DE19639213A1 - Verfahren und Vorrichtung für die Shearing-Speckle-Interferometrie an schwingenden Objekten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung für die Shearing-Speckle-Interferometrie an schwingenden ObjektenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Untersuchung schwingender
Objekte mittels der Shearing-Speckle-Interferometrie.
Bisher bekannt gewordene Verfahren und Vorrichtungen dieser Art (DE 44 14 287 A1,
DE 44 46 887 A1) befassen sich nahezu ausschließlich mit der Untersuchung von stationär
angeordneten Objekten. Dazu wird zunächst ein sog. Nullshearogramm bei unbelastetem
Objekt erzeugt, mit einem optoelektronischen Bildaufnehmer, insbesondere auf CCD-
Basis, aufgenommen und dann in einem Speicher, z. B. einem Frame-Grabber, gespei
chert. Anschließend wird das Objekt belastet, und es wird dann ein zweites, sog. Bela
stungsshearogramm aufgenommen und ebenfalls abgespeichert. Durch Subtraktion oder
Addition beider Shearogramme kann das Ergebnis pixelweise auf einem Bildschirm
dargestellt werden. Ist zusätzlich eine rechnerische Auswertung erwünscht, werden die
Shearogramme zusätzlich bei mehreren, genau definierten Phasenverschiebungen von z. B.
0°, +120° und -120° aufgenommen, wobei die Phasenschiebung z. B. mittels einer
Vorrichtung nach Art eines Michelson-Interferometers erfolgt.
Daneben ist es bereits bekannt (DE 44 46 887 A1), zu Schwingungen angeregte Objekte
während des Schwingungsvorgangs zu untersuchen, indem z. B. Verschlüsse einer
Abbildungsoptik so gesteuert werden, daß ihre halbe, einfache oder doppelte Frequenz mit
der Anregungsfrequenz des schwingenden Objekts übereinstimmt, wozu die Verschlüsse
z. B. als akusto- oder elektrooptische Modulatoren ausgebildet werden. Dadurch ist es im
Prinzip möglich, reine in-plane und out-of-plane Dehnungen in Echtzeit sichtbar zu
machen.
Bei der Untersuchung schwingender Objekte ergeben sich allerdings erhebliche Probleme.
Diese bestehen einerseits darin, daß die bisher übliche Differenzbildung aus einem früher
abgespeicherten, nicht belasteten Zustand des Objekts und einem durch die Schwingung
sich zufällig ergebenden, belasteten Zustand des Objekts zu sehr unscharfen Echtzeit-
Bildern führt. Dies ist vor allem eine Folge davon, daß jede CCD-Zelle während der
üblichen Videotakte von 25 msec Dauer in unterschiedlicher Weise belichtet wird, so daß
eine Vielzahl von überlagerten Bildelementen entsteht, die insgesamt zu einem Mischbild
mit geringem Kontrast führen. Außerdem ergibt sich der wesentliche Nachteil, daß
während der Schwingungen keine definierten Phasenschiebungen möglich und daher die
üblicherweise angewendeten Auswerteverfahren nicht durchführbar sind. Eine rechnerische
Ermittlung der Dehnungen ist daher bisher nicht möglich.
Vor diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs
erläuterten Verfahren und Vorrichtungen dahingehend zu verbessern, daß einerseits
Echtzeit-Betrachtungen mit gutem Kontrast vorgenommen und andererseits die von den
schwingenden Objekten erhaltenen Shearogramme rechnerisch ausgewertet werden
können.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale der Ansprüche 1, 4 und 6.
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine bekannte Vorrichtung zur Durchführung der digitalen Shearografie;
Fig. 2 in einem Schaubild die Änderungen der konventionellen Echtzeit-Streifenfunktion
[1 - Jo (Ω)] gegen Ω, mit Ω=δ × ;
Fig. 3 in einem Schaubild die Änderungen der Echtzeit-Streifenfunktion bei Anwendung
der Erfindung mit erneuertem Referenz-Bild Jo (Ω) gegen Ω mit Ω=δ × ;
Fig. 4 Echtzeit-Darstellungen von digitalen Zeitmittelungs-Shearogrammen für eine
umlaufend eingespannte rechteckige Stahlplatte mit vier auf der Rückseite angebrachten
Aussparungen bei Anregung mit unterschiedlichen Frequenzen, wobei (a) die Form und
die Lage der vier Aussparungen zeigt und (b) bis (f) die digitalen Zeitmittelungs-Shearo
gramme entsprechend den Schwingungsfrequenzen von 4317 Hz, 4411 Hz, 4486 Hz, 4875
Hz bzw. 4960 Hz zeigen;
Fig. 5 digitale Zeitmittelungs-Shearogramme einer allseitig eingespannten, dünnen,
kreisförmigen Aluminiumplatte bei harmonischer Anregung mit den Frequenzen (von links
nach rechts) 1270 Hz, 4300 Hz bzw. 4860 Hz;
Fig. 6 schematisch den Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur digitalen
Shearografie mit stroboskopischer Beleuchtung unter Benutzung eines akusto-optischen
Modulators (AOM) für Schwingungsmessungen;
Fig. 7 Phasenverteilungen von Shearogrammen, die die Verformungsgradienten für die
dünne kreisförmige Aluminiumplatte nach Fig. 5 bei Anwendung derselben Anregungs
methode und derselben Frequenzen (wiederum von links nach rechts) zeigen;
Fig. 8 die dynamische Untersuchung einer Turbinenschaufel, wobei (a) die untersuchte
Turbinenschaufel, (b) die Phasenverteilung des Shearogramms für den Verformungs
gradienten ∂w/∂x und die Frequenz f = 1572 Hz, (c) die entfaltete Phasenverteilung und
(d) das 3D-Diagramm des Feldes der Verformungsgradienten zeigt;
Fig. 9 jeweils Streifenmuster, wobei (a) Verformungsfeld (w), das durch Integration des
entfalteten Phasenbildes aus Fig. 8c erhalten wird, und (b) das 3D-Verformungsfeld, d. h.
den Schwingungszustand darstellt;
Fig. 10 in (a) ein Streifenmuster, das das Biegedehungsfeld εxx, das durch Differentiation
des Phasenbildes des in Fig. 8b gezeigten Shearogramms erhalten wurde, und in (b) das
3D-Diagramm des Biegedehnungsfeldes;
Fig. 11 ein Blockschaltbild des Steuergeräts nach Fig. 6; und
Fig. 12 die Frontplatte eines Gehäuses des Steuergeräts nach Fig. 6.
Schwingungen i.a. und Resonanzen im besonderen sind unerwünschte Erscheinungen in
Bauteilen und Strukturen, weil erhöhte Spannungen und Energieverluste sie begleiten; sie
sollten deshalb vermieden oder weitgehend reduziert werden.
Holografie und Speckle Pattern (Muster) Interferometrie (SPI) sind zwei typische experi
mentelle Analysemethoden zur vollflächigen und berührungslosen Verformungsmessung.
Sie wurden in den letzten Jahren zur Schwingungsanalyse von Bauteilen und Strukturen
z. B. als qualitative, flächenoptische Modalanalyse angewendet. Die Grenzen dieser
Techniken liegen bei der Empfindlichkeit gegen Starrkörperbewegungen und der starken
Streifenzunahme aufgrund der Verformung, die die Interpretation der Streifenmuster
erschweren. Der weitere Nachteil der Methoden rührt von dem geringen Meßbereich her,
so daß nur kleine Deformationen gemessen werden können.
Die Lösung des Problems, die unempfindlich gegen Starrkörperverschiebungen ist und
einen größeren Meßbereich zuläßt, stellt die Shearografie (auch Speckle Pattern Shearing
Interferometry oder SPSI genannt) dar. Anstelle der Verformungsmessung mittels
Hologramminterferometrie und SPI mißt die Shearografie direkt die Ableitung der
Ganzfeld-Verformung, bedingt durch das sich "selbstkalibrierende" optische System. Mit
der Anwendung der Bildverarbeitung, die das Naßentwickeln und die optische Rekon
struktion der Shearogramme auf Filmen eliminiert, wird die shearografische Messung in
der Industrie und im Labor wirtschaftlicher und schneller.
In der konventionellen Echtzeit-Beobachtungs-Technik zur Schwingungsmessung bezieht
sich das Referenz-Bild bei der Doppelbelichtungsmethode üblicherweise auf den stationä
ren Grundzustand; die laufenden Bilder werden vom ursprünglichen Referenzbild in
Echtzeit subtrahiert und das Ergebnis kann im Videotakt mit geringerem Streifenkontrast
beobachtet werden.
Digital-Shearografie (DSPSI oder TV-Shearografie) ist eine Weiterentwicklung der
fotografischen Shearografie. Zwischen beiden Methoden besteht kein Unterschied in der
optischen Theorie, doch ist DSPSI ein rechnerunterstützter Vorgang, der zu einem
beschleunigten Prüfablauf führt, weil das Shearogramm in Echtzeit (mit Videotakt)
beobachtet werden kann. Fig. 1 zeigt die experimentelle Anordnung der Digital-Shearo
grafie. Das Prüfobjekt wird von einem aufgeweiteten Laserstrahl beleuchtet. Das von der
Objektoberfläche reflektierte Licht interferiert in der Bildebene der CCD-Shearing-
Kamera, vor deren Objektiv sich ein Michelson-Interferometer befindet, so daß seitlich
vershearte Bilder des Objekts in der Bildebene der CCD-Kamera dadurch erzeugt werden,
indem der Spiegel 1 aus der senkrechten Position um einen kleinen Winkel verdreht wird.
Die Lichtstrahlen der beiden Bilder interferieren und bilden ein Interferogramm oder
Specklemuster.
Zur Schwingungsmessung mit der konventionellen Echtzeit-Subtraktions-Methode zeichnet
die CCD-Kamera zuerst die Intensitätsverteilung Ir(x,y) das dem stationären Grundzustand
des Objekts entsprechende Specklemuster auf und speichert es im Referenz-Bildspeicher
nach Gl. (1):
Ir(x,y) = 2 Io {1 + γcos[Φ(x,y)]} (1)
in der Io die mittlere Intensität zweier vershearter Lichtwellen, γ die Modulation des
Interferenzterms und Φ(x,y) der beliebige relative Phasenwinkel zwischen zwei vershearten
Bildern ist. Wird das Objekt angeregt, dann ändert sich die Intensitätsverteilung des
Specklemusters geringfügig aufgrund der Differenz in der relativen Phasenwinkel-
Verteilung nach Gl. (2):
I(x,y) = 2 Io {1 + γcos[Φ(x,y) + Δ(x,y,t)]} (2)
in der Δ die relative Phasenänderung infolge der Lichtwegdifferenz durch das schwingen
de Objekt ist. Die digitale Subtraktion zwischen dem aktuellen und dem Referenz-Bild
ergibt ein sichtbares Streifenmuster, ein sog. Digital-Shearogramm. Eine kommerzielle
Bildverarbeitungskarte erlaubt, das laufende Bild vom Referenz-Bild in Echtzeit zu
subtrahieren und das Digital-Shearogramm auf dem Monitor im Videotakt zu beobachten.
Wenn das Objekt in einem stationären Zustand mit einer Frequenz schwingt, die höher ist
als es dem Videotakt entspricht, ändert sich das Specklemuster entsprechend und seine
Intensität wird vom CCD-Chip der Kamera während der Zeitspanne Tf für die Bildauf
nahme integriert. Während das Objekt schwingt, wird das Bild in dem aktuellen Bild
speicher als Zeitmittelungs-Korrelogramm aufgezeichnet (Fig. 2).
Im Fall der Sinusschwingung kann die Amplitude A(t) gegen die Zeit folgendermaßen
geschrieben werden:
A(t) = A sin ωt = (u ex + v ey + w ez) sin ωt (4)
wobei A bzw. ω der Amplitudenvektor bzw. die Winkelgeschwindigkeit sind; u, v, w
stellen die Komponenten des Amplitudenvektors in x, y und z-Richtung und ex, ey und ez
die Einheitsvektoren ebenfalls in x, y und z-Richtung dar. Die relative Phasendifferenz
Δ(x,y,t) ist mit dem Gradienten der Verformung infolge des Shearing Prinzips der
Shearografie verknüpft. Wenn die Shearrichtung in der x-Richtung liegt, ist Δ(x,y,t)
folgendermaßen gegeben:
Δ(x,y,t) = δx [(ks A/x)] sin ωt
= δx (u/x ks ex + v/x ks ey + w/x ks ez) sin ωt (5)
= δx (u/x ks ex + v/x ks ey + w/x ks ez) sin ωt (5)
Darin sind δx der Shearbetrag in x-Richtung und ks der Empfindlichkeitsvektor. ks ist die
Winkelhalbierende zwischen der Beleuchtungs- und Beobachtungsrichtung und seine Größe
|ks| entspricht (4π/λ) cos (Θ/2); Θ ist der Beleuchtungswinkel (Fig. 1). Durch Drehen
der Beleuchtung in die Richtung senkrecht zur Objektoberfläche fällt sie mit der z-
Richtung zusammen, wodurch ksex = ksey = 0 und ksez = /ks/ = (4πλ (für Θ = 0° und λ
= Wellenlänge des Lasers) werden. Damit ist die relative Phasendifferenz Δ(x,y,t) nur
noch mit der out-of-plane Verformungsneigung verbunden:
Damit kann Gl. (3) folgendermaßen geschrieben werden:
worin Jo die Besselfunktion erster Art nullter Ordnung und Ω = δx (4π/λ) (δw/δx) sind.
Bei der konventionellen Echtzeit-Subtraktions-Methode werden die aktuellen Bilder
entsprechend I (x,y)ave wiederholt im Videotakt von den im stationären Objektzustand
aufgezeichneten Referenzbildern Ir(x,y) subtrahiert und erscheinen in Echtzeit auf dem
Bildschirm als Gl. (8) dargestellt:
Gl. (8) zeigt, daß das Echtzeit-Subtraktions-Streifenmuster eines schwingenden Objekts
durch ein Streifensystem mit [1 - Jo (Ω)] moduliert wird (Fig. 2), wobei sich ein schlechter
Streifenkontrast einstellt.
Die Echtzeit-Subtraktions-Technik mit wiederholt erneuertem Referenzbild nach der
Erfindung zeigt das Streifenmuster eines schwingenden Objekts, das durch ein Streifensy
stem mit Jo²(Ω) und nicht mit [1 - Jo(Ω)] wie im vorherigen Fall moduliert wird, wodurch
der Streifenkontrast des "Schwingungsshearogramms" sehr viel besser wird. Bei der
Messung wird das aktuelle Bild ständig von dem unmittelbar vorhergehenden Bild sofort
subtrahiert und nicht von dem Referenzbild des stationären Grundzustands. Die Phasen
schiebung wird während der Videosequenz in jedem weiteren Bild vorgenommen, und
zwar mittels des elektrisch angetriebenen und vom PC gesteuerten Piezospiegel 2 im
Michelson-Interferometer (Fig. 1). Wenn das aktuelle Bild das N-te Bild darstellt, so ist
das Referenzbild das (N-1)-te Bild und nicht das erste Bild wie bei der konventionellen
Methode. Deshalb wird das Referenz-Bild ständig erneuert.
Wenn das Prüfobjekt in einem stationären Zustand mit einer Frequenz schwingt, die höher
ist als der Videotakt, dann ist das aufgezeichnete Bild als (N-1)-tes Bild ein Zeitmitte
lungs-Shearogramm während der (N-1)-ten Bildperiode Tf (vgl. Gl. (7)) und wie folgt
festgelegt:
IN-1 (x,y)ave = 2 I₀[1+γcos Φ (x,y) J₀(Ω)] (9)
Nach der Einführung einer 90° Phasenschiebung (wie bei diesem experimentellen Aufbau,
aber auch jeder andere Wert ist möglich) wird das N-te Bild aufgezeichnet:
IN (x,y)ave = 2 I₀ {1+γcos[Φ (x,y) + 90°] J₀ (Ω)}
= 2 I₀ [1-γ sin Φ(x,y) J₀ (Ω)] (10)
= 2 I₀ [1-γ sin Φ(x,y) J₀ (Ω)] (10)
Das aktuelle Bild, z. B. das N-te Bild, wird ständig digital vom vorhergehenden Bild
beispielsweise vom (N-1)-ten Bild subtrahiert. Die Quadrierung des digitalen Subtrak
tionsergebnisses (oder der Absolutwert der Subtraktion) zeigt sich auf dem Monitor als
sichtbares Muster:
und
Is² = 8 I² I₀γ² cos² [Φ(x,y) - 45°] J₀²(Ω) (12)
Wenn sich die Frequenz der Objektschwingung ändert, verändert sich das Streifenmuster
entsprechend und kann in quasi-Echtzeit beobachtet werden. Gl. (12) beschreibt ein
erfindungsgemäßes Echtzeit-Subtraktions-Streifenmuster eines schwingenden Objekts, das
durch ein Streifensystem Jo²(Ω) moduliert wird, dessen Streifenkontrast exzellent ist.
Weiterhin wird die Zeitdifferenz zwischen der Registrierung der aktuellen und Referenz-
Bilder stark verkürzt, wodurch niedrigfrequente Störungen infolge von thermischen Luft-
und Umgebungsschwingungen unterdrückt werden. Diese Vorteile gegenüber der kon
ventionellen Echtzeit-Subtraktions-Technik, bei der das Streifensystem lediglich mit
[1-Jo(Ω)] moduliert wird, werden für die qualitative Analyse wie NDT und flächenoptische
"Modalanalyse" genutzt.
Als Untersuchung für NDT zeigt sich bei einer schwingenden Platte mit Kerben unter
schiedlicher Geometrie, daß beim stetigen Erhöhen der Anregungsfrequenz die Resonanz
frequenzen die unterschiedlichen Kerben bei höheren Werten sichtbar werden lassen als
die Grundplatte selbst. Die andere Anwendung dieser Technik ist die qualitative "Modal
analyse" zum einfachen Auffinden von Resonanzfrequenzen. Das Streifenmuster des
zeitgemittelten Digital-Shearogramms zeigt die Ableitung des Amplitudenvektors an jedem
Punkt der Objektoberfläche; darin ist für den Streifen mit der größten Helligkeit
Ω = 0. Wenn man berücksichtigt, daß Ω = δx (4π(λ)(∂w/∂x) und der Shearabstand
δx(4π/λ) ≉ 0 ist, sind die hellsten Streifen die, für die die Ableitung des Amplitudenvek
tors (δw/δx) Null ist. Deshalb sind die Stellen, an denen die Verformungsgradienten Null
sind, d. h. mit Streifen nullter Interferenzordnung, leicht in einem digitalen Zeitmittelungs-
Shearogramm zu detektrieren. Der Streifen nullter Ordnung ist ein wichtiger Parameter
für die weitere Analyse und Auswertung von Digital-Shearogrammen.
Die zahlenmäßige Analyse eines Digital-Shearogramms setzt die Kenntnis der Phasenver
teilung voraus. Obwohl die Zeitmittelungstechnik das erlaubt, setzt die Phasenschritt-
Methode die Anwendung der optischen Phasenmodulation synchronisiert mit der Objekt
schwingung in Frequenz und Phase voraus, was die Steuerung und Automatisierung
kompliziert.
Mit der Phasen-Schiebetechnik von K. Creath kann die Phasenverteilung von Inter
ferogrammen gewonnen werden. Jedoch eignet sich diese Technik nur zum Auswerten von
Streifenmustern quasistatischer Verformungen, weil sie die Registrierung von drei oder
vier Interferogrammen des gleichen Verformungszustands erfordert. Mit der Anwendung
der stroboskopischen Beleuchtung unter erfindungsgemäßem Einsatz eines akusto-opti
schen Modulators (AOM) kann das Interferogramm in jedem Punkt der Schwingungs
periode eingefroren werden, wenn das Objekt mit kurzen Lichtpulsen beleuchtet wird, die
mit der Objektschwingung synchronisiert sind (Fig. 6). Mit der Phasen-Schiebe-Technik
läßt sich damit die Phasenverteilung des Shearogramms für schwingende Objekte erhalten.
Die relative Phasenverteilung Φα und Φβ (im Schwingungszustand α und β) kann nur in
den Grenzen von 2π bestimmt werden, denn die ermittelte relative Phasendifferenz Δ wird
im Bereich 0 bis 2π entfaltet und ergibt als Phasenverteilung ein Modulo-2π-Streifen
muster. Die schwarzen Punkte korrespondieren mit Phasenwerten Null und die weißen
Punkte mit Phasenwerten 2π. Eine nichtentfaltete Phasenverteilung kann mittels eines
Entfaltungs-Algorithmus bestimmt werden, so daß automatische und zahlenmäßige
Auswertungen nicht vorgenommen werden können, solange lediglich die nichtentfaltete
Phasenverteilung vorliegt.
Fig. 8 zeigt die dynamische Untersuchung einer Turbinen-Schaufel und in Fig. 8a das
Prüfobjekt. Die Phasenverteilung des Shearogramms zeigt direkt die Verformungsgradien
ten δw/δx bei einer Anregungsfrequenz f = 1572 Hz (Fig. 8b). Fig. 8c zeigt die demodu
lierte Phasenverteilung.
Da die Phasenverteilung für jeden Pixelpunkt in den demodulierten Phasenwerten des
Shearogramms zahlenmäßig bestimmt ist, kann das Verformungsfeld w(x,y,t) als Schwin
gungsform durch Integration bestimmt werden. Der Schlüssel hierzu liegt in der exakten
Kenntnis der Größe für δw/δx und in der Bestimmung des Interferenzstreifen nullter
Ordnung, d. h. für die Stellen δw/δx = 0. I.a. müssen die Randbedingungen des zu
analysierenden Objekts zur Integration bekannt sein, aber mittels der Interferenzstreifen
nullter Ordnung können diese Stellen einfach mit der Zeitmittelungs-Methode bestimmt
werden. Weiterhin kann das Streifenmuster, beinhaltend die Ganzfeld-Biege- und Scher
dehnungen als zweite Ableitungen der out-of-plane Verformung in Platten durch Diffe
rentiation der entfalteten Phasenverteilung für δw/δx erhalten werden.
Zu den beiden praktischen Techniken für die qualitative und quantitative Schwingungs
analyse mittels Digital-Shearografie gehört somit die erfindungsgemäße Echtzeit-Sub
traktions-Methode mit dem fortlaufend erneuerten Referenz-Bild, so daß die Zeitdifferenz
zur Registrierung des laufenden und Referenz-Bildes stark reduziert wird verglichen mit
der konventionellen Technik. Dadurch werden nicht nur die Starrkörperverschiebungen -
bedingt durch das "self-referencing" optische System der Shearografie -, sondern auch
niederfrequente Störungen wie Luft- und Umgebungsschwingungen unterdrückt.
Durch die Anwendung von Lichtpulsen mit einem akusto-optischen Modulator und unter
Einsatz der Phasenschiebe-Technik kann die Phasenverteilung des Shearogramms für ein
schwingendes Objekt erhalten werden. Die daraus resultierende relative Phasendifferenz,
die die Verformungsableitungen beschreibt, wird zahlenmäßig bestimmt. Obwohl lediglich
ein eindimensionales dynamisches Phänomen untersucht wird, können ebene und räumli
che dynamische Probleme ebenfalls analysiert werden.
Fig. 6 zeigt das Prinzip der erfindungsgemäßen Digital-Shearografie mit stroboskopischer
Beleuchtung unter Einsatz eines durch ein Steuergerät gesteuerten akusto-optischen
Modulators (AOM). Die stroboskopische Beleuchtung wird durch Triggerung der Bragg-
Zelle erreicht. Die Lichtpulse, die mit der Objektschwingung synchronisiert sind, werden
vom Funktionsgenerator zur Schwingungserzeugung abgeleitet und vom Steuergerät
weitergeleitet, an dem die Triggerposition und -weite eingestellt wird (Fig. 6 unten). Das
Steuergerät stimmt zuerst die Triggerposition zum Generieren der Pulse mit einer festen
Phase α in jeder Schwingungsperiode ab. Die Intensitäten, die mit jedem Lichtblitz
verbunden sind, werden durch die CCD-Kamera aufsummiert und ergeben ein Shearing-
Speckle-Interferogramm. Es ist ersichtlich, daß das Interferogramm für einen bestimmten
Deformationszustand eingefroren wird. Deshalb kann es mit der Phasenschiebe-Technik
weiterverarbeitet werden, um die Phasenverteilung des Shearogramms für ein schwingen
des Objekt zu erhalten, wozu der piezoelektrisch gesteuerte Spiegel 2 im Michelson-Inter
feromater (Fig. 6) verwendet wird. Der D/A-Wandler liefert die notwendigen Spannungs
schritte für die Phasenschiebung von 0, π/2, π bis 3π/2 durch den Spiegel 2. Damit
werden 4 Bilder erhalten, die die relative Phasenverteilung Φα des Interferogramms aus
den Intensitätsdaten bestimmen:
Φα = arc tan [(I₄-I₂)/(I₁-I₃)] (13)
Danach stimmt der Synchronisator die weitere Triggerposition ab, um Lichtblitze für eine
bestimmte Phase β eines Verformungszustands in jeder Schwingungsperiode zu erzeugen.
Weitere 4 Bilder mit Intensitätsdaten werden dadurch aufgenommen, daß die Phase um die
gleichen Beträge wie beim ersten Datensatz geschoben wird. Die relative Phasenverteilung
Φβ des veränderten Interferogramms wird wie Φα berechnet. Daraus kann die relative
Phasendifferenz Δ einfach durch Subtraktion mit Φβ von Φα berechnet werden, und die
Phasenverteilung des Shearogramms zeigt die folgende relative Phasenverteilung
Fig. 7 zeigt die Phasenverteilungen eines Shearogramms für eine schwingende Kreisplatte
nach Fig. 5, angeregt mit den gleichen Frequenzen 1270 Hz, 4300 Hz und 4860 Hz (von
links nach rechts). Da die relative Phasendifferenz Δ der Shearografie mit den Ver
formungsgradienten ∂w/∂x (in x-Shearrichtung) oder ∂w/∂y (in y-Shearrichtung) für
senkrechte Beleuchtung und Beobachtung verknüpft ist, beschreibt die Phasenverteilung
des Shearogramms Ganzfeld-Informationen der Verformungsgradienten ∂w/∂x oder ∂w/∂y
zahlenmäßig.
Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Echtzeit-Betrachtung und der erfindungs
gemäßen stroboskopischen Beleuchtung in Verbindung mit der Phasen-Schiebe-Methode
ergeben sich aus den Fig. 6 und 11, 12 wie folgt:
Die von einem schwingenden oder bewegten Objekt diffus reflektierten Lichtquellen
werden nach ihrer Überlagerung als Speckle-Interferogramm gespeichert, das man sich aus
der Überlagerung einer Vielzahl von Einzelinterferogramm entstanden denkt, wobei jedes
einen augenblicklichen Zustand des bewegten Objekts repräsentiert. Die Superposition aus
den Einzelintensitäten resultiert aus der Tatsache, daß die Geschwindigkeit der Objektbe
wegung klein im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit ist. In differentiellen Schritten
werden somit die Zwischenzustände des Objekts aufgezeichnet.
Erfindungsgemäß bedeutet die Echtzeit-Differenz-Technik mit ständig erneuertem
Referenzbild, daß das Streifenmuster eines schwingenden Objekts, welches durch ein
Streifensystem moduliert wird und mit Jo²(Ω) anstelle von [1 - Jo(Ω)] beschrieben wird,
worin Jo die Bessel-Funktion erster Art nullter Ordnung und Ω = δx (4π/λ) (∂w/∂x)
bedeuten, in Echtzeit beobachtet werden kann. Der Kontrast der Streifen wird sehr viel
besser als bei der Echtzeit-Differenz-Methode mit einem festgelegten Referenzbild.
Weiterhin ist das Zeitintervall zwischen der Aufnahme der aktuellen und der Referenz-
Bilder sehr viel kürzer. Deshalb werden niederfrequente Störungen infolge Wärme
schlieren und niederfrequenten Schwingungen weitgehend unterdrückt.
Mit der Einführung einer stroboskopischen Beleuchtung, die einen akusto-optischen
Modulator (AOM) verwendet, kann das Interferogramm, nämlich das Speckle Muster, in
jedem Punkt des Schwingungsvorgangs eingefroren werden, indem das Objekt mit kurzen
stroboskopischen Lichtblitzen, die mit der Schwingungserregung synchronisiert sind,
beleuchtet wird; es kann mit der Phasenschiebetechnik ausgewertet werden, um die
Phasenverteilung des Shearogramms für ein schwingendes Objekt zu erhalten.
Die relativen Phasenverteilungen Φα (beim Deformationszustand 1) und Φβ (beim Deforma
tionszustand 2) können in den Grenzen von 2π bestimmt werden, so daß die berechnete
relative Phasendifferenz Δ = Φα - Φβ im Bereich zwischen 0 und 2π liegt und die
Phasenverteilung ein modulo-2π-Streifenmuster ist. Die schwarzen Stellen entsprechen den
Phasenwerten Null und die weißen Stellen des Phasenwerten 2π. Eine demodulierte
Phasenverteilung kann mittels Phasen-Demodulations-Algorithmus bestimmt werden, die
Voraussetzung für die automatische und zahlenmäßige Auswertung ist.
Beim Anlegen einer HF-Spannung an den AOM wird dieser für die Laserbeleuchtung
aktiviert. In der Vorrichtung nach Fig. 6 erzeugt das Steuergerät aus einer externen
Signalquelle (rechnersteuerbarer Funktionsgenerator) das Steuersignal für den piezoelek
trischen Schwingungserreger am Untersuchungsobjekt und synchron dazu das in Phasenla
ge und Dauer einstellbare Steuersignal zur Öffnung des mit Ultraschall schwingenden
Gitters im AOM.
Der Anschluß einer externen Signalquelle als Ausgangsgröße hat den Vorteil, daß per
Hand- oder Rechnereinstellung die Resonanzpunkte des Untersuchungsobjektes durch
fahren werden können.
Als grundlegende Anforderung muß das Steuergerät den Belichtungszeitpunkt immer
wieder auf den gleichen Punkt der Erregungskurve steuern, auch wenn sich die Frequenz
der Erregung ändert. Es muß also eine phasenstarre Verbindung zwischen dem Erregersig
nal des Prüfobjekts und dem Öffnungssignal des AOM hergestellt werden.
Zudem soll der Zeltpunkt der Beleuchtung auf der Erregungskurve in Gradschritten
einstellbar sein (0-360°). Die Öffnungsdauer des AOM-Gitters soll ebenfalls in Grad
schritten einzustellen sein (1-90°).
Zur Erzeugung des Erregersignals werden nach Fig. 11 jeweils 360 Eingangsimpulse (fin)
auf einen Binärzähler gezählt. Die parallelen Zählerausgänge dienen dann als Adreßleitun
gen für ein Speicher-E-PROM. In dem E-PROM sind digital die Werte einer Sinus-
Funktion abgelegt, die durch Hochzählen der Zählerwerte nacheinander ausgelesen
werden. Anschließend werden die digitalen Werte über eine D/A-Wandlung und einen
Verstärker zur Ansteuerung des Piezo-Verstärkers zur Erregung des Prüfobjekts nach
außen geleitet.
Während jeder Eingangsimpuls (fin) einen Wert der Erreger-Sinus-Kurve erzeugt, wird
gleichzeitig mit dem Wert 00 eine Verzögerung der Schaltung gestartet, die nach einer
einstellbaren Anzahl von Eingangsimpulsen (d. h. zu einem bestimmten Wert der Erreger-
Sinus-Kurve) über den HF-Modulator den AOM veranlaßt, das Gitter zu öffnen.
Dies kann zu jedem 1/360. Teil der Sinuskurve (d. h. 1°) eingestellt werden. Nach Ablauf
von wiederum einstellbaren 1-90 Eingangsimpulsen (≅ 1-90° der Sinuskurve) wird
das schwingende Gitter des AOM wieder in Ruhelage gebracht. Nach 360 Eingangs
impulsen (d. h. einer kompletten Sinusperiode) werden alle Zähler und Verzögerungs
register gelöscht und der Ablauf wird wiederholt.
Zur leichteren Bedienung befindet sich am Gerät noch ein Monitorausgang am HF-Teil,
der unabhängig das Ausgangstor messen und ggf. darstellen kann. Ein externer Eingang
erlaubt die Nutzung des AOMs auch ohne die Funktion des Steuergeräts.
Durch den internen Aufbau muß die Eingangsfrequenz genau 360mal größer sein als die
gewünschte Erregerfrequenz. Eine optionale Frequenzanzeige der Erregerfrequenz erlaubt
eine leichtere Einstellung der Resonanzpunkte des Prüfkörpers.
Das Steuergerät ist in einem Norm-Elektronik-Gehäuse der Abmessungen
500×140×320 mm³ eingebaut (Fig. 12).
Intern befinden sich zwei Funktionsplatinen
- - Torgenerierung
- - digitaler Sinusgenerator
sowie ein Netzteil und der zugekaufte HF-Modulator für den akusto-optischen Modulator
(AOM) im Gehäuse. Optional ist eine Frequenzanzeige der Erregerfrequenz (fout) einge
baut und an der Frontplatte ablesbar. Denkbar wäre ebenfalls, einen einstellbaren
Rechteckgenerator zur internen Erzeugung der Eingangsimpulse (fin) in das Gehäuse
einzubauen.
Auf der Frontplatte befinden sich die Bedienelemente wie
- - Taster Reset
- - Daumenradschalter 3-stellig für Verzögerung 0-360°
- - Daumenradschalter 2-stellig für Verzögerung 1-99°
- - Drehpotentiometer für die Ausgangsamplitude von fout
- - Netzschalter
sowie die BNC-Anschlußbuchsen für
- - die Eingangsimpulse fin
- - die Erregerfrequenz fout
- - Monitorausgang für das Torsignal (TTL-Pegel)
- - HF-Ausgang zum Anschluß des AOMs
- - Externer Steuereingang für HF-Modulator (0-5 V).
Der Netzanschluß befindet sich auf der Rückseite des Gerätes.
Claims (9)
1. Verfahren zur shearografischen Ermittlung von Ableitungen der Verformung einer
Oberfläche eines schwingenden Objekts in wenigstens eine ausgewählte Richtung, bei dem
die Objektoberfläche mit kohärentem Licht bestrahlt und das von dieser diffus reflektierte
Licht mittels eines ein Shearing-Element aufweisenden optischen Systems in einer Bild
ebene abgebildet und von der Objektoberfläche wenigstens ein Null-Shearogramm und ein
Belastungs-Shearogramm aufgenommen wird und beide Shearogramme voneinander
subtrahiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Null-Shearogramms ein im
jeweils vorhergehenden Videotakt aufgenommenes Referenz-Shearogramm verwendet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phase des Belastungs-
Shearogramms im Vergleich zum Referenz-Shearogramm jeweils um einen vorgewählten
Wert, beispielsweise um 90°, geschoben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergebnis der
Subtraktion, insbesondere der Absolutwert des Subtraktionsergebnisses, quadriert und
dann auf dem Bildschirm sichtbar gemacht wird.
4. Verfahren zur shearografischen Ermittlung von Ableitungen der Verformung einer
Oberfläche eines schwingenden Objekts in wenigstens eine ausgewählte Richtung, bei dem
die Objektoberfläche mit kohärentem Licht bestrahlt und das von dieser diffus reflektierte
Licht mittels eines ein Shearing-Element aufweisenden optischen Systems in einer
Bildebene abgebildet und von der Objektoberfläche wenigstens ein Null-Shearogramm und
ein Belastungs-Shearogramm aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Objekt
in Schwingungen versetzt und der Laserstrahl synchron dazu derart gesteuert wird, daß die
Belichtung des Objekts jeweils nur während vorgewählter Schwingungszustände erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Steuersignale zur Steuerung
der Schwingungen des Objekts und zur damit synchronen Steuerung der Einschaltzeiten
und -dauern des Laserstrahls erzeugt werden.
6. Vorrichtung zur shearografischen Ermittlung von Ableitungen der Verformung einer
Oberfläche eines in Schwingungen versetzbaren Objekts, dadurch gekennzeichnet, daß sie
zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5
eingerichtet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich Mittel zur
Phasenschiebung aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel zur
wahlweisen permanenten Einschaltung des Laserstrahls aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel einen akusto-
optischen Modulator (AOM) enthalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996139213 DE19639213A1 (de) | 1996-09-25 | 1996-09-25 | Verfahren und Vorrichtung für die Shearing-Speckle-Interferometrie an schwingenden Objekten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996139213 DE19639213A1 (de) | 1996-09-25 | 1996-09-25 | Verfahren und Vorrichtung für die Shearing-Speckle-Interferometrie an schwingenden Objekten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19639213A1 true DE19639213A1 (de) | 1998-03-26 |
Family
ID=7806749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996139213 Ceased DE19639213A1 (de) | 1996-09-25 | 1996-09-25 | Verfahren und Vorrichtung für die Shearing-Speckle-Interferometrie an schwingenden Objekten |
Country Status (1)
| Country | Link |
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