DE19714295C2 - Kochfeld mit Liniensensor - Google Patents

Kochfeld mit Liniensensor

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DE19714295C2 DE1997114295 DE19714295A DE19714295C2 DE 19714295 C2 DE19714295 C2 DE 19714295C2 DE 1997114295 DE1997114295 DE 1997114295 DE 19714295 A DE19714295 A DE 19714295A DE 19714295 C2 DE19714295 C2 DE 19714295C2
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/68Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
    • H05B3/74Non-metallic plates, e.g. vitroceramic, ceramic or glassceramic hobs, also including power or control circuits
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B2213/00Aspects relating both to resistive heating and to induction heating, covered by H05B3/00 and H05B6/00
    • H05B2213/05Heating plates with pan detection means

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kochfeld nach dem Oberbegriff des Patentanspru­ ches 1.
Durch die DE-PS 23 55 412 ist ein solches Kochfeld mit einem Heizelement bekannt ge­ worden, wobei die aus Kaltleitermaterial mit Sprungcharakteristik bestehenden Heizwider­ stände über die Fläche der Herdmulde verteilt in Zonen verschiedener Energiedichte und/­ oder verschiedener Sprungtemperatur der Kaltleiter unterteilt sind.
Weiterhin ist aus der DE 33 27 622 A1 eine elektrische Heizplatte für ein Glaskeramik- Kochfeld bekannt, wobei mindestens in einem der Heizplattenbereiche wenigstens ein Sensor in Form eines optischen Sensors zum Erfassen eines über diesen Heizplatten­ bereich auf dem Glaskeramik-Kochfeld stehenden Geschirrs angeordnet ist.
Aus der DE 38 04 200 A1 ist ein fotoelektrischer Liniensensor bekannt, der eine Viel­ zahl von Einzelelementen aufweist, die auf einem Baustein angeordnet sind. Die Ab­ frage, ob auf jedes der Einzelelemente Licht gefallen ist, erfolgt mit Hilfe eines beson­ ders gut geeigneten Auslese- oder Auswerteverfahrens.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kochfeld der eingangs beschriebenen Art sensorgesteuert zu entwickeln, wobei die Sensortechnik nur die Heizelemente akti­ viert, die unter dem jeweiligen Kochgefäß befindlich sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 ge­ löst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten. Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Die einzige Figur zeigt einen Kochfeldsektor mit Liniensensoren. Gemäß der Figur sind ein Kochfeldsektor 1, ein Kochtopfbodenabbild 2, Liniensensoren 3, 4, 5, sowie Umfangs­ schnittpunkte 6, 7, 8, erkennbar.
Unter der Vorgabe, eine Kochmulde nur dort zu beheizen, wo das Kochgeschirr gerade steht, benötigt man dafür die genaue Position des Kochgeschirrs auf der Mulde. Aus­ gangssituation dieser Problematik ist, daß Kunden Kochgeschirre nur mehr oder weniger genau auf vorgegebene Kochstellen abstellen. Im allgemeinen orientieren sich Kunden beim Abstellen des Kochgeschirrs nicht an den durch Dekor angebrachten Markierungen zur Bezeichnung der Kochstelle, sondern plazieren ihre Kochgeräte eher ungenau. Selbst unter der Annahme, daß das Kochfeld insgesamt aus nebeneinander liegenden Heizele­ menten besteht, ist für einen optimalen Energieeintrag in den Kochgeschirrboden und damit für ein optimales Kochergebnis unbedingt notwendig, daß die Kochgeschirre mög­ lichst genau auf von Kochstellen besetzten Kochfeldsegmenten stehen. Daher wäre es sinnvoll, wenn die Kochmulde erkennt, daß das Kochgeschirr nicht exakt auf der Koch­ stelle steht, wobei idealerweise die Kochstelle unter das Kochgeschirr nachgeführt wird, und so die Kochstelle an das falsch plazierte Kochgeschirr angepaßt wäre. Ist eine solche Nachführung der Kochstelle nicht hinreichend gut zu ermöglichen, dann sollte die Koch­ mulde den Kunden entsprechend aufmerksam machen können. Geht man davon aus, daß übliches Kochgeschirr auf Mulden meistens Töpfe sind, deren Umfang durch einen Kreis bestimmt ist, so wäre mit einer Lagebestimmung des Topfbodenumfanges die Position des Kochgeschirres festgelegt. Wenn mindestens drei Punkte des jeweiligen Kreisumfanges, ihr Topfbodenumfang, bekannt sind, so ist die geometrische Bestimmung des betreffenden Kreises definiert. Daher kann die Elektronik der Mulde die Position des Topfes ermitteln, wenn sie drei beliebige Punkte kennt, die auf dem Umfang des Topfbo­ dens liegen. Die Bestimmung von mindestens drei Punkten auf dem Umfang des Topfbo­ dens ist ermöglicht, wenn auf, unter, oder in der Kochfläche sogenannte Liniensensoren vorgesehen sind, die den Topfrand erkennen können. Die strahlenförmig im oder unter dem Kochfeld angeordneten Liniensensoren detektieren die plazierten Kochgerätegrößen und ertüchtigen die Steuerung zum Zuschalten äquivalenter Heizleistungen. Dabei ist es zweckmäßig, daß drei strahlenförmig angeordnete Liniensensoren jeweils einen Koch­ feldsektor detektieren.
Die Liniensensoren können auf elektromagnetische Felder, auf Licht oder auf unsichtbare Strahlung, beispielsweise Infrarotstrahlung und ultraviolette Strahlung reagieren. Im allge­ meinen werden die Liniensensoren auf der Kochplatte oder darunter angeordnet sein, es ist jedoch auch möglich, die selben in das Material der Kochplatte einzusetzen, beispielsweise zu umspritzen bzw. einzuschmelzen. Die Technik des Auf- oder Einbringens der Liniensen­ soren hängt wesentlich von der Art der benutzten Kochplatte ab, die aus Glaskeramik, Glas, Keramiken aller Art, beispielsweise auch Siliziumnitrid sein kann.
Gemäß der einzigen Zeichnung ist erkennbar, daß ein Kochfeldsektor 1 mit einem Gar­ gutgefäß beaufschlagt ist, dessen Kochtopfboden 2 schraffiert dargestellt ist. Die im Kochfeldsektor 1 befindlichen strahlenförmig angeordneten Liniensensoren 3, 4, 5 detek­ tieren den Umfang des Kochtopfbodens 2 mittels der Schnittpunkte der Liniensektoren mit dem Abbild des Kochtopfbodenumfanges durch die Schnittpunktmarkierungen 6, 7, 8. Die zu dem Kochfeldsektor 1 gehörige Steuerung wird über die geometrische Angabe der vorgenannten Schnittpunkte in die Lage versetzt, die Position des Topfes genau zu ermit­ teln und zudem festzustellen, wieviel Heizelemente ganz oder anteilmäßig notwendig sind, den Gargutbehälter wärmetechnisch zu behandeln.
Vorteile der Erfindung liegen darin, daß Positionen und Durchmesser von Gargutträgern auf einer Kochstelle erkannt werden können, wenn der Topf auch nur einigermaßen auf der beheizbaren Kochfläche steht. Die vorgeschlagene erfindungsgemäße Lösung, die Liniensensortechnik auszuführen, erlaubt bei ganzflächiger Beheizungstechnik für Koch­ felder eine gute Positionierung des jeweiligen Gargerätes. Stellt die dazugehörige Steue­ rungstechnik fest, daß Gargutträger ungünstig plaziert sind, dann kann dies optisch, akustisch und in Kombination beider Techniken angezeigt werden.

Claims (6)

1. Kochfeld mit einer Kochfläche, unter der mehrere durch eine Steuerung zur Bildung beliebiger Teilheizflächen zusammenschaltbare Heizelemente dicht nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in oder unter der Kochfläche Liniensensoren (3, 4, 5) strahlenförmig angeord­ net sind, welche die Position und die Größe eines auf der Kochfläche pla­ zierten Kochgeschirrs (2) detektieren und über die Steuerung die betroffe­ nen Heizelemente aktivieren.
2. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daß drei strah­ lenförmig angeordnete Liniensensoren (3, 4, 5) jeweils einen Kochfeldsek­ tor (1) überwachen, in dem zur Bildung der Teilheizflächen zusammen­ schaltbare Heizelemente dicht nebeneinander angeordnet sind.
3. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Glaskera­ mikkochfeld mehrere jeweils durch Liniensensoren (3, 4, 5) detektierbare Kochfeldsektoren besitzt.
4. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Liniensen­ soren auf elektromagnetische Felder reagieren.
5. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Liniensen­ soren auf sichtbares Licht reagieren.
6. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Liniensen­ soren auf Infrarot oder ultraviolettes Licht reagieren.
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