DE19632592C2 - Schaltleiste mit einem bei einer Krafteinleitung auf seine Außenseite elastisch nachgiebigen Hohlprofil - Google Patents
Schaltleiste mit einem bei einer Krafteinleitung auf seine Außenseite elastisch nachgiebigen HohlprofilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltleiste mit einem bei
einer Krafteinleitung auf seine Außenseite elastisch
nachgiebigen Hohlprofil mit einer sich über seine ge
samte Länge erstreckenden, elastisch komprimierbaren
Hohlkammer, die zwei einander in Richtung der Kraft
einleitung gegenüberliegende, elektrisch leitfähige und
bei einer Kompression der Hohlkammer miteinander
kontaktierbare Kontaktwandungen aufweist, sowie mit
einem an einem offenen Stirnende axial in die Hohlkam
mer hineinragenden Anschlußbauteil zur Verbindung
mit elektrischen Leitungen, das in die Kontaktwandun
gen einsteckbare, elektrisch leitfähige Kontaktdorne
aufweist.
Eine solche Schaltleiste ist aus der DE 43 29 535 A1
bekannt. Die Schaltleiste ist als Einklemmschutz für
elektrisch betätigte Seitenscheiben oder Schiebedächer
an Kraftfahrzeugen vorgesehen und weist ein Elasto
merhohlprofil auf, in dem eine sich über die gesamte
Länge des Elastomerhohlprofils erstreckende Hohl
kammer vorgesehen ist. Eine obere und eine untere
Wandung der Hohlkammer sind aus einem elektrisch
leitfähigen Elastomermaterial hergestellt. Beide Wan
dungen werden über ihre gesamte Länge von jeweils
einer kreisrunden Drahtlitze durchsetzt. An einem
Stirnende ist an das Elastomerhohlprofil ein Anschluß
bauteil angesetzt, das die Verbindung der Drahtlitzen zu
den entsprechenden elektrischen Leitungen herstellt.
Dazu weist das blockförmige Anschlußbauteil zwei
Kontaktdorne auf, die in der Flucht der Drahtlitzen von
dem Anschlußbauteil abragen und axial in die gegen
überliegenden Drahtlitzen einsteckbar sind. Dadurch
werden die Drahtlitzen und damit auch die korrespon
dierenden Wandungen der Hohlkammer elektrisch an
den jeweiligen Stromkreis angeschlossen. Um bei einer
Krafteinleitung auf das Elastomerhohlprofil etwa auf
Höhe der Kontaktdorne und bei einem daraus resultie
renden Zusammenpressen der Wandungen des Hohl
profiles ein Umbiegen oder Abbrechen der Kontaktdor
ne zu vermeiden, weist das Anschlußbauteil zusätzlich
einen Isolierfortsatz auf, der an die Innenkontur der
Hohlkammer angepaßt ist und axial so weit in das Stirn
ende der Hohlkammer eingeschoben ist, daß eine siche
re Stützung der Wandungen der Hohlkammer im Be
reich der Kontaktdorne erzielt wird. Dadurch wird zwar
ansatzweise vermieden, daß die Kontaktdorne bei einer
Einleitung von Druckkräften im Wandbereich des Ela
stomerhohlprofiles verbogen oder abgebrochen wer
den. Durch den starren Isolierfortsatz wird jedoch
gleichzeitig über die gesamte axiale Länge dieses Iso
lierfortsatzes eine Kontaktierung zwischen den gegen
überliegenden Wandungen der Hohlkammer verhin
dert, so daß in diesem Bereich eine Totzone entsteht.
Aus der US 4,115,952 ist eine Hubtür mit einem an ihrer unteren Stirnkante an
gebrachten Schaltprofil bekannt. Das Schaltprofil weist ein elastisch nachgiebi
ges Hohlprofil auf, das mit einer durch eine elastisch nachgiebige Membran
vom übrigen Hohlprofil abgetrennten Schaltkammer versehen ist, in der eine
Schaltleiste untergebracht ist. Die elektrisch leitfähigen Kontaktbahnen der
Schaltleiste werden durch Bewegungen der elastisch nachgiebigen Membran
miteinander in Kontakt gebracht. Um eine sichere Kontaktierung der Schaltleis
te bei einer Krafteinleitung von der Außenseite des Schaltprofiles her zu erzie
len, erstrecken sich zwischen der Membran und der Außenhaut des Schaltprofi
les zwei halbsteife Stege, die längs einer Längsachse des Schaltprofiles ausge
richtet sind und im Profil derart V-förmig aufeinander zulaufen, dass sie sich
etwa im Bereich einer Mittellängsachse der Membran treffen. Über die Stege
wird somit eine Krafteinleitung auf die Membran und damit auf die Schaltleiste
erzielt, um bei Belastungen auf das Schaltprofil von außen eine gewünschte
Schaltfunktion zu erzielen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltleiste der
eingangs genannten Art zu schaffen, die eine Beschädi
gung der Kontaktdorne bei Belastungen auf das Hohl
profil verhindert und Torzonen in den Randbereichen
des Hohlprofiles zumindest teilweise vermeidet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß
den gegenüberlie
genden stirnseitigen Randbereichen des Hohlprofiles
jeweils eine Zwangsführung für Krafteinleitungen auf
Höhe der Randbereiche zugeordnet ist, die eine schräg
nach innen gerichtete Weiterleitung der Druckbelastun
gen auf die Kontaktwandungen der Hohlkammer er
zwingt, wobei die auf eine Längsachse des Hohlprofiles
bezogene axiale Erstreckung der Weiterleitung der
axialen Länge entspricht, um die ein Kontaktierungs
fortsatz des Anschlussbauteiles stirnseitig in die Hohlkammer hineinragt. Da
durch wird gewährleistet, daß auch Krafteinleitungen
und damit Druckbelastungen auf das Hohlprofil auf Hö
he der Randbereiche eine wirksame Kontaktierung der
Kontaktwandungen hervorrufen, indem die Weiterlei
tung der aufgebrachten Kräfte schräg nach innen in die
wirksamen axialen Bereiche der Hohlkammer erfolgt
Etwa vorhandene Totzonen über die Länge des Kon
taktierungsfortsatzes werden somit umgangen. Durch
die erfindungsgemäße Zwangsführung ist es auch mög
lich, bei aus dem Stand der Technik bekannten An
schlußbauteilen mit entsprechenden, in die Hohlkam
mer hineinragenden Isolierfortsätzen die Wirkung der
entsprechenden Totzonen zu vermeiden, indem auch
dort eine entsprechende Zwangsführung so weit schräg
nach innen gerichtet ist, daß die eingeleiteten Kräfte
auch auf Höhe der Randbereiche ein Zusammendrüc
ken der Hohlkammer in ihren wirksamen Bereichen er
gibt. Als Zwangsführungen sind entweder entsprechend
gestaltete stirnseitige Abschlußelemente in das Hohl
profil eingesetzt, oder das Hohlprofil ist in den Randbe
reichen direkt entsprechend abgeschrägt. Es ist auch
möglich, eine solche Zwangsführung durch entspre
chende, in die Randbereiche des Hohlprofiles einge
brachte Verstärkungen zu erzielen.
Der Kontaktierungsfortsatz weist einen die gegen
überliegenden Kontaktdorne gegeneinander isolieren
den, stabilen Isolierungsabschnitt auf, der vorzugsweise
als platten- oder blockförmiges Element gestaltet ist,
und der als Träger für die Kontaktdorne sowie für Lei
terbahnen dient, die die Kontaktdorne mit dem jeweili
gen Stromkreis verbinden. Der Kontaktierungsfortsatz
ist Teil des Anschlußbauteiles. Der Kontaktierungsfort
satz weist somit eine Doppelfunktion auf, da er zum
einen die Isolierung der gegenüberliegenden Kontakt
wandungen im Anschlußbereich übernimmt und zum
anderen als Trägerbauteil für die Kontaktdorne dient.
Nachfolgend sind
bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung be
schrieben und anhand der Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer Aus
führungsform einer erfindungsgemäßen Schaltleiste, die
in ihrem Anschlußbereich aufgeschnitten ist,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Schaltleiste nach Fig. 1
entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung den Ausschnitt
nach Fig. 1,
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung der Kon
taktierung der Kontaktdorne mit den Leitlitzen nach
Fig. 2, und
Fig. 5 in einer Schnittdarstellung ähnlich Fig. 4 eine
weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Schaltleiste, die mit drei Leitern einen redundanten Auf
bau aufweist.
Eine Schaltleiste nach den Fig. 1 bis 3 weist ein Ela
stomerhohlprofil (1) auf, das mit einem Krafteinleitungs
profilabschnitt (2), einer als Schaltkammer dienenden
Hohlkammer (4) und einem Fußprofilabschnitt (3) ver
sehen ist. Der Krafteinleitungsprofilabschnitt (2) und die
Hohlkammer (4) sind elastisch nachgiebig gestaltet, wo
bei entsprechende Verstärkungsrippen (14) innerhalb
des Krafteinleitungsprofilabschnittes (2) eine gerichtete
Krafteinleitung zentral auf die Hohlkammer (4) bewir
ken. Der Fußprofilabschnitt (3) des Elastomerhohlprofi
les (1) dient zur Festlegung des Elastomerhohlprofiles
(1) in an sich bekannter Weise in einer entsprechenden
Trägerprofilleiste. Das Elastomerhohlprofil (1) ist bis
auf die nachfolgend näher beschriebenen Abschnitte
der Hohlkammer (4) aus einem isolierenden Elastomer
material hergestellt.
Das Elastomerhohlprofil (1) ist an elektrisch betätig
ten Türen und Toren befestigt und dient als Kanten
schutz dieser Türen und Tore. Um eine entsprechende
Schließbewegung einer Tür oder eines Tores bei einer
auftretenden Druckbelastung auf das Elastomerhohl
profil (1) zu unterbrechen, wird der elektrische Antrieb
durch die nachfolgend näher beschriebene Schaltanord
nung innerhalb der Hohlkammer (4) in geeigneter Wei
se gesteuert, indem er gestoppt oder in seiner Antriebs
richtung umgekehrt wird. Die Hohlkammer (4) erstreckt
sich über die gesamte Länge des Elastomerhohlprofils
(1) und ist zu beiden Stirnseiten des Elastomerhohlprofi
les (1) hin offen. Eine obere und eine untere Wandung
der Hohlkammer (4) sind über ihre gesamte Länge als
Kontaktwandungen (8, 10) ausgebildet, indem sie elek
trisch leitfähig gestaltet sind. Dabei ist in das Elastomer
material dieser Kontaktwandungen (8, 10) in an sich
bekannter Weise eine elektrisch leitfähige Komponente,
insbesondere in Form von Graphit, hochleitfähigem
Ruß oder Metallpulver, eingemischt. Zur Verbesserung
der elektrischen Leitfähigkeit der Kontaktwandungen
(8 und 10) ist in jeder Kontaktwandung (8, 10) jeweils
eine Leitlitze in Form einer Drahtlitze (7, 9) integriert,
die einen im wesentlichen kreisrunden Querschnitt auf
weist. Durch die Einbettung der Drahtlitzen (7, 9) wird
zum einen eine längenunabhängige Widerstandsände
rung bei gleichem Kontaktdruck erreicht. Zum anderen
schaffen die Drahtlitzen in dem Elastomerhohlprofil (1)
eine Strecksicherung, die Brüche oder Risse in den Kon
taktwandungen verhindern. Schließlich wird durch die
Drahtlitzen (7, 9) die Kontaktierung verbessert.
Um die Verbindung mit entsprechenden Schaltkrei
sen des jeweiligen elektrischen Antriebs herzustellen, ist
an einem Stirnende der Hohlkammer (4) ein Anschluß
bauteil (5, 11) vorgesehen, von dem die elektrischen Lei
tungen (6) für die jeweiligen Schaltkreise abragen. Das
Anschlußbauteil (5, 11) weist einen Konturkörper (5)
sowie einen in diesem integrierten Kontaktierungsfort
satz (11) auf. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist
das Anschlußbauteil (5, 11) axial in die Hohlkammer (4)
eingesetzt, wobei die Außenkontur des Konturkörpers
(5) für eine klemmende Aufnahme innerhalb der Hohl
kammer (4) an die Innenkontur der Hohlkammer (4)
angepaßt ist. Bei einem nicht dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel ist das Anschlußbauteil außen auf das
Stirnende der Hohlkammer (4) aufgesetzt. In beiden
Fällen ragt der Kontaktierungsfortsatz (11) des An
schlußbauteiles axial in die Hohlkammer (4) hinein, der
plattenförmig gestaltet ist, wobei sowohl seine Dicke als
auch seine Breite jeweils geringer sind als die korre
spondierende Höhe und Breite der Hohlkammer (4). Die
Dimensionsverhältnisse zwischen dem plattenförmigen
Kontaktierungsfortsatz (11) und der Hohlkammer (4)
sind aus den Fig. 1 und 2 erkennbar. Der Kontaktie
rungsfortsatz (11) ist in der gemeinsamen Kontaktie
rungsebene der Kontaktwandungen (8, 10) angeordnet.
Der Kontaktierungsfortsatz (11) weist zwei Kontaktdorne
(12, 13) auf, die kegelförmig gestaltet sind und zu
ihrem freien Ende hin spitz zulaufen. Die Kontaktdorne
(12, 13) sind aus einem elektrisch leitfähigen Material,
insbesondere aus Metall, hergestellt und ragen recht
winklig von den den gegenüberliegenden Kontaktwan
dungen (8, 10) zugewandten Außenflächen, d. h. der
Oberseite und der Unterseite des Kontaktierungsfort
satzes (11) ab. Die Kontaktdorne (12, 13) sind fest mit
dem Kontaktierungsfortsatz (11) verbunden, indem sie
entweder stabil in diesem eingebettet oder aber stabil
auf diesem, insbesondere durch Kleben, befestigt sind.
Der Kontaktierungsfortsatz (11) selbst ist aus einem iso
lierenden Material, insbesondere aus einem Leiterplat
tenmaterial, hergestellt. Seine den Kontaktwandungen
(8, 10) zugewandten Oberflächen sind in nicht darge
stellter Weise derart mit Leiterbahnen versehen, daß
sich ein durchgehender elektrischer Kontakt zwischen
dem jeweiligen Kontaktdorn (12, 13) und der zugehöri
gen elektrischen Leitung (6) am Ausgang des Anschluß
bauteiles (5) ergibt.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ra
gen jeweils zwei Kontaktdorne V-förmig, jedoch in ei
ner zur Außenfläche des Kontaktierungsfortsatzes
rechtwinkligen gemeinsamen Ebene von dem Kontak
tierungsfortsatz nach oben und nach unten ab. Dadurch
wird die Drahtlitze der jeweiligen Kontaktwandung in
der Mitte zwischen den beiden V-förmig ausgerichteten
Kontaktdornen aufgefangen. Somit ergibt sich eine
kombinierte Schneid-Klemm-Verbindung, die eine gute
Kontaktierung gewährleistet.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel stellt der
Konturkörper (5) des Anschlußbauteiles (5, 11) selbst
vorteilhaft nur eine isolierende Ummantelung des Kon
taktierungsfortsatzes (11) dar, da der Kontaktierungs
fortsatz (11) in Form der Leiterplatte bis zum Anschluß
an die elektrischen Leitungen (6) axial nach außen in den
Konturkörper (5) hineinragt. Die elektrischen Leitun
gen (6) sind vorzugsweise mit den entsprechenden Lei
terbahnen auf der Leiterplatte verlötet. Der gesamte
elektrische Anschluß ist von dem Konturkörper (5) um
mantelt, wobei dieser vorteilhaft aus einem entspre
chend formbaren Kunststoff hergestellt ist. Der Kontur
körper (5) des Anschlußbauteiles (5), der exakt an die
Form der Hohlkammer angepaßt ist, trägt zu einer maß
genauen Zuordnung jedes Kontaktdornes (12, 13) zu der
zugehörigen Drahtlitze (7, 9) bei, da der Kontaktie
rungsfortsatz (11) in diesem Konturkörper (5) derart
zentral ausgerichtet ist, daß sich nahezu keine Toleran
zen für eine Schrägstellung des Kontaktierungsfortsat
zes (11) innerhalb der Hohlkammer (4) ergeben. Die
Länge der Kontaktdorne (12, 13) ist so bemessen, daß
sie im unbelasteten Zustand des Elastomerhohlprofiles
(1) in die jeweilige Kontaktwandung (8, 10) hineinragen
und bis in die Drahtlitzen (7, 9) mit ihren Spitzen fortge
setzt sind. Dabei sind die Kontaktdorne (12, 13) derart
exakt in der durch die gegenüberliegenden Drahtlitzen
(7, 9) gebildeten Flucht angeordnet, daß jeder Kontakt
dorn (12, 13) bei der Montage und beim Einsetzen des
Kontaktierungsfortsatzes (11) durch das quer zur
Längsachse der Hohlkammer (4) erfolgende Eindrücken
in die Kontaktwandungen (8, 10) jeweils exakt eine
Drahtline (7, 9) trifft.
Für den Einbau des Anschlußbauteiles (5, 11) wird in
einfacher Weise das Stirnende der Hohlkammer (4) mit
geeigneten Mitteln so stark aufgeweitet, daß ein axiales
Einschieben des Anschlußbauteiles (5, 11) ermöglicht
wird. Dabei sollte vermieden werden, daß die Kontakt
dorne (12, 13) bereit während des Einsetzvorganges mit
den Kontaktwandungen (8, 10) in Berührung gelangen.
Sobald das Anschlußbauteil seine axiale Endposition, in
der der Konturkörper mit dem Stirnende des Elasto
merhohlprofiles (1) bündig abschließt, erreicht hat, wer
den die Mittel zur Aufwendung entfernt, wodurch auf
grund der Eigenspannung des Elastomerhohlprofiles (1)
die Hohlkammer (4) sich um den Konturkörper (5)
schließt und die Kontaktdorne (12, 13) automatisch in
die Kontaktwandungen (8, 10) eindringen. Zusätzlich
kann noch ein definiertes Eindrücken der Kontaktdorne
(12, 13) in die Kontaktwandungen (8, 10) vorgenommen
werden, um sicherzustellen, daß die Kontaktierung zwi
schen den Kontaktdornen und den Drahtlitzen erreicht
ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ragen die
Kontaktdorne (12, 13) nach oben und nach unten von
dem Kontaktierungsfortsatz (11) ab, wodurch sie paral
lel zur Belastungsrichtung des Elastomerhohlprofiles (1)
ausgerichtet sind.
Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, sind die gegenüberlie
genden Stirnenden des Krafteinleitungsprofilabschnit
tes (2) derart abgeschrägt, daß sie vom oberen Kopfen
de des Krafteinleitungsprofilabschnittes (2) geradlinig
- auf die Längsachse der Hohlkammer bezogen -
axial schräg nach innen und nach unten bis zum Fußpro
filabschnitt (3) verlaufen. Die Stirnkanten (15) des Kraft
einleitungsprofilabschnitts (2) enden im Bereich der
Hohlkammer (4) auf einer axialen Höhe, die knapp in
nerhalb der durch das Anschlußbauteil (5, 11) definier
ten axialen Länge liegt. Durch die schrägen Stirnkanten
(15) wird auch bei Krafteinleitungen auf die Endberei
che des Krafteinleitungsprofilabschnittes (2) eine
Zwangsführung dieser eingeleiteten Kräfte in die wirk
samen Kontaktierungsbereiche der Hohlkammer (4) er
zielt, so daß die durch das Anschlußbauteil (5) und gege
benenfalls durch ein nicht dargestelltes Endstück auf der
gegenüberliegenden Stirnseite definierten Totzonen
umgangen werden. Unabhängig davon, an welcher
axialen Stelle eine entsprechende Kraft auf das Elasto
merhohlprofil (1) ausgeübt wird, wird somit in jedem
Fall ein Schaltvorgang erzielt, da in jedem Fall ein Zu
sammenpressen der Hohlkammer (4) und damit eine
Kontaktierung der gegenüberliegenden Kontaktwan
dungen (8, 10) erfolgt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist es möglich,
Toleranzen zwischen der Positionierung der Kontakt
dorne (12, 13) an dem zugehörigen Kontaktierungsfort
satz (11) und den innerhalb der Kontaktwandungen (8a,
10a) vorgesehenen Drahtlitzen auszugleichen, da die
Drahtlitzen als Flachlitzen (7a, 9a) gestaltet sind. Im
übrigen ergibt sich kein Unterschied zu dem zuvor an
hand der Fig. 1 bis 3 ausführlich beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel, da auch die Gestaltung der Hohlkammer
(4a) innerhalb eines entsprechenden Elastomerhohlpro
files (1a) identisch ist. Für eine weitere Erläuterung die
ses Ausführungsbeispiels wird daher auf die zuvor er
folgte Beschreibung Bezug genommen.
Auch das Elastomerhohlprofil nach Fig. 5 entspricht
in allen wesentlichen, nicht dargestellten Teilen der
Schaltleiste nach den Fig. 1 bis 3. Bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel wird jedoch ein redundanter Aufbau der
Schaltanordnung innerhalb der Hohlkammer (4b) er
zielt, indem die untere Wandung der Hohlkammer (4b)
mit zwei zueinander beabstandeten und zueinander par
allelen Kontaktbereichen (22, 23) versehen ist, die je
weils mit einer eigenen, durchgehenden Drahtlitze (20,
21) versehen sind. Um auch hier eine entsprechende
Kontaktierung zu ermöglichen, sind an der Unterseite
des Kontaktierungsfortsatzes (19) des Anschlußbauteiles
zwei Kontaktdorne (17, 18) vorgesehen, die jeweils
einer der beiden Drahtlitzen (20, 21) zugeordnet sind.
Die obere Kontaktwandung (8b) entspricht im wesentli
chen der Kontaktwandung (8) nach den Fig. 1 bis 3, so
daß keine weitere Erläuterung diesbezüglich notwendig
ist.
Innerhalb der Kontaktwandung (8b) verläuft eine
Drahtlitze (7b), die derart auf Höhe des zentralen Kon
taktdornes (16) auf der Oberseite des Kontaktierungs
fortsatzes (19) verlegt ist, daß der Kontaktdorn (16) mit
dieser Drahtlitze (7b) in Kontakt steht. Jedem Kontakt
dorn (16 bis 18) ist jeweils eine eigene Leiterbahn zuge
ordnet, wodurch die entsprechenden Schaltkreise für
den redundanten Aufbau dargestellt werden. Der re
dundante Aufbau ergibt sich durch entsprechende
schaltungstechnische Maßnahmen, indem durch das
Vorsehen der beiden unteren Kontaktflächen (22, 23) in
Verbindung mit dem zentralen oberen Kontaktbereich
in Form der Kontaktwandung (8b) zwei identische
Schaltkreise geschaffen werden.
Claims (1)
1. Schaltleiste mit einem bei einer Krafteinleitung
auf seine Außenseite elastisch nachgiebigen Hohl
profil mit einer sich über seine gesamte Länge er
streckenden, elastisch komprimierbaren Hohlkam
mer, die zwei einander in Richtung der Krafteinlei
tung gegenüberliegende, elektrisch leitfähige und
bei einer Kompression der Hohlkammer miteinan
der kontaktierbare Kontaktwandungen aufweist,
sowie mit einem an einem offenen Stirnende axial
in die Hohlkammer hineinragenden Anschlußbau
teil zur Verbindung mit elektrischen Leitungen, das
in die Kontaktwandungen einsteckbare, elektrisch
leitfähige Kontaktdorne aufweist, dadurch ge
kennzeichnet, daß
den gegenüberliegenden stirnseitigen
Randbereichen des Hohlprofiles (1) jeweils eine
Zwangsführung (15) für Krafteinleitungen auf Hö
he der Randbereiche zugeordnet ist, die eine schräg
nach innen gerichtete Weiterleitung der Druckbe
lastungen auf die Kontaktwandungen (8, 10) der
Hohlkammer (4) erzwingt, wobei die auf eine
Längsachse des Hohlprofiles (1) bezogene axiale
Erstreckung der Weiterleitung der axialen Länge
entspricht, um die ein Kontaktierungsfortsatz (11) des Anschlussbauteils (5, 11, 19)
stirnseitig in die Hohlkammer (4) hineinragt.
Priority Applications (1)
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| DE19632592A DE19632592C2 (de) | 1996-08-13 | 1996-08-13 | Schaltleiste mit einem bei einer Krafteinleitung auf seine Außenseite elastisch nachgiebigen Hohlprofil |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19632592A DE19632592C2 (de) | 1996-08-13 | 1996-08-13 | Schaltleiste mit einem bei einer Krafteinleitung auf seine Außenseite elastisch nachgiebigen Hohlprofil |
Publications (2)
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