DE1966060C - Vorrichtung zur Messung der Lage eines Leiters in einem Kabel, isoliertem Draht od. dgl. Ausscheidung aus: 1920709 - Google Patents

Vorrichtung zur Messung der Lage eines Leiters in einem Kabel, isoliertem Draht od. dgl. Ausscheidung aus: 1920709

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DE1966060C
DE1966060C DE1966060C DE 1966060 C DE1966060 C DE 1966060C DE 1966060 C DE1966060 C DE 1966060C
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cable
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wire
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Application number
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English (en)
Inventor
Mathias Magglingen Brunner (Schweiz)
Original Assignee
Zumbach Electronic-Automatic, Orpund-Biel (Schweiz)
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Description

Die Erfindung bezieht Mich ιιιιί oinu Vorrichtung zur Mussung dor I-agü eines Loiters innerhalb eines Kabuls, oines isolierten Drahtes od. it., wobei mindestens oin Meßkopf in verschiedene MeIipostitionen rund um dns Kübel od. dgl. gedroht wird, wlihrend dieses durch dio Meßanordnung geführt wird.
Bei solchen bekannten Meßvorrichtungen schwingen einer oder mehrere Meßköpfe wiederholt auf verschiedene Meßstullen IUngs des Kübel- oder Drahtumfanges und messen die Dicke der isolierenden Schicht entlang der Mantellinie des Kabels oder des Drahtes, wobei durch Unterschiede in der Schichtdecke entlang verschiedenen Mantellinien auf eine Exzentrizität des Leiters geschlossen werden kann. Dabei muß jedoch das zu messende Objekt auf relativ iimslündliche Art durch die Meßvorriehtung hindurchg'efilhrt werden, was während dem Einrichten eines Fabrikationsvorganges für ein Kabel od. dgl. oft schwierig ist. Im weiteren ist es unmög- an lieh, das Kabel aus dem Meßgerät zu entfernen, wenn die Spritzlinie einmal angelaufen ist. Verdickte Stellen des Kabels oder Drahtes, welche an Spleisstellen des Kabels auftreten können, wurden schwerlich durch die Meßvorrichtung laufen und diese oder sich selbst as beschädigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der das Kabel od. dgl. jederzeit leicht in die Meßvorrichtung eingeführt bzw. daraus entfernt weiden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Meßkopf auf einem aufgeschnittenen Ring zur Drehung in einer zur Laufrichtung des Kabels oder Drahtes rechtwinkligen Ebene geführt ist und daß der Ausschnitt des Ringes das Einführen des Kabels oder Drahtes in seine Meßlage in der Achse des Ringes erlaubt.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme kann das Kabel oder der Draht jederzeit während des Fabrikationsprozesses durch die Ringöffnung in die Meßvorrichtung eingeführt werden oder umgekehrt kann die Meßvorrichtung jederzeit seitwärts über das Kabel oder den Draht geschoben werden, welcher durch den Fabrikationsbetrieb läuft. Im Fall von Hindernissen wie verdickten Stellen des Kabels oder Drahtes ist es sehr einfach, die Meßvorrichtung zu entfernen und sie wieder in die Linie einzuschieben, sobald das Hindernis die Meßstelle passiert hat. Wenn eine Kabel-oder Draht-Produktion eingerichtet 5" und angefahren wird, kann die Meßvorrichtung ausgefahren werden und stört damit nicht die Handhabung des Kabels oder des Drahtes, kann aber unmittelbar nach Beseitigung der Schwierigkeiten wieder eingesetzt werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht.
Ein an sich bekannter Meßkopf K) ist radial verstellbar angeordnet auf einem aufgeschnittenen Ring 40. Der Ring 40 ist mit Hilfe von Rollen 42 in einer äußeren ebenfalls aufgeschnittenen Halterung 41 drehbar angeordnet. Ein schematisch angedeuteter reversicrender Antrieb 43 überträgt eine aszillierende Drehbewegung von etwas mehr als 300° auf den Innenring 40. Dtis zu müssende Kübel 44 ist zwischen verstellbaren Rollen 45 geführt, wolcho mittels einei von Hund versiellbnron Gewindespindel 46 bzw. eines Pncumiitikzylmdurs'47 verstellbar sind. Die Halterung 41 ist mittels Fdhrungsstangen 48 in einem Block 41» gelagert, was der Halterung 41 erlaubt, sich frei in horizontaler Richtung zu bewegen. Der Block 49 ist in einem Gehäuse 51 schwenkbar angeordnet mit Hilfe von Kugellagern und eines Drchzapl'ens 50. Eine Feder 52, deren Zug mittels einer Spindel einstellbar ist, gleicht das vom Meßsystem erzeugte Drehmoment aus, so daß das Meßsystem in einer genauen horizontalen Lage verweilt.
Während der Messung wird der Meßkopf 10 durch Federkraft gegen die Kabeloberflächc gedrückt. Das Kabel bewegt sich ausschließlich in koaxialer Richtung bezüglich der Teile 40 und 41, weiche in jeder Richtung verschiebbar sind und jedmöglichot Krümmung oder seitlicher Verlagerung des Kabels mit Leichtigkeit folgen können. Dadurch kann kein Verklemmen auftreten, da das Meßsystem dem Kabel immer folgt, ohne dieses zu belasten. Die relativ weiten Ausschnitte an den Teilen 40 und 41 erlauben, das Kabel in die Meßstcllung einzufahren oder daraus zu entfernen. Da steife Kabel schwerlich seitlich bewegt werden können zum Ein- oder Ausfahren, kann die Vorrichtung vom Kabel weggeschoben oder über dieses zurückgeschoben werden. Während dem Aus- und Einfahren des Kabels sind die Rollen 45 und der Meßkopf 10 abgehoben.

Claims (5)

Palentansprüche:
1. Vorrichtung zur Messung der Lage eines Leiters in einem Kabel, eines isolierten Drahtes od. dgl., wobei mindestens ein Meßkopf in verschiedenen Meßpositionen rund um das Kabel od. dgl. gedreht wird, während dieses durch die Meßanordnung geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkopf (10) auf einem aufgeschnittenen Ring (40) zur Drehung in einer zur Laufrichtung des Kabels oder Drahtes (44) rechtwinkligen Ebene geführt ist und daß der Ausschnitt des Ringes (40) das Einführen des Kabels oder Drahtes (44) in seine Meßlage in der Achse des Ringes (40) erlaubt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (40) in einer zur Laufrichtung des Kabels oder Drahtes (40) senkrechten Ebene beweglich aufgehängt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (40) mittels Führungss'tangen (48) in einem Gehäuse (51) aufgehängt ist, welches das Gewicht des Ringes kompensiert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (40) drehbar in einer ebenfalls die Form eines offenen Ringes aufweisenden Halterung (41.) angeordnet ist, welche mittels der Führungsstangen (48) verschiebbar in einem schwenkbaren Träger (49) des Gehäuses (51) angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehmoment, das der Ring (40) und die Halterung (41) auf den Träger (49) ausübt, durch eine Feder (52) kompensiert ist.

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