DE1965509U - Leckanzeigegeraet fuer doppelwandbehaelter. - Google Patents
Leckanzeigegeraet fuer doppelwandbehaelter.Info
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Description
7. Juli-1966
Beschreibung der Erfindung mit der Bezeichnung
"Leckanzeigegerät für Doppelwandbehälter"
pe Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und_eine Einrichtung dazu
zur Anzeige von Undichtigkeiten an Lagerbehältern für Flüssigkeiten.
Die Leckanzeigetechnik bei Flüssigkeitsbehältern, insbesondere für Mineralöl,
kennt z.B. den Doppelwandbehälter 1 (siehe Figur: 1), dessen Doppelwandzwischenraum
2 dadurch entsteht, dass in den Behälter 1 _ein zweiter Behälter
3 aus festem Material oder aus flexiblem Kunststoff inndiesen eingebaut ist.
Die Leckanzeige bei derartigen Soppelvrandbehältern wird in der Weise
herbeigeführt, daß der Doppelwandzwischenraum 2 mit einer Testflüssigkeit
ausgefüllt wird, und dass durch entsprechende Einrichtungen der.Abgang dieser
Testflüssigkeit infolge eines Lecks die Leckanzeige auslöst. Es ist auch
schon vorgeschlagen worden, in den Fällen, in denen^der Innenbehälter. 3 aus
flexiblem Material besteht, diese sogenannte Innenblase mit Hilfe einer
Vakuumpumpe an die starre Behälteraußenwand 1 anzuäaugen und durch einen
druckgesteuerten Einsatz der Sakuurnpumpe in diesem Doppelwandzwischenraum 2.
ein Vakuum in einem teestimmten Bereich aufrechtzuerhalten.
&Bei diesem letzteren Vorschlag soll die Leckanzeige dann, erfolgen, wenn die
Vakuumpumpe nicht in der Lage-ist,.das Vakuum im eingestellten Eegelbsreich
_aufrechtzuerhalten, oder wenn bei Lecks unterhalb der Behälterflüssigkeit
/oder des Spiegels des den Behälter umgebenden Grundwassers Behälterflüssigkeit
oder auch Wasser von der Vakuumpumpe so hoch gesaugt wird, daß ein in die
Saugleitung eingebautes entsprechendes Organ,auf die Behälterflüssigkeit
oder auf das Grundwasser anspricht und damit.den Alarm auslöst.
Der Nachteil des ersteren Verfahrens besteht .darin, dass bei einem Leck
in der Außenwand des Doppelwandbehälters mit Sicherheit die Testflüssigkeit
verlorengeht und selbst zu einer Gefahr für die Umgebung werden kann.
Der Nachteil der zweiten Ausführung besteht darinr daß .einmal das Leck, das
angezeigt wird," verhältnismäßig, groß sein muß, und daß demzufolge bei einem .
Doppelleck unkontrollierte Mengen an Behälterflüssigkeit austreten können.
Zum anderen besteht der Nachteil· .darin, dass;bei. einem Leck in nur einer
Viand des Doppelwandbehälters unterhalb des Flüssigkeitsspi-egels (Behälterflüssigkeit
oder Grundwasser) ein spezielles Organ vorgesehen, werden muß,
&-das auf die in der Saugleitung aufsteigende Flüssigkeit anspricht und damit
den Alarm auslöst. ■"".':""■ :.: :- .--■ \
^ . Das erfindungsgemäße Verfahren mit Einrichtung dazu zu seiner Durchführung
!überwindet diese Nachteile dadlurrah, daß die'Feinheit des angezeigten-Lecks
wählbar ist, und dass für die Leckanzeige im Falle.;-eines Lecks, unterhalb eines
Flüssigkeitsspiegels kein besonderes Organ erforderlich !ist.
Dazu besteht das Verfahren darin, daß möglichst am tiefsten Punkt äer Innenwand
3 (siehe Figur 1) des Doppelwandbehälters 1 ein Anzäpfstutzen h vorgesehen
ist, an den unmittelbar daran anschließend über das T-Stück 5 die beiden
Vakuumleitungen 6 und 8 nach außen geführt sind,, wovon die Vakuümleitung β
als Saugleitung der VakuumiE±±HHgx?pumpe 7 und die -Vakuumleitung 8 als Meßieitung
für den Druckschalter 9;: dient. . . . = :
14Lt Hilfe der Vakuumpumpe 7/ deren Abluft über die Rückfuhrleitung 10
in den Behälter 1 zurückgeleitet wird, wird im Doppelwandzwischenraum 2,
und damit in den Leitungen I? und 8,: ein Vakuum'von einer.Höhe erzeugt,
die um einen kleinen Betrag größer ist als. erforderlich, um.eine Flüssigkeitssäule,
gemessen vom tiefsten Punkt des Doppelwandbehälters 1 bis
zum T-Stück 5) gegen die Schwerkraft im Gleichgewicht .zu halten.
Ist dieses Vakuum erreicht, so ist der auf diesen Druck eingestellte
Druckschalter 9 so ausgelegt, daß er an das Zeitglied 11- einen elektrischen
Impuls abgibt, wodurch aus dem Zeitglied 11 für-eine bestimmte, feste,
*■* kurze Zeit ti die Vakuumpumpe 7 weiterhin in Betrieb gehalten wird.
Nach Ablauf dieser im Zeitglied 1t fixierten Zeit ti wird, die Vakuumpumpe
,gestoppt, und das gesamte System ist■sich selbstüberlassen*
τ1 Liegt im Doppelwandbehälter 1 und in den Vakuumleitungen 6 und 8 kein
Leck vor, so wird das Vakuum in Folge der technischen..Diffusion und der .
natürlichen Undichtigkeiten langsam absinken. .-. "". .
Diä Zeit, die bis zum Wiedereinstellen des Signaldruck&s, der^ im Druckschalter
9 eingestellt ist, abläuft, ist sowohl rechnerisch, als auch experimentell
zu ermitteln. . .. - .
Tritt zu den natürlichen Undichtigkeiten und dem Effekt der technischen
Diffusion ein anzeigepflichtiges Leck hinzu,, so wird die Rasanz des Druckanstieges
im Doppelwandzwischenraumsystem größer werden, .und es kann im
Zeitglied 11 eine derartige Einrichtung getroffen.werden, daß bei einer .
bestimmten Rasanz, d.h. bei einer fixen Zeit,. in/Her im Druckschalter 9vwslch.erj(
und damit im Doppelwandsgrst.em 2 (einschließlich der Leitungen 6 und 8)
eingestellte Signaldruck wieder erreicht ist, aus dem Zeitglied 11 Leckanzeige
erfolgt. - . .:..;■;
Auf diese Art und Weise ist es Möglich, durch"entsprechende Einstellung
v~ des Zeitglisdes 11 Lecks in jeder gewünschten Größe"■; zur Anzeige zu. bringen.
Das Verfahren und die Einrichtung d^zu sind weiterhin dadurch gekennzeichnet,
η daß bei einem.Leck im Doppelwandraum 2 unterhalb des:-Flüssigkeitspiegels
-Flüssigkeit in den Doppelwandraum 2 eindringt und schließlich irix Anzapf stutzen
4, im T-Stück 5» in der Saugleitung 6 und in.der Vakuumleitung 8 mindestens
soitfeit aufsteigt, vjie es dem durch die Vakuumpumpe 7 eingeregeltem Vakuum
entspricht. Ist die Flüssigkeit um ein geringes Maß über das T-Etück 5
hinaus angestiegen, so ist die Vakuumleitung .8 von- der; Saugwirkung der
Vakuumpumpe 7 abgeschlossen, und es stellt sich in der Vaküumleitung 8 .
ein Ausgleichsdruck ein, der höher ist, als der im Druckschalter 9 eingestellte.
Signaldruck, d.h. die im Anzapfstutzen ^f,im T-Stück/.!?., in--der Saugleitung6
und in der Vakuumleitung 8 aufsteigende Flüssigkeit bringt den -Druckschalter
und damit das Zeitglied 11 zum Ansprechen und- führt den Alarm herbei.
Um zu gewährleisten, daß unkontrolliert, geförderte Flüssigkeit, nicht
in das Freie gelangt, wird die Abluftleitung 10.äer .Vakuumpumpe 7 in den.
Behälter 1 zurückgeführt und zur weiteren Sicherung ist vorgesehen, daß
"■"mit der Leckanzeige, d.h. mit dem Alarm, die Vakuumpumpe 7 abgeschaltet
wird. \ -." ■_". ■ "■".-:■■■"..-"■■--. . ' .
ϊ
v :■ ; ;:;-; ■■""■ "v .
Friedrich A. Klug.
Claims (1)
- Leckanzeigegerät für doppelwandige Flüssigkeitsbehälter und für Behälter mit konstantem Gasraum, bestehend aus einer druckge- * steuerten und mit dem Gasraum des zu kontrollierenden Behälters ständig durch eine Saugleitung verbundenen Vakuumpumpe, einer Alarmeinrichtung und einem Druckschalter, der durch eine Vakuumleitung (Meßleitung) mit dem zu kontrollierenden Gasraum verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitschalter, der mit Hilfe des genannten Druckschalters dann angesteuert wird, wenn ein bestimmtes Vakuum vorliegt und der die Vakuumpumpe für eine bestimmte, wählbare und konstante Pumpzeit t^. weiterhin in Betrieb hält, wodurch das anfänglich vorliegende Vakuum vergrößert wird, eingebaut ist.II.Leckanzeigegerät nach Anspruch I dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitsehalter mit einem Signalgeber, der die Alarmeinrichtung dann, in Tätigkeit setzt, wenn die Wiederansteuerung des Zeitschalters durch den Druckschalter vor dem Ablauf einer zweiten, wählbaren aber konstanten und an die vorgenannte Pumpzeit t,, anschließenden Zeit ^2 erfolgt, ausgerüstet ist.III.Leckanzeigegerät nach Anspruch I dadurch gekennzeichnet, daß der in diesem befindliche Druckschalter mit einer Vakuumleitung (Meßleitung) an eine wahlweise tief gelegene Stelle des zu kontrollierenden Gasraumes an diesen angeschlossen ist und weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die im Anzeigegerät befindliche Vakuumpumpe mit Hilfe einer weiteren Vakuumleitung (Saugleitung), die getrennt von der vorgenannten Meßleitung verlegt ist, an einer ebenfalls wahlweise tief gelegenen Stelle des zu kontrollierenden Gasraumes an diesen angeschlossen ist.IV.Leckanzeigegerät nach Anspruch I - III dadurch gekennzeichnet, daß die in Anspruch III beschriebenen beiden Vakuumleitungen, die Saugleitung und die Meßleitung, über ein T-Stück an den zu kontrollierenden Gasraum angeschlossen sind.Leckanzeigegerät nach den Ansprüchen I - IV dadurch gekennzeichnet, daß der die Meßleitung aufnehmende Schenkel des vorgenannten T-Stückes gemäß Figu^ 1 in einer hinreichenden Länge horizontal geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966K0055021 DE1965509U (de) | 1966-07-12 | 1966-07-12 | Leckanzeigegeraet fuer doppelwandbehaelter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966K0055021 DE1965509U (de) | 1966-07-12 | 1966-07-12 | Leckanzeigegeraet fuer doppelwandbehaelter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1965509U true DE1965509U (de) | 1967-08-03 |
Family
ID=33351363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966K0055021 Expired DE1965509U (de) | 1966-07-12 | 1966-07-12 | Leckanzeigegeraet fuer doppelwandbehaelter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1965509U (de) |
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1966
- 1966-07-12 DE DE1966K0055021 patent/DE1965509U/de not_active Expired
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