DE196272C - - Google Patents

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DE196272C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F5/00Sheets and objects temporarily attached together; Means therefor; Albums

Landscapes

  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 196272 -. KLASSE 11 e. GRUPPE
FRANZ AUGUST SCHOMBARDT in CASSEL
in Albumblätter, Kartons o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1907 ab.
Zum Aufbewahren von Photographien, Postkarten, Bildern usw. benutzt man jetzt vielfach sogenannte Einschiebalben, in denen dann die einzelnen Bilder wie in einem Rahmen erscheinen. Es ist nun sehr umständlich, die Bilder glatt, ohne daß sich ihre Ecken umbiegen oder daß sie sonst verletzt werden usw., in die Schlitze einzuführen. Besonders bei unaufgezogenen Photographien, die auf dürinem Papier hergestellt sind, gehört eine große Geschicklichkeit dazu, um sie an Ort und Stelle zu bringen. Gleich schwierig ist die Befestigung der Bilder in einem Album, dessen Seiten sich gewöhnlich wölben, so daß der Widerstand beim Einschieben sehr groß wird, wodurch häufig Einreißen der Bilder oder der Rahmen eintritt. Schließlich werden auch die Bilder, besonders die Photographien, beim Einschieben durch das Anfassen leicht beschmutzt. Man hat aus diesen Gründen bereits Vorrichtungen zum Einführen von Bildern in Photographiealben, welche dazu dienen, die für eine Seite bestimmten Bilder aufzunehmen, so daß diese dann insgesamt seitlich eingeschoben werden können." Der Zweck dieser Vorrichtung ist jedoch nur, die. sonst erforderlichen Einschnitte auf den Oberseiten der Albumblätter zu vermeiden. Der einzuführende Schieber mit den Bildern bleibt bei
.30 diesen Alben an seiner Stelle; es muß mithin ■ für jede Albumseite ein Schieber vorhanden sein.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, welche ebenfalls das Einführen obengenannter Bilder erleichtert und sie gleichzeitig während des Einschiebens schützt. Sie dient aber lediglich zum Einführen und wird nachher wieder entfernt, so daß nur das Bild in dem Karton bzw. dem Albumblatt bleibt. Es wird dadurch die sonst notwendige Beschwerung des Albums bzw. des Kartons mit den Schiebern vermieden.
Die Vorrichtung besteht aus einem flachen Schieber steifen Materials, welcher zur Aufnahme des Bildes dient. Dieser Schieber wird in den Schlitz eingeführt, bis das Bild an der gewünschten Stelle ist, und dann nach Festhalten des Bildes wieder herausgezogen.
Fig. ι zeigt die Ober- und Fig. 2 die Seitenansicht einer Ausführungsform; Fig. 3 und 4 stellen Längsschnitte anderer Ausführungsformen dar; Fig. 5 gibt die in Fig. 1 und 2 dargestellte Bauart beim Gebrauche wieder.
Obwohl die vorliegende Erfindung sehr mannigfach ausgeführt werden kann, so sind auf der Zeichnung doch nur wenige Ausführungsbeispiele angegeben, da diese vollständig genügen, um den Grundgedanken der Erfindung klar zu legen. Bei dieser Bauart besteht der Schieber aus zwei Platten a, zwisehen welche das Bild b gelegt wird. Die Größe der Platten α richtet sich natürlich nach den einzuschiebenden Gegenständen, Postkarten, Photog"raphien usw., welche auch die besondere Form des Schiebers bestimmen. Die Ecken des Schiebers können abgerundet, scharf oder auch mit einer Schneide oder vorstehenden Spitze versehen sein, um die
Führung in den Schlitz zu erleichtern. Der gefüllte Schieber wird nun in den Schlitz c des Kartons d o. dgl. eingeführt, bis er Und das in ihm befindliche Bild vollständig unter dem Ausschnitt des Kartons d Hegt. Um nunmehr das Bild b an der betreffenden Stelle festzuhalten, ist in dem Schieber α ein gegebenenfalls mit ungebördelten Kanten versehener Ausschnitt e angeordnet, durch den
ίο das Bild von außen her gegen die Rückwand des Kartons usw. gedrückt und so beim Herausziehen des Schiebers an der gewünschten Stelle zurückgehalten werden kann. Um das Herausziehen zu erleichtern, kann man den Schieber α an seinem unteren Rand mit einem Ansatz, einer Leiste f oder einer sonstigen Vorrichtung zum Herausziehen versehen.
Wie bereits oben erwähnt, läßt sich die Erfindung auf sehr verschiedene Weise ausführen. Denn es ist nur erforderlich und infolgedessen kennzeichnend für die Erfindung, daß der Schieber α mit einem oder mehreren Ausschnitten versehen ist, durch die das Bild festgehalten werden kann. Anstatt zwei Platten, wie bei der dargestellten Ausführung, zwischen die das Bild gelegt wird, kann man auch eine einzige anordnen, welche an den Rändern falzähnlich umgebogen ist und so
.v gleichsam eine Tasche bildet, in die man das Bild einschiebt. Wenn das Material steif genug ist, kann man auch den Ausschnitt e größer machen, um der Vorrichtung ein möglichst geringes Gewicht zu geben. Schließlich könnte man auch dazu übergehen, den Schieber α vollständig aus Draht herzustellen. Ob der Schieber aus einem oder mehreren Stücken hergestellt ist, bleibt selbstverständlich ebenso belanglos wie der Umstand, welches Material Verwendung findet. Ebenso ist die Erfindung für alle möglichen einschlägigen Zwecke, wie Pläne, Schriftstücke, überhaupt zum Einschieben von Gegenständen anzuwenden.

Claims (2)

45 Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einführen von Photographien, Bildern, Postkarten und ähnlichen Gegenständen in Albumblätter, Kartons o. dgl., bestehend aus einem die Bilder aufnehmenden Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Schiebers Ausschnitte in der oberen und unteren Schieberwandung vorgesehen sind, die das Festhalten des Bildes im Albumblatt während des Zurückziehens des Schiebers gestatten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber aus Draht besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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