DE19625005A1 - Selbstverriegelnde Steckverbindung - Google Patents

Selbstverriegelnde Steckverbindung

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DE19625005A1
DE19625005A1 DE1996125005 DE19625005A DE19625005A1 DE 19625005 A1 DE19625005 A1 DE 19625005A1 DE 1996125005 DE1996125005 DE 1996125005 DE 19625005 A DE19625005 A DE 19625005A DE 19625005 A1 DE19625005 A1 DE 19625005A1
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self
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Klaus-Peter Dipl Ing Ahmann
Oliver Hoffmann
Fritz Kotauczek
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Daimler Benz AG
Mercedes Benz AG
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Daimler Benz AG
Mercedes Benz AG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/12Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members
    • F16L37/14Joints secured by inserting between mating surfaces an element, e.g. a piece of wire, a pin, a chain
    • F16L37/142Joints secured by inserting between mating surfaces an element, e.g. a piece of wire, a pin, a chain where the securing element is inserted tangentially
    • F16L37/144Joints secured by inserting between mating surfaces an element, e.g. a piece of wire, a pin, a chain where the securing element is inserted tangentially the securing element being U-shaped

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbstverriegelnde Steckverbindung mit einem Aufnahmeteil und einem länglichen Einsteckteil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Sicherungsele­ ment gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 7.
Für den Einsatz in Kraftfahrzeugen wie auch bei vielen anderen Anwendungen besteht immer ein Bedarf nach kostengünstigen, be­ triebssicheren und leicht zu montierenden Steckverbindungen bei­ spielsweise zur Verbindungen von strömungsmittelführenden Lei­ tungen, wie Kraftstoff- oder Kühlmittelleitungen. Eine weitere Anwendung betrifft die Verbindungen zwischen einem steckbaren Meßeinsatz und einem an einer Meßstelle fest montierten Aufnah­ meteil, wie sie beispielsweise bei eine Meßeinsatz zur Tempera­ turmessung an einem Fahrzeugmotor auftritt. Bei herkömmlichen Schraubkupplungen fallen erhebliche Montagezeiten beim Auf­ schrauben einer Kappe auf eine Armatur und Anziehen der Kappe auf das richtige Drehmoment an.
Aus der DE 31 43 015 A1 ist eine gattungsgemäße selbstverrie­ gelnde Steckverbindung zur Verbindung von strömungsmittelführen­ den Leitungen bekannt, bei der eine in eine Bohrung des Aufnah­ meteils eingeführte Leitung mittels eines in das Aufnahmeteil vormontierbaren Sicherungselementes gegen axiale Verschiebung verriegelbar ist. Das Sicherungselement ist im vormontierten Zu­ stand gegen Verlieren gesichert. Die bekannte Steckverbindung ermöglicht einen Anschluß der Leitungen einschließlich der axia­ len Lagesicherung in einem Schritt ohne weiteres Werkzeug. Nach­ teilig an dieser Steckverbindung ist jedoch, daß zur Entriege­ lung der Steckverbindung, das Sicherungselement vollständig aus dem Aufnahmeteil entfernt werden muß, damit die Leitungen ge­ trennt werden können. Die Handhabung ist daher umständlich und birgt die Gefahr, daß das Sicherungselement verloren geht.
Desweiteren ist aus der DE 34 40 753 A1 eine selbstverriegelnde Steckverbindung für eine Leitungskupplung bekannt, welche ein vormontierbares, verliergesichertes und selbsttätig einrastendes Sicherungselement aufweist. Eine Entriegelung des Einsteckteils ist durch manuellen Druck auf das u-förmig ausgebildete Siche­ rungselement möglich, ohne daß das Sicherungselement entnommen werden müßte. Die verschiedenen Funktionen werden durch genau aufeinander abgestimmte Führungsflächen am Sicherungselement und am Aufnahmeteil realisiert, was eine komplizierte und äußerst präzise Formgebung des Aufnahmeteils und des Sicherungselementes erforderlich macht. Eine kostengünstige Herstellung dieser Kom­ ponenten ist daher nur mittels Spritzgußverfahren möglich. Zudem sprechen die erforderlichen elastischen Eigenschaften des Siche­ rungselementes dafür, daß als Werkstoff für dieses nur ein Ela­ stomer einsetzbar ist. Insgesamt erscheint somit die bekannte Steckverbindung vor allem für Anwendungen geeignet, bei denen die Steckverbindung aus Kunststoff gefertigt sein kann. Für eine Anwendung im Fahrzeugbau, wo eine Steckverbindung unter sehr un­ terschiedlichen und zum Teil extrem schwankenden Temperatur- und Druckbelastungen stehen kann, ist die bekannte Steckverbindung jedoch weniger geeignet. Erwünscht ist daher eine Steckverbin­ dung, bei der alle Komponenten aus Metall kostengünstig herge­ stellt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Steckverbin­ dung bereitzustellen, welche neben einer selbsttätigen Verriege­ lung in der Endlage auch eine einfache manuelle Entriegelung er­ möglicht und die auf einfache Weise aus Metall herstellbar ist. Insbesondere soll die Steckverbindung chemisch, mechanisch und thermisch für den Einsatz an Brennkraftmaschinen tauglich sein.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmaie des Anspruchs 1 gelöst, wobei die Merkmale der Unteransprüche vorteilhafte Aus- und Wei­ terbildungen kennzeichnen.
Mit den von außen betätigbaren Handhaben des Sicherungselementes kann das Einsteckteil manuell entriegelt werden, indem die bei­ den Handhaben mit Daumen und Zeigefinger einer Hand zusammenge­ drückt werden. Mit dieser Ausgestaltung der Wirkverbindung zwi­ schen Handhaben und Schenkel sind vergleichsweise große Kräfte manuell einleitbar, so daß entsprechend große Federkräfte über­ wunden werden können. Durch die manuelle Krafteinleitung wird das Schenkelpaar aufgespreizt, so daß die Verrastung der Schen­ kel in die Nut des Einsteckteils aufgehoben wird und das Ein­ steckteil axial herausgezogen werden kann.
Das verwendete Sicherungselement ist gemäß den Merkmalen des An­ spruchs 7 auch allgemein zur axialen Lagesicherung eines zu si­ chernden länglichen Teils einsetzbar.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der erfin­ dungsgemäßen Steckverbindung ergeben sich aus den Unteransprü­ chen in Verbindung mit der folgenden Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dar­ gestellt und wird nachstehend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Steckverbin­ dung in gesicherte Endlage für einen zylindrischen Meßeinsatz,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Fläche A des Ausführungs­ beispiels mit einer Aufsicht auf das erfindungsgemäße Si­ cherungselement.
Das Ausführungsbeispiel in Fig. 1 zeigt einen zylindrischen Meßeinsatz, welcher das Einsteckteil 1 bildet und in die Bohrung 2 des Aufnahmeteils 3 bis zur Endlage eingeführt ist. Die Boh­ rung 2 ist innen weitgehend profilkomplementär zum Einsteckteil 1 ausgebildet. Zur Abdichtung kann ein Einsteckteil-Dichtungs­ ring 1.1 vorgesehen sein. Die sensorielle Funktion des Meßein­ satzes ist mit einen Kabelabgang 1.2 und einem Meßkopf 1.3 ange­ deutet. Ein Sicherungselement umgreift mit Schenkeln 4.1 eines Schenkelpaares das Einsteckteil 1. In der dargestellten Endlage rasten die Schenkel 4.1 beiderseitig in eine als umlaufende Ringnut mit rechteckigem Querschnitt ausgebildete Nut 5 des Ein­ steckteils 1 selbstsperrend ein und verriegeln das Einsteckteil 1 gegen axiale Verschiebung. Ein senkrecht zur Bohrung 2 sich erstreckender Führungsschlitz 6 in dem Aufnahmeteil 3 bildet die Halterung der Schenkel 4.1 und stützt das Sicherungselement ge­ genüber dem Aufnahmeteil 3 ab.
In Fig. 2 ist in der Aufsicht das Sicherungselement 4 mit den Schenkeln 4.1 und einstückig angeformten Handhaben 4.2 erkenn­ bar, die aus dem Aufnahmeteil 3 herausragen und von außen manu­ ell betätigbar sind. Die beiden Schenkel 4.1 sind über einen elastisch gegen eine Federkraft verbiegbaren Federsteg 4.3 ver­ bunden, wobei die Handhaben 4.2 jeweils in Verlängerung eines Schenkels 4.1 an dessen Verbindung zu dem Federsteg 4.3 einstüc­ kig angeformt sind. Mit dieser Ausgestaltung des Sicherungsele­ mentes 4 ist bei einer gemeinsamen Betätigung der beiden Handha­ ben 4.2, bei der diese entgegen der Federkraft des Federsteges 4.3 einander angenähert werden, eine Lageänderung der Schenkel in Richtung vergrößerter Öffnungsweite erwirkbar, zumindest bis zur Freigabe des Einsteckteils 1. Damit kann die Verriegelung der Steckverbindung auf sehr einfache Weise, nämlich durch Zu­ sammendrücken der Handhaben 4.2, aufgehoben und das Einsteckteil 1 aus der Bohrung 2 des Aufnahmeteils 3 herausgezogen werden. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise einen einfachen Ausbau des Meßeinsatzeinsatzes, welcher das Einsteckteil 1 bildet. Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Sicherungselementes 4 wird eine Wirkverbindung zwischen Handhaben 4.2 und Schenkel 4.1 hergestellt, durch die vergleichsweise große Kräfte manuell, mit Daumen und Zeigefinger einer Hand einleitbar sind. Entsprechend groß kann die zu überwindende Federkraft des Federsteges 4.3 di­ mensioniert sein, was insbesondere eine robuste Auslegung für den Einsatz an Brennkraftmaschinen zuläßt.
Desweiteren ist umgekehrt durch eine gemeinsame Betätigung der beiden Handhaben 4.2, bei der die Handhaben 4.2 entgegen der Fe­ derkraft des Federsteges 4.3 voneinander entfernt werden, eine Lageänderung der Schenkel 4.1 in Richtung verringerter Öffnungs­ weite erwirkbar, sofern die Bewegung der Schenkel 4.1 nicht durch ein von diesen umklammertes Einsteckteil 1 behindert wird. Diese Betätigungsweise wird gegebenenfalls zum Einbauen oder Entfernen des Sicherungselementes 4 aus dem Aufnahmeteil 3 benö­ tigt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung gemäß Fig. 1 weist das Ein­ steckteil 1 keilförmige Führungsflächen 1.4 auf, die als umlau­ fende Phase ausgebildet sind und welche den Durchmesser des Ein­ steckteils 1 über die Öffnungsweite des Schenkel 4.1 des Siche­ rungselementes im entspannten Zustand hinaus erweitern. Damit ist eine Lageänderung der Schenkel 4.1 in Richtung vergrößerter Öffnungsweite auch durch Kräfte erwirkbar, welche mit der Bewe­ gung des Einsteckteils 1 in Richtung auf die Endlage aufzuwenden sind, wobei die keilförmigen Führungsflächen 1.4 die Kräfte auf die Schenkel 4.1 in Richtung einer vergrößerten Öffnungsweite umleiten. Wird das Einsteckteil 1 von der Einsteckseite - von oben in Fig. 1 - in die Bohrung 2 eingeführt und unter Kraftein­ wirkung in Richtung auf die Endlage bewegt, so werden die Schen­ kel 4.1 durch die Führungsflächen 1.4 entgegen einer Federkraft aufgeweitet. Die entgegenwirkende Federkraft wird durch den ela­ stisch verbiegbaren Federsteg 4.3 oder durch eine Eigenelastizi­ tät der Schenkel 4.1 aufgebracht. Bei Erreichen der Endlage ra­ sten die Schenkel 4.1 selbstsperrend in die Nut 5 des Einsteck­ teils 1 ein. Damit ist die selbsttätige Verriegelung in einem Arbeitsgang mit dem Einführen des Einsteckteils 1 möglich.
Alternativ ist es auch denkbar, keilförmige Führungsfläche an dem Sicherungselement 4 anzubringen, welche die gewünschte Auf­ weitung der Schenkel 4.1 mit der Bewegung des Einsteckteils 1 in Richtung auf die Endlage bewirken.
Wenn das Aufnahmeteil 3, wie in Fig. 1 dargestellt, in eine Ge­ räte- oder Aggregatewand 3.1 eingebaut ist, kann bei vormontier­ tem Sicherungselement 4 der Einbau des Einsteckteils 1 ohne Werkzeug und mit einer Hand erfolgen. Zum Einbau des Aufnahme­ teils 3 in die Geräte- oder Aggregatewand 3.1 ist das Aufnahme­ teil 3 endseitig mit einem Schraubgewinde 3.2 versehen und weist ansonsten eine Sechskant-Schraubenmutterkontur 3.3 auf, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, welche das Festschrauben des Aufnah­ meteils 3 mittels eines Schraubenschlüssel ermöglicht. Zur Her­ stellung einer druckdichten Befestigung kann ein Dichtungsring 3.4 vorgesehen sein. Das Aufnahmeteil 3 wie es in der Zeichnung dargestellt ist, kann aufgrund der einfachen Geometrie als Auto­ maten-Drehteil mit Schraubencharakter aus Metall hergestellt werden. Alle für die Funktion der Steckverbindung wesentlichen Strukturen des Aufnahmeteils sind in spannender Verarbeitung, z. B. durch Bohren und Fräsen leicht herstellbar. Anstelle des Sechskants am Aufnahmeteil 3 kann eine beliebige andere schraub­ bare Geometrie vorgesehen sein. Alternativ kann das Aufnahmeteil in eine Gehäusewand integriert sein und in einem Arbeitsgang mit der Gehäusewand in einem Gußverfahren aus Kunststoff oder Alumi­ nium hergestellt werden.
Der senkrecht zur Bohrung 2 sich erstreckenden Führungsschlitz 6 ermöglicht bei Abwesenheit des Einsteckteils das Schenkelpaar 4.1 des Sicherungselementes von einer Seite radial soweit in den Bereich der Bohrung 2 in eine Sicherungslage einzuschieben, daß ein danach in die Bohrung 2 des Aufnahmeteils 3 eingeführtes Einsteckteil 1 von den Schenkeln 4.1 umgriffen wird und in der Endlage in der bereits beschriebenen Weise selbstsperrend ver­ riegelbar ist. In vorteilhafter Weise ist die innere Öffnungs­ weite der Schenkel 4.1 des Sicherungselementes 4 in entspanntem Zustand etwas größer als der Durchmesser des Einsteckteils 1 an seinem in Einführungsrichtung vorderen Ende gewählt, so daß auch zum Einführen des Einsteckteils 1 keine manuelle Betätigung der Handhaben 4.2 erforderlich ist.
Erfindungsgemäß sind der Führungsschlitz 6 und die Außenkontur des Sicherungselementes 4 so ausgebildet, daß beim Einschieben des Schenkelpaares 4.1 in Richtung auf die Sicherungslage zu­ nächst eine Lageänderung der Schenkel 4.1 entgegen einer Feder­ kraft in Richtung einer verringerten Öffnungsweite erforderlich ist, bevor bei Erreichen der Sicherungslage die Schenkel 4.1 wieder in Richtung größerer Öffnungsweite entspannen können. Zu diesem Zweck weist der Führungsschlitz 6 öffnungsseitig eine Verengung 6.1 auf, deren lichte Weite so bemessen ist, daß beim Einschieben des Schenkelpaares 4.1 in Richtung auf die Siche­ rungslage zunächst eine Lageänderung der Schenkel 4.1 entgegen einer Federkraft in Richtung einer verringerten Öffnungsweite erforderlich ist, bevor bei Erreichen der Sicherungslage die Schenkel 4.1 wieder in Richtung größerer Öffnungsweite entspan­ nen können. Durch diese Maßnahme ist ein in das Aufnahmeteil 3 vormontiertes Sicherungselement 4 gegen Verlieren gesichert. So­ wohl zum Einbauen als auch zum Entfernen des Sicherungselementes 4 aus dem Aufnahmeteil 3 können die beiden Schenkel 4.1 durch manuelles Aufspreizen der beiden Handhaben 4.2 in der bereits beschriebenen Weise einander angenähert werden, so daß die Ver­ engung 6.1 passierbar wird.
In einer vorteilhaften Weiterbildung sind die Außenkontur des Schenkelpaares 4.1 und der Führungsschlitz 6 im Bereich der Ver­ engung 6.1 so ausgebildet, daß durch eine beim Einschieben des Schenkelpaares 4.1 in Richtung auf die Sicherungslage aufzubrin­ gende Kraft in radiale Richtung, welche an den Berührungsflächen der Außenkontur der Schenkel 4.1 mit der Verengung 6.1 umgelenkt wird, eine Lageänderung der Schenkel 4.1 in Richtung einer ver­ ringerten Öffnungsweite erwirkbar ist. Geeignete Mittel zur Kraftumlenkung können durch angeschrägte Seitenflächen 6.2 an der Verengung 6.1 gebildet werden, wie dies in Fig. 2 darge­ stellt ist. Mit dieser Maßnahme kann das Sicherungselement 4 oh­ ne Betätigung der Handhaben 4.2, allein durch Ausübung eines ra­ dialen Druckes beim Einstecken in das Aufnahmeteil 3 vormontiert werden. In der Sicherungslage ist das Sicherungselement 4 dann in der bereits beschriebenen Weise vor Verlieren gesichert.
Sicherungselemente mit einstückig angeformten Handhaben und der beschriebenen Wirkungsweise sind allgemein zur axialen Lagesi­ cherung eines länglichen Teils einsetzbar. Vorteile beruhen ins­ besonderen darin, daß mittels der Handhaben die Schenkel des Si­ cherungselementes ohne Werkzeug manuell aufspreizbar sind.
Alternativ zu der in Fig. 2 gezeigten Form des Sicherungselemen­ tes sind Weiterbildungen und alternative Ausgestaltungen mög­ lich, welche die beschriebene Wirkverbindung zwischen Handhaben und Schenkel verwirklichen. Das Sicherungselement kann in einfa­ cher Weise und kostengünstig aus Federblech gestanzt werden. Ei­ ne vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, die Handhaben ergo­ nomisch dahingehend zu verbessern, daß einstückig angeformte Druckflächen geschaffen werden, welche eine bequeme Betätigung durch Daumen und Zeigefinger einer Hand ermöglichen. Dies kann bei einem Blechstanzteil durch senkrechtes Abwinkeln die Druck­ flächen bildenden Blechabschnitten an den Handhaben erfolgen. Das Blechstanzverfahren ermöglicht auch eine genaue Definition der Außenkontur des Sicherungselementes, was für die verschiede­ nen beschriebenen Kraftumlenkungswirkungen wichtig ist.
Eine alternative aber ähnlich wirkende Ausgestaltung des Siche­ rungselementes ist in Fig. 3 in einer in das Aufnahmeteil 3 ein­ gebauten und das Einsteckteil 1 umklammernden Lage dargestellt. Das Sicherungselement 7 weist wiederum zu jedem Schenkel 7.1 ei­ ne einstückig angeformte Handhabe 7.2 auf. Durch eine gemeinsame Betätigung der beiden Handhaben 7.2, bei der diese entgegen ei­ ner Federkraft einander angenähert werden, ist eine Lageänderung der Schenkel 7.1 in Richtung vergrößerter Öffnungsweite erwirk­ bar. Ebenso ist auch umgekehrt durch eine gemeinsame Betätigung der beiden Handhaben 7.2 entgegen einer Federkraft, bei der die Handhaben 7.2 voneinander entfernt werden, eine Lageänderung der Schenkel 7.1 in Richtung verringerter Öffnungsweite erwirkbar.
Die beiden Schenkel 7.1 sind an ihrem einen Ende über einen Fe­ dersteg 7.3 miteinander verbunden, wobei der Übergang fließend ist, wie in der Fig. 3 angedeutet. Mit ihrem anderen Ende gehen die Schenkel 7.1 jeweils in die einstückig angeformten und über Kreuz geführten Handhaben 7.2 über. Federkräfte, welche einer gemeinsamen Betätigung der beiden Handhaben 7.2 in einem diese einander annähernden oder diese voneinander entfernenden Sinn entgegenstehen, werden durch eine federnde Ausbildung der Schen­ kel 7.1 oder durch den Federsteg 7.3 aufgebracht. Damit die Schenkel 7.1 und der Federsteg 7.3 in einer Ebene verlaufen, weist einer der Schenkel 7.1 im Übergangsbereich zu der zugeord­ neten Handhabe eine Abstufung 7.4 auf, um die andere der beiden Handhaben 7.2 unterlaufen zu können.

Claims (10)

1. Selbstverriegelnde Steckverbindung mit einem Aufnahmeteil und einem länglichen Einsteckteil, welches in eine Bohrung des Auf­ nahmeteils bis zu einer Endlage einführbar ist, wo es mittels eines Sicherungselementes gegen axiale Verschiebung verriegelbar ist, indem das Sicherungselement mit einem Schenkelpaar das Ein­ steckteil klammerartig umgreift und die Schenkel bei Erreichen der Endlage in eine entsprechende Nut des Einsteckteils selbstsperrend einrasten, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (4; 7) zu jedem Schenkel (4.1; 7.1) eine einstückig angeformte, von außen betätigbare Handhabe (4.2; 7.2) aufweist, wobei durch eine gemeinsame Betätigung der beiden Handhaben (4.2; 7.2), bei der diese einander angenähert werden, eine Lageänderung der Schenkel (4.1; 7.1) in Richtung vergrößer­ ter Öffnungsweite entgegen einer Federkraft zumindest bis zur Freigabe des Einsteckteils (1) erwirkbar ist.
2. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageänderung der Schenkel (4.1) in Richtung vergrößerter Öffnungsweite auch durch Kräfte erwirkbar ist, welche mit dem Einführen des Einsteckteils (1) in Richtung auf die Endlage auf­ zuwenden sind, wobei keilförmige Führungsflächen (1.4) die Kräf­ te auf die Schenkel (4.1) in Richtung einer vergrößerten Öff­ nungsweite umleiten.
3. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (3) einen senkrecht zur Bohrung (2) sich erstreckenden Führungsschlitz (6) aufweist, in welchen bei Abwe­ senheit des Einsteckteils (1) das Schenkelpaar (4.1) des Siche­ rungselementes (4) von einer Seite radial soweit in den Bereich der Bohrung (2) in eine Sicherungslage einschiebbar ist, daß ein danach in die Bohrung (2) eingeführtes Einsteckteil (1) von den Schenkeln (4.1) umgriffen würde.
4. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz (6) eine Verengung (6.1) aufweist, deren lichte Weite so bemessen ist, daß beim Einschieben des Schenkel­ paares (4.1) in Richtung auf die Sicherungslage zunächst eine Lageänderung der Schenkel (4.1) entgegen einer Federkraft in Richtung einer verringerten Öffnungsweite erforderlich ist und bei Erreichen der Sicherungslage die Schenkel (4.1) wieder in Richtung größerer Öffnungsweite entspannen können.
5. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur des Schenkelpaares (4.1) und der Führungs­ schlitz (6) im Bereich der Verengung (6.1) so ausgebildet sind, daß durch eine beim Einschieben des Schenkelpaares (4.1) aufzu­ bringende Kraft in radiale Richtung, welche an den Berührungs­ flächen der Außenkontur der Schenkel (4.1) mit der Verengung (6.1) umgelenkt wird, eine Lageänderung der Schenkel (4.1) in Richtung einer verringerten Öffnungsweite erwirkbar ist.
6. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Lageänderung der Schenkel (4.1) in Richtung verrin­ gerter Öffnungsweite erforderliche Kraft durch eine gemeinsame Betätigung der beiden Handhaben (4.2), bei der die Handhaben (4.2) voneinander entfernt werden, einleitbar ist und mit dieser Betätigung die Verengung (6.1) für die Schenkel (4.1) passierbar ist.
7. Sicherungselement mit einem Schenkelpaar zur klammerartigen Umgreifung eines zu sichernden länglichen Teils, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (4; 7) zu jedem Schenkel (4.1; 7.1) eine einstückig angeformte Handhabe (4.2; 7.2) aufweist, wobei durch eine gemeinsame Betätigung der beiden Handhaben (4.2; 7.2), bei der diese entgegen einer Federkraft einander angenä­ hert werden, eine Lageänderung der Schenkel (4.1; 7.1) in Rich­ tung vergrößerter Öffnungsweite erwirkbar ist und durch eine ge­ meinsame Betätigung der beiden Handhaben (4.2; 7.2) entgegen ei­ ner Federkraft, bei der diese voneinander entfernt werden, eine Lageänderung der Schenkel (4.1; 7.1) in Richtung verringerter Öffnungsweite erwirkbar ist.
8. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1 oder Si­ cherungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (4.1) durch einen Federsteg (4.3) ver­ bunden sind und die Handhaben (4.2) jeweils in Verlängerung ei­ nes Schenkels (4.1) an dessen Verbindung zu dem Federsteg (4.3) einstückig angeformt sind, wobei die Federkräfte, welche einer gemeinsamen Betätigung der beiden Handhaben (4.2) in einem diese einander annähernden oder diese voneinander entfernenden Sinn entgegenstehen, durch den Federsteg (4.3) aufgebracht werden.
9. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1 oder Si­ cherungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (7.1) an ihrem einen Ende miteinander verbunden sind und mit ihrem anderen Ende jeweils in die ein­ stückig angeformten und über Kreuz geführten Handhaben (7.2) übergehen, wobei die Federkräfte, welche einer gemeinsamen Betä­ tigung der beiden Handhaben (7.2) in einem diese einander annä­ hernden oder diese voneinander entfernenden Sinn entgegenstehen, durch eine teilweise federnde Ausbildung der Schenkel (7.1) oder eines die Schenkel (7.1) an ihrem einen Ende verbindenden Feder­ steges (7.3) aufgebracht werden.
10. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (3) in eine Gehäusewand (3.1) eingebaut ist und das Einsteckteil (1) durch einen Meßeinsatz gebildet wird.
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