DE19615697A1 - Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine - Google Patents

Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine

Info

Publication number
DE19615697A1
DE19615697A1 DE19615697A DE19615697A DE19615697A1 DE 19615697 A1 DE19615697 A1 DE 19615697A1 DE 19615697 A DE19615697 A DE 19615697A DE 19615697 A DE19615697 A DE 19615697A DE 19615697 A1 DE19615697 A1 DE 19615697A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
needle bar
crank
drive
needles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19615697A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19615697B4 (de
Inventor
Johann Philipp Dipl Ing Dilo
Joachim Dr Ing Leger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oskar Dilo Maschinenfabrik KG
Original Assignee
Oskar Dilo Maschinenfabrik KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oskar Dilo Maschinenfabrik KG filed Critical Oskar Dilo Maschinenfabrik KG
Priority to DE19615697A priority Critical patent/DE19615697B4/de
Priority to US08/699,881 priority patent/US5732453A/en
Priority to FR9610796A priority patent/FR2738846B1/fr
Priority to AT0160396A priority patent/AT409869B/de
Priority to IT96MI001877A priority patent/IT1284517B1/it
Publication of DE19615697A1 publication Critical patent/DE19615697A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19615697B4 publication Critical patent/DE19615697B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H18/00Needling machines
    • D04H18/02Needling machines with needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf den Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine zur Bearbeitung von Faservliesbahnen, mit wenig­ stens einem ersten Kurbeltrieb zur Erzeugung einer im wesent­ lichen vertikal zum zu bearbeitenden Faservlies verlaufenden Hubbewegung eines zugehörigen Nadelbalkens und einer Führungs­ einrichtung, die den Nadelbalken auf ihrem Hubweg seitlich führt.
Ein solcher Antrieb ist aus US 4 241 479 bekannt.
Die vorgenannte Druckschrift beschreibt einen Antrieb für den Nadelbalken einer Nadelmaschine, bei der der Nadelbalken beid­ seitig quer zur Vorschubrichtung der zu vernadelnden Faser­ vliesbahn von gelenkig gelagerten Hebeln geführt ist, die an ihrem einen Ende am Nadelbalken angelenkt sind und am anderen Ende einen Zahnsegmentbogen aufweisen, dessen Zähne in einer dazu passenden Zahnung an einem gegenüberliegenden, am Maschi­ nenrahmen befestigten Bauelement kämmen. Mit dieser Konstruk­ tion wird eine Vertikalführung des Nadelbalkens erreicht, die keine Gleitflächen aufweist, die vom Kurbeltrieb des Nadelbal­ kens hervorgerufenen Lateralkräften ausgesetzt sind.
Für die reibungsarme Führung des Nadelbalkens in Laufrichtung der zu vernadelnden Faservliesbahn ist aus EP 0 013 902 B1 eine Anordnung bekannt, gemäß der am Nadelbalken sich quer zu die­ sem, d. h. in Laufrichtung der Faservliesbahn erstreckende Schwingen starr angebracht sind, die an einer sich parallel zum Nadelbalken in etwa gleicher Höhe wie dieser erstreckenden Achswelle schwenkbar gelagert sind. Um eine möglichst gerad­ linige Bewegung des Nadelbalkens bei seiner Auf- und Abbewegung zu erreichen, sind diese Schwingen relativ lang ausgebildet.
Beim Nadeln eines Faservlieses treten die am Nadelbalken befe­ stigten, mit Widerhaken versehenen Nadeln in das auf einer Unterlage unter dem Nadelbalken liegende Faservlies ein und werden aus ihm wieder herausgezogen. Das Faservlies wird als Bahn durch die Nadelmaschine hindurchbewegt. Solange die Vor­ schubgeschwindigkeit des Faservlieses im Vergleich zur Hubfre­ quenz des Nadelbalkens gering ist, wirft der durch die in das Faservlies eingetauchten Nadeln kurzzeitig hervorgerufene Bewe­ gungsstillstand des Faservlieses keine Schwierigkeiten auf. Mit dem Wunsch nach Vergrößerung der Vliesdurchlaufgeschwindig­ keit durch die Nadelmaschine ergeben sich jedoch Schwierigkei­ ten. Das Faservlies kann durch die in die Vliesbahn eingesto­ chenen und der Vorschubbewegung der Vliesbahn nicht folgenden Nadeln verzogen werden, und die Nadeln werden zyklisch ela­ stisch verbogen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb der eingangs genannten Art anzugeben, der einen hohen Vorschub des Faservlieses pro Nadelbalkenhub zuläßt.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen­ stand der Unteransprüche.
Die Erfindung schafft einen Antrieb, bei dem am Nadelbalken außer den dessen (vertikale) Nadelstichbewegung hervorrufenden Pleuelstangen zusätzliche Pleuelstangen in gegenseitigem Abstand angebracht sind, die sich im wesentlichen parallel zur Laufrichtung der zu vernadelnden Faservliesbahn erstrecken und einander synchron von einem zweiten Kurbeltrieb angetrieben sind und dem Nadelbalken eine (horizontale) oszillierende Bewe­ gung in und entgegen der Laufrichtung der Faservliesbahn (nach­ folgend kurz Vlies genannt) verleihen. Mit den Ausdrücken "ver­ tikal" und "horizontal" soll hier nur beispielhaft dem Umstand Rechnung getragen werden, daß in Nadelmaschinen die Stichbewe­ gung der Nadeln vertikal zum Vlies verläuft und das Vlies in der Regel horizontal durch die Maschine bewegt wird. Durch die Erfindung wird es möglich, dem zweiten Kurbeltrieb einen rela­ tiv großen Hub zu verleihen, dessen Bewegungsablauf mit dem vom ersten Kurbeltrieb hervorgerufenen Bewegungsablauf so syn­ chronisiert ist, daß der Nadelbalken in dem Zustand, in dem seine Nadeln in das Vlies eingestochen sind, in Vorschubrich­ tung des Vlieses wenigstens in einem Abschnitt der Vliesbewe­ gung mit dem Vlies mitbewegt wird. Ein Verzug des Vlieses durch die Nadeln oder eine elastische Verbiegung der Nadeln durch die Bewegung des Vlieses sind dadurch weitestgehend ausgeschlossen, und es wird möglich, bei konstanter Hubfrequenz des Nadelbal­ kens die Vliesvorschubgeschwindigkeit erheblich zu steigern.
Aus der DE-OS 18 03 342 ist eine Nadelmaschine mit Zusatzbewe­ gung des Nadelbalkens in horizontaler Richtung bereits bekannt, bei der der Nadelbalken an Lenkern geführt ist, mit deren Hilfe der Nadelbalken eine der Vertikalbewegung überlagerte Bewegung in Vliesdurchlaufrichtung erhält. Durch die überlagerte Hori­ zontalbewegung sollen die in das Vlies eingestochenen Nadeln in den Einstichlöchern quer zu ihrer Vertikalbewegung gegenüber dem Vlies bewegt werden, um die Einstichlöcher künstlich zu vergrößern. Dazu ist sogar vorgesehen, daß die Nadeln horizon­ tal mit gegenüber der Hubfrequenz verdoppelter Frequenz ange­ trieben werden, was zur Folge hat, daß die Horizontalbewegung der Nadeln teilweise entgegen der Vliesdurchlaufrichtung erfolgt. Mit Hilfe eines weiteren Antriebs soll der Nadelbal­ kenbewegung eine weitere, quer zur Vliesdurchlaufrichtung ver­ laufende Bewegung überlagert werden, so daß die Nadeln in ihren Einstichlöchern quasi herumrühren. Durch diese Maßnahmen wird die Vliesstruktur - gewolltermaßen - stark gestört und die Nadeln werden stark auf Biegung beansprucht, so daß dieser bekannte Nadelbalkenantrieb genau das Gegenteil von dem bewirkt, was von der Erfindung angestrebt wird.
Üblicherweise findet man bei Nadelmaschinen einen Zwillingsan­ trieb als ersten Kurbeltrieb, d. h. zwei gegenläufig und syn­ chron miteinander angetriebene Kurbelwellen sind mit einer Zwillingsanordnung aus zwei Nadelbalken verbunden, die an einer gemeinsamen Konsole angebracht oder in anderer Weise starr mit­ einander verbunden und in Vliesvorschubrichtung hintereinander angeordnet sind. Wegen der Gegenläufigkeit der beiden Kurbel­ wellen müssen die Pleuelstangen des zweiten Kurbeltriebes gelenkig am Nadelbalken angebracht sein, weil die vom zweiten Kurbeltrieb hervorgerufene Horizontalbewegung des Nadelbalkens gleichzeitig eine erzwungene, wenn auch geringe Kippbewegung während der Auf- und Abbewegung desselben verursacht.
Wenn der erste Kurbeltrieb für den Nadelbalken nur eine Kurbel­ welle umfaßt, ist für die Erzeugung der Horizontalbewegung des Nadelbalkens vorteilhafterweise eine Zwillingsanordnung mit zwei in Hubrichtung des ersten Kurbeltriebes gesehen hinterein­ anderliegenden, d. h. in der Praxis übereinander angeordneten, zweiten Pleuelstangen mit zugehörigen Kurbelwellen vorgesehen, wobei die zweiten Kurbelwellen gelenkig am Nadelbalken ange­ bracht sind. Wegen des gegenseitigen Massenausgleichs laufen die Kurbelwellen der zweiten Pleuelstangen vorteilhafterweise gegenläufig um.
Bei Gegenläufigkeit der beiden Kurbelwellen des zweiten Kurbel­ triebes führt der Nadelbalken bei seiner vom ersten Kurbeltrieb erzeugten Auf- und Abbewegung eine leichte Kippbewegung aus, die den Nadelspitzen eine zusätzliche, parallel zur Vliestrans­ portrichtung verlaufende Bewegungskomponente verleiht, die sich der vom zweiten Kurbeltrieb hervorgerufenen Horizontalbewegung überlagert.
Bei Gleichläufigkeit der beiden Kurbelwellen des zweiten Kur­ beltriebes ist die vorgenannte Kippbewegung nicht vorhanden, doch sind dann besondere Maßnahmen für den Massenausgleich des zweiten Kurbeltriebes erforderlich, beispielsweise durch Aus­ gleichswellen.
Wenn der erste Kurbeltrieb nur eine Kurbelwelle umfaßt und des­ sen Pleuelstangen gelenkig mit dem Nadelbalken verbunden sind, dann sind die Pleuelstangen des zweiten Kurbeltriebes starr mit dem Nadelbalken verbunden, sofern der zweite Kurbeltrieb nur eine Kurbelwelle enthält.
Wenn der erste Kurbeltrieb nur eine Kurbelwelle umfaßt und des­ sen Pleuelstangen starr mit dem Nadelbalken verbunden sind, dann sind die Pleuelstangen des zweiten Kurbeltriebes gelenkig mit dem Nadelbalken verbunden, sofern der zweite Kurbeltrieb nur eine Kurbelwelle enthält.
Vorzugsweise ist die Hubhöhe des zweiten Kurbeltriebes propor­ tional zur Hubhöhe des ersten Kurbeltriebes verstellbar, so daß längeren Verweilzeiten der Nadeln im Vlies durch eine entspre­ chende Vergrößerung der Mitführbewegung des Nadelbalkens mit dem Vlies Rechnung getragen ist. Man kann aber auch vorsehen, die Hubhöhe des zweiten Kurbeltriebes unabhängig vom ersten Kurbeltrieb zu verstellen, um auf diese Weise solchen Unter­ schieden in der Verweildauer der Nadeln im Vlies Rechnung zu tragen, die durch die jeweilige Vliesdicke bestimmt sind.
Zur Verstellung der Hubhöhen des zweiten Kurbeltriebes kann man eine Doppel-Exzenteranordnung wählen, bei der auf einem (inne­ ren) Exzenterzapfen, der mit der Kurbelwelle dieses Kurbel­ triebes fest verbunden ist, eine (äußere) Exzenterbüchse dreh­ bar angeordnet aber in verschiedenen wechselseitigen Drehstel­ lungen fest mit dem Exzenterzapfen kuppelbar ist, während der Kopf der Pleuelstange drehbar auf der Exzenterbüchse geführt ist. Die Exzentrizität dieser Exzenteranordnung hängt von den Exzentrizitäten von Exzenterzapfen und Exzenterbuchse ab und kann nach Lösen der gegenseitigen Kupplung durch Verdrehen der Exzenterbüchse gegenüber dem Exzenterzapfen verstellt werden. Als alternative, konstruktive sehr einfache Lösung kommt in Betracht, die Exzenterelemente auszutauschen, insbesondere dann, wenn nur eine geringe Anzahl von Exzentergrößen benötigt wird und nur selten Änderungen auszuführen sind.
Vorzugsweise ist die Phasenlage der Drehbewegung des zweiten Kurbeltriebes gegenüber derjenigen des ersten Kurbeltriebes verstellbar. Hierdurch kann unterschiedlichen Einstichwinkeln der Nadeln Rechnung getragen werden. Mit Einstichwinkel wird in der einschlägigen Technik jener Drehwinkelbereich der Kurbel­ welle des den Nadelbalken in Auf- und Abbewegung versetzenden (ersten) Kurbeltriebes bezeichnet, während dem die Nadeln in das zu bearbeitende Vlies eingestochen sind. Häufig beträgt dieser Einstichwinkel 180°, d. h. beispielsweise bei einem Kur­ belwinkel von 90° nach OT treten die Nadelspitzen in das Vlies ein, und bei einem Kurbelwinkel von 90° nach UT verlassen sie das Vlies wieder. Bei diesem Einstichwinkel wirkt im Augenblick des Einstichs der Nadelspitzen in das Vlies die größte Kraft auf die Nadeln ein. Je nach Vliesmaterial (Faserart, Vlies­ dicke) kommen aber auch andere, insbesondere kleinere Einstich­ winkel in Betracht, insbesondere ein Einstichwinkel von 90°, wo dann die Nadeln beispielsweise bei einem Kurbelwinkel von 135° nach OT in das Vlies eintreten und bei einem Kurbelwinkel von 45° nach UT wieder verlassen. In jedem Falle ist es günstig, wenn die vom zweiten Kurbeltrieb hervorgerufene Horizontal­ geschwindigkeit des Nadelbalkens im Augenblicks des Einstichs der Nadel spitzen in das Vlies der Transportgeschwindigkeit des Vlieses durch die Nadelmaschine weitestgehend entspricht, um eine Verbiegung der Nadeln beim Einstechen zu vermeiden. Unter­ schiedliche Einstichwinkel haben, wie zuvor am Beispiel erläu­ tert, unterschiedliche Kurbelwinkel des ersten Kurbeltriebes im Augenblick des Eindringens der Nadel spitzen in das Vlies zur Folge, und an diese unterschiedlichen Kurbelwinkel soll die Phasenlage des zweiten Kurbeltriebes anpaßbar sein, um optimale Verhältnisse einstellen zu können.
In der Praxis besitzt die Nadelmaschine nur eine Antriebsein­ heit für den Nadelbalken, die beide Kurbeltriebe antreibt. Eine Verstellung der Phasenlagen der Kurbeltriebe läßt sich dann dadurch erzielen, daß im Kraftübertragungsweg zwischen der Antriebseinheit und einem der Kurbeltriebe ein Zwischengetriebe mit einer lösbaren Kupplungseinrichtung angeordnet ist, die es erlaubt, ein Antriebselement und ein Abtriebselement unter unterschiedlichen gegenseitigen Drehstellungen miteinander zu kuppeln. Das kann beispielsweise eine Klauenkupplung oder eine Scheibenkupplung sein, oder ein Zahnriementrieb, der eine Antriebsrolle und eine Abtriebsrolle umfaßt, die von einem gemeinsamen Zahnriemen umschlungen werden, den man wahlweise aus einer der Rollen herausheben kann, um die Rollen unabhängig voneinander verdrehen zu können, bevor man sie mittels des Zahnriemens wieder miteinander kuppelt.
Gemäß einer technisch sehr eleganten Alternative sind für den ersten und den zweiten Kurbeltrieb jeweils eigene, voneinander unabhängige Antriebs-Elektromotoren vorgesehen, die vorzugs­ weise in der Drehzahl regelbar sind. Den beiden Elektromotoren ist eine Synchroneinrichtung zugeordnet, die einen synchronen Lauf der Motoren sicherstellt. In der Synchroneinrichtung ist eine verstellbare Phasenschiebereinrichtung enthalten. Dieser Phasenschiebereinrichtung sind Signale von Detektoren zuge­ führt, die die Drehbewegung der Abtriebswellen der Elektromoto­ ren erfassen. Die Phasenschiebereinrichtung dient dazu, durch Steuerung wenigstens eines der Elektromotoren den synchronen Lauf derselben und eine vorbestimmte gegenseitige Zeitlage der Detektorsignale beider Abtriebswellen sicherzustellen. Durch Verstellung der Vorgabe für die gegenseitigen Zeitlage der Detektorsignale läßt sich die Drehphasenlage der Abtriebswelle des einen Elektromotors gegenüber derjenigen der Abtriebswelle des anderen Elektromotors verstellen. Die Phaseneinstellung der Kurbeltriebe erfolgt bei dieser Lösung somit rein elektrisch. Besonders vorteilhaft läßt sich diese Alternative realisieren, wenn man als Antriebsmotoren Synchronmotoren einsetzt, die von frequenzveränderlichen Wechselspannungen versorgt sind. Die Synchroneinrichtung braucht dann nur noch eine verstellbare Phasenschiebereinrichtung zu umfassen.
Die Erfindung ist vorliegend unter Bezugnahme auf eine Einfach-Nadelmaschine beschrieben worden, d. h. einer solchen, bei der das Vlies nur von einer Seite her genadelt wird. Die Erfindung ist in gleicher Weise aber auch bei Doppelnadelmaschinen anwendbar. Doppelnadelmaschinen sind solche, bei denen in einer Vernadelungseinheit Nadelbalken zu beiden Seiten des zu ver­ nadelnden Vlieses angeordnet sind und Nadeln in das Vlies ent­ weder nacheinander oder gleichzeitig von beiden Seiten ein­ stechen. Eine Maschine dieser Art ist von der Anmelderin unter der Bezeichnung DI-LOOM OUG-II in Verkehr gebracht worden. Sie enthält vier Nadelbalken, die jeweils paarig zu beiden Seiten der Vernadelungszone angeordnet sind.
Wenn bei dieser Maschine die beiden Nadelbalken eines Paares, die der zu vernadelnden Vliesbahn beidseitig gegenüberstehen, im Gegentakt arbeiten, d. h. die Nadeln abwechselnd in die Vliesbahn von oben und von unten eintreten, ist die Zeitlage der Bewegungen, die die Nadelbalken von ihren Horizontal-Kur­ beltrieben erhalten, ebenfalls in Gegentakt abgestimmt, derart, daß bei Bewegung des einen Nadelbalkens mittels seines Verti­ kal-Kurbeltriebs aus einer Extremstellung in Richtung auf die Vernadelungszone sein zugehöriger Horizontal-Kurbeltrieb ihn anfänglich in einer gegen die Transportrichtung der Vliesbahn gerichteten Bewegung antreibt, während der andere Nadelbalken von seinem Horizontal-Kurbeltrieb gleichzeitig eine in Trans­ portrichtung der Vliesbahn verlaufende Bewegungskomponente erhält. Bei einem solchen Gegentaktbetrieb braucht auf eine besondere Ausrichtung der Nadeln des einen Nadelbalkens in Bezug auf die Nadeln des anderen Nadelbalkens eines Nadelbal­ kenpaares nicht geachtet zu werden, weil eine Kollision von Nadeln ausgeschlossen ist. Zwei Nadeln können gleichachsig ein­ ander gegenüberstehen.
Sind die Nadelbalken eines Paares im Gleichtakt angetrieben, was nur dann möglich ist, wenn ein gegenseitiger Versatz der Nadeln des einen Nadelbalkens gegenüber den Nadeln des anderen Nadelbalkens eingehalten ist, um Nadelkollisionen zu vermeiden, sind auch die Horizontal-Kurbeltriebe im Gleichtakt angetrie­ ben. Dieses ist nicht nur wichtig, um Verzüge im Vlies auszu­ schließen, sondern vermeidet auch Kollisionen der Nadeln und ermöglicht eine hohe Besetzungsdichte der Nadelbalken mit Nadeln.
Der bei Gleichtakt erforderliche Versatz der Nadeln der bzw. des oberen Nadelbalken(s) gegenüber den Nadeln der bzw. des unteren Nadelbalken(s) läßt sich erzielen, indem an den oberen und unteren Nadelbalken die Bestückung gegenüber einer Gegen­ taktausführung halbiert wird, und zwar indem die Nadeln oben und unten jeweils im Block mit ursprünglicher Bestückungsdichte angeordnet sind, die oberen und unteren Blöcke aber versetzt sind, so daß ein allen Nadeln eines Blockpaares gemeinsamer Schlitz der das Vlies abstützenden Stichplatten in seiner ersten Hälfte von den Nadeln des einen Blocks und in seiner zweiten Hälfte von den Nadeln des anderen Blocks durchdrungen wird. Oder aber an den oberen und unteren Nadelbalken sind auf Lücke gesetzt, d. h. die ungeradzahligen Nadelreihen sind an dem einen Nadelbalken bestückt und die geradzahligen Nadelreihen sind am entgegengesetzten Nadelbalken bestückt. Kombinationen dieser Lösungen sind ebenfalls denkbar.
Eine Alternative besteht darin, die Nadeln an den oberen und unteren Nadelbalken, d. h. die oberen und unteren Nadeln, quer zur Vliesdurchlaufrichtung auf Lücke zu stellen, d. h. ein Schlitz der Stichplatten ist von oben voll mit Nadeln bestückt, der quer zur Vliesdurchlaufrichtung benachbarte Schlitz ist von unten voll mit Nadeln bestückt, usw. über die gesamte Arbeits­ breite.
Eine weitere Alternative sieht vor, jeden Schlitz etwas breiter als für eine Nadelreihe erforderlich auszubilden und sowohl von oben als auch von unten mit Nadeln unter Einhaltung eines klei­ nen Querversatzes von oberen und unteren Nadeln jeweils voll zu bestücken. Ein Schlitz mit Nadeln bestücken will hier aus­ drücken, daß den Schlitz ihn durchdringende Nadeln zugeordnet sind, die an den oberen und unteren Nadelbalken angeordnet sind.
Die vorbeschriebenen Nadelanordnungen sind auch bei Doppel­ nadelmaschinen einsetzbar, deren Nadelbalken im Gegentakt ange­ trieben sind, und ferner auch bei solchen Doppelnadelmaschinen, die keine überlagerte horizontale Bewegungskomponente ihrer Nadelbalken aufweisen.
Mit der Erfindung lassen sich Vliesvorschublängen von 40 mm und mehr pro Nadelbalkenhub erzielen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf in den Zeichnungen schematisch dargestellte Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1a bis 1d schematisch vier verschiedene Ausführungsformen der Erfindung,
Fig. 2 als Ausschnitt aus einer Nadelmaschine mit den Merk­ malen von Fig. 1a schematisch den Nadelungsteil der Maschine, und
Fig. 3 als Ausschnitt aus einer Nadelmaschine mit den Merk­ malen der Fig. 1b den Nadelungsteil der Maschine, und
Fig. 4 als Einzelheit eine verstellbare Exzentereinrich­ tung.
Fig. 5 eine schematische Seitendarstellung einer Doppel­ nadelmaschine mit den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Bewegungsbahnen der Nadelspitzen bei einer Nadelmaschine, deren obere und untere Nadelbalken im Gegentakt angetrieben sind,
Fig. 7 schematisch im Ausschnitt die Nadelanordnung an oberen und unteren Nadelbalken einer im Gegentakt betriebenen Nadelmaschine, mit ihren Nadeldurch­ trittsschlitzen in den zugehörigen Schlitzplatten, und
Fig. 8a und 8b im Ausschnitt die Nadelanordnungen an oberen und unteren Nadelbalken einer im Gegentakt angetriebenen Nadelmaschine mit ihren Nadeldurch­ trittsschlitzen in den zugehörigen Schlitzplatten.
Fig. 1a zeigt schematisch eine erste Ausführungsform der Erfin­ dung. Mit dem Block 1 ist ein Nadelbalken dargestellt, der dazu bestimmt ist, an seiner Unterseite eine Vielzahl von Nadeln (nicht dargestellt) zu tragen, die an einem sog. Nadelbrett befestigt sind. An der Oberseite des Nadelbalkens 1 sind gelen­ kig die unteren Enden von zwei Pleuelstangen 2 angebracht, deren obere Enden (Köpfe) auf den Exzentern 3 von zwei Kurbel­ wellen 4 drehbar gelagert sind, die gegenläufig angetrieben sind. Die zwei Kurbelwellen 4, Exzenter 3 und Pleuelstangen 2 bilden zusammen einen ersten Kurbeltrieb, der eine Auf- und Abbewegung des Nadelbalkens 1 und damit die eigentliche Ein­ stichbewegung der Nadeln in das Vlies, das hier nicht darge­ stellt ist und das man sich als horizontal unter dem Nadelbal­ ken 1 liegend vorstellen muß, hervorruft.
Quer zu den Pleuelstangen 2 erstreckt sich vom Nadelbalken 1 eine zweite Pleuelstange 5, die mit ihrem einen Ende am Nadel­ balken 1 gelenkig angebracht ist und deren anderes Ende (Kopf) auf dem Exzenter 6 einer Kurbelwelle 7 drehbar gelagert ist. Die Pleuelstange 5, der Exzenter 6 und die Kurbelwelle 7 bilden zusammen einen zweiten Kurbeltrieb, der eine Hin- und Herbewe­ gung des Nadelbalkens 1 parallel zur Vorschubrichtung des Vlie­ ses (nicht dargestellt) hervorruft.
Es ist an dieser Stelle zu erwähnen, daß in der Zeichnung jeweils nur eine Pleuelstange 2 bzw. 5 auf der dazugehörigen Kurbelwelle 4 bzw. 7 dargestellt ist, daß aber aufgrund der Längserstreckung des Nadelbalkens 1 jeweils mehrerer solcher Pleuelstangen 5 parallel auf jeweils einer gemeinsamen Kurbel­ welle angeordnet sind, wobei diese jeweils phasengleich mit­ einander angetrieben sind, d. h. ihre Exzenter sind einander gleich und auch winkelgleich ausgerichtet.
Der schematisch in Fig. 1a gezeigte Antrieb ist in Fig. 2 etwas detaillierter dargestellt. Man erkennt in Fig. 2 eine Zwil­ lingsanordnung aus zwei Nadelbalken 1, die unten an einer Kon­ sole 8 befestigt sind, an der oben zwei Pleuelstangen 2 ange­ lenkt sind, deren Köpfe auf Exzentern 3 drehbar gelagert sind, die von Kurbelwellen 4 angetrieben sind. Die Kurbelwellen 4 sind in einem Maschinengestell 9 drehbar gelagert und von einem Antrieb (nicht dargestellt) in Drehung versetzbar. Die gelen­ kige Verbindung der Pleuelstangen 2 mit der Konsole 8 ist mit­ tels Pleuelbolzen 10 hergestellt.
An den Unterseiten der Nadelbalken 1 sind Nadelbretter befe­ stigt, die Nadeln 11 tragen, von denen aus Übersichtlichkeits­ gründen hier nur einige dargestellt sind. Unter den Nadelbalken 1 befinden sich ein Niederhalter 12 und Stichplatten 13, die in gegenseitigem Abstand angeordnet sind. Der zwischen Niederhal­ ter und Stichplatten ausgebildete Spalt 14 nimmt die zu verna­ delnde Vliesbahn (nicht dargestellt auf), die von Zuführwalzen 15 stromaufwärts des Spaltes 14 und Abführwalzen 16 stromab­ wärts des Spaltes 14 durch diesen Spalt hindurchgefördert wird, um in dem Spalt 14 einer Nadelung unterworfen zu werden. Aus noch zu erläuternden Gründen sind der Niederhalter 12 und die Stichplatten 13 mit länglichen Schlitzen für den Durchtritt der Nadeln 11 versehen, wobei die Längserstreckung dieser Schlitze in Förderrichtung des Vlieses, in der Zeichnung von Fig. 2 von rechts nach links verläuft.
Seitlich an der Konsole 8 ist mittels eines Pleuelbolzens 17 das eine Ende einer Pleuelstange 5 angelenkt, deren Kopf am anderen Ende auf einem Exzenter 6 drehbar gelagert ist, der auf einer Kurbelwelle 7 befestigt ist, die in dem Maschinengestell 9 drehbar gelagert ist und von einer Antriebseinrichtung (nicht dargestellt) in Drehung versetzbar ist. Eine oberhalb der Kur­ belwelle 7 im Maschinengestell 9 angeordnete, synchron mit der Kurbelwelle 7 angetriebene Ausgleichswellenanordnung 24 sorgt für eine dynamische Dämpfung der von der Kurbelwelle 7 hervor­ gerufenen Schwingungen.
Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß in der Zeichnung nur eine Pleuelstange 5 dargestellt ist, das in Wirklichkeit aber wegen der Längserstreckung der Nadelbalken 1 an der Konsole 8 mehrere Pleuelstangen 5 angreifen, die längs der Konsole 8 ver­ teilt sind und deren Exzenter 6 auf der gemeinsamen Kurbelwelle 7 angeordnet sind und die phasengleich und gleichhubig sind. Die Pleuelstange 5, der Exzenter 6, die Kurbelwelle 7 und der Pleuelbolzen 17 bilden zusammen einen zweiten Kurbeltrieb, der dazu bestimmt und in der Lage ist, der Konsole 8 und den daran befestigten Nadelbalken 1 eine horizontale, oszillierende Bewe­ gungskomponente in horizontaler Richtung, d. h. in der Zeichnung von rechts nach links und von links nach rechts, zu ver­ mitteln.
Der erste Kurbeltrieb, bestehend aus den Pleuelstangen 2, Exzentern 3, Kurbelwellen 4 und Pleuelbolzen 10, und der zweite Kurbeltrieb, bestehend aus Pleuelstange 5, Exzenter 6, Kurbel­ welle 7 und Pleuelbolzen 17 sind mit gleicher Drehzahl ange­ trieben und bewirken zusammen, daß im Betrieb der Nadelmaschine die Konsole 8 mit den daran befestigten Nadelbalken 1 auf einer geschlossenen Bahn bewegt wird, die je nach dem Umfang der Exzentrizitäten der Exzenter 3 und 6 kreisförmig oder ellip­ tisch ist, wobei die Ebene dieser überlagerten Bewegungen senk­ recht zur Längserstreckung der Nadelbalken 1 verläuft. Dabei sind die Phasenlagen der Drehbewegungen der Kurbelwellen 4 und 7 so aufeinander abgestimmt, daß bei der Abwärtsbewegung der Nadelbalken 1 eine Bewegung derselben in Vorschubrichtung des Phaservliese, in Fig. 2 von rechts nach links, erfolgt, so daß auch im in das Vlies eingestochenen Zustand der Nadeln 11 der Vorschub des Vlieses nicht von den Nadeln behindert wird. Diese Horizontalbewegung hält auch während eines Teils der Aufwärts­ bewegung der Nadelbalken 1 an, während die horizontale Rückbe­ wegung der Nadelbalken 1 in einen Zeitraum fällt, in der die Spitzen der Nadeln 11 das Faservlies wieder verlassen haben.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, die dem Schema nach Fig. 1b entspricht. Der erste Kurbeltrieb umfaßt nur eine Kurbelwelle 4, auf der Exzenter 3 angeordnet sind, auf denen Pleuelstangen 2 drehbar gelagert sind, die mittels Pleuelbolzen 10 an der Konsole 8 angelenkt sind. Eine neben der Kurbelwelle 4 im Maschinengestell 9 angeordnete Ausgleichswellenanordnung 25 sorgt für eine dynamische Dämpfung der von der Kurbelwelle 4 hervorgerufenen Schwingungen. Wieder zeigt die Zeichnung nur eine Pleuelstange 2, obgleich hervorzuheben ist, daß wenigstens zwei solcher Pleuelstangen 2 mit zugehörigen Exzentern 3 auf einer gemeinsamen Kurbelwelle 4 gelagert sind. An der Unter­ seite der Konsole 8 sind parallel zueinander zwei Nadelbalken 1 angebracht. Diese, ihre Nadeln 11, Niederhalter 12, Stichplat­ ten 13, Spalt 14, Zuführwalzen 15 und Abzugswalzen 16 entspre­ chen der Anordnung von Fig. 2 und brauchen hier nicht nochmals erläutert zu werden.
Im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 2 enthält bei der Ausführungsform nach Fig. 3 der zweite Kurbeltrieb eine Zwil­ lingsanordnung aus zwei Kurbelwellen 7, die übereinander ange­ ordnet sind, mit Exzentern 6 und Pleuelstangen 5, die an zwei übereinander angeordneten Stellen an der Konsole 8 mittels Pleuelbolzen 17 angelenkt sind. Die Kurbelwellen 7 sind vor­ zugsweise gegensinnig angetrieben, ihre Exzenter sind dann um 1800 gegeneinander versetzt. Sie können aber auch gleichsinnig angetrieben sein, wenn der notwendige Massenausgleich durch spezielle Einrichtungen, wie etwa Ausgleichswellen (nicht dar­ gestellt) übernommen wird. In diesem Falle sind die Exzenter 6 gleichsinnig ausgerichtet.
Wie beim Beispiel nach Fig. 2 wird von den ersten und zweiten Kurbeltrieben, bestehend einerseits aus Kurbelwelle 4, Exzenter 3, Pleuelstange 2 und Pleuelbolzen 10 und andererseits aus Kur­ belwellen 7, Exzentern 6, Pleuelstangen 5 und Pleuelbolzen 17, die Konsole 8 in eine Bewegung versetzt, die eine geschlossene Bahn verfolgt, die kreisförmig oder elliptisch sein kann, je nach den Exzentrizitäten der Exzenter 3 und 6, so daß die Nadel­ balken 1 eine entsprechende Bewegung ausführen, durch die die Nadeln 11 in das Vlies im Spalt 14 eingestochen werden, wenn sich die Nadelbalken 1 gerade von rechts nach links, d. h. in Vliestransportrichtung, bewegen.
Konstruktiv einfachere Ausführungen für den Antrieb der Nadel­ balken sind gemäß den Fig. 1c und 1d denkbar. Der Fachmann erkennt, wie er die Ausführungsarten nach den Fig. 2 und 3 ver­ einfachen kann, um die Ausführungsformen nach den Fig. 1c und 1d zu realisieren, so daß auf eine detaillierte Erläuterung durch Detailzeichnungen hier verzichtet werden kann.
Fig. 3 zeigt auch eine mechanische Lösung für die Synchronisie­ rung des Antriebs der beiden Kurbeltriebe, von denen einer von einem Motor (nicht dargestellt) angetrieben ist. Diese Lösung ist durch einen Zahnriemen 26 gekennzeichnet, der auf den Kur­ belwellen 4 und 7 drehfest angebrachte Zahnriemenscheiben umschlingt. Der Zahnriemen 26 läuft im dargestellten Beispiel weiterhin über wenigstens zwei Umlenkrollen 27, von denen eine Umlenkrolle im Weg des hinlaufenden Trums und die andere Umlenkrolle im Weg des rücklaufenden Trums des Zahnriemens 26 angeordnet ist. Wenn man die eine Umlenkrolle 27 so verstellt, daß das zugehörige Trum des Zahnriemens 26 länger wird, und als Ausgleich die andere Umlenkrolle 27 so verstellt, daß das ihr zugehörige Trum des Zahnriemens 26 kürzer wird, ergibt sich eine Änderung der relativen Drehphasenlage der Kurbeltriebe, ohne daß der Zahnriemen von den auf den Kurbelwellen 4 und 7 befestigten Zahnriemenscheiben abgehoben werden muß oder lös­ bare Kupplungselemente vorgesehen sein müssen.
Fig. 4 zeigt als Einzelheit eine Exzenteranordnung für eine Pleuelstange 5 des zweiten Kurbeltriebes. Diese Exzenteranord­ nung weist einen mit einer Kurbelwelle 7 fest verbundenen Exzenterzapfen 18 und eine auf dem Exzenterzapfen 18 angeord­ nete und in verschiedene Drehstellungen in Bezug auf den Exzen­ terzapfen 18 mittels Bolzen 20 feststellbare Exzenterbüchse 19 auf. Der Exzenterzapfen 18 und die Exzenterbüchse 19 bilden zusammen den zweiten Exzenter 6. Auf der Exzenterbüchse 19 ist der Kopf 20 der Pleuelstange 5 drehbar gelagert. Die Bolzen 20 sind lösbar in Bohrungen 22 in der Exzenterbüchse 19 bzw. 23 im Exzenterzapfen 18 eingesetzt, wobei im vorliegenden Falle der Exzenterzapfen 18 eine größere Anzahl solcher Bohrungen 23 auf­ weist. Durch Drehverstellung der Exzenterbüchse 19 gegenüber dem Exzenterzapfen 18 und Kupplung dieser Elemente mittels der Bolzen 20 in ausgewählten gegenseitigen Drehstellungen läßt sich die wirksame Exzentrizität des zweiten Exzenters 6 und somit der Hub der Horizontalbewegung, den die Nadelbalken 1 ausführen, verändern. Die Verstellung der Exzentrizität erfolgt im dargestellten Beispiel dadurch, daß die Bolzen 20 aus den Bohrungen 22 soweit herausgezogen werden, daß sie sich aus den Bohrungen 23 im Exzenterzapfen 18 lösen. Der Exzenterzapfen 18 kann dann gegenüber der Exzenterbüchse 19 verdreht und durch Einschieben der Bolzen 20 in andere der Bohrungen 23 im Exzen­ terzapfen 18 wieder mit der Exzenterbüchse 19 starr verbunden werden. Um das gegenseitige Verdrehung von Exzenterzapfen 18 und Exzenterbüchse 19 zu erleichtern, kann man mit äquivalenten Kupplungseinrichtungen (nicht dargestellt) den Kopf 21 der Pleuelstange 5 vorübergehend mit der Exzenterbüchse 19 drehfest kuppeln. Bei gelösten Bolzen 20 läßt sich dann durch Verdrehen der Kurbelwelle 7 der Exzenterzapfen in diejenige Drehstellung bringen, die der gewünschten Größe der einzustellenden Exzen­ trizität des zweiten Exzenters 6 entspricht.
Die Bewegung der Bolzen zum Lösen und Wiederherstellen der von ihnen geschaffenen Verbindungen der zugehörigen Bauteile können hydraulische oder pneumatische Einrichtungen verwendet werden, wie sie im Pressenbau für vergleichbare Zwecke üblich sind. Auf eine detaillierte Erläuterung kann daher an dieser Stelle ver­ zichtet werden.
Fig. 5 zeigt schematisch die wesentlichen Elemente einer Dop­ pelnadelmaschine in Zwillingsanordnung. Die Nadelmaschine umfaßt einen Rahmen 9, in dessen oberen Abschnitt zwei obere Vertikal-Kurbeltriebe 3o, 4o und in dessen unteren Abschnitt zwei untere Vertikal-Kurbeltriebe 3u, 4u angeordnet sind. Jeder Kurbeltrieb umfaßt eine Kurbelwelle 4o bzw. 4u mit einem Exzen­ ter 3o bzw. 3u und einer Pleuelstange, die einenends von den Exzentern angetrieben und anderenends gelenkig mit oberen bzw. unteren Nadelbalkenträgern 36 bzw. 37 verbunden sind. An den Nadelbalkenträgern 36 und 37 sind jeweils Nadelbalken 1 befe­ stigt, die Nadelbretter 39 tragen, die mit Nadeln 11 bestückt sind, von den hier nur wenige dargestellt sind. Die Nadeln 11 treten jeweils durch Schlitzplatten 12, in denen Schlitze 42 (siehe Fig. 3) ausgebildet sind, die sich in Transportrichtung der zu vernadelnden Faservliesbahn (nicht dargestellt) erstrecken. Zwischen zwei einander gegenüberstehenden Schlitz­ platten 12, befindet sich jeweils eine Vernadelungszone, durch die zu vernadelnde Vliesbahn hindurchgeführt wird. Der Zufüh­ rung und dem Abtransport dieser Vliesbahn dienen Zuführ- und Abzugswalzen 15 bzw. 16. Man erkennt ferner im oberen und unte­ ren Abschnitt des Rahmens 9 Ausgleichswellenanordnungen 46 zum Massenausgleich der sich vertikal bewegenden Massen von Exzen­ tern, Pleueln und damit verbundenen Teilen. Anzumerken ist ferner, daß mittels Verbindern 37 die oberen und unteren Nadel­ balkenträger 36 und 37 jeweils starr miteinander verbunden sind.
Insoweit ist die beschriebene Konstruktion konventionell. Sie unterscheidet sich zudem von der nach Fig. 2 dadurch, daß der Niederhalter von Fig. 2 durch eine zweite Stichplatte ersetzt ist.
Gemäß der Erfindung sind den oberen und unteren Nadelbalken 1 ein oberer Horizontal-Kurbeltrieb 48 bzw. ein unterer Horizon­ tal-Kurbeltrieb 49 zugeordnet. Der obere Horizontal-Kurbeltrieb 48 besteht aus einem Exzenter 50, der eine obere Pleuelstange 51 antreibt, dessen dem Exzenter 50 fernes Ende an dem Verbin­ der 47 der oberen Nadelbalkenträger 36 angelenkt ist, während der untere Horizontal-Kurbeltrieb 49 aus einem unteren Exzenter 52 mit darauf geführter unterer Pleuelstange 53 besteht, deren dem Exzenter 52 abgewandtes Ende an dem Verbinder 47 der unte­ ren Nadelbalkenträger 37 angelenkt ist. Antriebseinrichtungen für die Exzenter 50 und 52 sind aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt.
Wie aus Fig. 5 an Hand der gezeichneten Stellungen der oberen und unteren Exzenter 3o bzw. 3u zu entnehmen ist, sind die Ver­ tikal-Kurbeltriebe im Gegentakt angetrieben. Dementsprechend nehmen die oberen Nadelbalken 1 ihre untere Endstellung ein, wenn sich auch die unteren Nadelbalken 1 in ihrer unteren End­ stellung befinden, d. h. die Nadeln 11 an den oberen Nadelbret­ tern 39 sind in das Vlies (nicht dargestellt) eingestochen, während die Nadeln 11 an den unteren Nadelbrettern 39 vollstän­ dig aus dem Vlies herausgezogen sind. Es ist ferner aus der Stellung der oberen und unteren Exzenter 50 und 52 der Horizon­ tal-Kurbeltriebe 48 und 49 zu erkennen, daß die Drehwinkellagen um 180° gegeneinander versetzt sind. Der Sinn dieser Maßnahme wird unter Bezugnahme auf Fig. 6a bis 6d näher erläutert.
Fig. 6a zeigt den der Fig. 5 entsprechenden Zustand, bei dem die an den oberen Nadelbrettern 36 befestigten Nadeln 11, nach­ folgend mit "obere" Nadeln bezeichnet, in die Vliesbahn V maxi­ mal eingestochen sind, die "unteren" Nadeln aber keine Berüh­ rung mit der Vliesbahn V haben. Während des anschließenden Teilzyklus der Bewegung der Vertikal-Kurbeltriebe werden die oberen Nadeln aus der Vliesbahn V herausgezogen, während die "unteren" Nadeln an die Vliesbahn herangeführt werden. Wie der in Fig. 6b dargestellte Zustand zeigt, sind dabei die "oberen" Nadeln horizontal extrem nach links, also in Transportrichtung der Vliesbahn bewegt worden, während die "unteren" Nadeln ent­ gegen der Transportrichtung der Vliesbahn horizontal extrem nach rechts bewegt worden sind. Im nachfolgenden Teilzyklus der Bewegung, dessen Ende in Fig. 6c dargestellt ist, werden die in die Vliesbahn V eingestochenen unteren Nadeln in Transportrich­ tung der Vliesbahn bewegt, während die oberen Nadeln entgegen dieser Transportrichtung bewegt werden. Diese letztgenannten Bewegungskomponenten in horizontaler Richtung dauern bis zu dem in Fig. 6d gezeigten Ende des vierten Teilzyklus an, wo die unteren Nadeln die Vliesbahn V wieder verlassen und die oberen Nadeln beginnen, in die Vliesbahn V einzustechen. Im Anschluß daran werden die oberen und die unteren Nadeln in die in Fig. 6a gezeigten Positionen zurückbewegt. Im in die Vliesbahn V eingestochenen Zustand machen somit die Nadeln 10 deren die Horizontalbewegung mit.
Durch die Gegenläufigkeit der Bewegungen der Nadelbalken in horizontaler Richtung ist in vorteilhafter Weise ein Massenaus­ gleich der Nadelbalken in horizontaler Richtung gegeben.
Da bei Gegentaktbetrieb gemäß der zuvor erläuterten Ausfüh­ rungsform die Nadeln 11 nicht miteinander kollidieren können, ist es möglich, die oberen und unteren Nadelbretter identisch zu bestücken, wobei die Nadeln ggf. auch gleichachsig angeord­ net sein können. Ein solches Bestückungsbild ist in Fig. 7 dar­ gestellt. Fig. 7 zeigt einen Ausschnitt aus einer Schlitzplatte 12. Jeweils einer Gruppe von Nadeln 11 ist ein gemeinsamer, sich in Vliestransportrichtung erstreckender Schlitz 42 zuge­ ordnet, der eine gewisse Überlänge aufweist, um der in Vlies­ transportrichtung verlaufenden horizontalen Bewegungskomponente der Nadelbalken und der von ihnen gehaltenen Nadeln Rechnung zu tragen. Man erkennt in Fig. 7, daß die Schlitze in Vliestrans­ portrichtung aufeinanderfolgender Nadelgruppen seitlich gegen­ einander versetzt sind, um eine gleichmäßige Vernadelung der Vliesbahn ohne Ausbildung von Streifen zu erhalten.
Es ist aber auch möglich, die Vertikal-Kurbeltriebe im Gleich­ takt zu betreiben, so daß die von ihnen getragenen Nadeln gleichzeitig von beiden Seiten in die Vliesbahn eintreten. In diesem Fall muß Sorge getragen werden, daß obere und untere Nadeln nicht miteinander kollidieren. Geeignete Nadelbilder sind in den Fig. 8a und 8b dargestellt, von denen die Fig. 8a das Nadelbestückungsbild an den oberen Nadelbrettern und Fig. 8b das Nadelbestückungsbild an den unteren Nadelbrettern zeigt. Wie aus einem Vergleich der Fig. 8a mit der Fig. 8b zu entneh­ men ist, sind die Nadeln 11 der oberen Nadelbretter gegenüber den Nadeln 11 der unteren Nadelbretter in Vliestransportrich­ tung um etwa eine halbe Nadelteilung gegeneinander versetzt.
Im Betrieb treten die oberen Nadeln zwischen den unteren Nadeln in die Schlitze 42 der unteren Schlitzplatte ein, während die Nadeln der unteren Nadelbretter zwischen den oberen Nadeln in die Schlitze der oberen Schlitzplatte eintreten. Es erfolgt dadurch eine innige Verfilzung der Vliesbahn. Man erkennt auch, daß bei der Ausführungsform nach den Fig. 8a und 8b die Nadel­ dichte an jedem Nadelbrett nur etwa halb so groß ist, wie die Nadeldichte bei der Ausführungsform nach Fig. 7.
Es sei abschließend erwähnt, daß zur Erzielung eines Massenaus­ gleichs die jeweils einander benachbarten Vertikal-Kurbeltriebe 2 bzw. 3 vorteilhafterweise zueinander gegenläufig angetrieben sind. Bei im Gleichtakt angetriebenen oberen und unteren Nadel­ balken sind zweckmäßigerweise auch die Horizontal-Kurbeltriebe gegenläufig angetrieben.

Claims (19)

1. Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine zur Bearbeitung einer Faservliesbahn, die von einer Fördereinrichtung in einer vorge­ gebenen Laufrichtung durch die Nadelmaschine bewegt wird, mit wenigstens einem ersten Kurbeltrieb zur Erzeugung einer im wesentlichen vertikal zur zu bearbeitenden Faservliesbahn ver­ laufenden Hubbewegung eines zugehörigen Nadelbalkens und mit einer Führungseinrichtung, die den Nadelbalken auf seinem Hub­ weg seitlich führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs­ einrichtung von wenigstens einem zweiten Kurbeltrieb (5, 6, 7, 17) gebildet ist, der mit dem ersten Kurbeltrieb (2, 3, 4, 10) syn­ chron angetrieben ist und wenigstens eine an dem Nadelbalken (1) angebrachte Pleuelstange (5) umfaßt, die dem Nadelbalken (1) eine parallel zur Laufrichtung der Faservliesbahn verlau­ fende hin- und hergehende Bewegungskomponente verleiht.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kurbeltrieb von einer Zwillingsanordnung aus zwei syn­ chron und phasengleich umlaufenden Kurbelwellen mit zugehörigen Exzentern und Pleuelstangen gebildet ist und die Pleuelstange (5) des zweiten Kurbeltriebes gelenkig mit dem Nadelbalken (1) verbunden ist.
3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelbalken durch einen einzelnen Kurbeltrieb mit einer Pleuel­ stange (2), die mit dem Nadelbalken (1) gelenkig verbunden ist, in die vertikal zur Faservliesbahn verlaufende Hubbewegung ver­ setzt ist und zwei zweite Kurbeltriebe vorgesehen sind, deren Pleuelstangen (5) an unterschiedlichen Punkten am Nadelbalken (1) angelenkt sind, die in Hubrichtung des Nadelbalkens (1) gesehen einen Abstand voneinander haben.
4. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelbalken (1) durch einen einzelnen Kurbeltrieb (2, 3, 4, 10) mit einer Pleuelstange (2), die mit dem Nadelbalken (1) gelen­ kig verbunden ist, in die vertikal zur Faservliesbahn verlau­ fende Hubbewegung versetzt ist und der zweite Kurbeltrieb (5, 6, 7) eine Pleuelstange (5) aufweist, deren eines Ende starr mit dem Nadelbalken (1) verbunden ist.
5. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelbalken durch einen einzelnen Kurbeltrieb (2, 3, 4) mit einer Pleuelstange (2), die mit dem Nadelbalken (1) starr verbunden ist, in die vertikal zur Faservliesbahn verlaufende Hubbewegung versetzt ist und der zweite Kurbeltrieb (5, 6, 7, 17) eine Pleuel­ stange (5) aufweist, deren eines Ende gelenkig mit dem Nadel­ balken verbunden ist.
6. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorhanden sind, mit denen die Phasenlage der von dem zweiten Kurbeltrieb erzeugten Bewegungs­ komponente gegen jener der vom ersten Kurbeltrieb erzeugten Hubbewegung verstellbar ist.
7. Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswellen des ersten Kurbeltriebs und des zweiten Kurbel­ triebs über ein Zwischengetriebe (26) miteinander verbunden sind, das verstellbare Einrichtungen (27) für die Änderung der Phasenbeziehung zwischen den Antriebswellen (4, 7) der Kurbel­ triebe aufweist.
8. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe einen Zahnriemen (26) umfaßt, der auf den Antriebswellen (4, 7) der Kurbeltriebe befestigte Zahnriemenscheiben umschlingt.
9. Antrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg jedes Trums der Zahnriemens (26) zwischen den Zahnriemenschei­ ben jeweils wenigstens eine verstellbare Umlenkrolle (27) ange­ ordnet ist, mit denen die Längen jener Zahnriementrums gegen­ seitig veränderbar sind.
10. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe einen Zahnriemen aufweist, der eine Antriebs- und Abtriebszahnrolle umschlingt und bezüglich einer dieser Rollen wahlweise außer Eingriff bringbar ist.
11. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe eine ein- und ausrückbare Kupplung aufweist, die An- und Abtriebselemente hat, die in unterschiedlichen gegenseitigen Drehstellungen miteinander in Eingriff bringbar sind.
12. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die ersten und zweiten Kurbeltriebe von voneinan­ der unabhängigen Elektromotoren angetrieben sind, und daß den Elektromotoren eine Synchroneinrichtung zugeordnet ist, die einen synchronen Lauf der beiden Elektromotoren sicherstellt, und daß eine Phasenschiebereinrichtung vorgesehen ist, mit deren Hilfe durch Beeinflussung wenigstens eines der Elektro­ motoren die Drehphase der Abtriebswelle des einen Elektromotors gegenüber derjenigen der Abtriebswelle des anderen Elektromo­ tors verstellbar ist.
13. Antrieb nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromotoren Synchronmotoren sind, die von einer frequenzver­ änderlichen Wechselspannung versorgt sind.
14. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubhöhe der bzw. des zweiten Kurbel­ triebe(s) (5, 6, 7, 17) proportional zur Hubhöhe des ersten Kur­ beltriebes (2, 3, 4, 10) verstellbar ist.
15. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Hubhöhe der bzw. des zweiten Kurbeltriebe(s) (5, 6, 7, 17) unabhängig von der Hubhöhe des ersten Kurbeltriebes (2, 3, 4, 10) verstellbar ist.
16. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die zweite(n) Kurbeltrieb(e) jeweils einen auf einer Kurbelwelle (7) angeordneten Exzenter­ zapfen (18) aufweist, auf dem eine Exzenterbüchse (19) ange­ ordnet ist, auf der der Kopf (21) der Pleuelstange (5) des zweiten Kurbeltriebes drehbar gelagert ist, und daß der Exzen­ terzapfen (18) und die Exzenterbüchse (18) zur Verstellung der Hubhöhe des zweiten Kurbeltriebes in unterschiedlichen gegen­ seitigen Drehstellungen miteinander drehfest kuppelbar sind.
17. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche für eine Doppelnadelmaschine mit wenigstens einer Vernadelungszone und einem Paar beidseitig der Vernadelungszone angeordneter Nadel­ balken (1), die jeweils eine Vielzahl von gegen die Vernade­ lungszone gerichteter Nadeln (11) tragen und jeweils von einem Vertikal-Kurbeltrieb in gegen die Vernadelungszone und von die­ ser weg gerichteten, gleichfrequenten, oszillierenden Vertikal­ bewegungen angetrieben sind, um die Nadeln (11) in die Vernade­ lungszone befindliche Faservliesbahn einzustechen, wobei jedem Nadelbalken (1) ein Horizontal-Kurbeltrieb (48, 49) zugeordnet ist, der den Nadelbalken (1) eine parallel zur Transportrich­ tung der Faservliesbahn in der Vernadelungszone gerichtete, vor- und zurückverlaufende, mit der Vertikalbewegung der Nadel­ balken (1) gleichfrequente Horizontalbewegungskomponente ver­ leiht, und daß die Kreisfrequenzen der beiden Horizontal-Kur­ beltriebe (48, 49) um 180° gegeneinander versetzt sind, wenn die Kreisfrequenzen der Vertikal-Kurbeltriebe um 180° gegeneinander versetzt sind, derart, daß bei Bewegung des einen Nadelbalkens (1) mittels seines Vertikal-Kurbeltriebes aus einer Extrem­ stellung in Richtung auf die Vernadelungszone sein Horizontal-Kur­ beltrieb (48) ihn anfänglich in einer entgegen der Trans­ portrichtung der Faservliesbahn gerichteten Bewegung antreibt, während der andere Nadelbalken (1) von seinem Horizontal-Kur­ beltrieb (49) gleichzeitig eine in Transportrichtung der Faser­ vliesbahn verlaufende Bewegungskomponente erhält.
18. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 16 für eine Doppel­ nadelmaschine mit wenigstens einer Vernadelungszone und einem Paar beidseitig der Vernadelungszone angeordneter Nadelbalken, die jeweils eine Vielzahl von gegen die Vernadelungszone gerichteter Nadeln (11) tragen und jeweils von einem Vertikal-Kur­ beltrieb in gegen die Vernadelungszone und von dieser weg gerichteten, gleichfrequenten, oszillierenden Vertikalbewegun­ gen angetrieben sind, um die Nadeln (11) in die in der Vernade­ lungszone befindliche Faservliesbahn einzustechen, wobei jedem Nadelbalken (1) ein Horizontal-Kurbeltrieb (48, 49) zugeordnet ist, der dem Nadelbalken (1) eine parallel zur Transportrich­ tung der Faservliesbahn in der Vernadelungszone gerichtete, vor- und zurückverlaufende, mit den Vertikalbewegungen der Nadelbalken (1) gleichfrequente Horizontalbewegungskomponente verleihen, und daß die beiden Horizontal-Kurbeltriebe (48, 49) einander gleichphasig angetrieben sind, wenn die Vertikal-Kur­ beltriebe einander gleichphasig angetrieben sind, wobei die Bestückung der an den Nadelbalken (1) befestigten Nadelbretter (39) mit Nadeln (11) derart ist, daß die Achsen der Nadeln (11) des einen Nadelbalkens (1) gegenüber den Achsen der Nadeln (11) des anderen Nadelbalkens (1) versetzt sind, wobei die Zeitabstimmung der Kurbelbewegungen der Horizontal- und Vertikal-Kurbeltriebe derart ist, daß bei Bewegung der Nadel­ balken (1) mittels der Vertikal-Kurbeltriebe aus einer Extrem­ stellung in Richtung auf die Vernadelungszone die Horizontal-Kur­ beltriebe den Nadelbalken (1) anfänglich eine gegen die Transportrichtung und später in der Transportrichtung der Faservliesbahn verlaufende Bewegungskomponente und zurück ver­ leihen.
19. Antrieb nach einem der Ansprüche 17 und 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in Vliestransportrichtung gesehen zwei Vernade­ lungszonen in engem Abstand hintereinander angeordnet sind, von denen die jeweils einander benachbarten Nadelbalken (1) starr miteinander verbunden sind, wobei deren zugehörige Vertikal-Kurbeltriebe jeweils einander gegenläufig umlaufen.
DE19615697A 1995-09-15 1996-04-19 Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine Expired - Lifetime DE19615697B4 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19615697A DE19615697B4 (de) 1995-09-15 1996-04-19 Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine
US08/699,881 US5732453A (en) 1995-09-15 1996-08-15 Needle bar driving apparatus of a needle loom
FR9610796A FR2738846B1 (fr) 1995-09-15 1996-09-04 Dispositif d'entrainement des barres d'aiguilles d'une aiguilleteuse pour le traitement d'une nappe de feutre non tisse
AT0160396A AT409869B (de) 1995-09-15 1996-09-10 Nadelbalkenantrieb einer nadelmaschine
IT96MI001877A IT1284517B1 (it) 1995-09-15 1996-09-12 Azionamento della barra porta-aghi di una agugliatrice

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19534261.5 1995-09-15
DE19534261 1995-09-15
DE19615697A DE19615697B4 (de) 1995-09-15 1996-04-19 Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19615697A1 true DE19615697A1 (de) 1997-03-20
DE19615697B4 DE19615697B4 (de) 2006-04-20

Family

ID=7772276

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19615697A Expired - Lifetime DE19615697B4 (de) 1995-09-15 1996-04-19 Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19615697B4 (de)

Cited By (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19730532A1 (de) * 1997-07-16 1999-01-21 Dilo Kg Maschf Oskar Nadelmaschine
FR2776678A1 (fr) * 1998-03-31 1999-10-01 Fehrer Textilmasch Dispositif d'aiguilletage d'un matelas de fibres
DE19822725A1 (de) * 1998-05-20 1999-11-25 Dilo Kg Maschf Oskar Vorrichtung zum Vernadeln einer Faservliesbahn
US6266856B1 (en) 1999-10-29 2001-07-31 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Facility for needling of fleece
US6389665B1 (en) 1999-10-08 2002-05-21 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Facility for needling of fleece
FR2823772A1 (fr) * 2001-04-19 2002-10-25 Fehrer Textilmasch Dispositif pour aiguilleter un matelas de fibres
FR2830878A1 (fr) * 2001-10-16 2003-04-18 Dilo Kg Maschf Oskar Dispositif de fabrication d'un voile aiguillete
US6568051B2 (en) 2001-10-23 2003-05-27 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a non-woven material
AT410554B (de) * 2000-12-06 2003-06-25 Fehrer Textilmasch Vorrichtung zum nadeln eines vlieses
US6584659B2 (en) 2001-09-06 2003-07-01 Textilemaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a non-woven material
US6735837B2 (en) 2001-06-12 2004-05-18 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a non-woven material
DE102004043890B3 (de) * 2004-09-08 2006-04-20 Oskar Dilo Maschinenfabrik Kg Nadelmaschine
WO2008151961A1 (de) * 2007-06-15 2008-12-18 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum vernadeln einer vliesbahn
WO2009109553A1 (de) * 2008-03-03 2009-09-11 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum vernadeln einer faserbahn
WO2009127520A1 (de) * 2008-04-17 2009-10-22 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum vernadeln einer faserbahn
EP2886694A1 (de) 2013-12-17 2015-06-24 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Verfahren zum Antreiben eines Nadelbalkens in einer Nadelmaschine
EP3372716B1 (de) 2017-03-09 2019-09-04 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Nadelmaschine
EP3693501A1 (de) * 2019-02-06 2020-08-12 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Nadelmaschine
US20220145504A1 (en) * 2019-04-17 2022-05-12 Andritz Asselin-Thibeau Needling machine or needling line with multi-needle boards
CN116121959A (zh) * 2023-03-29 2023-05-16 南通大学 一种脆性纤维用针刺机构及使用方法
CN116922791A (zh) * 2023-06-25 2023-10-24 荆州市益海科技有限公司 一种穿刺针气动粘接设备
CN117488485A (zh) * 2023-11-14 2024-02-02 甘肃郝氏碳素新材料有限公司 用于碳毡的针刺机
DE102024132797A1 (de) * 2024-11-11 2026-05-13 Oskar Dilo, Maschinenfabrik, Kommanditgesellschaft Nadelmaschine und Verfahren zum Betreiben einer solchen

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3412819B1 (de) * 2017-06-08 2019-12-25 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Nadelmaschine

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1803342A1 (de) * 1968-10-16 1970-05-21 Heuer Otto Nadelmaschine mit Zusatzbewegung
IT957362B (it) * 1972-04-17 1973-10-10 Pratesi A Macchina agugliatrice a piastre di aghi autoalimentanti per formazio ne distrati di fibre tessili legate senza tessitura
DE7717626U1 (de) * 1977-06-03 1977-09-29 Oskar Dilo Maschinenfabrik, Kg, 6930 Eberbach Nadelfilzmaschine mit einer fuehrungsvorrichtung fuer den nadelbalken
DE2900935C2 (de) * 1979-01-11 1986-10-16 Oskar Dilo Maschinenfabrik Kg, 6930 Eberbach Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Velour-Nadelvliesstoffbahnen

Cited By (41)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19730532A1 (de) * 1997-07-16 1999-01-21 Dilo Kg Maschf Oskar Nadelmaschine
EP0892102A3 (de) * 1997-07-16 1999-05-26 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Nadelmaschine
FR2776678A1 (fr) * 1998-03-31 1999-10-01 Fehrer Textilmasch Dispositif d'aiguilletage d'un matelas de fibres
DE19910945B4 (de) * 1998-03-31 2008-07-31 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Ag Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
US6000112A (en) * 1998-03-31 1999-12-14 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a web
US6065194A (en) * 1998-05-20 2000-05-23 Oskar Dilo Maschinenfabrik Kg Apparatus for needling a fiber fleece web
DE19822725A1 (de) * 1998-05-20 1999-11-25 Dilo Kg Maschf Oskar Vorrichtung zum Vernadeln einer Faservliesbahn
DE19822725B4 (de) * 1998-05-20 2006-09-28 Oskar Dilo Maschinenfabrik Kg Vorrichtung zum Verfestigen einer Faservliesbahn
US6389665B1 (en) 1999-10-08 2002-05-21 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Facility for needling of fleece
DE10043534B4 (de) * 1999-10-08 2011-05-26 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Ag Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
DE10046163B4 (de) * 1999-10-29 2007-07-12 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Ag Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
US6266856B1 (en) 1999-10-29 2001-07-31 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Facility for needling of fleece
DE10149289B4 (de) * 2000-12-06 2004-07-29 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Ag Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
AT410554B (de) * 2000-12-06 2003-06-25 Fehrer Textilmasch Vorrichtung zum nadeln eines vlieses
US6622359B2 (en) 2000-12-06 2003-09-23 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a non-woven
DE10215037B4 (de) * 2001-04-19 2009-08-13 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Ag Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
US6748633B2 (en) 2001-04-19 2004-06-15 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktienegesellschaft Apparatus for needling a non-woven material
FR2823772A1 (fr) * 2001-04-19 2002-10-25 Fehrer Textilmasch Dispositif pour aiguilleter un matelas de fibres
US6735837B2 (en) 2001-06-12 2004-05-18 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a non-woven material
AT411468B (de) * 2001-09-06 2004-01-26 Fehrer Textilmasch Vorrichtung zum nadeln eines vlieses
US6584659B2 (en) 2001-09-06 2003-07-01 Textilemaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a non-woven material
FR2830878A1 (fr) * 2001-10-16 2003-04-18 Dilo Kg Maschf Oskar Dispositif de fabrication d'un voile aiguillete
US6568051B2 (en) 2001-10-23 2003-05-27 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Aktiengesellschaft Apparatus for needling a non-woven material
DE102004043890B3 (de) * 2004-09-08 2006-04-20 Oskar Dilo Maschinenfabrik Kg Nadelmaschine
WO2008151961A1 (de) * 2007-06-15 2008-12-18 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum vernadeln einer vliesbahn
US8069541B2 (en) * 2007-06-15 2011-12-06 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Device for needling a nonwoven web
CN101680145B (zh) * 2007-06-15 2012-06-20 恒天(奥地利)控股有限公司 用于对非织造织物纤维网进行针刺的设备
WO2009109553A1 (de) * 2008-03-03 2009-09-11 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum vernadeln einer faserbahn
WO2009127520A1 (de) * 2008-04-17 2009-10-22 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum vernadeln einer faserbahn
EP2886694A1 (de) 2013-12-17 2015-06-24 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Verfahren zum Antreiben eines Nadelbalkens in einer Nadelmaschine
US9273420B2 (en) 2013-12-17 2016-03-01 Oskar Dilo Maschinenfabrik Kg Method for actuating a needle bar in a needling machine
EP3372716B1 (de) 2017-03-09 2019-09-04 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Nadelmaschine
EP3693501A1 (de) * 2019-02-06 2020-08-12 Oskar Dilo Maschinenfabrik KG Nadelmaschine
US20220145504A1 (en) * 2019-04-17 2022-05-12 Andritz Asselin-Thibeau Needling machine or needling line with multi-needle boards
US11946180B2 (en) * 2019-04-17 2024-04-02 Andritz Asselin-Thibeau Needling machine or needling line with multi-needle boards
CN116121959A (zh) * 2023-03-29 2023-05-16 南通大学 一种脆性纤维用针刺机构及使用方法
CN116121959B (zh) * 2023-03-29 2023-10-31 南通大学 一种脆性纤维用针刺机构及使用方法
CN116922791A (zh) * 2023-06-25 2023-10-24 荆州市益海科技有限公司 一种穿刺针气动粘接设备
CN117488485A (zh) * 2023-11-14 2024-02-02 甘肃郝氏碳素新材料有限公司 用于碳毡的针刺机
CN117488485B (zh) * 2023-11-14 2024-06-07 甘肃郝氏碳素新材料有限公司 用于碳毡的针刺机
DE102024132797A1 (de) * 2024-11-11 2026-05-13 Oskar Dilo, Maschinenfabrik, Kommanditgesellschaft Nadelmaschine und Verfahren zum Betreiben einer solchen

Also Published As

Publication number Publication date
DE19615697B4 (de) 2006-04-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT409869B (de) Nadelbalkenantrieb einer nadelmaschine
DE19615697B4 (de) Nadelbalkenantrieb einer Nadelmaschine
EP0892102B1 (de) Nadelmaschine
AT392297B (de) Nadelvorrichtung zum herstellen einer gemusterten filzbahn
EP2918719B1 (de) Verfahren zur Homogenisierung des Einstichbildes bei einem vernadelten Vlies
EP3372716B1 (de) Nadelmaschine
EP2158348A1 (de) Vorrichtung zum vernadeln einer vliesbahn
DE19513392A1 (de) Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
DE19648224A1 (de) Tufting-Maschine mit einem Riementrieb
AT411602B (de) Verfahren und vorrichtung zum vernadeln eines faservlieses mit hilfe von drehbaren nadeln
DE10036821B4 (de) Vorrichtung zum Mustern einer Filzbahn durch ein Nadeln mit einer Nadelungseinrichtung
DE102004043890B3 (de) Nadelmaschine
DE10215037A1 (de) Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
DE19822725B4 (de) Vorrichtung zum Verfestigen einer Faservliesbahn
DE2264257A1 (de) Verfahren und nadelmaschine zum herstellen von faservliesen
CH660383A5 (de) Flachstrickmaschine.
EP2025789A1 (de) Anlage und Verfahren zur Vernadelung einer Vliesbahn
DE10019020A1 (de) Rahmenantrieb für eine Stickmaschine
EP3363939A2 (de) Doppelfonturige kettenwirkmaschine
EP2886694B1 (de) Verfahren zum Antreiben eines Nadelbalkens in einer Nadelmaschine
DE2951386A1 (de) Kuliereinrichtung fuer flachstrickmaschinen
CH618749A5 (en) Knitting machine
DE4122358C2 (de)
DE69505005T2 (de) Nadelmaschine mit zwei nadelbetten
DE2429016A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines genadelten textilmaterials

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8364 No opposition during term of opposition
R071 Expiry of right