DE1964748U - Funkentstoermittel fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents
Funkentstoermittel fuer kraftfahrzeuge.Info
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- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
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- H—ELECTRICITY
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- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
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-
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Description
P.A.19175GW.U7
Die Neuerung bezieht sich auf Funkentstörmittel zur Ableitung von"'Funkstörspannungen, die an Scheibenwischern,
Blinkgebern oder sonstigen Stromverbrauchern im Bordnetz von Kraftfahrzeugen entstehen.
Da mit Ausnahme der Zündanlage solche Stromverbraucher nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht funkentstört sein brauchen,
so wird ihre Entstörung erst beim Einbau eines Rundfunkgerätes notwendig.
Die für diesen Zweck verwendeten Funkentstörmittel in Form
von Kondensatoren oder Filterketten sind gewöhnlich in ein an Masse anzuschließendes metallisches Abschirmgehäuse eingebaut,
das als tragendes Element dient und gleichzeitig den mechanischen Schutz der verwendeten Bauelemente übernimmt.
Es ist auch bekannt, die für die Entstörung benutzten Bauelemente in eine isolierende Hülle einzugießen, aus welcher
die Leitungen für den Anschluß des Funkentstörmittels herausgeführt
sind.·
Die Befestigung solcher Funkentstörmittel in der Nähe des zu en
störenden Gerätes erfolgt entweder mittels eigens für diesen Zweck am Abschirmgehäuse vorgesehener Befestigungsvorrichtunger
z. B. mittels Blechlaschen oder mittels um das Funkentstör— mittel herumgeschlungener Befestigungsbänder. Die elektrische
Verbindung des Entstörmittels mit dem zu entstörenden Gerät erfolgt gewöhnlich über aus dem Abschirmgehäuse oder der isolierenden
Hülle des Entstörmittels herausführende, mit Kabelschuhen oder Steckern bestückte Leitungen oder entsprechend
dem im betreffenden Fahrzeugtyp bevorzugten Anschlußsystem
durch am Entstörmittel angebrachte Schraub-, Klemm- oder Steckverbindungen über am zu entstörenden Gerät vorhandene
Leitungen mit entsprechenden Anschlußelementen.
PAT/I/Ke ./.2
5.4.1967
Die Tielfalt der genannten Befestigungs- und der elektrischen
Anschlußarten führt aber zu großen Typenzahlen und demzufolge zu vergrößerten Unkosten bei der Herstellung, der Lagerhaltung
und dem Tertrieb der Funkentstörmittel»
Die Neuerung hat die Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und universell anschließbare Funkentstörmittel zu schaffen,
die mit geringem Aufwand hergestellt sowie leicht und mit einfachen Mitteln in die zu entstörende(n) Niederspannungsleitung(en)
der Kraftfahrzeuge eingebaut werden können, ohne daß spezielle zusätzliche Änschlußelemente an die durch Auftrennen
der zu entstörenden Leitung entstehenden Leitungsenden montiert werden müssen.
Gemäß der Neuerung wird dies dadurch erreicht, daß das Funkentstörmittel
zumindest eine vorgefertigte Anschlußeinheit aufweist, welche in der die Entstörungselemente isolierend
umhüllenden Einbettmasse verankert ist und aus einem Isolierstück mit darin eingelassenen Gerateanschlußteilen besteht,
die zumindest auf der äußeren Anschlußseite mit je einer lösbaren Yerbindungseinrichtung ausgestattet sind.
Um eine möglichst einfache Herstellung und Montage sowie
Vereinheitlichung der elektrischen Anschlüsse zu erreichen, ist vorgesehen, in die die Bntstörungselemente isolierend
umhüllende Einbettmasse der Funkentstörmittel aus handelsüblichen Lüsterklemmen bestehende Anschlußeinheiten in der Weise
einzubetten, daß ihre äußeren Schraubverbindungen für den elektrischen Anschluß zugängig bleiben«
Auf diese Weise werden gegen Kurzschluß gesicherte Anschlüsse erreicht, ohne daß für die Herstellung der Funkentstörmittel
komplizierte Gießformen oder sonstige teure Werkzeuge benötigt werden.
Mit Hilfe einer oder mehrerer Lüsterklemmen läßt sich außerdem die Lage der Entstörungselemente in der Einbettmasse leicht
fixieren.
Die Neuerung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen
dargestellt.
Fig. 1 sseigt das Schaltbild eines Entstörbeispiels eines
Stromverbrauchers mit nur einer zu entstörenden Anschlußleitung.
Fig. 2 zeigt die materielle Ausführung der Schaltung von Fig, 1 in Form eines gemäß der Heuerung gestalteten Funkentstörmittels
teils in der Ansicht, teils im Schnitt in vergrößertem Maßstab.
Fig. 3 zeigt das Schaltbild eines Entstörbeispiels eines
Stromverbrauchers mit zwei zu entstörenden Anschlußleitungen, wobei vorausgesetzt ist, daß die rechts angeordnete Leitung
eine geringere Störintensität aufweist als die linke, wie dies z. B. bei einem Scheibenwischer mit Schnell*- und Langsamgang
der Fall ist.
Fig. 4 zeigt die materielle Ausführung der Schaltung von Fig.3
in Form eines Entstörmittels mit den Merkmalen der Neuerung.
In Fig. 1 ist der zu entstörende Stroaiverbraucher mit 1 und
die ihm speisende Stromquelle mit 2 bezeichnet. Die gestrichelt eingetragene Linie 3 bedeutet den ursprünglichen Leitungsverlauf
von der Stromquelle zum Stromverbraucher vor Durchführung der Funkentstörung und damit die zu entstörende Leitung» Die
Entstörung des Stromverbrauchers wird durch ein aus dem Kondensator 4 und der Drossel 5 bestehendes Entstörfilter bewirkt.
Der eine Belag des Kondensators 4 ist bei 6 mit dem einen Ende der Drossel 5 elektrisch leitend verbunden, sein anderer Belag
ist über eine Leitung 7 geerdet, d. h. an die Fahrzeugmasse 8 angeschlossen. Zur Verkleinerung der Baumaße ist die Drossel 5
mit einem Ferritkern 9 versehen« Es sind ferner zwei Anschlüsse vorgesehen: Anschluß IO liegt zwischen dem erwähnten Punkt 6
und der Stronulquelle 2, Anschluß 11 zwischen dem anderen Ende
der Drossel 5 und dem zu entstörenden Stromverbraucher 1.
In der praktischen Ausführung der Schaltung von Fig. 1 als
Funkentstörmittel gemäß Fig. 2 sind die dem Kondensator 4 und der Drosselspule 5 entsprechenden Bauelemente, welche die
Entstörung bewirken, in Form des Bohrkondensators 104 und der einlagig um den Ferritkern 109 gewickelten Drosselspule 105
innerhalb der elektrisch isolierenden Einbettmasse 112 angeordnet. Ein die Einbettmasse aufnehmendes Abschirmgehäuse oder eine
sonstige Umhüllung sind nicht vorhanden. Die Kleinheit der für die Entstörung gewählten Bauelemente 104 und 105 und der
legfall des üblichen Abschirmgehäuses lassen das Funkentstörmittel
so leicht werden, daß es in vielen Fällen ohne Zuhilfenahme von Befestigungslaschen, Befestigungsbändern oder sonstigen
Mitteln nur durch Aufhängen an den durch Auftrennen der zu entstörenden
Leitung 103 entstandenen beiden Leitungsenden 103* und am mit einem Kabelschuh bestückten Masseanschluß 108 montiert
werden kann. Zu diesem Zwecke sind die mit lösbaren Verbindungseinrichtungen, z. B. mit Schraubverbindungen 113 versehenen
Geräteanschlußteile 110 und 111 und das sie aufnehmende Isolierstück 114 in der Einbettmasse 112 verankert* Das Einbetten der
¥eöeyiO4, 105 und 109 einschließlich der dazugehörigen Verdrahtungen
und das Verankern der Geräteanschlußteile 110 und 111 sowie
Stacks t,
des Isolier \\ψ erfolgt in einer nicht gezeichneten Gießform
vorzugsweise mit einem aushärtbaren Gießharz. Beim Eingießen steigt dieses in den Bohrungen 115 der Geräteanschlußteile
110 und 111 bis etwa in Höhe der gestrichelten Linie 116 hoch, dringt zugleich in die Spalte 117 zwischen den Geräteanschlußteilen
110, 111 und dem diese umgebenden Isolierstück ein und ergibt damit eine feste Verankerung.
Auf der dem Rohrkondensator 104 und der Drossel 105 zugewandten
Seite sind die Geräteanschlußteile 110 und 111 mit je einer zweiten Schraubverbindung 113 a und 113 b versehen» Durch 113 a
wird die elektrisch leitende Verbindung zum einen (nicht gezeichneten) Belag des Rohrkondensators 104 und zum einen Ende der
Drosselspule 105 hergestellt, durch 113 b die elektrisch leitende Verbindung zum anderen Ende der Drosselspule 105, Der
andere Belag des Rohrkondensators 104 ist über die Leitung 107 mit dem Masseanschluß 108 verbunden.
Wie aus der Zeichnung zu erkennen ist, handelt es sich bei den Gerateanschlußteilen 110, 111 und dem Isolierstück 114
um eine vorgefertigte Anschlußeinheit in Form einer handelsüblichen Lüsterklemme L.
Im Schaltbild der Fig. 3 wird die zum Stromverbraucher 201, ie;· B» einem Scheibenwischer, führende Leitung des Schnellgangs
203 a wie im Beispiel der Fig. 1 durch Einfügung eines aus dem Kondensator 204 und der Drossel 205 a mit Ferritkern
209 a bestehenden Filters entstört, das mit Anschlüssen 210 a und 211 a versehen ist. Für die Entstörung der weniger störintensiven
Leitung 203 b des Langsamganges ist lediglich die Drossel 205 b vorgesehen mit ihren Anschlüssen 210 b und 211 b.
Beim Funkentstörmittel der Fig. 4 sind die Zusammenhänge mit
dem Schaltbild der Fig. 3 so offensichtlich, daß nach der ausführlichen
Beschreibung der Fig. 2 nur zu erwähnen bleibt, daß die mit dem Stromverbraucher zu verbindenden Geräteanschlußteile
211 a und 211 b mit ihren Schraubverbindungen 213 Jar" in der Lüsterklemme L 1 zusammengefaßt sind, während sich die
Anschlüsse 210 a und 210 b in einer zweiten, auf der Gegenseite des Entstörmittels angeordneten Lüsterklemme L2 befinden. Sofern
das Entstörmittel der Fig. 4 starr befestigt werden soll, so ist hierzu nur eine durch das Loch 218 der Lüsterklemme L2
zu steckende Schraube erforderlich. Im übrigen sind die korrespondierenden Elemente von Fig. 3 und Fig. 4 mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Sofern das Entstörmittel der Fig. 2 in oben beschriebener Weise
starr befestigt werden soll, so kann dazu, wie gestrichelt angedeutet, ein durch die Einbettmasse 112 gebohrtes Loch 118 benutzt
werden.
Claims (2)
1) FunkentstÖrsnittel zur Ableitung von Punkstorspannungen,
die an Stromverbrauchern im Bordnetz von Kraftfahrzeugen entstehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Funkentstörmittel
zumindest eine vorgefertigte Anschlußeinheit aufweist, welche in der die Entstörungselemente isolierend
umhüllenden Einbettmasse verankert ist und aus einem Isolierstück mit darin eingelassenen Geräteanschlußteilen besteht,
die zumindest auf der äußeren Anschlußseite mit je einer lösbaren Yerbindungseinrichtung ausgestattet sind.
2) Funkentstörmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der die Entstörungselemente umhüllenden Einbettmasse
eine oder mehrere Lüsterklemmen i^lder Weise eingebettet ist
(sind), daß ihre äußeren Schraubverbindungen für den elektrischer Anschluß des Entstörmittels zugängig bleiben.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0070474 DE1964748U (de) | 1967-04-07 | 1967-04-07 | Funkentstoermittel fuer kraftfahrzeuge. |
| FR1565421D FR1565421A (de) | 1967-04-07 | 1968-01-08 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0070474 DE1964748U (de) | 1967-04-07 | 1967-04-07 | Funkentstoermittel fuer kraftfahrzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1964748U true DE1964748U (de) | 1967-07-27 |
Family
ID=6976674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967B0070474 Expired DE1964748U (de) | 1967-04-07 | 1967-04-07 | Funkentstoermittel fuer kraftfahrzeuge. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1964748U (de) |
| FR (1) | FR1565421A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4381272A (en) | 1980-05-27 | 1983-04-26 | Battenfeld Maschinenfabrik Gmbh | Method of and system for injecting a fluid into a plastified mass in an extruder |
-
1967
- 1967-04-07 DE DE1967B0070474 patent/DE1964748U/de not_active Expired
-
1968
- 1968-01-08 FR FR1565421D patent/FR1565421A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4381272A (en) | 1980-05-27 | 1983-04-26 | Battenfeld Maschinenfabrik Gmbh | Method of and system for injecting a fluid into a plastified mass in an extruder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1565421A (de) | 1969-05-02 |
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