DE19643248C2 - Dichtsystem für eine Schließklappe an einer Durchlaßöffnung - Google Patents
Dichtsystem für eine Schließklappe an einer DurchlaßöffnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dichtsystem für eine Schließ
klappe an einer Durchlaßöffnung einer Einrichtung, die ge
eignet ist, mit gleichartigen Schließklappen an anderen
Einrichtungen derart zusammenzuwirken, daß sie in gekup
pelter Stellung der Einrichtungen aneinanderliegen und
gemeinsam geöffnet werden können, so daß die Innenräume
der beiden Einrichtungen miteinander verbunden werden
können.
Einrichtungen können dabei Transport- oder Lagerbehälter,
Transfereinrichtungen oder Bearbeitungs- bzw. Behandlungs
maschinen u. ä. sein.
Die Produkte, die mit oder in derartigen Einrichtungen
transportiert oder transferiert werden, sind meist fließ
fähige, z. B. teilchenförmige, flüssige oder pastöse Güter.
Dabei handelt es sich bei den Gütern oft um Produkte mit
einem Wirkstoff und/oder einem Hilfsstoff zur Herstellung
eines Arzneimittels oder sonstiger chemischer Produkte,
die in der Umwelt und insbesondere beim Menschen zu nega
tiven Wirkungen führen können. Deshalb ist es erforder
lich, diese Güter möglichst unter weitgehend hermetischer
Abdichtung zu behandeln, zu transportieren und zu trans
ferieren.
Nach dem Stand der Technik sind verschiedene Schließklap
pen bzw. Schließklappensysteme bekannt, mit denen die
einzelnen Einrichtungen einmal in Alleinstellung abgedich
tet werden können und zum anderen, nach dem Kuppeln der
zusammenwirkenden Einrichtungen, die Schließklappen der
beiden Einrichtungen gemeinsam in paralleler Lage um eine
gemeinsame Achse in eine Öffnungsstellung gebracht werden
können.
Die DE 43 42 962 C1 gibt eine Vorrichtung zum Kuppeln von
zwei Behältnissen an, bei der zum Transferieren eines
Gutes zwischen den zwei Behältnissen an zwei gleichartigen
Rohrstutzen je eine Schließklappe vorhanden ist. In Al
leinstellung der Behältnisse sind die Schließklappen in
elastischen Ringdichtungen, sogenannten Dichtwülsten, an
den Stirnseiten der Rohrstutzen eingeklemmt und dichten
die Behältnisse ab. In gekuppelter Stellung, wenn die
beiden Gehäuse mit den Stirnflächen ihrer Rohrstutzen
aneinanderstoßen, werden die Dichtwülste derart verformt,
daß die Klemmwirkung der Dichtwülste gegenüber den
Schließklappen, die in dieser Stellung dicht aufeinander
liegen, verringert wird. Die Schließklappen können danach
in den Rohrstutzen gemeinsam verdreht werden, wobei die
Schwenkachsen der beiden Klappen in einer gemeinsamen
Achse liegen.
Die gattungsbildende DE 195 20 409 C1 gibt eine Vorrich
tung zum Kuppeln von Behältnissen mit einer Blas- und
Absaugeinrichtung an, bei der eine elastische Dichtwulst
die Stirnseite eines Rohrstutzens umschließt, die in der
Schließstellung der Schließklappe zur Abdichtung gegenüber
der Durchlaßöffnung am Umfang der Schließklappe anliegt.
Die Schließklappe ist mit einer gleichartigen Schließ
klappe einer zweiten Einrichtung in eine gekuppelte Stel
lung bringbar, wobei in der gekuppelten Stellung die
elastische Dichtwulst in einer Dichtebene an der ent
sprechenden elastische Dichtwulst der zweiten Einrichtung
anliegt. Da zwischen den Schließklappen keine Dichtung
vorhanden ist, kann in geöffneter Stellung transferiertes
Gut zwischen die Schließklappen gelangen. Dieses Gut kann,
da die elastische Wulst in gekuppelter Stellung die Dicht
ebene zumindest teilweise überragt und zwischen den
Schließklappen eine Stoßkammer entsteht, nach dem Trans
ferieren mittels einer Blaseinrichtung ausgeblasen werden.
Es wurde auch bereits vorgeschlagen (DE 196 15 646 A1),
die Abdichtung der Schließklappen gegenüber den jeweiligen
Durchlaßöffnungen
derart zu realisieren, daß am Umfang der Schließklappen
eine Dichtung vorhanden ist, die in der Schließstellung
mittels innerem Überdruck an die jeweilige Dichtfläche der
Durchflußöffnung gepreßt wird. Die Dichtung liegt dabei in
einer Nut der Schließklappen. In Fig. 1 ist eine der
artige Lösung dargestellt und vor dem Ausführungsbeispiel
kurz beschrieben.
Die bekannten Lösungen haben den Nachteil, daß im Bereich
des äußeren Umfanges der Schließklappen zwischen den
einzelnen Dichtungen Ringspalte vorhanden sind, in denen
sich transferiertes Gut ablagern kann, welches nach dem
Entkuppeln der entsprechenden Einrichtungen oder Behält
nisse in unerwünschter Weise in die Umgebung gelangt.
Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, ein Dichtsystem
für eine Schließklappe an einer Durchlaßöffnung der ein
gangs genannten Art anzugeben, die geeignet ist, mit
gleichartigen Schließklappen an anderen Einrichtungen
zusammenzuwirken, wobei in gekuppelter und geschlossenener
Stellung der Schließklappen zwischen diesen und zu den
jeweiligen Einrichtungen im Bereich des äußeren Umfanges
der Schließklappen keine Ringspalte gebildet werden, in
denen sich Reste des transportierten oder transferierten
Gutes anlagern können.
Die Erfindung löst die Aufgabe durch die im kennzeichnen
den Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale. Weiterbildun
gen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeich
net.
Der Kern der Erfindung besteht darin, daß die Dichtung an
der Schließklappe in nicht gekuppelter, jedoch geschlosse
ner Stellung, bei der die äußeren Flächen der Schließ
klappe und die äußeren Dichtflächen an der zugehörigen
Einrichtungen in einer Ebene, der Dichtebene, liegen, mit
einer elastischen Wulst axial über diese Ebene hinausragt.
Wenn die entsprechenden Einrichtungen miteinander gekup
pelt werden, dann wird die elastische Wulst bis in die
Dichtebene zurückgepresst, wobei die Dichtung mit der
Wulst zwangsläufig derart verformt, daß alle konstruk
tionsbedingten Ringspalten im äußeren Bereich der parallel
aneinanderliegenden zwei Schließklappen bis zu der Dicht
fläche in der Durchlaßöffnung mit der Dichtung ausgefüllt
sind. Dadurch wird gesichert, daß in der Offen-Stellung
der Schließklappen kein Raum vorhanden ist, in dem sich
transferiertes Gut ablagern kann.
Die Dichtung ist derart gestaltet, daß auch nach dem
Kuppeln der beiden Einrichtungen, d. h. nachdem die Dich
tung mit der Wulst durch das Aneinanderpressen der
Schließklappen verformt wurde, die Schließklappen leicht
betätigt werden können. Die Verformung der Dichtung darf
nicht zu einer derart hohen Anpressung an die Durchfluß
öffnung führen, daß die Schließklappe nur mit größerem
Kraftaufwand geöffnet werden kann.
Die Dichtung kann in der einfachsten Ausführung aus einem
weichen Vollgummi oder Elastomer bestehen.
Bei der Lösung entsprechend Anspruch 2 und 3 ist die
Dichtung derart ausgelegt, daß sie im Ruhezustand, d. h.
ohne inneren Überdruck, die Dichtfläche in der Durchfluß
öffnung nicht oder nur in der Art einer Lippendichtung
berührt. Damit ist eine reibungsfreie oder reibungsarme
Bewegung der Schließklappen möglich. Die Abdichtung der
Schließklappen gegenüber der Durchflußöffnung erfolgt erst
unter der Wirkung eines von innen wirkenden Druckmediums.
Die elastische Wulst an der Dichtung wird beim Kuppeln der
entsprechenden Einrichtungen im wesentlichen ebenfalls wie
beschrieben verformt. Im Ausführungsbeispiel ist diese
Ausführungsform näher dargestellt.
Bei der Lösung entsprechend des Anspruches 4 ist die
Dichtung derart ausgelegt, daß sie in der gekuppelten
Stellung der beiden Einrichtungen und nach dem Zusammen
treffen der beiden Schließklappen allseitig dichtet und
die freien Räume im Dichtbereich ausfüllt. Erst wenn die
Schließklappen geöffnet werden sollen, wird im Inneren der
Dichtung ein Vakuum erzeugt, damit die Dichtkraft derart
vermindert oder aufgehoben wird, daß die Schließklappen
betätigt werden können.
Die Gestaltung der Dichtung kann im Rahmen der Erfindung
auch abgewandelt werden. So kann die Dichtung ringförmige
elastische Streifen aufweisen, die weitere Dichtfunktionen
oder auch Haltefunktionen erfüllen können. Die Dichtung
kann dabei die gesamte Mantelfläche der Schließklappe
umschließen. Erfindungswesentlich ist, daß die Dichtung
nach dem Innenraum der Einrichtung hin eine ausreichende
Abstützung erhält und die Wulst an der Dichtung beim
Zusammentreffen der beiden zusammenwirkenden Schließklap
pen im erfindungsgemäßen Umfang verformt wird.
Der Vorteil der Erfindung besteht im wesentlichen darin,
daß entsprechend der Aufgabenstellung nach dem Kuppeln der
beiden entsprechenden Einrichtungen zum Transferieren
eines fließfähigen Gutes und wieder Entkuppeln der Ein
richtungen praktisch kein derartiges Gut in die Umgebung
gelangen kann.
Die Erfindung soll nachstehend in einem Ausführungsbei
spiel näher erläutert werden. Zur Erläuterung wird vorher
eine Lösung nach dem Stand der Technik dargestellt.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine Lösung
nach dem Stand der Technik. Die Fig. 2 bis 5 zeigen
einen Ausschnitt am Umfang der Schließklappen in verschie
denen Stellungen für eine erfindungsgemäße Lösung.
Der in Fig. 1 dargestellte Stand der Technik dient zur
Erläuterung der Erfindung. Dabei sind zwei verschiedene
Einrichtungen 1 und 2 miteinander gekuppelt. Zwischen den
ebenen Dichtflächen 3 und 4 befindet sich ein Dichtring 5.
In der Ebene der Dichtflächen 3 und 4 liegen auch die
beiden Schließklappen 6 und 7 aneinander. Am äußeren Rand
sind die beiden Schließklappen 6 und 7 zueinander mit
einer Flachringdichtung 8 abgedichtet. In entsprechenden
Nuten am Umfang der Schließklappen 6 und 7 befinden sich
die Dichtungen 9 und 10, welche in der geschlossenen
Stellung, sowohl in gekuppelter Position wie in Allein
stellung der jeweiligen Einrichtung 1 oder 2, mit innerem
Überdruck beaufschlagt werden können und sich, wie in der
Fig. 1 dargestellt, an die kugelförmigen Dichtflächen 11
und 12 anlegen. Bei diesem Stand der Technik entstehen
konstruktionsbedingt zwangsläufig die miteinander ver
bundenen Ringspalte 13 und 14 als freie Räume. Wenn die
Schließklappen 6 und 7 zum Öffnen gemeinsam geschwenkt
werden, dann lagert sich in den Räumen 13 und 14 trans
feriertes Gut ab, welches beim nachfolgedem Schließen der
Schließklappen und dem Trennen der beiden Einrichtungen 1
und 2 voneinander ungehindert in die Umgebung gelangen
kann.
In den Fig. 2 bis 5 ist das erfindungsgemäße Dicht
system in einem Ausführungsbeispiel in verschiedenen
Positionen dargestellt.
In Fig. 2 sind zwei verschiedene Einrichtungen 20 und 21,
das können beispielsweise ein Transportbehälter und ein
Lagerbehälter oder ein Vorratsbehälter und eine Verarbei
tungseinrichtung sein, in ungekuppelter Position darge
stellt. Zugehörig zur Einrichtung 20 ist eine Schließ
klappe 22 und zur Einrichtung 21 eine Schließklappe 23. In
äquivalenter Weise ist am Umfang an den einzelnen Schließ
klappen 22 und 23 eine Nut 24 eingearbeitet, in der die
erfindungsgemäße Dichtung 25 gehaltert ist.
Am Beispiel der Schließklappe 22 wird die erfindungsgemäße
Ausbildung des Dichtsystems näher erläutert. Die Nut 24
weist nach dem Innenraum der Einrichtung 20 hin, einen
Schenkel 26 auf, der bis nahe an die kugelförmige Dicht
fläche 27 in der Durchflußöffnung heranreicht. Der Schen
kel 26 soll beim Bewegen der Schließklappe 22 nicht mit
der Dichtfläche 27 in Berührung kommen, aber die Dichtung
25 soll auf dieser Seite großflächig abgestützt werden.
Auf der anderen Seite der Nut 24 ist der entsprechende
Schenkel 28 radial verkürzt ausgebildet. Die Dichtung 25
füllt die gesamte Nut 24 aus. Erfindungsgemäß weist die
Dichtung 25 eine Wulst 29 auf, die den radial verkürzten
Schenkel 28 in axialer Länge der Durchflußöffnung über
greift.
Die Dichtung 25 ist hohl ausgebildet, wobei der Hohlraum
30 auch in die Wulst 29 eingreift. Im Beispiel ist an der
Wulst 29 eine schräge Dichtfläche 31 ausgebildet, derart
daß die Dichtfläche 31 gegenüber der äußeren Fläche 32 der
Schließklappe 22 im radial äußeren Bereich weiter hervor
steht als im inneren Bereich.
Die Dichtung 25 weist im dargestellten Ruhezustand einen
geringen Abstand zur Dichtfläche 27 in der Durchflußöff
nung auf.
In Fig. 3 sind die beiden Einrichtungen 20 und 21 gegen
einanderbewegt und miteinander gekuppelt worden. Die
Schließklappen 22 und 23 liegen mit ihren Flächen 32 und
33 in der Dichteben 34 dicht aufeinander. Dabei werden die
Wülste 29 an den beiden Dichtungen 25 derart verformt, daß
sie dicht aneinander liegen und gemeinsam nach außen bis
an die kugelförmige Dichtfläche 27 reichen. Die Verformung
ist nur so stark, daß die beiden Dichtungen 25 im Bereich
der Berührungsebene 34 an den Dichtflächen 27 leicht
anliegen. Die Dichtkraft gegenüber den Dichtflächen 27,
ist dabei in der Art einer Lippendichtung so gering, daß
die Schließklappen 22 und 23 gemeinsam leicht geschwenkt
werden können, damit der Durchfluß für das jeweilige Gut
freigegeben wird. Die gemeinsame Mantelfläche der anein
anderliegenden Schließklappen 22 und 23, einschließlich
der beiden Dichtungen 25 weist keine wesentlichen Ring
spalte auf.
Im Vergleich zum Stand der Technik, wie er in der Fig. 1
dargestellt wurde, ist in Fig. 3 deutlich zu erkennen,
daß keine ähnlichen Räume wie die Ringspalte 13 oder 14 in
Fig. 1 vorhanden sind.
Wenn die Schließklappen 22 und 23 nach dem öffnen wieder
in die Schließstellung geschwenkt werden, kann sich trans
feriertes Gut zwar in den nach innen offenen Räumen 35
ablagern, dieses Gut gelangt aber nach dem Schließen der
Schließklappen 22 und 23 nicht nach außen und kann somit
auch die Umgebung nicht belasten.
In Fig. 4 zeigt die Position der Dichtungen 25 in der
Schließstellung der Schließklappen 22 und 23 bevor die
Einrichtungen 20 und 21 voneinander getrennt werden. In
dieser Position wurde in den Hohlraum 30 innerhalb der
Dichtung 25 ein Druckmittel z. B. Druckluft eingebracht
und die Dichtung 25 wird mit großer Dichtkraft und mit
seiner gesamten Mantelfläche gegen die jeweilige Dicht
fläche 27 gepreßt.
Abgelagertes Gut, welches in den Räumen 35 nach Fig. 3
vorhanden war, wurde in dieser Phase weggedrückt oder in
unschädlicher Weise zwischen die Dichtungen 25 und der
Dichtfläche 27 eingeklemmt.
In Fig. 5 ist die Position der Dichtungen 25 entsprechend
Fig. 4 dargestellt, jedoch sind die beiden Einrichtungen
20 und 21 voneinander getrennt worden. Die Schließklappen
22 und 23 sichern in dieser Position den Verschluß der
Durchflußöffnungen der in Alleinstellung befindlichen
Einrichtungen 20 bzw. 21.
Stand der Technik (
Fig.
1
)
1
Einrichtung
2
Einrichtung
3
Dichtfläche
4
Dichtfläche
5
Dichtring
6
Schließklappe
7
Schließklappe
8
Flachringdichtung
9
Dichtung
10
Dichtung
11
Dichtfläche
12
Dichtfläche
13
Ringspalt
14
Ringspalt
Ausführungsbeispiel (
Ausführungsbeispiel (
Fig.
2
bis
5
)
20
Einrichtung
21
Einrichtung
22
Schließklappe
23
Schließklappe
24
Nut
25
Dichtung
26
Schenkel
27
Dichtfläche
28
Schenkel
29
Wulst
30
Hohlraum
31
Dichtfläche
32
Fläche
33
Fläche
34
Berührungsebene
35
Raum
Claims (5)
1. Dichtsystem für eine Schließklappe an einer Durchlaß
öffnung einer Einrichtung, die mit einer gleichartigen
Schließklappe an einer anderen Einrichtung in gekup
pelter Stellung in einer Dichtebene parallel anein
anderliegen und derart zusammenwirken, daß die Innen
räume der beiden Einrichtungen miteinander verbunden
werden können, wobei die einzelne Schließklappe in der
Schließstellung zur Abdichtung gegenüber einer zu
gehörigen Durchlaßöffnung an ihrem Umfang eine Dich
tung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der beiden zusammenwirkenden Schließklappen (22,
23) am Umfang eine Nut (24) aufweist, die beidseitig
von ringförmigen Schenkeln (26, 28) begrenzt wird,
wobei der Schenkel (26), der in der Schließstellung
die Nut (24) zum Innenraum der jeweiligen Einrichtung
(20, 21) begrenzt, bis nahe an die Dichtfläche (27)
der Durchflußöffnung heranreicht und der andere Schen
kel (28) gegenüber dem ersteren radial verkürzt ist
und daß die Dichtung (25) im Bereich radial außerhalb
des verkürzten Schenkels (28) eine elastische Wulst
(29) aufweist, die den verkürzten Schenkel (28) axial
übergreift in ungekuppelter Stellung der Einrichtun
gen (20, 21) die Dichtebene (34) zwischen den Schließ
klappen (22, 23) mindestens teilweise überragt und bei
gekuppelter Stellung der Einrichtungen (20, 21) im
Bereich der Dichtfläche (27) an der jeweils anderen
Schließklappe (22, 23) der anderen Einrichtung (20,
21) dicht anliegt und der gesamte äußere Bereich der
parallel aneinander liegenden Schließklappen (22, 23)
bis zu der Dichtfläche (27) in der Durchlaßöffnung mit
der Dichtung (25) ausgefüllt ist.
2. Dichtsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (25) von innen mit einem Druckmedium
belastbar ist, derart daß die Dichtung (25) in der
Schließstellung der Schließklappen (22, 23) mit ihrem
gesamten Umfang an die Dichtfläche (27) der zugehöri
gen Durchlaßöffnung angepreßbar ist.
3. Dichtsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Raum (30) für das Druckmedium innerhalb der
Dichtung (25) bis in die elastische Wulst (29) ausge
bildet ist.
4. Dichtsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung in der Schließstellung der Schließ
klappen bei Atmosphärendruck mit ihrem gesamten Umfang
an der Dichtfläche der zugehörigen Durchlaßöffnung
anliegt und daß der Innenraum der Dichtung an eine
Vakuumerzeugungseinheit anschließbar ist, wobei unter
der Wirkung eines Vakuums die Dichtung nicht oder nur
unwesentlich an der Wandung der zugehörigen Durchlaß
öffnung anliegt.
5. Dichtsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung elastische
ringförmige Dicht- und/oder Haltestreifen aufweist,
die die ringförmigen Schenkel außerhalb der Nut über
greifen.
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