DE19726032A1 - Verschlußsystem für eine Schußwaffe-MKM 88 - Google Patents

Verschlußsystem für eine Schußwaffe-MKM 88

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    • F41A3/16Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks
    • F41A3/26Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks semi-automatically or automatically operated, e.g. having a slidable bolt-carrier and a rotatable bolt
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verschlußsystem einer Schußwaffe-MKM 88 für eine selbsttätige, durch einen Gasdruck gesteuerte Feuerwaffe, mit einem Waffenrohr und einem Gasdruckladersystem, welches bevorzugterweise in Maschinenkarabinern oder Maschinengewehren Anwendung finden kann.
Handfeuerwaffen, wie Karabiner und Maschinengewehre, die mit einem Gasdruckladersystem zusammenwirken, sind allgemein bekannt.
Die unter der Bezeichnung AK 47-Kalaschnikow bekannt gewordene Handfeuerwaffe stellt eine Maschinenpistole dar, bei der über dem Geschoß- bzw. Waffenlauf das Gasdruckladersystem, bestehend aus seinen wesentlichen Teilen des Gasdruckzylinders mit dem Gaskolben und dem Verschlußsystem, vorgesehen ist.
Diese Ausführung und Anordnung des gesamten Gasdruckladersystems über dem Waffenlauf beeinträchtigt zwar nicht die Funktion der Handfeuerwaffe, vielmehr sind die ergonomischen Beziehungen zwischen dem Schützen zur Handfeuerwaffe nachteilig, da der Schütze weiter aus der Deckung sich begeben muß, um die Handfeuerwaffe gezielt einsetzen zu können. Dies ergibt sich eben durch das oberhalb des Waffenlaufes angeordneten Systems, da auch die Visiereinrichtungen dementsprechend höher angeordnet sein müssen.
Der speziellen Ausgestaltungen und Anordnungen von Gasentnahmevorrichtungen an einer selbsttätigen, durch den Gasdruck gesteuerten Feuerwaffe, bei der das Waffenrohr mit der Gasentnahmestelle in Wirkzusammenhang steht, sind bereits Gegenstand vorbekannter Lösungen.
So beschreibt die DE-AS 14 53 934 eine Gasentnahmevorrichtung dieser Art, bei der der Gasentnahmekanal aus drei Abschnitten besteht. Der erste Abschnitt ist im Waffenrohr quer zur Waffenrohrachse angeordnet, der zweite Abschnitt in der Gasschiene parallel zur Waffenrohrachse und der dritte Abschnitt in der Verschlußhülse wieder quer zur Waffenrohrachse vorgesehen. Durch diese Anordnung muß der Gasdruck mehrmals umgelenkt werden und es hat sich gezeigt, daß bei hohen Gasdrücken und aggressiven Gasen die Erosion im Gaskanal groß ist.
Durch eine besondere Gasführung innerhalb der Feuerwaffe soll dies durch die in der DE-OS 3 64 255 A1 beschriebenen Gasentnahmevorrichtung dadurch verändert werden, daß der Gasentnahmekanal von der Gasentnahmestelle durch einen auf das Waffenrohr aufgeschrumpften Ring zu einer Gasschiene geführt wird, daß eine Gasdüse zwischen einem Schrumpfring und Gasschiene in den Ring eingesetzt ist und das ein Umlenkstück zwischen Gasaufnahmeöffnung und Gasschiene in der Gasschiene angeordnet ist.
Die Gasführung bei dieser Ausführung verläuft zwar nicht oberhalb des Waffenlaufes, sie ist seitlich und umfangseitig angeordnet und bürgt nach den Nachteil in sich, daß der Schütze beim Betätigen der Waffe höher aus seiner Deckung herauskommen muß.
Die europäische Patentanmeldung 0272248 A2 bezieht sich auf eine Schußwaffe mit einem Gasantrieb zur schußabhängigen Betätigung der Lade- und/oder Schußeinrichtung, wobei der Gasantrieb aus einem Bund oder dergleichen des Laufes selbst als Gaskolben und einer sich über den Bund erstreckenden Laufhülse als Gaszylinder besteht und Gaszylinder sowie Gaskolben durch die Pulvergasbeaufschlagung des über eine Querbohrung an die Laufseele angeschlossenen Zylinderraumes relativ zueinander gegen die Kraft einer Rückholfeder verschiebbar sind.
Bei dieser Schußwaffe bildet der Lauf selbst mit einem Bund den feststehenden Gaskolben und stellt eine Schußwaffe dar, bei der der Gaszylinder den Lauf der Schußwaffe umfangseitig umfaßt und auch längs verschiebbar ist.
Diese Anordnung wird vorzugsweise bei Pistolen angewandt. Eine unmittelbare Anwendung auf handbetätigten Maschinenkarabinern bzw. Maschinenpistolen ist wenig vorteilhaft, da diese Waffen in ihrem Aufbau sehr kompliziert werden würden und außerdem die bereits genannten Nachteile vorliegen, da der Geschoßlauf vom Gaszylinder umgeben ist, was eben die bereits beschriebenen Nachteile bedingt.
Der grundlegende und allgemeine Nachteil dieser bekannten vollautomatischen Maschinenwaffen besteht darin, daß sich beim Herausreißen der Patronen aus dem Patronenmagazin sich infolge der auftretenden Haftreibung der Verschlußkopf aus seiner Position herausdrehen will, was zu Störungen im System führt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verschlußsystem für eine Schußwaffe der eingangs geschilderten Art zu schaffen, welches sich durch eine besonders einfache und funktionssichere, leichte und platzsparende Konstruktion auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 herausgestellten Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausführungen und besondere Gestaltungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Eine nach der Erfindung ausgeführte Schußwaffe ist dadurch charakterisiert, daß das gesamte Gasdruckladersystem einschließlich des Verschlußsystems unterhalb des Waffenlaufes angeordnet sind, der Gaskolben mit seinem Federführungsrohr in einem entsprechenden Gasdruckzylinder unterhalb des Waffenlaufes geführt ist, wobei der Gaskolben mit seinem Federführungsrohr über ein Verschlußgestänge mit einem Verschlußträger verbunden ist. Durch die Anordnung des Gasdruckladersystems unterhalb des Waffenrohres wird gleichzeitig sichergestellt, daß das komplette Verschlußsystem in ihrer konstruktiven Ausführung verkürzt werden kann, was sich positiv beim Zurückgleiten des Waffenschlosses auswirkt, da kürzere Verschlußbewegungen auch die gesamten Funktionen der Schußwaffe wesentlich erhöhen.
Es gehört auch zur Erfindung, daß die im Verschlußsystem vorgesehene Verschlußsteuerkurve sichtbar ist, da der Verschlußträger an dieser Stelle unterbrochen ist, so daß bei Betätigung der Schußwaffe eine optische Funktionsüberprüfung des Verschlußsystems möglich ist, außerdem ergibt sich dadurch eine geringere Verschmutzungsempfindlichkeit der Waffe.
Zur Erfindung gehört auch, daß bei der vorgeschlagenen Lösung der Verschlußkopf mit zwei Rauszieherkrallen versehen ist, dadurch die Patronenhülsen an zwei Punkten umfaßt und aus dem Patronenlager strömungsfrei herausgezogen werden können. Weiterhin verteilen sich somit die auftretenden Kräfte großflächig auf den Patronenhülsenboden.
Der Verschlußkopf des Verschlußsystems, welcher den Waffenlauf nach außen verriegelt, weist erfindungsgemäß drei Verriegelungszapfen auf Mit nachfolgendem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden.
Die dazugehörige Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Waffe in Seitenansicht und teilweise im Schnitt;
Fig. 2 das Verschlußsystem in einer Draufsicht;
Fig. 3 eine linke Seitenansicht des Verschlußsystems;
Fig. 4 eine rechte Seitenansicht des Verschlußsystems;
Fig. 5 eine hintere Ansicht des Verschlußsystems;
Fig. 6 eine Vorderansicht des Verschlußsystems;
Fig. 7 die Vorderansicht des Verschlußkopfes;
Fig. 8 die Draufsicht des kompletten Verschlusses;
Fig. 9 die Seitenansicht des kompletten Verschlusses;
Fig. 10 eine Seitenansicht des geschlossenen Verschlußsystems;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Verschlußsystems in geöffneter Position;
Fig. 12 eine Draufsicht des Verschlußsystems in geschlossener Position;
Fig. 13 eine Draufsicht des Verschlußsystems in geöffneter Position;
Fig. 14 eine Draufsicht des Verschlußsystems teilweise im Schnitt und in geöffneter Position;
Fig. 15 eine Seitenansicht des Verschlußsystems teilweise im Schnitt und in geöffneter Position.
Einen Gesamtüberblick der vorgestellten Schußwaffe mit dem erfindungsgemäßen Verschlußsystem ergibt sich aus der Fig. 1. Es ist gezeigt, wie die einzelnen funktionsbestimmenden Elemente einer derartigen Schußwaffe angeordnet und zueinander in Funktion stehen.
Unterhalb des Waffenlaufes 23 ist das Gasdrucklagersystem achsparallel zu dem Waffenlauf 23 angeordnet, welches in Richtung des Schützen durch ein Verschlußsystem abgedichtet wird und mit einer Verschlußverkleidung 7 umgeben ist.
Im Federführungsrohr 2 unterhalb des Waffenlaufes 23 ist das gesamte Ladegestänge 3 mit dem Gaskolben 1 geführt, wobei dieses Gasdruckladesystem über einem Gasüberströmblock 25 mit dem Waffenlauf 23 verbunden ist. Das Ladegestänge 3 ist dabei mit einer Verholfeder ausgerüstet, welche sich an der Verschlußarretierung 30 abstützt.
Teile des Verschlußsystems sind gleichfalls aus dieser Figur ersichtlich. Es ist dargestellt, daß der Verschlußträger 4 mit einem Steuerstollen 14 ausgerüstet ist und im vorderen Bereich, in Richtung des Waffenlaufes 23 gesehen, befinden sich der Verschlußkopf 6 der Patronenauszieher 8 sowie der Verschlußsteuerriegel 12. Hinter dem Verschlußsystem, das Verschlußsystem durchgreifend und aus der Verschlußverkleidung 7 herausragend, ist der Schlagbolzen 13 ersichtlich. In den Gleitschienen 37 kann das gesamte Verschlußsystem im Waffengehäuse gleiten.
Über das Gelenkstück 29 kann die Schußwaffe geöffnet werden, so daß das gesamte Verschlußsystem derart in die Schußwaffe verbracht werden kann, daß der Gaskolben 1 mit seinem Federführungsrohr 2 in den Druckzylinder 26 des Gasdruckladersystems eingeführt wird. Das Ladegestänge 3 und der Verschlußträger 4 werden dabei in den entsprechenden Führungen, den Gleitschienen 37 aufgenommen.
Das Grundprinzip dieses Verschlußsystems 17, mit Federführungsrohr 2 und dem Gaskolben 1 ist prinziphaft in der Fig. 2 gezeigt und so gestaltet, daß dem Verschlußgestänge 3 in Waffenlaufrichtung das Federführungsrohr 2 mit nachfolgendem Gaskolben 2 zugeordnet sind, während auf der zum Schützen gerichteten Seite dem Verschlußgestänge 3 der Verschlußträger 4 vorgesehen ist.
Unmittelbar am Verschlußträger 4 ist der Verschlußladehebel 5 vorgesehen. Die Steuerkurve 10, in der die Steuernase 11 geführt wird, ist im Verschlußträger 4 eingearbeitet.
Mit der Bezugszahl 7 ist die verkürzte Verschlußverkleidung bezeichnet und gleichzeitig ist dargestellt, wie der Schlagbolzen 13 den Verschlußträger 4 und den Verschlußkopf 6 durchgreift.
Unmittelbar am Verschlußkopf 6 ist der Verschlußsteuerriegel 12 und der Verriegelungszapfen 9 vorgesehen. Die gleichfalls vorhandenen Patronenrauszieher 8, paarweise ausgeführt, sind dem Verschlußkopf 6 zugeordnet und stehen sowohl mit dem Verriegelungszapfen 9 als auch mit dem Verschlußkopfsteuerriegel 12 in Wirkverbindung. Über die Verschlußgleitnase 15 wird eine ordnungsgemäße Führung der Teile im Verschlußgestänge 3 gesichert.
Beim Vorwärtsgleiten des Verschlußkopfes 6 wird mittels dieses Verschlußkopfes 6 die in Position gebrachte Patrone aus dem Patronenmagazin durch diesen Verschlußkopf 6 herausgedrückt, wobei infolge der dort auftretenden Haftreibung, der Verschlußkopf 6 sich aus seiner Position herausdrehen will, was dadurch verhindert wird, daß der vorgesehene Verschlußkopfsteuerriegel 12 in einer Steuerkurve 10 geführt wird und dieses Verdrehen verhindert.
Durch diesen Verschlußkopfsteuerriegel 12 wird die Bremsreibung des Verschlußkopfes 6 beim Vorgleiten des gesamten Verschlusses fast gegen 0 herabgesenkt, was zur Folge hat, daß sich die Feuergeschwindigkeit wesentlich erhöht.
Seitenansichten dieser Fig. 2 ergeben sich aus den Fig. 3 und 4, wobei in der Fig. 3 eine Ansicht X, von links auf die Fig. 2 gesehen, darstellt, während Fig. 4 die Ansicht Y, von rechts gesehen auf die Fig. 2, wiedergibt.
Diese beiden Darstellungen verdeutlichen nochmals die konstruktive Ausführung des Verschlußsystems mit der Zuordnung zum Verschlußgestänge 3 und den nachgeordnetem Federführungsrohr 2 sowie Gaskolben 1.
Unmittelbar am Verschlußträger 4 ist ein Steuerstollen 14 vorgesehen, welcher als keilförmige Nase ausgebildet ist.
Wiederum Ansichten zur Fig. 2 ergeben sich aus den Darstellungen gemäß Fig. 5 und 6, wobei die Fig. 5 eine Ansicht darstellt, die unmittelbar das Verschlußsystem von hinten zeigt, während die Fig. 6 dieses Verschlußsystem von vorn, das heißt also in Richtung des Federführungsrohres 2 und Gaskolbens 1, darstellt.
Aus der Fig. 5 läßt sich das Zusammenspiel des Verschlußladehebels 5 mit der Verschlußgleitnase 15 ableiten und es zeigt die Stellung des Verschlußsystem im ungespannten Zustand. Während der Betätigung des Verschlußladehebels 5 hintergreift dieser die Verschlußgleitnase 15 und spannt das gesamte Verschlußladesystem.
Die unmittelbare Anordnung der Patronenrauszieher 8 ist in der Fig. 6 dargestellt. Es ist gezeigt, daß in bevorzugter Weise zwei Patronenrauszieher 8 vorgesehen sind, die während des Betätigens der Waffe mit ihren Nasen hinter den Rand der herauszuziehenden Patronenhülse greifen und sichern, daß durch die Zweipunktangreifung eine großflächige Belastung gegeben ist, was wiederum ein funktionssicheres Herausziehen der Patronen aus dem Waffenlauf 23 sichert.
Die Darstellungen aus Fig. 5 und 6 geben nochmals die genaue Lage des Federführungsrohres 2 mit seinem Gaskolben 1 zum Verschlußgestänge 3 wieder.
Schützenwaffen dieses Systems haben, wie auch die vorgestellte Lösung, eine Verbindungsstelle vom Waffenlauf 23 zum Druckzylinder 26, welcher als Gasströmblock 25 bezeichnet ist.
Hat das Geschoß im Waffenlauf 23 den Gasüberströmblock 25 passiert, so dringt ein Teil der freigewordenen Treibgase über diesen in den Druckzylinder 26 und drückt auf die Stirnfläche des Gaskolbens 1. Dieser wirkt auf die Schloßführung ein und bewegt das Schloß bzw. das gesamte Gasdrucksystem nach hinten, in seine Ausgangspostition und verspannt dabei eine vorgesehene Feder. Sobald der Abzugshebel der Waffe betätigt wird, wird die Federspannung frei gesetzt, das Schloß geht in Vorwärtsbewegung und durch den Verschlußkopf 6 wird eine nachfolgende Patrone in den Waffenlauf 23 geführt.
Die entsprechende Verriegelung des Verschlußkopfes 6 erfolgt dabei in bereits oben beschriebener Weise.
In den Fig. 7 und 8 ist der Verschlußkopf 6 einmal in der Vorderansicht und zum anderen in der Draufsicht dargestellt und es wird gezeigt, wie dem Verschlußkopf 6 die Verriegelungszapfen 9, in bevorzugter Ausführung drei Stück, sowie der Patronenauszieher 8 zugeordnet sind.
Der komplette Verschluß des Verschlußsystems ergibt sich aus den Darstellungen der Fig. 9 und 10, welche einmal den kompletten Verschluß in der Draufsicht und zum anderen in der Seitenansicht zeigen.
Mittels der Verschlußgleitschienen 33 ist dieses Verschlußstück innerhalb dieser verschiebbar, über den Verschlußsteuerriegel 12 arretierbar und über den Steuerzapfen 11 gleitet dieser Verschluß in der Steuerkurve 10 während der Funktion der Waffe.
Der Verschluß besitzt, wie in den genannten Figuren dargestellt, den nach oben vorstehenden Steuerzapfen 11 und drei am vorderen Ende des Verschlußkopfes 6 seitlich vorstehenden Verriegelungszapfen 9 und einen, durch eine von der Innenfläche des hinteren Teiles des Waffenlaufes 23 vorstehenden Verriegelungszapfen 39 mit einem ausgebildeten Hohlraum 40, welche zur Verriegelung des Verschlusses in der Verschließlage führen.
Oberhalb besitzt der Verschlußträger 4 die Steuerkurve 10, in welcher der vom Verschluß vorstehende Steuerzapfen 11 eingreift. Der in einer durchgehenden Axialbohrung des Verschlußkopfes 6 einsetzbare Schlagbolzen 13 ist verschiebbar gelagert, welcher an seinem hinteren Ende einen vorstehenden Rand aufweist. Die Betätigung des gesamten Systems erfolgt von Hand über das Verschieben des Verladehebels 5.
Die einzelnen Positionen und Anordnungen des Verschlußsystems ergeben sich aus den Fig. 11 bis 16, wobei die Fig. 11 zeigt, wie die Verriegelungszapfen 9 in den Hohlraum 14 hinter den Verriegelungszapfen 39 zum Anliegen kommen.
Im geöffneten Zustand ist das Verschlußsystem in seiner hinteren Position, das heißt der Verschlußkopf mit dem gesamten System ist aus dem Hohlraum 40 in seine Endlage zurückverschoben worden, was über die vorgesehenen Federn 35, 34 erfolgt.
In ähnlicher Weise ist die Anordnung des gesamten Verschlußsystems in geöffneter oder geschlossener Position, speziell in den Fig. 13 bis 16 gezeigt.
Durch die Anordnung und Betätigung des Verschlußsteuerriegels 12 wird verhindert, daß das gesamte Verschlußsystem während der Funktion verdreht werden kann, indem der Verschlußkopfsteuerriegel 12 in der Steuerkurve 36 zum Auf- und Absenken bewegt wird.
Durch dieses vorgestellte erfindungsgemäße Verschlußsystem ist es möglich geworden, die Länge und das Gewicht der Waffe zu reduzieren, was sich sehr vorteilhaft auf die Handhabung der Waffe auswirkt.

Claims (5)

1. Verschlußsystem für eine Schußwaffe mit einem Gasantrieb zur schußabhängigen Betätigung einer Schußeinrichtung, einem unterhalb des Waffenlaufes vorgesehenem Druckladersystems, welches achsparallel zum Waffenlauf vorgesehen ist, das Druckladersystem in einem Druckzylinder geführt und über ein Gasüberströmblock mit dem Waffenlauf verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasdruckladersystem mit einem Verschlußsystem in Verbindung steht, das über einen verkürzt gestalteten Verschlußträger (4) verschlossen und in Gleitschienen (37) verschiebbar gelagert ist, wobei das Verschlußsystem aus dem Verschlußträger (4) mit einem Verschlußkopf (6) besteht, dem ein Verriegelungszapfen (9), ein Patronenauszieher (8) und ein Verschlußsteuerriegel (12) zugeordnet sind und der Verschlußkopf (6) über die Verriegelungszapfen (9) mit einem Hohlraum (40) in Wirkverbindung steht.
2. Verschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im geschlossenen Zustand des Verschlußsystems die Verriegelungszapfen (9) des Verschlußkopfes (6) die Verriegelungszapfen (39) hintergreifen und im Hohlraum (40) eingelagert sind.
3. Verschlußsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Verschlußkopf (6) vorzugsweise zwei Patronenauszieher (8) und drei Verriegelungszapfen (9) angeordnet sind.
4. Verschlußsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger (4) eine Steuerkurve (10) besitzt, in der ein Verschlußsteuerriegel (12) führend gelagert und der Verschlußträger (4) mit einem keilförmigen Steuerstollen (14) ausgebildet ist.
5. Verschlußsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verschlußträger (4) eine verkürzt ausgebildete Verschlußverkleidung (7) zugeordnet ist.
DE19726032A 1996-06-21 1997-06-19 Verschlußsystem für eine Schußwaffe-MKM 88 Ceased DE19726032A1 (de)

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