DE19612382C2 - Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmitteln, wie Fleisch und Wurst,insbesondere zum Schneiden dieses Gutes in Scheiben, Würfel- oder Streifenform - Google Patents
Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmitteln, wie Fleisch und Wurst,insbesondere zum Schneiden dieses Gutes in Scheiben, Würfel- oder StreifenformInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verarbei
ten von Lebensmitteln wie Fleisch und Wurst, insbesondere zum Schneiden die
ses Gutes in Scheiben, Würfel- oder Streifenform, mit
einem in einem Gehäuse angeordneten kastenförmigen
Magazin, einem in dem Magazin in dessen Längsrichtung
verschiebbaren und das Gut verdichtenden Preßstempel,
wobei der Preßstempel lösbar mit einer Kolbenstange
verbunden ist, die einen Leckgutsammelraum durch
dringt, welcher zwischen dem Magazin und einer An
triebseinrichtung für den Preßstempel liegt und wel
cher mit einer Abfuhröffnung für Leckgut versehen ist, mit ei
ner verschiebbaren mit einem Trennmesser versehenen
Absperreinrichtung, welche das Magazin nach dessen
Füllung auf der Oberseite absperrt und mit einem über
dem Magazin und der Absperreinrichtung angeordneten
Einfülltrichter, der über eine Gelenkverbindung
schwenkbar an dem Gehäuse befestigt ist.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der Praxis be
kannt.
Bei derartigen Maschinen besteht ein Problem darin,
daß während der Bewegung des Preßstempels, insbesonde
re während der Verdichtung des Gutes in dem Magazin,
Material zwischen dem Preßstempel und den Magazinwän
den nach hinten in den Raum gelangt, in welchem auch
die Kolbenstange zwischen dem Preßstempel und einer
Betätigungseinrichtung für den Preßstempel, im allge
meinen eine Hydraulikeinrichtung, bewegt wird. Im Lau
fe des Betriebes sammelt sich damit in diesem Raum
Abfall- bzw. Leckgut an. Hinter dem Magazin und hinter
dem Preßstempel in seiner eingezogenen Position befin
det sich deshalb ein Leckgutsammelraum, von dem aus
die eingedrungenen Produkt- bzw. Gutteile nach außen
abgeführt werden können. Der Leckgutsammelraum wird
somit auf einer Seite durch die Rückseite des Preß
stempels, auf der anderen Seite durch die Antriebsein
richtung für den Preßstempel und durch die Seitenwände
und die Deckwand des Gehäuses begrenzt. Am hinteren
Ende des Magazines ist ein Einfülltrichter über eine
Gelenkverbindung schwenkbar an dem Gehäuse befestigt.
Über den Einfülltrichter erfolgt die Beschickung des
Magazines von oben her. Nach einem Befüllen wird quer
zu der Längsachse des Magazines und zum Vorschub des
Gutes eine Absperreinrichtung mit einem Trennmesser
zwischen den Trichter und die Oberseite des Magazines
geschoben. Auf diese Weise erfolgt zum einen eine ex
akte Trennung von sich noch in dem Trichter befinden
den Gut und zum andern stellt das Trennmesser die obe
re Abdeckwand für das Magazin während des Vorschubes
dar. Die Betätigung der Absperreinrichtung und der
Vorschub des Preßstempels wird automatisch und koordi
niert gesteuert.
Aus hygienischen Gründen muß eine derartige Vorrich
tung periodisch, insbesondere nach einer Stillsetzung,
gereinigt werden. Dabei besteht das Problem einer aus
reichenden Reinigung des Raumes hinter dem Preßstem
pel. Hierzu wird der Preßstempel "irgendwo" im Bereich
des Magazines positioniert und dann zur Reinigung von
der Kolbenstange abgenommen. Dabei kann dann auch der
Raum hinter dem Preßstempel, die Kolbenstange und der
Leckgutsammelraum gereinigt werden. Hierzu wird im
allgemeinen eine Reinigungslanze mit einer Spritzdüse
verwendet.
Die Reinigung der Kolbenstange ist jedoch beschwer
lich. Nicht nur daß es dabei zu Beschädigungen durch
die Lanze und damit nachfolgend bei Wiederinbetrieb
nahme zu Beschädigungen der Dichtungseinrichtung der
Antriebseinrichtung kommen kann, sondern darüber hin
aus ist die Unterseite der Kolbenstange sehr schwierig
zu reinigen. Verbleibt jedoch ein Teil des Gutes nach
einer entsprechend unvollständigen Reinigung auf der
Kolbenstange, z. B. auf der Unterseite, so verkrustet
bzw. verhärtet es und kann bei einer nachfolgenden
Inbetriebnahme die Dichtungseinrichtung der An
triebseinrichtung ebenfalls beschädigen.
Aus der DE 25 20 069 C2 ist eine Fleischereimaschine
mit einem länglichen Preßraum als Magazin bekannt,
wobei eine bewegliche Wand im hinteren Bereich des
Magazines bzw. der Zugabeeinrichtung angeordnet ist.
Zwischen der beweglichen Wand und der Rückwand des
Magazines kann hinter dem Preßstempel angesammeltes
Gut abgeleitet werden. Nachteilig bei dieser Vorrich
tung ist jedoch, daß ein Teil des Magazines als Ar
beitsraum verloren ist.
In der DE 36 17 275 A1 ist eine Maschine zum Verarbei
ten von Fleisch, Wurst und dergleichen Gut beschrie
ben, wobei sich im hinteren Bereich des Magazines
durch Kröpfungen in den Seitenwänden und dem Boden ein
erweiterter Raum ergibt. Durch diese Maßnahme wird
erreicht, daß auf die Rückseite des Preßstempels ge
langtes Gut von sich aus wieder von der Rückseite des
Preßstempels aus zur Vorderseite des Preßstempels zu
rückgeführt werden kann. Nachteilig bei dieser Maschi
ne ist jedoch, daß aus Hygienegründen Bedenken gegen
die Wiedereinführung eines auf diese Weise zerquetsch
ten, zerfaserten und zum Teil zu einem Brei gewordenen
Gutes anzubringen sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, bei der eine saubere und hygienisch ein
wandfreie Abführung von Leckgut erfolgen kann, wobei
gleichzeitig auch eine einfache und gute Reinigung des
Bereiches hinter dem Preßstempel und für den Leckgut
sammelraum gegeben sein soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kenn
zeichnenden Teil von Anspruch 1 genannten Merkmale
gelöst.
Praktisch wird zwischen dem eigentlichen Arbeitsbe
reich der Vorrichtung mit dem Magazin und dem Maschi
nenbereich, insbesondere der Antriebseinrichtung für
den Preßstempel, ein gesonderter Reinigungsbereich
geschaffen. Hierzu wird die Befestigung bzw. werden
die Anlenkpunkte des Trichters von der bisherigen Po
sition am Ende des Magazines weiter nach hinten ver
legt und zwar in einen Bereich hinter dem Reinigungs
bereich. In einfacher Weise wird man den Einfülltrich
ter dabei an einem Teil der Gehäusewand über der An
triebseinrichtung durch eine Scharniereinrichtung mit
dem Gehäuse schwenkbar verbinden.
Durch diese Maßnahme übernimmt nun gleichzeitig eine
Trichterwand die Abdeckung des Leckgutsammelraumes
während des Betriebes. Auf diese Weise ist der Leck
gutsammelbereich während des Betriebes sicher vor ei
nem unberechtigten und gefährlichen Zugriff geschützt.
Zur Reinigung des Reinigungsbereiches und dabei insbe
sondere des Leckgutsammelraumes muß der Einfülltrich
ter lediglich nach hinten abgeschwenkt werden. Damit
ist der Reinigungsbereich durch die Wartungsöffnung
frei zugänglich. Der Hauptvorteil dabei liegt darin,
daß man zum Reinigen den Preßstempel bis in seine hin
terste Position zurückfahren und in dieser Position
von der Kolbenstange abnehmen kann, da ja nunmehr der
Leckgutsammelraum durch die Wartungsöffnung zugänglich
ist. Hierzu ist der Preßstempel im allgemeinen durch
eine Schraub- bzw. Bolzenverbindung mit der Kolben
stange verbunden. Dadurch daß sich die Kolbenstange in
dieser Position in ihrer eingefahrenen Stellung befin
det ist dessen Reinigung erleichtert und es besteht
keine Gefahr mehr, daß Reste des Gutes bei einer Inbe
triebnahme zu einer Beschädigung der Dichteinrichtung
der Antriebseinrichtung führen können.
In einfacher Weise wird man den Auswurfschacht bis zur
Unterseite des Gehäuses führen, so daß Leckgut sich
unter der Vorrichtung z. B. in einem daruntergestellten
Behälter sammmeln kann.
Für eine leichtere Reinigung des Auswurfschachtes und
auch des Leckgutsammelraumes ist es von Vorteil, wenn
der Auswurfschacht wenigstens über einen Teilbereich
mit einer seitlichen Öffnung versehen ist.
Über die seitliche Öffnung kann dann, zusätzlich zu der
Reinigung über die Wartungsöffnung, die Reinigung er
folgen. Aus Sicherheitsgründen kann dabei vorgesehen
sein, daß die seitliche Öffnung mit einer oder mehreren
Sicherheitsschranken, z. B. mit Querbolzen, Querstiften
oder ähnlichen Teilen versehen ist, die in einem der
artigen Abstand voneinander angeordnet sind, daß ein
Durchgreifen mit einer Hand nicht möglich ist.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß seitlich neben dem Magazin
auf der Zustellseite des Trennmessers eine entlang des
Magazins verlaufende, geneigte Rinne angeordnet ist,
die im Bereich ihrer tiefsten Stelle in den Auswurf
schacht mündet.
Während der Schließbewegung der Absperreinrichtung mit
dem Messer besteht die Gefahr, daß Gut
aus dem Einfülltrichter abgestreift wird und dabei auf
die Rückseite der Absperreinrichtung gelangt. Durch
die seitliche Rinne kann das dabei angefallene Leck
gut, ebenso wie Flüssigkeiten, auf einfache Weise in
den Auswurfschacht gefördert werden, wo es zusammen
mit dem übrigen Leckgut abgeführt werden kann.
Die Rinne kann dabei in die Oberseite des Gehäuses
eingeformt sein. Alternativ dazu ist auch ein geson
derter seitlicher Anbau an dem Gehäuse möglich.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vor
richtung (ohne Einfülltrichter)
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in der Fig.
1;
Fig. 3 eine Ansicht aus Pfeilrichtung III, und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in der Fig.
1.
Die Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln, wie
Fleisch, Wurst und ähnlichem Gut, ist grundsätzlich
von bekannter Bauart, weshalb nachfolgend nur die für
die Erfindung wesentlichen Teile näher beschrieben
werden.
In einem Gehäuse 1 ist ein kastenförmiges Magazin 2
angeordnet, in welchem sich ein in Längsrichtung des
Magazines 2 bewegender Preßstempel 3 befindet. Der
Preßstempel 3 fährt während des Betriebes in Pfeil
richtung A vor und zurück, wobei er das zu schneidende
Gut durch eine nicht dargestellte Messereinrichtung
auf der Vorderseite des Magazines 2 schiebt.
Der Antrieb des Preßstempels 3 erfolgt durch eine hy
draulische Antriebseinrichtung 4 über eine Kolbenstan
ge 5. Der Preßstempel ist lösbar mit der Kolbenstange
5 verbunden.
Zwischen dem Magazin 2 und der Antriebseinrichtung 4
befindet sich ein Reinigungsbereich 6 mit einem Leck
gutsammelraum 7. Der Reinigungsbereich 6 bzw. der
Leckgutsammelraum 7 besitzt auf der Oberseite eine
Wartungsöffnung 8 und auf der Unterseite eine Abfuhr
öffnung 9. An die Abfuhröffnung 9 schließt sich ein
vertikaler Auswurfschacht 10 an, der auf der Außensei
te eine Öffnung 11 aufweist. Die Öffnung 11 kann sich
von dem Leckgutsammelraum 7 aus bis zur Unterseite des
Auswurfschachtes 10 erstrecken, wobei der Auswurf
schacht 10 auf der Unterseite des Gehäuses 1 oder in
dessem unteren Bereich endet.
Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, ist die seitliche
Öffnung 11 mit mehreren auf Abstand voneinander ange
ordneten Sicherheitsschranken in Form von horizontalen
Querbolzen 12 versehen. Die Abstände der Querbolzen 12
voneinander sind so gewählt, daß man nicht mit einer
Hand durchgreifen kann.
Aus den Fig. 2 und 4 ist erkennbar, daß ein Einfüll
trichter 13 über eine Gelenk- bzw. Scharnierverbindung
14 (siehe auch Fig. 1) mit dem Gehäuse 1 verbunden
ist. Die Scharnierverbindung bzw. Scharniereinrichtung
14 ist dabei in dem Bereich des Gehäuses über dem vor
deren Ende der Antriebseinrichtung 4 angeordnet bzw.
an der hinteren Wand des Leckgutsammelraumes 7. Wäh
rend der Einfülltrichter 13 zur Erfüllung seiner Auf
gabe über dem Magazin 2 auf der Unterseite offen ist,
ist er über dem Reinigungsbereich 7 mit einer horizon
talen Abdeckwand 15 versehen. Die Größe der Abdeckwand
15 ist wenigstens so groß wie die Wartungsöffnung 8,
oder größer zu wählen. Selbstverständlich sind auch
die übrigen Bereiche der Unterseite des Einfülltrich
ters 13 hinter und neben dem Magazin 2 entsprechend
durch eine Wand bzw. Wände abzudecken, damit kein Gut
hinter oder neben das Magazin 2 gelangt.
Statt einer Verschwenkung des Einfülltrichters 13 kann
dieser gegebenenfalls auch verschiebbar mit dem Gehäu
se derart verbunden sein, daß bei einer Verschiebung
die Wartungsöffnung frei zugänglich wird.
Eine hintere Wand 16 des Gehäuses 1 am hinteren Ende
des Magazines 2 (neben diesem) ist, wie aus der Fig. 4
ersichtlich ist, mit einem U-förmigen Führungskanal 17
versehen. In dem Führungskanal 17, dessen Gegenstück
sich auf der Vorderseite des Magazines 2 über diesem
befindet, ist eine Absperreinrichtung mit einem Trenn
messer 18 geführt. Durch die Absperreinrichtung und
das Trennmesser 18 erfolgt nach einer Befüllung des
Magazines 2 mit Schneidgut aus dem Einfülltrichter 13
eine Absperrung des Magazines von der Seite her. Das
Trennmesser bildet dann beim Vorschub des Gutes die
obere Wand des Magazines 2.
Das Schneiden von Lebensmitteln erfolgt mit der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung in bekannter Weise dadurch,
daß das sich in dem Magazin 2 befindliche Gut durch
den Preßstempel 3 über die vor dem Magazin 2 angeord
nete Messereinrichtung in der gewünschten Weise ge
schnitten wird. Anschließend fährt der Preßstempel 3
mit der Kolbenstange 5 wieder in seine Ausgangsstel
lung zurück, die Absperreinrichtung öffnet das Magazin
und nach einer erneuten Befüllung des Magazines mit zu
schneidendem Gut und einem Schließ- und Absperrvorgang
tritt der Preßstempel 3 wieder seine Vorschubbewegung
an.
Um auch Abfall- bzw. Leckgut sauber abführen zu kön
nen, das während des Schließvorganges der Absperrein
richtung mit dem Trennmesser 18, das in Pfeilrichtung
III der Fig. 1 von der Seite her über das Magazin ge
schoben wird, anfällt, kann eine Rinne vorgesehen
sein, in der das Leckgut gesammelt wird und von wo aus
es bei einer entsprechenden Neigung der Rinne zu dem
Auswurfschacht 10 befördert wird. In den Fig. 1 und 2
sind hierzu zwei verschiedene Lösungsmöglichkeiten
aufgezeigt.
Eine Lösung kann darin bestehen, daß eine Rinne 20 auf
der Oberseite des Gehäuses 1 seitlich daneben und par
allel zu dem Magazin 2 verläuft (siehe gestrichelte
Darstellung). Das tiefste Ende der Rinne 20 mündet in
den Auswurfschacht 10.
Alternativ dazu ist in die Fig. 1 und 2 als Lösung
auch eine Rinne 21 dargestellt, die auf der Vordersei
te des Gehäuses 1 angeordnet ist. Die Rinne 21 er
streckt sich ebenfalls über die gesamte Länge des Ma
gazines 2 und ist in Richtung zum Auswurfschacht 10
geneigt, wobei das Leckgut über eine Schrägrutsche am
Ende in den Auswurfschacht gelangt.
Die Reinigung des Gehäuses 1 der Vorrichtung und ins
besondere des Magazines 2 und der damit zusammenhän
genden oder verbundenen Teile und Räume erfolgt auf
folgende Weise:
Die Absperreinrichtung verbleibt in der offenen Posi
tion und der Preßstempel 3 wird in seine hinterste
Position, d. h. bis zur Antriebseinrichtung 4 zurück
gefahren (siehe vorderes Ende der Kolbenstange 5 ohne
Preßstempel 3 in Fig. 4). Damit befindet er sich in
dem Leckgutsammelraum 7 des Reinigungsbereiches 6. Der
Einfülltrichter 13 wird in Pfeilrichtung B in der Fig.
4 (nach rechts) zurückgeschwenkt womit die Wartungs
öffnung 8 freigegeben ist. Über die Wartungsöffnung 8
kann dann der Preßstempel 3 von der Kolbenstange 5
gelöst und gereinigt werden. Gleichzeitig kann auch
die Kolbenstange und der gesamte Reinigungsbereich 6
mit dem Leckgutsammelraum 7 gereinigt werden. Da sich
die Kolbenstange 5 dabei in ihrer vollständig einge
schobenen Position befindet, besteht keine Gefahr für
eine Beschädigung der Antriebseinrichtung 4 bzw. der
Abdichteinrichtung für die Kolbenstange 5 in der Vor
derwand 19 der Antriebseinrichtung 4.
Durch die seitliche Öffnung 11 ist zusätzlich eine
einfache Reinigung des Reinigungsbereiches 6 möglich.
Nach erfolgter Reinigung kann der Preßstempel 3 wieder
mit der Kolbenstange 5 verbunden werden, wobei dies
wiederum über die Wartungsöffnung 8 erfolgt. Nach ei
ner Zurückschwenkung des Einfülltrichters 13, wobei
die Trichterwand 15 die Wartungsöffnung 8 wieder ab
deckt, ist die Vorrichtung für einen erneuten Einsatz
betriebsbereit.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln wie Fleisch und Wurst,
insbesondere zum Schneiden dieses Gutes in Schei
ben, Würfel- oder Streifenform, mit einem in einem
Gehäuse angeordneten kastenförmigen Magazin, einem
in dem Magazin in dessen Längsrichtung verschieb
baren und das Gut verdichtenden Preßstempel, wobei
der Preßstempel lösbar mit einer Kolbenstange ver
bunden ist, die einen Leckgutsammelraum durch
dringt, welcher zwischen dem Magazin und einer An
triebseinrichtung für den Preßstempel liegt und
welcher mit einer Abfuhröffnung für Leckgut verse
hen ist, mit einer verschiebbaren mit einem Trenn
messer versehenen Absperreinrichtung, welche das
Magazin nach dessen Füllung auf der Oberseite ab
sperrt und mit einem über dem Magazin und der Ab
sperreinrichtung angeordneten Einfülltrichter, der
über eine Gelenkverbindung schwenkbar an dem Ge
häuse befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Magazin (2) und der Antriebseinrich
tung (4) ein Reinigungsbereich (6) mit dem Leck
gutsammelraum (7) gebildet ist, der auf der Ober
seite eine Wartungsöffnung (8) aufweist und der im
unteren Bereich über die Abfuhröffnung (9) mit ei
nem Auswurfschacht (10) verbunden ist, und daß der
Einfülltrichter (13) derart schwenkbar an dem Ge
häuse (1) befestigt ist, daß er in geschlossenem
Zustand die Wartungsöffnung (8) mit einer Trich
terwand abdeckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Einfülltrichter (13) hinter dem Reinigungsbe
reich (6) über der Antriebseinrichtung (4) durch
eine Scharniereinrichtung (14) mit dem Gehäuse (1)
verbunden ist, wobei die Wartungsöffnung (8) durch
eine in Arbeitsstellung des Einfülltrichters (13)
wenigstens annähernd horizontal liegende Trichter
wand abgedeckt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auswurfschacht (10) auf der Unterseite des
Gehäuses (1) endet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auswurfschacht (10) wenigstens über einen
Teilbereich mit einer seitlichen Öffnung (11) ver
sehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die seitliche Öffnung (11) mit ein oder mehreren
Sicherheitsschranken (12), die in einem derartigen
Abstand voneinander angeordnet sind, daß ein
Durchgreifen mit einer Hand nicht möglich ist,
versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sicherheitsschranken durch horizontale Quer
bolzen (12) gebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
seitlich neben dem Magazin (2) auf der Zustellsei
te des Trennmessers (18) eine entlang dem Magazin
(2) verlaufende geneigte Rinne (20, 21) angeordnet
ist, die im Bereich ihrer tiefsten Stelle in den
Auswurfschacht (10) mündet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rinne (20) in die Oberseite des Gehäuses neben
dem Magazin (2) eingeformt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rinne (21) durch einen seitlichen Anbau an dem
Gehäuse gebildet ist.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010006382U1 (de) | 2010-05-03 | 2010-08-26 | RÜHLE GmbH | Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmitteln |
| DE102010019325A1 (de) | 2010-05-03 | 2011-11-03 | RÜHLE GmbH | Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmitteln |
| EP2384642A2 (de) | 2010-05-03 | 2011-11-09 | Rühle GmbH | Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmitteln |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29508403U1 (de) | 1995-08-10 |
| DE19612382A1 (de) | 1996-11-21 |
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