DE19652569A1 - Fahrzeugscheinwerfer - Google Patents

Fahrzeugscheinwerfer

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrzeugscheinwerfer mit einer Positionslampe.
Es sind einige Arten von Scheinwerfern für Fahrzeuge wie bei­ spielsweise Motorräder bekannt, die so aufgebaut sind, daß eine Positionslampe zur Erzeugung einer Lichtverteilung der vorderen Positionslampe innerhalb eines Leuchtengehäuses an­ geordnet ist, zusätzlich zu einer Hauptlampe zur Erzeugung einer Lichtverteilung des Scheinwerfers.
Die Lichtverteilung infolge der vorderen Positionslampe in dem Scheinwerfer wird durch das direkte Licht von der Posi­ tionslampe und das indirekte Licht erzielt, welches von einer reflektierenden Oberfläche des Reflektors reflektiert wird. Die reflektierende Oberfläche des Reflektors ist ursprüng­ lich so konstruiert, daß sie Lichtstrahlen von der Hauptlampe empfängt und sie zur Vorderseite des Fahrzeugs hin aussendet. Aus diesem Grund werden die direkten Lichtstrahlen nur zur Ausbildung eines breiten, diffusen Bereichs der Lichtvertei­ lung durch die vordere Positionslampe verwendet.
Für die vordere Positionslampe ist eine derartige Lichtver­ teilungscharakteristik erforderlich, daß man die Beleuchtung infolge der vorderen Positionslampe von der Seite des Schein­ werfers aus sehen muß, also an einem Ort, der im Winkelab­ stand von annähernd 90° gegenüber der Vorderseite des Schein­ werfers angeordnet ist. Um die gewünschte Lichtverteilung der vorderen Positionslampe mit den direkten Lichtstrahlen zu erzielen, die von der Positionslampe ausgesandt werden, muß die Positionslampe an einem Ort angeordnet werden, die möglichst nahe am vorderen Ende des Scheinwerfers innerhalb des Leuchtengehäuses liegt.
Einige Einschränkungen infolge der Leuchtenkonstruktion oder des Aufbaus der Fahrzeugkarosserie führen jedoch manchmal dazu, daß der Versuch scheitert, die Positionslampe so nahe wie möglich am Vorderende des Scheinwerfers anzuordnen. Be­ findet sie sich an einem Ort nahe am Vorderende, so ist die Menge des erhaltenen, seitlichen Beleuchtungslichts nicht ausreichend. Daher ist es unmöglich, durch die vordere Posi­ tionslampe ein gewünschtes Lichtverteilungsprofil auszubilden.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der voranstehend geschilderten Umstände entwickelt, und daher be­ steht ein Vorteil der Erfindung in der Bereitstellung eines Scheinwerfers für Fahrzeuge, der ein gewünschtes Lichtvertei­ lungsprofil durch die vordere Positionslampe selbst dann er­ zeugen kann, wenn der verwendete Scheinwerfer so konstruiert ist, daß durch das direkt von der Positionslampe ausgesandte Licht eine unzureichende Menge an seitlichem Beleuchtungs­ licht erzeugt wird.
Um den voranstehend aufgeführten Vorteil zu erreichen, weist der Fahrzeugscheinwerfer gemäß der vorliegenden Erfindung einen einzigartigen Aufbau auf, bei welchem reflektierende Hilfsoberflächen von der reflektierenden Oberfläche an der rechten und linken Seite eines Reflektors ausgehen. Die re­ flektierenden Hilfsoberflächen empfangen die Lichtstrahlen von der Positionslampe und reflektieren die Lichtstrahlen in den Richtungen, die entgegengesetzt zu den Richtungen der einfallenden Lichtstrahlen sind.
Ein Scheinwerfer für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfin­ dung weist eine Hauptlampe zur Ausbildung einer Lichtvertei­ lung des Scheinwerfers auf, und eine Positionslampe zur Aus­ bildung einer Lichtverteilung einer vorderen Positionslampe, die in einem Leuchtengehäuse angeordnet sind, welches einen Reflektor zum Empfang von Licht von der Hauptlampe und zu dessen Reflexion in Vorwärtsrichtung aufweist. Der Scheinwer­ fer zeichnet sich dadurch aus, daß die Positionslampe an ei­ ner mittleren Position zwischen beiden Seiten der Reflektor­ einheit in dem unteren Teil eines Leuchtengehäuses angeordnet ist, und reflektierende Hilfsoberflächen, welche Lichtstrah­ len von der Positionslampe empfangen, und die Lichtstrahlen in den Richtungen reflektieren, die entgegengesetzt zu den Richtungen der einfallenden Lichtstrahlen verlaufen, von der reflektierenden Oberfläche der rechten und linken Seite des Reflektors aus ausgehen.
Das "mit einem Reflektor versehene Leuchtengehäuse" kann ein Reflektor einer solchen Art sein (als Typ mit beweglicher Einheit bezeichnet), bei welcher der Reflektor beispielsweise an einer Linse befestigt ist, und der Reflektor an sich einen Teil des Leuchtengehäuses bildet, oder ein Reflektor einer solchen Art (als Typ mit beweglichem Reflektor bezeichnet), bei welcher der Reflektor innerhalb des Leuchtengehäuses an­ geordnet ist, welches mit einer Linse, einem Gehäuse und der­ gleichen versehen ist.
Der Begriff "mittlere Position zwischen beiden Seiten der Reflektoreinheit im unteren Teil eines Leuchtengehäuses" be­ deutet eine Position innerhalb eines derartigen Bereichs, daß die reflektierenden Hilfsoberflächen die Lichtstrahlen von der Positionslampe empfangen können, und die Lichtstrah­ len in die Richtungen reflektieren können, welche den Rich­ tungen der einfallenden Lichtstrahlen entgegengesetzt sind.
Wie voranstehend erläutert verlaufen bei der vorliegenden Erfindung die reflektierenden Hilfsoberflächen von der re­ flektierenden Oberfläche der rechten und linken Seiten des Reflektors aus. Die reflektierenden Hilfsoberflächen empfan­ gen die Lichtstrahlen von der Positionslampe, die in einer mittleren Position zwischen beiden Seiten der Reflektorein­ heit im unteren Teil eines Leuchtengehäuses angeordnet ist, und reflektieren die Lichtstrahlen in den Richtungen, die entgegengesetzt zu den Richtungen der einfallenden Lichtstrah­ len sind. Bei einem derartigen Aufbau ist selbst bei einem Fahrzeugscheinwerfer, der so konstruiert ist, daß eine nicht ausreichende Menge an seitlichem Beleuchtungslicht mit dem direkten Licht erzeugt wird, welches von der Positionslampe ausgeht, das direkte Licht von der Positionslampe dem reflek­ tierten Licht von den reflektierenden Hilfsoberflächen über­ lagert, um das seitliche Beleuchtungslicht zu erzeugen. Das sich ergebende, seitliche Beleuchtungslicht stellt eine aus­ reichend große Lichtmenge dar.
Daher kann ein gewünschtes Lichtverteilungsprofil selbst bei einem Fahrzeugscheinwerfer erzielt werden, der so aufgebaut ist, daß eine unzureichende Menge an seitlichem Beleuchtungs­ licht durch das direkt von der Positionslampe ausgesandte Licht erzeugt wird. Die nützliche Auswirkung der vorliegen­ den Erfindung kann ohne eine Erhöhung der Anzahl erforder­ licher Bauteile erzielt werden. Infolge des bereits genannten Merkmals, daß die Positionslampe an einer mittleren Position zwischen beiden Seiten der Reflektoreinheit in dem unteren Teil des Scheinwerfers angeordnet ist, ist das Beleuchtungs­ licht an der rechten und linken Seite, welches die Positions­ lampe aussendet, gut ausgeglichen.
Bei der vorderen Positionslampe kann die Benutzung nur des direkten Lichts, welches von der Positionslampe ausgeht, nur eine nicht ausreichende Lichtmenge in der Richtung zur Ver­ fügung stellen, die in einem Winkelabstand von annähernd 90° zur Vorderseite des Scheinwerfers verläuft. Daher werden vor­ zugsweise die reflektierenden Hilfsoberflächen so ausgebil­ det, daß jede reflektierende Hilfsoberfläche den auf sie ein­ fallenden Lichtstrahl in der Richtung reflektiert, die in einem Winkelabstand von zumindest 80° gegenüber der Längs­ achsenlinie des Scheinwerfers angeordnet ist. Dies ist wirk­ sam bei einem derartigen Scheinwerfer, bei welchem die Posi­ tionslampe nicht näher an dem vorderen Ende innerhalb des Leuchtengehäuses angeordnet werden kann.
Bei dem voranstehend geschilderten Aufbau kann eine Blende, die verhindert, daß die von der Hauptlampe ausgesandten Lichtstrahlen die reflektierenden Hilfsoberflächen des Re­ flektors erreichen, so angeordnet sein, daß sie die Haupt­ lampe abdeckt. Bei einem derartigen Aufbau besteht keine Gefahr, daß von der Lampe ausgesandtes Licht als Streulicht auf die reflektierenden Hilfsoberflächen einfällt, und die Lichtverteilung des Scheinwerfers negativ beeinflußt.
Weiterhin kann der Reflektor innerhalb des Leuchtengehäuses angeordnet sein, wobei der Reflektor so in dem Leuchtengehäu se angeordnet ist, daß er auf ein bestimmtes Ziel einstellbar ist. In diesem Fall kann die Positionslampe so angeordnet sein, daß sie den Zielausrichtungsvorgang nicht behindert, und keine Positionslampen-Montagevorrichtung, beispielsweise ein Loch, in dem Reflektor vorgesehen ist.
Eine Verlängerung kann so angeordnet sein, daß sie die Öff­ nung des vorderen Endes des Reflektors vor dem Reflektor innerhalb des Leuchtengehäuses umgibt, und an dem Leuchten­ gehäuse befestigt ist, und die Positionslampe kann so ange­ ordnet sein, daß sie in einem Zustand aufrechtsteht, in wel­ chem sie von einer Position der Verlängerung oberhalb des Bodens der Verlängerung aus aufrecht vorspringt. Wird eine derartige Anordnung verwendet, kann die Konstruktion zur Be­ festigung der Positionslampe am Leuchtengehäuse der Betrach­ tung entzogen werden. In diesem Fall wird die Positionslampe in einer relativ hohen Position in dem Scheinwerfer gemäß dieser Ausführungsform angeordnet. Die von der Positionslam­ pe ausgehenden Lichtstrahlen können daher auf die reflektie­ renden Hilfsoberflächen in einem Winkel einfallen, der im wesentlichen gleich dem Winkel der Vertikalrichtung der reflektierenden Oberflächen ist. Dieses Merkmal verbessert den Beleuchtungswirkungsgrad der vorderen Positionslampe.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch darge­ stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine vertikale Schnittansicht eines Scheinwerfers für Fahrzeuge gemäß einer Ausführungsform der vor­ liegenden Erfindung; und
Fig. 2 eine Querschnittsansicht des Scheinwerfers von Fig. 1.
Fig. 1 ist eine vertikale Schnittansicht eines Scheinwerfers für Fahrzeuge gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht des Schein­ werfers gemäß Fig. 1.
Ein Fahrzeugscheinwerfer 10 bei dieser Ausführungsform ist ein Scheinwerfer, der bei Motorrädern verwendet werden soll. Wie gezeigt ist innerhalb eines Leuchtengehäuses 16, welches eine Linse 12 und ein Gehäuse 14 aufweist, eine Reflektor­ einheit 18 so angeordnet, daß sie zur Ausrichtung in Hori­ zontal- und Vertikalrichtung verkippbar ist.
Weiterhin sind eine Verlängerung 20 und eine Positionslampe 22 innerhalb des Leuchtengehäuses 16 angeordnet und fest mon­ tiert.
Die Reflektoreinheit 18 weist eine Lampe 24 (Hauptlampe) auf, einen Reflektor 26 und eine Blende 28. Die Linse 12 ist eine einfache Linse, die keine Funktion zum Steuern der Lichtver­ teilung aufweist. Die Linse 12 ist, in Horizontalrichtung betrachtet, gekrümmt und so an dem Gehäuse 14 befestigt, daß dazwischen eine Dichtungsvorrichtung 30 angeordnet ist. Eine Sockelabdichtung 32 ist auf der Öffnung des hinteren Teils des Gehäuses 14 angebracht.
Zwischen der Linse 12 und dem Reflektor 26 innerhalb des Scheinwerfers 10 ist die Verlängerung 20 so angeordnet, daß sie die Öffnung des vorderen Endes des Scheinwerfers umgibt, und fest am Umfangsrand der Linse 12 befestigt ist.
Die Positionslampe 22 befindet sich in einer mittleren Posi­ tion zwischen beiden Seiten der Reflektoreinheit 18 in dem unteren Teil des Scheinwerfers. Die Positionslampe 22 steht in einem solchen Zustand aufrecht, daß sie von der Verlänge­ rung 20 aus nach oben vorspringt. Ein Sockel 34 zum Haltern der Positionslampe 22 ist an dem Gehäuse 14 befestigt. In der Verlängerung 20 ist ein Durchgangsloch vorgesehen, durch welches die Positionslampe 22 hindurchragt. Eine Buchse 36, welche die Positionslampe 22 umgibt, ist an dem Durchgangs­ loch befestigt.
Die Lampe 24 ist als Doppelfadenlampe ausgebildet. Die Lampe 24 ist an einem vorbestimmten Ort auf dem Reflektor 26 mit Hilfe einer Drahtfeder 38 befestigt. Der Sockeldeckel 32 ist an der Lampe 24 angebracht.
Der Reflektor 26 besteht aus faserverstärktem Kunststoff oder FRP. Stufen zum Steuern der Lichtverteilung sind auf der gekrümmten, reflektierenden Oberfläche 26a ausgebildet. Die reflektierende Oberfläche 26a empfängt Licht von der Lampe 24 und steuert die Lichtverteilung zur Ausbildung eines ge­ wünschten Lichtverteilungsmusters. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, verlaufen reflektierende Hilfsoberflächen 26b von der reflek­ tierenden Oberfläche 26a der rechten und linken Seite des Reflektors 26 aus. Die reflektierenden Hilfsoberflächen 26b sind stärker in Richtung auf die Achse Ax des Scheinwerfers geneigt als die reflektierende Oberfläche 26a. Die reflektie­ renden Hilfsoberflächen 26b empfangen die Lichtstrahlen von der Positionslampe 22, und reflektieren die Lichtstrahlen in den Richtungen, die den Richtungen der einfallenden Licht­ strahlen entgegengesetzt sind. Die reflektierenden Hilfsober­ flächen 26b sind jeweils so geneigt, daß sie die auf sie ein­ fallenden Lichtstrahlen in der Richtung reflektieren, die in einem Winkelabstand von zumindest 80° gegenüber der Längs­ achse des Scheinwerfers angeordnet ist, wie in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet ist.
Die Blende 28 ist so angeordnet, daß sie den vorderen End­ teil der Lampe 24 abdeckt, und verhindert, daß die von dem Heizfaden 24a der Lampe 24 ausgesandten Lichtstrahlen die reflektierenden Hilfsoberflächen 26b des Reflektors 26 er­ reichen, wie durch doppelt gepunktete Kettenlinien in Fig. 2 angedeutet ist.
Wie voranstehend geschildert ist bei dem Scheinwerfer gemäß der vorliegenden Erfindung die Positionslampe 22 in einer mittleren Position zwischen beiden Seiten der Reflektorein­ heit 18 in dem unteren Teil des Scheinwerfers angeordnet. Die reflektierenden Hilfsoberflächen 26b erstrecken sich von der reflektierenden Oberfläche 26a der rechten und linken Seite des Reflektors 26 aus. Der Scheinwerfer gemäß der Er­ findung mit diesen einzigartigen konstruktiven Einzelheiten weist die nachstehend geschilderten Vorteile auf.
Wie voranstehend erwähnt ist die Positionslampe 22 in einer mittleren Position zwischen beiden Seiten der Reflektorein­ heit 18 im unteren Teil des Scheinwerfers angeordnet. Die von der Positionslampe 22 ausgehenden Lichtstrahlen fallen daher auf die gesamte reflektierende Oberfläche 26a in einem Winkel ein, der im wesentlichen gleich dem Winkel ihrer Ver­ tikalrichtung ist. Wenn die Positionslampe 22 Licht aussen­ det, kann sie von der Vorderseite des Scheinwerfers (oder des Fahrzeugs) aus deutlich gesehen werden.
Die reflektierenden Hilfsoberflächen 26b reflektieren die Lichtstrahlen von der Positionslampe 22, und reflektieren die Lichtstrahlen in die Richtungen, die den Richtungen der einfallenden Lichtstrahlen entgegengesetzt sind. Das direkte Licht von der Positionslampe 22 wird dem reflektierten Licht von den reflektierenden Hilfsoberflächen 26b so überlagert, daß das seitliche Beleuchtungslicht erzeugt wird. Das sich ergebende, seitliche Beleuchtungslicht weist eine ausreichend große Lichtmenge auf.
Es wird darauf hingewiesen, daß bei dem Scheinwerfer gemäß der vorliegenden Erfindung die reflektierenden Hilfsoberflä­ chen 26b eine solche Form aufweisen, daß sie den von der Positionslampe 22 empfangenen Lichtstrahl in die Richtung reflektieren, die in einem Winkelabstand von zumindest 80° gegenüber der Längsachse des Scheinwerfers angeordnet ist. Daher wird eine ausreichende Lichtmenge in der Richtung aus­ gesandt, die in einem annähernden Winkelabstand von 90° gegenüber der Vorderseite des Scheinwerfers verläuft, obwohl die Verwendung nur des direkten Lichts von der Positionslam­ pe 22 nur eine unzureichende Lichtmenge bereitstellen kann.
Infolge des bereits genannten Merkmals, daß die Positions­ lampe 22 in einer mittleren Position zwischen beiden Seiten der Reflektoreinheit 18 im unteren Teil des Scheinwerfers angeordnet ist, ist das von der Positionslampe 22 ausgesandte Beleuchtungslicht an der rechten und linken Seite gut ausge­ glichen.
Ein weiteres, bereits erwähntes Merkmal, nämlich daß die re­ flektierenden Hilfsoberflächen 26b durchgehend von der re­ flektierenden Oberfläche 26a an der rechten und linken Seite des Reflektors 26 ausgehen, führt dazu, daß keine Erhöhung der Anzahl erforderlicher Bauteile erforderlich ist, um den Scheinwerfer gemäß der Erfindung herzustellen, der nützliche Auswirkungen hat.
Bei dem Scheinwerfer gemäß der vorliegenden Ausführungsform verhindert die Blende 28, daß die von dem Heizfaden 24a der Unterlampe ausgehenden Lichtstrahlen die reflektierenden Hilfsoberflächen 26b des Reflektors 26 erreichen. Infolge die­ ses einzigartigen Merkmals besteht keine Gefahr, daß von der Lampe 24 ausgehendes Licht als Streulicht auf die reflektie­ renden Hilfsoberflächen 26b einfällt, und die Lichtverteilung des Scheinwerfers negativ beeinflußt.
Bei der Ausführungsform ist der Reflektor 26 verkippbar oder ausrichtbar in dem Leuchtengehäuse 16 angeordnet, und ist die Positionslampe 22 an dem Leuchtengehäuse vor dem Reflektor 26 angebracht. Daher kann die Positionslampe 22 so angeordnet werden, daß sie den Ausrichtungsvorgang nicht behindert, und keine Positionslampen-Montagevorrichtung, beispielsweise ein Loch, in dem Reflektor 26 ausgebildet wird. Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß die Positionslampe 22 in einem sol­ chen Zustand aufrecht steht, daß sie von der Verlängerung 20 aus nach oben vorspringt. Hierdurch kann die Anordnung zur Befestigung der Positionslampe 22 an dem Leuchtengehäuse 16 verborgen ausgebildet werden. Darüber hinaus ist die Posi­ tionslampe 22 an einem relativ hohen Ort in dem Scheinwerfer gemäß der vorliegenden Ausführungsform angebracht. Die von der Positionslampe 22 ausgehenden Lichtstrahlen können daher auf die reflektierenden Hilfsoberflächen 26b in einem Winkel einfallen, der im wesentlichen gleich dem Winkel der Verti­ kalrichtung der reflektierenden Oberflächen ist. Dieses Merk­ mal verbessert den Beleuchtungswirkungsgrad der vorderen Positionslampe.
Bei dem Scheinwerfer gemäß dieser Ausführungsform wird die gewünschte Lichtverteilung durch die Lichtverteilungssteuer­ funktion des Reflektors 26 erzielt, und ist die Linse 12 ei­ ne einfache Linse. Ein ähnlicher Aufbau kann bei dem Schein­ werfer eingesetzt werden, bei welchem die Linse 12 mit dar­ auf angeordneten Stufen versehen ist.
Bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform wurde ein erfindungsgemäßer Scheinwerfer beschrieben, der bei einem Motorrad verwendet wird, jedoch kann dieser auch, falls nötig, bei Automobilen eingesetzt werden.

Claims (6)

1. Fahrzeugscheinwerfer, welcher aufweist:
ein Leuchtengehäuse;
einen Reflektor mit reflektierenden Oberflächen;
eine an den Reflektor gekoppelte Hauptlampe;
eine Positionslampe, die an das Leuchtengehäuse gekoppelt ist, und in dieses hin vorspringt, wobei die Positions­ lampe in einer mittleren Position zwischen beiden Seiten des Reflektors in einem unteren Teil des Leuchtengehäuses angeordnet ist; und
reflektierende Hilfsoberflächen, die von der reflektie­ renden Oberfläche der linken und rechten Seite des Reflek­ tors aus ausgehen.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierenden Hilfsoberflächen so geneigt angeord­ net sind, daß jede der reflektierenden Hilfsoberflächen auf sie einfallende Lichtstrahlen in einer Richtung reflek­ tiert, die in einem Winkelabstand von zumindest 80° gegen­ über der Längsachse des Scheinwerfers verläuft.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß weiterhin eine Blende zur Abdeckung der Haupt­ lampe vorgesehen ist.
4. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor innerhalb des Leuchten­ gehäuses angeordnet ist.
5. Scheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor so in dem Leuchtengehäuse angeordnet ist, daß er einstellbar ausrichtbar ist, wobei die Positions­ lampe an dem Leuchtengehäuse vor dem Reflektor befestigt ist.
6. Scheinwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verlängerung vorgesehen ist, die eine Öffnung eines vorderen Endes des Reflektors umgibt, und vor dem Reflek­ tor innerhalb des Leuchtengehäuses angeordnet ist, wobei die Verlängerung an dem Leuchtengehäuse befestigt ist, und die Positionslampe in einem solchen Zustand aufrecht steht, daß sie von einem Ort der Verlängerung oberhalb des Bodens der Verlängerung aus nach oben vorsteht.
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JPH09167506A (ja) 1997-06-24

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