DE19712905A1 - Planetenkugelmühle - Google Patents
PlanetenkugelmühleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine
Planetenkugelmühle nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Planetenkugelmühlen basieren darauf, eine
kombinierte Umlauf- und Drehbewegung für Mahlbecher zu
erzeugen, in welchen sich Kugeln als Mahlkörper befinden.
Durch den Umlauf der Mahlbecher wird eine radial nach außen
gerichtete Fliehkraft auf das Mahlgut und die Mahlkugeln
ausgeübt, der sich eine weitere Fliehkraftkomponente
überlagert, die aus der Rotationsbewegung der Mahlbecher
herrührt. Schließlich ist auch noch die Carioliskraft
wirksam. Diese drei Kräfte ergeben ein resultierendes
Kraftfeld, dem die Mahlkugeln und das Mahlgut folgen. Es
werden deshalb Flugbahnen für die Mahlkugeln erzeugt, die
quer durch den Mahlbecher hindurchgehen, wonach die
Mahlkugeln am Innenumfang des Mahlbechers mitgenommen
werden, bis die resultierende Kraft erneut dafür sorgt, daß
die Querbewegung stattfindet. Die Mahlwirkung der Mahlkugeln
hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von dem Aufprall
der Mahlkugeln am Mahlbecherrand und der Quetschung des
Mahlgutes.
Um kleinere Mengen Mahlgutes zu mahlen, verwendet man
Labormühlen, die in der Planetenbauweise für zwei oder vier
Mahlbecher bis 500 ml oder für vier Mahlbecher mit 80 ml zur
Verfügung stehen. Durch diese Bauweise mit beispielsweise
vier Mahlbechern wird eine bestimmte Größe des Geräts
bestimmt, bedingt durch die Unterbringung der vier
Mahlbecher auf einer scheibenförmigen Trägereinrichtung.
Eine Verringerung der Baugröße ohne Verzicht auf
beispielsweise Mahlbecher bis 500 ml wäre wünschenswert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Planetenkugelmühle zu schaffen, die in Anbetracht ihrer
Baugröße sehr wirkungsvoll arbeitet.
Die gestellte Aufgabe wird aufgrund der Maßnahmen des
Hauptanspruchs gelöst und durch die weiteren Merkmale der
Unteransprüche ausgestaltet und weiterentwickelt.
Indem nur eine einzige umlaufende
Mahlbecheraufnahmeeinrichtung auf der rotierenden
Trägereinrichtung vorhanden ist, kann ein verhältnismäßig
großer Mahlbecher, gesehen relativ zum Durchmesser der
scheibenförmigen Trägereinrichtung, verwendet werden. Um zu
einem relativ glatten Rundlauf zu führen, ist ferner eine
Ausgleichsmasse an der Trägereinrichtung befestigt, die für
Masseausgleich gegenüber der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung
mit Mahlbecher samt Inhalt sorgt.
Die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung ist
zweckmäßigerweise zu einer Aufnahme unterschiedlich großer
Mahlbecher ausgestaltet. Da unterschiedlich große Mahlbecher
unterschiedliche Massen darstellen, ist vorgesehene solche
unterschiedlich großen Massen mit einer verstellbaren
Ausgleichsmasse zu kompensieren.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der
Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die neue Planetenkugelmühle
und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.
In Fig. 1 sind die wesentlichen Teile der neuen
Labormühle dargestellt. Das Gerät besitzt ein Gehäuse 1, von
dem ein Teil der Bodenplatte dargestellt ist, eine
Trägereinrichtung 2 und eine Mahlbecheraufnahmeeinrichtung
3. Die Trägereinrichtung 2 ist drehbar um eine Zentrumsachse
4 gelagert und lagert selbst eine Planetenachse 5, an der
die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 befestigt ist. In der
Mahlbecheraufnahmeeinrichtung sitzt ein Mahlbecher 6, der
mit einer Verspanneinrichtung 7 verschlossen gehalten werden
kann. Eine Masseausgleichseinrichtung 8 bildet eine
Ausgleichsmasse zur Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 samt
Mahlbecher 6 und Verspanneinrichtung 7. Das Gehäuse 1
beherbergt einen nicht dargestellten Motor für einen
Gesamtantrieb 9, von dem ein Keilriemen dargestellt ist.
Die Trägereinrichtung 2 besteht aus zwei
scheibenförmigen Blöcken 11 und 12, die miteinander
verschraubt sind und ein Gehäuse für einen Planetenantrieb
10 bilden. Der untere scheibenförmige Block 11 ist als
Keilriemenscheibe ausgebildet, um von dem Keilriemen des
Antriebs 9 in Rotation versetzt werden zu können.
Die Zentrumsachse 4 ist am Gehäuse 1 befestigt und
als Lagerzapfen für Kugellager 16 und 17 ausgebildet, um die
Trägereinrichtung 2 reibungsarm zu lagern. Im mittleren
Bereich der Achse 4 ist eine Zahnriemenscheibe 14 befestigt,
die über einen Zahnriemen 13 mit einer weiteren
Zahnriemenscheibe 15 in Verbindung steht, die Teil der
Planetenachse 5 ist. Die Planetenachse 5 ist über
Lagerkränze 18, 19 in der Trägereinrichtung 2 gelagert. Die
Teile 13, 14, 15 bilden den Antrieb 10 der
Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3. Wie ersichtlich, ist die
Riemenscheibe 14 größer als die Riemenscheibe 15, weswegen
es eine Übersetzung zwischen der Rotation der
Trägereinrichtung 2 und der Rotation der Planetenachse 5 und
damit der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 gibt, und zwar
wird eine feste Übersetzung im Bereich von 1 : 1,7 bis 1,9
eingehalten, wobei das Ausführungsbeispiel die Übersetzung
von 1 : 1,82 zeigt. Wenn demgemäß die Trägereinrichtung 2
(als "Sonne") eine Umdrehung macht, dann rotiert die
Planetenachse 5 in entgegengesetzter Richtung mit 1,82
Umdrehungen relativ zur Sonne.
Die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 ist am oberen
Ende der Planetenachse 5 befestigt und macht deren
Drehbewegungen mit. Gleichzeitig wird die
Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 in die Umlaufbewegung der
Trägereinrichtung 2 mitgenommen, so daß insgesamt eine
überlagerte Bewegung aus der Umlaufbewegung der
Trägereinrichtung 2 und der Rotation in Gegenrichtung der
Planetenachse 5 entsteht. Der Mahlbecher 6 und sein Inhalt
machen diese Bewegung mit, so daß es zu einer Umlaufbewegung
der Mahlkugeln 20 kommt, wie in Fig. 2 durch Pfeile 21 und
22 dargestellt. Der Pfeil 24 kennzeichnet die auf die Kugeln
20 einwirkende Fliehkraft infolge Drehung der
Trägereinrichtung 2 um die Achse 4. Der Pfeil 25
symbolisiert die Drehung des Mahlbechers 6 um die
Planetenachse 5. Der Pfeil 26 schließlich kennzeichnet die
Rotationsbewegung des Bechers um die Zentrumsachse 4. Das
Mahlgut selbst ist bei 27 angedeutet.
Der Mahlbecher 6 kann durch einen Deckel 28 (Fig. 1)
verschlossen werden und so mit einer Spindel 29 der
Verspanneinrichtung 7 gegen den scheibenförmigen Boden 30
der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 gedrückt werden. Die
Verspanneinrichtung 7 weist einen Bügel 31 auf, der in
Ausnehmungen einer Mahlbecherhalterung 32 eingreift, um die
Stützkraft aufzubringen. Zwischen den beiden Schenkeln der
Mahlbecherhalterung 32 erstreckt sich der nutzbare Innenraum
33 der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3. Der Boden 30 weist
Stufenbohrungen 34 auf, um Imbusschrauben 35 aufzunehmen,
mit denen die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 an der
Planetenachse 5 festgeschraubt ist.
Es können unterschiedlich große Mahlbecher 6
eingesetzt werden, und in Fig. 1 ist ein solcher mit 250 ml
Inhalt sowie in Fig. 2 ein solcher mit 500 ml Inhalt
skizziert. Statt des einen, größeren Mahlbechers 6 von 250
bzw. 500 ml Inhalt können auch zwei oder mehrere kleinere
Mahlbecher von z. B. 80 ml Inhalt übereinander verwendet
werden, gegebenenfalls unter Einsatz von Adaptern, um den
von der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 zur Verfügung
gestellten Innenraum 33 mehr oder weniger auszufüllen.
Bemerkenswert ist die relative Größe des Innenraums 33 im
Verhältnis zur Dreheinrichtung 2, wenn die jeweiligen
Durchmesser in Betracht gezogen werden. Wie ersichtlich, ist
der Durchmesser des Innenraums 33 etwa gleich dem Radius des
scheibenförmigen Blocks 12 der Trägereinrichtung 2, über dem
die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 über die Zentrumsachse 4
hinweg in kurzem Abstand schwebt. Die radiale Ausdehnung der
Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 über die Zentrumsachse 4
hinweg kann deshalb erzielt werden, weil der Abstand der
Achsen 4 und 5 voneinander relativ eng ist und für die
dargestellten Verhältnisse (Mahlbechergröße bis 500 ml) 60
mm beträgt. (Bei früheren, vergleichbaren
Laborplanetenmühlen mit zwei oder vier Mahlbechern bis
500 ml betrug der Radius der Becherbewegung 125 bzw. 150
mm).
Die Massenausgleichseinrichtung 8 umfaßt einen
stationären Teil 40 und eine bewegliche Ausgleichsmasse 41.
Der stationäre Teil 40 ist eine Verschiebeeinrichtung für
die Ausgleichsmasse 41, um deren Abstand von der
Zentrumsachse 4 verändern und damit das wirksame
Trägheitsmoment zur Achse 4 auf ungefähr den Wert einstellen
zu können, den das Trägheitsmoment der Trägereinrichtung 3
zusammen mit Mahlbecher 6, Füllung und Verspanneinrichtung 7
bietet. Im einzelnen sind zwei in Abstand voneinander auf
dem Block 12 befestigte Ständer 42 und 43 vorgesehen, die
über zwei Führungen 44 miteinander verbunden sind. Zwischen
den beiden Ständern erstreckt sich ferner eine Spindel 45
die über einen Rändelknopf 46 gedreht werden kann. Die
Ausgleichsmasse 41 besitzt zwei Führungsbohrungen 47, welche
die Führungen 44 umgreifen, und eine Gewindebohrung 48, die
mit der Spindel 45 zusammenarbeitet. Somit kann die
Ausgleichsmasse 41 durch Drehen am Rändelknopf 46 in der
Zeichnung nach rechts oder links verschoben werden, um ein
größeres oder kleineres Trägheitsmoment einzustellen.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Ausgleichsmasse
41. Diese hat im wesentlichen eine Trogform, d. h. ist im
Querschnitt U-förmig ausgebildet und weist abgespreizte
Schenkel 51 und 52 und einen Verbindungssteg 50 auf. Die
Schenkel 51 und 52 öffnen sich in Richtung auf den
Mahlbecher, um eine möglichst gleichmäßige Masseverteilung
über den Block 12 zu ergeben. Die Grundfläche (oder
Schnittfläche) der Ausgleichsmasse ist unter Zugrundelegung
eines vorbestimmten Gewichts rechnerisch ermittelt worden,
ebenso die Lage des Masseschwerpunktes der Ausgleichsmasse
41. In Fig. 2 ist die innere Extremstellung 41' der
Ausgleichsmasse 41 dargestellt, wobei Teile der Schenkel 51
und 52 bis jenseits der bei 53 angedeuteten Mittellinie
reichen, die eine Masseausgleichsebene symbolisiert. Auf
diese Weise hebt sich die Massewirkung der Schenkel 51 und
52 weitgehend gegenseitig auf, und es sind nur der
Verbindungssteg 50 und die stationären Teile 40 als
Ausgleichsmasse wirksam. Wenn der verschiebliche Teil 41 in
die Stellung 41' gefahren wird, gelangen alle Masseteile
rechts von der Mittellinie 53 und sind hinsichtlich des
Masseausgleichs zur Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 samt
Becher 6 wirksam. Die Ausgleichsmasse 41 verbleibt praktisch
in jeder ihrer Stellungen innerhalb des Umrisses des
scheibenförmigen Blockes 12. Es ist auch die Höhenausdehnung
der Ausgleichsmasse 41 von Bedeutung, da man anstrebt, den
Masseschwerpunkt der Massenausgleichseinrichtung 8 auf dem
gleichen Niveau über dem Block 12 zu halten, wie der
Masseschwerpunkt der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung 3 samt
Mahlbecher 6 und Aufbauten 7 liegt. Um in dieser Beziehung
eine Einstelleinrichtung zur Verfügung zu haben, wäre es
möglich, an der Ausgleichsmasse 41 eine Zusatzmasse
anzubringen, die beispielsweise durch Verschrauben mehr oder
weniger weit nach oben oder unten verschoben wird, um den
gesamten Masseschwerpunkt der Ausgleichsmassevorrichtung in
der Höhe zu verschieben.
Das Gehäuse 1, von dem nur ein Teil der Basisplatte
dargestellt ist, weist schwingungsdämpfende Füße zur Auflage
auf einem Tisch auf, ferner auch Aufbauten zur Unterbringung
eines nicht dargestellten Motors zum Antrieb des Keilriemens
9. Ferner kann eine wegklappbare Abdeckhaube vorgesehen
sein, um die rotierenden Teile im Betrieb abzudecken.
Schließlich kann das Gehäuse einen Bereich zur Aufnahme der
Steuerung des Geräts umfassen, was nicht näher beschrieben
werden muß.
Claims (11)
1. Planetenkugelmühle mit folgenden Merkmalen:
ein Gehäuse (1);
eine Trägereinrichtung (2), die am Gehäuse (1) um eine Zentrumsachse (4) drehbar gelagert ist;
eine Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3), die um eine Planetenachse (5) drehbar zur Trägereinrichtung (2) gelagert ist und von dieser mitgeführt wird;
ein Antrieb (9) für die Trägereinrichtung (2);
ein Antrieb (10) für die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3);
wenigstens ein Mahlbecher (6), der auf der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) gehaltert ist und Mahlkugeln (20) enthält;
gekennzeichnet durch folgende Maßnahmen:
es ist nur eine einzige umlaufende Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) vorgesehen;
an der Trägereinrichtung (2) ist eine Masseausgleicheinrichtung (8) vorgesehen, die bezüglich der Zentrumsachse (4) der umlaufenden Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) gegenüber angeordnet ist.
ein Gehäuse (1);
eine Trägereinrichtung (2), die am Gehäuse (1) um eine Zentrumsachse (4) drehbar gelagert ist;
eine Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3), die um eine Planetenachse (5) drehbar zur Trägereinrichtung (2) gelagert ist und von dieser mitgeführt wird;
ein Antrieb (9) für die Trägereinrichtung (2);
ein Antrieb (10) für die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3);
wenigstens ein Mahlbecher (6), der auf der Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) gehaltert ist und Mahlkugeln (20) enthält;
gekennzeichnet durch folgende Maßnahmen:
es ist nur eine einzige umlaufende Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) vorgesehen;
an der Trägereinrichtung (2) ist eine Masseausgleicheinrichtung (8) vorgesehen, die bezüglich der Zentrumsachse (4) der umlaufenden Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) gegenüber angeordnet ist.
2. Planetenkugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) als Halterung für
verschieden große Mahlbecher (6) ausgebildet ist.
3. Planetenkugelmühle nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Masseausgleichseinrichtung (8) einen stationären
Vorrichtungsteil (40) und einen bewegbaren
Ausgleichsmasseteil (41) aufweist, wobei der stationäre
Vorrichtungsteil (40) als Verschiebeeinrichtung für den
bewegbaren Ausgleichsmasseteil (41) ausgebildet ist, um
den Abstand des beweglichen Ausgleichsmasseteils (41)
von der Zentrumsachse (4) bzw. einer
Masseausgleichsebene (53) einstellen zu können.
4. Planetenkugelmühle nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung
zwei in Abstand voneinander auf der Trägereinrichtung
befestigte Ständer (42, 43), zwei sich zwischen den
Ständern erstreckende Führungen (44) für den bewegbaren
Ausgleichsmasseteil (41) und eine Verstellspindel (45)
aufweist, die in wenigstens einem der Ständer (42)
gelagert ist und an dem bewegbaren Ausgleichsmasseteil
(41) angreift.
5. Planetenkugelmühle nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare
Ausgleichsmasseteil (41) einen U-förmigen Querschnitt
mit abgespreizten Schenkeln (51, 52) und einen
plattenförmigen Verbindungssteg (50) aufweist, wobei die
Schenkel (51, 52) die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3)
in solchem Abstand umgreifen, daß sie in jeder Stellung
des bewegbaren Ausgleichsmasseteils (41) innerhalb des
Umrisses der Trägereinrichtung (2) liegen oder diesen
Umriß nur minimal übersteigen.
6. Planetenkugelmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägereinrichtung (2) einen scheibenförmigen Block (12) aufweist, der einen ersten Durchmesser besitzt,
daß die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) einen Innenraum (33) mit einem zweiten Durchmesser besitzt und
daß der zweite Durchmesser etwa die Größe des halben ersten Durchmessers aufweist.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägereinrichtung (2) einen scheibenförmigen Block (12) aufweist, der einen ersten Durchmesser besitzt,
daß die Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) einen Innenraum (33) mit einem zweiten Durchmesser besitzt und
daß der zweite Durchmesser etwa die Größe des halben ersten Durchmessers aufweist.
7. Planetenkugelmühle nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralachse (4) und die
Planetenachse (5) einen Abstand definieren, welcher etwa
dem halben zweiten Durchmesser entspricht oder kleiner
ist.
8. Planetenkugelmühle nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Innenraum (33) für
Mahlbechergrößen bis 500 ml der Abstand zwischen
Planetenachse (5) und Zentrumsachse (4) im Bereich
zwischen 50 und 70 mm liegt.
9. Planetenkugelmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, der Antrieb (10) für die
Mahlbecheraufnahmeeinrichtung eine erste (14) und eine
zweite (15) Riemenscheibe und einen Zahnriemen (13) über
beide Riemenscheiben enthält, wobei die erste
Riemenscheibe (14) mit der Zentralachse (4) und die
zweite Riemenscheibe (15) mit der Planetenachse (5)
verbunden sind.
10. Planetenkugelmühle nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentrumsachse (4) fest mit dem Gehäuse (1)
verbunden ist und
daß die Übersetzung zwischen rotierender Trägereinrichtung (2) und umlaufender Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) einen festen Wert im Bereich von 1 : 1,7 bis 1 : 1,9 aufweist.
daß die Übersetzung zwischen rotierender Trägereinrichtung (2) und umlaufender Mahlbecheraufnahmeeinrichtung (3) einen festen Wert im Bereich von 1 : 1,7 bis 1 : 1,9 aufweist.
11. Planetenkugelmühle nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wert 1 : 1,82 beträgt.
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| DE1997112905 DE19712905C2 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Planetenkugelmühle |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997112905 DE19712905C2 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Planetenkugelmühle |
Publications (2)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997112905 Expired - Lifetime DE19712905C2 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Planetenkugelmühle |
Country Status (1)
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