DE19625005A1 - Selbstverriegelnde Steckverbindung - Google Patents
Selbstverriegelnde SteckverbindungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbstverriegelnde Steckverbindung
mit einem Aufnahmeteil und einem länglichen Einsteckteil gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Sicherungsele
ment gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 7.
Für den Einsatz in Kraftfahrzeugen wie auch bei vielen anderen
Anwendungen besteht immer ein Bedarf nach kostengünstigen, be
triebssicheren und leicht zu montierenden Steckverbindungen bei
spielsweise zur Verbindungen von strömungsmittelführenden Lei
tungen, wie Kraftstoff- oder Kühlmittelleitungen. Eine weitere
Anwendung betrifft die Verbindungen zwischen einem steckbaren
Meßeinsatz und einem an einer Meßstelle fest montierten Aufnah
meteil, wie sie beispielsweise bei eine Meßeinsatz zur Tempera
turmessung an einem Fahrzeugmotor auftritt. Bei herkömmlichen
Schraubkupplungen fallen erhebliche Montagezeiten beim Auf
schrauben einer Kappe auf eine Armatur und Anziehen der Kappe
auf das richtige Drehmoment an.
Aus der DE 31 43 015 A1 ist eine gattungsgemäße selbstverrie
gelnde Steckverbindung zur Verbindung von strömungsmittelführen
den Leitungen bekannt, bei der eine in eine Bohrung des Aufnah
meteils eingeführte Leitung mittels eines in das Aufnahmeteil
vormontierbaren Sicherungselementes gegen axiale Verschiebung
verriegelbar ist. Das Sicherungselement ist im vormontierten Zu
stand gegen Verlieren gesichert. Die bekannte Steckverbindung
ermöglicht einen Anschluß der Leitungen einschließlich der axia
len Lagesicherung in einem Schritt ohne weiteres Werkzeug. Nach
teilig an dieser Steckverbindung ist jedoch, daß zur Entriege
lung der Steckverbindung, das Sicherungselement vollständig aus
dem Aufnahmeteil entfernt werden muß, damit die Leitungen ge
trennt werden können. Die Handhabung ist daher umständlich und
birgt die Gefahr, daß das Sicherungselement verloren geht.
Desweiteren ist aus der DE 34 40 753 A1 eine selbstverriegelnde
Steckverbindung für eine Leitungskupplung bekannt, welche ein
vormontierbares, verliergesichertes und selbsttätig einrastendes
Sicherungselement aufweist. Eine Entriegelung des Einsteckteils
ist durch manuellen Druck auf das u-förmig ausgebildete Siche
rungselement möglich, ohne daß das Sicherungselement entnommen
werden müßte. Die verschiedenen Funktionen werden durch genau
aufeinander abgestimmte Führungsflächen am Sicherungselement und
am Aufnahmeteil realisiert, was eine komplizierte und äußerst
präzise Formgebung des Aufnahmeteils und des Sicherungselementes
erforderlich macht. Eine kostengünstige Herstellung dieser Kom
ponenten ist daher nur mittels Spritzgußverfahren möglich. Zudem
sprechen die erforderlichen elastischen Eigenschaften des Siche
rungselementes dafür, daß als Werkstoff für dieses nur ein Ela
stomer einsetzbar ist. Insgesamt erscheint somit die bekannte
Steckverbindung vor allem für Anwendungen geeignet, bei denen
die Steckverbindung aus Kunststoff gefertigt sein kann. Für eine
Anwendung im Fahrzeugbau, wo eine Steckverbindung unter sehr un
terschiedlichen und zum Teil extrem schwankenden Temperatur- und
Druckbelastungen stehen kann, ist die bekannte Steckverbindung
jedoch weniger geeignet. Erwünscht ist daher eine Steckverbin
dung, bei der alle Komponenten aus Metall kostengünstig herge
stellt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Steckverbin
dung bereitzustellen, welche neben einer selbsttätigen Verriege
lung in der Endlage auch eine einfache manuelle Entriegelung er
möglicht und die auf einfache Weise aus Metall herstellbar ist.
Insbesondere soll die Steckverbindung chemisch, mechanisch und
thermisch für den Einsatz an Brennkraftmaschinen tauglich sein.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmaie des Anspruchs 1 gelöst,
wobei die Merkmale der Unteransprüche vorteilhafte Aus- und Wei
terbildungen kennzeichnen.
Mit den von außen betätigbaren Handhaben des Sicherungselementes
kann das Einsteckteil manuell entriegelt werden, indem die bei
den Handhaben mit Daumen und Zeigefinger einer Hand zusammenge
drückt werden. Mit dieser Ausgestaltung der Wirkverbindung zwi
schen Handhaben und Schenkel sind vergleichsweise große Kräfte
manuell einleitbar, so daß entsprechend große Federkräfte über
wunden werden können. Durch die manuelle Krafteinleitung wird
das Schenkelpaar aufgespreizt, so daß die Verrastung der Schen
kel in die Nut des Einsteckteils aufgehoben wird und das Ein
steckteil axial herausgezogen werden kann.
Das verwendete Sicherungselement ist gemäß den Merkmalen des An
spruchs 7 auch allgemein zur axialen Lagesicherung eines zu si
chernden länglichen Teils einsetzbar.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der erfin
dungsgemäßen Steckverbindung ergeben sich aus den Unteransprü
chen in Verbindung mit der folgenden Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dar
gestellt und wird nachstehend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Steckverbin
dung in gesicherte Endlage für einen zylindrischen
Meßeinsatz,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Fläche A des Ausführungs
beispiels mit einer Aufsicht auf das erfindungsgemäße Si
cherungselement.
Das Ausführungsbeispiel in Fig. 1 zeigt einen zylindrischen
Meßeinsatz, welcher das Einsteckteil 1 bildet und in die Bohrung
2 des Aufnahmeteils 3 bis zur Endlage eingeführt ist. Die Boh
rung 2 ist innen weitgehend profilkomplementär zum Einsteckteil
1 ausgebildet. Zur Abdichtung kann ein Einsteckteil-Dichtungs
ring 1.1 vorgesehen sein. Die sensorielle Funktion des Meßein
satzes ist mit einen Kabelabgang 1.2 und einem Meßkopf 1.3 ange
deutet. Ein Sicherungselement umgreift mit Schenkeln 4.1 eines
Schenkelpaares das Einsteckteil 1. In der dargestellten Endlage
rasten die Schenkel 4.1 beiderseitig in eine als umlaufende
Ringnut mit rechteckigem Querschnitt ausgebildete Nut 5 des Ein
steckteils 1 selbstsperrend ein und verriegeln das Einsteckteil
1 gegen axiale Verschiebung. Ein senkrecht zur Bohrung 2 sich
erstreckender Führungsschlitz 6 in dem Aufnahmeteil 3 bildet die
Halterung der Schenkel 4.1 und stützt das Sicherungselement ge
genüber dem Aufnahmeteil 3 ab.
In Fig. 2 ist in der Aufsicht das Sicherungselement 4 mit den
Schenkeln 4.1 und einstückig angeformten Handhaben 4.2 erkenn
bar, die aus dem Aufnahmeteil 3 herausragen und von außen manu
ell betätigbar sind. Die beiden Schenkel 4.1 sind über einen
elastisch gegen eine Federkraft verbiegbaren Federsteg 4.3 ver
bunden, wobei die Handhaben 4.2 jeweils in Verlängerung eines
Schenkels 4.1 an dessen Verbindung zu dem Federsteg 4.3 einstüc
kig angeformt sind. Mit dieser Ausgestaltung des Sicherungsele
mentes 4 ist bei einer gemeinsamen Betätigung der beiden Handha
ben 4.2, bei der diese entgegen der Federkraft des Federsteges
4.3 einander angenähert werden, eine Lageänderung der Schenkel
in Richtung vergrößerter Öffnungsweite erwirkbar, zumindest bis
zur Freigabe des Einsteckteils 1. Damit kann die Verriegelung
der Steckverbindung auf sehr einfache Weise, nämlich durch Zu
sammendrücken der Handhaben 4.2, aufgehoben und das Einsteckteil
1 aus der Bohrung 2 des Aufnahmeteils 3 herausgezogen werden.
Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise einen einfachen Ausbau
des Meßeinsatzeinsatzes, welcher das Einsteckteil 1 bildet. Mit
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Sicherungselementes 4
wird eine Wirkverbindung zwischen Handhaben 4.2 und Schenkel 4.1
hergestellt, durch die vergleichsweise große Kräfte manuell, mit
Daumen und Zeigefinger einer Hand einleitbar sind. Entsprechend
groß kann die zu überwindende Federkraft des Federsteges 4.3 di
mensioniert sein, was insbesondere eine robuste Auslegung für
den Einsatz an Brennkraftmaschinen zuläßt.
Desweiteren ist umgekehrt durch eine gemeinsame Betätigung der
beiden Handhaben 4.2, bei der die Handhaben 4.2 entgegen der Fe
derkraft des Federsteges 4.3 voneinander entfernt werden, eine
Lageänderung der Schenkel 4.1 in Richtung verringerter Öffnungs
weite erwirkbar, sofern die Bewegung der Schenkel 4.1 nicht
durch ein von diesen umklammertes Einsteckteil 1 behindert wird.
Diese Betätigungsweise wird gegebenenfalls zum Einbauen oder
Entfernen des Sicherungselementes 4 aus dem Aufnahmeteil 3 benö
tigt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung gemäß Fig. 1 weist das Ein
steckteil 1 keilförmige Führungsflächen 1.4 auf, die als umlau
fende Phase ausgebildet sind und welche den Durchmesser des Ein
steckteils 1 über die Öffnungsweite des Schenkel 4.1 des Siche
rungselementes im entspannten Zustand hinaus erweitern. Damit
ist eine Lageänderung der Schenkel 4.1 in Richtung vergrößerter
Öffnungsweite auch durch Kräfte erwirkbar, welche mit der Bewe
gung des Einsteckteils 1 in Richtung auf die Endlage aufzuwenden
sind, wobei die keilförmigen Führungsflächen 1.4 die Kräfte auf
die Schenkel 4.1 in Richtung einer vergrößerten Öffnungsweite
umleiten. Wird das Einsteckteil 1 von der Einsteckseite - von
oben in Fig. 1 - in die Bohrung 2 eingeführt und unter Kraftein
wirkung in Richtung auf die Endlage bewegt, so werden die Schen
kel 4.1 durch die Führungsflächen 1.4 entgegen einer Federkraft
aufgeweitet. Die entgegenwirkende Federkraft wird durch den ela
stisch verbiegbaren Federsteg 4.3 oder durch eine Eigenelastizi
tät der Schenkel 4.1 aufgebracht. Bei Erreichen der Endlage ra
sten die Schenkel 4.1 selbstsperrend in die Nut 5 des Einsteck
teils 1 ein. Damit ist die selbsttätige Verriegelung in einem
Arbeitsgang mit dem Einführen des Einsteckteils 1 möglich.
Alternativ ist es auch denkbar, keilförmige Führungsfläche an
dem Sicherungselement 4 anzubringen, welche die gewünschte Auf
weitung der Schenkel 4.1 mit der Bewegung des Einsteckteils 1 in
Richtung auf die Endlage bewirken.
Wenn das Aufnahmeteil 3, wie in Fig. 1 dargestellt, in eine Ge
räte- oder Aggregatewand 3.1 eingebaut ist, kann bei vormontier
tem Sicherungselement 4 der Einbau des Einsteckteils 1 ohne
Werkzeug und mit einer Hand erfolgen. Zum Einbau des Aufnahme
teils 3 in die Geräte- oder Aggregatewand 3.1 ist das Aufnahme
teil 3 endseitig mit einem Schraubgewinde 3.2 versehen und weist
ansonsten eine Sechskant-Schraubenmutterkontur 3.3 auf, wie sie
in Fig. 2 dargestellt ist, welche das Festschrauben des Aufnah
meteils 3 mittels eines Schraubenschlüssel ermöglicht. Zur Her
stellung einer druckdichten Befestigung kann ein Dichtungsring
3.4 vorgesehen sein. Das Aufnahmeteil 3 wie es in der Zeichnung
dargestellt ist, kann aufgrund der einfachen Geometrie als Auto
maten-Drehteil mit Schraubencharakter aus Metall hergestellt
werden. Alle für die Funktion der Steckverbindung wesentlichen
Strukturen des Aufnahmeteils sind in spannender Verarbeitung,
z. B. durch Bohren und Fräsen leicht herstellbar. Anstelle des
Sechskants am Aufnahmeteil 3 kann eine beliebige andere schraub
bare Geometrie vorgesehen sein. Alternativ kann das Aufnahmeteil
in eine Gehäusewand integriert sein und in einem Arbeitsgang mit
der Gehäusewand in einem Gußverfahren aus Kunststoff oder Alumi
nium hergestellt werden.
Der senkrecht zur Bohrung 2 sich erstreckenden Führungsschlitz 6
ermöglicht bei Abwesenheit des Einsteckteils das Schenkelpaar
4.1 des Sicherungselementes von einer Seite radial soweit in den
Bereich der Bohrung 2 in eine Sicherungslage einzuschieben, daß
ein danach in die Bohrung 2 des Aufnahmeteils 3 eingeführtes
Einsteckteil 1 von den Schenkeln 4.1 umgriffen wird und in der
Endlage in der bereits beschriebenen Weise selbstsperrend ver
riegelbar ist. In vorteilhafter Weise ist die innere Öffnungs
weite der Schenkel 4.1 des Sicherungselementes 4 in entspanntem
Zustand etwas größer als der Durchmesser des Einsteckteils 1 an
seinem in Einführungsrichtung vorderen Ende gewählt, so daß auch
zum Einführen des Einsteckteils 1 keine manuelle Betätigung der
Handhaben 4.2 erforderlich ist.
Erfindungsgemäß sind der Führungsschlitz 6 und die Außenkontur
des Sicherungselementes 4 so ausgebildet, daß beim Einschieben
des Schenkelpaares 4.1 in Richtung auf die Sicherungslage zu
nächst eine Lageänderung der Schenkel 4.1 entgegen einer Feder
kraft in Richtung einer verringerten Öffnungsweite erforderlich
ist, bevor bei Erreichen der Sicherungslage die Schenkel 4.1
wieder in Richtung größerer Öffnungsweite entspannen können. Zu
diesem Zweck weist der Führungsschlitz 6 öffnungsseitig eine
Verengung 6.1 auf, deren lichte Weite so bemessen ist, daß beim
Einschieben des Schenkelpaares 4.1 in Richtung auf die Siche
rungslage zunächst eine Lageänderung der Schenkel 4.1 entgegen
einer Federkraft in Richtung einer verringerten Öffnungsweite
erforderlich ist, bevor bei Erreichen der Sicherungslage die
Schenkel 4.1 wieder in Richtung größerer Öffnungsweite entspan
nen können. Durch diese Maßnahme ist ein in das Aufnahmeteil 3
vormontiertes Sicherungselement 4 gegen Verlieren gesichert. So
wohl zum Einbauen als auch zum Entfernen des Sicherungselementes
4 aus dem Aufnahmeteil 3 können die beiden Schenkel 4.1 durch
manuelles Aufspreizen der beiden Handhaben 4.2 in der bereits
beschriebenen Weise einander angenähert werden, so daß die Ver
engung 6.1 passierbar wird.
In einer vorteilhaften Weiterbildung sind die Außenkontur des
Schenkelpaares 4.1 und der Führungsschlitz 6 im Bereich der Ver
engung 6.1 so ausgebildet, daß durch eine beim Einschieben des
Schenkelpaares 4.1 in Richtung auf die Sicherungslage aufzubrin
gende Kraft in radiale Richtung, welche an den Berührungsflächen
der Außenkontur der Schenkel 4.1 mit der Verengung 6.1 umgelenkt
wird, eine Lageänderung der Schenkel 4.1 in Richtung einer ver
ringerten Öffnungsweite erwirkbar ist. Geeignete Mittel zur
Kraftumlenkung können durch angeschrägte Seitenflächen 6.2 an
der Verengung 6.1 gebildet werden, wie dies in Fig. 2 darge
stellt ist. Mit dieser Maßnahme kann das Sicherungselement 4 oh
ne Betätigung der Handhaben 4.2, allein durch Ausübung eines ra
dialen Druckes beim Einstecken in das Aufnahmeteil 3 vormontiert
werden. In der Sicherungslage ist das Sicherungselement 4 dann
in der bereits beschriebenen Weise vor Verlieren gesichert.
Sicherungselemente mit einstückig angeformten Handhaben und der
beschriebenen Wirkungsweise sind allgemein zur axialen Lagesi
cherung eines länglichen Teils einsetzbar. Vorteile beruhen ins
besonderen darin, daß mittels der Handhaben die Schenkel des Si
cherungselementes ohne Werkzeug manuell aufspreizbar sind.
Alternativ zu der in Fig. 2 gezeigten Form des Sicherungselemen
tes sind Weiterbildungen und alternative Ausgestaltungen mög
lich, welche die beschriebene Wirkverbindung zwischen Handhaben
und Schenkel verwirklichen. Das Sicherungselement kann in einfa
cher Weise und kostengünstig aus Federblech gestanzt werden. Ei
ne vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, die Handhaben ergo
nomisch dahingehend zu verbessern, daß einstückig angeformte
Druckflächen geschaffen werden, welche eine bequeme Betätigung
durch Daumen und Zeigefinger einer Hand ermöglichen. Dies kann
bei einem Blechstanzteil durch senkrechtes Abwinkeln die Druck
flächen bildenden Blechabschnitten an den Handhaben erfolgen.
Das Blechstanzverfahren ermöglicht auch eine genaue Definition
der Außenkontur des Sicherungselementes, was für die verschiede
nen beschriebenen Kraftumlenkungswirkungen wichtig ist.
Eine alternative aber ähnlich wirkende Ausgestaltung des Siche
rungselementes ist in Fig. 3 in einer in das Aufnahmeteil 3 ein
gebauten und das Einsteckteil 1 umklammernden Lage dargestellt.
Das Sicherungselement 7 weist wiederum zu jedem Schenkel 7.1 ei
ne einstückig angeformte Handhabe 7.2 auf. Durch eine gemeinsame
Betätigung der beiden Handhaben 7.2, bei der diese entgegen ei
ner Federkraft einander angenähert werden, ist eine Lageänderung
der Schenkel 7.1 in Richtung vergrößerter Öffnungsweite erwirk
bar. Ebenso ist auch umgekehrt durch eine gemeinsame Betätigung
der beiden Handhaben 7.2 entgegen einer Federkraft, bei der die
Handhaben 7.2 voneinander entfernt werden, eine Lageänderung der
Schenkel 7.1 in Richtung verringerter Öffnungsweite erwirkbar.
Die beiden Schenkel 7.1 sind an ihrem einen Ende über einen Fe
dersteg 7.3 miteinander verbunden, wobei der Übergang fließend
ist, wie in der Fig. 3 angedeutet. Mit ihrem anderen Ende gehen
die Schenkel 7.1 jeweils in die einstückig angeformten und über
Kreuz geführten Handhaben 7.2 über. Federkräfte, welche einer
gemeinsamen Betätigung der beiden Handhaben 7.2 in einem diese
einander annähernden oder diese voneinander entfernenden Sinn
entgegenstehen, werden durch eine federnde Ausbildung der Schen
kel 7.1 oder durch den Federsteg 7.3 aufgebracht. Damit die
Schenkel 7.1 und der Federsteg 7.3 in einer Ebene verlaufen,
weist einer der Schenkel 7.1 im Übergangsbereich zu der zugeord
neten Handhabe eine Abstufung 7.4 auf, um die andere der beiden
Handhaben 7.2 unterlaufen zu können.
Claims (10)
1. Selbstverriegelnde Steckverbindung mit einem Aufnahmeteil und
einem länglichen Einsteckteil, welches in eine Bohrung des Auf
nahmeteils bis zu einer Endlage einführbar ist, wo es mittels
eines Sicherungselementes gegen axiale Verschiebung verriegelbar
ist, indem das Sicherungselement mit einem Schenkelpaar das Ein
steckteil klammerartig umgreift und die Schenkel bei Erreichen
der Endlage in eine entsprechende Nut des Einsteckteils
selbstsperrend einrasten,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungselement (4; 7) zu jedem Schenkel (4.1; 7.1)
eine einstückig angeformte, von außen betätigbare Handhabe (4.2;
7.2) aufweist, wobei durch eine gemeinsame Betätigung der beiden
Handhaben (4.2; 7.2), bei der diese einander angenähert werden,
eine Lageänderung der Schenkel (4.1; 7.1) in Richtung vergrößer
ter Öffnungsweite entgegen einer Federkraft zumindest bis zur
Freigabe des Einsteckteils (1) erwirkbar ist.
2. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lageänderung der Schenkel (4.1) in Richtung vergrößerter
Öffnungsweite auch durch Kräfte erwirkbar ist, welche mit dem
Einführen des Einsteckteils (1) in Richtung auf die Endlage auf
zuwenden sind, wobei keilförmige Führungsflächen (1.4) die Kräf
te auf die Schenkel (4.1) in Richtung einer vergrößerten Öff
nungsweite umleiten.
3. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufnahmeteil (3) einen senkrecht zur Bohrung (2) sich
erstreckenden Führungsschlitz (6) aufweist, in welchen bei Abwe
senheit des Einsteckteils (1) das Schenkelpaar (4.1) des Siche
rungselementes (4) von einer Seite radial soweit in den Bereich
der Bohrung (2) in eine Sicherungslage einschiebbar ist, daß ein
danach in die Bohrung (2) eingeführtes Einsteckteil (1) von den
Schenkeln (4.1) umgriffen würde.
4. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsschlitz (6) eine Verengung (6.1) aufweist, deren
lichte Weite so bemessen ist, daß beim Einschieben des Schenkel
paares (4.1) in Richtung auf die Sicherungslage zunächst eine
Lageänderung der Schenkel (4.1) entgegen einer Federkraft in
Richtung einer verringerten Öffnungsweite erforderlich ist und
bei Erreichen der Sicherungslage die Schenkel (4.1) wieder in
Richtung größerer Öffnungsweite entspannen können.
5. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenkontur des Schenkelpaares (4.1) und der Führungs
schlitz (6) im Bereich der Verengung (6.1) so ausgebildet sind,
daß durch eine beim Einschieben des Schenkelpaares (4.1) aufzu
bringende Kraft in radiale Richtung, welche an den Berührungs
flächen der Außenkontur der Schenkel (4.1) mit der Verengung
(6.1) umgelenkt wird, eine Lageänderung der Schenkel (4.1) in
Richtung einer verringerten Öffnungsweite erwirkbar ist.
6. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Lageänderung der Schenkel (4.1) in Richtung verrin
gerter Öffnungsweite erforderliche Kraft durch eine gemeinsame
Betätigung der beiden Handhaben (4.2), bei der die Handhaben
(4.2) voneinander entfernt werden, einleitbar ist und mit dieser
Betätigung die Verengung (6.1) für die Schenkel (4.1) passierbar
ist.
7. Sicherungselement mit einem Schenkelpaar zur klammerartigen
Umgreifung eines zu sichernden länglichen Teils,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungselement (4; 7) zu jedem Schenkel (4.1; 7.1)
eine einstückig angeformte Handhabe (4.2; 7.2) aufweist, wobei
durch eine gemeinsame Betätigung der beiden Handhaben (4.2;
7.2), bei der diese entgegen einer Federkraft einander angenä
hert werden, eine Lageänderung der Schenkel (4.1; 7.1) in Rich
tung vergrößerter Öffnungsweite erwirkbar ist und durch eine ge
meinsame Betätigung der beiden Handhaben (4.2; 7.2) entgegen ei
ner Federkraft, bei der diese voneinander entfernt werden, eine
Lageänderung der Schenkel (4.1; 7.1) in Richtung verringerter
Öffnungsweite erwirkbar ist.
8. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1 oder Si
cherungselement nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (4.1) durch einen Federsteg (4.3) ver
bunden sind und die Handhaben (4.2) jeweils in Verlängerung ei
nes Schenkels (4.1) an dessen Verbindung zu dem Federsteg (4.3)
einstückig angeformt sind, wobei die Federkräfte, welche einer
gemeinsamen Betätigung der beiden Handhaben (4.2) in einem diese
einander annähernden oder diese voneinander entfernenden Sinn
entgegenstehen, durch den Federsteg (4.3) aufgebracht werden.
9. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach Anspruch 1 oder Si
cherungselement nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (7.1) an ihrem einen Ende miteinander
verbunden sind und mit ihrem anderen Ende jeweils in die ein
stückig angeformten und über Kreuz geführten Handhaben (7.2)
übergehen, wobei die Federkräfte, welche einer gemeinsamen Betä
tigung der beiden Handhaben (7.2) in einem diese einander annä
hernden oder diese voneinander entfernenden Sinn entgegenstehen,
durch eine teilweise federnde Ausbildung der Schenkel (7.1) oder
eines die Schenkel (7.1) an ihrem einen Ende verbindenden Feder
steges (7.3) aufgebracht werden.
10. Selbstverriegelnde Steckverbindung nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufnahmeteil (3) in eine Gehäusewand (3.1) eingebaut ist
und das Einsteckteil (1) durch einen Meßeinsatz gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996125005 DE19625005A1 (de) | 1996-06-22 | 1996-06-22 | Selbstverriegelnde Steckverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996125005 DE19625005A1 (de) | 1996-06-22 | 1996-06-22 | Selbstverriegelnde Steckverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19625005A1 true DE19625005A1 (de) | 1997-04-03 |
Family
ID=7797704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996125005 Withdrawn DE19625005A1 (de) | 1996-06-22 | 1996-06-22 | Selbstverriegelnde Steckverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19625005A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1996
- 1996-06-22 DE DE1996125005 patent/DE19625005A1/de not_active Withdrawn
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