Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von mindestens eine
Fadenlage aufweisenden Fadengelegen gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
Unter "Faden" für die Fadengelege soll nachfolgend ein linienförmiges
Erzeugnis mit textilem Charakter, wie z. B. Garn, Filament, Bändchen,
verstanden werden.
Es ist bekannt, daß Textilien mit übereinandergelegten Fadenscharen unter
schiedlicher Orientierung hergestellt werden können, welche durch ein
Maschensystem fixiert sind. Das Verlegen der Fadenscharen erfolgt durch
eine zwangsgeführte mechanische Bewegung von Schußeintragssystemen. Bei
bekannten Multiaxialmaschinen pendelt beispielsweise ein Schußwagen auf
einer schräg zur Fadengelegeförderrichtung verlaufenden Laufschiene, um die
Fadenschar entsprechend der vorgegebenen Schienenorientierung abzulegen.
Bei Parallelschußeintrag liegt die Faserorientierung parallel zur Schiene.
Beim Kreuzschußeintrag ergeben sich geringfügige Abweichungen von der
Orientierung der Schiene in Abhängigkeit von der Bandbreite der verlegten
Fadenschar.
Des weiteren ist es bekannt, Fadenscharen mittels einer Kulissenführung
abzulegen. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine mechanisch bedingte
zwangsgeführte Bewegung des Schußeintragssystems.
Aus den US 4,677,831 und US 4,872,323 ist ein solches diagonales Ver
legen mittels Kulissenführung beschrieben. Die Kulissenführung ist dabei
schräg über die Breite des Fadengeleges angeordnet, so daß bei einer
stangengeführten Bewegung eines in dem Kulissenschlitz geführten Fadenle
gers ein Versatz des Fadenlegers in Förderrichtung erzielt werden kann.
Damit ist allenfalls ein zweidimensionales Verlegen der Schußfäden möglich.
Es sind weder beliebige Bannkurven in der Ebene noch Bahnkurven im
Raum damit erzielbar.
In der US 4,325,999 ist eine Vorrichtung beschrieben, welche eine in
Förderrichtung angebrachte Stange aufweist, um welche Schußfäden gelegt
sind und mittels welcher auf diese Weise die Schußfäden, welche über eine
Lochschiene der Stange zugeführt werden, eingetragen werden. Auf diese
Weise sind Fadenscharen mit diagonal abgelegten Fäden erzeugbar. Das
bedeutet, daß die Fäden lediglich allenfalls zweidimensional und geradlinig
ablegbar sind, denn die Vorrichtung weist zum seitlichen Versetzen der die
Schußfäden umlenkenden und damit führenden Stange eine Kugel-Excenter-Antriebs
vorrichtung auf. Durch seitlich angeordnete Gruppen von Nadelstiften
kann eine Änderung der diagonalen Richtung der Schußfäden erreicht wer
den. Eine beliebige Richtung ist mit der beschriebenen Vorrichtung aber
nicht möglich.
In der DE 41 22 358 C2 ist des weiteren ein Verfahren und eine Vor
richtung zum Erzeugen einer Schußfadenlage aus mindestens einer diagonal
angeordneten endlosen Schußfadenschar beschrieben. Mit dem beschriebenen
Verfahren bzw. der beschriebenen Vorrichtung werden diagonal vorgelegte
Schußfäden in die Lücken einander nahe benachbarter Haken der Schußfä
denförderer eingeführt und in die Haken eingehängt. Damit ist ebenfalls nur
ein bedingter zweidimensionaler Schußfadeneintrag möglich. Beliebige Schuß
fadenrichtungen mit über der Breite des Fadengeleges sich ändernder Faden
richtung können damit nicht erzeugt werden. Ebenso ist ein Verlegen des
Schußfadens in Dickenrichtung des Fadengeleges mit dieser bekannten
Vorrichtung bzw. diesem bekannten Verfahren nicht möglich.
Des weiteren ist aus der DE 39 32 184 C1 eine Schußfadenzuführvorrich
tung für das Schußfädenmagazin einer Kettenwirkmaschine bekannt. Dabei
wird der Schußwagen zwischen zwei Längsförderern bewegt, wobei die
Antriebsvorrichtung für den Schußwagen einen Rechner und einen hiervon
gesteuerten Servomotor umfaßt. In einem dem Rechner zugeordneten Spei
cher ist ein Bewegungsgesetz abgelegt, wobei der Rechner die Antriebsge
schwindigkeit des Servomotors unter Berücksichtigung der Hauptwellendaten
und der Daten des jeweils vorgegebenen Bewegungsgesetzes berücksichtigt.
Dies ist darauf gerichtet, die Schußladengeschwindigkeit den Erfordernissen
der unterschiedlichen Materialeigenschaften der Schußfäden oder den Gege
benheiten der Fadenzuführung anzupassen. Dieser bekannte Magazinschußein
trag ist lediglich in y-Richtung möglich, d. h. in Querrichtung zur Förder
richtung des Fadengeleges.
Aus der US 4,550,045 sowie der US 4,484,459 sind Legesystem für Multi
axialgelege mit ausgerichteten Schienen bekannt. Mittels der ausgerichteten
Schienen kann jedoch ein Schußeintrag lediglich in y-Richtung, d. h. quer zur
Förderrichtung erzielt werden, d. h. lediglich diagonal angelegte Schußfäden
können angeordnet werden. Beliebige Bahnkurven sowie ein Ablegen in
Dickenrichtung des Fadengeleges sind nicht möglich.
Schließlich sind aus den US 4,556,440 und US 4,877,470 Vorrichtungen
bekannt, bei welcher diagonal angeordnete Schienen Fadenleger zum diagona
len Eintragen von Schußfäden aufweisen. Damit sind zwar in zweidimensio
naler Richtung Schußfäden diagonal ablegbar, beliebige Bahnkurven sind
jedoch ebenso wenig realisierbar wie ein Schußeintrag in Richtung der Dicke
des Fadengeleges, d. h. in z-Richtung.
Bei den bekannten Verfahren bzw. bekannten Vorrichtungen erfolgt also der
Schußeintrag stets in Laufrichtung des Schußeintragssystems. Daher wird von
einer eindimensionalen Bewegung gesprochen. Durch die mechanischen
Zentralantriebe der bekannten Fadenleger kann die Fadenorientierung nicht
gewechselt werden. Wenn die Fadenorientierung beispielsweise von +α auf
90° oder von 90° auf -α oder von +α auf -α geändert werden soll, so ist
bei den bekannten Vorrichtungen ein nicht unerheblicher Umrüstaufwand
vorzunehmen.
Bei dem beschriebenen Parallelschußeintrag der Fäden der einzelnen Faden
scharen wird in der Regel mit ortsfesten, d. h. am Maschinenrahmen befe
stigten Versatzelementen gearbeitet.
Die entsprechenden Bewegungen zum Verlegen der Fadenscharen werden
u. a. durch hydraulische oder pneumatische Antriebe durchgeführt. Nicht nur
daß bei den bekannten Vorrichtungen die Reproduzierbarkeit eines konventio
nell hergestellten, verwirkten Geleges schlecht ist, bei hydraulisch betriebe
nen Anlagen treten darüberhinaus häufig Leckagen am Hydrauliksystem auf,
welche zu Verschmutzungen des Geleges führen. Derartig verschmutzte
Gelege sind unbrauchbar, da sie eine spätere Adhäsion der Kunststoffmatrix
verhindern.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Vorrichtung zur
Herstellung von vorkonfektionierten Fadengelegen, d. h. Fadengelegen mit
kraftflußgerecht orientierten Fäden, zu schaffen, mittels welcher insbesondere
die Umrüstzeiten und Fertigungsstufen bei der Umstellung von einer Faden
gelegeart auf eine andere erheblich reduziert werden und mittels welchem
Schußfäden dreidimensional in einer beliebigen räumlichen Bahnkurve des
Fadengeleges ablegbar sind.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen gemäß
Anspruch 1 gelöst. Zweckmäßige Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen definiert.
Gemäß der Erfindung weist die Vorrichtung zur Herstellung von vorkon
fektionierten, mindestens eine Fadenlage aufweisenden Fadengelegen eine
Schußfadenzuführeinrichtung mit mindestens einem Fadenleger auf. Der
Fadenleger ist mit mindestens einem Servoantrieb gekoppelt, und die Faden
orientierungen der einzelnen Fadenlagen sind verschieden voneinander und
können frei gewählt werden. Gemäß der Erfindung sind die Fadenleger bzw.
ist ein Fadenleger an einem Portalsystem geführt, welches einen oder
mehrere Antriebe zum dreidimensionalen Legen der Schußfäden aufweist,
wobei durch den Antrieb der Fadenleger eine beliebige räumliche Bahnkurve
zu erzeugen vermag. Mittels des Portalsystems, welches in x-, y- und
z-Richtung verfahrbar ist, kann somit die Bahnkurve des Fadenlegers aus der
superponierten Bewegung in den genannten drei Raumrichtungen erzeugt
werden. Der Vorteil eines derartigen Portalsystems besteht darin, daß un
abhängig von starren, beispielsweise schienen- oder kulissengeführten Faden
legevorrichtungen, wie sie im Stand der Technik bekannt sind, beliebige
Bahnkurven erzielbar sind. Insbesondere bei relativ dicken Fadengelegen
kann im Sinne eines kraftflußgerechten Ablegens der Schußfäden es erforder
lich sein, die Schußfäden auch in einer von der Fadengelegeebene verschie
denen Richtung, d. h. in der z-Richtung (Dicken-Richtung des Fadengeleges)
anzuordnen.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Portalsystem mit
Servomotoren angetriebene Linearelemente auf. Diese Linearelemente sind an
sich aus der Automationstechnik bekannt. Mittels dieser Linearelemente folgt
der Fadenführer somit einer dreidimensionalen Bewegung.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel sind auf einem das
eigentliche Portalsystem tragenden Maschinenrahmen Zahnstangen montiert,
mittels welcher die Verlegebewegung in x-Richtung der Schußfäden realisier
bar ist. Auf dem Maschinenrahmen bewegt sich ein Laufwagen, welcher die
Verlegebewegung in y-Richtung der Schußfäden realisiert. Schließlich ist an
dem Laufwagen ein Schlitten montiert, mittels welchem die Verlegebewegung
in z-Richtung der Schußfäden realisierbar ist. Die x-Richtung stellt dabei die
Längsrichtung des Maschinenrahmens, die y-Richtung die Richtung quer zur
Längsrichtung des Maschinenrahmens, d. h. die Förderrichtung, und die
z-Richtung stellt die Bewegungsrichtung in Richtung der Fadengelegedicke dar.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Portalsy
stem eine Steuerungseinrichtung auf, welche über einzugebende, abspeicher
bare oder fest integrierte Steuerungs-Software die Bahnkurven das Fadenle
gers erzeugbar sind. Diese Bahnkurven des Fadenlegers werden entsprechend
der Steuerungs-Software für die Steuerungseinrichtung in Abhängigkeit von
den belastungsbedingt bzw. kraftflußgerecht auszurichtenden Fäden im Faden
gelege bestimmt. Darüberhinaus können die Materialeigenschaften von zu
verlegenden Fäden mittels der Steuerungs-Sofaware berücksichtigt werden,
was bei Herstellung von Fadengelegen aus unterschiedlichen Fadenmaterialien
der Fall ist. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung
besteht u. a. auch darin, daß die Vorrichtung somit leicht umrüstbar ist,
wenn von einer Fadengelegeart auf eine andere umgestiegen wird, ohne daß
hardwareseitige Änderungen vorzunehmen sind. Die Änderungen beziehen
sich dann lediglich auf geänderte Steuerungs-Software bzw. auf die Auswahl
einer anderen Steuerungs-Software.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
eine Versatzmechanik, welche die Verlegebewegung der Schußfäden in die
x-, y- und z-Richtung ausführt, mobil mit dem Portalsystem mitbewegbar.
Damit wird eine hohe Flexibilität beim Erzielen beliebiger räumlicher Bahn
kurven der Schußfäden bei Fadengelegen berücksichtigt, so daß die Fäden
so im Fadengelege ablegbar sind, daß sie kraftflußgerecht den späteren
Belastungsbedingungen im Einsatz des jeweiligen Composite-Bauteils gerecht
werden.
Vorzugsweise können Stehfäden, welche auch als 0°-Fäden bezeichnet
werden, oder sonstige Inlays, wie z. B. Folien, Schäume, Textilien, beliebig
zwischen die Fadenlagen eingearbeitet werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung
werden nun anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die
Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der
Erfindung in Gesamtanordnung; und
Fig. 2 eine Detailansicht des Fadenvorlegesystems.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfin
dung dargestellt. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung umfaßt ein Portal
system 5, welches auf einen Maschinenrahmen 4 montiert ist. Seitlich zu
dem Portalsystem 5 ist ein Spulengatter angeordnet, in welchem eine zu
mindest der Anzahl der Schußfäden entsprechende Anzahl von Spulen aufge
nommen ist, von welchen die einzelnen Schußfäden abgezogen und den am
Portalsystem 5 jeweils angeordneten Fadenlegern 2 zugeführt werden. Dar
überhinaus werden von einer Fadenzufuhreinrichtung 7 Fäden parallel und in
der dem Portalsystem entsprechenden Breite des Fadengeleges oder in
variablen Breiten über entsprechende Umlenkwalzen dem Fadengelege zu
geführt. In Förderrichtung am Ende des eigentlichen Portalsystems 5 ist
gestrichelt eine Fixiereinrichtung vorgesehen, mittels welcher die einzelnen
Lagen so miteinander zumindest vorfixiert werden, daß die Fäden der
einzelnen Lagen ihre Lage nicht mehr verändern können. Dies kann bei
spielsweise durch eine Wirk- oder Näheinrichtung sowie eine Kunststoffixier
einrichtung (z. B. Kalander, Doppelbandpresse) erfolgen, mittels welcher die
einzelnen Lagen bzw. die einzelnen Fäden der einzelnen Lagen zueinander
fixiert werden. Das fertige Fadengelege 1 besteht aus mehreren Fadenlagen
3 unterschiedlicher Richtungen, wobei eine Querrichtung, eine Längsrichtung
und eine Diagonalrichtung dargestellt ist.
Auf den Maschinenrahmen 4 sind Zahnstangen 9 in Längsrichtung des
Portalsystems 5, d. h. in x-Richtung montiert. Angetriebene Laufwagen, die
das Linearsystem für die Querrichtung zur Förderrichtung des Fadengeleges,
d. h. der y-Richtung, tragen, bewegen sich auf dem Maschinenrahmen 4. An
diesem Laufwagen, mittels welchem die y-Richtung für den Schußladenein
trag erzielt wird, ist ein weiterer Schlitten montiert, der mit solchen An
triebskomponenten versehen ist, daß er in der Lage ist, eine z-Bewegung
auszuführen. Unter z-Bewegung wird eine Bewegung in Richtung der Dicke
des Fadengeleges 1 verstanden. Damit ist es möglich, insbesondere bei
dicken Fadengelegen 1, den Schußfaden auch in Richtung der Dicke ab
zulegen, so daß allen Anforderungen bezüglich der späteren Belastungen des
Bauteils in seinem Einsatz im Hinblick auf ein kraftflußgerechtes Ablegen
der Schußfäden entsprochen werden kann. Durch eine entsprechende Super
position der Bewegungen in die x-, y- und z-Richtung können somit von
jedem einzelnen Portalsystem, wobei über die Gesamtlänge auf dem Maschi
nenrahmen mehrere einzelne Portalsysteme angeordnet sein können, beliebige
Raumkurven des jeweiligen Fadenlegers 2 realisiert werden. Jedes der auf
den Maschinenrahmen aufgesetzten Portalsysteme kann jeden beliebigen
Winkel und jede beliebige Bahnkurve für den Schußladen im Raum erzeu
gen. Die komplette Versatzmechanik 12 kann dabei mobil mit dem Portal
system mitbewegt werden. Dadurch wird eine extrem hohe Flexibilität hin
sichtlich der Erzeugung anforderungsgerechter Fadengelege, d. h. vorkon
fektionierter Fadengelege erzeugt.
Mit dem beschriebenen erfindungsgemäßen kompletten Portalsystem kann eine
hohe Reproduzierbarkeit bei der Herstellung der Fadengelege erreicht wer
den. Darüberhinaus werden die Umrüstzeiten bei der Einrichtung der Anlage,
wenn von einer Fadengelegeart bzw. von einem Fadengelegematerial auf eine
andere Fadengelegeart bzw. auf ein anderes Fadengelegematerial umgerüstet
werden soll, durch entsprechende Steuerungs-Software drastisch reduziert. Da
die Antriebe der Versatzmechanik nicht hydraulisch erfolgen, kann die
Gefahr der Ölverschmutzung der Fadengelege mittels der erfindungsgemäßen
Portallösung vermieden werden.
Fig. 2 zeigt eine Detailansicht des Fadenlegers. Der Fadenleger 2, welcher
auch als Fadenvorlegesystem bezeichnet werden kann, ist an einem Querpor
talträger des Portalsystems 5 dreidimensional bewegbar angeordnet. Dieser
Querportalträger ist vom Maschinenrahmen 4 aufgenommen, auf welchem der
Querportalträger mit einem nicht dargestellten Zahnrad in die längs des
Maschinenrahmens 4 des Portalsystems 5 angeordnete Zahnstange 9 eingreift.
Ebenfalls am Maschinenrahmen angeordnet ist eine Schiene, welche die zur
Lagefixierung der Fäden 10 dienenden Haken 11 trägt. Oberhalb der Zahn
stange 9 ist schematisch der Bewegungsablauf für den Fadenleger 2 aus
einer Ausgangsposition bis zu einer mit gekennzeichneten Position
dargestellt.
Die erste Bewegung des Fadenlegers 2 von der Position zur Position
erfolgt in y-Richtung. Von dort erfolgt eine Bewegung in z-Richtung zur
Position . Von der Position wird der Fadenleger 2 in x-Richtung bis
zur Position bewegt (Versatzbewegung). Von der Position wird der
Fadenleger 2 in z-Richtung zur Position angehoben. Von der Position
wird der Fadenleger 2 dann wieder in die der Position 1 entsprechenden
Ausgangsposition geführt, wobei diese Ausgangsposition von der ursprüng
lichen Ausgangsposition um die Strecke Δx, d. h. die Bewegung des Fadenle
gers in x-Richtung, entfernt ist. Somit wird deutlich, daß der Fadenleger 2
in sämtliche Richtungen durch Superposition der drei Grundbewegungsrichtun
gen in die x-, y- und z-Richtung ablegbar ist. Die prinzipielle Darstellung
des Bewegungsablaufs von der Position zur Position veranschaulicht den
Ablauf des Fadenlegers 2, um die Fadenschar in die Nadeltransportkette 11
zu legen.
Des weiteren ist in Fig. 2 gezeigt, daß ein Versatzrechen 12 am Querpor
talträger angebracht ist. Ein solcher Versatzrechen 12 wird bei Bewegung
des Querträgers mitbewegt. Bei Einrichtungen des Standes der Technik ist
dagegen dieser Versatzrechen ortsfest angebracht.