DE197053C - - Google Patents

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DE197053C
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/38Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using scrapers, chains, grains of shot, sand or other abrasive means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

3ίαfocztficfyan cfaioit I'awiIs.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 197053 -KLASSE 64 b. GRUPPE
THOMAS DEMPSEY KYLE in CHICAGO.
Patentiert im Deutschen. Reiche vom 4. Dezember 1906 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Flaschenwaschmaschine, bei der die Bewegungen der Einrichtungen zum Beschicken und Entleeren der Waschtrommel von der Bewegung der letzteren abhängig sind.
Gegenüber Anordnungen ähnlicher Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß ein auf der Achse der Waschtrommel lose sitzendes Rad mit kleinerer Geschwindigkeit als die
to Waschtrommel betrieben wird und mit Vorrichtungen versehen ist, durch welche der Antrieb der Trommel für kleinere Geschwindigkeit während der Beschickungsperiode und für größere Geschwindigkeit während der Waschperiode selbsttätig aus- und eingerückt wird; diese Vorrichtungen sind gleichzeitig derart ausgebildet, daß durch sie sämtliche anderen Betriebsteile der Maschine für den Gang der Zuführungsvorrichtung, für die Bewegung der äußeren Flaschenhalter zum Festhalten und Loslassen der Flaschen, für das Einsetzen der Flaschen zwischen die inneren und äußeren Flaschenhalter, für die. Handhabung der mit den inneren Flaschenhaltern verbundenen Schrotbüchsen, für die In- und Außergangsetzung einer mit der Waschtrommel in zwangläufiger Verbindung stehenden Trockentrommel und für die Beschickung und Entladung der Waschtrommel und der Trockentrommel selbsttätig geregelt werden.
Diese Ausbildung der Flaschenwaschmaschine ermöglicht ein vollkommen selbsttätiges Arbeiten, so daß zu ihrer Bedienung nur ein Mann nötig und während des Betriebes nur so viel Handarbeit erforderlich ist, um die zum Waschapparat führende Fördervorrichtung stets mit Flaschen beschickt zu halten.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform der Maschine, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 das Zwischengetriebe zwischen dem Waschapparat und der zu demselben führenden Fördervorrichtung,
Fig. 3 eine Draufsicht der Maschine,
Fig. 4 eine Endansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Wasch- und Trockenapparates.
Fig. 6 und 7 sind Schnitte nach den Linien 6-7 in Fig. 4, in der oberen bzw. unteren Pfeilrichtung gesehen.
Fig. 8 zeigt Draufsichten- auf die beiden gegenüberliegenden Enden des Waschapparates.
Die Fig. 9 und 10 zeigen Einzelheiten der Triebwerksübertragung von dem Waschapparat auf den Trockenapparat.
Fig. .11 ist eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe. '
Fig'. .12 zeigt die Vorrichtung, mittels welcher die Flaschen in dem Waschapparat in Umdrehung gesetzt werden,
Fig. i'3 die Vorrichtung zur Überführung der Flaschen von der Fördervorrichtung in den Waschapparat.
Die Fig. 14, 15, 16, 17 und 18 sind Einzelheiten der Vorrichtung zum Einführen von Schrot in die Flaschen und zum Entleeren der letzteren.
Fig. 19 ist ein Schnitt durch den Trockenapparat.
Die Waschtrommel A (Fig. 1) besteht aus einem Flaschenträger, dessen Hohlwelle 2 in den seitlichen Gestellteilen 1 (Fig. 4) mittels Lagerbüchsen 29 gelagert ist. Zwischen zwei Dichtungsringen 30 der Büchsen 29 ist die Welle 2 und ein auf der Büchse 29 sitzendes Rohr 28 (s. auch Fig. 13) mit Bohrungen 31 und 32 versehen zum Durchlaß einer Wascliflüssigkeit, die durch ein Rohr 4 an einem Ende der Welle 2 eingeleitet wird. Das andere Ende der Welle 2 ist durch eine Kappe 3 dicht verschlossen.
In die Bohrungen 32 sind Sätze von Röhrchen 33 (Fig. 13 und 14), radial zu dem Rohr 28 stehend, eingeschraubt. Die Röhrchen 33 bilden die Mittelachse von Schrotbüchsen, welche des leichteren Gusses halber aus zwei Teilen 34, 35 hergestellt sind.
In den Teil 35 greift teleskopartig eine Büchse 36 ein, an deren unterem, nach innen verstärktem Teil 37 ein Stift 40 angebracht ist, der in einen Schlitz 41 des Teiles 35 eingreift und dazu dient, die Bewegung der durch eine Feder 39 radial nach außen gedrückten Büchse 36 zu begrenzen. Zur Einführung des Stiftes dient ein Loch 42 am oberen Ende des Schlitzes 41 (Fig. 14 und 16). In der äußersten Stellung der Büchse 36 schließt der verstärkte Teil 37 mit einem an dem Rohr 33 sitzenden Ring 38 den Austritt der Schrotkörner ab, und zwar während der Zeit, in der keine Flaschen eingesetzt sind.
Die Büchse 36 ist unter Einschaltung von Kugellagern mit dem Mundstück 43 verbunden, dessen konisch sich erweiterndes Ende für die Auflage der Flaschenmündung mit einem Gummiüberzug 44 versehen ist.
Bohrungen 45 in dem Teil 35 der Schrotbüchse dienen zum Auslaß des aus der Flasche zurücktretenden Wassers; unter diesen Bohrungen befindet sich eine Zunge 50 (Fig. 14, 15 und 16), durch die das Rohr 33 in Stellung gehalten wird; unter dieser Zunge ist ein Schlitz 46 für einen Schieber 47, der durch sämtliche in einer Reihe befindlichen Schrotbüchsen hindurchgeht und an der Stelle des Durchganges eines jeden Rohres 33 mit Schlitzen 48,49 (Fig. 17) versehen ist, die je nach der Stellung des Schiebers' durch das Rohr 33 und die Zunge 50 für den Durchgang des Schrotes abgeschlossen oder geöffnet sind. ■ Der Einlaß des Schrotes in die Flaschen
findet statt, sobald die Waschtrommel mit FIasehen besetzt ist. Während des Waschvorganges bleiben die Flaschen bei jeder Trommelumdrehung etwa zwei Drittel dieser Zeit mit Schrotkörnern gefüllt. Zu dem Zweck sind folgende Vorkehrungen getroffen: ■.
Die Waschtrommel hat zwei Stirnscheiben 51, für welche die Büchsen 29 die Naben bilden, und von denen ebensoviel Speichen 52 ausgehen (Fig. 4 und 13), als Flaschenhalter im Umkreis angebracht sind. Durch die Scheiben 51 gehen Bolzen 53 (Fig. 17 und 18), die an den Schiebern 47 befestigt sind. Eine zwischen der Scheibe 51 und dem Schieber 47 auf dem Bolzen 53 sitzende Schraubenfeder 54 hält den Schieber in offener Stellung. Das äußere Ende des Bolzens hat einen Anschlagring 57 für eine Pufferfeder 55, die andererseits gegen eine Hülse 56 drückt, an der seitlich eine Reibrolle 58 angebracht ist; diese Reibrolle steht im Angriff mit einem auf der Welle 2 sitzenden Ring 59 (Fig. 11), der verschieblich und derart mit Erhöhungen (in der Zeichnung nicht dargestellt) versehen ist, daß die Schieber 47 zur geeigneten Zeit geöffnet oder geschlossenwerden, so daß die Schrotkörner während zwei Drittel einer Trommelumdrehung in den Flaschen verbleiben müssen. Die seitliche Verschiebung des Ringes 59 (Fig. 4) erfolgt durch Hebelverbindung mittels eines Rades 71, das auf einer an der einen ortsfesten ringförmigen Stirnseite7 angebrachten Büchse 72 lose sitzt. Ein an Speichen des Rades 71 befestigtes Bogenstück 75 (Fig. 5 und 6) steht mit einer an dem Arm 'jj eines an dem Ring 7 angelenkten Hebels 78 (Fig. 4) angebrachten Rolle 76 in Angriff; da der Hebel 78 mit einer Gabel 79 (Fig. 5) die Hauptwelle umfaßt und durch Stifte 80 mit dem Ring 59 verbunden ist, so kommt dieser Ring beim Angriff der Rolle 76 in Angriff mit der Rolle 58 und bewirkt die Öffnung der Schieber 47.
Die Speichen 52 (Fig. 4 und 13) tragen an ihren äußeren Enden Winkeleisen 16, in deren einem Schenkel die Wellen der äußeren Flaschenhalter 17 befestigt sind.
Die Flaschen gleiten von der Fördervorrichtung mit dem Hals nach vorn zwischen dem äußeren Teil der Speichen 52 und einer Zwischenwand 61 hindurch, die in der Nähe des nächsten Flaschenhalters 17 angebracht und an einem Winkelträger 60 befestigt ist, der an der Speiche 52 dieses Flaschenhalters angenietet ist. Seitlich sind die Zellen der äußeren Flaschenhalter durch Scheidewände 62 abgeschlossen. Die von der Zwischenwand 61 weiter nach innen abgleitenden Flaschen werden von mit Seitenwänden 64 versehenen Platten 63 aufgenommen, die an Kurbelarme 65 (Fig. 13) angelenkt sind, welche mittels Bolzen an der Scheibe 51 (Fig. 7) drehbar befestigt und mit Reibrollen 67 versehen sind.
Diese Reibrollen kommen mit den Enden 68 von Federfallen in Angriff, die radial an. ein em
innerhalb des Ringes 7 angebrachten festen Führungsring 11 des Gestelles angebracht sind, sobald die Falle durch einen Anschlagblock 70 (Fig. 6) des Rades 71 gegen den Zug der Feder 69 nach innen gedrückt wird, und bewirken so ein Aufklappen der Platte 63 mit der daraufliegenden Flasche in die Stellung zwischen einem inneren und äußeren Flaschenhalter ; dabei kommt die Flasche an Bürsten 73 und 74 zu liegen (Fig. 13), die dazu bestimmt sind, die Außenflächen der Flaschen beim Durchgang durch den mit einer geeigneten Reinigungsflüssigkeit gefüllten halbzylindrischen Trog (Fig. 4) gründlich von Etiketten und Schmutz zu reinigen. Die Platten 63 gehen sofort, nachdem sie die Flaschen zwischen ihre inneren und äußeren Halter gebracht haben, wieder in ihre Anfangsstellung zurück.
Über den Wellen jeder horizontalen Reihe der Flaschenhalter 17 (Fig. 4) sind Wellen 20 in Lagern 14 und 15 sich drehend angebracht; Kegelgetriebe 19 auf diesen Wellen stehen im Eingriff mit Kegelgetrieben auf den Wellen der Flaschenhalter.
Das Lager 15 umschließt ein Kegelrad 21, das im Eingriff mit einem auf radialen Wellen 23 (Fig. 4 und 12) sitzenden Kegelrad 22 steht. Sämtliche Wellen 23 haben nahe ihrem inneren Ende Kegelgetriebe 26, 27, die in Eingriff miteinander stehen, und einige, etwa drei dieser Wellen, sind nach innen verlängert und haben Kegelgetriebe 24, die fest mit den Getrieben 27 verbunden sind und im Eingriff mit einem, an dem Gestellteil 7 befestigten Kegelrad 25 stehen.
Die äußeren Flaschenhalter 17 sind verschiebbar angeordnet, um das Einsetzen der Flaschen von der Fördervorrichtung aus und das Absetzen der gereinigten Flaschen in den Trockenapparat zu ermöglichen.. Zu dem Zweck haben die Nuten 12 der Ringe 11 (Fig. 4 und 7), in welchen die an den Lagern 14 und 15 angebrachten Rollen 13 laufen, eine auf etwa 900 sich erstreckende Ausbuchtung 81 (Fig. 7 und 13), die beim Übergang in die Hauptnut 12 durch Fallen 82 und 83 abgeschlossen ist, während der Periode, in der das Waschen der Flaschen stattfindet. Während der Zeit des Einsetzens der Flaschen aus der Transportvorrichtung in die Waschtrommel und während des gleichzeitigen Absetzens der gereinigten Flaschen in die Trockentrommel sind die Fallen 82 und 83 geöffnet (Fig. 7) ; die Rollen 13 laufen dann in der Nut 81 und bewirken ' das Abheben der äußeren Flaschenhalter, so daß an dem einen Ende der Nut die Flaschen freigegeben werden und an dem anderen neue eingesetzt werden können. Das Öffnen der Falle 82 am Einlauf in Ausbuchtung 81 wird bewirkt durch einen an dem Rad 71 angebrachten Daumen 84, der. bei der Drehung des Rades in Angriff mit dem kürzeren Arm eines Hebels 85 kommt, der sich um einen in den ortsfesten Ring 11 eingesetzten 6g Stift 86 dreht. Der längere Arm dieses Hebels hat ein Zahnsegment 87, das. auf der einen Seite der Maschine im Eingriff mit einem Zahn trieb 88 auf der Welle der Falle 82 steht. Auf der entgegengesetzten Seite der Maschine hat die Welle der Falle 82 (Fig. 6 und 8) einen Arm 89, der durch ein Gelenkglied 90 mit einem Arm 91 einer Verbindungsstange 8 verbunden ist, die hier eine Welle bildet.
Die Fördervorrichtung B (Fig. 1 und 3) für die zu reinigenden Flaschen besteht aus zwei endlosen Ketten 92, die über auf einem Fußgestell 97 gelagerte und mittels Spannvorrichtung 96 einstellbare Kettenräder 93 und über obere Kettenräder laufen, deren Welle in an dem ortsfesten Gestellrahmen 7 befestigten Lagern 98 gelagert ist. Die beiden Ketten tragen eine der Anzahl der Flaschenhalter der Waschtrommel entsprechende Anzahl von Zellen, die, aus Längsleisten 94 und Querleisten 95 gebildet, zum Einsetzen der unreinen Flaschen dienen.
Der periodische Antrieb der Fördervorrichtung erfolgt durch einen auf der Welle der oberen Kettenräder fest sitzenden Zahntrieb
99 (Fig. ι und 2), der im Eingriff mit einem auf einer Gegenwelle 101 fest sitzenden Zahnrad IOO steht. Dieses Zahnrad wird schrittweise weitergeschaltet durch eine federnde Schaltklinke 103, die an einen auf der Welle 101 lose sitzenden Arm 104 angelenkt ist und im Eingriff mit den Zähnen eines mit dem Rad
100 fest verbundenen Schaltrades 102 steht.
Der Arm 104 ist nach unten über den Drehstift der Klinke 103 hinaus verlängert und greift in die Nut 81 (Fig. 7) ein, so daß er mit den in dieser Nut laufenden Rollen 13 (Fig. 4) in Angriff kommt und dadurch ein Fortschalten der Fördervorrichtung bewirkt, wobei die oberste Flaschenreihe, zunächst durch einen Schild 106 (Fig. 1) am Herausfallen gehindert, nach unten gekippt wird, um dann auf eine Führungsplatte 105 (Fig. 13) herabzufallen und in der bereits oben beschriebenen Weise in die Flaschenhalter eingeführt und von diesen festgehalten zu werden.
Der Abtropf- und Trockenapparat C (Fig. 1) besteht aus einer Trommel; die in dem aus zwei mit Füßen 108 versehenen und durch Zugstangen 109 verbundenen Gestellseitenteilen 107 gelagert und in dem freien Raum zwischen der Waschtrommel und der Fördervorrichtung B untergebracht ist.
Die Seitenteile 107 (Fig. 1, 4 und 19) haben an ihrem äußeren Umfang Führungsnuten 110 für Rollen in, die an den beiden die Nuten deckenden Ringen 112 angebracht sind. Die
Ringe 112 sind in Abständen, welche genügend Raum zum Einführen der Flaschen lassen, mittels Stangen 113 verbunden, unter denen V-förmige Scheidewände 118 (Fig. 19), angebracht sind. Ferner sind zwischen den Stangen 113 und. einem, feststehenden mittleren Zylinder 114, der als Auflager für den Fuß der Flaschen dient, ringförmige Scheidewände 117 angeordnet.
An seiner oberen Seite ist der. Zylinder 114 seiner ganzen Länge nach mit einemEinschnitt für den (J-förmigen Führungskanal 115, 116 einer Förderkette 128 versehen (Fig. 3, 4 und 19), die mit Bechern 129 für die Aufnähme je einer Flasche ausgerüstet ist und um Kettenräder 130 (Fig. 3) läuft, um die Flaschen nach einer Flaschenfüllvorrichtung 131 zu bringen.
Das Aufgeben einer Flaschenreihe von der Vorrichtung B in die Waschtrommel A erfolgt, sobald die aus der Waschtrommel in die Abtropf- und Trockentrommel C ausgeladene Halterreihe der AVaschtrommel bei der Beschickungsstelle angekommen ist. Nachdem die Waschtrommel frisch mit Flaschen beschickt ist, beginnt die Entladung der Trockentrommel durch die Förderkette 128 und die völlige Entladung findet statt, während die in der Waschtrommel befindlichen Flaschen gereinigt werden.
Sobald die Rollen 13 in die Ausbuchtung 81 (Fig. 13) einlenken, wird die auf dieser Seite der Waschtrommel befindliche wagerechte Flaschenreihe frei und fällt auf die Klappen 63, von denen sie, auf den Scheidewänden 61 abgleitend, über eine geneigte Platte 127 hinweg in ein Fach der Trockentrommel einfallen, die nun mittels folgender Vorrichtung schrittweise gedreht wird.
An einem der festen Führungsringe 11 (Fig. 8, 9 und 11) befindet sich der Drehstift 123 für einen Winkelhebel 122, dessen innerer Arm durch einen Schlitz 124 in die äußere Seitenwand der Nut 81 eingreift und dabei in den Weg der Rollen 13 (Fig. 4) kommt.
An das äußere Ende des Hebels 122 ist eine lange Schaltstange 125 angelenkt, die in die Zähne 126 (Fig. 19) der Ringe 121 eingreift, so daß bei jedem Angriff der Rollen 13 auf den inneren Arm des Flebels 122 eine schrittweise Drehung der Trockentrommel stattfindet.
Die Flaschen in' dem Trockenapparat, der sich verhältnismäßig langsam dreht, haben während einer Umdrehung Zeit, sich vom Wasser vollständig zu entleeren und innen und außen zu trocknen, und werden durch ein halbzylindrisches Schild 119 aus durchlochtem Blech (Fig. 4 und 19) am Herausfallen gehindert, bis sie wieder über der Förderkette 128 angekommen sind und von dieser mitgenommen werden.
Während des Waschvorganges bleiben die Rollen 13 in der Nut 12 und können daher keinen Einfluß auf die Bewegung der Trockentrommel haben; um diese Bewegung aber dennoch fortzusetzen, ist an dem Drehzapfen 123 (Fig. 6, 8 und 9) ein Anschlag 132 befestigt, der bei der Drehung des Rades 71 in den Weg von an diesem Rad befestigten Zapfen 133 (Fig. 9) kommt und so die Schaltung der Trockentrommel veranlaßt.
Die Hauptwelle 2 der Waschtrommel hat auf der Wassereinlaßseite ein Schneckenrad 140 (Fig. i, 4, 8 und 11), das im Eingriff mit der Schnecke 139 einer bei 137 und 138 gelagerten Zwischenwelle 135 steht.
Die Lager 137 und 138 sind an den ringförmigen Gestellseitenteil 7 angebolzt. Eine zweite Schnecke 150 der Welle 135 (Fig. 1) ist im Eingriff mit dem Schneckenrad 151, das auf eine Querwelle 153 aufgekeilt ist, die an ihrem inneren Ende einen kleinen Zahntrieb 153 trägt, der in das große Zahnrad 154 (Fig. 5) des Rades 71 eingreift, das demnach mit weit kleinerer Umdrehungszahl als die Waschtrommel betrieben wird.
Die kleinste Umdrehungszahl, mit der die Maschine während der Beschickung und Entladung der Waschtrommel getrieben wird, erfolgt beim Antrieb der Zwischenwelle 135 (Fig. ι und 8) durch das auf ihr lose sitzende Zahnrad 146 und dessen auf einer bei 144 gelagerten Nebenwelle sitzenden Zahntrieb 145 mittels einer auf diese Welle aufgekeilten Riemenscheibe 143.
Die gezahnte Stirnseite 147 der Nabe des Zahnrades 146 wird im Eingriff mit der gezahnten Stirnseite einer mit der Welle durch Nut und Feder verbundenen Büchse 148 durch eine Feder 149 gehalten, und die Zähne sind derart gestaltet, daß sie bei rascherem als durch die Scheibe 143 bewirkten Gang der Welle 135 übereinander weggleiten. Diese rasche Bewegung erfolgt während des Waschvorganges beim Antrieb der Welle 135 mittels einer auf dieser Welle verschieblichen Riemenscheibe 134, für welche eine Kupplungsvorrichtung vorgesehen ist, die aus einer in die Scheibe 134 (Fig. 8 und 11) eingreifenden Scheibe 141 besteht. Die Scheibe 141 ist durch Gelenkhebel mit einer auf der Welle 135 verschiebbaren Büchse verbunden, in deren Ringnut die Gabel eines Hebels 142 eingreift. An den oberen Arm des Hebels 142 ist ein Schieber 155 angelenkt, der sich in einer Nut des Gestellteiles 7 bewegt und ein Paar'seitlich vorspringende Rollen 156 und 157 hat,'die auf beiden Seiten des Rarides des Rades 71 angreifen. Der Angriff dieser Rollen an Daumen 158 und 159 des Radrandes bewirkt die Einrückung der Kupplung" und damit den rascheren Gang der Maschine. Die Daumen
158 und 159 sind in solchem Abstand voneinander angeordnet, daß die Waschtrommel eine volle Umdrehung mit kleiner Geschwindigkeit macht, ehe die Kupplung angezogen und dadurch volle Geschwindigkeit erreicht wird.
Die Bewegung der Förderkette 128 wird zweckmäßig von der Welle 2 der Waschtrommel aus durch Kettenantrieb 160,.162 (Fig. 3 und 4) bewirkt, der auf die in einem Hängelager 163 gelagerte Welle einwirkt und durch Kegelradübertragung 164, 165 die Welle eines der Kettenräder 130 in Drehung versetzt.
Zwischen dem mit der Welle 2 verbundenen Zuleitungsrohr 4 und dem Hauptrohr 5 ist ein Abschlußhahn 6 eingeschaltet, auf dessen Stange 167 ein kleiner Zahntrieb 166 befestigt ist (Fig. 4 und 8), in den ein an einer Stange 168 befindliches Zahnsegment eingreift. Die Stange 168 dreht sich um eine Stange 169, die an dem Hauptrohr 5 befestigt ist, und der kurze Arm der Stange 168 ist durch ein Gelenkglied .170 mit dem Ende eines Stiftes 171 verbunden, der seitlich an der Gabel des Ausrückhebels 142 angebracht ist, so daß der Hahn beim Einrücken der Kupplung geöffnet und beim Ausrücken derselben geschlossen wird.
Ein von dem Hauptrohr abzweigendes
Zweigrohr 10 (Fig. 4), das an der höchsten Stelle des Wäschtrommelgestelles anstatt einer Verbindungsstange 8 eingesetzt und mit Abschlußhahn und Auslaufröhrchen 9 versehen ist, kann von Zeit zu Zeit während des Abschlusses des Hahnes 6 für. den Zufluß der Waschflüssigkeit geöffnet und dadurch eine Reinigung der ganzen Maschine erzielt werden.
Die Betriebsweise der Maschine ist im Zusammenhang wie folgt:
Angenommen, die Maschine habe das eigentliehe Waschen vollendet und der Daumen 158 (Fig. 5) des Rades 71 habe den Ausrückhebel 142 zur Auslösung der Kupplung der Riemenscheibe 134 (Fig. 1) angehoben, so wird der Betrieb der Maschine in langsamerem Gang ohne weiteres durch den Antrieb von der Riemenscheibe 143 aus fortgesetzt. Der Daumen 84 (Fig. 6) hat zugleich die Öffnung der Nut 81 durch Zurückziehen der Falle 82 veranlaßt, so daß die Rollen 13 durch diese Nut laufen müssen und dabei die äußeren Flaschenhalter nach außen verschieben. Unmittelbar hierauf kommt die Falle 68 (Fig. 7) in den Weg der Rollen 67, wodurch die Arme 66 nach innen gedreht und die von der nun in'NGang gesetzten Fördervorrichtung B abgeladenen Flaschen durch die Klappen 63 zwischen je einen inneren und äußeren Flaschenhalter eingesetzt werden.
Die Schrotbüchsen bleiben während des ersten Umlaufes der Waschtrommel, in der die Beschickung derselben stattfindet, und schon während des letzten Teiles des Waschvor- ganges geschlossen, da der Bogen 75 (Fig. 6) den Hebel 78 (Fig. 5) mit dem Ring 59 nach außen drückt und dadurch die Schieber 47 geschlossen hält.'
Gleichzeitig erfolgt das Überladen der Flaschen von der Waschtrommel in die Trockentrommel und der trockenen Flaschen aus letzterer auf die Förderkette 128 in der oben beschriebenen Weise.
Nach Vollendung der Umdrehung der frisch beschickten Waschtrommel bewirken die Daumen 84, 70 und 158 die Auslösung der von ihnen beeinflußten Teile, die Falle 82 schließt die Nut 81 und bei weiterer Drehung des Rades 71 bewirkt der Daumen 159 (Fig. 5) die Kupplung der Riemenscheibe 134 mit der W^elle 135, die sich nun mit voller Geschwindigkeit dreht, während das Waschen der 'Flasehen von außen durch die Bürsten 73 und 74 und von innen dadurch erfolgt, daß die Schrotkörner aus ihren Büchsen in die Flaschen und wieder zurückgeschleudert werden.
Der Angriff des Daumens 75 auf den Hebei 78 ist dabei so eingerichtet, daß die während des letzten Drittels des Waschvorganges in der unteren Hälfte der Trommel sich jeweilig befindenden Schrotbüchsen geschlossen bleiben, so daß kein Schrot in die Flaschen 9u mehr fallen, wohl aber der in den Flaschen befindliche Schrot in die Schrotbüchsen zurückfallen kann.
Während des raschen Ganges der Maschine kommen die Stifte 133 des Rades 71 in Angriff mit dem Anschlag 132, wodurch, wie schon oben beschrieben, die schrittweise Schaltung der Trockentrommel, deren Ladung aus der Waschtrommel und Entladung auf die Förderkette 128 bewirkt wird. '
Die sämtlichen Vorgänge erfolgen während einer Umdrehung des Rades 71, durch das die Einzelvorgänge in richtiger Zeitfolge selbsttätig geregelt werden.

Claims (5)

105 Pate nt-An Sprüche:
i. Flaschenwaschmaschine, bei der die Bewegungen der Einrichtungen zum Beschicken und Entleeren der Waschtrommel no von der Bewegung der letzteren abhängig sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Achse (2) der Waschtrommel lose sitzendes Rad (71) mit kleinerer Geschwindigkeit als die Waschtrommel betrieben wird und mit Vorrichtungen versehen ist, durch welche der Antrieb der Trommel für kleinere Geschwindigkeit während der Beschickungsperiode und für größere Geschwindigkeit während der Waschperiode selbsttätig aus^- und eingerückt wird, und durch welche ferner samt-
liehe anderen Betriebsteile der Maschine für den Gang der Zuführungsvorrichtung, für die Bewegung der äußeren Flaschenhalter zum Festhalten und Loslassen der Flaschen, für das Einsetzen der Flaschen zwischen die inneren und äußeren Flaschenhalter, für die Handhabung der mit den inneren Flaschenhaltern verbundenen Schrotbüchsen, für die In- und Außergangsetzung einer mit der Waschtrommel in zwangläufiger· Verbindung stehenden Trockentrommel und für die Beschickung und Entladung der Waschtrommel und der Trockentrommel selbsttätig geregelt werden.
2. Flaschenwaschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Flascheninnere gleichzeitig mittels einer durch die Hohlwelle (2) der Trommel eintretenden und durch Röhren (33) in die Flaschen geleiteten Waschflüssigkeit und mittels Schrotkörner derart bearbeitet wird, daß die aus den Schrotbüchsen in die Flaschen gelangten Schrotkörner erst nach etwa 2/3 Umdrehung der Waschtrommel zurück in die Büchse fallen können.
3. Flaschenwaschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrotbüchsen mit beim Einsetzen der Flaschen sich öffnenden Abschlußvorrichtuiitungen (37, 38) und mit je einer wagerechten Reihe von Schrotbüchsen zugehörigen Abschlußschiebern (47) versehen sind, welche während des letzten Teiles des Waschvorganges und während der Beschickungsperiode der Waschtrommel durch zwangläufig betätigte Hebelvorrichtungen selbsttätig geschlossen werden.
4. Flaschenwaschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mittels durch das die einzelnen Bewegungen steuernde Rad (71) bewirkter selbsttätiger Ein- und Auslösung einer Kupplung der Vorgelegewelle während der Beschickungsperiode mit kleinerer Geschwindigkeit betrieben wird als während der Waschperiode.
5. Flaschenwaschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gereinigten Flaschen während der Beschickung der Waschtrommel selbsttätig aus dieser in eine Trockentrommel (C) übergeführt werden, aus welcher die trockenen Flaschen während des Reinigungsvorganges in der Waschtrommel auf ein durch die Trockentrommel hindurchgeführtes Förderorgan (128) abgesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2292340A1 (de) * 2009-09-02 2011-03-09 Krones AG Verfahren zum Reinigen von Behältern und Reinigungsmaschine

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