DE19634278A1 - Vorrichtung zum Herstellen von Bürsten - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von BürstenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen
von Bürsten, inbesondere von Zahnbürsten, die eine Transportein
richtung mit einer umlaufenden Kette, Band oder dergleichen
Transportmittel aufweist, das Werkstückhalter zum Transportieren
von Bürstenkörpern von einer Eingabestelle zu einer Stopfmaschine
und gegebenenfalls zu nachgeordneten Nachbearbeitungsmaschinen
trägt, wobei die Werkstückhalter mit den gehaltenen Bürstenkörpern
taktweise etwa um den Abstand benachbarter Bürstenkörper-
Werkstückhalter weiterschaltbar und bei der Stopfmaschine relativ
zu deren Stopfwerkzeug für den Stopfvorgang positionierbar sind.
Außer Vorrichtungen, bei denen die Werkstückhalter im Bereich
der Stopfmaschine vom Transportmittel getrennt werden, ist aus
der DE 27 31 726 bereits eine Vorrichtung der eingangs erwähnten
Art bekannt, bei der die einer Stopfeinrichtung zugeführten
Bürstenkörper an dem Transportmittel, beispielsweise einer
umlaufenden Kette auch während des Stopfvorganges verbleiben
können. Dazu weisen die Werkstückhalter kreuzschlitten-artige
Führungen auf, die im Bereich einer Bearbeitungsmaschine,
insbesondere einer Stopfmaschine, Stopf-Positionierbewegungen der
gehaltenen Bürstenkörper ermöglichen.
Nach dem Fertigstopfen einer Bürste soll das Transportmittel
innerhalb eines einzigen Stopfzyklus weitergeschaltet werden, so
daß der nächste Bürstenkörper in den Bereich des Stopfwerkzeuges
oder Bearbeitungswerkzeuges kommt. Dieses Weiterschalten des
Transportmittels mit den daran umlaufenden Werkstückhaltern ist
jedoch problematisch, da eine vergleichsweise große Masse bewegt
werden muß. Bei der praktizierten, hohen Stopfgeschwindigkeit müßte
das Weiterschalten etwa innerhalb einer dreißigstel Sekunde
erfolgen, um ein weitgehend kontinuierliches Arbeiten zu
ermöglichen. Bei dem Gewicht des Transportmittels mit Werk
stückhaltern, bei den verwendeten Längen des Transportmittels und
der Anzahl der Werkstückhalter ist dieses schnelle Umschalten
mit vertretbarem Aufwand jedoch nicht möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der
eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die Werkstückhalter
auch bei der Bearbeitung der Bürstenkörper im Bereich der
Stopfmaschine, am Transportmittel verbleiben können. Trotzdem soll
eine so hohe Umschaltgeschwindigkeit möglich sein, daß ein
schnelles Umschalten von einem Bürstenkörper auf einen nachfolgen
den Bürstenkörper innerhalb eines Stopfzyklus, d. h. innerhalb der
Zeit, die das Stopfwerkzeug für eine einzige Hubbewegung braucht,
erfolgt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß das Transport
mittel in Transportrichtung vor und hinter der Stopfmaschine zur
begrenzten Bewegungsfreigabe des zumindest die Weiterschaltbewegung
durchführenden Transportmittel-Abschnittes, Entkopplungsbereiche
zu dem sich jeweils anschließenden Transportmittel-Abschnitt
beziehungsweise dem restlichen Transportmittel aufweist.
Durch die beiden Entkopplungsbereiche ist der gerade im Bereich
des Stopfwerkzeuges oder dergleichen befindliche Transportmittel-
Abschnitt bewegungsmäßig von dem restlichen Transportmittel
abgekoppelt und damit die zu bewegende Masse entsprechend
reduziert. Es lassen sich so sehr schnelle Weiterschaltbewegungen
zwischen dem letzten Stopfvorgang eines Bürstenkörpers und dem
ersten Stopfvorgang eines nachfolgenden Bürstenkörpers realisieren.
Der kurze Transportmittel-Abschnitt im Bereich der Stopfmaschine
kann die schnelle Weiterschaltbewegung wegen der verringerten
Bewegungsmasse durchführen und der übrige Transportmittel-Abschnitt
kann durch die Bewegungsabkopplung stehen bleiben und während
des Stopfens eines Bürste mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit
nachgeführt werden.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß die Werkstückhalter im Bereich der
Stopfmaschine jeweils zusammen mit dem sie haltenden Transport
mittel-Abschnitt der Transporteinrichtung, zumindest in der Umlauf-
Transportrichtung für den Weitertransport und die einzelnen
Stopfvorgänge positionierbar sind und daß das Transportmittel in
Transportrichtung vor und hinter der Stopfmaschine zur begrenzten
Bewegungsfreigabe des die Weiterschalt- sowie die Stopf-Positio
nierbewegungen durchführenden Transportmittel-Abschnittes
Entkopplungsbereiche zu dem sich jeweils anschließenden Transport
mittel-Abschnitt aufweist. Damit ist für die in Transportrichtung
orientierte Positionierbewegung für die einzelnen Stopfvorgänge
keine vom Transportmittel abgekuppelte Positionierführung an den
Werkstückhaltern erforderlich, so daß dadurch die Konstruktion
der Werkstückhalter vereinfacht ist.
Vorteilhafterweise ist der zwischen Entkopplungsbereichen
befindliche Transportmittel-Abschnitt mit einem Antrieb zum
Positionieren in Transportrichtung entsprechend dem Borsten
feldmuster verbunden, wobei dieser Antrieb vorzugsweise auch als
Antrieb für das insbesondere taktweise Weiterschalten des zwischen
Entkopplungsbereichen befindlichen Transportmittel -Abschnittes
entsprechend dem Abstand benachbarter Werkstückhalter ausgebildet
ist. Man kommt somit mit einem einzigen Positionierantrieb für
die Weiterschaltbewegung des zwischen Entkopplungsbereichen
befindlichen Transportmittel-Abschnittes und auch für die
Stopfpositionierbewegung aus, so daß ein reduzierter Aufwand für
den Antrieb vorhanden ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn als Antrieb für das oder die
Stopfwerkzeuge und/oder den zwischen Entkopplungsbereichen
befindlichen Transportmittel-Abschnitt und/oder für den übrigen
Transportmittelabschnitt jeweils ein elektronisch gesteuerter
Antrieb, vorzugsweise Servomotoren, vorgesehen sind.
Das Koordinieren der einzelnen Bewegungen beziehungsweise
Bewegungsabläufe der voneinander bewegungsentkoppelten Transport
mittelabschnitte und gegebenenfalls auch der Stopfbewegung des
Stopfwerkzeuges, ist mit solchen, vorzugsweise zentral gesteuerten,
elektronischen Antrieben besonders gut und mit der erforderlichen
Genauigkeit erreichbar.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind in Transportrichtung
vor und hinter den Entkopplungsbereichen Führungs- und/oder
Antriebsmittel für das Transportmittel angeordnet. Dadurch können
an definierten Stellen des Transportmittels Entkopplungsbereiche
gebildet werden.
Zweckmäßigerweise ist das Transportmittel außerhalb der Entkopp
lungsbereiche seitlich geführt, wobei Führungsunterbrechungen in
den Entkopplungsbereichen vorgesehen sind. In den geführten
Bereichen kann das Transportmittel nicht seitlich ausweichen,
während bei den Führungs-Unterbrechungen eine zum Beispiel
schlaufenförmige Ausbildung und damit ein Verkürzen des Transport
mittels zur Bildung von Entkopplungsbereichen möglich ist.
Bevorzugt weist die Transporteinrichtung eine umlaufende Kette
als Transportmittel auf, die vorzugsweise außenseitig die die
Bürstenkörper haltenden Werkstückhalter trägt, wobei die
Kettenglieder bei Verkürzung aus ihrer Strecklage soweit relativ
zueinander verschwenkbar sind, daß Entkopplungsbereiche gebildet
sind.
Benachbarte Kettenglieder bilden dabei durch "Stauchung"
Entkopplungsbereiche mit aus der Strecklage ausgelenkten
Kettengliedern. Bei Kettengliedern, die hinsichtlich ihrer Größe
jeweils zur Aufnahme eines Werkstückhalters ausgebildet sind,
genügt das seitliche Auslenken zweier benachbarter Kettenglieder
zur Bildung eines Entkopplungsbereiches. Da sich die Kettenglieder
durch ihre Schwenklagerverbindung selbst führen, sind in den
Entkopplungsbereichen keine zusätzlichen Stabilisierungsmaßnahmen
erforderlich.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß für
eine quer zur Transportrichtung des Transportmittels vorgesehene,
vorzugsweise in Längsrichtung der Bürste orientierte Stopf-
Positionierbewegung, der Werkstückhalter eine mit einer Quer
schiebeführung versehene Bürstenkörper-Spannkluppe aufweist, die
im Bereich der Stopfmaschine mit einem Querpositionierantrieb
kuppelbar ist. Damit ist quer zur Stopf-Positionierbewegung, die
über die Transportbewegung des Transportmittels erfolgt, eine
weitere Stopf-Positionierbewegung, insbesondere in Längsrichtung
der Zahnbürsten oder dergleichen möglich.
Vorzugsweise weist der Querpositionierantrieb beidseits des
Werkstückhalters an der Spannkluppe angreifende Kupplungsflächen
auf, die insbesondere durch eine in Transportrichtung orientierte
Einlaufnut oder dergleichen Führungsteil oder dergleichen gebildet
sind. Durch diese Ausbildung kuppeln die einzelnen Werkstückhalter
beim schrittweisen Weiterschalten des Transportmittels automatisch
mit dem Querpositionierantrieb.
Zweckmäßigerweise weist die Spannvorrichtung Rückstellelemente
zum Verstellen der Spannvorrichtung relativ zu den übrigen, mit
dem Transportmittel verbundenen Werkstückhalter in eine ins
besondere durch einen Anschlag definierte Ausgangslage auf,
vorzugsweise in eine Ausgangslage entsprechend der ersten
Stopfposition bei der Stopfmaschine.
Dadurch werden die in den Werkstückhaltern eingespannten
Bürstenkörper in einer vorgegebenen beziehungsweise vorpositionier
ten Lage der Stopfmaschine zugeführt, so daß unmittelbar nach
der Zuführung auch der erste Stopfvorgang erfolgen kann.
Insbesondere bei Stopfabläufen, bei denen die letzte Stopfposition
einen größeren Abstand zur ersten Stopfposition hat, würde durch
das dann entsprechend vorgespannte Rückstellelement, insbesondere
eine Feder, das Rückpositionieren in die definierte Ausgangslage
ungedämpft erfolgen mit entsprechender Belastung der Anschläge.
Um dies zu vermeiden, kann in Transportrichtung im Anschluß an
die Stopfmaschine ein Positionierelement, vorzugsweise eine
übergangsschräge zum gesteuerten Rückführen der Spannvorrichtung
aus ihrer Endlage nach dem Stopfen in ihre definierte Ausgangslage
vorgesehen sein.
Vorteilhafterweise können für das in den Entkopplungsbereichen
schlaufenförmig geführte Transportmittel gesteuerte Spannmittel
vorgesehen sein, wobei dazu insbesondere ein Luftzylinder als
Spannmittelantrieb vorgesehen ist.
Dieser gesteuerte Spannmittelantrieb wird bei der Schlaufenbildung
des Transportmittels für die Entkopplungsbereiche aktiviert und
beim Straffen ausgeschaltet. Der in Transportrichtung des
Transportmittels wirkende Positionierantrieb wird dadurch entlastet,
da er beim Straffen keine Rückstellkraft, wie dies bei Feder-Spann
mitteln erforderlich wäre, überwinden muß. Auch dies trägt
mit zu einer schnellen Positionierbarkeit bzw. zur Reduzierung
der erforderlichen Positionierkraft bei.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren
Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren
wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnungen noch näher
erläutert.
Es zeigt etwas schematisiert:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Bürsten-Herstellungsvorrichtung
mit einem umlaufenden Transportmittel mit durch
Entkopplungsbereiche beidseitig einer Stopfmaschine
abgekoppeltem Transportmittelabschnitten sowie weiteren,
im Verlauf des Transportmittels angeordneten Nach
bearbeitungsmaschinen,
Fig. 2 bis 4 etwas gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsformen
von Bürsten-Herstellungsvorrichtungen in unterschiedli
chen Positionierlagen des Transportmittels,
Fig. 5 und 6 eine etwa maßstäbliche Darstellung eines durch eine
Kette gebildeten Transportmittel-Abschnittes mit
Werkstückhaltern und in unterschiedlichen Schwenkpositio
nen befindlichen Kettengliedern,
Fig. 7 eine schematisierte Seitenansicht einer Bürstenher
stellungsmaschine mit Stopfmaschinen in Zwillings
anordnung und
Fig. 8 eine Aufsicht eines Werkstückhalters vor einem Querposi
tionierantrieb.
Eine in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Vorrichtung 1, 1a dient zum
Herstellen von Bürsten, insbesondere von Zahnbürsten. Sie weist
eine Transporteinrichtung für diese Bürsten auf, wobei eine
umlaufende Kette 2, ein Band oder dergleichen als Transportmittel
vorgesehen sein können. An der umlaufenden Kette 2 oder dergleichen
sind außenseitig Werkstückhalter 3 angebracht, die als Träger
für Spannkluppen 4 (vgl. Fig. 5 und 6) zum Einspannen und Halten
von Bürstenkörpern 5 (Fig. 5) dienen. Die Bürstenkörper 5 werden
von einem hier nicht dargestellten Magazin zugeführt und dann
in Richtung des Pfeiles Pf1 zu einer Stopfmaschine 6 transportiert.
Die entsprechend dem vorgesehenen Borstenfeld Löcher aufweisenden
Bürstenkörper 5 werden bei der Stopfmaschine 6 mit Borstenbündeln
gestopft und nach dem Fertigstopfen Nachbearbeitungsmaschinen 7
zum Abscheren und Schleifen der Borstenenden zugeführt.
Zum Stopfen der Bürstenkörper 5 werden diese entsprechend der
jeweiligen Lochposition relativ zum Stopfwerkzeug 8 der Stopf
maschine 6 in zwei Koordinatenrichtungen positioniert. Üblicher
weise werden Zahnbürstenkörper quer zur Transportrichtung des
Transportmittels (Kette 2) eingespannt und beim Stopfen in
Längsrichtung des Bürstenkörpers und quer dazu positioniert. Für
die Querpositionierbewegung, also in Transportrichtung der Kette
2, wird der Werkstückhalter zusammen mit der in dieser Richtung
starr gekoppelten Kette bewegt. Um zu vermeiden, daß die gesamte
Masse der umlaufenden Kette mit den darauf befindlichen Werk
stückhaltern 3 bewegt werden muß, sind vor und hinter der
Stopfmaschine 6 zur begrenzten Bewegungsfreigabe Entkopplungs
bereiche 9 und 10 vorgesehen. Mit Hilfe von Führungs- und
Antriebsmitteln wird dabei der Kettenabschnitt 11, der sich im
Anschluß an die Entkopplungsbereiche 9 und 10 außerhalb des
Stopfmaschinenbereiches befindet, so gehalten, daß der andere,
im Bereich der Stopfmaschine befindliche, und ebenfalls durch
die beiden Entkopplungsbereiche 9 und 10 begrenzte Kettenabschnitt
12 für die Positionierbewegung beim Stopfen und auch für eine
Fortschaltbewegung von einem Bürstenkörper auf einen nachfolgenden,
bewegt werden kann. Diese Positionierbewegung und auch die
Weiterschaltbewegung erfolgt jeweils, ohne daß der Kettenabschnitt
11 mitbewegt wird.
Zur Bildung der Entkopplungsbereiche 9 und 10 kann die Kette 2
oder dergleichen schlaufenförmig geführt sein, wie dies in Fig. 1
angedeutet ist.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die umlaufende Kette 2 an ihrem
der Stopfmaschine 6 abgewandten Abschnitt über ein großes Umlenkrad
13 geführt und auf der anderen Seite, der Stopfmaschine 6
zugewandt, ist eine Umlenkanordnung mit drei Rollen 14 bis 16
vorgesehen. Jeweils zwischen den Rollen 15 und 14 sowie 16 und
14 sind die Entkopplungsbereiche 9 und 10 gebildet. Der Antrieb
für die Positionierbewegungen und die Weiterschaltbewegung wird
über die Rolle 14 übertragen, während die Rollen 15 und 16 synchron
mit dem Umlenkrad 13 bewegt werden.
Zu Beginn eines Stopfvorganges kann im Entkopplungsbereich 9 eine
maximale Schlaufe 17 vorhanden sein, während in dem Entkopplungs
bereich 10 die Kette weitgehend straff sein kann. Durch die
Schlaufe 17 können über die Rolle 14 in Transportrichtung der Kette
2 entsprechende Positionierbewegungen für das Stopfen des
Bürstenkörpers vorgenommen werden, wobei die Schlaufe 17 für eine
entsprechende Bewegungsfreiheit sorgt.
Die Schlaufenbildung ist zweckmäßigerweise so groß, daß außer
der eigentlichen Positionierbewegung während des Stopfens auch
die Weiterschaltbewegung auf einen nächsten Bürstenkörper
entkoppelt von dem übrigen Kettenabschnitt 11 vorgenommen werden
kann. Ist diese Weiterschaltung erfolgt, wird während des laufenden
Stopfvorganges durch eine entsprechende Transportbewegung des
Kettenabschnittes 11 über einen bei dem Umlenkrad 13 oder den
Rollen 15 oder 16 befindlichen Antrieb eine erneute Schlaufen
bildung im Entkopplungsbereich 9 vorgenommen. Dazu steht etwa
die gesamte, für einen Stopfablauf einer Bürste benötigte Zeit
zur Verfügung.
Zu Beginn eines Stopfvorganges würde auch eine Schlaufenbildung
genügen, die nur die Stopfpositionierbewegungen ermöglicht und
während des Stopfens kann dann aus dem Kettenabschnitt 11 soweit
nachgeführt werden, daß am Ende des Stopfens eine für das
Weiterschalten auf einen nächsten Bürstenkörper erforderliche
Bewegungsfreiheit durch eine entsprechende Schlaufe vorhanden ist.
Während die Schlaufe 17 beim Stopf-Positionieren und dem
anschließenden Weiterschalten auf einen nächsten Bürstenkörper
gestrafft wird, bildet sich analog zwischen der Rolle 14 und der
Rolle 16 eine Ausgleichsschlaufe 18.
Der sich jeweils im Entkopplungsbereich 9 bzw. 10 befindliche
Kettenabschnitt ist so kurz wie möglich bemessen und vorzugsweise
auf einen Kettenabschnitt mit nur einem Werkstückhalter beschränkt,
um die beim Weiterschalten und beim Stopf-Positionieren zu
bewegenden Massen möglichst gering zu halten.
Der zwischen den Entkopplungsbereichen 9 und 10 befindliche Ketten-Ab
schnitt 12 wird vorzugsweise über die Rolle 14 angetrieben,
wobei dieser Antrieb sowohl für das taktweise Weiterschalten des
zwischen den Entkopplungsbereichen befindlichen Ketten-Abschnittes
als auch für das Stopf-Positionieren entsprechend dem vorgesehenen
Borstenfeldmuster dient. Sowohl für diesen Antrieb als auch für
den Antrieb des restlichen Kettenabschnittes 11 werden bevorzugt
elektronisch gesteuerte Antriebe, insbesondere Servomotoren
vorgesehen, um die einzelnen Bewegungsabläufe exakt koordinieren
zu können.
Anstatt einer Kette 2 könnte als Transportmittel für die
Ausführungsform nach Fig. 1 auch ein umlaufendes Band vorgesehen
sein.
Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 2 bis 4 zeigen eine Vorrichtung
1a, bei der zur "Schlaufenbildung" die einzelnen Kettenglieder zur
Bildung von Entkopplungsbereichen, bei Verkürzung der Kette 2
aus ihrer Strecklage entsprechend zueinander verschwenkbar sind.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Bewegungs-Entkopplungsbereich
9 in unterschiedlichen Stellungen.
Die maximale Verschwenkbarkeit benachbarter Kettenglieder 19 ist
so bemessen, daß die beim Stopfpositionieren und gegebenenfalls
beim Weiterschalten auftretende Verstellung des sich zur
Stopfmaschine 6 hin anschließende Kettenabschnittes 12 ausgeglichen
werden kann, ohne daß sich der der Stopfmaschine 6 abgewandte
Kettenbereich 11 mitbewegen muß. Dies bedeutet, daß die ausgelenk
ten Kettenglieder 19 nach dem Weiterschalten auf einen nächsten
Bürstenkörper maximal gerade in Strecklage gelangen. Das
Aufschwenken benachbarter Kettenglieder 19 entspricht somit der
Schlaufenbildung bei der Ausführungsform nach Fig. 1.
Fig. 2 zeigt die Situation zu Beginn eines Stopfvorganges, wo
innerhalb des den Entkopplungsbereich 9 aufweisenden Zuführ
bereiches, benachbarte Kettenglieder 19 maximal aufgeschwenkt sind.
Auf der gegenüberliegenden Seite, im Abtransportbereich befinden
sich die im Entkopplungsbereich 10 befindlichen Kettenglieder 19
in Strecklage. Während des Stopfpositionierens wird der Ketten
abschnitt 12 entsprechend nachgeführt, so daß im Entkopplungs
bereich 9 die Auslenkung der beiden benachbarten Kettenglieder
19 abnimmt, während gegenüberliegend bei dem Entkopplungsbereich
10 sich die Kettenglieder analog aufrichten.
In Fig. 3 ist zu erkennen, daß nach Ablauf des halben Gesamtstopf
vorganges sich im Entkopplungsbereich 9 eine verringerte
Aufrichtung der Kettenglieder einstellt, während im Entkopplungs
bereich 10 sich die Kettenglieder 19 zunehmend aufrichten. Hier
ist auch angedeutet, daß im Entkopplungsbereich 9 noch genügend
Ausgleichslänge zur Verfügung steht, damit auch die nach dem
Stopfpositionieren erfolgende Weiterschaltbewegung gegenüber dem
übrigen Kettenabschnitt 11 abgekoppelt ist. Wie bereits vorerwähnt,
kann jedoch während des Stopfens auch ein entsprechender Teil
des Kettenabschnittes 11 nachgeschoben werden, um das abgekoppelte
Weiterschalten nach dem Stopfen zu ermöglichen. Es wird also
während des Stopfvorganges der Kettenabschnitt 11 nachgeschoben,
so daß für das nach dem Positionierstopfen erfolgende Weiter
schalten auf den nächsten Bürstenkörper genügend Spielraum zur
Verfügung steht.
Die voneinander entkoppelten Antriebsbewegungen des Ketten
abschnittes 12 im Bereich des Stopfwerkzeuges und des davon durch
die Entkopplungsbereiche 9 und 10 hinsichtlich der Bewegung
getrennten Kettenabschnittes 11 müssen auch nicht schrittweise
nacheinander erfolgen, sondern es besteht auch die Möglichkeit,
daß während des Stopf-Positionierens, bei dem vergleichsweise
schnelle Positionierbewegungen erfolgen, aus dem Kettenabschnitt
11 mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit zum Beispiel
kontinuierlich nachgefördert wird, so daß die Kette 2 oder
dergleichen zur Schlaufenbildung (Schlaufe 17 in Fig. 1) oder aber
zum Verschwenken benachbarter Kettenglieder 19 im Entkopplungs
bereich 9 laufend nachgeführt wird. Dies erfolgt in jedem Falle
so weit, daß nach dem Stopfpositionieren ein schnelles Weiter
schalten auf einen nächsten Bürstenkörper erfolgen kann.
Erwähnt sei noch, daß die zeichnerischen Darstellungen unmaß
stäblich und nur rein schematisch sind. Die Entkopplungsbereiche
9 und 10 befinden sich in der praktizierten Ausführungsform
außerhalb des Eingriffes des Umlenkrades 20.
Außerdem ist die Kette 2 in den Entkopplungsbereichen 9 und 10
nicht in Strecklage, sondern in einem zumindest geringfügig aus
der Strecklage ausgelenkten Lage geführt, damit die Kettenglieder
nicht blockieren und sich bei "Stauchung" zu Entkopplungsbereichen
aufrichten können.
Um definiert an den vorgesehenen Stellen Entkopplungsbereiche 9
und 10 zu bilden, sind insbesondere bei der Ausführungsform nach
Fig. 2 bis 4 außerhalb der Entkopplungsbereiche seitliche Führungen
vorgesehen, die innerhalb der Entkopplungsbereiche unterbrochen
sind. Nur bei diesen Führungs-Unterbrechungen können sich somit
Entkopplungsbereiche 9 und 10 durch "Stauchung" bilden.
Fig. 4 zeigt noch die Situation nach dem Weiterschalten mit
entsprechend großer Auslenkung der Kettenglieder 19 im Entkopp
lungsbereich 10, während im zuführseitigen Entkopplungsbereich
9 nur noch eine kleine, für die ersten Positionierbewegungen
ausreichende Auslenkung der Kettenglieder 19 vorhanden ist.
Für die quer zur Transportrichtung des Transportmittels bzw. der
Kette 2 orientierte Stopf-Positionierbewegung, weisen die
Werkstückhalter 3 mit einer Querschiebeführung 21 versehene
Bürstenkörper-Spannkluppen 4 auf, die im Bereich der Stopfmaschine
mit einem Querpositionierantrieb 22 kuppelbar sind. Dies ist
schematisch in Fig. 8 dargestellt. Die quer zur Transportrichtung
erfolgende Positionierbewegung mit Hilfe des Querpositionierantrie
bes 22 entspricht einer Längspositionierbewegung bezogen auf die
Längserstreckung des Bürstenkörpers 5. Als Antrieb kann ein
Servomotor mit einer Gewindespindel vorgesehen sein.
Der Werkzeughalter 3 weist ein Trägerteil 23 mit der darauf
befindlichen Querschiebeführung 21 auf, mittels der die Spannkluppe
4 quer zur Transportrichtung der Kette 2 bzw. längs zu dem
Bürstenkörper 5 geführt ist. Die Transportrichtung der Kette 2
ist durch den Pfeil Pf1 gekennzeichnet. Das Antriebsteil des
Querpositionierantriebes 22 weist eine durch zwei in Transport-Längs
richtung orientierte Kupplungsflächen 25 begrenzte Einlaufnut
24 auf. Der Abstand dieser Kupplungsflächen 25 voneinander ist
so bemessen, daß sie an Gegenkupplungsflächen 26 der Spannkluppen
4 zur Anlage kommen, wenn sich der Werkstückhalter 3 in
Stopfposition im Bereich der Stopfmaschine 6 befindet.
Der Querpositionierantrieb 22 ist gemäß dem Doppelpfeil Pf2
entsprechend der Bürstenkörper-Lochposition in Bürstenkörper-Längs
richtung verstellbar.
Die Führungslänge innerhalb der Einlaufnut 24 ist so bemessen,
daß eine Positionierverschiebung entsprechend der Breite des
Borstenfeldes möglich ist.
Die Einlaufnut 24 bzw. deren Kupplungsflächen 25 weisen zuführ
seitig trichterartige Einlaufschrägen 27 auf, um das Einlaufen
der Spannkluppen 4 zu erleichtern.
Außerhalb des Querpositionierantriebes 22 befinden sich die
Spannkluppen 4 relativ zu dem Werkstückhalter-Trägerteil 23 in
einer definierten Ausgangslage, die durch ein Rückstellelement,
insbesondere eine Feder gehalten wird. Mit Hilfe dieses Rückstell
elementes wird die Spannkluppe 4 in eine Endlage gegen einen
Anschlag gehalten, wobei diese Position der Anfangsstopfposition
entspricht. Nach dem Stopfen der Bürste kann sich die Spannkluppe
4 in einer von der Ausgangslage abweichenden Endlage befinden,
wo das Rückstellelement entsprechend vorgespannt ist. Zur
gedämpften Rückführung der Spannkluppe 4 in ihre definierte
Ausgangslage sind am Ausgang der Einlaufnut 24 des Querpositionier
antriebes 22 Übergangsschrägen 28 vorgesehen, durch die ein
Zurückschnellen der in Rückstellrichtung vorgespannten Spannkluppen
4 vermieden wird.
Fig. 7 zeigt noch eine Vorrichtung 1b, bei der eine Zwillingsstopf
maschine 6a vorgesehen ist. Deren Stopfwerkzeuge 8, 8a sind
zueinander beabstandet angeordnet. Als Transportmittel kann auch
hier eine Kette 2 vorgesehen sein, die im Ausführungsbeispiel
über vier Umlenkrollen umlaufend geführt ist. Diese Umlenkrollen
sind so angeordnet und zueinander beabstandet, daß dazwischen
jeweils Bearbeitungseinrichtungen, das heißt im Ausführungsbeispiel
zwischen den Umlenkrollen 29a und 29b die Zwillingsstopfmaschine
6a, zwischen den Umlenkrollen 29b und 29c Abscheraggregate 30
und zwischen den Umlenkrollen 29c und 29d Schleifaggregate 31
angeordnet werden können. Die Zuführung von Bürstenkörpern kann
zwischen den Umlenkrollen 29d und 29a erfolgen.
Bei der Bürstenherstellungsmaschine bzw. Vorrichtung 1b mit
Zwillingsstopfmaschine 6a werden bevorzugt Doppelkluppen zum
Einspannen jeweils zweiter nebeneinander angeordneter Bürstenkörper
5 vorgesehen. Dabei wird die Doppelkluppe vor das erste Stopfwerk
zeug 8 gebracht, wobei eine der beiden in der Doppelkluppe
befindlichen Bürstenkörper gestopft wird. Je nach Abstand der
beiden Stopfwerkzeuge 8, 8a erfolgt dann das Stopfen des zweiten
Bürstenkörpers nach einer oder mehreren Weiterschaltvorgängen.
Der Abstand zwischen den Stopfwerkzeugen 8, 8a beträgt somit ein
Mehrfaches des jeweiligen Schaltweges abzüglich oder zuzüglich
dem Abstand zwischen den beiden Bürsten auf der Doppelspannein
richtung.
Die Entkopplungsbereiche 9 und 10 befinden sich bei dem Aus
führungsbeispiel gemäß Fig. 7 bei den Umlenkrollen 29a und 29b.
Der dazwischen befindliche Kettenabschnitt 12 ist somit von dem
restlichen Kettenabschnitt 11 bewegungsentkoppelt. Für die Stopf-Posi
tionierbewegungen und auch für die jeweilige Weiterschaltbewe
gung ist somit nur ein Transport des Kettenabschnittes 12
erforderlich. Das Nachführen des Kettenabschnittes 11 erfolgt
jeweils während den Stopfvorgängen.
Die Positionier- und Weiterschaltbewegung für den Kettenabschnitt
12 erfolgt über die angetriebenen Umlenkrollen 29a und 29b, während
die Umlenkrollen 29c und 29d für den Transport des übrigen
Kettenabschnittes 11 vorgesehen sind.
Das oder die Stopfwerkzeuge 8, 8a können für den Stopf-Hubantrieb
Servomotoren aufweisen, durch die dann die Möglichkeit besteht,
genau im Moment des Weiterschaltens, das heißt wenn das Stopfwerk
zeuge zurückläuft, die Geschwindigkeit der Stopfmaschine zum
Beispiel auf zwei Drittel der Arbeitsgeschwindigkeit zu reduzieren.
Damit hat man ein Drittel mehr Zeit zum Weiterschalten. Diese
in Kauf genommene Leistungseinbuße führt dazu, daß der Aufwand
für den Positionier- und Fortschaltantrieb reduziert werden kann.
Erwähnt sei auch noch, daß für Bürsten mit gewölbten Oberflächen
ein Anpassen der Stopf-Hubbewegung bei Verwendung eines Servo-
Motors und einer Gewindespindel für diese dritte Bewegungsachse,
gut möglich ist. Dabei wird diese dritte Achse im Takt der beiden
anderen Positionierbewegungen gesteuert.
Als Nachbearbeitungsmaschine kann auch eine Stempeleinrichtung
vorgesehen sein. Gerade in diesem Fall, wo eine vorgegebene
Positionierung genau eingehalten werden muß, kann eine Sperrung
dieses Kettenabschnittes vorgesehen sei, indem die Kette mit einem
Index oder mit einer Klemmeinrichtung gesperrt und kurz vor dem
nächsten Weiterschalten freigegeben wird.
Claims (20)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Bürsten, insbesondere von
Zahnbürsten, die eine Transporteinrichtung mit einer
umlaufenden Kette, Band oder dergleichen Transportmittel
aufweist, das Werkstückhalter zum Transportieren von
Bürstenkörpern von einer Eingabestelle zu einer Stopfmaschine
und gegebenenfalls zu nachgeordneten Nachbearbeitungsmaschinen
trägt, wobei die Werkstückhalter mit den gehaltenen
Bürstenkörpern taktweise etwa um den Abstand benachbarter
Bürstenkörper-Werkstückhalter weiterschaltbar und bei der
Stopfmaschine relativ zu deren Stopfwerkzeug für den
Stopfvorgang positionierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportmittel (2) in Transportrichtung vor und
hinter der Stopfmaschine (6, 6a) zur begrenzten Bewegungs
freigabe des zumindest die Weiterschaltbewegungen durch
führenden Transportmittel-Abschnittes (12), Entkopplungs
bereiche (9, 10) zu dem sich jeweils anschließenden Transport
mittel-Abschnitt (11) beziehungsweise dem restlichen
Transportmittel aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Werkstückhalter (3) im Bereich der Stopfmaschine (6, 6a)
jeweils zusammen mit dem sie haltenden Transportmittel-Ab
schnitt (12) der Transporteinrichtung, zumindest in der
Umlauf-Transportrichtung für den Weitertransport und die
einzelnen Stopfvorgänge positionierbar sind und daß das
Transportmittel (2) in Transportrichtung vor und hinter der
Stopfmaschine zur begrenzten Bewegungsfreigabe des die
Weiterschalt- sowie die Stopf-Positionierbewegungen durch
führenden Transportmittel-Abschnittes, Entkopplungsbereiche
(9, 10) zu dem sich jeweils anschließenden Transportmittel-Ab
schnitt (11) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportmittel in den Entkopplungsbereichen etwa
schlaufenförmig geführt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bürstenkörper (5), insbesondere
Zahnbürstenkörper, mit ihrer Längserstreckung quer zur
Transportrichtung in den Werkstückhaltern (3) gehalten sind
und daß die Positionierbewegung der Werkstückhalter zusammen
mit dem sie tragenden Transportmittel-Abschnitt (12) quer
zur Längserstreckung der Bürstenkörper in Transportrichtung
erfolgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der zwischen Entkopplungsbereichen (9, 10)
befindliche Transportmittel-Abschnitt (12) und der übrige
Transportmittel-Abschnitt (11) separate Antriebe aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der zwischen Entkopplungsbereichen (9, 10)
befindliche Transportmittel-Abschnitt (12) mit einem Antrieb
zum Positionieren in Transportrichtung entsprechend dem
Borstenfeldmuster verbunden ist und daß dieser Antrieb
vorzugsweise auch als Antrieb für das insbesondere taktweise
Weiterschalten des zwischen Entkopplungsbereichen befindlichen
Transportmittel-Abschnittes entsprechend dem Abstand
benachbarter Werkstückhalter (3) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Antrieb für das oder die Stopfwerk
zeug(e) (8, 8a) und/oder den zwischen Entkopplungsbereichen
(9, 10) befindlichen Transportmittel-Abschnitt (12) und/oder
für den übrigen Transportmittel-Abschnitt (11) jeweils ein
elektronisch gesteuerter Antrieb, vorzugsweise Servomotoren
vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß in Transportrichtung vor und hinter den
Entkopplungsbereichen (9, 10) Führungs- und/oder Antriebsmittel
für das Transportmittel angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Transportmittel außerhalb der
Entkopplungsbereiche seitlich geführt ist und daß Führungs-Unter
brechungen in den Entkopplungsbereichen vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung eine umlaufende
Kette (2) als Transportmittel aufweist, die vorzugsweise
außenseitig die die Bürstenkörper (5) haltenden Werk
stückhalter (3) trägt, und daß die Kettenglieder (19) bei
Verkürzung aus ihrer Strecklage soweit relativ zueinander
verschwenkbar sind, daß Entkopplungsbereiche (9, 10) gebildet
sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß für eine quer zur Transportrichtung des
Transportmittels vorgesehene, vorzugsweise in Längsrichtung
der Bürste orientierte Stopf-Positionierbewegung, der
Werkstückhalter (3) eine mit einer Querschiebeführung (21)
versehene Bürstenkörper-Spannkluppe (4) aufweist, die im
Bereich der Stopfmaschine (6, 6a) mit einem Querpositionier
antrieb (22) kuppelbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querpositionierantrieb (22) wenigstens
eine seitlich des Transportmittels angeordnete und an der
quer verschiebbar am Werkstückhalter geführten Spannkluppe
angreifende Kupplungsfläche (25) zur Beaufschlagung während
der Stopf-Positionierbewegung aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querpositionierantrieb (22) beidseits
des Werkstückhalters an der Spannkluppe angreifende Kupplungs
flächen (25) aufweist, die insbesondere durch eine in
Transportrichtung orientierte Einlaufnut (24) oder dergleichen
Führungsteil gebildet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einlaufnut (24) trichterartige
Einlaufschrägen (27) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannkluppen (4) Rückstellelemente
zum Verstellen der Spannvorrichtung relativ zu dem übrigen,
mit dem Transportmittel verbundenen Werkstückhalter in eine
insbesondere durch einen Anschlag definierte Ausgangslage
aufweist, vorzugsweise in eine Ausgangslage entsprechend der
ersten Stopfposition bei der Stopfmaschine.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß in Transportrichtung im Anschluß an die
Stopfmaschine ein Positionierelement, vorzugsweise eine
Übergangsschräge (28) zum Rückführen der Spannvorrichtung
aus ihrer Endlage nach dem Stopfen in ihre definierte
Ausgangslage vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stopfeinrichtung (6a) eine Mehrfach
maschine mit wenigstens zwei Stopfwerkzeugen (8, 8a) ist, deren
Abstand dem Abstand benachbarter Werkstückhalter beziehungs
weise Spannkluppen für Bürstenkörper oder einem ganzzahligen
Vielfachen davon abzüglich dem Abstand der gehaltenen
Bürstenkörper entspricht.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils benachbart zu der Stopfeinrichtung
Umlenkungen für das Transportmittel vorgesehen sind und daß
sich neben diesen Umlenkungen, der Stopfeinrichtung abgewandt,
Entkopplungsbereiche (9, 10) befinden.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß für Transportmittel-Abschnitte, die sich
im Bereich von Bearbeitungsmaschinen befinden, Arretiervor
richtungen vorgesehen sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß für das in den Entkopplungsbereichen
schlaufenförmig geführte Transportmittel gesteuerte Spann
mittel vorgesehen sind und daß dazu insbesondere ein
Luftzylinder als Spannmittelantrieb vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996134278 DE19634278A1 (de) | 1996-08-24 | 1996-08-24 | Vorrichtung zum Herstellen von Bürsten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996134278 DE19634278A1 (de) | 1996-08-24 | 1996-08-24 | Vorrichtung zum Herstellen von Bürsten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19634278A1 true DE19634278A1 (de) | 1998-02-26 |
Family
ID=7803607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996134278 Withdrawn DE19634278A1 (de) | 1996-08-24 | 1996-08-24 | Vorrichtung zum Herstellen von Bürsten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19634278A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1020241A3 (nl) * | 2012-04-26 | 2013-06-04 | Gb Boucherie Nv | Borstelvervaardigingsinrichting. |
| CN103371609A (zh) * | 2012-04-26 | 2013-10-30 | Gb布舍里股份有限公司 | 刷子制造装置 |
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-
1996
- 1996-08-24 DE DE1996134278 patent/DE19634278A1/de not_active Withdrawn
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| BE1024675B1 (de) * | 2017-04-21 | 2018-05-17 | Bart Gerard Boucherie | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bürsten |
| WO2018192811A1 (de) | 2017-04-21 | 2018-10-25 | Gb Boucherie Nv | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von buersten |
| TWI789387B (zh) * | 2017-04-21 | 2023-01-11 | 比利時商Gb保捷利股份有限公司 | 用於製造刷子的方法與設備 |
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