DE19639770A1 - System zur Vorfertigung und zum Einbau von Verkleidungselementen in Sanitärräume in bestehenden Gebäuden und zur Sanitärrauminstallation - Google Patents

System zur Vorfertigung und zum Einbau von Verkleidungselementen in Sanitärräume in bestehenden Gebäuden und zur Sanitärrauminstallation

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Vorfertigung und zum Einbau von Verkleidungselementen zur Wand-, Decken- und Fußbodenverkleidung in Sanitärräume, inbesondere Badezimmern in bestehenden Gebäuden und gleichzeitig zur Installation von Versorgungs- und Installationsleitungen bei dem Sanitäreinbau.
Bei den Renovierungen von Naßräumen und zwar Badezimmern liegt bisher der große Nachteil vor, daß für die Arbeiten verhältnismäßig viele Handwerker erforderlich werden, z. B. Fliesenleger, Maurer, Heizungsbauer, Sanitärinstallateure, Elektriker, Schreiner und Anstreicher, und dieses erfordert eine Koordination der einzelnen Handwerker und erstreckt sich vielfach über einen längeren Zeitraum, verbunden mit verhältnismäßig hohen Kosten. Langwierige Verkleidungsarbeiten stellen daher für die Gesamtplanung einen erheblichen Nachteil dar.
Außerdem ist der Zugriff zu der im Altbau vorhandenen Verrohrung auch mit wesentlichen Arbeitsgängen verbunden, so daß auch die Installation des Badezimmers nicht flexibel genug ist, sondern dieses praktisch an der vorhandenen Stelle erfolgen muß.
Aus der DE-PS 195 09 051 ist eine Wand-, Decken- und Fußbodenverkleidung für Badezimmer bekannt geworden, bei der an den Badezimmerwänden Dekorträgerplatten durch Kleben festgelegt werden.
Dieses ergibt eine äußerst einfache Montage mit erheblicher Zeit- und Kosteneinsparung und stellt eine günstige Renovierung der Wände, Decken und Fußböden von Badezimmern dar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verkleidung der Wände, Decken und Fußböden von Sanitärräumen (Badezimmern) mit gleichzeitiger Installation zu erreichen, die mit einem vorgefertigten Bausystem montagemäßig einfach und kurzzeitig, kostengünstig und mit hoher Qualität erfolgen kann und eine variable Installation mit beliebigen Zapfstellen und Abläufen für Wasser, Heizung, Elektro und Schmutzwasser ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Weiterhin soll in einfacher und montagemäßig leichter Weise ein Anzapfen bzw. Anschließen von Rohrleitungen an in Altbauten vorhandenen Verrohrungen durch günstig ausgebildete Anschlußpunkte ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 10 gelöst.
Die Unteransprüche beinhalten Gestaltungsmerkmale, welche vorteilhafte Weiterbildungen der Aufgabenlösung und der Verkleidung mit Installationen sowie nachträgliches Anzapfen der vorhandenen Verrohrungen darstellen.
Das System in Form eines Bausatzes gemäß der Erfindung zur Wand-, Decken- und Fußbodenverkleidung und gleichzeitiger Installation eines zu renovierenden Badezimmers mit Versorgungs- und Abflußleitungen ist aus vorgefertigten Wandelementen mit darin herstellungsmäßig eingebetteten Installationsleitungen, sowie einem die im Badezimmer zu verlegenden Installations- und Abflußleitungen überdeckenden Bodenkanal gebildet.
Die Wandelemente bestehen aus Dekorträgerplatten und sind mit den Installationsleitungen herstellungsmäßig fertiggestellt, und es sind auch Dekorträgerplatten ohne Installations­ leitungen vorhanden, so daß bei der Badezimmerrenovierung an den Stellen, wo die Installationsanschlüsse und Zapfstellen angeordnet werden sollen, Wandelemente mit den Installations­ leitungen angebracht und die übrigen Wände mit Wandelementen ohne Installationsleitungen verkleidet werden.
Der Bodenkanal besteht ebenfalls aus Dekorträgerplatten, die in Leistenform zu einem Winkel zusammengesetzt sind.
In den Wandelementen sind herstellungsseitig Heizungsvorlauf- und Rücklaufleitungen, Warmwasser- und Kaltwasserleitungen, eine Zirkulationsleitung für Warmwasser eingebracht und des weiteren von Rohren gebildete Kanäle für die Verlegung von Elektrokabeln vorgesehen.
Von den Installationsleitungen gehen aus den Wandelementen Anschlüsse ab, und die Wandelemente mit den Installations­ leitungen und Anschlüssen sind vorgefertigte Bauelemente, die bei kurzen Montagezeiten mit hoher Qualität und Sicherheit eine rentable Verkleidung und Installation der Badezimmer ermöglichen.
Die Installationsleitungen werden an die Anschlüsse angeschlossen und dann nahe den Wandelementen im Badezimmer- Bodenbereich zu den gewünschten Anschlüssen verlegt, wobei diese außenliegenden Leitungen vom Bodenkanal überdeckt werden, der auch gleichzeitig ein Abflußrohr in sich aufnimmt.
Die Zapfstellen in den Wandelementen sind entsprechend der Höhen der Sanitäreinrichtungen im Badezimmer vorgefertigt in den Wandelementen vorgesehen.
Die Wandelemente gewährleisten weiterhin eine Schallentkopplung und eine Schwitzwasser- und Wärmeisolierung nach den DIN-Vorschriften.
Das Anzapfen von bzw. Anschließen an in Altbauten vorhandenen Rohren, insbesondere Wasserleitungen bzw. Schmutzwasser- Fallrohren ist durch zentrale Anschlußpunkte ebenfalls vereinfacht worden, indem aus den verlegten Rohren nach Aufschlagen der Wand an einer fußbodenseitigen Stelle ein Teil dieser Leitung bzw. Rohre herausgeschnitten und dann in diese Zwischenöffnung eine Gewindebuchse eingelötet oder ein T-Stück oder Winkelstück oder Kreuzstück mittels Dichtungsmuffen eingesetzt wird, an die dann durch Schraubverbindungen oder durch weitere Schweißmuffen, Schrumpfmuffen usw. die Rohre angeschlossen werden können, so daß ebenfalls bei kurzer und einfacher Montage die Anbindung an die vorhandenen Rohre in variabler Weise ermöglicht worden ist.
Das wesentliche der Erfindung durch den Bausatz und die zentralen Anschlußpunkte ist die industrielle Vorfertigung der Wandelemente und deren einfache, kostengünstige und qualitätsmäßig gute sowie sichere Verkleidungs- und Installationsart und des weiteren die günstige Anschlußverbindung zu den in Altbauten vorhandenen Verrohrungen, wobei die Anzahl und der Einsatz unterschiedlicher Handwerker auf ein Minimum reduziert worden ist.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Variationen dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Perspektive einer aus Wandelementen und einem Bodenkanal gebildeten Badezimmerverkleidung und
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch eine Badewanne und einem an der Badezimmerwand festgelegten Wandelement mit eingebetteter Installationsleitung, Zapfstelle und unter der Badewanne verlaufenden Bodenkanal mit Installationsleitungen,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den Bodenkanal und das Wandelement mit Wasser- und Heizrohren, einer Zirkulationsleitungen, Elektroleitungen und einem Schmutzwasser-Abflußrohr,
Fig. 3a einen Vertikalschnitt durch das Wandelement und den Bodenkanal mit schräger Deckfläche des Bodenkanales,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch das Wandelement und eine Badewanne mit Installationsleitungen, Zapfstelle, Abflußrohr und ohne Bodenkanal,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch den Eckstoß zwischen Wand- und Deckenelement mit Elektroleitungs­ überbrückung,
Fig. 6 und 7 einen Vertikalschnitt durch eine in ein bauseitig vorhandenes Installationsrohr einsetzbare Gewindebuchse als zentraler Anschlußpunkt,
Fig. 8 einen Vertikalschnitt durch das bauseitig vorhandene, im Fußboden abgeschnittene und freigelegte Rohr für einen Anschlußpunkt,
Fig. 9 bis 11 Vertikalschnitte durch an das bauseitige Rohr angesetzte, von T- und Kreuzstücken gebildete zentrale Anschlußpunkte für die Abflußrohre,
Fig. 12 eine schematische Draufsicht auf ein Badezimmer mit einem winkelförmig über zwei Wände verlaufenden Bodenkanal mit Abflußrohr,
Fig. 13 eine schematische Seitenansicht einer vom Waschbecken und der Toilette über einen zentralen Anschlußpunkt an eine bauseitige Falleitung angeschlossenen Abflußrohres.
Der Bausatz zur Wand- und Decken- und Fußbodenverkleidung und Installation von Sanitärräumen, insbesondere zu renovierenden Badezimmern, setzt sich aus Dekor-Trägerplatten (1a, 1b) gebildeten Wandelementen (1) mit/ohne darin verlegten Installations- und Versorgungsleitungen (IL, AR) und Installationskanälen (IK) mit Zapfstellen (ZS) und einem aus den Wandelementen (1) gebildeten Bodenkanal (2) zusammen, welcher die bodenseitig vor den Wandelementen (1) zu verlegenden Installationsleitungen (IL1) und deren Anschlüsse (AS) sowie ein Abflußrohr (AR) überdeckt.
Die Installationsleitungen (IL) in den Wandelementen (1) sind von Kalt- und Warmwasserleitungen (3, 4), Heizrohren mit Vor- und Rücklauf (5, 6), mindestens einer Zirkulationsleitung (7) für Warmwasser und Elektroleitungen (8) gebildet.
Die Installationsleitungen (IL) sind mindestens auf einem Teil der Höhe der Wandelemente (1) verlegt.
Die Zapfstellen (ZS) für die Wasser- und Stromentnahme sind in festgelegten, der Dusche, der Wanne (W), dem Waschbecken (WB), der Toilette (WC), dem Urinalbecken und dem Bidet entsprechenden Höhen in den Wandelementen (1) angeordnet.
Als Zapfstellen (ZS) lassen sich z. B. Wasser-Auslaufhähne (9) - Fig. 2 - oder Wasser-Mischbatterien, Druckspüler für WC-Wasser­ leitungen, Brauseköpfe, Steckdosen (10) - Fig. 3a - und Lichtschaltern vorsehen.
Die Installationsleitungen (IL) für die Wasser- und Heizwasserführung und für die Elektroleitungen (8) sind von Rohren (11/12) aus Metall oder geeignetem Kunststoff gebildet; durch die Rohre (12) werden Elektrokabel (8) gezogen.
Die Rohre (12) verlaufen dabei über die gesamte Höhe der Wandelemente (1).
Die vertikalen Wandelemente (1) bilden obenendig gleichzeitig Auflager (1d) für die deckenseitig anzubringenden Wandelemente (1) und in diesem Auflagerbereich (1d) ist eine als Bohrung (27) ausgeführte Verbindung der Rohre (12) zur Überbrückung der Elektroleitungen (8) aus dem Wand- in den Deckenbereich vorgesehen, wie in Fig. 5 gezeigt.
Die Installationsleitungen (3 bis 7) im Bodenkanal (2) verlaufen mit Abstand übereinander und über die Anschlüsse (AS) sind diese mit den wandelementseitigen Installationsleitungen (11, 12) verbunden an den Wandelementen (1) verlegt; der Bodenkanal (2) überdeckt weiterhin ein Abflußrohr (AR); welches unter Gefälle verlegt ist und unterschiedliche Durchmesser in einem gewissen Bereich haben kann (Fig. 3).
Der Bodenkanal (2) ergibt mit den Wandelementen (1) einen eckigen Querschnitt und ist aus zwei rechtwinklig (Fig. 2 und 3) oder stumpfwinklig (Fig. 3a) zueinander angeordneten Wandelementleisten (1c) zusammengesetzt.
Der Bodenkanal (2) verläuft mindestens vom Abflußrohr-Anschluß von dem im Fußboden (15) oder in der Badezimmerwand (13) liegenden Fallrohr (FR) aus bis zu den einzelnen Zapfbereichen oder ist um die Grundfläche des gesamten Badezimmers verlegt.
Der Bodenkanal (2) kann auch unter der Badewanne (W) verlaufen, wie Fig. 2 und 3a zeigen, oder aber unter der Badewanne (W) liegen die Installationsleitungen (IL1) der Anschlüsse (AS) und das Abflußrohr (AR) frei - Fig. 4 - und der Bodenkanal (2) schließt sich an die Wanne (W) an und zwar an deren Verkleidung (V), welche ebenfalls von den Wandelementen (1) gebildet ist.
Zur Installation gehören die in Fig. 6 bis 11 gezeigten zentralen Anschlußpunkte (AP) an vorhandene Altbauverrohrungen für die Kalt- und Warmwasserentnahme, Schmutzwasserabführung und Elektroabnahme, welche an die vorhandenen Rohre, und zwar Wasserleitungen (14) und Fallrohre (FR) unter Ab- und Austrennung von Rohrstücken in diesen Rohren (14, FR) eingesetzt werden.
Dabei wird die Badezimmerwand (13) im Bodenbereich des jeweiligen Rohres (14, FR) aufgeschlagen und das Rohr (14, FR) am Fußboden (15) abgetrennt (Fig. 6) und auch bei Fallrohren (FR) um das Rohr (FR) im Fußboden (15) ein Freiraum (16) geschaffen, wie Fig. 8, 9 und 10 zeigen.
Der zentrale Anschlußpunkt (AP) für Kalt- und Warmwasser sowie Heizung-Vor- und -Rücklauf ist gem. Fig. 6 und 7 von einer außenseitig, ein Gewinde (17) aufweisenden Buchse (18) gebildet, welche mit einem glatten Buchsenende (19) in das abgeschnittene und metallisch sauber ausgefräste, bodenseitige Ende des vorhandenen Rohres (14) eingesetzt und eingelötet wird. An diese Buchse (18) kann dann ein abgehendes Wasserrohr mit Abgang angeschraubt werden.
Der zentrale Anschlußpunkt (AP) an einem vorhandenen Abflußrohr (Fallrohr FR) ist von einem in das im Fußbodenbereich unter Abtrennung und Schaffung des Boden- Freiraumes (16) freigelegte Rohr (FR) eingesetztem, von einem als T-Stück (20) - Fig. 9 - oder Kreuzstück (21) - Fig. 10 - ausgeführten Abzweig gebildet, welcher unter Zwischenschaltung einer Dichtungsmuffe (22) mit dem Rohr (FR) verbindbar und an den unter Gefälle mindestens ein horizontales und ein vertikales Abflußrohr (AR) anschließbar, wie in den Fig. 9 10, 11 dargestellt.
Das vertikal verlaufende Rohrstück des T- oder Kreuzstückes (20, 21) wird mittels einer Dichtungsmuffe (22) oder Schrumpfmuffe (23) an das weiter in der Wand (13) nach oben verlaufende Fallrohr (FR) angeschlossen, so daß das T- oder Kreuzstück (20, 21) den ausgetrennten Fallrohrbereich wieder schließt. Über Einschweißmuffen (24) werden die Abflußrohre (AR) und Distanzrohr (24) sowie Schrumpfmuffen (23) an die T- und Kreuzstücke (20, 21) angeschlossen.
Fig. 11 zeigt einen unter dem Fußboden (15) verlaufenden Fallrohrbogen (FR1), an den über eine Dichtungsmuffe (22) ein Kreuzstück (21) angeschlossen ist, dessen nach oben gehendes Rohrstück durch einen Enddeckel (26) beim Einsatz eines Kugelabzweiges geschlossen ist.
Die Wandelemente (1) sind von einer Trägerplatte (1a), vorzugsweise Bau- oder Leichtbauplatte aus Gips, Holz, Kunststoff oder Metall mit darin eingebetteten Installationsleitungen (IL) und einer daran festgelegten, die Sichtseite bildenden Dekorschicht (1b) gebildet, wobei als Dekorschicht (1b) vorzugsweise Fliesen, Marmor, Granit, Glas, Spiegelglas, Metall, Holz, Tapete, Spachteltechnik oder Spiegelglas, Metall, Holz, Tapete, Spachteltechnik oder Kunststoffolie vorgesehen ist.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich, ist in dem Badezimmer (BZ) an zwei Zimmerseiten vor den Wandelementen (1) vom Fallrohr (FR) aus unter den Waschbecken (WB) und unter der Badewanne (W) bis zur Toilette (WC) ein Bodenkanal (2) mit den bodenseitigen Installationsleitungen und einem Abflußrohr (AR) verlegt, welcher z. B. über einen Anschlußpunkt (AP) an das Fallrohr (FR) angeschlossen ist.
Durch die Erfindung ist ein System zur Vorfertigung, zum Transport und zum Einbau von Elementen in Sanitärräumen in bestehenden Gebäuden, d. h. zur Renovierung von Badezimmern in Altbauten und zur Erstellung der Innenkonzeption von Badezimmern in Neubauten geschaffen worden, wobei dieses System in Form eines Bausatzes mit/ohne zentrale Anschlußpunkte von vorhandenen Rohrleitungen (Wasser, Heizung, Strom) ausgestattet ist.

Claims (13)

1. System zur Vorfertigung und zum Einbau von Verkleidungselementen in und zur Installation von Sanitärräumen in Form eines Bausatzes,
gekennzeichnet durch aus Dekor-Trägerplatten (1a, 1b) gebildeten Wandelementen (1) mit/ohne darin verlegten Installations- und Versorgungsleitungen (IL, AR) und Installationskanälen (IK) mit Zapfstellen (ZS) und
einem aus den Wandelementen (1) in Leistenform gebildeten Bodenkanal (2), welcher die bodenseitigen, vor den Wandelementen (1) zu verlegenden Installationsleitungen (IL1) und deren Anschlüsse (AS) sowie ein Abflußrohr (AR) überdeckt.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Wandelementen (1) Kalt- und Warmwasserleitungen (3, 4), Heizrohre mit Vor- und Rücklauf (5, 6), mindestens eine Zirkulationsleitung (7) und Elektroleitungen (8) verlegt sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Installationsleitungen (IL) mindestens auf einem Teil der Höhe der Wandelemente (1) verlegt sind.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfstellen (ZS) für die Wasser- und Stromentnahme in festgelegten, der Dusche, der Wanne (W), dem Waschbecken (WB), der Toilette (WC), dem Urinalbecken und dem Bidet entsprechenden Höhen in den Wandelementen (1) angeordnet sind.
5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (IK) für die Elektroleitungen (8) von über die gesamte Höhe der Wandelemente (1) verlegten Rohren (12) mit Zapfstellen (ZS) für Steckdosen (10) und Lichtschalter gebildet sind.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Wandelemente (1) obenendig Auflager (1d) für die deckenseitig anzubringenden Wandelemente (1) bilden und in diesem Auflagerbereich (1d) eine Verbindung der Kanäle (12) zur Überbrückung der Elektroleitungen (8) aus dem Wand- in den Deckenbereich vorgesehen sind.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Installationsleitungen (3 bis 7) im Bodenkanal (2) übereinander und über die Anschlüsse (AS) mit den wandelementseitigen Installationsleitungen (IL) verbunden an den Wandelementen (1) verlegt sind und der Bodenkanal (2) ein Abflußrohr (AR) überdeckt.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenkanal (2) mit den Wandelementen (1) einen eckigen Querschnitt ergibt und aus zwei rechtwinklig oder stumpfwinklig zueinander angeordneten Wandelementleisten (1c) zusammengesetzt ist.
9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenkanal (2) mindestens vom Abflußrohr-Anschluß bis zu den einzelnen Zapfbereichen (ZS) verläuft oder um die Grundfläche des gesamten Badezimmers verlegt ist.
10. Bausatz, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch zentrale Anschlußpunkte (AP) an vorhandene Altbauverrohrungen für die Kalt- und Warmwasserentnahme, Schmutzwasserabführung und Elektroabnahme, welche an die vorhandenen Rohre (FR, FR 1/14) unter Ab- und Austrennung von Rohrstücken eingesetzt werden.
11. Bausatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschlußpunkt (AP) für Kalt- und Warmwasser sowie Heizung-Vor- und -Rücklauf von einer außenseitig ein Gewinde (17) aufweisenden Buchse (18) gebildet ist, welche mit einem glatten Buchsenende (19) in das abgeschnittene und metallisch sauber ausgefräste, bodenseitige Ende (14a) des vorhandenen Wasserrohres (14) eingesetzt und eingelötet ist (Fig. 6, 7).
12. Bausatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschlußpunkt (AP) an einem vorhandenen Abflußrohr (FR, FR1) von einem in das im Fußbodenbereich unter Abtrennung und Schaffung eines Bodenfreiraumes (16) freigelegte Rohr (FR, FR1) eingesetzten, als ein T-Stück (20) oder ein Kreuzstück (21) ausgeführten Abzweig gebildet ist, welcher unter Zwischenschaltung einer Dichtungsmuffe (22) mit dem Rohr (FR) verbindbar und an den unter Gefälle mindestens ein horizontales und ein vertikales Abflußrohr (AR) anschließbar ist.
13. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (1) von einer Trägerplatte (1a) vorzugsweise Bau- oder Leichtbauplatte mit darin eingebetteten Installationsleitungen (IL) und einer daran festgelegten, die Sichtseite bildenden Dekorschicht (15) gebildet sind.
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