DE19719355C1 - Polarisiertes elektromagnetisches Relais - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein polarisiertes elektromagnetisches
Relais mit
- - einem Sockel aus Isolierstoff, in welchen Anschlußbahnen für Festkontakte eingebettet sind, und der Anschlußelemente für feststehende und bewegliche Kontaktelemente enthält und mit seiner Bodenseite die Grundebene des Relais definiert,
- - einem Wipp-Anker, der zwischen einer ersten und einer zwei ten Schaltposition schwenkbar ist,
- - über den Anker betätigten Kontaktfedern, die sich im we sentlichen parallel zur Grundebene erstrecken,
- - einer Spule, welche oberhalb des Ankers angeordnet ist und einen bewickelten Spulenkörper und einen axial im Spulen körper angeordneten Kern enthält, wobei sich die Spulenach se parallel zur Grundebene und senkrecht zur Ankerdrehachse erstreckt,
- - sich an den Enden des Kerns senkrecht zur Grundebene nach unten anschließenden Polschuhen und
- - einer Permanentmagnetanordnung unterhalb der Spule und par allel zur Spulenachse, die in den Polschuhen eine gleichna mige Polarisierung und über der Ankerdrehachse eine dazu ungleichnamige Polarisierung erzeugt.
Ein Relais der eingangs genannten Art ist in DE 1 95 20 220 C1
beschrieben. Der Anker ist an einem Isolierstoff-Trägerele
ment befestigt, in das die Kontaktfedern eingebettet sind.
Das Trägerelement dient im wesentlichen der Übertragung der
Ankerbewegung auf die beweglichen Kontaktelemente und der
Isolation der Kontaktelemente vom Anker. Des weiteren ist der
Anker mittels einer Konstruktion aus Lagerbändern und Lager
stützen am Sockel schwenkbar gelagert. Darüber hinaus besitzt
der Anker in seinem Mittelabschnitt einen Lagersteg zur Erhö
hung der magnetischen Leitfähigkeit zwischen dem Mittelpol
des Permanentmagneten und dem Anker. Für eine kompakte Ge
staltung des Relais erweist sich der Platzverbrauch durch den
Lagersteg des Ankers und die Ankerlagerung als nachteilig.
In DE 34 15 761 C2 ist ein elektromagnetisches Relais be
schrieben, welches einen mit Flanschen versehenen Spulenkör
per aufweist, an dessen Stirnseiten ein Joch und ein Polblech
einander gegenüber liegend angeordnet sind. Sowohl das Joch
als auch das Polblech sind über dem Wicklungsbereich abgewin
kelt. Oberhalb des Spulenkörpers ist am Joch ein Anker gela
gert, welcher zusammen mit dem Polblech einen Arbeits
luftspalt bildet. Am Anker ist eine Kontaktfeder befestigt,
welche mit mindestens einem durch das Polblech getragenen
Festkontakt zusammenwirkt. Ferner ist am Joch ein nasenförmi
ger Fortsatz ausgebildet, welcher zwischen gabelförmige Enden
an einer Seite des Ankers ragt. Der Anker ist dabei annähernd
in der selben Ebene wie der nasenförmige Fortsatz angeordnet.
Aus DE-OS 16 14 172 ist ein elektromagnetisches Relais be
kannt, welches einen langgestreckten Kern, einen an einem En
de des Kernes angeordneten Klappanker und ein Joch aufweist,
an dessen einem Ende das andere Ende des Kernes magnetisch
angekoppelt ist. Der Klappanker besitzt eine Verlängerung,
welche sich im wesentlichen parallel zum Kern erstreckt. Das
Joch weist einen Schenkel auf, welcher sich ebenfalls im we
sentlichen parallel zum Kern erstreckt. Ferner ist an dem
Jochschenkel mindestens eine Kante vorgesehen, welche einer
entsprechenden Kante der Verlängerung gegenübersteht und mit
dieser einen Luftspalt bildet. Die Verlängerung ist dabei zu
sammenhängend und einteilig ausgebildet. Außerdem weist der
Jochschenkel eine Ausnehmung auf, welche mindestens den End
teil der Verlängerung umfaßt.
Ziel der Erfindung ist die Realisierung einer kompakten Bau
form für ein polarisiertes Relais mit einem Wippankersystem
und mindestens zwei voneinander isolierten Wechselkontakten.
Insbesondere gilt das Augenmerk einer geringen Bauhöhe für
ein derartiges Relais.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die
Permanentmagnetanordnung zwei Permanentmagneten enthält, die
sich parallel nebeneinander in einer Ebene erstrecken und mit
ihren freien Enden an die Polschuhe angrenzen, daß der lang
gestreckte Anker mit seinem Mittelabschnitt an der Permanent
magnetanordnung gelagert ist, daß jeder Endabschnitt des An
kers mit einem Polschuh jeweils einen Arbeitsluftspalt bil
det, und daß jeweils ein Endabschnitt des Ankers in einer
Schaltposition in einen Freiraum zwischen den Permanentmagne
ten eintaucht.
In vorteilhafter Ausgestaltung weisen die Polschuhe an ihren
unteren Enden Ausnehmungen auf, die den Freiraum für die End
abschnitte des Ankers vergrößern. Für die Ausgestaltung der
Permanentmagnetanordnung und des Ankers bieten sich im we
sentlichen zwei Alternativen an. In einem Fall ist der Anker
im wesentlichen stabförmig gestaltet und mit seinem Mittelab
schnitt auf einem Quersteg gelagert, der die beiden Perma
nentmagneten im Bereich des Mittelpols der Permanentmagnet
anordnung miteinander verbindet. Um ein monostabiles Verhal
ten des Relais zu erzielen, kann der Quersteg bzw. der Mit
telpol außermittig liegen. Alternativ ist der Anker mit zwei
von seinem Mittelabschnitt nach außen weisenden Querarmen
ausgestattet, wodurch dieser eine kreuzförmige Gestalt auf
weist. Darüber hinaus besteht in diesem Fall keine Verbindung
zwischen den beiden Permanentmagneten, so daß durch die Lücke
zwischen den Permanentmagneten ein durchgehender Freiraum, in
den die Endabschnitte des Ankers eintauchen, gebildet ist.
Die beiden Querarme des Ankers sind daher jeweils an einem
Permanentmagneten im Bereich des Mittelpols gelagert. In ana
loger Weise können die Querarme und die Mittelpole der Perma
nentmagneten außermittig angeordnet sein, um ein monostabiles
Verhalten des Relais zu realisieren. Beide Varianten bieten
den Vorzug einer sehr kompakten Bauweise, wobei insbesondere
eine geringe Bauhöhe für das erfindungsgemäße Relais reali
siert ist. Falls monostabiles Verhalten des Relais gewünscht
ist, ist ein Endabschnitt des Ankers gegenüber dem anderen
Endabschnitt verbreitert ausgeführt.
Eine weitere Platzeinsparung läßt sich dadurch erzielen, daß
die Stärke der Permanentmagnetanordnung im Bereich der Anker
lagerung mittels einer Ausnehmung reduziert ist. Dies trägt
ebenfalls zu einer Reduktion der Bauhöhe bei. Eine weitere
Platzeinsparung ist durch Ausstattung der Kontaktfedern mit
nach unten abgebogenen Anschlußlappen realisiert, wobei die
Anschlußlappen mit Kontaktanschlußelementen in Berührung ste
hen.
Des weiteren sind die Kontaktfedern in ein Isolierstoff-Trä
gerelement eingebettet. Durch Trägerelement und Kontaktfedern
ist auf diese Weise eine Federbaugruppe gebildet. Das Trä
gerelement weist zwischen den Kontaktfedern Mittelstege auf,
so daß die Kontaktfedern bei kompakter Gestaltung der Feder
baugruppe ausreichend voneinander und gegenüber dem Anker
isoliert sind. Ferner übertragen die Mittelstege am Anker an
liegend dessen Bewegung auf die Kontaktfedern, ohne daß es
einer zusätzlichen Befestigung des Ankers an der Federbau
gruppe bedarf. Durch den Verzicht auf eventuelle Befesti
gungsmittel ergibt sich eine weitere Möglichkeit, Platz ein
zusparen.
Bei der Gestaltung des Relaisgehäuses wird dem genannten Er
findungsziel ebenfalls Rechnung getragen. Ein Grundkörper mit
im wesentlichen H-förmigem Querschnitt bildet einerseits ei
nen nach oben offenen, wannenförmigen Raum zur Aufnahme der
Spule. Andererseits ist durch die Seitenwände des Grundkör
pers in Verbindung mit der Bodenseite des Sockels und einer
den Spulenraum verschließenden Abdeckplatte ein Relaisgehäuse
gebildet. Eine separate Kappe, die über Spule und Sockel ge
stülpt wird, ist somit nicht notwendig, woraus sich in diesem
Fall eine weitere Platzeinsparung ergibt. Zudem ist durch ei
ne zur Grundebene parallele Trennwand des Grundkörpers zwi
schen Anker und Spule mit Durchführungen für die Polschuhe
die mechanische Festigkeit des Relais erhöht. Ähnliches be
wirkt die Ausgestaltung des Spulenkörpers mit Flanschfortsät
zen, die in ihren Steckkanälen Wicklungsanschlußelemente ent
halten, durch Aussparungen in der Trennwand gesteckt sind und
den Sockel umgreifen.
Trotz kompakter Bauform wird durch die beschriebenen Merkmale
einerseits eine hohe mechanische Festigkeit, andererseits ein
thermisch beständiges Gehäuse realisiert. Somit bietet sich
an, die Kontaktanschlußelemente entweder als Lötstifte oder
als SMT-Anschlußfahnen auszuführen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen an
hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Relais mit erfindungsgemäßen Merkmalen im Längs
schnitt,
Fig. 2 das Magnetsystem des Relais von Fig. 1 in perspekti
vischer Darstellung,
Fig. 3 Magnetkreisteile des Magnetsystems in einer gegenüber
Fig. 2 abgewandelten Ausgestaltung in perspektivischer Dar
stellung und
Fig. 4 die perspektivische Darstellung eines Relaisaufbaus
mit einem Magnetsystem gemäß der Ausführung in Fig. 2.
In Fig. 1 ist der H-förmige Querschnitt eines Grundkörpers 7
zu erkennen. Eine Trennwand 71 dieses Grundkörpers 7 isoliert
eine obenliegende Spule 4 von einem darunter angeordneten
Sockel 6, auf den eine Federbaugruppe 5 und ein Anker 1 auf
gesetzt sind. Das Relaisgehäuse ist durch die Seitenflächen
des Grundkörpers 7, eine Abdeckplatte 8 und die Bodenseite
des Sockels 6 gebildet. Durch Fig. 1 ist die Struktur des
Magnetkreises, bestehend aus Permanentmagneten 3, einem axial
in den Spulenkörper 41 eingeschobenen Kern 42, zwei Polschu
hen 2 sowie dem Anker 1, dargestellt. Die beiden Polschuhe 2
schließen sich jeweils an den freien Enden des stabförmigen
Kerns 42 an und sind durch Ausnehmungen in einer Trennwand 71
des Grundkörpers 7 eingesteckt. Zwischen den Polschuhen 2
sind die Permanentmagneten 3 unterhalb der Trennwand 71 ange
ordnet.
Unterhalb des Ankers 1 befinden sich in ein Trägerelement 51
eingebettete Kontaktfedern 53. Die Bewegung des Ankers 1 wird
direkt auf an diesem anliegende Mittelstege 52 der Federbau
gruppe 5 übertragen, wodurch die Auslenkung der Kontaktfedern
53 erfolgt. Die Kontaktfedern 53 wirken mit im Sockel 6 ent
haltenen Festkontakten 61 zusammen, wobei die Anschlußbahnen
für die Festkontakte 61 in den Sockel 6 eingebettet sind. Die
Kontaktanschlußelemente 62 sind entweder direkt oder über An
schlußlappen mit den feststehenden und beweglichen Kontakte
lementen verbunden. Die in die den Sockel 6 umgreifenden
Flanschfortsätze 43 (Fig. 4) eingesteckten Wicklungsan
schlußelemente 45 ragen ebenfalls nach unten durch die Grund
ebene des Relais hindurch.
Anhand von Fig. 2 ist der Aufbau des Magnetsystems, beste
hend aus Spule 4, Kern 42, Polschuhen 2, Permanentmagneten 3a
und dem im wesentlichen kreuzförmigen Anker 1a, zu erkennen.
Der Anker 1a taucht je nach Schaltposition des Relais mit ei
nem seiner beiden Endabschnitte 11 in einen Freiraum unter
halb der Spule 4 ein, der durch einen Spalt zwischen den Per
manentmagneten 3a und Ausnehmungen 21 an der Unterkante der
Polschuhe 2 gebildet ist. Der Anker 1a ist mit seinen zwei
Querarmen 13 im Bereich der Mittelpole an den Permanentmagne
ten 3a gelagert. Aus den dargestellten Merkmalen resultiert
eine platzsparende Ankerkinematik.
Fig. 3 zeigt in übersichtlicher Weise die platzsparende Ge
staltung der Magnetkreisteile. Deutlich sind zwischen den
Polschuhen 2 und dem Quersteg 31 der Permanentmagnetanordnung
befindliche Freiräume für die Endabschnitte 11 des Ankers 1b
zu erkennen, die durch die Ausnehmungen 21 an den Polschuhen
2 erweitert sind.
Der komplette Aufbau des Relais sowie die alternativen Ge
staltungsmöglichkeiten für die Permanentmagnetanordnung und
den Anker 1a ist der Fig. 4 zu entnehmen. Bei dem darge
stellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Relais
mit zwei voneinander unabhängigen Wechselkontakten. Oberhalb
des Sockels 6, dessen Bodenseite die Grundebene des Relais
darstellt, ist die Federbaugruppe 5, bestehend aus einem Trä
gerelement 51 und zwei Kontaktfedern 53, angeordnet. Das Trä
gerelemente 51 weist einen Mittelsteg 52 auf, der zwei Kon
taktfedern 53 voneinander isoliert. Von den Kontaktfedern 53
sind darüber hinaus Anschlußlappen 54 senkrecht nach unten
abgebogen, die in Berührung mit Kontaktanschlußelementen ste
hen. Durch die Gestaltung des Mittelsteges 52 sind ferner die
Kontaktfedern vom Anker 1a isoliert.
Für den Anker bieten sich zwei Gestaltungsmöglichkeiten an,
die durch die Varianten 1a und 1b wiedergegeben sind. Anker
variante 1a (Fig. 4) stellt einen im wesentlichen kreuzför
migen Anker mit zwei vom Mittelbereich 12 des Ankers ausge
henden Querarmen 13 dar, die an den Permanentmagneten 3a ge
lagert sind. Die beiden Permanentmagneten 3a müssen nicht
notwendigerweise miteinander verbunden sein, so wie dies bei
der Ausgestaltung der Permanentmagnetanordnung gemäß Variante
3b (Fig. 3) der Fall ist. Bei dieser Variante weist der An
ker 1b eine stabförmige Gestalt auf und ist mit seinem Mit
telabschnitt 12 auf dem Quersteg 31, der die Permanentmagne
ten 3b im Bereich ihrer Mittelpole miteinander verbindet, ge
lagert. Im Gegensatz zur Variante 3a der Permanentmagnetan
ordnung (Fig. 4) ist bei Variante 3b (Fig. 3) der Freiraum
für die Endabschnitte 11 des Ankers 1b durch den Quersteg 31
in zwei Abschnitte unterteilt. Der Quersteg 31 der Permanent
magnetanordnung sowie die Querarme 13 des Ankers 1a liegen
normalerweise mittig zum Relais. Sie können aber auch außer
mittig liegen, wodurch ein monostabiles Verhalten des Relais
erreicht wird.
Ferner weist der Spulenkörper 41 Flanschfortsätze 43 mit
Steckkanälen 44 auf, in denen die Wicklungsanschlußelemente
45 befestigt sind. Die Flanschfortsätze 43 sind ebenso wie
die Polschuhe 2 durch Ausnehmungen in der Trennwand 71 des
Grundkörpers 7 gesteckt (Fig. 4).
Zur Erhöhung der mechanischen und thermischen Festigkeit des
Relais sind der Grundkörper 7, die Spule 4 einschließlich des
Kerns 42 sowie die Polschuhe 2 durch Vergußmasse miteinander
verklebt. Die oberhalb der Spule 4 aufgesetzte Abdeckplatte 8
besteht normalerweise aus einem isolierenden Material. Falls
ein Hitzeschild, beispielsweise bei einer möglichen SMT-Aus
führung des Relais notwendig ist, kann die Abdeckplatte 8 aus
Metall bestehen.
Insgesamt zeichnet sich das Relais durch eine kompakte Bau
form und eine hohe thermische und mechanische Festigkeit aus.
Maßgeblichen Anteil an der Reduktion der Bauhöhe des Relais
haben die Gestaltung des Ankers 1, der Polschuhe 2, der Per
manentmagnetanordnung und der Federbaugruppe 5.
1
Anker
11
Endabschnitt
12
Mittelabschnitt
13
Querarm
2
Polschuh
21
Ausnehmung
3
Permanentmagnet
31
Quersteg
4
Spule
41
Spulenkörper
42
Kern
43
Flanschfortsatz
44
Steckkanal
45
Wicklungsanschlußelement
5
Federbaugruppe
51
Trägerelement
52
Mittelsteg
53
Kontaktfeder
54
Anschlußlappen
6
Sockel
61
Festkontakt
62
Kontaktanschlußelement
7
Grundkörper
71
Trennwand
8
Abdeckplatte
Claims (10)
1. Polarisiertes elektromagnetisches Relais mit
- 1. einem Sockel (6) aus Isolierstoff, in welchen Anschlußbah nen für Festkontakte (61) eingebettet sind, und der An schlußelemente (62) für feststehende und bewegliche Kon taktelemente enthält und mit seiner Bodenseite die Grund ebene des Relais definiert,
- 2. einem Wipp-Anker (1), der zwischen einer ersten und einer zweiten Schaltposition schwenkbar ist,
- 3. über den Anker (1) betätigten Kontaktfedern (53), die sich im wesentlichen parallel zur Grundebene erstrecken,
- 4. einer Spule (4), welche oberhalb des Ankers (1) angeordnet ist und einen bewickelten Spulenkörper (41) und einen axial im Spulenkörper (41) angeordneten Kern (42) enthält, wobei sich die Spulenachse parallel zur Grundebene und senkrecht zur Ankerdrehachse erstreckt,
- 5. sich an den Enden des Kerns (42) senkrecht zur Grundebene nach unten anschließenden Polschuhen (2) und
- 6. einer Permanentmagnetanordnung unterhalb der Spule (4) und parallel zur Spulenachse, die in den Polschuhen (2) eine gleichnamige Polarisierung (S) und über der Ankerdrehachse eine dazu ungleichnamige Polarisierung (N) erzeugt,
2. Relais nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Polschu
he (2) an ihren unteren Enden Ausnehmungen (21) besitzen.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
(1) im wesentlichen stabförmig ist und mit seinem Mittelab
schnitt (12) auf einem Quersteg (31), der die beiden Perma
nentmagneten (3) verbindet, gelagert ist.
4. Relais nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
(1) zwei von seinem Mittelabschnitt (12) nach außen weisende
Querarme (13) besitzt und dadurch eine kreuzförmige Gestalt
aufweist, und daß der Anker (1) mit seinen Querarmen (13) an
den beiden voneinander getrennten Permanentmagneten (3) gela
gert ist.
5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke
der Permanentmagnetanordnung im Bereich der Ankerlagerung in
Form einer Verjüngung reduziert ist.
6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakt
federn (53) nach unten abgebogene Anschlußlappen (54) aufwei
sen, die mit Kontaktanschlußelementen (62) in Berührung ste
hen.
7. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß durch Ein
bettung der Kontaktfedern (53) in ein Isolierstoff-
Trägerelement (51) eine Federbaugruppe (5) gebildet ist, und
daß das Trägerelement (51) Mittelstege (52) zwischen den Kon
taktfedern (53) aufweist.
8. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spule
(4) in einem nach oben offenen wannenförmigen Raum eines
Grundkörpers (7) mit im wesentlichen H-förmigem Querschnitt
untergebracht ist, und daß durch Seitenwände des Grundkörpers
(7), die Bodenseite des Sockels (6) und eine den Spulenraum
verschließende Abdeckplatte (8) ein Relaisgehäuse gebildet
ist.
9. Relais nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grund
körper (7) eine zur Grundebene parallele Trennwand (71) zwi
schen Anker (1) und Spule (4) mit Durchführungen für die Pol
schuhe (2) aufweist.
10. Relais nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spulen
körper (41) Flanschfortsätze (43) aufweist, die Steckkanäle
(44) für Wicklungsanschlußelemente (45) enthalten, durch Aus
sparungen in der Trennwand (71) gesteckt sind und den Sockel
(6) umgreifen.
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| DE1997119355 DE19719355C1 (de) | 1997-05-07 | 1997-05-07 | Polarisiertes elektromagnetisches Relais |
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Publications (1)
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Family
ID=7828930
Family Applications (1)
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| DE1997119355 Expired - Fee Related DE19719355C1 (de) | 1997-05-07 | 1997-05-07 | Polarisiertes elektromagnetisches Relais |
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|---|---|
| DE (1) | DE19719355C1 (de) |
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- 1997-05-07 DE DE1997119355 patent/DE19719355C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |