DE19628031A1 - Mehrteiliger einachsiger Pflug mit angetriebenem Fahrgestell - Google Patents

Mehrteiliger einachsiger Pflug mit angetriebenem Fahrgestell

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DE19628031A1
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Jean-Pierre Girard
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/46Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels
    • A01B3/468Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels the plough wheels being actively driven

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen mehrteiligen, einachsigen Pflug, umfassend einen Träger, der die Pflugscharen trägt und von einem Fahrgestell abgestützt ist, das mit mindestens zwei Rädern versehen ist, die während der Arbeit mit einem Hydraulikmotor antreibbar sind, der von einer Versor­ gungsquelle gespeist wird.
Ein derartiger Pflug ist aus der FR 2 677 843 A1 bekannt. Dieser bekannte einachsige Wendepflug umfaßt ein Vorderteil zur Verbindung mit einer Anhängeeinrichtung einer landwirtschaft­ lichen Zugmaschine und ein die Pflugscharen umfassendes Hin­ terteil. Das Vorderteil und das Hinterteil sind durch ein Kar­ dangelenk miteinander verbunden, das eine zur Fahrtrichtung rechtwinklige horizontale Achse und eine vertikale Achse auf­ weist.
Das Hinterteil besteht allgemein aus einem die Pflugscha­ ren tragenden Träger, aus einem mit zwei Rädern versehenen und den Träger abstützenden Fahrgestell und aus einer Wendeein­ richtung zum Verschwenken des Trägers, um die jeweiligen Pflugscharen in die Betriebsstellung zu bringen.
Der Träger besteht aus drei Teilen: einem Vorderabschnitt und einem Hinterabschnitt, die gegenüber der Fahrtrichtung geneigt sind und jeweils eine bestimmte Anzahl von Pflugscharen tragen, und einem Mittelabschnitt, der den Vorderabschnitt mit dem Hinterabschnitt verbindet. Dieser Mittabschnitt erstreckt sich in Fahrtrichtung und trägt das Fahrgestell, das mit diesem durch ein Gelenk verbunden ist, dessen Achse sich in Fahrt­ richtung erstreckt.
Das Fahrgestell umfaßt einen zweiteiligen Rahmen: ein erstes Rahmenteil, das die beiden Räder trägt, und ein zweites Rahmenteil, das einerseits mit dem Mittelabschnitt des Trägers durch das vorstehend erwähnte Gelenk verbunden ist und das andererseits mit dem ersten Rahmenteil durch ein anderes Gelenk verbunden ist, dessen horizontale Achse zur Fahrtrichtung rechtwinklig ist. Ein zwischen den beiden Rahmenteilen angeord­ neter Hydraulikzylinder ermöglicht es, den Träger in die Be­ triebsstellung abzusenken oder am Ende des Feldes oder beim Transport in die Außerbetriebsstellung anzuheben.
Jedes Rad des Fahrgestells ist mit einem zugeordnetem Hydraulikmotor verbunden. Diese Hydraulikmotoren werden von einer in dem Pflug angeordneten Druckquelle einer Hydraulik­ flüssigkeit versorgt. Diese Versorgungsquelle umfaßt einen Flüssigkeitsvorrat und eine von der Zapfwelle der Zugmaschine angetriebene Pumpe. Ein Verteilungsventil ist stromaufwärts von den Hydraulikmotoren angeordnet und ermöglicht eine Bevorzugung des in der Furche rollenden Rades. Ein System von Meßfühlern und eine Regeleinrichtung ermöglichen die Wahl der gewünschten Unterstützung beim Pflügen.
Dieser bekannte Pflug hat den Vorteil, daß eine wesentlich­ geringere Zugkraft der Zugmaschine erforderlich ist. Er ermög­ licht daher eine Verringerung des Schlupfes, was aus agronomi­ scher Sicht ein gewisser Vorteil ist. Die Motorisierung der Räder des Fahrgestells ermöglicht auch ein Arbeiten unter schwierigen Bedingungen, bei denen ein Pflügen so gut wie un­ möglich war. Diese Unterstützung ermöglicht schließlich auch die Verwirklichung eines Pfluges mit größerer Arbeitsbreite.
Der Nachteil dieses herkömmlichen Pfluges bestand jedoch darin, daß der Antrieb der beiden Räder des Fahrgestelles zwei Hydraulikmotoren erforderte, was den Preis der Maschine erheb­ lich steigerte, weil solche Motoren verhältnismäßig teuer sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu überwinden.
Zu diesem Zweck umfaßt der erfindungsgemäße mehrteilige, einachsige Pflug einen Träger, der die Pflugscharen trägt und von einem Fahrgestell abgestütit ist, das mit mindestens zwei Rädern versehen ist, die während der Arbeit mit einem Hydrau­ likmotor antreibbar sind und der dadurch gekennzeichnet ist, daß zum Antreiben der beiden Räder ein einziger Hydraulikmotor vorgesehen ist und daß der Antrieb mindestens eines Rades mittels einer Kupplungseinrichtung bewirkt oder unterbrochen werden kann.
Dank dieser Merkmale kann die Verteuerung des Pfluges auf­ grund der Motorisierung des Fahrgestells verringert werden, weil nur ein einziger Hydraulikmotor verwendet wird. Durch die Unterbrechung der Versorgung dieses Hydraulikmotors und durch Ausschalten der Kupplungseinrichtung werden die Räder des Fahr­ gestells voneinander unabhängig, was ein freies Manövrieren beim Wenden am Ende des Feldes oder beim Transport ermöglicht.
Bei einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß der Hydraulikmotor mit einem Vorgelege gekuppelt ist und daß das besagte Rad über eine entsprechende Kupplungseinrichtung mit dem Vorgelege gekuppelt werden kann.
Zu diesem Zweck kann das besagte Rad mit einer Halbwelle versehen sein, deren innerer Teil mittelbar oder unmittelbar mit Kupplungsorganen versehen ist, die mit komplementären Kupp­ lungsorganen in und außer Eingriff bringbar sind, die mittelbar oder unmittelbar an einem der Zahnräder des Vorgeleges vor­ gesehen sind.
Die Kupplungsorgane können vorteilhafterweise durch eine Längsverschiebung entlang der Achse der Halbwelle in und außer Eingriff gebracht werden. Diese Kupplungsorgane können auf einer Wellenkupplung angeordnet sein, die mit der Halbwelle drehfest verbunden, aber auf dieser verschiebbar ist.
Außerdem kann das innere Ende der Halbwelle vorteilhafter­ weise in einer Bohrung des Zahnrades des Vorgeleges geführt sein.
Das Fahrgestell kann zwei Räder aufweisen, von denen jedes mit einer Halbwelle versehen ist. Das Zahnrad des Vorgeleges kann mit einer Muffe einstückig ausgebildet sein, die eine Bohrung hat, deren Längsachse mit der den beiden Halbwellen zumindest annähernd gemeinsamen Drehachse zumindest annähernd zusammenfällt, wobei das innere Ende jeder Halbwelle in das entsprechende Ende der Bohrung eingreift.
Bei einer anderen Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß der Hydraulikmotor eine Abtriebswelle trägt, deren Dreh­ achse mit der Drehachse des besagten Rades zumindest annähernd zusammenfällt.
Zu diesem Zweck kann das besagte Rad mit einer Halbwelle versehen sein, die mittelbar oder unmittelbar in einem Fahrge­ stellrahmen drehbar gelagert ist und deren der Antriebswelle zugekehrter Teil mittelbar oder unmittelbar mit Kupplungsorga­ nen versehen ist, die mit komplementären Kupplungsorganen in und außer Eingriff bringbar sind, die mittelbar oder unmittel­ bar an der Abtriebswelle angeordnet sind.
Die Kupplungsorgane können vorteilhafterweise durch Längs­ verschiebung auf der Achse der Halbwelle in und außer Eingriff gebracht werden.
Das Fahrgestell kann zwei Räder aufweisen, während der Hydraulikmotor zwei Abtriebswellen aufweisen kann, deren Dreh­ achsen zumindest annähernd zusammenfallen.
Bei einer Ausführungsform ist jedes Rad mit einer Halb­ welle versehen, deren inneres Ende mit der zugehörigen Ab­ triebswelle des Hydraulikmotors gekuppelt oder von dieser ge­ trennt werden kann.
Bei einer anderen Lösung ist der Motor nahe einem der Räder angeordnet, wobei dieses Rad mit der entsprechenden Ab­ triebswelle des Hydraulikmotors einstückig ist. Das andere Rad trägt eine Halbwelle, die mit der anderen Antriebswelle des Hydraulikmotors gekuppelt oder von dieser getrennt werden kann. Im übrigen ist es vorteilhaft, daß der Hydraulikmotor zumindest teilweise im Inneren des mit einer der Abriebswellen des Hydraulikmotors einstückigen Rades angeordnet ist.
Das Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung kann mit Hilfe einer Steuereinrichtung erfolgen.
Diese Steuereinrichtung kann einen Steuerzylinder umfas­ sen. Die Steuereinrichtung kann ferner eine Feder umfassen, so daß der Steuerzylinder von der einfach wirkenden Bauart sein kann. Der Steuerzylinder kann in diesem Fall dazu dienen, die Kupplungseinrichtung einzuschalten, während die Feder dazu dient, die Kupplungseinrichtung auszuschalten oder umgekehrt.
Bei einer besonders interessanten Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß die Steuereinrichtung die Kupplungsein­ richtung automatisch einschaltet, wenn der Träger in die Arbeitsstellung abgesenkt wird, und automatisch ausschaltet, wenn der Träger in die Außerbetriebsstellung angehoben wird.
Um das Absenken des Trägers in die Arbeitsstellung oder das Anheben desselben in die Außerbetriebsstellung zu ermögli­ chen, ist ein Teil des Rahmens des Fahrgestells allgemein mit dem Träger oder mit einem zweiten Teil des Rahmens des Fahrge­ stells über ein Gelenk verbunden, dessen Achse im wesentlichen horizontal und zur Fahrtrichtung im wesentlichen rechtwinklig ist, wobei ein zwischen dem ersten Teil des Rahmens des Fahrge­ stells und dem Träger oder dem zweiten Teil des Rahmens des Fahrgestells angeordnetes Betätigungsorgan diese Bewegung steuert. Dieses Betätigungsorgan wird vorzugsweise von einem Betätigungszylinder gebildet.
In diesem Fall kann die Steuereinrichtung zum automati­ schen Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung ein Ge­ stänge oder dergleichen umfassen, das mit dem Träger oder mit dem zweiten Teil des Rahmens des Fahrgestells verbunden ist.
Die Steuereinrichtung kann aber auch einen Steuerzylinder umfassen, der mit dem Betätigungszylinder oder mit dem Versor­ gungskreis des Hydraulikmotors vorzugsweise parallel verbunden ist. Das Absenken des Trägers in die Arbeitsstellung oder die Versorgung des Hydraulikmotors bewirkt daher das Einschalten der Kupplungseinrichtung, während das Anheben des Trägers in die Außerbetriebsstellung oder die Unterbrechung der Versorgung des Hydraulikmotors das Ausschalten der Kupplungseinrichtung bewirkt.
Die Versorgungsquelle des Hydraulikmotors kann im übrigen ganz einfach von der Hydraulikzentrale der Zugmaschine gebildet sein, an die der Pflug angehängt ist.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzug­ ten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Wende­ pflugs, der an eine Zugmaschine angehängt ist,
Fig. 2 einen schematischen Schnitt durch die Tragachse des Fahrgestells des in Fig. 1 gezeigten Pfluges (wobei der Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 gelegt ist),
Fig. 3 eine Darstellung der Tragachse des Fahrgestells des Pfluges ähnlich wie Fig. 2 gemäß einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 4 eine Darstellung der Tragachse des Fahrgestells des Pfluges ähnlich wie Fig. 2 gemäß einer dritten Ausführungsform,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausfüh­ rungsform einer Steuereinrichtung für die Kupplungseinrichtung, und
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer dritten Ausfüh­ rungsform einer Steuereinrichtung für die Kupplungseinrichtung.
In Fig. 1 ist ein mehrteiliger, einachsiger Wendepflug 1 gemäß der Erfindung gezeigt, der an eine Zugmaschine 2 ange­ hängt ist, von der lediglich die Anhängeeinrichtung 3 gezeigt ist. Der Pflug 1 umfaßt ein Vorderteil 4 zur Verbindung mit der Anhängeeinrichtung 3 und ein Hinterteil 5, das insbesondere die Pflugscharen 6 trägt und das mit dem Vorderteil 4 über ein Kar­ dangelenk 7 verbunden ist, das eine horizontale und zur Fahrt­ richtung 9 im wesentlichen rechtwinklige Achse 8 und eine im wesentlichen vertikale Achse 10 umfaßt. Die Achse 10 ist dem Vorderteil 4 zugeordnet, während die Achse 8 dem Hinterteil 5 zugeordnet ist.
Das Hinterteil 5 besteht allgemein aus einem die Pflug­ scharen 6 (von denen aus Gründen der Klarheit nur die in der Arbeitsstellung befindlichen Pflugscharen 6 gezeigt sind) tra­ genden Träger 11, aufs einer Wendeeinrichtung 12 , aus einer Steuereinrichtung 13 für den seitlichen Versatz und aus einem den Träger abstützenden Fahrgestell 14. Der Träger 11 umfaßt drei Abschnitte: einen Vorderabschnitt 15 und einen Hinter­ abschnitt 16, die sich im wesentlichen parallel zueinander und schräg zur Fahrtrichtung 9 erstrecken und wobei jeder dieser Abschnitte 15, 16 eine entsprechende Anzahl von Pflugscharen 6 trägt, und einen Mittelabschnitt 17, der den Vorderabschnitt 15 mit dem Hinterabschnitt 16 verbindet. Der Vorderabschnitt 15 ist mit dem Mittelabschnitt 17 starr verbunden, wogegen der Hinterabschnitt 16 mit diesem über ein Gelenk 18 verbunden ist, wie es beispielsweise in der EP 0 544 555 A1 oder in der FR 2 701 798 A1 beschrieben ist.
Das den Träger 11 abstützende Fahrgestell 14 ist mit dem Mittelabschnitt 17 desselben verbunden. Das Fahrgestell besteht im wesentlichen aus zwei Rädern 19 und aus einem Rahmen 20. Dieser Rahmen 20 ist seinerseits zweiteilig ausgebildet: ein erstes Teil 21, das die beiden Räder 19 trägt, deren Drehachse 22 sich zumindest annähernd rechtwinklig zur Fahrtrichtung 9 erstreckt, und ein zweites Teil 23, das mit dem ersten Teil 21 über ein Gelenk 24 verbunden ist, dessen Achse 25 zur Drehachse 22 der Räder 19 zumindest annähernd parallel ist. Ein zwischen dem ersten Teil 21 des Rahmens und dem zweiten Teil 23 des Rah­ mens angeordneter Hydraulikzylinder 26 ermöglicht eine relative Verschwenkung der beiden Teil 21, 23 des Rahmens um die Achse 25 des besagten Gelenks 24, um den Träger 11 in die Arbeits­ stellung abzusenken oder in die Außerbetriebsstellung anzu­ heben. Der zweite Teil 23 des Rahmens ist seinerseits mit dem Mittelabschnitt 17 des Trägers 11 über ein anderes Gelenk 27 verbunden, dessen Achse 28 zur Fahrtrichtung 9 zumindest annä­ hernd parallel ist. Dieses andere Gelenk 27 ermöglicht eine Verschwenkung des Trägers 11 gegenüber dem Fahrgestell 14 vor dem Wenden, damit dem Boden diejenigen Pflugscharen 6 zugekehrt sind, die zum Einsatz gelangen sollen.
Der erste Rahmenteil 21 besteht im wesentlichen aus einer Tragachse 29 und aus zwei Armen 30, deren Hinterenden an der Tragachse 29 befestigt sind und deren Vorderenden an einer U-förmigen Abdeckung 31 befestigt sind, zwischen deren beiden Schenkeln sich der zweite Rahmenteil 23 erstreckt, der mit die­ ser über das Gelenk 24 verbunden ist.
Die Einzelheiten der Tragachse 29 sind in Fig. 2 gezeigt. Die Tragachse 29 umfaßt zunächst ein Gehäuse 32 und zwei Halb­ wellen 33, die in dem Gehäuse 32 drehbar gelagert sind und jeweils mit einem Ende aus demselben herausragen, wobei jedes Rad 19 an dem entsprechenden äußeren Ende der Halbwelle 33 befestigt ist.
Im Inneren des Gehäuses 32, genauer gesagt zwischen den beiden inneren Enden 34 der Halbwellen 33 ist ein Vorgelege 35 angeordnet, dessen erstes Zahnrad 36 mit der Abtriebswelle 37 eines Hydraulikmotors 38 einstückig ist und dessen zweites Zahnrad 39 mit der Längsachse der Halbwellen 33 (die der Dreh­ achse 22 der Räder 19 entspricht) zentriert ist. Das zweite Zahnrad 39 ist mit einer Muffe 20 einstückig ausgebildet, die eine Bohrung 41 aufweist, deren Längsachse mit der Drehachse 22 der Räder 19 zusammenfällt, wobei das innere Ende 34 jeder Halbwelle 33 in dem entsprechenden Ende der Bohrung 41 zen­ triert ist.
Jede Halbwelle 33 ist mit einer Wellenkupplung 42 verse­ hen, die mit der Halbwelle 33 drehfest verbunden, aber auf die­ ser längs der Drehachse 22 verschiebbar ist. Die Bohrung der Wellenkupplung 42 und die Halbwelle 33 sind zu diesem Zweck mit entsprechenden Elementen, wie zum Beispiel Nuten 43 versehen. Die Wellenkupplung 42 ist mit Kupplungselementen 44 versehen, die mit komplementären Kupplungsmitteln in und außer Eingriff gebracht werden können, die an der Muffe 40 des zweiten Zahn­ rades 39 vorgesehen sind. Dieses in und außer Eingriff bringen erfolgt durch Verschieben jeder Wellenkupplung 42 auf der zuge­ ordneten Halbwelle 33.
Das in und außer Eingriff bringen der von der Wellenkupp­ lung 42 und den zugeordneten Kupplungselementen 45 der Muffe 40 des zweiten Zahnrades 39 gebildeten Kupplungseinrichtung wird mit Hilfe einer Steuereinrichtung bewirkt. Diese umfaßt einer­ seits eine Druckfeder 46, die zwischen der Wellenkupplung 42 und einem auf der Halbwelle 33 vorgesehenen Anschlag 47 ange­ ordnet ist, wobei die Feder 46 die Kupplungseinrichtung in die Betriebsstellung bringt und in der Betriebsstellung hält. Die Steuereinrichtung umfaßt einerseits einen an dem Gehäuse 32 an­ gelenkten Ausrückhebel 48, dessen Innerer Arm auf die Wellen­ kupplung 42 einwirkt, während sein äußerer Arm mit einem Gestänge 49 (Schaltarm, Seil oder dergleichen) verbunden ist, das seinerseits mit dem zweiten Rahmenteil 23 verbunden ist (Fig. 1). Dieses Gestänge 49 und der Ausrückhebel 48 bringen die Kupplungseinrichtung in die Außerbetriebsstellung und halten sie in dieser Außerbetriebsstellung.
Um die Relativstellung der verschiedenen Elemente zu ver­ deutlichen, ist in Fig. 2 die rechte Kupplungseinrichtung in der Betriebsstellung und die linke Kupplungseinrichtung in der Außerbetriebsstellung gezeigt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, münden zwei Leitungen 50, 51 in den Hydraulikmotor 38, nämlich eine Zulaufleitung 50 und eine Rücklaufleitung 51 für eine Hydraulikflüssigkeit. Diese Leitun­ gen 50, 51 münden in eine Versorgungsquelle für eine unter Druck stehende hydraulische Flüssigkeit, beispielsweise die Zentralhydraulik der Zugmaschine 2.
Der vorstehend beschriebene Pflug arbeitet folgendermaßen. Beim Absenken des Trägers 11 in die Betriebsstellung wird die von jedem Gestänge 49 auf den äußeren Arm des Ausrückhebels 48 ausgeübte Zugkraft unterdrückt. Jede Druckfeder 46 drückt daher die zugeordnete Wellenkupplung 42 an die Muffe 40 des zweiten Zahnrades 39 des Vorgeleges 35 an, bis die Kupplungsorgane 44 dieser Wellenkupplung 42 mit den entsprechenden Kupp­ lungsorganen 45 der Muffe 40 in Eingriff gelangen. Wenn dann der Hydraulikmotor 38 mit Hydraulikflüssigkeit versorgt wird, dann treibt dieser das Vorgelege 35 an, das seinerseits jedes Rad 19 über die zugeordnete Kupplungseinrichtung antreibt, es ist erkennbar, daß, wenn die ursprüngliche Winkelstellung der Kupplungsorgane 44 einer der Wellenkupplungen 44 einen Eingriff mit den zugeordneten Kupplungsorganen 45 der Muffe 40 verhindert, der Eingriff durch die zugeordnete Druckfeder 46 im ersten Augenblick der Drehbewegung des zweiten Zahnrades 39 des Vorgeleges 35 bewirkt wird.
Wenn die Arbeitsbedingungen das Antreiben der Räder 19 des Fahrgestells 14 des Pfluges 1 nicht erforderlich machen, dann genügt es, den Hydraulikmotor 38 einfach nicht zu versorgen.
Die Räder 19 stehen daher lediglich miteinander in Ein­ griff.
Beim Anheben des Trägers 11 in die Außerbetriebsstellung durch Einschalten des Betätigungszylinders 26 zieht jedes Ge­ stänge 49 an dem äußeren Arm des zugeordneten Ausrückhebels 48. Der innere Arm dieses Ausrückhebels 48 verschiebt daher die Wellenkupplung 42 gegen die Kraft der Druckfeder 46, bis die Kupplungsorgane 44 der Wellenkupplung 42 mit dem Kupplungsor­ ganen 45 der Muffe 40 nicht mehr in Eingriff stehen. Die Räder 19 können daher von dem Hydraulikmotor 38 nicht mehr angetrie­ ben werden, und sie sind voneinander unabhängig, was die Durch­ führung der erforderlichen Manöver am Ende des Feldes oder beim Transport ermöglicht.
Die in Fig. 3 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiele enthal­ ten eine Anzahl von Elementen, die vorstehend beschrieben wur­ den. Diese Elemente behalten daher ihr Bezugszeichen bei und werden nicht erneut erläutert. Diese Beispiele umfassen ferner eine Anzahl von Elementen, die mit den Elementen des vorstehen­ den Beispiels eines Pfluges vergleichbar sind. Diese Elemente sind mit dem gleichen Bezugszeichen wie das vergleichbare Ele­ ment bezeichnet, das aber um einhundert (Fig. 3), zweihundert (Fig. 4) und vierhundert (Fig. 6) erhöht ist. Diese Elemente werden nur beschrieben, soweit es erforderlich ist.
Das in Fig. 3 gezeigte Fahrgestell 114 besteht im wesent­ lichen aus zwei Rädern 19 und einem Rahmen 120. Die Tragachse 129 des ersten Rahmenteils 121 umfaßt ebenfalls ein Gehäuse 132 und zwei Halbachsen 133, die in diesem Gehäuse 132 drehbar ge­ lagert sind und mit einem Ende aus diesem heraus ragen, wobei jedes Rad 19 am äußeren Ende der zugeordneten Halbwelle 133 be­ festigt ist. Im Inneren des Gehäuses 132, genauer gesagt zwi­ schen den beiden inneren Enden 134 der Halbwellen 133 ist ein Hydraulikmotor 52 angeordnet, der an dem Gehäuse 132 befestigt ist. Dieser Hydraulikmotor 52 hat zwei Abtriebswellen 53, deren gemeinsame Drehachse mit der Drehachse 22 der Räder 19 zumin­ dest annähernd zusammenfällt, und auf denen jeweils ein Ring 54 befestigt ist.
Jede Halbwelle 133 ist mit einer Wellenkupplung 42 verse­ hen, die mit dieser Halbwelle 133 drehfest verbunden ist, die aber auf derselben in Richtung der Drehachse 22 verschiebbar ist. Die Bohrung der Wellenkupplung 42 und die Halbwelle 133 sind zu diesem Zweck mit geeigneten Kupplungsmitteln, wie zum Beispiel Nuten 43 versehen. Die Wellenkupplung 42 ist mit Kupp­ lungsorganen 44 versehen, die mit komplementären Kupplungsorga­ nen 55 in und außer Eingriff gebracht werden können, die an dem Ring 54 angeordnet sind, der auf der entsprechenden Ab­ triebswelle 53 des Hydraulikmotors 52 befestigt ist. Dieses in und außer Eingriff bringen erfolgt durch Verschieben der Wel­ lenkupplung 42 auf der zugeordneten Halbwelle 133.
Das Ein- und Ausschalten der von einer Wellenkupplung 42 und von den Kupplungsorganen 55 des zugeordneten Rings 54 ge­ bildeten Kupplungseinrichtung erfolgt mit Hilfe einer Steuer­ einrichtung ähnlich derjenigen des in Fig. 2 gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiels.
Wenngleich dies in Fig. 3 nicht gezeigt ist, ist verständ­ lich, daß in den Hydraulikmotor 52 ebenfalls zwei Leitungen 50, 51 wie bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel einmünden.
Die Arbeitsweise des Pfluges gemäß der zweiten Ausfüh­ rungsform ist vollkommen ähnlich wie bei dem Pflug nach dem ersten Ausführungsbeispiel, und sie wird daher nicht erläutert.
Das in Fig. 4 gezeigte Fahrgestell 214 besteht im wesent­ lichen aus zwei Rädern 19 und einem Rahmen 220. Die Tragachse 229 des ersten Rahmenteils 221 umfaßt ebenfalls ein Gehäuse 232, in dem die Halbwelle 233 eines der Räder 19 drehbar gela­ gert ist.
Im Inneren des Gehäuses 232 ist ferner eine Zwischenwelle 56 drehbar gelagert, deren Drehachse mit der Drehachse 22 der beiden Räder 19 zusammenfällt. Das innere Ende 57 dieser Zwi­ schenwelle 56, das dem inneren Ende 234 der Halbwelle 233 zu­ gekehrt ist, ist mit einer Wellenkupplung 242 versehen, die mit dieser Zwischenwelle 56 drehfest verbunden, aber auf derselben längs der Drehachse 22 verschiebbar ist. Die Bohrung der Wel­ lenkupplung 242 und die Zwischenwelle 56 sind zu diesem Zweck mit geeigneten Verbindungsmitteln, wie zum Beispiel Nuten 43 versehen. Die Wellenkupplung 242 ist mit Kupplungsorganen 244 versehen, die mit komplementären Kupplungsorganen 58 in und außer Eingriff gebracht werden können, die am inneren Ende 234 der Halbwelle 233 vorgesehen sind. Dieses in und außer Eingriff bringen erfolgt durch Verschieben der Wellenkupplung 242 auf der Zwischenwelle 56.
Am anderen Ende 59 der Zwischenwelle 56 ist eine Abtriebs­ welle 60 eines Hydraulikmotors 61 befestigt. Die andere Ab­ triebswelle 62 des Hydraulikmotors 61 ist mit einem Flansch 63 versehen, an dem das andere Rad 19 des Fahrgestells 214 befe­ stigt ist. Der Hydraulikmotor 61 ragt daher teilweise in das Innere dieses Rades 19 hinein.
Das Ein- und Ausschalten der von der Wellenkupplung 242 und den Kupplungsorganen 58 der Halbwelle 233 gebildeten Kupp­ lungseinrichtung erfolgt mit Hilfe einer Steuereinrichtung ähn­ lich derjenigen bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen.
Im übrigen ist verständlich, daß der Hydraulikmotor 61 ähnlich wie bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel mit zwei Leitungen 50, 51 verbunden ist.
Die Wirkungsweise des Pfluges gemäß dem dritten Ausfüh­ rungsbeispiel ist ähnlich wie bei den Pflügen nach den beiden vorstehend beschriebenen-Beispielen, mit der Ausnahme, daß hier eines der Räder 19 von dem Hydraulikmotor 61 unmittelbar ange­ trieben wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel dient das Gehäuse 232 zu­ gleich als Schutzelement der Kupplungseinrichtung und als Bestandteil des Rahmens 220 des Fahrgestells 214. Es ist um übrigen möglich, den Arm 30 des Gehäuses 220, der auf der Seite des Hydraulikmotors 61 angeordnet ist, unmittelbar an diesem zu befestigen (es gibt entsprechend ausgebildete Hydraulikmoto­ ren). In diesem Fall beschränkt sich die Funktion des Gehäuses 232 auf den Schutz der Kupplungseinrichtung.
Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Steuer­ einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung. Hier ist der äußere Arm des Ausrückhebels 48 mit einem einfach wirkenden Hydraulikzylinder 64 verbunden, der mit einer Leitung 65 zu der Leitung 66 parallel geschaltet ist, die den zwischen dem ersten Rahmenteil 21 und dem zweiten Rahmenteil 23 angeord­ neten hydraulischen Betätigungszylinder 26 versorgt.
Wenn die Leitung 66 mit dem Vorrat der Hydraulikflüssig­ keit verbunden wird, dann wird die in der großen Kammer 67 des Betätigungszylinders 26 enthaltene Hydraulikflüssigkeit unter der Wirkung des Gewichts des Trägers 11 zu dem Vorrat hin ver­ drängt, und die in der großen Kammer 68 des Steuerzylinders 64 enthaltene Hydraulikflüssigkeit wird unter der Wirkung der Feder 46 zu dem Vorrat verdrängt. Dadurch wird der Träger 11 in die Arbeitsstellung abgesenkt, und die Kupplungsorgane 44 der Wellenkupplung 42 gelangen mit den entsprechenden Kupplungsor­ ganen 45 in Eingriff.
Zum Anheben des Trägers 11 in die Außerbetriebsstellung wird Hydraulikflüssigkeit unter Druck in die große Kammer 67 des Betätigungszylinders 26 eingespeist. Dadurch strömt die unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit gleichermaßen in die große Kammer 68 des Steuerzylinders 64, der über den Ausrück­ hebel 48 die Wellenkupplung 42 gegen die Kraft der Druckfeder 46 verschiebt und die Kupplungsorgane 44 der Wellenkupplung 42 mit den Kupplungsorganen 45 außer Eingriff bringt.
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Steuer­ einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung Dieses Ausführungsbeispiel umfaßt eine Zugfeder 446, die zwi­ schen der Wellenkupplung 442 und -einem auf der Halbwelle 33 vorgesehenen Anschlag 447 angeordnet ist, wobei diese Feder 446 die Kupplungseinrichtung in die Ausrückstellung bringt und in der Ausrückstellung hält. Die Steuereinrichtung umfaßt eben­ falls einen hydraulischen Steuerzylinder 64, der über eine Lei­ tung 65 an die Druckleitung 50 des Hydraulikmotors 38 ange­ schlossen ist.
Wenn der Hydraulikmotor 38 mit einer unter Druck stehenden Hydraulikflüssigkeit versorgt wird, dann dringt diese in die große Kammer 68 des Steuerzylinders 64 ein, der über den Aus­ rückhebel 48 die Kupplungsorgane 44 der Wellenkupplung 442 mit den Kupplungsorganen 45 in Eingriff bringt. Durch geeignete Wahl der Abmessungen des Steuerzylinders 64 und der Zugfeder 446 ist gewährleistet, daß der Steuerzylinder 64 die Wellen­ kupplung 442 verlagert, bevor der Hydraulikmotor 38 arbeitet.
Wenn die Versorgung des Hydraulikmotors 38 beendet wird, dann bewegt die Zugfeder 446 die Wellenkupplung 442 in die Außerbetriebsstellung.
Wenngleich es sich bei den vorstehend beschriebenen Aus­ führungsformen der Erfindung um bevorzugte Ausführungsbeispiele handelt, lassen diese im Rahmen des allgemeinen Fachwissens zahlreiche Abwandlungen zu, ohne daß dadurch der Grundgedanke der Erfindung verlassen wird.
Bezugszeichenliste
1 Pflug
2 Zugmaschine
3 Anhängeeinrichtung
4 Vorderteil
5 Hinterteil
6 Pflugschar
7 Kardangelenk
8 Horizontale Achse von 7
9 Fahrtrichtung
10 vertikale Achse von 7
11 Träger
12 Wendeeinrichtung
13 Steuereinrichtung
14 Fahrgestell
15 Vorderabschnitt
16 Hinterabschnitt
17 Mittelabschnitt
18 Gelenk
19 Räder
20 Rahmen
21 erstes Teil von 20
22 Drehachse von 19
23 zweites Teil von 20
24 Gelenk
25 Achse von 24
26 Hydraulikzylinder
27 Gelenk
28 Achse von 27
29 Tragachse
30 Arme
31 Abdeckung
32 Gehäuse
33 Halbwellen
34 inneres Ende von 33
35 Vorgelege
36 erstes Zahnrad
37 Abtriebswelle
38 Hydraulikmotor
39 zweites Zahnrad
40 Muffe
41 Bohrung
42 Wellenkupplung
43 Nuten
44 Kupplungselemente an 42
45 Kupplungselemente an 40
46 Druckfeder
47 Anschlag
48 Ausrückhebel
49 Gestänge
50 Zulaufleitung
51 Rücklaufleitung
52 Hydraulikmotor
53 Abtriebswelle
54 Ring
55 Kupplungsorgan
56 Zwischenwelle
57 inneres Ende von 56
58 Kupplungsorgane
59 anderes Ende von 56
60 Abtriebswelle
61 Hydraulikmotor
62 andere Abtriebswelle
63 Flansch
64 Hydraulikzylinder
65 Leitung
66 Versorgungsleitung
67 große Kammer von 26
68 große Kammer von 64

Claims (22)

1. Mehrteiliger, einachsiger Pflug, umfassend einen Träger (11), der die Pflugscharen (6) trägt und von einem Fahrgestell (14; 114; 214) abgestützt ist, das mit mindestens zwei Rädern (19) versehen ist, die während der Arbeit mit einem Hydraulik­ motor (38; 52; 61) antreibbar sind, der von einer Versorgungs­ quelle gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antreiben der beiden Räder (19) ein einziger Hydraulikmotor (38; 52; 61) vorgesehen ist und daß der Antrieb mindestens eines Rades (19) mittels einer Kupplungseinrichtung (42, 45; 42, 45; 242, 58; 442, 45) bewirkt oder unterbrochen werden kann.
2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikmotor (38) mit einem Vorgelege (35) gekuppelt ist und daß das besagte Rad (19) über eine entsprechende Kupplungsein­ richtung (42, 45) mit dem Vorgelege (35) gekuppelt werden kann.
3. Pflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte Rad (19) mit einer Halbwelle (33) versehen ist, die in dem Gehäuse (32) des Vorgeleges (35) drehbar gelagert ist und deren innerer Teil (34) mittelbar oder unmittelbar mit Kupp­ lungsorganen (42, 44) versehen ist, die mit komplementären Kupplungsorganen (45) in und außer Eingriff bringbar sind, die mittelbar oder unmittelbar an einem (39) der Zahnräder (36, 39) des Vorgeleges (35) vorgesehen sind.
4. Pflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (42, 44, 45) durch eine Längsverschiebung ent­ lang der Achse (22) der Halbwelle (33) in und außer Eingriff bringbar sind.
5. Pflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (42, 44), mit denen der innere Teil (34) der Halbwelle (33) versehen ist, auf einer Wellenkupplung (42) angeordnet sind, die mit der Halbwelle (33) drehfest verbunden, aber auf dieser verschiebbar ist.
6. Pflug nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das innere Ende (34) der Halbwelle (33) in einer Bohrung (41) des Zahnrades (39) geführt ist.
7. Pflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (14) zwei Räder (19) trägt, von denen jedes mit einer Halbwelle (33) versehen ist, daß das Zahnrad (39) mit einer Muffe (40) einstückig ausgebildet ist, die eine Bohrung (41) hat, deren Längsachse mit der den beiden Halbwellen (33) zumindest annähernd gemeinsamen Drehachse (22) zumindest an­ nähernd zusammenfällt, und daß das innere Ende (34) jeder Halb­ welle (33) in das entsprechende Ende der Bohrung (41) ein­ greift.
8. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikmotor (52; 61) eine Abtriebswelle (53; 60; 62) trägt, deren Drehachse mit der Drehachse (22) des besagten Rades (19) zumindest annähernd zusammenfällt.
9. Pflug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte Rad (19) mit einer Halbwelle (133; 233) versehen ist, die mittelbar oder unmittelbar in einem Fahrgestellrahmen (120; 220) drehbar gelagert ist und deren der Antriebswelle (53; 60, 62) zugekehrter Teil (134; 234) mittelbar oder unmittelbar mit Kupplungsorganen (42, 44; 58) versehen ist, die mit komplemen­ tären Kupplungsorganen (55; 242, 244) in und außer Eingriff bringbar sind, die mittelbar oder unmittelbar an der Abtriebs­ welle (53; 60) angeordnet sind.
10. Pflug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (42, 44, 55; 58, 242, 244) durch Längsverschie­ bung auf der Achse (22) der Halbwelle (133; 233) in und außer Eingriff bringbar sind.
11. Pflug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (114) zwei Räder (19) aufweist, von denen jedes mit einer Halbwelle (133) versehen ist, daß der Hydrau­ likmotor (52) zwei Abtriebswellen (5 3) aufweist, deren Drehachsen (22) zumindest annähernd zusammenfallen, und daß das innere Ende (134) jeder Halbwelle (133) mit der zugehörigen Abtriebswelle (53) gekuppelt oder von dieser getrennt werden kann.
12. Pflug nach Anspruch 9 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (214) zwei Räder (19) aufweist, daß der Hydraulikmotor (61) zwei Abtriebswellen (60, 62) aufweist, deren Drehachsen (22) zumindest annähernd zusammenfallen, daß der Hydraulikmotor (61) nahe einem der Räder (19) angeordnet ist, das mit einer (62) der Abtriebswellen (60, 62) einstückig ist und daß die Halbwelle (233) des anderen Rades mit der ande­ ren Abtriebswelle (60) gekuppelt oder von dieser getrennt wer­ den kann.
13. Pflug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikmotor (61) zumindest teilweise im Inneren des mit einer (62) der Abtriebswellen (60, 62) einstückigen Rades (19) angeordnet ist.
14. Pflug nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Steuereinrichtung (46, 48, 49; 46, 48, 64; 446, 48, 64) zum Ein- und Ausschalten der Kupp­ lungseinrichtung (42, 45; 42, 55; 242, 58; 442, 45) versehen ist.
15. Pflug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen Steuerzylinder (64) umfaßt.
16. Pflug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ferner eine Feder (46; 446) umfaßt und daß der Steuerzylinder (64) ein einfach wirkender Zylinder ist und dazu dient, die Kupplungseinrichtung (42, 45; 442, 45) ein­ zuschalten, während die Feder (64; 446) dazu dient, die Kupp­ lungseinrichtung (42, 45; 442, 45) auszuschalten oder umgekehrte.
17. Pflug nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (46, 48, 49; 46, 48, 64) dazu dient, die Kupplungseinrichtung (42, 45) automatisch einzuschalten, wenn der Träger (11) in die Arbeitsstellung abgesenkt wird, und um die Kupplungseinrichtung (42, 45) auto­ matisch auszuschalten, wenn der Träger (11) in die Außer­ betriebsstellung angehoben wird.
18. Pflug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (21; 121; 221) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) mit dem Träger (11) oder mit einem zweiten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) über ein Gelenk (25) verbunden ist, dessen Achse (25) im wesentlichen horizontal und zur Fahrtrichtung (9) im wesentlichen rechtwinklig ist, wobei ein zwischen dem ersten Teil (21; 121; 221) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) und dem Träger (11) oder dem zwei­ ten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) ange­ ordnetes Betätigungsorgan (26) die Absenkbewegung und die An­ hebebewegung des Trägers (11) steuert, und daß das Betätigungs­ organ (26) ein Gestänge (49) oder dergleichen umfaßt, das mit dem Träger (11) oder mit dem zweiten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) verbunden ist.
19. Pflug nach Anspruch 17 in Kombination mit Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (21; 121; 221) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) mit dem Träger (11) oder mit einem zweiten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) über ein Gelenk (24) verbunden ist, dessen Achse (25) zumindest annähernd horizontal und zumindest annähernd rechtwinklig zur Fahrtrichtung (9) ist, wobei ein Betätigungs­ zylinder (26) zwischen dem ersten Teil (21; 121; 221) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) und dem Träger (11) oder dem zweiten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) angeordnet ist, der die Absenk- und Anhebebewegung des Trägers (11) steuert, und daß der Steuerzylinder (64) mit dem Betätigungszylinder (26) verbunden ist.
20. Pflug nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerzylinder (64) zu dem Betätigungszylinder (26) paral­ lel geschaltet ist.
21. Pflug nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeich­ net, daß der Steuerzylinder (64) zu dem Versorgungskreis (50, 51) des Hydraulikmotors (38; 52; 61) parallel geschaltet ist.
22. Pflug nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsquelle des Hydraulikmotors (38; 52; 61) von der Hydraulikzentrale der Zugmaschine (2) ge­ bildet wird, an die der Pflug angehängt ist.
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