DE19628031A1 - Mehrteiliger einachsiger Pflug mit angetriebenem Fahrgestell - Google Patents
Mehrteiliger einachsiger Pflug mit angetriebenem FahrgestellInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen mehrteiligen,
einachsigen Pflug, umfassend einen Träger, der die Pflugscharen
trägt und von einem Fahrgestell abgestützt ist, das mit
mindestens zwei Rädern versehen ist, die während der Arbeit mit
einem Hydraulikmotor antreibbar sind, der von einer Versor
gungsquelle gespeist wird.
Ein derartiger Pflug ist aus der FR 2 677 843 A1 bekannt.
Dieser bekannte einachsige Wendepflug umfaßt ein Vorderteil zur
Verbindung mit einer Anhängeeinrichtung einer landwirtschaft
lichen Zugmaschine und ein die Pflugscharen umfassendes Hin
terteil. Das Vorderteil und das Hinterteil sind durch ein Kar
dangelenk miteinander verbunden, das eine zur Fahrtrichtung
rechtwinklige horizontale Achse und eine vertikale Achse auf
weist.
Das Hinterteil besteht allgemein aus einem die Pflugscha
ren tragenden Träger, aus einem mit zwei Rädern versehenen und
den Träger abstützenden Fahrgestell und aus einer Wendeein
richtung zum Verschwenken des Trägers, um die jeweiligen
Pflugscharen in die Betriebsstellung zu bringen.
Der Träger besteht aus drei Teilen: einem Vorderabschnitt
und einem Hinterabschnitt, die gegenüber der Fahrtrichtung
geneigt sind und jeweils eine bestimmte Anzahl von Pflugscharen
tragen, und einem Mittelabschnitt, der den Vorderabschnitt mit
dem Hinterabschnitt verbindet. Dieser Mittabschnitt erstreckt
sich in Fahrtrichtung und trägt das Fahrgestell, das mit diesem
durch ein Gelenk verbunden ist, dessen Achse sich in Fahrt
richtung erstreckt.
Das Fahrgestell umfaßt einen zweiteiligen Rahmen: ein
erstes Rahmenteil, das die beiden Räder trägt, und ein zweites
Rahmenteil, das einerseits mit dem Mittelabschnitt des Trägers
durch das vorstehend erwähnte Gelenk verbunden ist und das
andererseits mit dem ersten Rahmenteil durch ein anderes Gelenk
verbunden ist, dessen horizontale Achse zur Fahrtrichtung
rechtwinklig ist. Ein zwischen den beiden Rahmenteilen angeord
neter Hydraulikzylinder ermöglicht es, den Träger in die Be
triebsstellung abzusenken oder am Ende des Feldes oder beim
Transport in die Außerbetriebsstellung anzuheben.
Jedes Rad des Fahrgestells ist mit einem zugeordnetem
Hydraulikmotor verbunden. Diese Hydraulikmotoren werden von
einer in dem Pflug angeordneten Druckquelle einer Hydraulik
flüssigkeit versorgt. Diese Versorgungsquelle umfaßt einen
Flüssigkeitsvorrat und eine von der Zapfwelle der Zugmaschine
angetriebene Pumpe. Ein Verteilungsventil ist stromaufwärts von
den Hydraulikmotoren angeordnet und ermöglicht eine Bevorzugung
des in der Furche rollenden Rades. Ein System von Meßfühlern
und eine Regeleinrichtung ermöglichen die Wahl der gewünschten
Unterstützung beim Pflügen.
Dieser bekannte Pflug hat den Vorteil, daß eine wesentlich
geringere Zugkraft der Zugmaschine erforderlich ist. Er ermög
licht daher eine Verringerung des Schlupfes, was aus agronomi
scher Sicht ein gewisser Vorteil ist. Die Motorisierung der
Räder des Fahrgestells ermöglicht auch ein Arbeiten unter
schwierigen Bedingungen, bei denen ein Pflügen so gut wie un
möglich war. Diese Unterstützung ermöglicht schließlich auch
die Verwirklichung eines Pfluges mit größerer Arbeitsbreite.
Der Nachteil dieses herkömmlichen Pfluges bestand jedoch
darin, daß der Antrieb der beiden Räder des Fahrgestelles zwei
Hydraulikmotoren erforderte, was den Preis der Maschine erheb
lich steigerte, weil solche Motoren verhältnismäßig teuer sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
diesen Nachteil zu überwinden.
Zu diesem Zweck umfaßt der erfindungsgemäße mehrteilige,
einachsige Pflug einen Träger, der die Pflugscharen trägt und
von einem Fahrgestell abgestütit ist, das mit mindestens zwei
Rädern versehen ist, die während der Arbeit mit einem Hydrau
likmotor antreibbar sind und der dadurch gekennzeichnet ist,
daß zum Antreiben der beiden Räder ein einziger Hydraulikmotor
vorgesehen ist und daß der Antrieb mindestens eines Rades
mittels einer Kupplungseinrichtung bewirkt oder unterbrochen
werden kann.
Dank dieser Merkmale kann die Verteuerung des Pfluges auf
grund der Motorisierung des Fahrgestells verringert werden,
weil nur ein einziger Hydraulikmotor verwendet wird. Durch die
Unterbrechung der Versorgung dieses Hydraulikmotors und durch
Ausschalten der Kupplungseinrichtung werden die Räder des Fahr
gestells voneinander unabhängig, was ein freies Manövrieren
beim Wenden am Ende des Feldes oder beim Transport ermöglicht.
Bei einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß der
Hydraulikmotor mit einem Vorgelege gekuppelt ist und daß das
besagte Rad über eine entsprechende Kupplungseinrichtung mit
dem Vorgelege gekuppelt werden kann.
Zu diesem Zweck kann das besagte Rad mit einer Halbwelle
versehen sein, deren innerer Teil mittelbar oder unmittelbar
mit Kupplungsorganen versehen ist, die mit komplementären Kupp
lungsorganen in und außer Eingriff bringbar sind, die mittelbar
oder unmittelbar an einem der Zahnräder des Vorgeleges vor
gesehen sind.
Die Kupplungsorgane können vorteilhafterweise durch eine
Längsverschiebung entlang der Achse der Halbwelle in und außer
Eingriff gebracht werden. Diese Kupplungsorgane können auf
einer Wellenkupplung angeordnet sein, die mit der Halbwelle
drehfest verbunden, aber auf dieser verschiebbar ist.
Außerdem kann das innere Ende der Halbwelle vorteilhafter
weise in einer Bohrung des Zahnrades des Vorgeleges geführt
sein.
Das Fahrgestell kann zwei Räder aufweisen, von denen jedes
mit einer Halbwelle versehen ist. Das Zahnrad des Vorgeleges
kann mit einer Muffe einstückig ausgebildet sein, die eine
Bohrung hat, deren Längsachse mit der den beiden Halbwellen
zumindest annähernd gemeinsamen Drehachse zumindest annähernd
zusammenfällt, wobei das innere Ende jeder Halbwelle in das
entsprechende Ende der Bohrung eingreift.
Bei einer anderen Ausführungsform kann vorgesehen sein,
daß der Hydraulikmotor eine Abtriebswelle trägt, deren Dreh
achse mit der Drehachse des besagten Rades zumindest annähernd
zusammenfällt.
Zu diesem Zweck kann das besagte Rad mit einer Halbwelle
versehen sein, die mittelbar oder unmittelbar in einem Fahrge
stellrahmen drehbar gelagert ist und deren der Antriebswelle
zugekehrter Teil mittelbar oder unmittelbar mit Kupplungsorga
nen versehen ist, die mit komplementären Kupplungsorganen in
und außer Eingriff bringbar sind, die mittelbar oder unmittel
bar an der Abtriebswelle angeordnet sind.
Die Kupplungsorgane können vorteilhafterweise durch Längs
verschiebung auf der Achse der Halbwelle in und außer Eingriff
gebracht werden.
Das Fahrgestell kann zwei Räder aufweisen, während der
Hydraulikmotor zwei Abtriebswellen aufweisen kann, deren Dreh
achsen zumindest annähernd zusammenfallen.
Bei einer Ausführungsform ist jedes Rad mit einer Halb
welle versehen, deren inneres Ende mit der zugehörigen Ab
triebswelle des Hydraulikmotors gekuppelt oder von dieser ge
trennt werden kann.
Bei einer anderen Lösung ist der Motor nahe einem der
Räder angeordnet, wobei dieses Rad mit der entsprechenden Ab
triebswelle des Hydraulikmotors einstückig ist. Das andere Rad
trägt eine Halbwelle, die mit der anderen Antriebswelle des
Hydraulikmotors gekuppelt oder von dieser getrennt werden kann.
Im übrigen ist es vorteilhaft, daß der Hydraulikmotor zumindest
teilweise im Inneren des mit einer der Abriebswellen des
Hydraulikmotors einstückigen Rades angeordnet ist.
Das Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung kann mit
Hilfe einer Steuereinrichtung erfolgen.
Diese Steuereinrichtung kann einen Steuerzylinder umfas
sen. Die Steuereinrichtung kann ferner eine Feder umfassen, so
daß der Steuerzylinder von der einfach wirkenden Bauart sein
kann. Der Steuerzylinder kann in diesem Fall dazu dienen, die
Kupplungseinrichtung einzuschalten, während die Feder dazu
dient, die Kupplungseinrichtung auszuschalten oder umgekehrt.
Bei einer besonders interessanten Ausführungsform kann
vorgesehen sein, daß die Steuereinrichtung die Kupplungsein
richtung automatisch einschaltet, wenn der Träger in die
Arbeitsstellung abgesenkt wird, und automatisch ausschaltet,
wenn der Träger in die Außerbetriebsstellung angehoben wird.
Um das Absenken des Trägers in die Arbeitsstellung oder
das Anheben desselben in die Außerbetriebsstellung zu ermögli
chen, ist ein Teil des Rahmens des Fahrgestells allgemein mit
dem Träger oder mit einem zweiten Teil des Rahmens des Fahrge
stells über ein Gelenk verbunden, dessen Achse im wesentlichen
horizontal und zur Fahrtrichtung im wesentlichen rechtwinklig
ist, wobei ein zwischen dem ersten Teil des Rahmens des Fahrge
stells und dem Träger oder dem zweiten Teil des Rahmens des
Fahrgestells angeordnetes Betätigungsorgan diese Bewegung
steuert. Dieses Betätigungsorgan wird vorzugsweise von einem
Betätigungszylinder gebildet.
In diesem Fall kann die Steuereinrichtung zum automati
schen Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung ein Ge
stänge oder dergleichen umfassen, das mit dem Träger oder mit
dem zweiten Teil des Rahmens des Fahrgestells verbunden ist.
Die Steuereinrichtung kann aber auch einen Steuerzylinder
umfassen, der mit dem Betätigungszylinder oder mit dem Versor
gungskreis des Hydraulikmotors vorzugsweise parallel verbunden
ist. Das Absenken des Trägers in die Arbeitsstellung oder die
Versorgung des Hydraulikmotors bewirkt daher das Einschalten
der Kupplungseinrichtung, während das Anheben des Trägers in
die Außerbetriebsstellung oder die Unterbrechung der Versorgung
des Hydraulikmotors das Ausschalten der Kupplungseinrichtung
bewirkt.
Die Versorgungsquelle des Hydraulikmotors kann im übrigen
ganz einfach von der Hydraulikzentrale der Zugmaschine gebildet
sein, an die der Pflug angehängt ist.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Wende
pflugs, der an eine Zugmaschine angehängt ist,
Fig. 2 einen schematischen Schnitt durch die Tragachse des
Fahrgestells des in Fig. 1 gezeigten Pfluges (wobei der Schnitt
nach der Linie II-II in Fig. 1 gelegt ist),
Fig. 3 eine Darstellung der Tragachse des Fahrgestells des
Pfluges ähnlich wie Fig. 2 gemäß einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 4 eine Darstellung der Tragachse des Fahrgestells des
Pfluges ähnlich wie Fig. 2 gemäß einer dritten Ausführungsform,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausfüh
rungsform einer Steuereinrichtung für die Kupplungseinrichtung,
und
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer dritten Ausfüh
rungsform einer Steuereinrichtung für die Kupplungseinrichtung.
In Fig. 1 ist ein mehrteiliger, einachsiger Wendepflug 1
gemäß der Erfindung gezeigt, der an eine Zugmaschine 2 ange
hängt ist, von der lediglich die Anhängeeinrichtung 3 gezeigt
ist. Der Pflug 1 umfaßt ein Vorderteil 4 zur Verbindung mit der
Anhängeeinrichtung 3 und ein Hinterteil 5, das insbesondere die
Pflugscharen 6 trägt und das mit dem Vorderteil 4 über ein Kar
dangelenk 7 verbunden ist, das eine horizontale und zur Fahrt
richtung 9 im wesentlichen rechtwinklige Achse 8 und eine im
wesentlichen vertikale Achse 10 umfaßt. Die Achse 10 ist dem
Vorderteil 4 zugeordnet, während die Achse 8 dem Hinterteil 5
zugeordnet ist.
Das Hinterteil 5 besteht allgemein aus einem die Pflug
scharen 6 (von denen aus Gründen der Klarheit nur die in der
Arbeitsstellung befindlichen Pflugscharen 6 gezeigt sind) tra
genden Träger 11, aufs einer Wendeeinrichtung 12 , aus einer
Steuereinrichtung 13 für den seitlichen Versatz und aus einem
den Träger abstützenden Fahrgestell 14. Der Träger 11 umfaßt
drei Abschnitte: einen Vorderabschnitt 15 und einen Hinter
abschnitt 16, die sich im wesentlichen parallel zueinander und
schräg zur Fahrtrichtung 9 erstrecken und wobei jeder dieser
Abschnitte 15, 16 eine entsprechende Anzahl von Pflugscharen 6
trägt, und einen Mittelabschnitt 17, der den Vorderabschnitt 15
mit dem Hinterabschnitt 16 verbindet. Der Vorderabschnitt 15
ist mit dem Mittelabschnitt 17 starr verbunden, wogegen der
Hinterabschnitt 16 mit diesem über ein Gelenk 18 verbunden ist,
wie es beispielsweise in der EP 0 544 555 A1 oder in der FR 2
701 798 A1 beschrieben ist.
Das den Träger 11 abstützende Fahrgestell 14 ist mit dem
Mittelabschnitt 17 desselben verbunden. Das Fahrgestell besteht
im wesentlichen aus zwei Rädern 19 und aus einem Rahmen 20.
Dieser Rahmen 20 ist seinerseits zweiteilig ausgebildet: ein
erstes Teil 21, das die beiden Räder 19 trägt, deren Drehachse
22 sich zumindest annähernd rechtwinklig zur Fahrtrichtung 9
erstreckt, und ein zweites Teil 23, das mit dem ersten Teil 21
über ein Gelenk 24 verbunden ist, dessen Achse 25 zur Drehachse
22 der Räder 19 zumindest annähernd parallel ist. Ein zwischen
dem ersten Teil 21 des Rahmens und dem zweiten Teil 23 des Rah
mens angeordneter Hydraulikzylinder 26 ermöglicht eine relative
Verschwenkung der beiden Teil 21, 23 des Rahmens um die Achse
25 des besagten Gelenks 24, um den Träger 11 in die Arbeits
stellung abzusenken oder in die Außerbetriebsstellung anzu
heben. Der zweite Teil 23 des Rahmens ist seinerseits mit dem
Mittelabschnitt 17 des Trägers 11 über ein anderes Gelenk 27
verbunden, dessen Achse 28 zur Fahrtrichtung 9 zumindest annä
hernd parallel ist. Dieses andere Gelenk 27 ermöglicht eine
Verschwenkung des Trägers 11 gegenüber dem Fahrgestell 14 vor
dem Wenden, damit dem Boden diejenigen Pflugscharen 6 zugekehrt
sind, die zum Einsatz gelangen sollen.
Der erste Rahmenteil 21 besteht im wesentlichen aus einer
Tragachse 29 und aus zwei Armen 30, deren Hinterenden an der
Tragachse 29 befestigt sind und deren Vorderenden an einer
U-förmigen Abdeckung 31 befestigt sind, zwischen deren beiden
Schenkeln sich der zweite Rahmenteil 23 erstreckt, der mit die
ser über das Gelenk 24 verbunden ist.
Die Einzelheiten der Tragachse 29 sind in Fig. 2 gezeigt.
Die Tragachse 29 umfaßt zunächst ein Gehäuse 32 und zwei Halb
wellen 33, die in dem Gehäuse 32 drehbar gelagert sind und
jeweils mit einem Ende aus demselben herausragen, wobei jedes
Rad 19 an dem entsprechenden äußeren Ende der Halbwelle 33
befestigt ist.
Im Inneren des Gehäuses 32, genauer gesagt zwischen den
beiden inneren Enden 34 der Halbwellen 33 ist ein Vorgelege 35
angeordnet, dessen erstes Zahnrad 36 mit der Abtriebswelle 37
eines Hydraulikmotors 38 einstückig ist und dessen zweites
Zahnrad 39 mit der Längsachse der Halbwellen 33 (die der Dreh
achse 22 der Räder 19 entspricht) zentriert ist. Das zweite
Zahnrad 39 ist mit einer Muffe 20 einstückig ausgebildet, die
eine Bohrung 41 aufweist, deren Längsachse mit der Drehachse 22
der Räder 19 zusammenfällt, wobei das innere Ende 34 jeder
Halbwelle 33 in dem entsprechenden Ende der Bohrung 41 zen
triert ist.
Jede Halbwelle 33 ist mit einer Wellenkupplung 42 verse
hen, die mit der Halbwelle 33 drehfest verbunden, aber auf die
ser längs der Drehachse 22 verschiebbar ist. Die Bohrung der
Wellenkupplung 42 und die Halbwelle 33 sind zu diesem Zweck mit
entsprechenden Elementen, wie zum Beispiel Nuten 43 versehen.
Die Wellenkupplung 42 ist mit Kupplungselementen 44 versehen,
die mit komplementären Kupplungsmitteln in und außer Eingriff
gebracht werden können, die an der Muffe 40 des zweiten Zahn
rades 39 vorgesehen sind. Dieses in und außer Eingriff bringen
erfolgt durch Verschieben jeder Wellenkupplung 42 auf der zuge
ordneten Halbwelle 33.
Das in und außer Eingriff bringen der von der Wellenkupp
lung 42 und den zugeordneten Kupplungselementen 45 der Muffe 40
des zweiten Zahnrades 39 gebildeten Kupplungseinrichtung wird
mit Hilfe einer Steuereinrichtung bewirkt. Diese umfaßt einer
seits eine Druckfeder 46, die zwischen der Wellenkupplung 42
und einem auf der Halbwelle 33 vorgesehenen Anschlag 47 ange
ordnet ist, wobei die Feder 46 die Kupplungseinrichtung in die
Betriebsstellung bringt und in der Betriebsstellung hält. Die
Steuereinrichtung umfaßt einerseits einen an dem Gehäuse 32 an
gelenkten Ausrückhebel 48, dessen Innerer Arm auf die Wellen
kupplung 42 einwirkt, während sein äußerer Arm mit einem
Gestänge 49 (Schaltarm, Seil oder dergleichen) verbunden ist, das
seinerseits mit dem zweiten Rahmenteil 23 verbunden ist (Fig.
1). Dieses Gestänge 49 und der Ausrückhebel 48 bringen die
Kupplungseinrichtung in die Außerbetriebsstellung und halten
sie in dieser Außerbetriebsstellung.
Um die Relativstellung der verschiedenen Elemente zu ver
deutlichen, ist in Fig. 2 die rechte Kupplungseinrichtung in
der Betriebsstellung und die linke Kupplungseinrichtung in der
Außerbetriebsstellung gezeigt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, münden zwei Leitungen 50, 51 in
den Hydraulikmotor 38, nämlich eine Zulaufleitung 50 und eine
Rücklaufleitung 51 für eine Hydraulikflüssigkeit. Diese Leitun
gen 50, 51 münden in eine Versorgungsquelle für eine unter
Druck stehende hydraulische Flüssigkeit, beispielsweise die
Zentralhydraulik der Zugmaschine 2.
Der vorstehend beschriebene Pflug arbeitet folgendermaßen.
Beim Absenken des Trägers 11 in die Betriebsstellung wird die
von jedem Gestänge 49 auf den äußeren Arm des Ausrückhebels 48
ausgeübte Zugkraft unterdrückt. Jede Druckfeder 46 drückt daher
die zugeordnete Wellenkupplung 42 an die Muffe 40 des zweiten
Zahnrades 39 des Vorgeleges 35 an, bis die Kupplungsorgane 44
dieser Wellenkupplung 42 mit den entsprechenden Kupp
lungsorganen 45 der Muffe 40 in Eingriff gelangen. Wenn dann
der Hydraulikmotor 38 mit Hydraulikflüssigkeit versorgt wird,
dann treibt dieser das Vorgelege 35 an, das seinerseits jedes
Rad 19 über die zugeordnete Kupplungseinrichtung antreibt, es
ist erkennbar, daß, wenn die ursprüngliche Winkelstellung der
Kupplungsorgane 44 einer der Wellenkupplungen 44 einen Eingriff
mit den zugeordneten Kupplungsorganen 45 der Muffe 40
verhindert, der Eingriff durch die zugeordnete Druckfeder 46 im
ersten Augenblick der Drehbewegung des zweiten Zahnrades 39 des
Vorgeleges 35 bewirkt wird.
Wenn die Arbeitsbedingungen das Antreiben der Räder 19 des
Fahrgestells 14 des Pfluges 1 nicht erforderlich machen, dann
genügt es, den Hydraulikmotor 38 einfach nicht zu versorgen.
Die Räder 19 stehen daher lediglich miteinander in Ein
griff.
Beim Anheben des Trägers 11 in die Außerbetriebsstellung
durch Einschalten des Betätigungszylinders 26 zieht jedes Ge
stänge 49 an dem äußeren Arm des zugeordneten Ausrückhebels 48.
Der innere Arm dieses Ausrückhebels 48 verschiebt daher die
Wellenkupplung 42 gegen die Kraft der Druckfeder 46, bis die
Kupplungsorgane 44 der Wellenkupplung 42 mit dem Kupplungsor
ganen 45 der Muffe 40 nicht mehr in Eingriff stehen. Die Räder
19 können daher von dem Hydraulikmotor 38 nicht mehr angetrie
ben werden, und sie sind voneinander unabhängig, was die Durch
führung der erforderlichen Manöver am Ende des Feldes oder beim
Transport ermöglicht.
Die in Fig. 3 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiele enthal
ten eine Anzahl von Elementen, die vorstehend beschrieben wur
den. Diese Elemente behalten daher ihr Bezugszeichen bei und
werden nicht erneut erläutert. Diese Beispiele umfassen ferner
eine Anzahl von Elementen, die mit den Elementen des vorstehen
den Beispiels eines Pfluges vergleichbar sind. Diese Elemente
sind mit dem gleichen Bezugszeichen wie das vergleichbare Ele
ment bezeichnet, das aber um einhundert (Fig. 3), zweihundert
(Fig. 4) und vierhundert (Fig. 6) erhöht ist. Diese Elemente
werden nur beschrieben, soweit es erforderlich ist.
Das in Fig. 3 gezeigte Fahrgestell 114 besteht im wesent
lichen aus zwei Rädern 19 und einem Rahmen 120. Die Tragachse
129 des ersten Rahmenteils 121 umfaßt ebenfalls ein Gehäuse 132
und zwei Halbachsen 133, die in diesem Gehäuse 132 drehbar ge
lagert sind und mit einem Ende aus diesem heraus ragen, wobei
jedes Rad 19 am äußeren Ende der zugeordneten Halbwelle 133 be
festigt ist. Im Inneren des Gehäuses 132, genauer gesagt zwi
schen den beiden inneren Enden 134 der Halbwellen 133 ist ein
Hydraulikmotor 52 angeordnet, der an dem Gehäuse 132 befestigt
ist. Dieser Hydraulikmotor 52 hat zwei Abtriebswellen 53, deren
gemeinsame Drehachse mit der Drehachse 22 der Räder 19 zumin
dest annähernd zusammenfällt, und auf denen jeweils ein Ring 54
befestigt ist.
Jede Halbwelle 133 ist mit einer Wellenkupplung 42 verse
hen, die mit dieser Halbwelle 133 drehfest verbunden ist, die
aber auf derselben in Richtung der Drehachse 22 verschiebbar
ist. Die Bohrung der Wellenkupplung 42 und die Halbwelle 133
sind zu diesem Zweck mit geeigneten Kupplungsmitteln, wie zum
Beispiel Nuten 43 versehen. Die Wellenkupplung 42 ist mit Kupp
lungsorganen 44 versehen, die mit komplementären Kupplungsorga
nen 55 in und außer Eingriff gebracht werden können, die an dem
Ring 54 angeordnet sind, der auf der entsprechenden Ab
triebswelle 53 des Hydraulikmotors 52 befestigt ist. Dieses in
und außer Eingriff bringen erfolgt durch Verschieben der Wel
lenkupplung 42 auf der zugeordneten Halbwelle 133.
Das Ein- und Ausschalten der von einer Wellenkupplung 42
und von den Kupplungsorganen 55 des zugeordneten Rings 54 ge
bildeten Kupplungseinrichtung erfolgt mit Hilfe einer Steuer
einrichtung ähnlich derjenigen des in Fig. 2 gezeigten Ausfüh
rungsbeispiels.
Wenngleich dies in Fig. 3 nicht gezeigt ist, ist verständ
lich, daß in den Hydraulikmotor 52 ebenfalls zwei Leitungen 50,
51 wie bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
einmünden.
Die Arbeitsweise des Pfluges gemäß der zweiten Ausfüh
rungsform ist vollkommen ähnlich wie bei dem Pflug nach dem
ersten Ausführungsbeispiel, und sie wird daher nicht erläutert.
Das in Fig. 4 gezeigte Fahrgestell 214 besteht im wesent
lichen aus zwei Rädern 19 und einem Rahmen 220. Die Tragachse
229 des ersten Rahmenteils 221 umfaßt ebenfalls ein Gehäuse
232, in dem die Halbwelle 233 eines der Räder 19 drehbar gela
gert ist.
Im Inneren des Gehäuses 232 ist ferner eine Zwischenwelle
56 drehbar gelagert, deren Drehachse mit der Drehachse 22 der
beiden Räder 19 zusammenfällt. Das innere Ende 57 dieser Zwi
schenwelle 56, das dem inneren Ende 234 der Halbwelle 233 zu
gekehrt ist, ist mit einer Wellenkupplung 242 versehen, die mit
dieser Zwischenwelle 56 drehfest verbunden, aber auf derselben
längs der Drehachse 22 verschiebbar ist. Die Bohrung der Wel
lenkupplung 242 und die Zwischenwelle 56 sind zu diesem Zweck
mit geeigneten Verbindungsmitteln, wie zum Beispiel Nuten 43
versehen. Die Wellenkupplung 242 ist mit Kupplungsorganen 244
versehen, die mit komplementären Kupplungsorganen 58 in und
außer Eingriff gebracht werden können, die am inneren Ende 234
der Halbwelle 233 vorgesehen sind. Dieses in und außer Eingriff
bringen erfolgt durch Verschieben der Wellenkupplung 242 auf
der Zwischenwelle 56.
Am anderen Ende 59 der Zwischenwelle 56 ist eine Abtriebs
welle 60 eines Hydraulikmotors 61 befestigt. Die andere Ab
triebswelle 62 des Hydraulikmotors 61 ist mit einem Flansch 63
versehen, an dem das andere Rad 19 des Fahrgestells 214 befe
stigt ist. Der Hydraulikmotor 61 ragt daher teilweise in das
Innere dieses Rades 19 hinein.
Das Ein- und Ausschalten der von der Wellenkupplung 242
und den Kupplungsorganen 58 der Halbwelle 233 gebildeten Kupp
lungseinrichtung erfolgt mit Hilfe einer Steuereinrichtung ähn
lich derjenigen bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen.
Im übrigen ist verständlich, daß der Hydraulikmotor 61
ähnlich wie bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel mit
zwei Leitungen 50, 51 verbunden ist.
Die Wirkungsweise des Pfluges gemäß dem dritten Ausfüh
rungsbeispiel ist ähnlich wie bei den Pflügen nach den beiden
vorstehend beschriebenen-Beispielen, mit der Ausnahme, daß hier
eines der Räder 19 von dem Hydraulikmotor 61 unmittelbar ange
trieben wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel dient das Gehäuse 232 zu
gleich als Schutzelement der Kupplungseinrichtung und als
Bestandteil des Rahmens 220 des Fahrgestells 214. Es ist um
übrigen möglich, den Arm 30 des Gehäuses 220, der auf der Seite
des Hydraulikmotors 61 angeordnet ist, unmittelbar an diesem zu
befestigen (es gibt entsprechend ausgebildete Hydraulikmoto
ren). In diesem Fall beschränkt sich die Funktion des Gehäuses
232 auf den Schutz der Kupplungseinrichtung.
Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Steuer
einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung.
Hier ist der äußere Arm des Ausrückhebels 48 mit einem einfach
wirkenden Hydraulikzylinder 64 verbunden, der mit einer Leitung
65 zu der Leitung 66 parallel geschaltet ist, die den zwischen
dem ersten Rahmenteil 21 und dem zweiten Rahmenteil 23 angeord
neten hydraulischen Betätigungszylinder 26 versorgt.
Wenn die Leitung 66 mit dem Vorrat der Hydraulikflüssig
keit verbunden wird, dann wird die in der großen Kammer 67 des
Betätigungszylinders 26 enthaltene Hydraulikflüssigkeit unter
der Wirkung des Gewichts des Trägers 11 zu dem Vorrat hin ver
drängt, und die in der großen Kammer 68 des Steuerzylinders 64
enthaltene Hydraulikflüssigkeit wird unter der Wirkung der
Feder 46 zu dem Vorrat verdrängt. Dadurch wird der Träger 11 in
die Arbeitsstellung abgesenkt, und die Kupplungsorgane 44 der
Wellenkupplung 42 gelangen mit den entsprechenden Kupplungsor
ganen 45 in Eingriff.
Zum Anheben des Trägers 11 in die Außerbetriebsstellung
wird Hydraulikflüssigkeit unter Druck in die große Kammer 67
des Betätigungszylinders 26 eingespeist. Dadurch strömt die
unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit gleichermaßen in die
große Kammer 68 des Steuerzylinders 64, der über den Ausrück
hebel 48 die Wellenkupplung 42 gegen die Kraft der Druckfeder
46 verschiebt und die Kupplungsorgane 44 der Wellenkupplung 42
mit den Kupplungsorganen 45 außer Eingriff bringt.
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Steuer
einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Kupplungseinrichtung
Dieses Ausführungsbeispiel umfaßt eine Zugfeder 446, die zwi
schen der Wellenkupplung 442 und -einem auf der Halbwelle 33
vorgesehenen Anschlag 447 angeordnet ist, wobei diese Feder 446
die Kupplungseinrichtung in die Ausrückstellung bringt und in
der Ausrückstellung hält. Die Steuereinrichtung umfaßt eben
falls einen hydraulischen Steuerzylinder 64, der über eine Lei
tung 65 an die Druckleitung 50 des Hydraulikmotors 38 ange
schlossen ist.
Wenn der Hydraulikmotor 38 mit einer unter Druck stehenden
Hydraulikflüssigkeit versorgt wird, dann dringt diese in die
große Kammer 68 des Steuerzylinders 64 ein, der über den Aus
rückhebel 48 die Kupplungsorgane 44 der Wellenkupplung 442 mit
den Kupplungsorganen 45 in Eingriff bringt. Durch geeignete
Wahl der Abmessungen des Steuerzylinders 64 und der Zugfeder
446 ist gewährleistet, daß der Steuerzylinder 64 die Wellen
kupplung 442 verlagert, bevor der Hydraulikmotor 38 arbeitet.
Wenn die Versorgung des Hydraulikmotors 38 beendet wird,
dann bewegt die Zugfeder 446 die Wellenkupplung 442 in die
Außerbetriebsstellung.
Wenngleich es sich bei den vorstehend beschriebenen Aus
führungsformen der Erfindung um bevorzugte Ausführungsbeispiele
handelt, lassen diese im Rahmen des allgemeinen Fachwissens
zahlreiche Abwandlungen zu, ohne daß dadurch der Grundgedanke
der Erfindung verlassen wird.
Bezugszeichenliste
1 Pflug
2 Zugmaschine
3 Anhängeeinrichtung
4 Vorderteil
5 Hinterteil
6 Pflugschar
7 Kardangelenk
8 Horizontale Achse von 7
9 Fahrtrichtung
10 vertikale Achse von 7
11 Träger
12 Wendeeinrichtung
13 Steuereinrichtung
14 Fahrgestell
15 Vorderabschnitt
16 Hinterabschnitt
17 Mittelabschnitt
18 Gelenk
19 Räder
20 Rahmen
21 erstes Teil von 20
22 Drehachse von 19
23 zweites Teil von 20
24 Gelenk
25 Achse von 24
26 Hydraulikzylinder
27 Gelenk
28 Achse von 27
29 Tragachse
30 Arme
31 Abdeckung
32 Gehäuse
33 Halbwellen
34 inneres Ende von 33
35 Vorgelege
36 erstes Zahnrad
37 Abtriebswelle
38 Hydraulikmotor
39 zweites Zahnrad
40 Muffe
41 Bohrung
42 Wellenkupplung
43 Nuten
44 Kupplungselemente an 42
45 Kupplungselemente an 40
46 Druckfeder
47 Anschlag
48 Ausrückhebel
49 Gestänge
50 Zulaufleitung
51 Rücklaufleitung
52 Hydraulikmotor
53 Abtriebswelle
54 Ring
55 Kupplungsorgan
56 Zwischenwelle
57 inneres Ende von 56
58 Kupplungsorgane
59 anderes Ende von 56
60 Abtriebswelle
61 Hydraulikmotor
62 andere Abtriebswelle
63 Flansch
64 Hydraulikzylinder
65 Leitung
66 Versorgungsleitung
67 große Kammer von 26
68 große Kammer von 64
2 Zugmaschine
3 Anhängeeinrichtung
4 Vorderteil
5 Hinterteil
6 Pflugschar
7 Kardangelenk
8 Horizontale Achse von 7
9 Fahrtrichtung
10 vertikale Achse von 7
11 Träger
12 Wendeeinrichtung
13 Steuereinrichtung
14 Fahrgestell
15 Vorderabschnitt
16 Hinterabschnitt
17 Mittelabschnitt
18 Gelenk
19 Räder
20 Rahmen
21 erstes Teil von 20
22 Drehachse von 19
23 zweites Teil von 20
24 Gelenk
25 Achse von 24
26 Hydraulikzylinder
27 Gelenk
28 Achse von 27
29 Tragachse
30 Arme
31 Abdeckung
32 Gehäuse
33 Halbwellen
34 inneres Ende von 33
35 Vorgelege
36 erstes Zahnrad
37 Abtriebswelle
38 Hydraulikmotor
39 zweites Zahnrad
40 Muffe
41 Bohrung
42 Wellenkupplung
43 Nuten
44 Kupplungselemente an 42
45 Kupplungselemente an 40
46 Druckfeder
47 Anschlag
48 Ausrückhebel
49 Gestänge
50 Zulaufleitung
51 Rücklaufleitung
52 Hydraulikmotor
53 Abtriebswelle
54 Ring
55 Kupplungsorgan
56 Zwischenwelle
57 inneres Ende von 56
58 Kupplungsorgane
59 anderes Ende von 56
60 Abtriebswelle
61 Hydraulikmotor
62 andere Abtriebswelle
63 Flansch
64 Hydraulikzylinder
65 Leitung
66 Versorgungsleitung
67 große Kammer von 26
68 große Kammer von 64
Claims (22)
1. Mehrteiliger, einachsiger Pflug, umfassend einen Träger
(11), der die Pflugscharen (6) trägt und von einem Fahrgestell
(14; 114; 214) abgestützt ist, das mit mindestens zwei Rädern
(19) versehen ist, die während der Arbeit mit einem Hydraulik
motor (38; 52; 61) antreibbar sind, der von einer Versorgungs
quelle gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antreiben
der beiden Räder (19) ein einziger Hydraulikmotor (38; 52; 61)
vorgesehen ist und daß der Antrieb mindestens eines Rades (19)
mittels einer Kupplungseinrichtung (42, 45; 42, 45; 242, 58;
442, 45) bewirkt oder unterbrochen werden kann.
2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydraulikmotor (38) mit einem Vorgelege (35) gekuppelt ist und
daß das besagte Rad (19) über eine entsprechende Kupplungsein
richtung (42, 45) mit dem Vorgelege (35) gekuppelt werden kann.
3. Pflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
besagte Rad (19) mit einer Halbwelle (33) versehen ist, die in
dem Gehäuse (32) des Vorgeleges (35) drehbar gelagert ist und
deren innerer Teil (34) mittelbar oder unmittelbar mit Kupp
lungsorganen (42, 44) versehen ist, die mit komplementären
Kupplungsorganen (45) in und außer Eingriff bringbar sind, die
mittelbar oder unmittelbar an einem (39) der Zahnräder (36, 39)
des Vorgeleges (35) vorgesehen sind.
4. Pflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsorgane (42, 44, 45) durch eine Längsverschiebung ent
lang der Achse (22) der Halbwelle (33) in und außer Eingriff
bringbar sind.
5. Pflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsorgane (42, 44), mit denen der innere Teil (34) der
Halbwelle (33) versehen ist, auf einer Wellenkupplung (42)
angeordnet sind, die mit der Halbwelle (33) drehfest verbunden,
aber auf dieser verschiebbar ist.
6. Pflug nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das innere Ende (34) der Halbwelle (33) in einer
Bohrung (41) des Zahnrades (39) geführt ist.
7. Pflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fahrgestell (14) zwei Räder (19) trägt, von denen jedes mit
einer Halbwelle (33) versehen ist, daß das Zahnrad (39) mit
einer Muffe (40) einstückig ausgebildet ist, die eine Bohrung
(41) hat, deren Längsachse mit der den beiden Halbwellen (33)
zumindest annähernd gemeinsamen Drehachse (22) zumindest an
nähernd zusammenfällt, und daß das innere Ende (34) jeder Halb
welle (33) in das entsprechende Ende der Bohrung (41) ein
greift.
8. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydraulikmotor (52; 61) eine Abtriebswelle (53; 60; 62) trägt,
deren Drehachse mit der Drehachse (22) des besagten Rades (19)
zumindest annähernd zusammenfällt.
9. Pflug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
besagte Rad (19) mit einer Halbwelle (133; 233) versehen ist,
die mittelbar oder unmittelbar in einem Fahrgestellrahmen (120;
220) drehbar gelagert ist und deren der Antriebswelle (53; 60,
62) zugekehrter Teil (134; 234) mittelbar oder unmittelbar mit
Kupplungsorganen (42, 44; 58) versehen ist, die mit komplemen
tären Kupplungsorganen (55; 242, 244) in und außer Eingriff
bringbar sind, die mittelbar oder unmittelbar an der Abtriebs
welle (53; 60) angeordnet sind.
10. Pflug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsorgane (42, 44, 55; 58, 242, 244) durch Längsverschie
bung auf der Achse (22) der Halbwelle (133; 233) in und außer
Eingriff bringbar sind.
11. Pflug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrgestell (114) zwei Räder (19) aufweist, von denen
jedes mit einer Halbwelle (133) versehen ist, daß der Hydrau
likmotor (52) zwei Abtriebswellen (5 3) aufweist, deren
Drehachsen (22) zumindest annähernd zusammenfallen, und daß das
innere Ende (134) jeder Halbwelle (133) mit der zugehörigen
Abtriebswelle (53) gekuppelt oder von dieser getrennt werden
kann.
12. Pflug nach Anspruch 9 oder 20, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrgestell (214) zwei Räder (19) aufweist, daß der
Hydraulikmotor (61) zwei Abtriebswellen (60, 62) aufweist,
deren Drehachsen (22) zumindest annähernd zusammenfallen, daß
der Hydraulikmotor (61) nahe einem der Räder (19) angeordnet
ist, das mit einer (62) der Abtriebswellen (60, 62) einstückig
ist und daß die Halbwelle (233) des anderen Rades mit der ande
ren Abtriebswelle (60) gekuppelt oder von dieser getrennt wer
den kann.
13. Pflug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hydraulikmotor (61) zumindest teilweise im Inneren des mit
einer (62) der Abtriebswellen (60, 62) einstückigen Rades (19)
angeordnet ist.
14. Pflug nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß er mit einer Steuereinrichtung (46, 48, 49;
46, 48, 64; 446, 48, 64) zum Ein- und Ausschalten der Kupp
lungseinrichtung (42, 45; 42, 55; 242, 58; 442, 45) versehen
ist.
15. Pflug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung einen Steuerzylinder (64) umfaßt.
16. Pflug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung ferner eine Feder (46; 446) umfaßt und
daß der Steuerzylinder (64) ein einfach wirkender Zylinder ist
und dazu dient, die Kupplungseinrichtung (42, 45; 442, 45) ein
zuschalten, während die Feder (64; 446) dazu dient, die Kupp
lungseinrichtung (42, 45; 442, 45) auszuschalten oder umgekehrte.
17. Pflug nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (46, 48, 49; 46, 48,
64) dazu dient, die Kupplungseinrichtung (42, 45) automatisch
einzuschalten, wenn der Träger (11) in die Arbeitsstellung
abgesenkt wird, und um die Kupplungseinrichtung (42, 45) auto
matisch auszuschalten, wenn der Träger (11) in die Außer
betriebsstellung angehoben wird.
18. Pflug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil (21; 121; 221) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114;
214) mit dem Träger (11) oder mit einem zweiten Teil (23) des
Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) über ein Gelenk (25)
verbunden ist, dessen Achse (25) im wesentlichen horizontal und
zur Fahrtrichtung (9) im wesentlichen rechtwinklig ist, wobei
ein zwischen dem ersten Teil (21; 121; 221) des Rahmens des
Fahrgestells (14; 114; 214) und dem Träger (11) oder dem zwei
ten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) ange
ordnetes Betätigungsorgan (26) die Absenkbewegung und die An
hebebewegung des Trägers (11) steuert, und daß das Betätigungs
organ (26) ein Gestänge (49) oder dergleichen umfaßt, das mit
dem Träger (11) oder mit dem zweiten Teil (23) des Rahmens des
Fahrgestells (14; 114; 214) verbunden ist.
19. Pflug nach Anspruch 17 in Kombination mit Anspruch 15
oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (21; 121; 221)
des Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) mit dem Träger (11)
oder mit einem zweiten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells
(14; 114; 214) über ein Gelenk (24) verbunden ist, dessen Achse
(25) zumindest annähernd horizontal und zumindest annähernd
rechtwinklig zur Fahrtrichtung (9) ist, wobei ein Betätigungs
zylinder (26) zwischen dem ersten Teil (21; 121; 221) des
Rahmens des Fahrgestells (14; 114; 214) und dem Träger (11)
oder dem zweiten Teil (23) des Rahmens des Fahrgestells (14;
114; 214) angeordnet ist, der die Absenk- und Anhebebewegung
des Trägers (11) steuert, und daß der Steuerzylinder (64) mit
dem Betätigungszylinder (26) verbunden ist.
20. Pflug nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
der Steuerzylinder (64) zu dem Betätigungszylinder (26) paral
lel geschaltet ist.
21. Pflug nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeich
net, daß der Steuerzylinder (64) zu dem Versorgungskreis (50,
51) des Hydraulikmotors (38; 52; 61) parallel geschaltet ist.
22. Pflug nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versorgungsquelle des Hydraulikmotors
(38; 52; 61) von der Hydraulikzentrale der Zugmaschine (2) ge
bildet wird, an die der Pflug angehängt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9508700A FR2736502B1 (fr) | 1995-07-13 | 1995-07-13 | Charrue multi-corps semi-portee avec chariot motorise |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19628031A1 true DE19628031A1 (de) | 1997-02-06 |
Family
ID=9481113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996128031 Withdrawn DE19628031A1 (de) | 1995-07-13 | 1996-07-11 | Mehrteiliger einachsiger Pflug mit angetriebenem Fahrgestell |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19628031A1 (de) |
| FR (1) | FR2736502B1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2771684A1 (fr) * | 1997-11-28 | 1999-06-04 | Regero Sa | Mecanisme pour l'entrainement d'un engin agricole qui progresse a vitesse tres lente, de facon intermittent, et qui est susceptible d'etre remorque pour des replacements a vitesse plus importants |
| DE202014008067U1 (de) | 2014-10-07 | 2016-01-08 | Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H. | Pflug |
| DE102015000984A1 (de) | 2015-01-27 | 2016-07-28 | Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H. | Bodenbearbeitungsgerät |
| EP3272629B1 (de) | 2016-07-20 | 2021-03-31 | Exel Industries | Gezogenes sprühgerät mit hilfssystem |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1964708A1 (de) * | 1968-12-25 | 1970-12-17 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | Vorrichtung zum Synchronisieren der Relativgeschwindigkeit zwischen einer antreibenden Zugmaschine bzw. einem Schlepper und einem geschleppten oder geschobenen Fahrzeug |
| FR2270771A1 (en) * | 1974-05-13 | 1975-12-12 | Elmslie Frederick | Tractor-towed soil cultivator - has frame with implements hydraulically operated devices and connections for land-wheel |
| FR2677843B1 (fr) * | 1991-06-21 | 1996-08-23 | Naud Expl Charrues | Motorisation auxiliaire pour machines de travail du sol et en particulier pour charrues ou ensembles de labour. |
| FR2687037A1 (fr) * | 1992-02-12 | 1993-08-13 | Agrotronix Sa | Procede d'assistance au deplacement d'un instrument aratoire, moyens en vue de la mise en óoeuvre de ce procede et instruments aratoires pourvus de ces moyens. |
-
1995
- 1995-07-13 FR FR9508700A patent/FR2736502B1/fr not_active Expired - Fee Related
-
1996
- 1996-07-11 DE DE1996128031 patent/DE19628031A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2771684A1 (fr) * | 1997-11-28 | 1999-06-04 | Regero Sa | Mecanisme pour l'entrainement d'un engin agricole qui progresse a vitesse tres lente, de facon intermittent, et qui est susceptible d'etre remorque pour des replacements a vitesse plus importants |
| DE202014008067U1 (de) | 2014-10-07 | 2016-01-08 | Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H. | Pflug |
| EP3011811A1 (de) | 2014-10-07 | 2016-04-27 | Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH | Pflug |
| DE102015000984A1 (de) | 2015-01-27 | 2016-07-28 | Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H. | Bodenbearbeitungsgerät |
| EP3050416A1 (de) | 2015-01-27 | 2016-08-03 | PÖTTINGER Landtechnik GmbH | Bodenbearbeitungsgerät |
| EP3272629B1 (de) | 2016-07-20 | 2021-03-31 | Exel Industries | Gezogenes sprühgerät mit hilfssystem |
| EP3272629B2 (de) † | 2016-07-20 | 2024-03-20 | Exel Industries | Gezogenes sprühgerät mit hilfssystem |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2736502A1 (fr) | 1997-01-17 |
| FR2736502B1 (fr) | 1998-01-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |