar ist, vorgesehen, daß zum Verbinden dieser beiden Hohlwanddosen ein Kombinationsstutzen benutzbar ist, dessen Enden in Durchbrüche von Segmenten des Faltbodens je einer Hohlwanddose einführbar sind.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Kombinationsstutzen ein einstückiger, aus isolierendem Werkstoff gefertigter Hohlkörper mit einer durchlaufenden Bohrung ist, dessen eines Ende eine außenliegende Abschrägung und dessen anderes Ende einen Außenflansch aufweist.
Vorteilhaft ist es, wenn der Kombinationsstutzen ein gekrümmter Hohlkörper ist. Bevorzugt wird dabei eine Ausführungsform des Kombinationsstutzens, bei der dieser als Kreisringabschnitt ausgebildet ist.
In den Figuren der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht die erfindungsgemäße elektrische Hohlwanddose
vor ihrem Einsetzen in den Durchbruch einer Wand,
Fig. 2 eine Rückansicht der elektrischen Hohlwanddose gemäß der Fig. 1,
Fig. 3 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt durch einen Teil der erfindungsgemäßen elektrischen Hohlwanddose im Bereich der Einkreisung III,
Fig. 4 die elektrische Hohlwanddose nach der Fig. 1, ebenfalls in Seitenansicht, jedoch im Bezug auf die Fig. 1 gedreht,
Fig. 5 in Seitenansicht eine aus zwei elektrischen Hohlwanddosen bestehende Hohlwanddosenkombination, wobei die beiden Hohlwanddosen durch einen Kombinationsstutzen miteinander verbunden sind,
Fig. 6 im vergrößerten Maßstab die Vorderansicht des Kombinationsstutzens nach der Fig. 5,
Fig. 7 ebenfalls im vergrößerten Maßstab die Seitenansicht eines Kombinationsstutzens nach den Fig. 5 und 6,
Fig. 8 den Kombinationsstutzen für zwei erfindungsgemäße elektrische Hohlwanddosen in schaubildlicher Darstellung.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnung nur diejenigen Teile einer elektrischen Hohlwanddose dargestellt sind, welche für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So fehlen insbesondere in dem als Faltboden ausgebildeten Boden der elektrischen Hohlwanddose Einführungsöffnungen für Leiter, Kabel od. dgl. Diese werden erst vom Benutzer der elektrischen Hohlwanddose in der gewünschten Anzahl und an der gewünschten Stelle im Faltboden mittels eines Werkzeuges, wie einer Stanzzange, erzeugt.
Ferner sind der Einfachheit halber in der Zeichnung alle diejenigen elektrischen Installationseinrichtungen oder Geräte weggelassen, die im Inneren der elektrischen Hohlwanddose untergebracht werden können. Diese elektrischen Installationsgeräte können eine an sich bekannte Ausbildung und Gestaltung aufweisen. Sie können in ebenfalls bekannter Weise an den Begrenzungswandungen des Innenraumes der Hohlwanddose festgelegt werden.
Die dem Ausführungsbeispiel zugrundegelegte Hohlwanddose ist generell mit 10 bezeichnet. Sie ist einstückig aus einem der in der Elektroindustrie gebräuchlichen Werkstoffe, vorzugsweise aus einem Kunststoff, hergestellt. Wie die Fig. 1 der Zeichnung am besten erkennen läßt, hat die erfindungsgemäße elektrische Hohlwanddose 10 einen polygonalen Teil 11, an den sich an der einen Seite ein kegeliger Faltboden 12 anschließt.
Die Fig. 2 der Zeichnung läßt am besten erkennen, daß der kegelige Faltboden 12 eine geschlossene Außenfläche aufweist. Dies bedeutet, daß im Gegensatz zu den bisherigen elektrischen Hohlwanddosen mit ebenem Boden und mit vorgeprägten Öffnungen die Winddichtheit und die Luftdichtheit gewährleistet ist, so daß die gültige Wärmeschutzverordnung eingehalten wird.
Ferner ist aus den Figuren der Zeichnung, insbesondere aus der Fig. 2 zu erkennen, daß der kegelige Faltboden 12 aus einer Anzahl von Segmenten 13 besteht. Im gewählten Ausführungsbeispiel sind vier solcher Segmente 13 vorhanden, die untereinander im wesentlichen gleichgestaltet sind.
Die Segmente 13 des Faltbodens 12 der Hohlwanddose 10 sind durch vertiefte Bereiche 14 voneinander getrennt. Im gewählten Ausführungsbeispiel ist jeder vertiefte Bereich 14 des Faltbodens 12 der Hohlwanddose 10 im Querschnitt V-förmig gestaltet, wobei der Faltboden 12 der Hohlwanddose 10 des Ausführungsbeispiels insgesamt vier untereinander gleichgestaltete Segmente 13 aufweist. Die Fig. 2 der Zeichnung läßt am besten erkennen, daß eine kreuzweise Anordnung der vertieften Bereiche 14 im Faltboden 12 der Hohlwanddose 10 vorgesehen ist. Dabei liegt der Mittelpunkt eines solchen Kreuzes im Mittelpunkt des Faltbodens 12. Dies bedeutet, daß eine symmetrische Anordnung gewählt ist.
Jedes Segment 13 des Faltbodens 12 der Hohlwanddose 10 weist eine ebene, geneigt zur Vertikalen verlaufende Außenfläche 15 auf. Die seitlichen Begrenzungskanten dieser ebenen Außenfläche 15 sind mit 16 gekennzeichnet.
Der polygonale Teil 11 der Hohlwanddose 10 ist in mehrere Polygonteilflächen 17 unterteilt. Im gewählten Ausführungsbeispiel ist die Hohlwanddose 10 im Querschnitt gesehen polygonal, nämlich achteckig gestaltet. Auf einigen der Teilflächen 17 dieses Polygons 11 sind federnde Rasten 18 angeordnet. Dabei ist in der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung jede zweite Teilfläche 17 des Polygons 11 mit derartigen federnden Rasten 18 versehen. Wie aus den Fig. 1 und 4 erkennbar, sind die Rasten 18 auf jeder Polygonteilfläche 17 in Längsrichtung der Hohlwanddose 10 hintereinander angeordnet. Ferner ist aus den gleichen Figuren der Zeichnung erkennbar, daß eine gruppenweise Anordnung der Rasten 18 vorgesehen ist, und daß diese Rasten auf jeder zweiten Polygonteilfläche 17 angeordnet sind.
Die Fig. 3 der Zeichnung läßt am besten erkennen, daß jede Rast 18 jeweils einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist, derart, daß die Spitze 20 dieses Dreiecks von der Umfangsfläche des Polygons 11 fortzeigt, und daß die der Spitze 20 gegenüberliegende Seite der Rast in die Umfangsfläche des Polygons 11 übergeht.
Da die Rasten 18 der Umfangsfläche der erfindungsgemäßen elektrischen Hohlwanddose unmittelbar angeformt sind, kann auf die bisherigen, separat hergestellten Halteelemente, wie Stellschrauben und Halteglieder, verzichtet werden. Vielmehr sind statt dessen in vorteilhafter Weise Teile der Umfangsfläche der elektrischen Hohlwanddose selbst als Halteelemente ausgebildet. Auf diese Weise läßt sich die Anzahl der vorhandenen Teile bei einer elektrischen Hohlwanddose erheblich verringern.
Die Fig. 1 und 4 der Zeichnung lassen ferner erkennen, daß sich an den polygonalen Teil 11 der Hohlwanddose 10 der vorspringende, kegelige Faltboden 12 anschließt, der aus einer Anzahl von Segmenten 13 besteht, deren Fläche zur Schaffung von Kabeleinführungen bereichsweise entfernbar ist.
Will der Benutzer der elektrischen Hohlwanddose 10 Leitungen, Kabel od. dgl. in das Innere einführen, dann stellt er zunächst mit Hilfe eines grundsätzlich bekannten Werkzeuges, z. B. mittels einer Stanzzange, im Bereich der ebenen Außenfläche 15 eines Segmentes 13 des Faltbodens 12 Durchbrüche her, die in ihren Abmessungen und ihrer Größe geringfügig kleiner als der Querschnitt der Leitungen, Kabel od. dgl. sind, so daß ein dichtes Einführen der Leitungen, Kabel, Rohre od. dgl. nach Ein- bzw. Ausstülpung des Durchbruchrandes erfolgen kann. Die Durchbrüche können dabei an einer frei wählbaren Stelle der Außenfläche angebracht werden. Eine mittige Anbringung ist zwar möglich, aber nicht zwingend erforderlich.
Die Begrenzungskanten der erzeugten Durchbrüche in der Außenfläche der Segmente 13 des Faltbodens 12 sind so beschaffen, daß beim Einführen der Leitung, des Kabels od. dgl. eine Winddichtheit bzw. Luftdichtheit gewährleistet ist.
In den erzeugten Durchbruch im Faltboden 12 kann das vordere Ende eines Rohres od. dgl. eingeschoben werden. Da der Durchmesser dieses Rohres etwas größer ist als der Durchmesser des Durchbruches im Faltboden 12, ergibt sich ein bereichsweises Einstülpen des Faltbodens. Es ergibt sich ein inniges Zusammenwirken zwischen der Begrenzungswand des Durchbruches des Faltbodens 12 einerseits und der Umfangsfläche des Rohres, des Kabels bzw. der Leitung andererseits. Dadurch wird die gewünschte Dichtheit in diesem Bereich ebenso garantiert, wie eine Zugentlastung infolge Membranwirkung des Faltbodens.
Beim Anbringen der Hohlwanddose in einen Durchbruch einer Wand erfolgt eine Bewegung des Rohres, welches mit seinem freien Ende im Faltboden steckt. Das Rohr wird dabei nur kurz hinter die Wand gesteckt. Das Maß des Abbiegens des Rohres ist einmal abhängig vom Rohrdurchmesser und zum anderen von der Rohrsteifigkeit. Nach dem Überführen des Rohres in seine Endlage in der Wand passen sich das Rohr und die betroffenen Segmente des Faltbodens der nunmehr entspannten Position an. Diese Anpassung erfolgt automatisch.
Die elektrische Hohlwanddose 10 kann beim bestimmungsgemäßen Gebrauch in den Durchbruch einer Wand eingesetzt werden. Das Einsetzen geschieht dabei so weit, bis sich ein an dem vorderen freien Ende der elektrischen Hohlwanddose 10 befindlicher Abstützflansch 22 an der ihm benachbarten Seite einer Wand ab stützt. Dadurch ist die Einführbewegung begrenzt. Bei dem Einführen der erfindungsgemäßen elektrischen Hohlwanddose 10 in den Durchbruch einer Wand kommen dann die Rasten 18 ganz oder teilweise mit den Begrenzungsrändern des Durchbruches in Wirkverbindung. Es wird auf diese Weise eine klemmende Verbindung zwischen der Umfangsfläche der elektrischen Hohlwanddose 10 und den Begrenzungswandungen des Durchbruches der Wand hergestellt.
Gegebenenfalls kann zwischen der Hohlwanddose 10 und der zugekehrten Seite der Wand ein separater Dichtungskörper angeordnet werden, wie beispielsweise ein Dichtungsring, oder im einfachsten Fall eine z. B. einseitig klebende Kunststoffolie. Hierdurch wird die gewünschte Luft- und Winddichtheit gewährleistet, und zwar auch bei nicht einwandfreier Größe des Durchbruches in der Wand. Darüber hinaus ist es auch möglich, einen ggf. folienartigen Dichtungskörper in einstückiger Verbindung im Bereich des Abstützflansches 22 am Polygon 11 vorzusehen, was zusammen mit dem Kunststoffspritzvorgang zur Herstellung der Hohlwanddose erfolgen kann.
In der Fig. 5 der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Hohlwanddose 10 mit einer weiteren, gleichgestalteten elektrischen Hohlwanddose 10 zu einer Baueinheit zusammengekuppelt. Es ist somit eine Hohlwanddosenkombination geschaffen. Die Fig. 5 zeigt, daß dabei zum Verbinden der beiden Hohlwanddosen 10 ein generell mit 30 bezeichneter Kombinationsstutzen benutzt wird. Die Enden dieses Kombinationsstutzens 30 sind in vorher erzeugte Durchbrüche in den Segmenten 13 des Faltbodens 12 je einer Hohlwanddose 10 eingeführt.
In den Fig. 6 bis 8 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen solchen Kombinationsstutzen 30 dargestellt. Daraus ergibt sich, daß der gewählte Kombinationsstutzen 30 ein einstückiger, aus isolierendem Werkstoff gefertigter Hohlkörper ist, der eine durchlaufende Bohrung aufweist. Das eine Ende des Kombinationsstutzens 30 hat eine außenliegende Abschrägung 35, die das Anbringen des Kombinationsstutzens 30 im Bereich des kegeligen Teiles 12 der Hohlwanddose 10 erleichtern soll. Das gegenüberliegende andere Ende des Kombinationsstutzens 30 weist demgegenüber einen Außenflansch 36 auf, der somit nach außen zeigt. Die durchlaufende Bohrung 31 des Kombinationsstutzens 30 geht jeweils in eine Öffnung 32 über, d. h. es ist sowohl im Bereich der Abschrägung 35 als auch im Bereich des Außenflansches 36 des Kombinationsstutzens eine Öffnung 32 vorhanden. Die Abmessungen und die Querschnittsgestaltung dieser Öffnung 32 sind gleich.
Aus der Fig. 7 der Zeichnung ist am besten zu erkennen, daß der Kombinationsstutzen einmal eine Innenkrümmung 34 und zum anderen eine Außenkrümmung 33 aufweist. Dies bedeutet, daß der Kombinationsstutzen 30 im gewählten Ausführungsbeispiel ein gekrümmter Hohlkörper ist.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung, und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Dies gilt insbesondere für die polygonale Querschnittsgestaltung der Hohlwanddose 10. Die Anzahl der Teilflächen eines solchen Polygons kann abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel gewählt werden. Dabei ist aber auf eine geradzahlige Anzahl der Polygonteilflächen zu achten.
Ferner kann die Ausbildung und die Anordnung der Rasten 18 an den Polygonalteilflächen im Vergleich mit dem dargestellten Ausführungsbeispiel variiert werden. Dies gilt auch für die Anzahl der Rasten, die einer Gruppe zugeordnet sind.
Auch die Anzahl der Segmente 13 des Faltbodens 12 kann variiert werden. Darüber hinaus ist auch eine andere Gestaltung und Ausbildung der Einzelsegmente 13 möglich.
Bezugszeichenliste
10 Hohlwanddose
11 polygonaler Teil (von 10) (Polygon)
12 Faltboden
13 Segment (von 12)
14 vertiefter Bereich (von 12)
15 ebene Außenfläche (von 13)
16 seitliche Begrenzungskante (von 15)
17 Polygonteilfläche (von 11)
18 federnde Rast (an 17)
19 Gruppe von Rasten
20 Spitze (von 18)
21 rückwärtige Kante (von 18)
22 Abstützflansch
30 Kombinationsstutzen
31 durchlaufende Bohrung (von 30)
32 Öffnung (von 30)
33 Außenkrümmung (von 30)
34 Innenkrümmung (von 30)
35 Abschrägung (am einen Ende von 30)
36 Außenflansch (am anderen Ende von 30)

Claims (17)

1. Elektrische Hohlwanddose, wie Schalterdose, Abzweigdose od. dgl., die von vorn in den Durchbruch einer Wand einsetzbar ist und einerseits einen Abstützflansch und andererseits im Bereich ihrer Umfangsfläche Halteelemente zum Zusammenwirken mit den Begrenzungswandungen des Durchbruches in der Wand aufweist, und deren eines Ende durch einen Boden verschlossen ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
  • a) der Boden der Hohlwanddose (10) ist als ein eine geschlossene Außenfläche aufweisender Faltboden (12) ausgebildet;
  • b) die Halteelemente bestehen aus mehreren, verteilt über die Umfangs­ fläche der Hohlwanddose (10) angeordneten, bereichsweise federnden Rasten (18).
2. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwanddose (10) im Querschnitt gesehen polygonal, vorzugsweise achteckig, gestaltet ist, und daß die federnden Rasten (18) auf einigen der Teilflächen (17) dieses Polygons (11) angeordnet sind.
3. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede zweite Teilfläche (17) des Polygons (11) federnde Rasten (18) aufweist, und daß diese Rasten (18) gruppenweise auf jeder zweiten Polygonteilfläche (17) angeordnet sind.
4. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (18) auf jeder Polygonteilfläche (17) in Längsrichtung der Hohlwanddose (10) hintereinander angeordnet sind.
5. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rast (18) jeweils einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist, derart, daß die Spitze (20) dieses Dreiecks von der Umfangsfläche des Polygons (11) fort zeigt, und daß die der Spitze (20) gegenüberliegende Seite in die Umfangsfläche des Polygons (11) übergeht.
6. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einem polygonalen Teil (11) der Hohlwanddose (10) ein vorspringender, kegeliger Faltboden (12 anschließt, der aus einer Anzahl von Segmenten (13) besteht, deren Fläche zur Schaffung von Kabeleinführungen bereichweise entfernbar ist.
7. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (13) des Faltbodens (12) der Hohlwanddose (10) durch vertiefte Bereiche (14) voneinander getrennt sind.
8. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine kreuzweise Anordnung der vertieften Bereiche (14) im Faltboden (12) der Hohlwanddose, wobei der Mittelpunkt dieses Kreuzes mit dem Mittelpunkt des Faltbodens (12) zusammenfällt.
9. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder vertiefte Bereich (14) des Faltbodens (12) der Hohlwanddose (10) im Querschnitt V-förmig gestaltet ist.
10. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltboden (12) der Hohlwanddose (10) insgesamt vier untereinander gleichgestaltete Segmente (13) aufweist.
11. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 1, die mit einer zweiten Hohlwanddose zu einer Hohlwanddosenkombination zusammensetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden der beiden Hohlwanddosen (10) ein Kombinationsstutzen (30) benutzbar ist, dessen Enden in Durchbrüche von Segmenten (13) des Faltbodens (12) je einer Hohlwanddose (10) einführbar sind.
12. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kombinationsstutzen (30) ein einstückiger, aus isolierendem Werkstoff gefertigter Hohlkörper mit einer durchlaufenden Bohrung ist, dessen eines Ende eine außen liegende Abschrägung (35) und dessen anderes Ende einen Außenflansch (36) aufweist.
13. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kombinationsstutzen (30) ein gekrümmter Hohlkörper ist.
14. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kombinationsstutzen (30) als Kreisringabschnitt ausgebildet ist.
15. Elektrische Hohlwanddose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Wanddurchbruch und Abstützflansch (22) der Hohlwanddose ein Dichtungskörper geschaltet ist.
16. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper als selbstklebende Folie mit einem gegenüber dem Polygon (11) kleineren Öffnungsquerschnitt ausgebildet ist.
17. Elektrische Hohlwanddose nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper als im Bereich des Abstützflansches (22) der Hohlwanddose an diese einstückig angeformte Dichtlamelle ausgebildet ist.
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