DE19728954C1 - Saccharid-Konjugate, diese enthaltende pharmazeutische Mittel, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung - Google Patents
Saccharid-Konjugate, diese enthaltende pharmazeutische Mittel, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre VerwendungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft den in den Patentansprüchen gekennzeichneten Gegen
stand, das heißt Konjugate bestehend aus einem aminogruppen-enthaltenden
Polymeren, Metallion(en) enthaltenden signalgebenden Gruppe(n) und Mono-
oder Oligosacchariden sowie gegebenenfalls Kationen anorganischer und/oder
organischer Basen, Aminosäuren oder Aminosäureamide, diese Verbindungen
enthaltende pharmazeutische Mittel, ihre Verwendung in der Diagnostik sowie
Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und Mittel.
Lymphknotenmetastasen werden in ca. 50-70% der Patienten mit malignen
Tumoren gefunden (Elke, M. Lymphknotenerkrankungen. In: W. Frommhold, H.-
S. Stender and P. Thurn (eds.), Radiologische Diagnostik in Klinik und Praxis,
7th edition, Vol. IV, pp. 475-512, Stuttgart-New York: Georg Thieme Verlag,
1984). Die Beteiligung von Lymphknoten an einer malignen Erkrankung hat be
deutenden Einfluß auf die einzuleitenden Therapiemaßnahmen. Die möglichst
frühe und möglichst genaue Diagnose eines Lymphknotenbefalls ist daher für
den Patienten von größter Bedeutung.
Die kontrastmittelunterstützte Lymphographie hat in der medizinischen Praxis
jedoch bisher nur unbefriedigende Ergebnisse geliefert. Röntgenuntersuchun
gen mit iodierten Ölen, z. B. mit iodierten Fettsäureestern des Mohnöls, zeigen
einerseits zwar gute Speicherfähigkeiten in den Lymphknoten und eine brauch
bare Kontrastwirkung, sind aber andererseits aufgrund ihrer bekannten Neben
wirkungen (Keinert, K., Köhler, K., and Platzbecker, H., Komplikationen und
Kontraindikationen. In: M. Lüning, M. Wiljasalo, and H. Weissleder (eds.), Lym
phographie bei malignen Tumoren, pp. 40-50. Stuttgart: Georg Thieme Verlag,
1976) weder allgemein noch problemlos anwendbar. Sie können, insbesondere
bei zu schneller Applikation, im Hinblick auf die leichte Verletzlichkeit der
Lymphgefäße Läsionen begünstigen. Eine Reihe von Nachteilen sind im Öl
charakter dieser Kontrastmittel begründet. Da die Suspendierung des Öls erst
im Blut erfolgt, ist die Größe der Öltröpfchen nicht im voraus bestimmbar. Fallen
die Öltröpfchen zu groß aus, sind häufig Mikroembolien, z. B. in der Lunge, un
vermeidbar. Da die Aufnahme der großen Öltröpfchen aus dem interstitiellen
Raum in die Lymphkapillaren kaum möglich ist, gelingt eine Darstellung der
Lymphgefäße und Lymphknoten, beispielsweise nach subkutaner oder intra
parenchymatöser Injektion, nur in Ausnahmefällen.
Der letztgenannte Nachteil ist nur durch endolymphatische Applikation zu
überwinden, wobei jedoch eine ebenfalls nicht komplikationslose vorherige
Farbstoffmarkierung und operative Freilegung der Lymphgefäße unter Lokal
anästhesie in Kauf genommen werden muß. Ein weiterer Nachteil ist darin zu
sehen, daß die Kontrastmittel auf Basis iodierter Öle nach erfolgter Applikation
nur sehr langsam wieder ausgeschieden werden. In Abhängigkeit von der Zube
reitungsform beträgt die Ausscheidungszeit Wochen bis Monate.
Durch Emulgieren der iodierten Öle hat man versucht, die aufgezeigten Nach
teile zu überwinden. Dadurch wurde erreicht, die Viskosität und Tröpfchengröße
zu verringern. Auf diese Weise konnte die Kapillarpassage verbessert und bei
Stabilität der Emulsion das Embolisationsrisiko gesenkt werden. Diese Teil
erfolge konnten jedoch nur durch andere Nachteile erkauft werden. Beispiels
weise genannt seien in diesem Zusammenhang die effektive Reduktion des
Iodgehalts pro ml Kontrastmittel und damit verbunden unausbleiblicher Kon
trastverlust, größere Lokaltoxizität am Lymphknoten, hepatotoxische Effekte
und histologisch nachweisbare Fremdkörperreaktion, die durch beigefügte
Emulgatoren verstärkt werden.
Alle Kontrastmittel auf Basis iodierter Öle sind wenig stabil und aufgrund der
dargestellten Nebenwirkungen nur begrenzt anwendbar. Auch die in der EP 0
022 056 als Lymphographika vorgeschlagenen Derivate der triiodierten 5-
Aminoisophthalsäure haben in der medizinischen Praxis die in sie gesetzten
Erwartungen nicht erfüllt, weil sie nach Applikation wieder aus dem Lymphge
fäßsystem hinausdiffundieren. Aufgrund ihrer mangelhaften Speicherfähigkeit in
den Lymphknoten sind diese wässrigen Zubereitungsformen bestenfalls be
grenzt für die periphere Lymphographie geeignet.
Wasserlösliche iodierte Röntgenkontrastmittel wie Iotrolan (Isovist®) haben für
die Darstellung des lymphatischen Systems nur einen eingeschränkten Anwen
dungsbereich. Mittels Infusion in den interstitiellen Raum (intrakutan, subkutan
bzw. intramuskulär) werden ebenfalls nur die im Einzugsbereich der Infusions
stelle befindlichen Lymphgefäße bzw. -knoten kontrastreich dargestellt. Die
hochwasserlöslichen, niedermolekularen Substanzen diffundieren anschließend
aus den Lymphgefäßen in das Interstitium. Dieser Nachteil kann auch nicht
durch die empfindliche Methode der Computertomographie kompensiert wer
den.
In der Nuklearmedizin werden radioaktive 99mTc-Tracer für die indirekte Lymph
knoten-Darstellung eingesetzt. Neben der limitierten räumlichen Auflösung gel
ten auch hier die Nachteile, daß nur die die Injektionsstelle versorgenden
Lymphbahnen dargestellt werden.
Als Lymphographika für die Kernresonanztomographie sind auch superpara
magnetische Eisenoxidpartikel, z. B. AMI-227, vorgeschlagen worden
(Guimaraes, R., Clement, O., Bittoun, J., Carnot, f., and Frija, G. MR lympho
graphy with superparamagnetic iron nanoparticles in rats: pathologic basis for
contrast enhancement. Am. J. Roentgenol., 162, 201-207, 1994). Die bisher am
Tier gewonnenen Untersuchungsergebnisse weisen jedoch auf eine unbefriedi
gende Bildgebung trotz hoher Dosierung der Partikel hin.
Verschiedene als Lymphographika vorgeschlagene Verbindungen (Hanka, L. et
al., Radiology 1996, 198, 365-370) zeigen eine derartige Tierspezifität (Ratte vs.
Meerschweinchen und Kaninchen), daß ihre Weiterentwicklung eingestellt wer
den mußte.
Es bestand daher weiterhin die Aufgabe, Verbindungen zur Verfügung zu stel
len, die sich nach parenteraler Applikation im Lymphgewebe anreichern und die
oben genannten Nachteile nicht besitzen, z. B. gegenüber den bekannten
Strukturen einen günstigeren Sicherheitsabstand zwischen diagnostischer und
letaler Dosis ("margin of safety") aufweisen. Diese Aufgabe wird durch die vor
liegende Erfindung gelöst.
Es wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen Konjugate bestehend aus ei
nem aminogruppen-enthaltenden Polymeren, Metallion(en) enthaltenden si
gnalgebenden Gruppe(n) und Mono- oder Oligosaccharide sowie gegebenen
falls Kationen anorganischer und/oder organischer Basen, Aminosäuren oder
Aminosäureamide sich überraschenderweise hervorragend zur Herstellung von
NMR-Diagnostika, insbesondere für die Lymphographie eignen.
So weisen sie überraschenderweise folgende Vorteile auf:
- - eine für eine gute Bildgebung ausreichende Anreicherung im Lymph system,
- - eine hohe Verträglichkeit (LD50),
- - eine geringe Ausscheidungszeit (sie werden in der Regel innerhalb von 14 Tagen zu mehr als 98% aus dem Körper ausgeschieden),
- - ihre hohe Relaxivität erlaubt es, sie in geringer Dosierung zu applizieren,
- - sie ermöglichen oft sogar eine morphologische Differenzierung des Lymphknotengewebes,
- - sie zeigen keine abweichenden Tierspezifitäten.
Die erfindungsgemäßen Konjugate lassen sich durch die allgemeine Formel I
beschreiben:
P (K)m (L-Z)n (I),
worin
P für ein k Aminogruppen - von denen (n + m) jeweils um ein Wasserstoff
atom vermindert sind - enthaltendes Polymer, wobei (n + m) ≦ k sein soll,
n und m jeweils für die ganzen Zahlen 1-149,
k für die Zahlen 12 bis 150,
K für eine Metallion(en) enthaltende signalgebende Gruppe,
L für einen Linker und
Z für ein um eine Hydroxylgruppe vermindertes Mono- oder Oligosaccharid stehen.
n und m jeweils für die ganzen Zahlen 1-149,
k für die Zahlen 12 bis 150,
K für eine Metallion(en) enthaltende signalgebende Gruppe,
L für einen Linker und
Z für ein um eine Hydroxylgruppe vermindertes Mono- oder Oligosaccharid stehen.
Das für P stehende, k Aminogruppen enthaltende, von denen (n + m) jeweils
um ein Wasserstoffatom vermindert sind, Polymer ist ein Dendrimer (z. B.
WO 96/01655, EP 0271180), Polylysin (z. B. EP 0331616), Polypeptid, Poly
alkylamin, Poly[N-(2-aminoethyl)]methacrylamid (z. B. US-5,364,613) oder Poly
saccharid (z. B. EP 0535668). Bevorzugt ist die Summe (n + m) der signalge
benden Gruppen (K) und der über L gebundenen jeweils um eine Hydroxyl
gruppe verminderten Mono- oder Polysaccharide (Z) gleich der Anzahl k der im
Polymeren enthaltenen Aminogruppen, d. h. es liegt eine vollständige Besetzung
der in P enthaltenen Aminogruppen vor. Die Polymere enthalten bevorzugt 12,
24, 32, 36, 40, 48, 64 oder 80 Aminogruppen, von denen z. B. 3, 4, 6, 7, 8, 11,
13, 14, 16, 18, 19, 21, 47 an signalgebende Gruppen K und z. B. 9, 8, 18, 17,
16, 13, 11, 10, 20, 6, 29, 27, 33 an über L gebundene jeweils um eine Hy
droxylgruppe verminderte Mono- oder Polysaccharide Z gebunden sind.
Bei einer Unterbesetzung der Aminogruppen ist die Summe (n + m) bevorzugt ≧
k - 4.
Die signalgebende Gruppe K ist ein Chelatkomplex bestehend aus einem Rest
der allgemeinen Formel II, III, IV, V oder VI.
worin
R1 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Metallionen äquivalent der Elemente der Odnungszahlen 20-32, 37-39, 42-44, 49 oder 57-83,
R2 ein Wasserstoffatom, einen geradkettigen oder verzweigten C1-C7- Alkylrest, einen Phenyl- oder Benzylrest,
R1 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Metallionen äquivalent der Elemente der Odnungszahlen 20-32, 37-39, 42-44, 49 oder 57-83,
R2 ein Wasserstoffatom, einen geradkettigen oder verzweigten C1-C7- Alkylrest, einen Phenyl- oder Benzylrest,
mit
o in der Bedeutung der Zahlen 0-10,
p und I jeweils in der Bedeutung der Ziffern 0 oder 1, mit der Maßgabe, daß p nur dann für die Ziffer 1 steht, wenn I die Ziffer 1 bedeutet,
T1 eine -NHCS- oder -CO-gruppe,
U eine -CHR3-CONR3-M1- oder -CH2-CH(OH)-M2-gruppe mit R3 unabhängig voneinander in der Bedeutung von R2 oder der Gruppe -CH2-(CH2)o- COOH und M1 und M2 jeweils in der Bedeutung eines Phenylenrestes oder einer geradkettigen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C20- Alkylenkette, die gegebenenfalls substituiert ist durch 1-5 (CH2)o-COOH, 1-5 OR2-reste oder 1-8 Sauerstoffatome, 1-2-NH-, 1-2-C(=NH)-, 1-5- CONR3-, 1-5-NR3CO-, 1-2 Phenylen- oder 1-2 Phenylenoxygruppen ent hält, bedeuten, mit der Maßgabe, daß mindestens zwei der Rest R1 für Metallionenäquivalente der Elemente der oben genannten Ordnungszahlen stehen.
o in der Bedeutung der Zahlen 0-10,
p und I jeweils in der Bedeutung der Ziffern 0 oder 1, mit der Maßgabe, daß p nur dann für die Ziffer 1 steht, wenn I die Ziffer 1 bedeutet,
T1 eine -NHCS- oder -CO-gruppe,
U eine -CHR3-CONR3-M1- oder -CH2-CH(OH)-M2-gruppe mit R3 unabhängig voneinander in der Bedeutung von R2 oder der Gruppe -CH2-(CH2)o- COOH und M1 und M2 jeweils in der Bedeutung eines Phenylenrestes oder einer geradkettigen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C20- Alkylenkette, die gegebenenfalls substituiert ist durch 1-5 (CH2)o-COOH, 1-5 OR2-reste oder 1-8 Sauerstoffatome, 1-2-NH-, 1-2-C(=NH)-, 1-5- CONR3-, 1-5-NR3CO-, 1-2 Phenylen- oder 1-2 Phenylenoxygruppen ent hält, bedeuten, mit der Maßgabe, daß mindestens zwei der Rest R1 für Metallionenäquivalente der Elemente der oben genannten Ordnungszahlen stehen.
Ist die erfindungsgemäße Verbindung zur Anwendung in der NMR-Diagnostik
bestimmt, so muß das Metallion der signalgebenden Gruppe paramagnetisch
sein. Dies sind insbesondere die zwei- und dreiwertigen Ionen der Elemente der
Ordnungszahlen 21-29, 42, 44 und 58-70. Geeignete Ionen sind beispiels
weise das Chrom(III)-, Eisen(II)-, Kobalt(II)-, Nickel(II)-, Kupfer(II)-, Praseo
dym(III)-, Neodym(III)-, Samarium(III)- und Ytterbium(III)-ion. Wegen ihres star
ken magnetischen Moments sind besonders bevorzugt Gadolini
um(III)-, Terbium(III)-, Dysprosium(III)-, Holmium(III)-, Erbium(III)-, Eisen(III)-
und Mangan(II)-ionen.
Für die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen in der Nuklear
medizin muß das Metallion radioaktiv sein. Geeignet sind zum Beispiel Radio
isotope der Elemente Kupfer, Kobalt, Gallium, Germanium, Yttrium, Strontium,
Technetium, Indium, Ytterbium, Gadolinium, Samarium, Iridium, Rhenium und
Bismut; bevorzugt sind Technetium, Gallium, Indium und Rhenium.
Ist die erfindungsgemäße Verbindung zur Anwendung in der Röntgen-Diagno
stik bestimmt, so leitet sich das Metallion vorzugsweise von einem Element hö
herer Ordnungszahl ab, um eine ausreichende Absorption der Röntgenstrahlen
zu erzielen. Es wurde gefunden, daß zu diesem Zweck diagnostische Mittel, die
ein physiologisch verträgliches Komplexsalz mit Metallionen von Elementen der
Ordnungszahlen 25 und 26 sowie 57-83 enthalten, geeignet sind.
Bevorzugt sind Mangan(II)-, Eisen (II)-, Eisen(III)-, Praseodym(III)-, Neo
dym(III)-, Samarium(III)-, Gadolinium(III)-, Ytterbium(III)- oder Bismut(III)-ionen,
insbesondere Dysprosium(III)-ionen.
In R1 gegebenenfalls vorhandene acide Wasserstoffatome, das heißt diejeni
gen, die nicht durch das Zentralion substituiert worden sind, können gegebe
nenfalls ganz oder teilweise durch Kationen anorganischer und/oder organi
scher Basen oder Aminosäuren oder Aminosäureamide ersetzt sein.
Geeignete anorganische Kationen sind beispielsweise das Lithiumion, das
Kaliumion, das Calciumion und insbesondere das Natriumion. Geeignete Kat
ionen organischer Basen sind unter anderem solche von primären, sekundären
oder tertiären Aminen, wie zum Beispiel Ethanolamin, Diethanolamin, Morpho
lin, Glucamin, N,N-Dimethylglucamin und insbesondere N-Methylglucamin. Ge
eignete Kationen von Aminosäuren sind beispielsweise die des Lysins, des Ar
ginins und des Ornithins sowie die Amide ansonsten saurer oder neutraler
Aminosäuren.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen, die ein Molekulargewicht von 5.000-
200.000 D, vorzugsweise 15.000-60.000 D, besitzen, weisen die eingangs ge
schilderten gewünschten Eigenschaften auf. Sie enthalten die für ihre Verwen
dung benötigte große Anzahl von Metallionen im Komplex stabil gebunden.
Sie reichern sich im Lymphsystem an, erlauben Aussagen über die Perfusion
von Geweben, geben die Möglichkeit, das Blutvolumen in Geweben zu bestim
men und die Relaxationszeiten bzw. Densitäten des Blutes selektiv zu verkür
zen. Solche physiologischen Informationen sind nicht durch den Einsatz von
extrazellulären Kontrastmitteln, wie z. B. Gd-DTPA [Magnevist®], zu erhalten.
Aus diesen Gesichtspunkten ergeben sich auch die Einsatzgebiete bei den mo
dernen bildgebenden Verfahren Kernspintomographie und Computertomogra
phie: spezifischere Diagnose von metastasierenden, insbesondere malignen
Tumoren und frühe Therapiekontrolle bei zytostatischer, antiphlogistischer oder
vasodilatativer Therapie.
Die erfindungsgemäßen Saccharid-Polymer-Komplexe eignen sich hervorra
gend für die interstitielle und besonders für die i. v. Lymphographie.
Als weitere Vorteile gegenüber extrazellulären Kontrastmitteln, wie z. B. Gd-
DTPA [Magnevist®], muß die höhere Effektivität als Kontrastmittel für die Kern
spintomographie (höhere Relaxivität) hervorgehoben werden, was zu einer
deutlichen Reduktion der diagnostisch notwendigen Dosis führt. Gleichzeitig
können die erfindungsgemäßen Kontrastmittel als Lösungen isoosmolar zum
Blut formuliert werden und verringern dadurch die osmotische Belastung des
Körpers, was sich in einer verringerten Toxizität der Substanz (höhere toxische
Schwelle) niederschlägt. Geringere Dosen und höhere toxische Schwelle führen
zu einer signifikanten Erhöhung der Sicherheit von Kontrastmittelanwendungen
bei modernen bildgebenden Verfahren.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß nunmehr Kom
plexe mit hydrophilen oder lipophilen, makrocyclischen oder offenkettigen, nie
dermolekularen oder hochmolekularen Liganden zugänglich geworden sind.
Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, Verträglichkeit und Pharmakokinetik die
ser Polymer-Komplexe durch chemische Substitution zu steuern.
Bevorzugte Substituenten für R2 sind das Wasserstoffatom, die Methyl-, Iso
propyl-, Phenyl- und Benzylgruppe. Als für V stehende bevorzugte Gruppen
seien beispielhaft genannt die CH2C6H4-, CH2-O-C6H4-, (CH2)4-, (CH2)6- und
(CH2)10-Gruppe, wobei die C6H4-gruppe an T1 gebunden ist.
Bevorzugte Substituenten für R3 sind das Wasserstoffatom, die Methyl-,
CH2COOH- und (CH2)2COOH-Gruppe.
Als Gruppen M1 seien beispielhaft genannt
wobei α die Verknüpfungsstelle an den Rest -CONR3 und β die Verknüpfungs
stelle an T1 angibt.
Bevorzugt sind die Gruppen:
Als Gruppen M2 seien beispielhaft genannt:
wobei α die Verknüpfungsstelle an den Rest -CH(OH)- und β die Verknüpfungs
stelle an T1 angibt.
Bevorzugt sind die Gruppen:
Besonders bevorzugt ist die Gruppe:
Als Gruppen Z seien für die Monosaccharide die jeweils um eine Hydroxylgrup
pe verminderten Hexosen, Pentosen und N-Acetyl-neuraminsäure, die jeweils in
der Pyranose- oder Furanose-Form vorliegen, sowie deren Derivate genannt.
Bevorzugt sind Hexosen, die in der Pyranose-Form vorliegen, wie z. B. D-Ga
lactose, D-Mannose, D-Glucose, L-Fucose, Galactose-6-sulfat, Mannose-6-sul
fat, D-Glucosamin-6-sulfat, D-Glucosamin-3,4,6-trisulfat und N-Acetyl
glucosamin. Als bevorzugte Monosaccharide seien beispielhaft die N-Acetyl-2-
amino-2-deoxy-D-glucose, -D-Galactose und D-Mannose, die 6-Deoxy-L-Ga
lactose sowie N-Acetyl-neuraminsäure aufgeführt. Steht Z für Oligosaccharide,
so können diese linear oder verzweigt aus den oben genannten Monosacchari
den aufgebaut sein, wobei die Verknüpfung terminal oder innerhalb der Kette
erfolgt sein kann. Als Oligosaccharide seien beispielhaft genannt: Sialyl-Lewisx
(s. z. B. H. Ohmoto et al, J. Med. Chem. 1996, 39, 1339); Desoxy-Sialyl-Lewisx
(s. z. B. W. Stahl et al, Angew. Chemie 1994, 106, 2186); Sialyl-Lex (s. z. B. W.
Stahl, J. prak. Chemie 1995, 337, 441); Gentiobiose (Fluka Chemie AG,
Schweiz); Lactose; Maltose; Lactulose (Fluka Chemie AG, Schweiz); LactNAc;
N,N',N"-Triacetylchitotriose; Gal(1 4)Gal, N,N'-Diacetylchitobiose;
N,N',N",N'''-Tetraacetylchitotetraose; Maltotriose; Digalacturonsäure; Trigalactu
ronsäure (Carbohydrates International AB, Schweden).
Bevorzugt erfolgt die Bindung des Polymeren (über den Linker L) an die Mono-
oder Polysaccharide über die C-2-Position, besonders bevorzugt über die C-1-
Position der Zucker.
Der Linker L, über den die jeweils um eine Hydroxylgruppe verminderten Mono-
oder Oligosacchaide an P gebunden sind, wird durch die Gruppe T2-M3-X be
schrieben, wobei M3 für eine direkte Bindung steht oder die für M1 angegebene
Bedeutung hat, T2 für eine -NHCS-, -C(=NH)-, -CH2- oder CO-gruppe steht und
an P bindet, X für NH, CO, O und S steht und an Z bindet. Als M3 seien bei
spielsweise die Gruppen
genannt, wobei γ die Verknüpfungsstelle an X und δ die Verknüpfungsstelle an
T2 angibt.
Bevorzugt steht M3 für eine direkte Bindung und für die Gruppen
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Konjugate der allgemeinen Formel I
erfolgt in an sich bekannter Weise, daß
- a) ein Polymer-Komplex(bildner)-Konjugat der allgemeinen Formel VII
P(K')m (VII),
worin
K' für einen Rest der allgemeinen Formel II', III', IV', V' oder VI'
worin
R1' unabhängig voneinander für ein Wasserstoffatom, eine Säureschutzgruppe oder ein Metallionenäquivalent der Elemente der Ordnungszahlen 20-29, 39, 42, 44 oder 57-83 steht und
R2, V, o, p, T1 und U die oben genannte Bedeutung haben, mit n' Mono- oder Oligosacchariden der allgemeinen Formel VIII
L*-Z' (VIII),
worin
n' = 1-3 n,
Z' die für Z genannte Bedeutung hat, wobei jedoch die in Z gegebenenfalls enthaltenen Carboxy-, Amino- und Hydroxygruppen gegebenenfalls ge schützt sind,
L* für eine Gruppe T2'-M3'-X mit
T2' in der Bedeutung von -NCS, -C(=NH)OCH3, -CHO, einer -CO-Fg-gruppe
wobei
Fg für -Cl, -F, -OH,
-N3'-O-CO-R4 mit R4 in der Bedeutung einer geradkettigen oder verzweigten C1-C7-Alkylkette,
M3' die für M3 angegebene Bedeutung hat, wobei jedoch die in M3 gegebenen falls enthaltenen Carboxygruppen gegebenenfalls geschützt sind, und
X für NH, CO, O und S steht,
oder - b) ein Polymersaccharid-Konjugat der allgemeinen Formel IX
P(L'-Z')n (IX),
worin
L' die für L genannte Bedeutung hat, wobei jedoch die in L gegebenenfalls enthaltenen Carboxygruppen gegebenenfalls geschützt sind und
P, Z' und n die oben genannte Bedeutung haben, mit m' Komplexen oder Komplexbildnern K*, wobei m' = 1-3 m ist und K* für Verbindungen der allgemeinen Formeln
worin
R1', R2, V, U und Fg die oben genannte Bedeutung haben, und
T1' für -NCS, -CO-Fg, -C(=NH)OCH3 oder -CHO steht oder - c) ein Polymer der allgemeinen Formel X
P-(H)k (X),
worin
P und k die oben angegebenen Bedeutungen haben, in einer Eintopfreaktion mit n' Mono- oder Oligosacchariden der allgemeinen Formel VIII
L*-Z' (VIII),
worin
n', L* und Z' die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit m' Komplexen oder Komplexbildnern K*, wobei K* für Verbindungen der allgemeinen For meln
worin m', R1'
, R2
, V, T1'
, und Fg die oben genannte Bedeutung haben, umge
setzt wird, wobei die gegebenenfalls notwendige Metallioneneinführung vor oder
nach der gegebenenfalls notwendigen Abspaltung der Schutzgruppen erfolgt,
mit der Maßgabe, daß, falls R1'
für Schutzgruppen steht, diese vor der Metall
ioneneinführung abzuspalten sind.
Falls R1' für eine Säureschutzgruppe steht bzw. falls die in L', M3' und Z' enthal
tenen Caboxygruppen geschützt sind, kommen niedere Alkyl-, Aryl- und
Aralkylgruppen, beispielsweise die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl-, Phenyl-, Ben
zyl-, Diphenylmethyl-, Triphenylmethyl-, bis-(p-Nitrophenyl)-methylgruppe, sowie
Trialkylsilylgruppen in Frage.
Die gegebenenfalls gewünschte Abspaltung der Schutzgruppen erfolgt nach
den dem Fachmann bekannten Verfahren (s. z. B. E. Wünsch, Methoden der
Org. Chemie, Houben-Weyl, Bd XV/1, 4. Auflage 1974, S. 315), beispielsweise
durch Hydrolyse, Hydrogenolyse, alkalische Verseifung der Ester mit Alkali in
wäßrig-alkoholischer Lösung bei Temperaturen von 0°C bis 50°C, saure Ver
seifung mit Mineralsäuren oder im Fall von tert.-Butylestern mit Hilfe von Tri
fluoressigsäure.
Als Hydroxyschutzgruppen kommen z. B. die Benzyl-, 4-Methoxybenzyl-, 4-Ni
trobenzyl-, Trityl-, Diphenylmethyl-, Trimethylsilyl-, Dimethyl-t-butyl-silyl-, Di
phenyl-t-butysilylgruppe in Frage. Als Schutzgruppe für die 1-OH-Gruppe der
Mono- und/oder Oligosaccharide ist auch die Methylgruppe geeignet.
Die Hydroxygruppen können auch z. B. als THP-Ether, Alkylether, α-Al
koxyethylether, MEM- und MOM-Ether oder als Ester mit aromatischen oder ali
phatischen Carbonsäuren, wie z. B. Essigsäure und Chloressigsäure, Benzoe
säure, Levulinsäure oder 2-Chloracetoxymethyl (bzw. ethyl)benzoesäure (GIT
Fachz. Lab. 1996, 46) vorliegen. Im Falle von Polyolen können die Hydroxy
gruppen auch in Form von Ketalen mit z. B. Aceton, Acetaldehyd, Cyclohexanon
oder Benzaldehyd geschützt sein.
Bei gleichzeitigem Vorliegen von Carboxylgruppen können Hydroxygruppen
auch durch intramolekulare Veresterung zu den entsprechenden Lactonen ge
schützt vorliegen.
Die Hydroxyschutzgruppen können nach den dem Fachmann bekannten Litera
turmethoden, z. B. durch Hydrogenolyse, reduktive Spaltung mit Lithi
um/Ammoniak, Säurebehandlung der Ether und Ketale oder Alkalibehandlung
der Ester freigesetzt werden (siehe z. B. "Protective Groups in Organic Synthe
sis", T. W. Greene, John Wiley and Sons 1981).
Als Aminschutzgruppen seien die dem Fachmann geläufigen Benzyloxycar
bonyl-, tertiär-Butoxycarbonyl-, Trifluoracetyl-, Fluorenylmethoxycarbonyl-, Ben
zyl-, Formyl-, 4-Methoxybenzyl-, 2,2,2-Trichlorethoxycarbonyl-, Phthaloyl-, 1,2-
Oxazolin-, Tosyl-, Dithiasuccinoyl-, Allyloxycabonyl-, Sulfat-, Pent-4-encarbonyl-,
2-Chloracetoxymethyl (bzw. -ethyl) benzoyl-, Tetrachlorphthaloyl-, Alkyloxycar
bonyl-gruppen [Th. W. Greene, P. G. M. Wuts, Protective Groups in Organic
Syntheses, 2nd ed, John Wiley and Sons (1991), S. 309-385, E. Meinjohanns
et al, J. Chem. Soc. Pekin Trans 1, 1995, 405; U. Ellensik et al, Carbohydrate
Research 280, 1996, 251; R. Madsen et al, J. Org. Chem. 60, 1995, 7920, R. R.
Schmidt, Tetrahedron Letters 1995, 5343].
Die unter a) angegebene Umsetzung erfolgt nach den dem Fachmann geläufi
gen Methoden wie sie z. B. in P. Erbacher et al, Bioconjugate Chem. 1995, 6,
401; G. Molema et al, J. Med. Chem. 1991, 34, 1137; J. L. Montero et al, Bull.
Soc. Chim. France, 1994, 131, 854; P. Midoux et al, Nucleic Acids Research
1993, 21, 871; M. Andersson et al, Bioconjugate Chem. 1993, 4, 246; R. Roy et
al, Tetrahedron Letters 1995, 36 4377; U. K. Saha et al, J. Chem. Soc. Chem.
Comm. 1995, 2571; C. R. McBroom et al, Methods Enzymol. 1972, 28, 212 be
schrieben werden. Sie wird in Lösungsmitteln wie z. B. Wasser, Methylenchlorid,
Acetonitril, Chloroform, DMSO, Pyridin, Ethanol/Wasser, Ethanol/Acetonitril, Di
oxan, DMF, THF, niedere Alkohole, Tetramethylharnstoff, N-Methylpyrrolidon,
Polyethylenglykole, 12-Dimethoxyethan, Dimethylacetamid, 1,2-Dichlorethan
oder - falls möglich - deren Mischungen mit Wasser bei Temperaturen von -10°
C bis 100°C, bevorzugt 0 bis 50°C, besonders bevorzugt bei Raumtemperatur
innerhalb von 5 Minuten bis 72 Stunden, bevorzugt 1 bis 24 Stunden, beson
ders bevorzugt 1 bis 14 Stunden, gegebenenfalls unter Zusatz einer organi
schen oder anorganischen Base, wie z. B. aromatischen oder aliphatischen
Aminen, Alkali- oder Erdalkali-hydroxiden, -carbonaten oder -hydrogencarbona
ten und quartären Ammoniumhydroxiden durchgeführt. Beispielhaft genannt
seien Triethylamin, Di-isopropyl-N-ethylamin (Hünig-Base), N-Methylmorpholin,
Tributylamin, Tetramethylethylendiamin, Pyridin, Lutedin, 2,4,6-Trimethylpyridin,
4-Dimethylaminopyridin, N-Methylimidazol, Tetramethylguanidin, DBU, Lithium-,
Natrium-, Kalium, Calcium, Magnesium-, Barium-hydroxid, -carbonat, -hydro
gencarbonat. Die Umsetzung kann auch in den dem Fachmann bekannten
Pufferlösungen, vorzugsweise bei pH 8 bis 11, besonders bevorzugt bei pH 8,5
bis 9 erfolgen. Die pH-Wert-Einhaltung erfolgt bevorzugt unter Verwendung ei
nes pH-Staten. Steht T2' für eine CHO-Gruppe so wird eine Kupplung durch
reduktive Aminierung unter Zuhilfenahme eines Reduktionsmittels nach dem
Fachmann bekannten Methoden durchgeführt (J.-P. Sabri et al, Tetrahedron
Letters 1994, 35, 1181; M. D. Bomann et al, J. Org. Chem. 1995, 60, 5995; S.
Bhattacharyya et al, J. Chem. Soz. Pekin Trans. I 1994, 1; O. S. Artyushin et al.,
Ser. Khim 1991, 9, 2154; R. F. Borch et al, JACS 1971, 93 2897). Als Reduk
tionsmittel dienen z. B. Natriumborhydrid, Natriumcyanoborhydrid, Lithiumbor
hydrid, Calciumborhydrid, Pyridin-BH3, Lithiumaluminiumhydrid und Zinkbor
hydrid. Auch eine katalytische Hydrierung an z. B. Palladium oder Nickelkataly
sator ist geeignet.
Steht Fg für eine OH-Gruppe, so kann auch eine in-situ Aktivierung mit den dem
Fachmann bekannten Kupplungs-Reagenzien wie z. B. DCCI, EEDQ, Staab-
Reagenz, BOP, PyBOP, TBTU, TDBTU, HBTU (s. z. B. Fournic-Zaluski et al, J.
Med. Chem. 1996, 39, 2596; Houben-Weyl, Band XV/2, Teil II, 1974; Y. M. An
gell et al, Tetrahedron Letters 1994, 35, 5981; L. A. Carpino et at, J. Chem. Soc.
Commun. 1994, 201; H-O. Kim et al, Tetrahedron Letters 1995, 36, 6013; D.
Papaioannou et al, Tetrahedron Letters, 1995, 36, 5187, G. Stemple et al,
Bioorg. Med. Letters 1996, 6, 55; durchgeführt werden.
Die unter b) angegebene Reaktion des Polymersaccharid-Konjugats der allge
meinen Formel IX mit den Komplexen oder Komplexbildnern K* der allgemeinen
Formel II" bis VII" und II'a erfolgt ebenfalls in an sich bekannter Weise wie z. B.
beschrieben in US-5,135,737, H. Takalo et al, Bioconjugate Chem. 1994, 5
278; EP 0430863; EP 0331616; WO 96/01655; EP 0271 180; US-5,364,613;
WO 95/17451 und WO 96/02669. Sie wird in Lösungsmitteln wie z. B. Wasser,
Methylenchlorid, Acetonitril, Chloroform, DMSO, Pyridin, Ethanol/Wasser,
Ethanol/Acetonitril, Dioxan, DMF, THF, niedere Alkohole, Tetramethylharnstoff,
N-Methylpyrrolidon, Polyethylenglykole, 12-Dimethoxyethan, Dimethylacetamid,
1,2-Dichlorethan oder - falls möglich - deren Mischungen mit Wasser bei Tem
peraturen von -10°C bis 100°C, bevorzugt 0 bis 50°C, besonders bevorzugt
bei Raumtemperaturen innerhalb von 5 Minuten bis 72 Stunden, bevorzugt 1 bis
24 Stunden, besonders bevorzugt 1 bis 14 Stunden, gegebenenfalls unter Zu
satz einer organischen oder anorganischen Base, wie z. B. aromatischen oder
aliphatischen Aminen, Alkali- oder Erdalkali-hydroxiden, -carbonaten oder
-hydrogencarbonaten und quartären Ammoniumhydroxiden durchgeführt. Bei
spielhaft genannt seien Triethylamin, Di-isopropyl-N-ethylamin (Hünig-Base), N-
Methylmorpholin, Tributylamin, Tetramethylethylendiamin, Pyridin, Lutedin,
2,4,6-Trimethylpyridin, 4-Dimethylaminopyridin, N-Methylimidazol, Tetramethyl
guanidin, DBU, Lithium-, Natrium-, Kalium, Calcium-, Magnesium-, Barium-hy
droxid, -carbonat, -hydrogencarbonat. Die Umsetzung kann auch in den dem
Fachmann bekannten Pufferlösungen, vorzugsweise bei pH 8 bis 11, besonders
bevorzugt bei pH 8,5 bis 9 erfolgen. Die pH-Wert-Einhaltung erfolgt bevorzugt
unter Verwendung eines pH-Staten. Steht T2' für eine CHO-Gruppe so wird
eine Kupplung durch reduktive Aminierung unter Zuhilfenahme eines Reduk
tionsmittels nach dem Fachmann bekannten Methoden durchgeführt (J.-P. Sabri
et al, Tetrahedron Letters 1994, 35, 1181; M. D. Bomann et al, 7. Org. Chem.
1995, 60, 5995; S. Bhattacharyya et al, J. Chem. Soz. Pekin Trans. I 1994, 1;
O. S. Artyushin et al., Ser. Khim 1991, 9, 2154; R. F. Borch et al, JACS 1971, 93
2897). Als Reduktionsmittel dienen z. B. Natriumborhydrid, Natriumcyanobor
hydrid, Lithiumborhydrid, Calciumborhydrid, Pyridin-BH3, Lithiumaluminium
hydrid und Zinkborhydrid. Auch eine katalytische Hydrierung ist geeignet.
Die unter a) und b) angegebenen Reaktionen erfolgen vorzugsweise mit einem
Überschuß des aktivierten Saccharids der Formel VIII bzw. des aktivierten
Komplexes bzw. Komplexbildners K*, vorzugsweise mit einem 1,5- bis 3fachen
Überschuß.
Die unter c) angegebene Eintropfreaktion erfolgt unter den unter a) und b) an
geführten Reaktionsbedingungen, indem man ein Polymer der allgemeinen
Formel X mit einem Gemisch aus m' = 1-3 m K* und n' = 1-3 n L*-Z' umsetzt.
Das Besetzungsverhältnis der im Polymer enthaltenen Aminogruppen wird
durch das Verhältnis n' : m' gesteuert.
Die nach den oben angegebenen Umsetzungen a)-c) notwendige bzw. bereits
in K' oder K* erfolgte Metallioneneinführung geschieht in der Weise, wie sie z. B.
in der Deutschen Offenlegungsschrift 34 01 052 offenbart worden ist, indem
man das Metalloxid oder ein Metallsalz (beispielsweise das Nitrat, Acetat, Car
bonat, Chlorid oder Sulfat) des Elements der Ordnungszahlen 20-32, 37-39,
42-44, 49, 57-83 in Wasser und/oder einem niederen Alkohol (wie Methanol,
Ethanol oder Isopropanol) löst oder suspendiert und mit der Lösung oder Sus
pension der äquivalenten Menge des komplexbildenden Liganden umsetzt und
anschließend, falls gewünscht, vorhandene acide Wasserstoffatome der Säure
gruppen durch Kationen von anorganischen und/oder organischen Basen,
Aminosäuren oder Aminosäureamiden substituiert.
Die Neutralisation erfolgt dabei mit Hilfe anorganischer Basen (z. B. Hydroxiden,
Carbonaten oder Bicarbonaten) von z. B. Natrium, Kalium, Lithium, Magnesium
oder Calcium und/oder organischer Basen wie unter anderem primärer, sekun
därer und tertiärer Amine, wie z. B. Ethanolamin, Morpholin, Glucamin, N-Me
thyl- und N,N-Dimethylglucamin, sowie basischer Aminosäuren, wie z. B. Lysin,
Arginin und Ornithin oder von Amiden ursprünglich neutraler oder saurer
Aminosäuren, wie z. B. Hippursäure, Glycinacetamid.
Zur Herstellung der Komplexverbindungen kann man beispielsweise den sauren
Komplexsalzen in wäßriger Lösung oder Suspension so viel der gewünschten
Basen zusetzen, daß der Neutralpunkt erreicht wird. Die erhaltene Lösung kann
anschließend im Vakuum zur Trockne eingeengt werden. Häufig ist es von
Vorteil, die gebildeten Neutralsalze durch Zugabe von mit Wasser mischbaren
Lösungsmitteln, wie z. B. niederen Alkoholen (Methanol, Ethanol, Isopropanol
und andere), niederen Ketonen (Aceton und andere), polaren Ethern
(Tetrahydrofuran, Dioxan, 1,2-Dimethoxyethan und andere) auszufällen und so
leicht zu isolierende und gut zu reinigende Kristallisate zu erhalten. Als beson
ders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die gewünschte Base bereits während der
Komplexbildung der Reaktionsmischung zuzusetzen und dadurch einen Verfah
rensschritt einzusparen.
Enthalten die sauren Komplexverbindungen mehrere freie acide Gruppen, so ist
es oft zweckmäßig, neutrale Mischsalze herzustellen, die sowohl anorganische
als auch organische Kationen als Gegenionen enthalten.
Dies kann beispielsweise geschehen, indem man den komplexbildenden Ligan
den in wäßriger Suspension oder Lösung mit dem Oxid oder Salz des das
Zentralion liefernden Elements und der Hälfte der zur Neutralisation benötigten
Menge einer organischen Base umsetzt, das gebildete Komplexsalz isoliert, es
gewünschtenfalls reinigt und dann zur vollständigen Neutralisation mit der be
nötigten Menge anorganischer Base versetzt. Die Reihenfolge der Basen
zugabe kann auch umgekehrt werden.
Die Reinigung der so erhaltenen Polysaccharid-Konjugate erfolgt, gegebenen
falls nach Einstellung des pH-Wertes durch Zusatz einer Säure oder Base auf
pH 6 bis 8, bevorzugt ca. 7, vorzugsweise durch Ultrafiltration mit Membranen
geeigneter Porengröße (z. B. Amicon-®XM30, Amicon®-YM10, Amicon®-YM3)
oder Gelfiltration an z. B. geeigneten Sephadex®-Gelen.
Im Falle von neutralen Verbindungen ist es häufig von Vorteil, die polymeren
Komplexe über einen Anionenaustauscher, beispielsweise IRA 67 (OH--Form)
und gegebenenfalls zusätzlich über einen Kationenaustauscher, beispielsweise
IRC 50 (H+-Form) zur Abtrennung ionischer Komponenten zu geben.
Die Herstellung der als Ausgangssubstanzen benötigten Polymer-kom
plex(bildner)-Konjugate der allgemeinen Formel VII
P(K')m (VII)
und der Polymersaccharid-Konjugate der allgemeinen Formel IX
P(L'-Z')n (IX)
erfolgt in an sich bekannter Weise, indem man ein Polymer der allgemeinen
Formel X
P-(H)k (X)
mit m' Komplexen oder Komplexbildnern K* der allgemeinen Formeln II"-VI"
und II'a bzw. mit N' aktivierten Mono- oder Oligosacchaiden der allgemeinen
Formel VIII
L*-Z' (VIII)
unter den oben unter a) und b) angegebenen Reaktionsbedingungen umsetzt.
Die Polymere der allgemeinen Formel X können in Form der freien Amine oder
in Form ihrer Salze, z. B. als Hydrochloride, Hydrobromide oder Hydrosulfate
eingesetzt werden. Sie sind literaturbekannt (z. B. Polylysin: EP 0331 616; Den
drimere: WO 96/01655, EP 0271 180, EP 0430863, Polypeptid, Polyallylamin,
Poly[N-(2-aminoethyl)] methacrylamid: US-5,364,613; Polysaccharid: V. D.
Nadkarni et al, Carbohydrate Research 1996, 290, 87, E. A. Yates et al, Carbo
hydrate Research 1996, 294, 15, D. J. Tyrrell et al, TiPS 1995, 16, 198, JP-
Patentschrift 06080705-A).
Die verwendeten Komplexe bzw. Komplexbildner K* sind literaturbekannt oder
analog literaturbekannten Methoden erhältlich:
II" und II'a: s. z. B. EP 263 059,
III": s. z. B. DE 195 07 822, DE 195 80 858, DE 195 07 819
IV": s. z. B. WO 91/14459
V": s. z. B. US-5,053,503, WO 96/02669, WO 96/01655, EP 0430863, EP 255471, US-5,277,895, EP 0232751, US-4,885,363
VI": s. z. B. US-4,923,985
III": s. z. B. DE 195 07 822, DE 195 80 858, DE 195 07 819
IV": s. z. B. WO 91/14459
V": s. z. B. US-5,053,503, WO 96/02669, WO 96/01655, EP 0430863, EP 255471, US-5,277,895, EP 0232751, US-4,885,363
VI": s. z. B. US-4,923,985
Die als Edukte benötigten Mono- und Oligosaccharide der allgemeinen Formel
VIII sind ebenfalls literaturbekannt oder analog literaturbekannten Methoden er
hältlich (s. auch experimentellen Teil): s. z. B. EP 0 128097; A. J. Jonas et al.
Biochem. J. 1990, 268, 41; JP-Patentschrift 04211099; D. H. Buss et al, J.
Chem. Soc. C. 1968, 1457; C. M. Hilditch et al, J. Appl. Phycol. 1991, 3, 345; M.
Monsigny et al, Biol. Cell 1984, 51, 187; E. P. Dubois et al, Bioorganic and Me
dicinal Chemistry Letters 1996, 6, 1387; C. R. McBroom et al, Methods Enzymol.
1972, 28, 212, M. Ponpipom et al, J. Med. Chem. 1981, 24, 1388; J. Haensler et
al, Bioconjugate Chem. 1993, 4, 85; Y. Miura et al, Carbohydrate Research
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108, 359; A. Toepfer et al, Tetrahedron Letters 1995, 36, 9161; U. Sprengard et
al, Angew. Chemie 1995, 107, 1104; D. Zanini et al, Tetrahedron Letters 1995,
36, 7383; R. Roy et al, J. Chem. Commun. 1996, 201; W. Spevak et al, J. Med.
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bohydr. Chem. 1992, 11, 751; T. Sugawara et al, Carbohydrate Research 1992,
230, 117, Y. C. Lee et al, Biochemistry 1976, 15, 3956; Blomberg et al, J. Car
bohydr. Chem. 1992, 11, 751.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen pharmazeutischen Mittel erfolgt eben
falls in an sich bekannter Weise, indem man die erfindungsgemäßen Komplex
verbindungen - gegebenenfalls unter Zugabe der in der Galenik üblichen Zusät
ze - in wäßrigem Medium suspendiert oder löst und anschließend die Suspen
sion oder Lösung gegebenenfalls sterilisiert. Geeignete Zusätze sind beispiels
weise physiologisch unbedenkliche Puffer (wie z. B. Tromethamin), Zusätze von
Komplexbildnern oder schwachen Komplexen (wie zum Beispiel Diethylentria
minpentaessigsäure oder die korrespondierenden Ca-Polysaccharid-Polymer-
Komplexe) oder - falls erforderlich - Elektrolyte wie zum Beispiel Natriumchlorid
oder - falls erforderlich - Antioxidantien wie zum Beispiel Ascorbinsäure.
Sind für die enterale Verabreichung oder andere Zwecke Suspensionen oder
Lösungen der erfindungsgemäßen Mittel in Wasser oder physiologischer Salz
lösung erwünscht, werden sie mit einem oder mehreren in der Galenik üblichen
Hilfsstoff(en) [z. B. Methylcellulose, Lactose, Mannit] und/der Tensid(en) [z. B.
Lecithine, Tween®, Myrj®] und/oder Aromastoff(en) zur Geschmackskorrektur
[z. B. ätherischen Ölen] gemischt.
Prinzipiell ist es auch möglich, die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Mittel
auch ohne Isolierung der Komplexsalze herzustellen. In jedem Fall muß beson
dere Sorgfalt darauf verwendet werden, die Chelatbildung so vorzunehmen, daß
die erfindungsgemäßen Salze und Salzlösungen praktisch frei sind von nicht
komplexierten toxisch wirkenden Metallionen.
Dies kann beispielsweise mit Hilfe von Farbindikatoren wie Xylenolorange durch
Kontrolltitrationen während des Herstellungsprozesses gewährleistet werden.
Die Erfindung betrifft daher auch Verfahren zur Herstellung der Komplexverbin
dungen und ihrer Salze. Als letzte Sicherheit bleibt eine Reinigung des isolierten
Komplexsalzes.
Die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Mittel enthalten vorzugsweise 1 µMol
-1,3 Mol/l des Komplexsalzes und werden in der Regel in Mengen von 0,0001-
5 mMol/kg dosiert. Sie sind zur enteralen und parenteralen Applikation be
stimmt. Die erfindungsgemäßen Komplexverbindungen kommen zur Anwen
dung.
- 1. für die NMR- und Röntgen-Diagnostik in Form ihrer Komplexe mit den Ionen der Elemente mit den Ordnungszahlen 21-29, 39 42, 44 und 57-83;
- 2. für die Radiodiagnostik und Radiotherapie in Form ihrer Komplexe mit den Radioisotopen der Elemente mit den Ordnungszahlen 27, 29, 31, 32, 37-39, 43, 49, 62, 64, 70, 75 und 77.
Die erfindungsgemäßen Mittel erfüllen die vielfältigen Voraussetzungen für die
Eignung als Kontrastmittel für die Kernspintomographie. So sind sie hervorra
gend dazu geeignet, nach oraler oder parenteraler Applikation durch Erhöhung
der Signalintensität das mit Hilfe des Kernspintomographen erhaltene Bild in
seiner Aussagekraft zu verbessern. Ferner zeigen sie die hohe Wirksamkeit, die
notwendig ist, um den Körper mit möglichst geringen Mengen an Fremdstoffen
zu belasten, und die gute Verträglichkeit, die notwendig ist, um den nichtinvasi
ven Charakter der Untersuchungen aufrechtzuerhalten.
Die gute Wasserlöslichkeit und geringe Osmolalität der erfindungsgemäßen
Mittel erlaubt es, hochkonzentrierte Lösungen herzustellen, damit die Volumen
belastung des Kreislaufs in vertretbaren Grenzen zu halten und die Verdünnung
durch die Körperflüssigkeit auszugleichen, das heißt NMR-Diagnostika müssen
100- bis 1000fach besser wasserlöslich sein als für die NMR-Spektroskopie.
Weiterhin weisen die erfindungsgemäßen Mittel nicht nur eine hohe Stabilität in-
vitro auf, sondern auch eine überraschend hohe Stabilität in-vivo, so daß eine
Freigabe oder ein Austausch der in den Komplexen nicht kovalent gebundenen
-an sich giftigen - Ionen innerhalb der Zeit, in der die neuen Kontrastmittel voll
ständig wieder ausgeschieden werden, nur äußerst langsam erfolgt.
Im allgemeinen werden die erfindungsgemäßen Mittel für die Anwendung als
NMR-Diagnostika in Mengen von 0,0001-5 mMol/kg, vorzugsweise 0,005-0,5
mMol/kg, dosiert. Details der Anwendung werden zum Beispiel in H.-J. Wein
mann et al., Am J. of Roentgenology 142, 619 (1984) diskutiert.
Besonders niedrige Dosierungen (unter 1 mg/kg Körpergewicht) von organ
spezifischen NMR-Diagnostika sind zum Beispiel zum Nachweis von Tumoren
und von Herzinfarkt einsetzbar.
Die erfindungsgemäßen Mittel sind aufgrund ihrer günstigen radioaktiven Ei
genschaften und der guten Stabilität der in ihnen enthaltenen Komplexverbin
dungen auch als Radiodiagnostika geeignet. Details ihrer Anwendung und Do
sierung werden z. B. in "Radiotracers for Medical Applications", CRC-Press,
Boca Raton, Florida, beschrieben.
Eine weitere bildgebende Methode mit Radioisotopen ist die Positronen-Emissi
ons-Tomographie, die positronenemittierende Isotope wie z. B. 43Sc, 44Sc,
52Fe, 55Co und 68Ga verwendet (Heiss, W. D.; Phelps, M. E.; Positron Emission
Tomography of Brain, Springer Verlag Berlin, Heidelberg, New York 1983).
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind überraschenderweise auch zur
Differenzierung von malignen und benignen Tumoren in Bereichen ohne Blut-
Hirn-Schranke geeignet. Sie zeichnen sich auch dadurch aus, daß sie vollstän
dig aus dem Körper eliminiert werden und somit gut verträglich sind.
Da sich die erfindungsgemäßen Substanzen in malignen Tumoren anreichern
(keine Diffusion in gesunde Gewebe, aber hohe Durchlässigkeit von Tumor
gefäßen), können sie auch die Strahlentherapie von malignen Tumoren unter
stützen. Diese unterscheidet sich von der entsprechenden Diagnostik nur durch
die Menge und Art des verwendeten Isotops. Ziel ist dabei die Zerstörung von
Tumorzellen durch energiereiche kurzwellige Strahlung mit einer möglichst ge
ringen Reichweite. Hierzu werden Wechselwirkungen der in den Komplexen
enthaltenen Metalle (wie z. B. Eisen oder Gadolinium) mit ionisierenden Strah
lungen (z. B. Röntgenstrahlen) oder mit Neutronenstahlen ausgenutzt. Durch
diesen Effekt wird die lokale Strahlendosis am Ort, wo sich der Metallkomplex
befindet (z. B. in Tumoren) signifikant erhöht. Um die gleiche Strahlendosis im
malignen Gewebe zu erzeugen, kann bei Anwendung solcher Metallkomplexe
die Strahlenbelastung für gesunde Gewebe erheblich reduziert und damit bela
stende Nebenwirkungen für die Patienten vermieden werden. Die erfindungs
gemäßen Metallkomplex-Konjugate eignen sich deshalb auch als radiosensibi
lisierende Substanz bei Strahlentherapie von malignen Tumoren (weiterhin las
sen sich Mössbauer-Effekte oder die Neutroneneinfangtherapie ausnutzen).
Geeignete β-emittierende Ionen sind zum Beispiel 46Sc, 47Sc, 48Sc, 72Ga,
73Ga und 90Y. Geeignete geringe Halbwertzeiten aufweisende α-emittierende
Ionen sind zum Beispiel 211Bi, 212Bi, 213Bi und 214Bi, wobei 212Bi bevorzugt
ist. Ein geeignetes Photonen- und Elektronen-emittierendes Ion ist 158Gd, das
aus 157Gd durch Neutroneneinfang erhalten werden kann.
Bei der in-vivo-Applikation der erfindungsgemäßen therapeutischen Mittel kön
nen diese zusammen mit einem geeigneten Träger wie zum Beispiel Serum
oder physiologischer Kochsalzlösung und zusammen mit einem anderen Pro
tein wie zum Beispiel Human Serum Albumin verabreicht werden. Die Dosie
rung ist dabei abhängig von der Art der zellulären Störung, dem benutzten
Metallion und der Art der bildgebenden Methode.
Die erfindungsgemäßen therapeutischen Mittel werden parenteral, vorzugs
weise i. v., appliziert.
Details der Anwendung von Radiotherapeutika werden z. B. in R. W. Kozak et al.
TIBTEC, Oktober 1986, 262, diskutiert.
Die erfindungsgemäßen Mittel sind hervorragend als Röntgenkontrastmittel ge
eignet, insbesondere für die Computertomographie (CT), wobei besonders her
vorzuheben ist, daß sich mit ihnen keine Anzeichen der von den jodhaltigen
Kontrastmitteln bekannten anaphylaxieartigen Reaktionen in biochemisch
pharmakologischen Untersuchungen erkennen lassen. Besonders wertvoll sind
sie wegen der günstigen Absorptionseigenschaften in Bereichen höherer Röh
renspannungen für digitale Substraktionstechniken.
Im allgemeinen werden die erfindungsgemäßen Mittel für die Anwendung als
Röntgenkontrastmittel in Analogie zu Meglumin-Diatrizoat in Mengen von 0,1-
5 mMol/kg, vorzugsweise 0,25-1 mMol/kg dosiert.
Details der Anwendung von Röntgenkontrastmitteln werden zum Beispiel in
Barke, Röntgenkontrastmittel, G. Thieme, Leipzig (1970) und P. Thurn, E. Bü
cheler "Einführung in die Röntgendiagnostik", G. Thieme, Stuttgart, New York
(1977) diskutiert.
Insgesamt ist es gelungen, neue Polymer-Metallkomplexe zu synthetisieren, die
neue Möglichkeiten in der diagnostischen und therapeutischen Medizin er
schließen.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung des Erfindungs
gegenstandes:
Die in den nachfolgenden Beispielen verwendeten, dem Fachmann bekannten
und geläufigen Abkürzungen, bestimmter, häufig wiederkehrender Verbin
dungsnamen, sind im Folgenden namentlich und/oder durch Strukturformeln
einmalig erläutert;
wobei
⇐ jeweils die Position, in den nachfolgend beschriebenen, Molekülen an gibt, über welche die Bindung an das Polymer P erfolgt.
wobei
⇐ jeweils die Position, in den nachfolgend beschriebenen, Molekülen an gibt, über welche die Bindung an das Polymer P erfolgt.
Die in den jeweiligen Synthesen eingesetzten Polyamine sind im Folgenden
einmalig benannt und die entsprechenden Literaturstellen zu deren Synthese
einmalig angeführt:
12er-Polyamin auf der Basis des N,N,N',N',N",N"- Hexakis[2-(trilysyl-amino)-
ethyl]-trimesinsäureamids-Cores mit N,N'-Dibenzyloxycarbonyl-L-lysin
Synthesebeschreibung auf analoge Weise wie in DE 195 25 924 A1 in Beispiel
1d) beschrieben für die Darstellung des 24er-Kaskadenpolyamins, nur unter
Verwendung von N,N'-Dibenzyloxycarbonyl-L-lysin anstelle eines vollständig
Benzyloxycarbonyl geschützten "Tri-Lysins".
24er-Polyamin auf der Basis des N,N,N',N',N",N"- Hexakis[2-(trilysyl-amino)-
ethyl]-trimesinsäureamids
Synthesebeschreibung in: DE 195 25 924 A1; EP 0430 863 A1; WO 97/
02051; DE 195 18 222 A1
36er-Polyamin auf der Basis des N,N,N',N',N",N"- Hexakis[2-(trilysyl-amino)-
ethyl]-trimesinsäureamids-cores mit sechs 1-(Carboxymethoxyacetyl)-4,7,10-
tris(N,N'-dibenzyloxycarbonyl-lysyl)-1,4,10-tetraazacyclododecan
Synthesebeschreibung in: EP 0430 863 A1; WO 97/02051
48er-Polyamin auf der Basis des mit 1-(Carboxymethoxyacetyl)-4,7,10-
tris(N,N'-dibenzyloxycarbonyl-lysyl)-1,4,7,10-tetraazacyclododecan-
Hexamincores mit 1,4,7,10-tetraazacyclododecan-tetrakis-(N,N'-
dibenzyloxycarbonyl-lysyl)
Synthesebeschreibung in: EP 0271180
Tomalia D. A. et al.; Polym. J. (Tokyo) 1985, 17, 117; Tomalia D. A. et al.;
Macromolecules 1986, 19, 2466; Tomalia D. A., et al.; Macromolecules 1987,
20, 1164; Tomalia D. A. et al., J. Am. Chem. Soc. 1987, 109, 1601; Tomalia D.
A. et al.; J. Org. Chem. 1987, 52, 5305.
Tomalia D. A. et al.; Polym. J. (Tokyo) 1985, 17, 117; Tomalia D. A. et al.;
Macromolecules 1986, 19, 2466; Tomalia D. A. et al.; Macromolecules 1987,
20, 1164.
Eine Lösung von 5,0 g (0,38 mmol; entsprechend 30,4 mmol an freien Amino
funktionen) poly-L-Lysinhydrobromid (13 kD, Kaufware Sigma) wird in 400 ml
destilliertem Wasser gelöst und mit 1 molarer Natronlauge ein pH-Wert von 9,5
eingestellt. Anschließend gibt man insgesamt 14,7 g (36,5 mmol) DTPA-Mono
anhydrid-mono-ethylester (Darstellung wie in EP 0263051 A1, EP 0450742 A1
und EP 0413405 A1 beschrieben) hinzu, wobei der pH-Wert der Reaktions
lösung durch Zugabe von 1 molarer Natronlauge konstant bei 9,5 gehalten wird.
Nach beendeter Zugabe wird noch 15 Minuten bei Raumtemperatur nachge
rührt und anschließend der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 32
%iger Natronlauge auf 11,5 eingestellt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen
von 800 ml aufgefüllt. Die so erhaltene wässrige Produktlösung wird dreimal
mittels einer YM3-Ultrafiltrationsmembran [cut off 3000 D; AMICON®] gegen
destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleibende Rückstand wird mit entioni
siertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml aufgefüllt und die wässrige Pro
duktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 10,26 g (84,6%; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,44%
Ausbeute: 10,26 g (84,6%; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,44%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,61; H 5,68; N 13,14; Na 13,48;
gef.: C 42,55; H 5,72; N 13,20; Na 13,61;
ber.: C 42,61; H 5,68; N 13,14; Na 13,48;
gef.: C 42,55; H 5,72; N 13,20; Na 13,61;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration bei einer Komplexie
rungstemperatur von 22°C mit 0,0025 molarer Gadoliniumsulfat-Maßlösung in
Gegenwart von Xylenolorange als Indikator, ergibt sich ein DTPA-Beladungs
grad des Polymers von 58,7% (entsprechend 47 DTPA-Einheiten pro Molekül).
Nach quantitativer Ninhydrinreaktion [vgl. hierzu: Chem. Rev., 60, 39 (1960);
Tetrahydron, 34, 1285 (1978), 47, 8791 (1991)] als auch der quantitativen
Aminogruppenbestimmung mit der TNBS-Methode (vgl. hierzu: Fields, R., J.
Biochem. 1971, 124, 581-590 und weiterführende Lit.: Chem. Rev., 60, 39
(1960); Tetrahedron, 34, 1285 (1978); 47, 8791 (1991)] liegen im Mittel pro Po
lymermolekül 33 freie Aminofunktionen vor.
1,5 g (0,047 mmol; entsprechend 1,54 mmol an freien Aminofunktionen) der Ti
telverbindung aus Beispiel 1a) werden in 80 ml entionisiertem Wasser gelöst
und der pH-Wert der Lösung wird mit 1 molarer Salzsäure auf 9,5 eingestellt.
Anschließend wird portionsweise mit insgesamt 2,07 g (6,63 mmol) p-Iso
thiocyanatophenyl-β-D-galactopyranose (Darstellung gemäß: M. Ponpipom et
al., J. Med. Chem. 24, 1388; 1981. Zur allgemeinen Bildung von Isothiocyana
ten aus den entsprechenden Anilinvorstufen von diversen Hexapyranosen vgl.
z. B.: D. H. Buss, I. J. Goldstein; J. Chem. Soc., 1968, 1457-1461, McBroom C.
R., Samanen C. H. and Goldstein I. J., Methods Enzymol. 1972, 28, 212-219)
versetzt, wobei der pH-Wert der Reaktionslösung mittels 0,1 molarer Natron
lauge bei 9,5 konstant gehalten wird. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden
bei 22°C wird filtriert und mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von
250 ml aufgefüllt. Dreimalige Ultrafiltration der Reaktionslösung über eine YM3-
Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) gefolgt von Gefriertrocknung des verblei
benden Rückstands liefert 1,84 g (92,6% d. Theorie) eines amorphen und
farblosen Feststoffs.
Wassergehalt: 6,78%
Wassergehalt: 6,78%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,34; H 5,54; N 11,02; S 2,49; Na 10,18;
gef.: C 44,27; H 5,70; N 19,97; S 2,53; Na 10,24;
ber.: C 44,34; H 5,54; N 11,02; S 2,49; Na 10,18;
gef.: C 44,27; H 5,70; N 19,97; S 2,53; Na 10,24;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Methode, welche zur quantitativen
und qualitativen Bestimmung von freien Aminofunktionen allgemein eingesetzt
werden können, verlaufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Amino
funktionen vor. Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der
Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 40% β-D-Ga
lactose (entsprechend 33 Galactoseresten pro Molekül). Die colorimetrische
Phenol-Schwefelsäure-Bestimmung (Dubois et al., Anal. Chem. 1956, 28, 3,
350) zur Ermittlung des mittleren Pyranose-Beladungsgrades des Polyamins
liefert als Ergebnis einen mittleren statistischen Beladungsgrad von 32,68%
an D-Galactoseresten pro Molekül und ist somit als identisch anzusehen mit
dem Beladungsgrad, welcher allein durch die prozentualen Elementverhältnis
se ermittelt wurde (hier gefunden: 33 D-Galactosereste pro Molekül).
1,27 g (0,0411 mmol; entsprechend 1,56 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 1b) werden in 40 ml Natriumcitratpuffer (pH 5,3) gelöst und bei
Raumtemperatur mit einer Lösung von 0,42 g (1,59 mmol) Gadoliniumchlorid in
10 ml destilliertem Wasser versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten
bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1 molarer Natronlauge auf pH
7,2 eingestellt. Nach dreimaliger Ultrafiltration über eine YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrocknet.
Ausbeute: 1,44 g (97,2% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 3,89%
Ausbeute: 1,44 g (97,2% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 3,89%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,00; H 5,45; N 10,11; S 2,31; Gd 16,53; Na 2,42;
gef.: C 39,87; H 5,74; N 9,98; S 2,28; Gd 16,58; Na 2,42;
ber.: C 41,00; H 5,45; N 10,11; S 2,31; Gd 16,53; Na 2,42;
gef.: C 39,87; H 5,74; N 9,98; S 2,28; Gd 16,58; Na 2,42;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 58.9% Gd-DPTA und 41,1
% D-Galactose (entsprechend 47 Gd-DTPA-Einheiten und 33 β-D-Galactose
resten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine
freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
0,75 g (0,023 mmol; entsprechend 0,77 mmol an freien Aminfunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 1a) mit 1,2 g (3,8 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-α-
D-mannopyranose [Darstellung gemäß: Monsigny, M. et al., Biol. Cell. 51,
(1984), 187] nach Aufarbeitung 1,29 g (92,4% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 4,86%
Wassergehalt: 4,86%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,34; H 5,54; N 11,02; S 2,49; Na 10,18;
gef.: C 44,40; H 5,57; N 10,96; S 2,58; Na 10,20;
ber.: C 44,34; H 5,54; N 11,02; S 2,49; Na 10,18;
gef.: C 44,40; H 5,57; N 10,96; S 2,58; Na 10,20;
Die Durchführung der Ninhydrinreaktion an der Titelverbindung verläuft negativ,
d. h. das polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem pro
zentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich
ein Beladungsgrad des Polymers mit 40% D-Mannose (entsprechend 33 Man
noseresten pro Molekül).
0,85 g (0,020 mmol; entsprechend 0,94 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 2a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben, mit 10 ml
einer wässrigen Gadoliniumchloridlösung, die einen Gesamtgehalt von 0,25 g
(0,96 mmol) an Gadoliniumchlorid aufweist, komplexiert. Nach Aufarbeitung
und Gefriertrocknung erhält man 918 mg (98,5% d. Th.) der Titelverbindung als
amorphes Pulver.
Wassergehalt: 6,14%
Wassergehalt: 6,14%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 40,39; H 5,05; N 10,04; S 2,27; Gd 15,86; Na 2,32;
gef.: C 40,42; H 5,11; N 10,01; S 2,36; Gd 15,92; Na 2,28;
ber.: C 40,39; H 5,05; N 10,04; S 2,27; Gd 15,86; Na 2,32;
gef.: C 40,42; H 5,11; N 10,01; S 2,36; Gd 15,92; Na 2,28;
Aus den molaren Elementarverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt
sich somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 60.3% Gd-DPTA und
39.7% D-Mannose (entsprechend 47 Gd-DTPA-Einheiten und 33-D-Mannose
reste pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels der quantitativen Ninhy
drinreaktionen keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Die T1 und T2-Relaxivitäten der Titelverbindung wurden sowohl in Wasser, als
auch im Plasma bestimmt:
Die Messungen erfolgten bei 40°C, einer Magnetfeldstärke von 0.47 Tesla,
der T1-Sequenz: 180°-TI-90° [Inversion Recovery]
sowie der T2-Sequenz: 90°-TE-180° [CPMG].
sowie der T2-Sequenz: 90°-TE-180° [CPMG].
Alle Relaxivitätsbestimmungen erfolgten auf einem Minispec PC 20 und als
Referenzprobe diente in allen Fällen eine Lösung von Gd-DTPA der Konzen
tration 1 mmol/L.
R1 (Wasser) = 14.4 ± 0.0 (L/mmol . s)
R1 (Plasma) = 17.4 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2 (Wasser) = 16.4 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2 (Plasma) = 21.4 ± 1.9 (L/mmol . s)
R1 (Plasma) = 17.4 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2 (Wasser) = 16.4 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2 (Plasma) = 21.4 ± 1.9 (L/mmol . s)
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
0,9 g (0,028 mmol; entsprechend 0,92 mmol an freien Aminfunktionen) der Ti
telverbindung aus Beispiel 1a) mit 1,44 g (4,56 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-glucopyranose [Darstellung in Analogie zu: M. Ponpipom et al., J. Med.
Chem. 24, 1388; 1981 und Monsigny et al., Bio. Cell, 51, 187, 1984] nach Auf
arbeitung 1,08 g (90,6% d. Th.) eines amorphen und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 3,75%
Wassergehalt: 3,75%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,34; H 5,54; N 11,02; S 2,49; Na 10,18;
gef.: C 44,40; H 5,51; N 11,03; S 2,55; Na 10,20;
ber.: C 44,34; H 5,54; N 11,02; S 2,49; Na 10,18;
gef.: C 44,40; H 5,51; N 11,03; S 2,55; Na 10,20;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen mehr. Aus dem prozentualen
Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Bela
dungsgrad des Polymers mit 40% D-Glucose (entsprechend 33 Glucoseresten
pro Molekül).
1,0 g (0,023 mmol; entsprechend 1,10 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 3a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben, mit 10 ml ei
ner wässrigen Gadoliniumchloridlösung, die einen Gesamtgehalt von 0,298 g
(1,12 mmol) Gadoliniumchloridlösung aufweist, komplexiert. Nach Aufarbei
tung und Gefriertrocknung erhält man 1,06 g (99,2% d. Th.) der Titelverbindung
als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 5,47%
Wassergehalt: 5,47%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 40,39; H 5,05; N 10,04; S 2,27; Gd 15,86; Na 2,32;
gef.: C 40,44; H 5,12; N 10,09; S 2,31; Gd 15,90; Na 2,31;
ber.: C 40,39; H 5,05; N 10,04; S 2,27; Gd 15,86; Na 2,32;
gef.: C 40,44; H 5,12; N 10,09; S 2,31; Gd 15,90; Na 2,31;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 59.7% Gd-DPTA und 40.3
% D-Glucose (entsprechend 47 Gd-DTPA-Einheiten und 33-D-Glucosereste pro
Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Bei Raumtemperatur werden 5,0 g (1,06 mmol; entsprechend 25,44 mmol an
freien Aminfunktionen) 24er-Kaskadenamin [als HBr-Salz] in 300 ml destillier
tem Wasser gelöst. Der pH-Wert der resultierenden Lösung beträgt 1,6. Durch
tropfenweises Versetzen dieser Lösung mit 1 molarer Natronlauge wird ein pH-
Wert von 9,5 eingestellt. Anschließend gibt man insgesamt 12,3 g (30,53 mmol)
DTPA-Monoanhydrid-monoethylester (Darstellung wie in Europäische Patent
anmeldung Nr. 0263051 A1, Europäische Patentanmeldung Nr. 0450742 A1
und Europäische Patentanmeldung Nr. 0413405 A1 beschrieben) portions
weise hinzu, wobei der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 1 mola
rer Natronlauge konstant bei 9,5 gehalten wird. Nach einer Reaktionszeit von 20
Minuten bei Raumtemperatur wird der pH-Wert der Reaktionslösung, durch
Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf 11,5 eingestellt. Die Reaktionslösung
wird 12 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und durch Zugabe von destillier
tem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt. Die so erhaltene
wässrige Produktlösung wird dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltrationsmembran
(AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleibende Rück
stand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml aufgefüllt und
die wässrige Produktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5,50 g (86,4 bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pul ver
Wassergehalt: 9,33%
Ausbeute: 5,50 g (86,4 bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pul ver
Wassergehalt: 9,33%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,20; H 5,66; N 13,88; Na 12,86;
gef.: C 43,01; H 5,70; N 14,03; Na 12,84;
ber.: C 43,20; H 5,66; N 13,88; Na 12,86;
gef.: C 43,01; H 5,70; N 14,03; Na 12,84;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator, er
gibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 45,8% (entsprechend 11
DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach quantitativer Ninhydrinreaktion liegen im
Mittel pro Polymermolekül 13 freie Aminofunktionen vor.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,12 mmol; entsprechend 1,65 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 4a) mit 2,3 g (7,26 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-D-
galactopyranose nach Aufarbeitung 1,33 g (93,2% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 7,41%
Wassergehalt: 7,41%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,46; H 5,38; N 10,67; S 3,49; Na 8,47;
gef.: C 45,32; H 5,28; N 10,71; S 3,44; Na 8,51;
ber.: C 45,46; H 5,38; N 10,67; S 3,49; Na 8,47;
gef.: C 45,32; H 5,28; N 10,71; S 3,44; Na 8,51;
Die Ninhydrinreaktion Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere Pro
dukt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefelwert
der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad des
Polymers mit 54,2% D-Galactose (entsprechend 13 Galactoseresten pro Mole
kül).
1,0 g (0,077 mmol; entsprechend 0,85 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 4b) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit 10 ml einer
wässrigen Gadoliniumchloridlösung, die einen Gesamtgehalt von 0,232 g (0,88
mmol) Gadoliniumchlorid enthält, komplexiert. Nach Aufarbeitung und Gefrier
trocknung erhält man 978,4 mg (98,4% d. Th.) der Titelverbindung als amor
phes Pulver.
Wassergehalt: 4,36%
Wassergehalt: 4,36%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,04; H 4,97; N 9,87; S 3,23; Gd 13,40; Na 1,96;
gef.: C 42,12; H 5,03; N 9,81; S 3,26; Gd 13,54; Na 1,93;
ber.: C 42,04; H 4,97; N 9,87; S 3,23; Gd 13,40; Na 1,96;
gef.: C 42,12; H 5,03; N 9,81; S 3,26; Gd 13,54; Na 1,93;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 46.4% Gd-DPTA und 53.6
% D-Galactose (entsprechend 11 Gd-DTPA-Einheiten und 13-D-Galactose
resten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine
freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,12 mmol; entsprechend 1,65 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 4a) mit 2,3 g (7,26 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-α-D-
mannopyranose nach Aufarbeitung 1,31 g (91,8% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 4,89%
Wassergehalt: 4,89%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,46; H 5,38; N 10,67; S 3,49; Na 8,47;
gef.: C 45,27; H 5,40; N 10,58; S 3,40; Na 8,60;
ber.: C 45,46; H 5,38; N 10,67; S 3,49; Na 8,47;
gef.: C 45,27; H 5,40; N 10,58; S 3,40; Na 8,60;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 53,8% D-Mannose (entsprechend 20 α-D-Mannoseeinheiten
pro Molekül).
1,0 g (0,077 mmol; entsprechend 0,85 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 5a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit 10 ml ei
ner wässrigen Gadoliniumchloridlösung, die einen Gesamtgehalt von 0,232 g
(0,88 mmol) Gadoliniumchlorid enthält, komplexiert. Nach Aufarbeitung und
Gefriertrocknung erhält man 952,2 mg (96,4% d. Th.) der Titelverbindung als
amorphes Pulver.
Wassergehalt: 7,89%
Wassergehalt: 7,89%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,04; H 4,97; N 9,87; S 3,23; Gd 13,40; Na 1,96;
gef.: C 41,98; H 5,02; N 10,01; S 3,27; Gd 13,42; Na 1,91;
ber.: C 42,04; H 4,97; N 9,87; S 3,23; Gd 13,40; Na 1,96;
gef.: C 41,98; H 5,02; N 10,01; S 3,27; Gd 13,42; Na 1,91;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 45% Gd-DPTA und 55% D-
Mannose (entsprechend 11 Gd-DTPA-Einheiten und 13-D-Mannoseresten pro
Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Die T1 und T2-Relaxivitäten der Titelverbindung wurden sowohl in Wasser, als
auch im Plasma bestimmt:
Die Messungen erfolgten bei 40°C, einer Magnetfeldstärke von 0.47 Tesla und
der T1-Sequenz: 180°-TI-90° [Inversion Recovery]
sowie der T2-Sequenz: 90°-TE-180° [CPMG].
sowie der T2-Sequenz: 90°-TE-180° [CPMG].
Alle Relaxivitätsbestimmungen erfolgten auf einem Minispec PC 20.
Als Referenzprobe diente in allen Fällen eine Lösung von Gd-DTPA der
Konzentration 1 mmol/L.
R1 (Wasser) = 15.4 ± 0.0 (L/mmol . s)
R1 (Plasma) = 17.7 ± 1.1 (L/mmol . s)
R2 (Wasser) = 17.6 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2 (Plasma) = 19.3 ± 1.2 (L/mmol . s)
R1 (Plasma) = 17.7 ± 1.1 (L/mmol . s)
R2 (Wasser) = 17.6 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2 (Plasma) = 19.3 ± 1.2 (L/mmol . s)
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,3 g (0,156 mmol; entsprechend 2,03 mmol an freien Aminfunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 4a) mit 3,15 g (8,92 mmol) 2-[Acetylamino-2-
deoxy]-1-[4-(isothiocyanatophenyl)]-β-D-glucosaminopyranose [Darstellung in
Analogie zu: M. Ponpipom et al., J. Med. Chem 24, 1388; 1981 und Monsigny
et al., Biol. Cell, 51, 187, 1984] nach Aufarbeitung 1,74 g (89,6% d. Th.) eines
amorphen und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 3,94%
Wassergehalt: 3,94%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,97; H 5,56; N 11,66; S 3,34; Na 8,10;
gef.: C 46,03; H 5,60; N 11,62; S 3,30; Na 8,07;
ber.: C 45,97; H 5,56; N 11,66; S 3,34; Na 8,10;
gef.: C 46,03; H 5,60; N 11,62; S 3,30; Na 8,07;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers von 54,1% N-Acetyl-glucoseeinheiten (entsprechend 13 N-
Acetylglucosaminresten pro Molekül).
1,5 g (0,120 mmol; entsprechend 1,32 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 6a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit 10 ml einer
wässrigen Gadoliniumchloridlösung komplexiert, die einen Gesamtgehalt von
0,356 g (1,35 mmol) Gadoliniumchlorid enthält. Nach Aufarbeitung und Gefrier
trocknung erhält man 1,57 g (97,3% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes
Pulver.
Wassergehalt: 4,91%
Wassergehalt: 4,91%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,65; H 5,16; N 10,82; S 3,10; Gd 12,85; Na 1,88;
gef.: C 42,71; H 5,20; N 10,86; S 3,14; Gd 12,91; Na 1,85;
ber.: C 42,65; H 5,16; N 10,82; S 3,10; Gd 12,85; Na 1,88;
gef.: C 42,71; H 5,20; N 10,86; S 3,14; Gd 12,91; Na 1,85;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 46% Gd-DTPA und 54% N-
Acetyl-D-Glucosamin, d. h. es liegen im Mittel 11 Gd-DTPA-Einheiten und 13-
N-Acetyl-D-Glucosamineinheiten pro Molekül vor. In der Titelverbindung sind
mittels Ninhydrinreaktion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,2 g (0,144 mmol; entsprechend 1,872 mmol an freien Aminfunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 4a) mit 2,61 g (8,24 mmol) p-Isothiocyanatophenyl
β-D-glucopyranose nach Aufarbeitung 1,49 g (87,1% d. Th.) eines amorphen
und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 8,37%
Wassergehalt: 8,37%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,46; H 5,38; N 10,67; S 3,49; Na 8,47;
gef.: C 45,52; H 5,44; N 10,73; S 3,55; Na 8,60;
ber.: C 45,46; H 5,38; N 10,67; S 3,49; Na 8,47;
gef.: C 45,52; H 5,44; N 10,73; S 3,55; Na 8,60;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 54,9% D-Glucose (entsprechend 13 Glucoseresten pro Mole
kül).
1,0 g (0,077 mmol; entsprechend 0,85 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 7a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit 232 mg
(0,88 mmol) einer wässrigen Gadoliniumchloridlösung (10 ml) komplexiert.
Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 952,2 mg (96,4% d. Th.)
der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 7,89%
Wassergehalt: 7,89%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,04; H 4,97; N 9,87; S 3,23; Gd 13,40; Na 1,96;
gef.: C 41,98; H 5,02; N 10,01; S 3,27; Gd 13,42; Na 1,91;
ber.: C 42,04; H 4,97; N 9,87; S 3,23; Gd 13,40; Na 1,96;
gef.: C 41,98; H 5,02; N 10,01; S 3,27; Gd 13,42; Na 1,91;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 45% Gd-DPTA und 55% D-
Glucose (entsprechend 11 Gd-DTPA-Einheiten und 13-D-Glucoseresten pro
Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Bei Raumtemperatur werden 4,0 g (0,54 mmol; entsprechend 19,41 mmol an
freien Aminfunktionen) 36er-Kaskadenamin [eingesetzt als Hydrobromid; Dar
stellung gemäß: Schmitt-Willich et al., Schering AG, Europäische Patentanmel
dung Nr. 0430 863 A1; WO 97/02051; Deutsche Patentanmeldung Nr. 195 18
222 A1] in 300 ml destilliertem Wasser gelöst. Der pH-Wert der resultierenden
Lösung beträgt 1,8. Durch tropfenweises Versetzen dieser Lösung mit 1 molarer
Natronlauge wird ein pH-Wert von 9,5 eingestellt. Anschließend gibt man insge
samt 9,38 g (23,3 mmol) DTPA-Monoanhydrid-monoethylester portionsweise
hinzu, wobei der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 1 molarer
Natronlauge konstant bei 9,5 gehalten wird. Nach einer Reaktionszeit von 20
Minuten bei Raumtemperatur wird der pH-Wert der Reaktionslösung, durch Ver
setzen mit 1 molarer Natronlauge auf 11,5 eingestellt. Die Reaktionslösung wird
12 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und durch Zugabe von destilliertem
Wasser auf ein Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt. Die so erhaltene wässri
ge Produktlösung wird dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltrationsmembran
(AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleibende Rück
stand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml aufgefüllt und
die wässrige Produktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5,50 g (86,4% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,33%
Ausbeute: 5,50 g (86,4% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,33%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,23; H 5,63; N 13,88; Na 12,46;
gef.: C 43,40; H 5,68; N 13,92; Na 12,30;
ber.: C 43,23; H 5,63; N 13,88; Na 12,46;
gef.: C 43,40; H 5,68; N 13,92; Na 12,30;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator, er
gibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 45,1% (entsprechend 16
DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach Ninhydrinreaktion der Titelverbindung lie
gen im Mittel im Polymer 20 freie Aminofunktionen pro Molekül vor.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,5 g (0,12 mmol; entsprechend 2,54 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 8a) mit 3,55 g (11,2 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-α-D-
mannopyranose nach Aufarbeitung 1,87 g (86,3% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 4,93%
Wassergehalt: 4,93%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,52; H 5,35; N 10,62; S 3,55; Na 8,14;
gef.: C 45,60; H 5,41; N 10,58; S 3,49; Na 8,22;
ber.: C 45,52; H 5,35; N 10,62; S 3,55; Na 8,14;
gef.: C 45,60; H 5,41; N 10,58; S 3,49; Na 8,22;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 59% N-Acetyl-D-Glucosamin (entsprechend 20 Glucose
resten pro Molekül).
1,5 g (0,10 mmol; entsprechend 1,32 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 8b) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit einer Lö
sung von 358,5 mg (1,36 mmol) Gadoliniumchlorid in 10 ml Wasser komple
xiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 1,57 g (97,3% d. Th.)
der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 7,71%
Wassergehalt: 7,71%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,22; H 4,96; N 9,85; S 3,29; Gd 12,91; Na 1,89;
gef.: C 42,30; H 5,02; N 9,78; S 3,31; Gd 13,01; Na 1,78;
ber.: C 42,22; H 4,96; N 9,85; S 3,29; Gd 12,91; Na 1,89;
gef.: C 42,30; H 5,02; N 9,78; S 3,31; Gd 13,01; Na 1,78;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 44% Gd-DPTA und 56%
D-Mannose (entsprechend 16 Gd-DTPA-Einheiten und 20 D-Mannoseresten
pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
2,5 g (0,20 mmol; entsprechend 4,0 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 8a) mit 5,58 g (17,6 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-D-
glucopyranose nach Aufarbeitung 3,26 g (90,2% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 8,44%
Wassergehalt: 8,44%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,52; H 5,35; N 10,62; S 3,55; Na 8,14;
gef.: C 45,61; H 5,42; N 10,57; S 3,49; Na 8,13;
ber.: C 45,52; H 5,35; N 10,62; S 3,55; Na 8,14;
gef.: C 45,61; H 5,42; N 10,57; S 3,49; Na 8,13;
Der Ninhydrinfarbreaktionstest auf das Vorhandensein von freien Aminofunk
tionen in der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere Produkt enthält
somit keine freien Aminofunktionen mehr. Aus dem prozentualen Schwefelwert
der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad des
Polymers mit 56,2% D-Glucose (entsprechend 20 Glucoseresten pro Molekül).
3,0 g (0,166 mmol; entsprechend 2,65 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 9a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit einer Lö
sung von 717 mg (2.72 mmol) Gadoliniumchlorid in 15 ml Wasser komplexiert.
Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 3,18 g (98,4% d. Th.) der
Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 6,43%
Wassergehalt: 6,43%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,22; H 4,96; N 9,85; S 3,29; Gd 12,91; Na 1,89;
gef.: C 42,24; H 4,93; N 10,01; S 3,27; Gd 12,99; Na 1,91;
ber.: C 42,22; H 4,96; N 9,85; S 3,29; Gd 12,91; Na 1,89;
gef.: C 42,24; H 4,93; N 10,01; S 3,27; Gd 12,99; Na 1,91;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 44% Gd-DPTA und 56% β-D-
Glucose (entsprechend 16 Gd-DTPA-Einheiten und 20 β-D-Glucoseresten pro
Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
20,0 g (26,8 mmol) Gly-Me-DOTA-tri-tert.butylester (Titelverbindung aus Bei
spiel 31f) werden bei Raumtemperatur in 100 ml absolutem Dimethylformamid
gelöst und unter Rühren mit 3,7 g (32,16 mmol) N-Hydroxysuccinimid versetzt.
Anschließend wird das klare Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und bei die
ser Temperatur portionsweise mit insgesamt 6,6 g (32,16 mmol) Dicyclo
hexylcarbodiimid versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 30 Minuten bei 0°C und
2,5 Stunden bei Raumtemperatur wird vom ausgefallenen Dicyclohexylharnstoff
abfiltriert. Das so erhaltene Filtrat tropft man nun langsam bei Raumtemperatur
zu einer gerührten Lösung von 8,8 g (1,86 mmol; entsprechend 44,8 mmol an
freien Aminofunktionen) 24er-Kaskadenpolyamin und 4,5 g (44,8 mmol)
Triethylamin in 60 ml absolutem DMF. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden
bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt und der ver
bleibende Rückstand mit 250 ml Dichlormethan versetzt. Nach dem Abfiltrieren
von unlöslichen Anteilen wird die organische Phase nacheinander mit 5%iger
Salzsäure, gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und zweimal mit Was
ser gewaschen. Nach dem Trocknen der organischen Produktphase über Na
triumsulfat wird filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Man er
hält 14,03 g (84,3% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) eines leicht
gelb gefärbten Öls, welches ohne weitere Reinigung unverzüglich für die nach
folgenden Syntheseschritte eingesetzt wird. Nach quantitativer Ninhydrinreak
tion der oben genannten Titelverbindung liegen im Mittel 13 freie Aminfunktio
nen pro Molekül vor.
Elementaranalyse:
ber.: C 63,06; H 9,68; N 15,65;
gef.: C 63,20; H 10,02; N 15,71;
ber.: C 63,06; H 9,68; N 15,65;
gef.: C 63,20; H 10,02; N 15,71;
Eine gerührte Lösung von 3,5 g (0,39 mmol; entsprechend 5,1 mmol an freien
Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 10a) in 100 ml absolutem
Dichlormethan, wird bei Raumtemperatur mit 617 mg (6,1 mmol) Triethylamin
versetzt. Anschließend wird mit einer Lösung von 2,97 g (5,61 mmol) 3-(2,3,4,6-
Tetra-O-acetyl-1-thio-α-D-mannopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimid
ester (Darstellung in Analogie zu: J. Haensler et al., Bioconjugate Chem. 4, 85,
(1993); Chipowsky, S., and Lee, Y. C (1973), Synthesis of 1-Thio-aldosides;
Carbohydrate Research 31, 339-346) in 60 ml Dichlormethan, bei Raumtempe
ratur tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei
Raumtemperatur wird mit 99999 00070 552 001000280000000200012000285919988800040 0002019728954 00004 99880Dichlormethan auf ein Gesamtvolumen von 500 ml
aufgefüllt. Die organische Phase wird nacheinander zweimal mit Wasser und
zweimal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren wird das Lösungsmittel im Va
kuum bis zur Trockne abgezogen. Man erhält 5,0 g (89,7% d. Th.) der Titelver
bindung als farbloses Öl. Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft
negativ, d. h. im Polymer sind keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Elementaranalyse:
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,53; H 7,92; N 9,79; S 2,87;
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,53; H 7,92; N 9,79; S 2,87;
Somit ergibt sich aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der
oben genannten Titelverbindung ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers mit
55% D-Mannose-tetraacetatresten (entsprechend 13 D-Mannoseeinheiten pro
Molekül).
4,5 g (0,312 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 10b) werden in 100 ml ab
solutem Dichlormethan gelöst. Anschließend wird bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der Rückstand wird in 100 ml Methanol gelöst und
bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen Ammoniaklösung ver
setzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im
Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der verbleibende Rückstand in 200
ml destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Produktlösung wird zweimal mit
jeweils 60 ml Diethylether extrahiert. Die wässrige Produktlösung wird durch
Versetzen mit 10%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht mit Wasser auf ein Ge
samtvolumen von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der ver
bleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500
ml aufgefüllt und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 2,80 g (81,6% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 7,78%
Ausbeute: 2,80 g (81,6% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 7,78%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 49,42; H 7,09; N 12,67; S 3,77;
gef.: C 49,18; H 7,13; N 12,81; S 3,69;
ber.: C 49,42; H 7,09; N 12,67; S 3,77;
gef.: C 49,18; H 7,13; N 12,81; S 3,69;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung, in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator,
ergibt sich ein Beladungsgrad mit Gly Me-DOTA des Polymers von 44,8%
(entsprechend 11 Gly-Me DOTA-Einheiten pro Molekül). Nach Ninhydrinreak
tion liegen im Polymer keine freien Aminofunktionen vor.
2,5 g (0,22 mmol; entsprechend 2,48 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titelverbin
dung aus Beispiel 10c) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-
Wert der Lösung wird durch tropfenweise Zugabe mit 10%iger wässrigen Salz
säure auf 2,0 eingestellt. Abschließend gibt man bei Raumtemperatur 670 mg
(2,55 mmol) Gadoliniumchlorid gelöst in 10 ml Wasser hinzu und rührt die Re
aktionslösung für 12 Stunden bei 60°C. Bei Raumtemperatur wird die Reak
tionslösung durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 gebracht und
mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufgefüllt. Nach
dreimaliger Ultrafiltration gegen destilliertes Wasser über eine YM3-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrock
net. Man erhält 2,7 g (97,3% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes, farbloses
Pulver mit einem Wassergehalt von 9,37%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,77; H 6,05; N 19,96; S 3,26; Gd 13,54;
gef.: C 42,69; H 6,18; N 11,04; S 3,38; Gd 13,67;
ber.: C 42,77; H 6,05; N 19,96; S 3,26; Gd 13,54;
gef.: C 42,69; H 6,18; N 11,04; S 3,38; Gd 13,67;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium (1,21) er
gibt sich somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 45,2% Gd-Gly-
Me-DOTA und 54,8% α-D-Mannose (entsprechend 11 Gd-Gly-Me-DOTA-Ein
heiten und 13-α-D-Mannoseresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind
mittels Ninhydrinreaktion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
3,0 g (0,33 mmol; entsprechend 4,3 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 10a) mit 2,76 g (5,2 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-1-
thio-β-D-glucopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester, 4,0 g (85,3
% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,39; H 8,14; N 9,87; S 2,96;
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,39; H 8,14; N 9,87; S 2,96;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt ein mittlerer Beladungsgrad des
Polymers mit 13 D-Glucoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 3,5 g (0,24 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 11a)
nach Gefriertrocknung zur Bildung von 2,2 g (83,6% d. Th.) der oben genann
ten Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 4,73%
Wassergehalt: 4,73%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 49,42; H 7,09; N 12,67; S 3,77;
gef.: C 50,01; H 7,14; N 12,62; S 3,81;
ber.: C 49,42; H 7,09; N 12,67; S 3,77;
gef.: C 50,01; H 7,14; N 12,62; S 3,81;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 2,0 g (0,176 mmol; entsprechend 1,94 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titel
verbindung aus Beispiel 11b) mit 520 mg (1,98 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst
in 10 ml Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 2,75 g (98,1% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,36%
Ausbeute: 2,75 g (98,1% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,36%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,77; H 6,05; N 10,96; S 3,26; Gd 13,54;
gef.: C 42,73; H 6,14; N 11,06; S 3,30; Gd 13,61;
ber.: C 42,77; H 6,05; N 10,96; S 3,26; Gd 13,54;
gef.: C 42,73; H 6,14; N 11,06; S 3,30; Gd 13,61;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten
und 13 D-Glucopyranosylreste
11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten
und 13 D-Glucopyranosylreste
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,5 g (0,165 mmol; entsprechend 2,14 mmol an freien Aminfunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 10a) mit 1,36 g (2,57 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-
acetyl-1-thio-β-D-galactopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester 2,0
g (87,2% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,78; H 8,14; N 9,80; S 2,97;
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,78; H 8,14; N 9,80; S 2,97;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad
des Polymers mit 13 D-Galactoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 1,8 g (0,12 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 12a)
nach Gefriertrocknung zur Bildung von 1,15 g (87,2% d. Th.) der oben genann
ten Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 4,22%
Wassergehalt: 4,22%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 49,42; H 7,09; N 12,67; S 3,77;
gef.: C 49,66; H 7,13; N 12,54; S 3,70;
ber.: C 49,42; H 7,09; N 12,67; S 3,77;
gef.: C 49,66; H 7,13; N 12,54; S 3,70;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 1,0 g (0,088 mmol; entsprechend 1,94 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titel
verbindung aus Beispiel 12b) mit 262 mg (1,0 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst
in 10 ml Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 1,08 g (96,4% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,32%
Ausbeute: 1,08 g (96,4% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,32%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,77; H 6,05; N 10,96; S 3,26; Gd 13,54;
gef.: C 42,56; H 6,12; N 10,93; S 3,24; Gd 13,51;
ber.: C 42,77; H 6,05; N 10,96; S 3,26; Gd 13,54;
gef.: C 42,56; H 6,12; N 10,93; S 3,24; Gd 13,51;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten
und 13 D-Galactopyranosylreste
11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten
und 13 D-Galactopyranosylreste
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
2,0 g (0,22 mmol; entsprechend 2,86 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 10a) mit 1,74 g (3,43 mmol) 4-[(Acetylamino-4-deoxy)]-
3-(2,3,4,6-tetra-O-acetyl-1-thio-β-D-glucosaminopyranosyl)-propionsäure-N-hy
droxysuccinimidester 2,6 g (83,5% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 57,77; H 8,04; N 11,02; S 2,90;
gef.: C 57,68; H 8,12; N 11,13; S 2, 87;
ber.: C 57,77; H 8,04; N 11,02; S 2,90;
gef.: C 57,68; H 8,12; N 11,13; S 2, 87;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Belastungsgrad
des Polymers mit Tetraacetyl-glucosaminresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 2,5 g (0,17 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 13a)
nach Gefriertrocknung zur Bildung von 1,74 g (88,3% d. Th.) der oben genann
ten Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 10,02%
Wassergehalt: 10,02%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 49,84; H 7,10; N 13,65; S 3,60;
gef.: C 50,02; H 7,18; N 13,72; S 3,67;
ber.: C 49,84; H 7,10; N 13,65; S 3,60;
gef.: C 50,02; H 7,18; N 13,72; S 3,67;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 10d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 1,5 g (0,13 mmol; entsprechend 1,42 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titelver
bindung aus Beispiel 13b) mit 380 mg (1,45 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in
10 ml Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 1,69 g (98,0% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,44%
Ausbeute: 1,69 g (98,0% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,44%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,48; H 5,95; N 11,91; S 3,14; Gd 13,02;
gef.: C 43,55; H 6,04; N 11,88; S 3,18; Gd 12,98;
ber.: C 43,48; H 5,95; N 11,91; S 3,14; Gd 13,02;
gef.: C 43,55; H 6,04; N 11,88; S 3,18; Gd 12,98;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten und
13 N-Acetyl-D-glucosaminopyranosylreste
11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten und
13 N-Acetyl-D-glucosaminopyranosylreste
5,0 g (0,47 mmol; entsprechend 22,6 mmol an freien Aminfunktionen) 48er-
Starburst-Kaskadenamin (Tomalia D. A.,et al.; Polym. J. (Tokyo) 1985, 17,
117; Tomalia D. A. et al.; Macromolecules 1986, 19, 2466; Tomalia D. A.,et
al.; Macromolecules 1987, 20, 1164) werden in 400 ml destilliertem Wasser
gelöst und mit 1 molarer Natronlauge ein pH-Wert von 9,5 eingestellt. An
schließend gibt man insgesamt 10,9 g (27,12 mmol) DTPA-Monoanhydrid-mo
no-ethylester portionsweise hinzu, wobei der pH-Wert der Reaktionslösung
durch Zugabe von 1 molarer Natronlauge konstant bei 9,5 gehalten wird. Nach
beendeter Zugabe wird noch 15 Minuten bei Raumtemperatur nachgerührt und
anschließend der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 32%iger Na
tronlauge auf 11,5 eingestellt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei
Raumtemperatur wird mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 800
ml aufgefüllt. Die so erhaltene wässrige Produktlösung wird dreimal mittels einer
YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultra
filtriert. Der verbleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Vo
lumen von 500 ml aufgefüllt und die wässrige Produktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 8,06 g (88,3%; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,32%
Ausbeute: 8,06 g (88,3%; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,32%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,18; H 6,50; N 17,59; Na 8,99;
gef.: C 45,26; H 6,61; N 17,32; Na 9,04;
ber.: C 45,18; H 6,50; N 17,59; Na 8,99;
gef.: C 45,26; H 6,61; N 17,32; Na 9,04;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung, in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator,
ergibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 40,1% (entsprechend
19 DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach quantitativer Ninhydrinreaktion [Lit.:
Chem. Rev., 60, 39 (1960); Tetrahedron, 34, 1285 (1978); 47, 8791 (1991)] lie
gen im Mittel im Polyamin 29 freie Aminofunktionen pro Molekül vor.
1,0 g (0,051 mmol; entsprechend 1,5 mmol an freien Aminofunktionen) der Ti
telverbindung aus Beispiel 14a) werden in 80 ml entionisiertem Wasser gelöst
und der pH-Wert der Lösung wird mit 1 molarer Salzsäure auf 9,5 eingestellt.
Anschließend wird portionsweise mit insgesamt 1,55 g (4,9 mmol) p-Iso
thiocyanatophenyl-β-D-galactopyranose versetzt, wobei der pH-Wert der Reak
tionslösung mittels 0,1 molarer Natronlauge bei 9,5 konstant gehalten wird.
Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei 22°C wird filtriert und mit destillier
tem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 250 ml aufgefüllt. Dreimalige Ultra
filtration der Reaktionslösung über eine YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON
®) gefolgt von Gefriertrocknung des verbleibenden Rückstands liefert 1,34 g
(92% d. Theorie) eines amorphen und farblosen Feststoffs.
Wassergehalt: 4,9%
Wassergehalt: 4,9%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,62; H 6,06; N 13,39; S 3,26; Na 6,12;
gef.: C 46,71; H 6,13; N 13,28; S 3,20; Na 6,21;
ber.: C 46,62; H 6,06; N 13,39; S 3,26; Na 6,12;
gef.: C 46,71; H 6,13; N 13,28; S 3,20; Na 6,21;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. im Polymer lie
gen keine freien Aminofunktionen vor. Aus dem prozentualen Schwefelwert der
Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad des Poly
mers mit 60% D-Galactose (entsprechend 29 Galactoseresten pro Molekül).
1,0 g (6,035 mmol; entsprechend 0,66 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 14b) werden in 40 ml Natriumcitratpuffer (pH 5,3) gelöst und bei Raum
temperatur mit einer Lösung von 0,18 g (0,7 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in
10 ml destilliertem Wasser, versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten
bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1 molarer Natronlauge auf pH
7,2 eingestellt. Nach dreimaliger Ultrafiltration über eine YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrocknet.
Ausbeute: 1,0 g (95% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 5,23%
Ausbeute: 1,0 g (95% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 5,23%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,06; H 5,67; N 12,66; S 13,08; Gd 9,89; Na 1,45;
gef.: C 44,20; H 5,71; N 12,59; S 13,11; Gd 10,01; Na 1,47;
ber.: C 44,06; H 5,67; N 12,66; S 13,08; Gd 9,89; Na 1,45;
gef.: C 44,20; H 5,71; N 12,59; S 13,11; Gd 10,01; Na 1,47;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 40% Gd-DPTA und 60%
D-Galactose (entsprechend 19 Gd-DTPA-Einheiten und 29-D-Galactoseresten
pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktionen keine frei
en Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 14b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
0,75 g (0,038 mmol; entsprechend 1,12 mmol an freien Aminfunktionen) der Ti
telverbindung aus Beispiel 14a) mit 1,2 g (3,8 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-α-
D-mannopyranose [Darstellung gemäß: Monsigny, M. et al., Biol. Cell, 51, 187
(1984)] nach Aufarbeitung 0,94 g (89,2% d. Th.) eines amorphen und farblosen
Feststoffes.
Wassergehalt: 5,03%
Wassergehalt: 5,03%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,62; H 6,06; N 13,39; S 3,26; Na 6,12;
gef.: C 46,70; H 6,01; N 13,42; S 3,24; Na 6,09;
ber.: C 46,62; H 6,06; N 13,39; S 3,26; Na 6,12;
gef.: C 46,70; H 6,01; N 13,42; S 3,24; Na 6,09;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 60% D-Mannose (entsprechend 29 Mannoseresten pro Mo
lekül).
0,85 g (0,029 mmol; entsprechend 0,56 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 15a) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 0,15
g (0,58 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, kom
plexiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 854 mg (97,5% d.
Th.) der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 6,14%
Wassergehalt: 6,14%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,06; H 5,76; N 12,66; S 3,08; Gd 9,89; Na 1,45;
gef.: C 44,10; H 5,66; N 12,71; S 3,12; Gd 9,94; Na 1,38;
ber.: C 44,06; H 5,76; N 12,66; S 3,08; Gd 9,89; Na 1,45;
gef.: C 44,10; H 5,66; N 12,71; S 3,12; Gd 9,94; Na 1,38;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 40% Gd-DPTA und 60%
D-Mannose (entsprechend 19 Gd-DTPA-Einheiten und 29-D-Mannoseresten
pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels der Ninhydrinreaktionen keine
freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 14b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,051 mmol; entsprechend 1,5 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 14a) mit 1,44 g (4,56 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-glucopyranose [Kaufware: Sigma oder Darstellung in Analogie zu: Monsigny
et al., Biol. Cell., 51, 187 (1984)] nach Aufarbeitung 1,36 mg (94% d. Th.) eines
amorphen und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 5,08%
Wassergehalt: 5,08%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,62; H 6,06; N 13,39; S 3,26; Na 6,12;
gef.: C 46,55; H 6,12; N 13,29; S 3,24; Na 6,01;
ber.: C 46,62; H 6,06; N 13,39; S 3,26; Na 6,12;
gef.: C 46,55; H 6,12; N 13,29; S 3,24; Na 6,01;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 60% D-Glucose (entsprechend 29 Glucoseresten pro Mole
kül).
1,0 g (0,034 mmol; entsprechend 0,646 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 16a) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 0,17
g (0,66 mmol), gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, einer Gadolinium
chloridlösung komplexiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man
998 mg (97,2% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 3,94%
Wassergehalt: 3,94%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,06; H 5,67; N 12,66; S 3,08; Gd 9,89; Na 1,45;
gef.: C 44,12; H 5,67; N 12,74; S 3,00; Gd 10,01; Na 1,38;
ber.: C 44,06; H 5,67; N 12,66; S 3,08; Gd 9,89; Na 1,45;
gef.: C 44,12; H 5,67; N 12,74; S 3,00; Gd 10,01; Na 1,38;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 40% Gd-DPTA und 60%
D-Glucose (entsprechend 19 Gd-DTPA-Einheiten und 29-D-Glucoseresten pro
Molekül). In der Titelverbindung sind mittels der Ninhydrinreaktionen keine frei
en Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 14b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,051 mmol; entsprechend 1,48 mmol an freien Aminfunktionen) der Ti
telverbindung aus Beispiel 14a) mit 1,65 g (5,57 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-
α-L-Fucopyranose [Darstellung gemäß: Tamio et al., Jpn. Kokai Tokio Koho, Jp
4211099 und Hilditch et al., J. Appl. Phycol. 3 (4), 345, (1991)] nach Aufarbei
tung 1,36 g (94% d. Th.) eines amorphen und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 7,24%
Wassergehalt: 7,24%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,39; H 6,16; N 13,62; S 3,31; Na 6,22;
gef.: C 47,42; H 6,08; N 13,57; S 2,98; Na 6,30;
ber.: C 47,39; H 6,16; N 13,62; S 3,31; Na 6,22;
gef.: C 47,42; H 6,08; N 13,57; S 2,98; Na 6,30;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 60% L-Fucose (entsprechend 29 α-L-Fucoseresten pro Mo
lekül).
1,2 g (0,042 mmol; entsprechend 0,81 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 17a) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 0,21 g
(0,83 mmol) einer wässrigen Gadoliniumchloridlösung, gelöst in 10 ml destillier
tem Wasser, komplexiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man
1,25 g (98,5% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 4,39%
Wassergehalt: 4,39%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,72; H 5,81; N 12,89; S 3,12; Gd 10,04; Na 1,47;
gef.: C 44,81; H 5,79; N 12,78; S 3,16; Gd 10,09; Na 1,40;
ber.: C 44,72; H 5,81; N 12,89; S 3,12; Gd 10,04; Na 1,47;
gef.: C 44,81; H 5,79; N 12,78; S 3,16; Gd 10,09; Na 1,40;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 40% Gd-DPTA und 60%
α-L-Fucose (entsprechend 19 Gd-DTPA-Einheiten und 29 α-L-Fucoseresten
pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktionen keine frei
en Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Eine Lösung von 5,0 g (0,97 mmol, entsprechend 23,3 mmol an freien Amin
funktionen) 24er-Starburst-Dendrimer-Polyamin (Darstellung gemäß: Tomalia
D. A. et al.; Macromolecules 1986, ii, 2466; Tomalia D. A. et al.; Macromo
lecules 1987, 20, 1164) wird in 400 ml destilliertem Wasser gelöst und mit 1
molarer Natronlauge ein pH-Wert von 9,5 eingestellt. Anschließend gibt man
insgesamt 11,2 g (27,9 mmol) DTPA-Monoanhydrid-mono-ethylester portions
weise hinzu, wobei der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 1 mola
rer Natronlauge konstant bei 9,5 gehalten wird. Nach beendeter Zugabe wird
noch 15 Minuten bei Raumtemperatur nachgerührt und anschließend der pH-
Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 32%iger Natronlauge auf 11,5
eingestellt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird
mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt. Die so
erhaltene wässrige Produktlösung wurde dreimal mittels einer YMB-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der ver
bleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500
ml aufgefüllt und die wässrige Produktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 4,6 g (92% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amor phes Pulver
Wassergehalt: 8,37%
Ausbeute: 4,6 g (92% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amor phes Pulver
Wassergehalt: 8,37%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,72; H 6,58; N 17,29; Na 9,38;
gef.: C 44,64; H 6,51; N 17,36; Na 9,42;
ber.: C 44,72; H 6,58; N 17,29; Na 9,38;
gef.: C 44,64; H 6,51; N 17,36; Na 9,42;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator, er
gibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 41,6% (entsprechend 10
DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach quantitativer Ninhydrinreaktion liegen im
Mittel im Polymer 14 freie Aminofunktionen pro Molekül vor.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,10 mmol; entsprechend 1,43 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 18a) mit 1,60 g (5,03 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-galactopyranose nach Aufarbeitung 1,32 g (93,3% d. Th.) eines amorphen
und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 7,31%
Wassergehalt: 7,31%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,25; H 6,13; N 13,31; S 3,16; Na 6,47;
gef.: C 46,32; H 6,19; N 13,28; S 3,09; Na 6,51;
ber.: C 46,25; H 6,13; N 13,31; S 3,16; Na 6,47;
gef.: C 46,32; H 6,19; N 13,28; S 3,09; Na 6,51;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 59% D-Galactose (entsprechend 14 Galactoseresten pro
Molekül).
1,0 g (0,07 mmol; entsprechend 0,7 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 18b) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 0,18 g
(0,72 mmol) einer wässrigen Gadoliniumchloridlösung, gelöst in 10 ml destillier
tem Wasser, komplexiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man
1,05 g (97,3% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 5,67%
Wassergehalt: 5,67%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,59; H 5,77; N 12,53; S 2,98; Gd 10,42; Na 1,52;
gef.: C 43,61; H 5,81; N 12,49; S 2,94; Gd 10,48; Na 1,47;
ber.: C 43,59; H 5,77; N 12,53; S 2,98; Gd 10,42; Na 1,52;
gef.: C 43,61; H 5,81; N 12,49; S 2,94; Gd 10,48; Na 1,47;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 41% Gd-DPTA und 59%
D-Galactose (entsprechend 10 Gd-DTPA-Einheiten und 14-D-Galactoseresten
pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels der Ninhydrinreaktion keine
freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 14b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
0,95 g (0,096 mmol; entsprechend 1,344 mmol an freien Aminfunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 18a) mit 1,29 g (94,6 mmol) p-Isothiocyanato
phenyl-α-D-mannopyranose nach Aufarbeitung 1,29 g (94,6% d. Th.) eines
amorphen und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 6,88%
Wassergehalt: 6,88%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,25; H 6,13 N 13,31; S 3,16; Na 6,41;
gef.: C 46,09; H 6,07; N 13,33; S 3,24; Na 6,51;
ber.: C 46,25; H 6,13 N 13,31; S 3,16; Na 6,41;
gef.: C 46,09; H 6,07; N 13,33; S 3,24; Na 6,51;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 59% D-Mannose (entsprechend 14 Mannoseresten pro Mo
lekül).
1,1 g (0,077 mmol; entsprechend 0,77 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 19a) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 194,2
mg (0,79 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser,
komplexiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 1,14 g (98,6
d. Th.) der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 4,72%
Wassergehalt: 4,72%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,55; H 5,77; N 12,53; S 2,98; Gd 10,42; Na 1,52;
gef.: C 43,61; H 5,82; N 12,48; S 3,04; Gd 10,38; Na 1,49;
ber.: C 43,55; H 5,77; N 12,53; S 2,98; Gd 10,42; Na 1,52;
gef.: C 43,61; H 5,82; N 12,48; S 3,04; Gd 10,38; Na 1,49;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 41% Gd-DPTA und 59
D-Mannose (entsprechend 10 Gd-DTPA-Einheiten und 14-D-Mannoseresten
pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels der Ninhydrinreaktion keine
freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 14b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,2 g (0,12 mmol; entsprechend 1,21 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 18a) mit 1,92 g (6,03 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-glucopyranose nach Aufarbeitung 1,59 g (93,6% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 5,97%
Wassergehalt: 5,97%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,25; H 6,13; N 13,31; S 3,16; Na 6,27;
gef.: C 46,20; H 6,21; N 13,32; S 3,08; Na 6,37;
ber.: C 46,25; H 6,13; N 13,31; S 3,16; Na 6,27;
gef.: C 46,20; H 6,21; N 13,32; S 3,08; Na 6,37;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 59% D-Glucose (entsprechend 14 Glucoseresten pro Mole
kül).
1,40 g (0,089 mmol; entsprechend 0,89 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 20a) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 219
mg (0,90 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, kom
plexiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 1,32 g (98,7% d.
Th.) der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 7,33%
Wassergehalt: 7,33%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,55; H 5,77; N 12,53; S 2,98; Gd 10,42; Na 1,52;
gef.: C 43,62; H 5,80; N 12,49; S 2,96; Gd 10,47; Na 1,58;
ber.: C 43,55; H 5,77; N 12,53; S 2,98; Gd 10,42; Na 1,52;
gef.: C 43,62; H 5,80; N 12,49; S 2,96; Gd 10,47; Na 1,58;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 41% Gd-DPTA und 59%
D-Glucose (entsprechend 10 Gd-DTPA-Einheiten und 14-D-Glucoseresten pro
Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktionen keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 14b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,10 mmol; entsprechend 1,4 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 18a) mit 1,50 g (5,03 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-α
-L-fucopyranose nach Aufarbeitung 1,3 g (94,2% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 6,08%
Wassergehalt: 6,08%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,00; H 6,23; N 13,53; S 3,21; Na 6,58;
gef.: C 46,94; H 6,19; N 13,55; S 3,25; Na 6,60;
ber.: C 47,00; H 6,23; N 13,53; S 3,21; Na 6,58;
gef.: C 46,94; H 6,19; N 13,55; S 3,25; Na 6,60;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 59% L-Fucose (entsprechend 14 Fucoseresten pro Molekül).
1,1 g (0,078 mmol; entsprechend 0,78 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 21a) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 197 mg
(0,79 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, komple
xiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 1,14 g (98,6% d. Th.)
der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 6,97%
Wassergehalt: 6,97%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,20; H 5,86; N 12,72; S 3,02; Gd 10,58; Na 1,55;
gef.: C 44,28; H 5,88; N 12,69; S 2,99; Gd 10,62; Na 1,51;
ber.: C 44,20; H 5,86; N 12,72; S 3,02; Gd 10,58; Na 1,55;
gef.: C 44,28; H 5,88; N 12,69; S 2,99; Gd 10,62; Na 1,51;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 41% Gd-DPTA und 59%
D-Glucose (entsprechend 10 Gd-DTPA-Einheiten und 14-D-Glucoseresten pro
Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 14b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,10 mmol; entsprechend 1,4 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 18a) mit 2,50 g (7,04 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-glucopyranose nach Aufarbeitung 1,4 g (95% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 8,06%
Wassergehalt: 8,06%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,73; H 6,18; N 14,12; S 3,04; Na 6,22;
gef.: C 46,69; H 6,21; N 14,20; S 3,00; Na 6,24;
ber.: C 46,73; H 6,18; N 14,12; S 3,04; Na 6,22;
gef.: C 46,69; H 6,21; N 14,20; S 3,00; Na 6,24;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 59% N-Acetyl-D-Glucosamin (entsprechend 14 N-Acetyl-D-
Glucosaminresten pro Molekül).
1,6 g (0,10 mmol; entsprechend 1,08 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 22a) werden in Analogie wie für Beispiel 14c) beschrieben mit 278 mg
(1,10 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, komple
xiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 1,54 g (98,7% d. Th.)
der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 5,51%
Wassergehalt: 5,51%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,10; H 5,83; N 13,33; S 2,87; Gd 10,04; Na 1,47;
gef.: C 44,19; H 5,91; N 13,41; S 2,80; Gd 10,08; Na 1,44;
ber.: C 44,10; H 5,83; N 13,33; S 2,87; Gd 10,04; Na 1,47;
gef.: C 44,19; H 5,91; N 13,41; S 2,80; Gd 10,08; Na 1,44;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 41% Gd-DPTA und 59%
N-Acetyl-D-Glucosamin (entsprechend 10 Gd-DTPA-Einheiten und 14 N-Acetyl-
D-Glucosaminresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrin
reaktion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
20,0 g (26,8 mmol) Gly-Me-DOTA-tri-tert.butylester (Titelverbindung aus Bei
spiel 31f) werden bei Raumtemperatur in 100 ml absolutem Dimethylformamid
gelöst und unter Rühren mit 3,7 g (32,16 mmol) N-Hydroxysuccinimid versetzt.
Anschließend wird das klare Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und bei die
ser Temperatur portionsweise mit insgesamt 6,6 g (32,16 mmol) Dicyclo
hexylcarbodiimid versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 30 Minuten bei 0°C und
2,5 Stunden bei Raumtemperatur wird vom ausgefallenen Dicyclohexylharnstoff
abfiltriert. Das so erhaltene Filtrat tropft man nun langsam bei Raumtemperatur
zu einer gerührten Lösung von 8,8 g (1,18 mmol; entsprechend 42,8 mmol an
freien Aminofunktionen) 36er-Kaskadenpolyamin und 4,3 g (44,8 mmol)
Triethylamin in 60 ml absolutem DMF. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden
bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt und der ver
bleibende Rückstand mit 250 ml Dichlormethan versetzt. Nach dem Abfiltrieren
von unlöslichen Anteilen wird die organisierte Phase nacheinander mit 5%iger
Salzsäure, gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung zweimal mit Wasser
gewaschen. Nach dem Trocknen der organischen Produktphase über Natrium
sulfat wird filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Man erhält
12,5 g (86,2% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) eines leicht gelb
gefärbten Öls, welches ohne weitere Reinigung unverzüglich für die nachfol
genden Syntheseschritte eingesetzt wird. Nach quantitativer Ninhydrinreaktion
der oben genannten Titelverbindung liegen im Mittel 20 freie Aminfunktionen pro
Molekül vor.
Elementaranalyse:
ber.: C 67,65; H 10,32; N 8,72;
gef.: C 67,50; H 10,41; N 8,91;
ber.: C 67,65; H 10,32; N 8,72;
gef.: C 67,50; H 10,41; N 8,91;
Eingerührte Lösung von 3,5 g (0,28 mmol; entsprechend 5,6 mmol an freien
Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 23a) in 100 ml absolutem
Dichlormethan wird bei Raumtemperatur mit 708 mg (7,0 mmol) Triethylamin
versetzt. Anschließend wird mit einer Lösung von 3,6 g (6,8 mmol) 3-(2,3,4,6-
Tetra-O-acetyl-1-thio-α-D-mannopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimid
ester (Darstellung in Analogie zu: J. Haensler et al., Bioconjugate Chem 4, 85,
(1993); Chipowsky, S., and Lee, Y. C (1973), "Synthesis of 1-Thio-aldosides";
Carbohydrate Research 31, 339-346) in 60 ml Dichlormethan tropfenweise
versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird
mit Dichlormethan auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufgefüllt. Die organi
sche Phase wird nacheinander zweimal mit Wasser und zweimal mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Nach dem Filtrieren wird das Lösungsmittel im Vakuum bis zur Trockne ab
gezogen. Man erhält 5,25 g (90,4% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. im Polymer sind
keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Elementaranalyse:
ber.: C 59,99; H 8,38; N 5,19; S 3,09;
gef.: C 60,41; H 8,52; N 5,08; S 3,00;
ber.: C 59,99; H 8,38; N 5,19; S 3,09;
gef.: C 60,41; H 8,52; N 5,08; S 3,00;
Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung
ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers mit 55,5% D-Mannose
tetraacetat (entsprechend 20 D-Mannoseresten pro Molekül).
5,0 g (0,24 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 23b) werden in 100 ml abso
lutem Dichlormethan gelöst. Anschließend wird bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der Rückstand wird in 100 ml Methanol gelöst und
bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen Ammoniaklösung ver
setzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im
Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der verbleibende Rückstand in 200
ml destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Produktlösung wird zweimal mit
jeweils 60 ml Diethylether extrahiert. Die wässrige Produktlösung wird durch
Versetzen mit 10%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht mit Wasser auf ein Ge
samtvolumen von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der ver
bleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500
ml aufgefüllt und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 2,69 g (94,1% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 7,78%
Ausbeute: 2,69 g (94,1% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 7,78%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,03; H 6,62; N 9,06; S 5,19;
gef.: C 46,98; H 6,73; N 9,10; S 5,24;
ber.: C 47,03; H 6,62; N 9,06; S 5,19;
gef.: C 46,98; H 6,73; N 9,10; S 5,24;
2,0 g (0,16 mmol; entsprechend 2,6 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titelverbin
dung aus Beispiel 23c) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-
Wert der Lösung wird durch tropfenweiser Zugabe mit 10%iger wässrigen Salz
säure auf 5,0 eingestellt. Abschließend gibt man bei Raumtemperatur 709 mg
(2,7 mmol) Gadoliniumchlorid hinzu, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, und
rührt die Reaktionslösung für 12 Stunden bei 60°C. Bei Raumtemperatur wird
die Reaktionslösung durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 ge
bracht und mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufge
füllt. Nach dreimaliger Ultrafiltration gegen destilliertes Wasser über eine YM3-
Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefrier
getrocknet. Man erhält 2,31 g (97,5% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes,
farbloses Pulver mit einem Wassergehalt von 6,7%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 39,24; H 5,11; N 7,56; S 4,33; Gd 16,98;
gef.: C 39,42; H 5,21; N 7,52; S 4,39; Gd 17,02;
ber.: C 39,24; H 5,11; N 7,56; S 4,33; Gd 16,98;
gef.: C 39,42; H 5,21; N 7,52; S 4,39; Gd 17,02;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 44% Gd-Gly-Me-DOTA
und 56% D-Mannose (entsprechend 16 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten und 20-D-
Mannoseresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreak
tion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 23b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
3,5 g (0,28 mmol; entsprechend 5,6 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 23a) mit 3,6 g (6,8 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-1-
thio-β-D-glucopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester (Darstellung in
Analogie zu: J. Haensler et al., Bioconjugate Chem. 4, 85, (1993); Chipowsky,
S., and Lee, Y. C. (1973), Synthesis of 1-Thio-aldosides; Carbohydrate Re
search 31, 339-346) 5,4 g (93% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 59,99; H 8,38; N 5,19; S 3,09;
gef.: C 60,32; H 8,30; N 5,09; S 3,18;
ber.: C 59,99; H 8,38; N 5,19; S 3,09;
gef.: C 60,32; H 8,30; N 5,09; S 3,18;
Die Titelverbindung zeigt eine negative quantitative Ninhydrinreaktion. Aus dem
prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Bela
dungsgrad des Polymers mit 20 D-Glucoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 23c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 5 g (0,24 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 24b) nach
Gefriertrocknung zur Bildung von 2,6 g (88,6% d. Th.) der oben genannten
Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 6,03%
Wassergehalt: 6,03%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,03; H 6,62; N 9,06; S 5,19;
gef.: C 47,12; H 6,71; N 9,02; S 5,30;
ber.: C 47,03; H 6,62; N 9,06; S 5,19;
gef.: C 47,12; H 6,71; N 9,02; S 5,30;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 23d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 2,0 g (0,16 mmol; entsprechend 2,6 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titel
verbindung aus Beispiel 24b) mit 709 mg (2,7 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst
in 10 ml destilliertem Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 2,35 g (98% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 5,2%
Ausbeute: 2,35 g (98% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 5,2%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 39,24; H 5,11; N 7,56; S 4,33; Gd 16,98;
gef.: C 39,61; H 5,20; N 7,49; S 4,41; Gd 16,94;
ber.: C 39,24; H 5,11; N 7,56; S 4,33; Gd 16,98;
gef.: C 39,61; H 5,20; N 7,49; S 4,41; Gd 16,94;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
16 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 44,4%)
und 20 D-Glucopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 55,6%)
16 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 44,4%)
und 20 D-Glucopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 55,6%)
Die Polymerbeladungsgrade wurden aus den molaren Elementverhältnissen
von Schwefel zu Gadolinium ermittelt.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 23b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
3,5 g (0,28 mmol; entsprechend 5,6 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 23a) mit 3,6 g (6,8 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-1-
thio-β-D-galactopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester [Darstellung
in Analogie zu: J. Haensler et al., Bioconjugate Chem. 4, 85, (1993); Chipowsky,
S., and Lee, Y. C (1973), "Synthesis of 1-Thio-aldosides; Carbohydrate Re
search 31, 339-346] 5,1 g (87,8% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 59,99; H 8,38; N 5,19; S 3,09;
gef.: C 60,03; H 8,46; N 5,24; S 3,14;
ber.: C 59,99; H 8,38; N 5,19; S 3,09;
gef.: C 60,03; H 8,46; N 5,24; S 3,14;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad
des Polymers mit 20 D-Galactoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 23c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 5,0 g (0,24 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 25b)
nach Gefriertrocknung zur Bildung von 2,64 g (90,2% d. Th.) der oben genann
ten Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 8,3%
Wassergehalt: 8,3%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,03; H 6,62; N 9,06; S 5,19;
gef.: C 47,12; H 6,71; N 9,00; S 5,07;
ber.: C 47,03; H 6,62; N 9,06; S 5,19;
gef.: C 47,12; H 6,71; N 9,00; S 5,07;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 23d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 2,5 g (0,2 mmol; entsprechend 3,2 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titelverbin
dung aus Beispiel 24b) mit 867 mg (3,3 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10
ml destilliertem Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 2,88 g (97,3% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,3%
Ausbeute: 2,88 g (97,3% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,3%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 39,24; H 5,11; N 7,56; S 4,33; Gd 16,98;
gef.: C 39,21; H 5,04; N 7,63; S 4,41; Gd 17,07;
ber.: C 39,24; H 5,11; N 7,56; S 4,33; Gd 16,98;
gef.: C 39,21; H 5,04; N 7,63; S 4,41; Gd 17,07;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
16 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,8%)
und 20 D-Galactopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,2%)
16 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,8%)
und 20 D-Galactopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,2%)
Die Polymerbeladungsgrade wurden aus den molaren Elementverhältnissen
von Schwefel zu Gadolinium ermittelt.
20,0 g (26,8 mmol) Gly-Me-DOTA-tri-tert.butylester (Titelverbindung aus Bei
spiel 31f) werden bei Raumtemperatur in 100 ml absolutem Dimethylformamid
gelöst und unter Rühren mit 3,7 g (32,16 mmol) N-Hydroxysuccinimid versetzt.
Anschließend wird das klare Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und bei die
ser Temperatur portionsweise mit insgesamt 6,6 g (32,16 mmol) Dicyclo
hexylcarbodiimid versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 30 Minuten bei 0°C und
2,5 Stunden bei Raumtemperatur wird vom ausgefallenen Dicyclohexylharnstoff
abfiltriert. Das so erhaltene Filtrat tropft man nun langsam bei Raumtemperatur
zu einer gerührten Lösung von 6,0 g (0,92 mmol; entsprechend 4,4 mmol an
freien Aminofunktionen) 48er-Kaskadenpolyamin und 4,5 g (46,8 mmol)
Triethylamin in 60 ml absolutem DMF. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden
bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt und der ver
bleibende Rückstand mit 250 ml Dichlormethan versetzt. Nach dem Abfiltrieren
von unlöslichen Anteilen wird die organisierte Phase nacheinander mit 5%iger
Salzsäure, gesättigte Natriumhydrogencarbonatlösung zweimal mit Wasser
gewaschen. Nach dem Trocknen der organischen Produktphase über Natrium
sulfat wird filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Man erhält
13,75 g (83,2% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) eines leicht gelb
gefärbten Öls, welches ohne weitere Reinigung unverzüglich für die nachfol
genden Syntheseschritte eingesetzt wird. Nach quantitativer Ninhydrinreaktion
der oben genannten Titelverbindung liegen im Mittel 27 freie Aminfunktionen pro
Molekül vor.
Elementaranalyse:
ber.: C 63,35; H 9,61; N 16,36;
gef.: C 63,18; H 9,70; N 16,44;
ber.: C 63,35; H 9,61; N 16,36;
gef.: C 63,18; H 9,70; N 16,44;
Eine gerührte Lösung von 3,5 g (0,19 mmol; entsprechend 5,13 mmol an freien
Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 26a) in 100 ml absolutem
Dichlormethan wird bei Raumtemperatur mit 657 mg (6,5 mmol) Triethylamin
versetzt. Anschließend wird mit einer Lösung von 3,3 g (6,3 mmol) 3-(2,3,4,6-
Tetra-O-acetyl-1-thio-α-D-mannopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimid
ester in 60 ml Dichlormethan tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit
von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird mit Dichlormethan auf ein Gesamt
volumen von 500 ml aufgefüllt. Die organische Phase wird nacheinander zwei
mal mit Wasser und zweimal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren wird das
Lösungsmittel im Vakuum bis zur Trockne abgezogen. Man erhält 5,07 g (92,6
% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl. Die quantitative Ninhydrinreak
tion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. im Polymer sind keine freien
Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Elementaranalyse:
ber.: C 58,65; H 7,98; N 10,21; S 3,00;
gef.: C 58,90; H 8,08; N 10,14; S 2,96;
ber.: C 58,65; H 7,98; N 10,21; S 3,00;
gef.: C 58,90; H 8,08; N 10,14; S 2,96;
Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung
ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers mit 56,2% D-Mannose
tetraacetat (entsprechend 27 D-Mannoseresten pro Molekül).
5,0 g (0,17 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 26b) werden in 100 ml abso
lutem Dichlormethan gelöst. Anschließend wird bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der Rückstand wird in 100 ml Methanol gelöst und
bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen Ammoniaklösung ver
setzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im
Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der verbleibende Rückstand in 200
ml destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Produktlösung wird zweimal mit
jeweils 60 ml Diethylether extrahiert. Die wässrige Produktlösung wird durch
Versetzen mit 10%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht mit Wasser auf ein Ge
samtvolumen von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der ver
bleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500
ml aufgefüllt und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 3,47 g (90,6% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 9,11%
Ausbeute: 3,47 g (90,6% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 9,11%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 51,08; H 7,12; N 13,32; S 3,92;
gef.: C 50,97; H 7,21; N 13,30; S 3,86;
ber.: C 51,08; H 7,12; N 13,32; S 3,92;
gef.: C 50,97; H 7,21; N 13,30; S 3,86;
3,0 g (0,136 mmol; entsprechend 285 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titelverbin
dung aus Beispiel 26c) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-
Wert der Lösung wird durch tropfenweise Zugabe mit 10%iger wässrigen Salz
säure auf 5,0 eingestellt. Abschließend gibt man bei Raumtemperatur 787 mg
(3,0 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, hinzu und
rührt die Reaktionslösung für 12 Stunden bei 60°C. Bei Raumtemperatur wird
die Reaktionslösung durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 ge
bracht und mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufge
füllt. Nach dreimaliger Ultrafiltration gegen destilliertes Wasser über eine YM3-
Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefrier
getrocknet. Man erhält 3,31 g (96,3% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes,
farbloses Pulver mit einem Wassergehalt von 4,9%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,54; H 5,96; N 11,62; S 3,42; Gd 13,04;
gef.: C 44,59; H 6,04; N 11,55; S 3,41; Gd 13,10;
ber.: C 44,54; H 5,96; N 11,62; S 3,42; Gd 13,04;
gef.: C 44,59; H 6,04; N 11,55; S 3,41; Gd 13,10;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 43,8% Gd-Gly-Me-DOTA
und 56,2% D-Mannose (entsprechend 21 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten und 27-
D-Mannoseresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrin
reaktion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 26b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
3,5 g (0,19 mmol; entsprechend 5,13 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 26a) mit 3,3 g (6,3 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-1-
thio-β-D-glucopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester 5,57 g (93
d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 58,65; H 7,98; N 10,21; S 3,00;
gef.: C 58,68; H 8,10; N 10,20; S 3,07;
ber.: C 58,65; H 7,98; N 10,21; S 3,00;
gef.: C 58,68; H 8,10; N 10,20; S 3,07;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Belastungsgrad
des Polymers mit 27 D-Glucoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 26c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 5 g (0,17 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 27a) nach
Gefriertrocknung zur Bildung von 2,23 g (84,7% d. Th.) der oben genannten
Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 7,44%
Wassergehalt: 7,44%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 51,08; H 7,12; N 13,32; S 3,92;
gef.: C 51,11; H 7,10; N 13,26; S 4,01;
ber.: C 51,08; H 7,12; N 13,32; S 3,92;
gef.: C 51,11; H 7,10; N 13,26; S 4,01;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 26d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 3,0 g (0,136 mmol; entsprechend 2,85 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titel
verbindung aus Beispiel 27b) mit 787 mg (3,0 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst
in 10 ml destilliertem Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 3,36 g (98% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 4,41%
Ausbeute: 3,36 g (98% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 4,41%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,54; H 5,96; N 11,62; S 3,42; Gd 13,04;
gef.: C 44,39; H 5,88; N 11,74; S 3,40; Gd 13,00;
ber.: C 44,54; H 5,96; N 11,62; S 3,42; Gd 13,04;
gef.: C 44,39; H 5,88; N 11,74; S 3,40; Gd 13,00;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
21 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,8%)
und 27 D-Glucopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,2%)
21 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,8%)
und 27 D-Glucopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,2%)
Die Polymerbeladungsgrade wurden aus den molaren Elementverhältnissen
von Schwefel zu Gadolinium ermittelt.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 26b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
3,5 g (0,19 mmol; entsprechend 5,13 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 26a) mit 3,3 g (6,3 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-1-
thio-β-D-galactopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester 5,23 g (90,2
% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 58,65; H 7,98; N 10,21; S 3,00;
gef.: C 58,66; H 8,00; N 10,31; S 3,11;
ber.: C 58,65; H 7,98; N 10,21; S 3,00;
gef.: C 58,66; H 8,00; N 10,31; S 3,11;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad
des Polymers mit 27 D-Galactoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 26c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 5,0 g (0,17 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 28a)
nach Gefriertrocknung zur Bildung von 3,48 g (91,4% d. Th.) der oben genann
ten Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 6,79%
Wassergehalt: 6,79%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 51,08; H 7,12; N 13,32; S 3,92;
gef.: C 51,12; H 7,19; N 13,27; S 3,99;
ber.: C 51,08; H 7,12; N 13,32; S 3,92;
gef.: C 51,12; H 7,19; N 13,27; S 3,99;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 26d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 3,0 g (0,136 mmol; entsprechend 2,85 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titel
verbindung aus Beispiel 28b) mit 787 mg (3,3 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst
in 10 ml destilliertem Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 3,32 g (96,9% Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 8,70%
Ausbeute: 3,32 g (96,9% Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 8,70%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,54; H 5,96; N 11,62; S 3,42; Gd 13,04;
gef.: C 44,50; H 5,94; N 11,58; S 3,37; Gd 12,98;
ber.: C 44,54; H 5,96; N 11,62; S 3,42; Gd 13,04;
gef.: C 44,50; H 5,94; N 11,58; S 3,37; Gd 12,98;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
21 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,6%)
und 27 D-Galactopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,4%)
21 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,6%)
und 27 D-Galactopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,4%)
Die Polymerbeladungsgrade wurden aus den molaren Elementverhältnissen
von Schwefel zu Gadolinium ermittelt.
Zu einer gerührten Lösung von 4,0 g (0,20 mmol; entsprechend 6,0 mmol an
freien Aminofunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 14a) werden bei
Raumtemperatur in 40 ml absolutem Dimethylsulfoxid suspendiert. An
schließend wird eine Lösung von 13,3 g (37,2 mmol, entsprechend 6,26 g
Lacton pro vorliegender Aminofunktion) O-β-D-Galactopyranosyl-(1-4)-D-
glucono-1,5-lacton (Darstellung gemäß (a) Williams, T. J.; Plessas, N. R., Gold
stein, I. J. Carbohydr. Res. 1978, 67, CI. (b) Kobayashi, K.; Sumitomo, H.; Ina, Y.
Polym. J. 1985, 17, 567, (c) Hiromi Kitano, Katsuko Sohda, and Ayako Kosaka,
Bioconjugate Chem. 1995, 6, 131-134) in 40 ml absolutem Dimethylsulfoxid bei
22°C tropfenweise addiert. Die so erhaltene Reaktionslösung wird anschließend
für 14 Stunden bei 40°C gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei Raumtemperatur mit
500 ml absolutem Methanol versetzt und der entstehende farblose Niederschlag
mittels einer G4-Fritte abgesaugt und gut mit insgesamt 250 ml absolutem
Methanol nachgewaschen. Der so erhaltene Feststoff wird nun in 500 ml destil
liertem Wasser gelöst und über eine Ultrafiltrationsmembran (YM-3, Amicon,
Ausschlußgrenze 3 kD) insgesamt dreimal ultrafiltriert. Der verbleibende Rück
stand wird vollständig in destilliertem Wasser gelöst und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5,42 g (92,7% d. Th.) als farbloses Lyophilisat
Wassergehalt: 8,34%
Ausbeute: 5,42 g (92,7% d. Th.) als farbloses Lyophilisat
Wassergehalt: 8,34%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,23; H 6,31; N 11,66; Na 5,96;
gef.: C 44,41; H 6,28; N 11,60; Na 6,03;
ber.: C 44,23; H 6,31; N 11,66; Na 5,96;
gef.: C 44,41; H 6,28; N 11,60; Na 6,03;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator, er
gibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 39,4% (entsprechend 19
DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach Ninhydrinreaktion sind in der oben genann
ten Titelverbindung keine Aminofunktionen mehr nachweisbar.
4,0 g (0,136 mmol; entsprechend 2,6 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 29a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit 691 mg
(2,65 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, komple
xiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 4,14 g (98,7% d. Th.)
der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 6,94%
Wassergehalt: 6,94%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,84; H 5,96; N 11,03; Gd 9,64; Na 1,41;
gef.: C 41,90; H 6,03; N 10,97; Gd 9,61; Na 1,39;
ber.: C 41,84; H 5,96; N 11,03; Gd 9,64; Na 1,41;
gef.: C 41,90; H 6,03; N 10,97; Gd 9,61; Na 1,39;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Methode der Titelverbindung verlau
fen negativ, d. h. das polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen.
Zu einer gerührten Lösung von 4,0 g (0,4 mmol), entsprechend 5,7 mmol an
freien Aminofunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 18a) werden bei
Raumtemperatur in 40 ml absolutem Dimethylsulfoxid suspendiert. An
schließend wird eine Lösung von 12,66 g (35,4 mmol, entsprechend 6,2 g
Lacton pro vorliegende Aminofunktion) O-β-D-Galactopyranosyl-(1-4)-D-
glucono-1,5-lacton in 40 ml absolutem Dimethylsulfoxid bei 22°C tropfenweise
addiert. Die so erhaltene Reaktionslösung wird anschließend für 14 Stunden bei
40°C gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei Raumtemperatur mit 500 ml absolutem
Methanol versetzt und der entstehende farblose Niederschlag mittels einer G4-
Fritte abgesaugt und gut mit insgesamt 200 ml absolutem Methanol nachge
waschen. Der so erhaltene Feststoff wird nun in 350 ml destilliertem Wasser
gelöst und über eine Ultrafiltrationsmembran (YM-3, Amicon, Ausschlußgrenze
3 kD) insgesamt dreimal ultrafiltriert. Der verbleibende Rückstand wird vollstän
dig in destilliertem Wasser gelöst und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5,6 g (96,0% d. Th.) als farbloses Lyophilisat
Wassergehalt: 10,2%
Ausbeute: 5,6 g (96,0% d. Th.) als farbloses Lyophilisat
Wassergehalt: 10,2%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,95; H 6,37; N 11,63; Na 6,31;
gef.: C 44,06; H 6,22; N 11,59; Na 6,40;
ber.: C 43,95; H 6,37; N 11,63; Na 6,31;
gef.: C 44,06; H 6,22; N 11,59; Na 6,40;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator,
ergibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 41,5% (entsprechend
10 DTPA-Einheiten pro Molekül).
Nach Ninhydrinreaktion als auch TNBS-Methode sind in der oben genannten
Titelverbindung keine Aminofunktionen mehr nachweisbar.
5,0 g (0,343 mmol; entsprechend 10,34 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 30a) werden in Analogie wie für Beispiel 1c) beschrieben mit 2,72 g
(10,45 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, komple
xiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 5,17 g (97,6% d. Th.)
der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 8,11%
Wassergehalt: 8,11%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,44; H 6,00; N 10,97; Gd 10,18; Na 1,49;
gef.: C 41,51; H 5,96; N 11,03; Gd 10,24; Na 1,46;
ber.: C 41,44; H 6,00; N 10,97; Gd 10,18; Na 1,49;
gef.: C 41,51; H 5,96; N 11,03; Gd 10,24; Na 1,46;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Methode der Titelverbindung verlau
fen negativ, d. h. das polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen.
Eine gerührte Suspension von 5,0 g (7,95 mmol) der Titelverbindung aus Bei
spiel 31 h) in 15 ml absolutem Dimethylsulfoxid wird bei 70°C mit 0,68 g (15,9
mmol) Lithiumchlorid versetzt. Nach 30 Minuten bei 70°C wird die nun klare
Reaktionslösung portionsweise mit insgesamt 1,83 g (15,9 mmol) N-Hydroxy
succinimid versetzt und das Reaktionsgemisch noch 1 Stunde bei dieser Tem
peratur gehalten. Nach dem Abkühlen auf 0°C wird mit 4,52 g (23,85 mmol)
Dicyclohexylcarbodiimid versetzt und die Reaktionslösung noch 1 weitere Stun
de bei 0°C, gefolgt von 12 Stunden bei 22°C, gerührt. Die so erhaltene Reak
tionslösung des N-Hydroxysuccinimidesters der Titelverbindung aus Beispiel
31h) wird nun bei 22°C tropfenweise mit einer Lösung von 2,61 g (0,55 mmol,
entsprechend 13,23 mmol an freien Aminfunktionen, 24er Kaskadenpolyamin,
gelöst in 15 ml absolutem Dimethylsulfoxid versetzt und weitere 12 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt. Zur Aufarbeitung wird die Reaktionslösung bei 22°C in
1,5 l Aceton eingetropft, wobei die Titelverbindung als farbloser Niederschlag
ausfällt. Der Niederschlag wird abgesaugt, in 200 ml destilliertem Wasser gelöst
und über eine YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) dreimal ultrafiltriert.
Der verbleibende Rückstand wird in 300 ml destilliertem Wasser gelöst, filtriert
und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 4,0 g (82,0% bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 7,38%
Ausbeute: 4,0 g (82,0% bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 7,38%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,10; H 6,07; N 14,97; Gd 17,69;
gef.: C 43,18; H 5,99; N 15,03; Gd 17,74;
ber.: C 43,10; H 6,07; N 14,97; Gd 17,69;
gef.: C 43,18; H 5,99; N 15,03; Gd 17,74;
Nach Elementaranalyse ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 41,5%
Gd-Gly-Me-DOTA (entsprechend 10 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten pro Molekül).
Die Bestimmung der im Polymer verbliebenen freien Aminofunktionen mittels
Ninhydrin und TNBS-Methode liefert als Mittelwert 58,1% an freien Aminogrup
pen, d. h. im Polymermolekül liegen 14 freie Aminofunktionen vor.
In analoger Weise wie für Beispiel 1d) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,112 mmol; entsprechend 1,57 mmol an freien Aminfunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 31a) mit 2,5 g (7,87 mmol; entsprechend 5
Molequivalente bezogen auf eingesetztes Polyamin) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-galactopyranose nach Aufarbeitung 1,33 g (93,2% d. Th.) eines amorphen
und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 7,41%
Wassergehalt: 7,41%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,32; H 5,66; N 11,50; S 3,78; Gd 11,84;
gef.: C 45,40; H 5,72; N 11,61; S 3,42; Gd 11,88;
ber.: C 45,32; H 5,66; N 11,50; S 3,78; Gd 11,84;
gef.: C 45,40; H 5,72; N 11,61; S 3,42; Gd 11,88;
Die Ninhydrinreaktion als auch in TNBS-Methode der Titelverbindung verlaufen
negativ, d. h. das polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus
dem molaren Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt
sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 58,3% D-Galactopyranose
(entsprechend 14 Galactoseresten pro Molekül) sowie 41,7% Gd-Gly-DOTA
(entsprechend 10 Gd-Gly-Me-DOTA Komplexe pro Molekül).
Zu 100 g (296,4 mmol) Glycinbenzylester p-Toluolsulfonsäuresalz und 89,98 g
(889,2 mmol) Triethylamin in 500 ml Methylenchlorid tropft man bei 0°C 60,97 g
(355,7 mmol) α-Brompropionylchlorid zu. Dabei hält man die Temperatur zwi
schen 0°C-5°C. Man gibt 1000 ml 5%ige aqu. Salzsäure zu und trennt die or
ganische Phase ab. Die organische Phase wird noch einmal mit 500 ml 5%iger
aqu. Salzsäure extrahiert, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum zur
Trockne eingedampft. Der Rückstand wird aus Di-isopropylether umkristallisiert.
Ausbeute: 69,39 g (78% d. Th.)
Ausbeute: 69,39 g (78% d. Th.)
Elementaranalyse:
ber.: C 48,02; H 4,70; N 4,67; Br 26,62;
gef.: C 47,91; H 4,82; N 4,51; Br 26,47;
ber.: C 48,02; H 4,70; N 4,67; Br 26,62;
gef.: C 47,91; H 4,82; N 4,51; Br 26,47;
Zu 86,14 g (500 mmol) 1,4,7,10-Tetraazacyclododecan gelöst in 1000 ml Chlo
roform gibt man 50 g (166,6 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 31c) und
rührt 24 Stunden bei Raumtemperatur. Man extrahiert 3 mal mit 600 ml Wasser,
trocknet die organische Phase über Magnesiumsulfat und dampft im Vakuum
zur Trockne ein.
Ausbeute: 53,48 g (82% d. Th.) eines leicht gelb gefärbten Öls
Wassergehalt: 1,5%
Ausbeute: 53,48 g (82% d. Th.) eines leicht gelb gefärbten Öls
Wassergehalt: 1,5%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 61,36; H 8,50; N 17,89;
gef.: C 62,03; H 8,75; N 17,36;
ber.: C 61,36; H 8,50; N 17,89;
gef.: C 62,03; H 8,75; N 17,36;
Zu 50 g (127,7 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 31d) und 54,14 g (510,8
mmol) Natriumcarbonat in 500 ml Acetonitril gibt man 82,20 g (421,4 mmol)
Bromessigsäure-tert.-butylester und rührt 12 Stunden bei 60°C. Man kühlt auf
0°C und filtriert von den Salzen ab. Das Filtrat wird zur Trockne eingedampft
und der Rückstand an Kieselgel chromatographiert (Laufmittel : Methylenchlo
rid/Methanol = 20 : 1).
Ausbeute: 90,83 g (85% d. Th.) eines farblosen Feststoffes
Ausbeute: 90,83 g (85% d. Th.) eines farblosen Feststoffes
Elementaranalyse:
ber.: C 54,54; H 7,59; N 8,37; Na 2,75; Br 9,55;
gef.: C 54,37; H 7,71; N 8,21; Na 2,83; Br 9,69;
ber.: C 54,54; H 7,59; N 8,37; Na 2,75; Br 9,55;
gef.: C 54,37; H 7,71; N 8,21; Na 2,83; Br 9,69;
90 g (107,5 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 31e) löst man in 1000 ml
Isopropanol und gibt 5 g Palladiumkatatlysator (10% Pd/C) zu. Man hydriert
über Nacht bei Raumtemperatur. Es wird vom Katalysator abfiltriert und das Fil
trat zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird aus Dioxan umkristallisiert.
Ausbeute: 77,06 g (96% d. Th.) eines kristallinen Feststoffes
Ausbeute: 77,06 g (96% d. Th.) eines kristallinen Feststoffes
Elementaranalyse:
ber.: C 49,86; H 7,69; N 9,38; Na 3,08; Br 10,70;
gef.: C 49,73; H 7,79; N 9,21; Na 3,19; Br 10,83;
ber.: C 49,86; H 7,69; N 9,38; Na 3,08; Br 10,70;
gef.: C 49,73; H 7,79; N 9,21; Na 3,19; Br 10,83;
77 g (103,1 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 31f) werden in 500 ml
Trifluoressigsäure gelöst und 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Man
dampft zur Trockne ein, nimmt den Rückstand in 300 ml Wasser auf und gibt
die Lösung auf eine Säule, gefüllt mit Reillex® 425 PVP. Man eluiert mit Was
ser. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und zur Trockne einge
dampft, der Rückstand wird aus Methanol/Aceton umkristallisiert.
Ausbeute: 44,04 g (84% d. Th.) eines farblosen, hygroskopischen Feststoffes
Wassergehalt: 6,5%
Ausbeute: 44,04 g (84% d. Th.) eines farblosen, hygroskopischen Feststoffes
Wassergehalt: 6,5%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,99; H 6,99; N 14,73;
gef.: C 47,83; H 7,12; N 14,55;
ber.: C 47,99; H 6,99; N 14,73;
gef.: C 47,83; H 7,12; N 14,55;
Zu 40 g (84,12 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 31 g), gelöst in 400 ml
Wasser, gibt man 15,27 g (42,06 mmol) Gadoliniumoxid und erwärmt 3 h auf
90°C. Man dampft zur Trockne ein (Vakuum) und kristallisiert den Rückstand
aus 90% aqu. Ethanol um. Die Kristalle werden abgesaugt, einmal mit Ethanol,
dann mit Aceton und zum Schluß mit Dimethylether gewaschen und im Va
kuumofen bei 130°C getrocknet (24 Stunden).
Ausbeute: 50,53 g (93% d. Th.) eines farblosen kristallinen Pulvers
Wassergehalt: 2,5%
Ausbeute: 50,53 g (93% d. Th.) eines farblosen kristallinen Pulvers
Wassergehalt: 2,5%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 36,24; H 4,80; N 11,12; Gd 24,97;
gef.: C 36,35; H 4,95; N 10,98; Gd 24,80;
ber.: C 36,24; H 4,80; N 11,12; Gd 24,97;
gef.: C 36,35; H 4,95; N 10,98; Gd 24,80;
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,11 mmol; entsprechend 1,57 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 31g) mit 2,5 g (7,87 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-α-
D-mannopyranose nach Aufarbeitung 1,38 g (94,7% d. Th.) eines amorphen
und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 5,76%
Wassergehalt: 5,76%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,32; H 5,66; N 11,50; S 3,38; Gd 11,84;
gef.: C 45,42; H 5,72; N 11,47; S 3,41; Gd 11,81;
ber.: C 45,32; H 5,66; N 11,50; S 3,38; Gd 11,84;
gef.: C 45,42; H 5,72; N 11,47; S 3,41; Gd 11,81;
Die Ninhydrinreaktion als auch in TNBS-Methode der Titelverbindung verlaufen
negativ, d. h. das polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus
dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung er
gibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 56,8% D-Mannopyranose
(entsprechend 14 Mannoseresten pro Molekül) sowie 41,2% (entsprechend 10
Gd-Gly-Me-DOTA Komplexen pro Molekül).
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,2 g (0,13 mmol; entsprechend 1,89 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 31g) mit 2,34 g (7,87 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-glucopyranose nach Aufarbeitung 1,53 g (88,9% d. Th.) eines amorphen und
farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 6,44%
Wassergehalt: 6,44%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,05; H 5,85; N 11,68; S 7,44; Gd 12,03;
gef.: C 45,96; H 5,90; N 11,71; S 3,40; Gd 12,10;
ber.: C 46,05; H 5,85; N 11,68; S 7,44; Gd 12,03;
gef.: C 45,96; H 5,90; N 11,71; S 3,40; Gd 12,10;
Die Ninhydrinreaktion als auch in TNBS-Methode der Titelverbindung verlaufen
negativ, d. h. das polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus
dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung er
gibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 57,9% D-Glucopyranose
(entsprechend 14 Glucoseresten pro Molekül) und 42,1% (entsprechend 10
Gd-Gly-Me-DOTA Komplexen pro Molekül).
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
1,0 g (0,112 mmol; entsprechend 1,57 mmol an freien Aminfunktionen) der Ti
telverbindung aus Beispiel 31a) mit 2,34 g (7,87 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-
α-L-fucopyranose nach Aufarbeitung 1,37 g (93,7% d. Th.) eines amorphen
und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 4,92%
Wassergehalt: 4,92%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,05; H 5,85; N 11,68; S 7,44; Gd 12,03;
gef.: C 45,96; H 5,90; N 11,71; S 3,40; Gd 12,10;
ber.: C 46,05; H 5,85; N 11,68; S 7,44; Gd 12,03;
gef.: C 45,96; H 5,90; N 11,71; S 3,40; Gd 12,10;
Die Ninhydrinreaktion als auch in TNBS-Methode der Titelverbindung verlaufen
negativ, d. h. das polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus
dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung er
gibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 54,1% α-L-Fucose
(entsprechend 13 α-L-Fucoseresten pro Molekül) sowie 40,6% (entsprechend
10 Gd-Gly-Me-DOTA Komplexen pro Molekül).
863,2 (5 mol) Tetraethylenglycol werden in 2,5 l wasserfreiem Toluol gelöst und
bei Raumtemperatur nacheinander mit 159,4 g (2,5 mol) 88%igem Kalium
hydroxydpulver und 7,5 g Tetrabutylammoniumhydrogensulfat versetzt. Bei 0°C
wird dann unter starkem Rühren eine Lösung von 53 ml (500 mmol) 4-Fluor
nitrobenzol in 500 ml wasserfreiem Toluol tropfenweise addiert. Nach beende
ter Zugabe wird nach 4 Stunden bei 0°C und 12 Stunden bei Raumtemperatur
nachgerührt. Zur Aufarbeitung wird das Reaktionsgemisch in 2000 ml Eiswasser
eingerührt und anschließend wird die Toluolphase abgetrennt und die wässrige
Phase erschöpfend mit Toluol extrahiert. Nach dem Waschen der vereinigten
organischen Phasen mit Wasser wird über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und
das Lösungsmittel im Vakuum bis zur Trockne abgezogen. Der verbleibende,
leicht gelblich gefärbte, ölige Rückstand wird säulenchromatographisch gerei
nigt (Eluent : Essigester/Hexan = 3 : 1). Man erhält 135,8 g (86,1% d. Th.) eines
leicht gelblich gefärbten Öls.
Elementaranalyse:
ber.: C 53,33; H 6,71; N 4,44;
gef.: C 53,27; H 6,68; N 4,50;
ber.: C 53,33; H 6,71; N 4,44;
gef.: C 53,27; H 6,68; N 4,50;
10 g β-D-Galactosepentaacetat (Kaufware Aldrich) wird in 40 ml absolutem 1,2-
Dichlorethan gelöst und mit einer Lösung von 8,0 g (25,6 mmol) der Titelverbin
dung aus Beispiel 35a) in 15 ml 1,2-Dichlorethan versetzt. Anschließend werden
3,9 ml (33,3 mmol) Zinntetrachlorid bei Raumtemperatur langsam zugetropft
und die so erhaltene Reaktionslösung wird noch 12 h bei Raumtemperatur
nachgerührt. Zur Aufarbeitung wird mit Wasser versetzt, die organische Phase
abgetrennt und die verbleibende wässrige Phase erschöpfend mit Dichlor
methan extrahiert. Nach dem Trocknen der organischen Phasen über Natrium
sulfat wird filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum bis zur Trockne abgezo
gen. Der verbleibende ölige Rückstand wird mittels Säulenchromatographie
aufgereinigt (Eluent : Dichlormethanol/Methanol = 20 : 1). Man erhält 14,6 g
(88,2% d. Th.) eines farblosen Öls.
Elementaranalyse:
ber.: C 52,09; H 6,09; N 2,17;
gef.: C 52,13; H 6,11; N 2,21;
ber.: C 52,09; H 6,09; N 2,17;
gef.: C 52,13; H 6,11; N 2,21;
33,93 g (52,56 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 35b) werden in 680 ml
absolutem Methanol gelöst und mit 0,8 g Natriummethanolat versetzt. Nach ei
ner Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird die Reaktions
lösung durch portionsweise Zugabe von IRA-120 (H+)-Kationenaustauscher
neutralisiert, vom Austauscher abgesaugt und das Lösungsmittel im Vakuum bis
zur Trockne abgezogen. Die so erhaltene Titelverbindung (23,3 g, 95,5% d.
Th.) wird ohne weitere Reinigung direkt für den nachfolgenden Reduktions
schritt eingesetzt.
Elementaranalyse:
ber.: C 50,31; H 6,54; N 2,93;
gef.: C 50,48; H 6,74; N 3,07;
ber.: C 50,31; H 6,54; N 2,93;
gef.: C 50,48; H 6,74; N 3,07;
Die Reduktion von 14,61 g (30,6 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel
35c) erfolgt nach den in der Literatur beschriebenen Vorgehensweisen
(vgl. hierzu: Taylor, J. K. et al., J. Chem. Soc., Chem. Commun.; 1993, 1410;
Goldstein I. J., Methods in Enzymologie, Vol. XXVII, Part B., 212-219, 1972)
unter Verwendung von Wasserstoff (1 atm.) als Reduktionsmittel, Palladium
(10%) auf Bariumsulfat als Katalysator und wasserfreiem Methanol als Lö
sungsmittel. Nach Aufarbeitung erhält man 13,15 g (96% d. Th.) der Titelver
bindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 53,04; H 6,57; S 6,74;
gef.: C 53,13; H 6,60; S 6,84;
ber.: C 53,04; H 6,57; S 6,74;
gef.: C 53,13; H 6,60; S 6,84;
Auf analoge Weise wie in Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
4,0 g (0,448 mmol der Titelverbindung aus Beispiel 31a) entsprechend 6,28
mmol an freien Aminfunktionen) mit 14,93 g (31,4 mmol) der Titelverbindung
aus Beispiel 35e) nach Aufarbeitung 6,01 g (86,3% d. Th. bezogen auf einge
setztes Polyamin) als farbloses Lyophilisat.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,36; H 6,28; N 8,56; S 2,89; Gd 10,11;
gef.: C 47,41; H 6,31; N 8,49; S 2,93; Gd 10,18;
ber.: C 47,36; H 6,28; N 8,56; S 2,89; Gd 10,11;
gef.: C 47,41; H 6,31; N 8,49; S 2,93; Gd 10,18;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Methode verlaufen negativ, d. h. das
polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem molaren
Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Bela
dungsgrad des Polymers mit 58,3% D-Galactopyranose (entsprechend 14
Galactoseresten pro Molekül) sowie 41,7% Gd-Gly-DOTA (entsprechend 10
Gd-Gly-Me-DOTA Komplexe pro Molekül).
Auf analogem Wege, wie in den Beispielen 35b)-35e) für die Synthese der Ti
telverbindung aus Beispiel 35e) beschrieben, führt die Umsetzung von 15 g α-
D-Mannosepentaacetat (38,4 mmol, Kaufware Sigma) zur Bildung von 13,22 g
(72,4% d. Th.; über 4 Syntheseschritte) der oben genannten Titelverbindung
als farbloses Öl.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 53,04; H 6,57; S 6,74;
gef.: C 53,14; H 6,60; S 6,68;
ber.: C 53,04; H 6,57; S 6,74;
gef.: C 53,14; H 6,60; S 6,68;
Durch eine analoge Reaktionsführung, wie in Beispiel 1b) beschrieben, führt die
Umsetzung von 5,0 g (0,56 mmol, entsprechend 7,85 mmol an freien Amino
funktionen, der Titelverbindung aus Beispiel 31a) mit 18,66 g (39,25 mmol) der
Titelverbindung aus Beispiel 36a) zur Bildung von 7,5 g (86,3% d. Th.) bezogen
auf eingesetztes Polyamin der oben genannten Titelverbindung als farbloses
Lyophilisat.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,36; H 6,28; N 8,56; S 2,89; Gd 10,11;
gef.: C 47,31; H 6,36; N 8,49; S 2,94; Gd 10,22;
ber.: C 47,36; H 6,28; N 8,56; S 2,89; Gd 10,11;
gef.: C 47,31; H 6,36; N 8,49; S 2,94; Gd 10,22;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Methode verlaufen negativ, d. h. das
polymere Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem molaren
Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Bela
dungsgrad des Polymers mit 58,8% D-Mannopyranose (entsprechend 14 Man
noseresten pro Molekül) sowie 41,2% Gd-Gly-DOTA (entsprechend 10 Gd-Gly-
Me-DOTA Komplexe pro Molekül).
Auf analogem Wege wie in den Beispielen 35b-35e) beschrieben, führt die Um
setzung von 10 g (25,68 mmol) N-Acetyl-β-D-glucosaminpentaacetat zur Bil
dung von 9,85 g (74,3% d. Th. über 4 Syntheseschritte) der oben genannten
Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 53,48; H 6,63; N 2,71; S 6,21;
gef.: C 53,60; H 6,59; N 2,74; S 6,28;
ber.: C 53,48; H 6,63; N 2,71; S 6,21;
gef.: C 53,60; H 6,59; N 2,74; S 6,28;
Durch analoge Reaktionsdurchführung wie in Beispiel 1b) beschrieben, führt die
Umsetzung von 4,0 g (0,45 mmol, entsprechend 6,3 mmol an freien Aminfunk
tionen) der Titelverbindung aus Beispiel 31a) mit 16,2 g (31,5 mmol) der Titel
verbindung aus Beispiel 37a) zur Bildung von 6,15 g (85% d. Th., bezogen auf
eingesetztes Polyamin) der oben genannten Titelverbindung als farbloses Lyo
philisat.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47,75; H 6,32; N 9,47; S 2,78; Gd 9,75;
gef.: C 47,84; H 6,38; N 9,59; S 2,86; Gd 9,80;
ber.: C 47,75; H 6,32; N 9,47; S 2,78; Gd 9,75;
gef.: C 47,84; H 6,38; N 9,59; S 2,86; Gd 9,80;
Auf analogem Wege wie in den Beispielen 35b-35e) beschrieben, führt die Um
setzung von 8,52 g (25,68 mmol) β-D-glucopyranosyltetraacetat (Darstellung
gemäß: Rosemann S., et al., Biochemistry, Vol. 8, No. 4, 1969, 1351-1359; Pri
har, Behrmann, Biochemistry 1973, 12, 997-1000) zur Bildung von 9,92 g (76,8
% d. Th. über 4 Syntheseschritte) der oben genannten Titelverbindung als farb
loses Öl (zur analogen Synthese vgl. Lit. Monsigny, M., et al., Biol. Cell., 51, 187
(1984)).
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 50,09; H 5,80; N 2,78; S 6,37;
gef.: C 50,14; H 5,86; N 2,86; S 6,40;
ber.: C 50,09; H 5,80; N 2,78; S 6,37;
gef.: C 50,14; H 5,86; N 2,86; S 6,40;
Die analoge Reaktionsdurchführung wie in Beispiel 1b) beschrieben, führt durch
Umsetzung von 4,0 g (0,45 mmol, entsprechend 6,3 mmol an freien Amin
funktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 31a) mit 15,86 g (31,5 mmol) der
Titelverbindung aus Beispiel 38a) zur Bildung von 6,04 g (84,2% d. Th., bezo
gen auf eingesetztes Polyamin) der oben genannten Titelverbindung als farblo
ses Lyophilisat.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,19; H 5,95; N 9,58; S 2,82; Gd 9,87;
gef.: C 46,28; H 5,91; N 9,63; S 2,76; Gd 9,80;
ber.: C 46,19; H 5,95; N 9,58; S 2,82; Gd 9,87;
gef.: C 46,28; H 5,91; N 9,63; S 2,76; Gd 9,80;
Eine Lösung von 5,0 g (4,07 mmol; entsprechend 48,8 mmol an freien Amino
funktionen) 12er Kaskadenpolyamin (Darstellung gemäß: Schmitt-Willich et al.;
EP 0271180) wird in 400 ml destilliertem Wasser gelöst und mit 1 molarer Na
tronlauge ein pH-Wert von 9,5 eingestellt. Anschließend gibt man insgesamt
14,7 g (36,5 mmol) DTPA-Monoanhydrid-mono-ethylester hinzu, wobei der pH-
Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 1 molarer Natronlauge konstant
bei 9,5 gehalten wird. Nach beendeter Zugabe wird noch 15 Minuten bei
Raumtemperatur nachgerührt und anschließend der pH-Wert der Reaktions
lösung durch Zugabe von 32%iger Natronlauge auf 11,5 eingestellt. Nach einer
Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird mit destilliertem Was
ser auf ein Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt. Die so erhaltene wässrige
Produktlösung wird dreimal mittels YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®)
gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleibende Rückstand wird mit
entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml aufgefüllt und die wässrige
Produktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 11,2 g (89,3% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,41%
Ausbeute: 11,2 g (89,3% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,41%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,99; H 5,78; N 14,98; Na 11,92;
gef.: C 44,08; H 5,82; N 14,90; Na 11,87;
ber.: C 43,99; H 5,78; N 14,98; Na 11,92;
gef.: C 44,08; H 5,82; N 14,90; Na 11,87;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator,
ergibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 32,94% (entsprechend
4 DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach quantitativer Ninhydrinreaktion als auch
der quantitativen Aminogruppenbestimmung mit der TNBS-Methode (vgl. hierzu
Fields, R., J. Biochem. 1971, 124, 581-590) liegen im statistischen Mittel pro
Polymermolekül 13 freie Aminofunktionen vor.
150 mg (0,146 mmol) β-1-O-[6-Aminohexyl]-sialyl-Lex-glycosid (Darstellung
gemäß: Kunz, H. et al., Angew. Chem. 1994, 106, Nr. 20; Kretzschmar et al.,
Tetrahedron, Vol.51, No. 47, 13015-13030, 1995) werden in 20 ml 80%igem,
wässrigem Ethanol gelöst und bei 0°C mit 0,028 ml (0,365 mmol) Thiophosgen
durch Zugabe über eine Mikrospritze versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 1
Stunde bei 22°C wird das Ethanol im Vakuum abgezogen und der erhaltenen
wässrigen Rückstand des rohen Isothiocyanats direkt für die nachfolgende
Reaktion eingesetzt, wobei der Gehalt an oben genannter Titelverbindung der
so erhaltenen wässrigen Rohproduktlösung mit 0,138 mmol (entspricht einem
95%igen Umsatz) angenommen wird. Dünnschichtchromatographie
(Ethylacetat/Methanol/Wasser/Eisessig = 5 : 3 : 3 : 0,5; Rf = 0,72) zeigt eine einheit
liche Umsetzung zur oben genannten Titelverbindung an.
Elementaranalyse (Schwefelbestimmung; bezogen auf wasserfreie Substanz):
ber.: S 3,00;
gef.: S 2,92;
ber.: S 3,00;
gef.: S 2,92;
Die Umsetzung von 26,6 mg (0,00842 mmol; entsprechend 0,0673 mmol an
freien Aminofunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 39a) mit der gesamten
wässrigen Lösung des Rohprodukts aus Beispiel 39b) (0,138 mmol) liefert nach
Aufarbeitung und Gefriertrocknung 88,7 mg (90,6% d. Th.) eines amorphen
und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 8,74%
Wassergehalt: 8,74%
Elementaranalyse
(Natrium- und Schwefelbestimmung; bezogen auf wasserfreie Substanz):
ber.: S 2,20; Na 3,16;
gef.: S 2,17; Na 3,24;
ber.: S 2,20; Na 3,16;
gef.: S 2,17; Na 3,24;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung ver
laufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen vor. Aus
dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung er
gibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 67,4% sialyl-Lex-Einheiten
(entsprechend 8 sialyl-Lex-Resten pro Molekül).
Aus der quantitativen Sialinsäurebestimmung mittels TBA (Thiobarbitursäure)
durch literaturbekannte Vorgehensweise [vgl. Lit.: Aminoff, D. (1961); "Methods
for the quantitative estimation of N-acetylneuraminic acid and their application to
hydrolysates of sialomucoids", J. Biochem., 81: 384-392; Uschida, Y. and Su
gimori, T. (1977); "Distribution of neuraminidase in Arthrobacter and its purifica
tion by affinity chromatography", J. Biochem. (Tokio), 82, 1425-1433] wird der
Beladunsgrad der oben genannten Titelverbindung mit 69,2% an Tetrasaccha
rid (entsprechend 8 sialyl-Lex-Resten pro Molekül) ermittelt. Nach erneuter
colorimetrischer Titration der Titelverbindung mit 0,0025 molarer Gadoliniumsul
fat-Maßlösung, in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator konnte der DTPA-
Beladungsgrad des Polymers von 32,9% (entsprechend 4 DTPA-Einheiten pro
Molekül) bestätigt werden.
1 mg der Titelverbindung aus Beispiel 39c) werden in 2 ml Natriumcitratpuffer
(pH 5,3) gelöst und bei Raumtemperatur mit einer Lösung von 111Indium
chlorid, welche eine Anfangsaktivität von 20,1 MBq besitzt, versetzt. Nach
einer Rührzeit von 15 Minuten bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung
mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 eingestellt und anschließend sterilfiltriert.
Die so hergestellte Lösung ist direkt für die entsprechenden radio
diagnostischen Zwecke einzusetzen.
Auf analoge Weise wie für die Synthese der Titelverbindung aus Beispiel 1b)
beschrieben, liefert die Umsetzung von 0,5 g (0,16 mmol; entsprechend 1,3
mmol an freien Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 39a) mit 2,07
g (6,63 mmol) p-Isothio-cyanatophenyl-α-D-mannopyranose nach Aufarbei
tung und Gefriertrocknung 794 mg (88,7% d. Th.) der Titelverbindung als farb
loses und amorphes Pulver mit einem Wassergehalt von 8.31%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,61; H 5,35; N 10,27; S 4,59; Na 6,58;
gef.: C 46,57; H 5,41; N 10,30; S 4,63; Na 6,52;
ber.: C 46,61; H 5,35; N 10,27; S 4,59; Na 6,58;
gef.: C 46,57; H 5,41; N 10,30; S 4,63; Na 6,52;
Sowohl die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbin
dung verlaufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen
mehr vor. Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titel
verbindung ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 67,3% D-Mannose
(entsprechend 8 Mannoseresten pro Molekül). Die colorimetrische Phenol-
Schwefelsäure-Bestimmung zur Ermittlung des mittleren Pyranose-Beladungs
grades des Konjugats liefert als Ergebnis einen Beladungsgrad von 8 α-D-
Mannoseresten pro Molekül und ist somit identisch mit dem Beladungsgrad (8
D-Mannoseresten pro Molekül), welcher durch den prozentualen Schwefelwert
der Elementaranalyse ermittelt wurde. Mit dem so ermittelten Beladungsgrad
der Titelverbindung aus Beispiel 39a) von 32,94% ergibt sich somit eine stati
stische, mittlere Gesamtbeladung des Polymers von 4-DTPA- und 8-α-D-Man
noseresten pro Molekül.
In analoger Weise wie für die Synthese der Titelverbindung aus Beispiel 39d)
beschrieben, wird die Titelverbindung aus Beispiel 40a) mit 111-Indiumchlo
rid (als Lösung mit einer spezifischen Anfangsaktivität von 19,83 MBq)
komplexiert. Nach Sterilfiltration erhält man ein Präparat, welches direkt für die
entsprechenden radiodiagnostischen Zwecke eingesetzt werden kann.
2,0 g (0,22 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 10a) werden in 60 ml absolu
tem Dichlormethan gelöst. Anschließend wird bei 0°C mit insgesamt 75 ml Tri
fluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden
bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der verblei
bende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum bis
zur Trockne abgezogen, anschließend in 200 ml destilliertem Wasser gelöst
und die wässrige Produktlösung zweimal mit jeweils 60 ml Diethylether extra
hiert. Die so erhaltene wässrige Produktlösung wird durch Versetzen mit Was
ser auf ein Gesamtvolumen von 300 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer
YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultra
filtriert. Der verbleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Vo
lumen von 300 ml aufgefüllt und durch Versetzen mit 15%iger Natronlauge ein
pH-Wert von 10,0 eingestellt. Die basische Produktlösung wird erneut zweimal
ultrafiltriert und der verbleibende Rückstand nach dem Auffüllen mit destilliertem
Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml, gefriergetrocknet. Man erhält 1,42
g (82,8% d. Th) der Titelverbindung als amorphes Lyophilisat in der Form des
freien Polyamins.
Wassergehalt: 5,37%
Wassergehalt: 5,37%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 51,94; H 7,83; N 17,92; S 3,77; Na 4.32;
gef.: C 51,89; H 7,80; N 18,01; S 3,69; Na 4.28;
ber.: C 51,94; H 7,83; N 17,92; S 3,77; Na 4.32;
gef.: C 51,89; H 7,80; N 18,01; S 3,69; Na 4.28;
Nach Elementaranalyse ist die Titelverbindung frei von Fluoridionen.
Nach quantitativer Ninhydrinreaktion liegen im Mittel 13 freie Aminofunktionen
in der Titelverbindung vor. Nach colorimetrischer Titration der Titelverbindung
mit 0,0025 molarer Gadoliniumsulfat-Maßlösung bei 60°C, in Gegenwart von
Xylenolorange als Indikator, ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit
Gly-Me-DOTA von 46, 99999 00070 552 001000280000000200012000285919988800040 0002019728954 00004 998803% (entsprechend 11 Gly-Me-DOTA-Einheiten) pro Mo
lekül.
Auf analoge Weise, wie in der Literatur für die Umsetzungen mit Proteinen be
schrieben, (vgl. hierzu: Lee, Y. C. et al., Methods of Enzymologie, Vol. 83,
1982, 278) liefert die Umsetzung von 1,0 g (0,128 mmol; entsprechend 1,66
mmol an freien Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 41a) mit 11,4
g (42,8 mmol) 2-Imino-2-methoxyethyl-1-thio-β-D-galactopyranose (IME-thio
galactosid) 1,06 g (76,3% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Lyophilisat [
Zur Synthese und den Reaktionsbedingungen analoger Kupplungsreaktionen
von IME-thiopyranosiden an Proteine vgl.: Y. C. Lee, C. P. Stowell, M. J. Krantz,
Biochemistry 1976, 15, 3956; R. Roger, D. G. Neilson, Chem. Rev. 1961, 61,
179; L. Wofsy, S. J. Singer, Biochemistry 1963, 2 104; M. J. Hunter, M. L. Lud
wig, this series, Vol. 25, 585; J. E. Zull, J. Chung, J. Biol. Chem. 1975, 250,
1668; C. P. Stowell, Doctoral Dissertation, The Johns Hopkins University, Balti
more, Maryland, 1978].
Elementaranalyse:
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,78; H 8,14; N 9,80; S 2,97;
ber.: C 57,67; H 8,03; N 9,73; S 2,90;
gef.: C 57,78; H 8,14; N 9,80; S 2,97;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad
des Polymers mit 13 D-Galactoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 23d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 900 mg (0,082 mmol; entsprechend 0,90 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titel
verbindung aus Beispiel 41b) mit 241 mg (0,92 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst
in 10 ml destilliertem Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 990 mg (96,0% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,32%
Ausbeute: 990 mg (96,0% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 9,32%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,19; H 6,06; N 12,58; S 3,31; Gd 13,75;
gef.: C 42,23; H 6,10; N 12,57; S 3,28; Gd 13,80;
ber.: C 42,19; H 6,06; N 12,58; S 3,31; Gd 13,75;
gef.: C 42,23; H 6,10; N 12,57; S 3,28; Gd 13,80;
Der mittlere Beladungsgrad des Polymers der oben genannten Titelverbindung
wurde aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium zu
11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten und 13 β-D-Glucopyranosylresten bestimmt,
was mit den auf den Vorstufen bestimmten Beladungsgraden der Titelverbin
dung sehr gut korreliert.
1,0 g (0,077 mmol; entsprechend 0,85 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 4b) werden in 40 ml Natriumcitratpuffer (pH 5,3) gelöst und bei Raum
temperatur mit einer Lösung von 243 mg (0,87 mmol) Ytterbiumchlorid in 10 ml
destilliertem Wasser versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten bei
Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1 molarer Natronlauge auf pH
7,2 eingestellt. Nach dreimaliger Ultrafiltration über eine YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrocknet.
Ausbeute: 969 mg (96,2% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 4,93%
Ausbeute: 969 mg (96,2% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 4,93%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,48; H 4,91; N 9,74; S 3,19; Yb 14,54; Na 1,93;
gef.: C 41,52; H 4,96; N 9,80; S 3,22; Yb 14,60; Na 1,88;
ber.: C 41,48; H 4,91; N 9,74; S 3,19; Yb 14,54; Na 1,93;
gef.: C 41,52; H 4,96; N 9,80; S 3,22; Yb 14,60; Na 1,88;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung ver
laufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen mehr vor.
Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung
ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers von 55,2% D-Galactose
(entsprechend 13 Galactoseresten pro Molekül) während aus dem prozentualen
Ytterbium Wert ein Beladungsgrad des Polymers mit Ytterbium-DTPA von 44,8
% resultiert (entsprechend 11 Yb-DTPA-Einheiten pro Molekül). Die colorimetri
sche Phenol-Schwefelsäure-Bestimmung [Dubois et al., Anal. Chem. 1956, 28,
3, 350; Koch et al., Cereal Chem. 1951, 28, 424] als auch die quantitative
Kohlenhydratbestimmungsmethode nach Nelson und Somogyi [Cheronis et al.,
Mikrochim. Acta, 6, 769 (1957); Somogyi, J. Biol. Chem. 195, 19 (1952); Nel
son, J. Biol. Chem., 153, 375 (1944); vgl. auch Hodge et al., Meth. Carbohydra
te Chem., Vol. 1,; Whistler and Wolfrom, eds. p. 388, Academic Press, New
York, 1962; So and Goldstein, J. Biol. Chem. 242, 1617 (1967)] zur Ermittlung
des mittleren Pyranose-Beladungsgrades des Polyamins liefert als Ergebnis ei
nen Beladungsgrad von 32,68 D-Galactoseresten pro Molekül und ist somit
identisch mit dem Beladungsgrad, welcher durch die prozentualen Element
verhältnisse ermittelt wurde.
1,4 g (0,108 mmol; entsprechend 1,18 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 5a) werden in 40 ml Natriumcitratpuffer (pH 5,3) gelöst und bei Raum
temperatur mit einer Lösung von 325 mg (1,21 mmol) Dysprosiumchlorid in 10
ml destilliertem Wasser versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten bei
Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1 molarer Natronlauge auf pH
7,2 eingestellt. Nach dreimaliger Ultrafiltration über eine YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrocknet.
Ausbeute: 1,35 g (97,0% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 6,74%
Ausbeute: 1,35 g (97,0% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 6,74%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,86; H 4,95; N 9,83; S 3,21; Dy 13,78; Na 1,95;
gef.: C 41,84; H 4,99; N 9,78; S 3,25; Dy 13,81; Na 1,89;
ber.: C 41,86; H 4,95; N 9,83; S 3,21; Dy 13,78; Na 1,95;
gef.: C 41,84; H 4,99; N 9,78; S 3,25; Dy 13,81; Na 1,89;
Aus den molaren Elementarverhältnissen von Dysprosium zu Schwefel ergibt
sich somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 46,2% Gd-DPTA und
53,8% D-Mannose (entsprechend 11 Dy-DTPA-Einheiten und 13 D-Mannose
resten pro Molekül).
Die qualitative Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelver
bindung verlaufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen
mehr vor. Die colorimetrische Phenol-Schwefelsäure-Bestimmung, als auch die
quantitative Kohlenhydratbestimmungsmethode nach Nelson und Somogyi zur
Ermittlung des mittleren Pyranose-Beladungsgrades des Polyamins liefert als
Ergebnis einen Beladungsgrad von 32,68 D-Mannoseresten pro Molekül und ist
somit identisch mit dem Beladungsgrad, welcher durch die prozentualen Ele
mentverhältnisse ermittelt wurde.
1,0 g (0,077 mmol; entsprechend 0,85 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 4b) werden in 40 ml Natriumcitratpuffer (pH 5,3) gelöst und bei Raum
temperatur mit 100 mg (0,87 mmol) Mangan-II-carbonat versetzt. Nach einer
Reaktionszeit von 15 Minuten bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit
1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 eingestellt. Nach dreimaliger Ultrafiltration
über eine YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) wird der verbleibende
Rückstand gefriergetrocknet.
Ausbeute: 911 mg (98,3% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,46%
Ausbeute: 911 mg (98,3% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7,46%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,09; H 5,33; N 10,59; S 3,46; Mn 5,02; Na 4,20;
gef.: C 45,11; H 5,38; N 10,61; S 3,42; Mn 5,10; Na 4,13;
ber.: C 45,09; H 5,33; N 10,59; S 3,46; Mn 5,02; Na 4,20;
gef.: C 45,11; H 5,38; N 10,61; S 3,42; Mn 5,10; Na 4,13;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung ver
laufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen mehr vor.
Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung
ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 53,8% N-Acetylglucosamin
(entsprechend 13 N-Acetyl-β-D-Glucosaminresten pro Molekül), während aus
dem prozentualen Mangan Wert ein Beladungsgrad des Polymers mit Mangan-
DTPA von 46,0% resultiert (entsprechend 11 Mn-DTPA-Einheiten pro Mole
kül). Die colorimetrische Phenol-Schwefelsäure-Bestimmung, als auch die
quantitative Kohlenhydratbestimmungsmethode nach Nelson und Somogyi zur
Ermittlung des mittleren Pyranose-Beladungsgrades des Polyamins, liefert als
Ergebnis einen Beladungsgrad von 13 N-Acetyl-β-D-glucosaminresten pro Mo
lekül und ist somit identisch mit dem Beladungsgrad, welcher durch die pro
zentualen Elementverhältnisse ermittelt wurde.
1,4 g (0,108 mmol; entsprechend 1,18 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 7b) werden in 40 ml Natriumcitratpuffer (pH 5,3) gelöst und bei Raum
temperatur mit einer Lösung von 312 mg (1,21 mmol) Europiumchlorid in 10 ml
destilliertem Wasser versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten bei
Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1 molarer Natronlauge auf pH
7,2 eingestellt. Nach dreimaliger Ultrafiltration über eine YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrocknet.
Ausbeute: 1.30 g (97,6% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 8,34%
Ausbeute: 1.30 g (97,6% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 8,34%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,23; H 4,99; N 9,92; S 3,24; Eu 13,00; Na 1,97;
gef.: C 42,24; H 5,03; N 9,89; S 3,19; Eu 13,07; Na 1,93;
ber.: C 42,23; H 4,99; N 9,92; S 3,24; Eu 13,00; Na 1,97;
gef.: C 42,24; H 5,03; N 9,89; S 3,19; Eu 13,07; Na 1,93;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Europium zu Schwefel ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 45% Eu-DTPA-Einheiten
und 55% β-D-Glucoseresten (entsprechend 11 DTPA-Einheiten und 13 β-D-
Glucoseeinheiten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrin
reaktion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Die qualitative Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelver
bindung verlaufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen
mehr vor. Die colorimetrische Phenol-Schwefelsäure-Bestimmung, als auch die
quantitative Kohlenhydratbestimmungsmethode nach Nelson und Somogyi zur
Ermittlung des mittleren Pyranose-Beladungsgrades des Konjugats liefert als
Ergebnis einen mittleren Beladungsgrad von 13 D-Glucoseresten pro Molekül
und ist somit identisch mit dem Beladungsgrad, welcher durch die prozentualen
Elementverhältnisse ermittelt wurde.
Zu einer gerührten Lösung von 661 mg (5,0 mmol) Glycolsäure-tert.butylester
in 25 ml absolutem 1,2-Dichlorethan gibt man bei Raumtemperatur nacheinan
der feinst gepulvertes Molsieb 4 O (5.0 g) und Silbersilicat (5.0 g). An
schließend wird bei 0°C tropfenweise mit einer Lösung von 3,02 g (5,0
mmol) 2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α-D-glucopyranosylbromid, gelöst in 40 ml ab
solutem 1,2-Dichlorethan, versetzt. Die so erhaltene Reaktionslösung wird an
schließend für 3 Stunden bei -10°C gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei 0°C
mit 250 ml 1,2-Dichlorethan versetzt und die Reaktionslösung über Celite ab
gesaugt. Das Filtrat wird nacheinander mit je 200 ml wässriger Natriumhydro
gencarbonatlösung sowie 220 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat ge
trocknet und filtriert. Nach dem Abziehen des Lösungsmittels im Vakuum wird
der verbleibende Rückstand an Kieselgel chromatographiert (Eluent : Toluol :
Essigsäureethylester = 10 : 1).
Man erhält 488,7 mg (15,3% d. Th.) der oben genannten Titelverbindung,
als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 73.37; H 7.08;
gef.: C 73.21; H 7.24;
ber.: C 73.37; H 7.08;
gef.: C 73.21; H 7.24;
Zu 30 g (45.81 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 46a) gelöst in 300 ml
1,2-Dichlorethan gibt man bei -10°C 50 ml Trifluoressigsäure und rührt 2 Stun
den bei dieser Temperatur. Anschließend wird eine Stunde bei 0°C nachge
rührt. Man dampft im Vakuum zur Trockne ein und chromatographiert den
Rückstand an Kieselgel (Laufmittel : n-Hexan/2-Propanol = 5 : 1).
Ausbeute: 3,02 g (11.4% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Ausbeute: 3,02 g (11.4% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Elementaranalyse:
ber.: C 72.22; H 6.40;
gef.: C 72.09; H 6.61;
ber.: C 72.22; H 6.40;
gef.: C 72.09; H 6.61;
12,28 g (19.5 mmol) des in Beispiel 31h) beschriebenen Gd-Komplexes der
10-(4-Carboxy-1-methyl-2-oxo-3-azabutyl)-1,4,7,10-tetraazacyclododecan-1,4,7-
triessigsäure, 2,0 g Natriumbromid (19.5 mmol), 8,28 g (72 mmol) N-Hydroxy
succinimid und 9,88 g (16.5 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 46b) wer
den in 200 ml Dimethylsulfoxid bei 50°C gelöst. Nach Abkühlen auf Raumtem
peratur werden 14,86 g (72 mmol) N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid zugesetzt und
es wird 60 Minuten voraktiviert. Zu der so hergestellten N-Hydroxysuccinimid
ester-Lösung gibt man eine Lösung von 1,39 g (0,5 mmol) des 24mer-Polya
mins auf der Basis des N,N,N',N',N",N"-Hexakis [2.(trilysyl-amino)-ethyl]-tri
mesinsäuretriamids und 7,28 g (72 mmol) Triethylamin in 10 ml Wasser und
rührt über Nacht bei Raumtemperatur. Die erhaltene Suspension wird filtriert
und anschließend mit ausreichend Aceton bis zur vollständigen Fällung ver
setzt, der Niederschlag abgesaugt, getrocknet, in Wasser aufgenommen, vom
unlöslichen Dicyclohexylharnstoff abfiltriert und das Filtrat über eine AMICON®
YM-3 Ultrafiltrationsmembran (cut off 3000 Da) entsalzt und von niedermoleku
laren Bestandteilen gereinigt. Das Retentat wird anschließend gefriergetrocknet.
Ausbeute: 8.13 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 7,8%
Ausbeute: 8.13 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 7,8%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 54,19; H 5.98; N 9.00; Gd 11.95;
gef.: C 54.06; H 6.10; N 8.87; Gd 11.81;
ber.: C 54,19; H 5.98; N 9.00; Gd 11.95;
gef.: C 54.06; H 6.10; N 8.87; Gd 11.81;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 13 : 11 berechnen.
8,0 g (0,467 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 46c) werden in einer Mi
schung aus 50 ml. Ethanol/100 ml Wasser gelöst und 2 g Palladiumkatalysator
(10% Pd auf Aktivkohle) zugegeben. Man hydriert 12 Stunden bei Raumtempe
ratur. Es wird vom Katalysator abfiltriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockne
eingedampft. Der Rückstand wird in 300 ml. Wasser gelöst und gefriergetrock
net.
Ausbeute: 6.08 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 11%
Ausbeute: 6.08 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 11%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42.39; H 5.76; N 11.72; Gd 15.55;
gef.: C 42.21; H 5.89; N 11.61; Gd 15.42;
ber.: C 42.39; H 5.76; N 11.72; Gd 15.55;
gef.: C 42.21; H 5.89; N 11.61; Gd 15.42;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 13 : 11 berechnen.
Zu 1,39 g (0,5 mmol) des 24mer-Polyamins auf der Basis des N,N,N',N',N",N"-
Hexakis(2-(trilysyl-amino)-ethyl)-trimesinsäuretriamids gelöst in 50 ml. Wasser
gibt man 5,46 g (54 mmol) Triethylamin. Zu dieser Lösung tropft man bei 10°C
eine Mischung aus 4,11 g (7.5 mmol) 4-Isothiocyanatobenzyl-DOTA (US-
4,923,985; Gansow O. A. et al., J. Chem. Soc. Perkin Trans. 1, 1992, 1173-
1178) und 3,28 g (10,5 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-α-D-mannopyranose,
gelöst in 75 ml Wasser/50 ml Ethanol (Zutropfzeit: 2 Stunden). Man rührt 12
Stunden bei Raumtemperatur. Anschließend gibt man 3,54 g (10.6 mmol)
Gadoliniumacetat hinzu und stellt mit 10%iger Salzsäure auf pH 4,5. Man rührt
5 Stunden bei 80°C, läßt auf Raumtemperatur kommen und stellt mit 5%iger
wässriger NaOH auf pH 7.5. Die Lösung wird über eine AMICON® YM-3 Ultra
filtrationsmembran (cut off 3000 Da) entsalzt und von niedermolekularen Be
standteilen gereinigt. Das Retentat wird anschließend gefriergetrocknet.
Ausbeute: 6,76 g (94% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9.8%
Ausbeute: 6,76 g (94% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9.8%
Elementaranalyse: (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46.01; H 4.91; N 10.61; Gd 10.93; S 5.35; Na 1.60;
gef.: C 45.87; H 4.99; N 10.50; Gd 10.82; S 5.21; Na 1.42;
ber.: C 46.01; H 4.91; N 10.61; Gd 10.93; S 5.35; Na 1.60;
gef.: C 45.87; H 4.99; N 10.50; Gd 10.82; S 5.21; Na 1.42;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 10 : 14 berechnen.
Zu 1,39 g (0,5 mmol) des 24mer-Polyamins auf der Basis des N,N,N',N',N",N"-
Hexakis[2-(trilysyl-amino)ethyl]-trimesinsäuretriamids gelöst in 50 ml Wasser
gibt man 5,46 g (54 mmol) Triethylamin. Zu dieser Lösung tropft man bei 10°C
eine Mischung aus 3,22 g (6,0 mmol) 4-Isothiocyanotobenzyl-DTPA (WO
91/14459; Gansow, O. A. et al., Bioconjugate Chem. 1992, 3, 108-117) und
3,75 g (12,0 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-D-galactopyranose, gelöst in 75
ml Wasser/50 ml Ethanol (Zutropfzeit: 2 Stunden). Man rührt 12 Stunden bei
Raumtemperatur. Anschließend gibt man 2,04 g (6,1 mmol) Gadoliniumacetat
zu und stellt mit 10%iger Salzsäure auf pH 4,5. Man rührt 3 Stunden bei 60°C.
Man läßt auf Raumtemperatur kommen und stellt mit 5%iger NaOH auf pH 7.5.
Die Lösung wird über eine AMICON® YM-3 Ultrafiltrationsmembran (cut off
3000 Da) entsalzt und von niedermolekularen Bestandteilen gereinigt. Das Re
tentat wird anschließend gefriergetrocknet.
Ausbeute: 6,55 g (96% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 10%
Ausbeute: 6,55 g (96% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 10%
Elementaranalyse: (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45.15; H 4.66; N 9.54; Gd 9.22; S 5.64; Na 2.70;
gef.: C 45.03; H 4.81; N 9.44; Gd 9.10; S 5.48; Na 2.51;
ber.: C 45.15; H 4.66; N 9.54; Gd 9.22; S 5.64; Na 2.70;
gef.: C 45.03; H 4.81; N 9.44; Gd 9.10; S 5.48; Na 2.51;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 8 : 16 berechnen.
Zu einer gerührten Lösung von 661 mg (5,0 mmol) Glycolsäure-tert.butylester
in 25 ml absolutem 1,2-Dichlorethan gibt man bei Raumtemperatur nacheinan
der feinst gepulvertes Molsieb 4 Å (5.0 g) und Silbersilicat (5.0 g). An
schließend wird bei 0°C tropfenweise mit einer Lösung von 3,02 g (5,0
mmol) 2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α-D-mannopyranosylbromid, gelöst in 40 ml
absolutem 1,2-Dichlorethan, versetzt. Die so erhaltene Reaktionslösung wird
anschließend für 3 Stunden bei -10°C gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei 0°C
mit 250 ml 1,2-Dichlorethan versetzt und die Reaktionslösung über Celite ab
gesaugt. Das Filtrat wird nacheinander mit je 200 ml wässriger Natriumhydro
gencarbonatlösung sowie 220 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat ge
trocknet und filtriert. Nach dem Abziehen des Lösungsmittels im Vakuum wird
der verbleibende Rückstand an Kieselgel chromatographiert (Eluent : Toluol :
Essigsäureethylester = 10 : 1).
Man erhält 472,7 mg (14.8% d. Th.) der oben genannten Titelverbindung,
als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 73,37; H 7,08;
gef.: C 73,25; H 7.19;
ber.: C 73,37; H 7,08;
gef.: C 73,25; H 7.19;
Zu 28 g (42,76 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 49a) gelöst in 300 ml
1,2-Dichlorethan gibt man bei -10°C 50 ml Trifluoressigsäure und rührt 2 Stun
den bei dieser Temperatur. Anschließend eine Stunde bei 0°C. Man dampft im
Vakuum zur Trockne ein und chromatographiert den Rückstand an Kieselgel
(Laufmittel : n-Hexan/2-Propanol = 5 : 1).
Ausbeute: 2,58 g (10,4% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Ausbeute: 2,58 g (10,4% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Elementaranalyse:
ber.: C 72.22; H 6.40;
gef.: C 72.10; H 6.58;
ber.: C 72.22; H 6.40;
gef.: C 72.10; H 6.58;
10,39 g (16.5 mmol) des in Beispiel 31h) beschriebenen Gd-Komplexes der 10-
(4-Carboxy-1-methyl-2-oxo-3-azabutyl)-1,4,7,10-tetraazacyclododecan-1,4,7-
triessigsäure, 1,7 g Natriumbromid (16.5 mmol), 8,28 g (72 mmol) N-Hydroxy
succinimid und 11,67 g (19.5 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 49b) wer
den in 200 ml Dimethylsulfoxid bei 50°C gelöst. Nach Abkühlen auf Raumtem
peratur werden 14,86 g (72 mmol) N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid zugesetzt und
es wird 60 Minuten voraktiviert. Zu der so hergestellten N-Hydroxysuccinimid
esterlösung gibt man eine Lösung von 1,39 g (0,5 mmol) des 24mer-Polyamins
auf der Basis des N,N,N',N',N",N"-Hexakis[2.(trilysyl-amino)-ethyl]-trimesin
säuretriamids und 7,28 g (72 mmol) Triethylamin in 10 ml Wasser und rührt über
Nacht bei Raumtemperatur. Die erhaltene Suspension wird filtriert und an
schließend mit ausreichend Aceton bis zur vollständigen Fällung versetzt, der
Niederschlag abgesaugt, getrocknet, in Wasser aufgenommen, vom unlöslichen
Dicyclohexylharnstoff abfiltriert und das Filtrat über eine AMICON® YM-3 Ultra
filtrationsmembran (cut off 3000 Da) entsalzt und von niedermolekularen Be
standteilen gereinigt. Das Retentat wird anschließend gefriergetrocknet.
Ausbeute: 8.1 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,7%
Ausbeute: 8.1 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,7%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 56.78; H 6.09; N 8.21; Gd 10.14;
gef.: C 56.64; H 6.18; N 8.14; Gd 10.01;
ber.: C 56.78; H 6.09; N 8.21; Gd 10.14;
gef.: C 56.64; H 6.18; N 8.14; Gd 10.01;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 11 : 13 berechnen.
7,0 g (0,41 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 49c) werden in einer Mi
schung aus 50 ml. Ethanol/100 ml Wasser gelöst und 2 g Palladiumkatalysator
(10% Pd auf Aktivkohle) zugegeben. Man hydriert 12 Stunden bei Raumtempe
ratur und einem Wasserstoffdruck von 1 Atm. Es wird vom Katalysator abfiltriert
und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in 300
ml. Wasser gelöst und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5.03 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,8%
Ausbeute: 5.03 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,8%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42.94; H 5.86; N 11.33; Gd 13.99;
gef.: C 42.86; H 5.97; N 11.24; Gd 13.74;
ber.: C 42.94; H 5.86; N 11.33; Gd 13.99;
gef.: C 42.86; H 5.97; N 11.24; Gd 13.74;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 11 : 13 berechnen.
Zu einer gerührten Lösung von 661 mg (5,0 mmol) Glycolsäure-tert.butylester
in 25 ml absolutem 1,2-Dichlorethan gibt man bei Raumtemperatur nacheinan
der feinst gepulvertes Molsieb 4 Å (5.0 g) und Silbersilicat (5.0 g). An
schließend wird bei 0°C tropfenweise mit einer Lösung von 3,02 g (5,0
mmol) 2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α-D-galactopyranosylbromid, gelöst in 40 ml
absolutem 1,2-Dichlorethan, versetzt. Die so erhaltene Reaktionslösung wird
anschließend für 3 Stunden bei -10°C gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei 0°C
mit 250 ml 1,2-Dichlorethan versetzt und die Reaktionslösung über Celite abge
saugt. Das Filtrat wird nacheinander mit je 200 ml wässriger Natriumhydrogen
carbonatlösung sowie 220 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrock
net und filtriert. Nach dem Abziehen des Lösungsmittels im Vakuum wird der
verbleibende Rückstand an Kieselgel chromatographiert (Eluent : Toluol : Es
sigsäureethylester = 10 : 1).
Man erhält 456,7 mg (14, 3% d. Th.) der oben genannten Titelverbindung,
als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 73,37; H 7,08;
gef.: C 73,18; H 7.19;
ber.: C 73,37; H 7,08;
gef.: C 73,18; H 7.19;
Zu 29 g (44,29 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 50a) gelöst in 300 ml
1,2-Dichlorethan gibt man bei -10°C 50 ml Trifluoressigsäure und rührt 2 Stun
den bei dieser Temperatur. Anschließend eine Stunde bei 0°C. Man dampft im
Vakuum zur Trockne ein und chromatographiert den Rückstand an Kieselgel
(Laufmittel : n-Hexan/2-Propanol = 5 : 1.
Ausbeute: 3,79 g (14,7% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Ausbeute: 3,79 g (14,7% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Elementaranalyse:
ber.: C 72.22; H 6.40;
gef.: C 72.10; H 6.51;
ber.: C 72.22; H 6.40;
gef.: C 72.10; H 6.51;
5,67 g (9 mmol) des in Beispiel 31 h) beschriebenen Gd-Komplexes der 10-(4-
Carboxy-1-methyl-2-oxo-3-azabutyl)-1,4,7,10-tetraazacyclododecan-1,4,7-tri
essigsäure, 0,93 g Natriumbromid (9 mmol), 8,28 g (72 mmol) N-Hydroxysucci
nimid und 16,16 g (27 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 50b) werden in
200 ml Dimethylsulfoxid bei 50°C gelöst. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur
werden 14,86 g (72 mmol) N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid zugesetzt und es wird
60 Minuten voraktiviert. Zu der so hergestellten N-Hydroxysuccinimidester-Lö
sung gibt man eine Lösung von 1,39 g (0,5 mmol) des 24mer-Polyamins auf der
Basis des N,N,N',N',N",N"-Hexakis[2.(trilysyl-amino)-ethyl]-trimesinsäuretriamids
und 7,28 g (72 mmol) Triethylamin in 10 ml Wasser und rührt über Nacht bei
Raumtemperatur. Die erhaltene Suspension wird filtriert und anschließend mit
ausreichend Aceton bis zur vollständigen Fällung versetzt, der Niederschlag
abgesaugt, getrocknet, in Wasser aufgenommen, vom unlöslichen Dicyclo
hexylharnstoff abfiltriert und das Filtrat über eine AMICON® YM-3 Ultrafiltra
tionsmembran (cut off 3000 Da) entsalzt und von niedermolekularen Bestandtei
len gereinigt. Das Retentat wird anschließend gefriergetrocknet.
Ausbeute: 8.03 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,0%
Ausbeute: 8.03 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,0%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 63,34; H 6.39; N 6.22; Gd 5.58;
gef.: C 63.18; H 6.47; N 6.13; Gd 5.47;
ber.: C 63,34; H 6.39; N 6.22; Gd 5.58;
gef.: C 63.18; H 6.47; N 6.13; Gd 5.47;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 6 : 18 berechnen.
7,0 g (0,414 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 50c werden in einer Mi
schung aus 75 ml. Ethanol/100 ml Wasser gelöst und 2 g Palladiumkatalysator
(10% Pd auf Aktivkohle) zugegeben. Man hydriert 12 Stunden bei Raumtempe
ratur bei einem Wasserstoffdruck von 1 Atm. Es wird vom Katalysator abfiltriert
und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in 300
ml. Wasser gelöst und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 4.27 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 10,3%
Ausbeute: 4.27 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 10,3%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44.67; H 6.19; N 10.09; Gd 9.07;
gef.: C 44.53; H 6.28; N 9.91; Gd 8.94;
ber.: C 44.67; H 6.19; N 10.09; Gd 9.07;
gef.: C 44.53; H 6.28; N 9.91; Gd 8.94;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 6 : 18 berechnen.
Zu einer gerührten Lösung von 661 mg (5,0 mmol) Glycolsäure-tert.butylester
in 25 ml absolutem 1,2-Dichlorethan gibt man bei Raumtemperatur nacheinan
der feinst gepulvertes Molsieb 4 Å (5.0 g) und Silbersilicat (5.0 g). An
schließend wird bei 0°C tropfenweise mit einer Lösung von 2.49 g (5,0 mmol)
2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α-D-fucopyranosyl bromid, gelöst in 40 ml absolutem
1,2-Dichlorethan, versetzt. Die so erhaltene Reaktionslösung wird anschließend
für 3 Stunden bei -10°C gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei 0°C mit 250 ml 1,2-
Dichlorethan versetzt und die Reaktionslösung über Celite abgesaugt. Das
Filtrat wird nacheinander mit je 200 ml wässriger Natriumhydrogencarbonat
lösung sowie 220 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und
filtriert. Nach dem Abziehen des Lösungsmittels im Vakuum wird der verblei
bende Rückstand an Kieselgel chromatographiert (Eluent : Toluol : Essigsäure
ethylester = 10 : 1).
Man erhält 407,5 mg (15,3% d. Th.) der oben genannten Titelverbindung, als
farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 72.24; H 7,35;
gef.: C 72,10; H 7.45;
ber.: C 72.24; H 7,35;
gef.: C 72,10; H 7.45;
Zu 24 g (43.74 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 51a) gelöst in 300 ml
1,2-Dichlorethan gibt man bei -10°C 50 ml Trifluoressigsäure und rührt 2 Stun
den bei dieser Temperatur. Anschließend eine Stunde bei 0°C. Man dampft im
Vakuum zur Trockne ein und chromatographiert den Rückstand an Kieselgel
(Laufmittel : n-Hexan/2-Propanol = 5 : 1).
Ausbeute: 3,36 g (16,2% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Ausbeute: 3,36 g (16,2% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Elementaranalyse:
ber.: C 70.71; H 6.55;
gef.: C 70.58; H 6.71;
ber.: C 70.71; H 6.55;
gef.: C 70.58; H 6.71;
9,45 g (15 mmol) des in Beispiel 31 h) beschriebenen Gd-Komplexes der 10-(4-
Carboxy-1-methyl-2-oxo-3-azabutyl)-1,4,7,10-tetraazacyclododecan-1,4,7-tri
essigsäure, 1,54 g Natriumbromid (15 mmol), 8,28 g (72 mmol) N-Hydroxy
succinimid und 10,34 g (21 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 51b) werden
in 200 ml Dimethylsulfoxid bei 50°C gelöst. Nach Abkühlen auf Raumtempera
tur werden 14,86 g (72 mmol) N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid zugesetzt und es
wird 60 Minuten voraktiviert. Zu der so hergestellten N-Hydroxysuccinimidester-
Lösung gibt man eine Lösung von 1,386 g (0,5 mmol) des 24mer-Polyamins auf
der Basis des N,N,N',N',N",N"-Hexakis[2.(trilysyl-amino)-ethyl]-trimesinsäure
triamids und 7,28 g (72 mmol) Triethylamin in 10 ml Wasser und rührt über
Nacht bei Raumtemperatur. Die erhaltene Suspension wird filtriert und an
schließend mit ausreichend Aceton bis zur vollständigen Fällung versetzt, der
Niederschlag abgesaugt, getrocknet, in Wasser aufgenommen, von unlöslichem
Dicyclohexylharnstoff abfiltriert und das Filtrat über eine AMICON® YM-3 Ultra
filtrationsmembran (cut off 3000 Da) entsalzt und von niedermolekularen Be
standteilen gereinigt. Das Retentat wird anschließend gefriergetrocknet.
Ausbeute: 7.3 g (94% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer: 8.6%)
Ausbeute: 7.3 g (94% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer: 8.6%)
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 56.06; H 6.20; N 8.57; Gd 10.12;
gef.: C 55.91; H 6.32; N 8.49; Gd 9.97;
ber.: C 56.06; H 6.20; N 8.57; Gd 10.12;
gef.: C 55.91; H 6.32; N 8.49; Gd 9.97;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 10 : 14 berechnen.
7,0 g (0,41 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 51c) werden in einer Mi
schung aus 75 ml. Ethanol/100 ml Wasser gelöst und 2 g Palladiumkatalysator
(10% Pd auf Aktivkohle) zugegeben. Man hydriert 12 Stunden bei Raumtempe
ratur und einem Wasserstoffdruck von 1 Atm. Es wird vom Katalysator abfiltriert
und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in 300
ml. Wasser gelöst und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5.24 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 11,1%
Ausbeute: 5.24 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 11,1%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44.06; H 6.03; N 11.33; Gd 13.38;
gef.: C 43.95; H 6.17; N 11.24; Gd 13.29;
ber.: C 44.06; H 6.03; N 11.33; Gd 13.38;
gef.: C 43.95; H 6.17; N 11.24; Gd 13.29;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 10 : 14 berechnen.
Zu einer gerührten Lösung von 3,54 g (5,0 mmol) 1-Tertbutoxycarbonylhexan-
6-ol in 25 ml absolutem 1,2-Dichlorethan gibt man bei Raumtemperatur nach
einander feinst gepulvertes Molsieb 4 Å (5.0 g) und Silbersilicat (5.0 g). An
schließend wird bei 0°C tropfenweise mit einer Lösung von 3,02 g (5,0
mmol) 2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α-D-galactopyranosylbromid, gelöst in 40 ml
absolutem 1,2-Dichlorethan, versetzt. Die so erhaltene Reaktionslösung wird
anschließend für 3 Stunden bei -10°C gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei 0°C
mit 250 ml 1,2-Dichlorethan versetzt und die Reaktionslösung über Celite ab
gesaugt. Das Filtrat wird nacheinander mit je 200 ml wässriger Natriumhydro
gencarbonatlösung sowie 220 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat ge
trocknet und filtriert. Nach dem Abziehen des Lösungsmittels im Vakuum wird
der verbleibende Rückstand an Kieselgel chromatographiert (Eluent : Toluol :
Essigsäureethylester = 10 : 1).
Man erhält 449,6 mg (12,7% d. Th.) der oben genannten Titelverbindung,
als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 76,27; H 7.96;
gef.: C 76,41; H 7.80;
ber.: C 76,27; H 7.96;
gef.: C 76,41; H 7.80;
Zu 32,4 g (45.81 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 52a) gelöst in 300 ml
1,2-Dichlorethan gibt man bei -10°C 50 ml Trifluoressigsäure und rührt 2 Stun
den bei dieser Temperatur. Anschließend eine Stunde bei 0°C nachgerührt.
Man dampft im Vakuum zur Trockne ein und chromatographiert den Rückstand
an Kieselgel (Laufmittel : n-Hexan/2-Propanol = 5 : 1).
Ausbeute: 3,52 g (11.8% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Ausbeute: 3,52 g (11.8% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Elementaranalyse:
ber.: C 75,43; H 7,41;
gef.: C 75,56; H 7,32;
ber.: C 75,43; H 7,41;
gef.: C 75,56; H 7,32;
9,45 g (15 mmol) des in Beispiel 31h) beschriebenen Gd-Komplexes der 10-(4-
Carboxy-1-methyl-2-oxo-3-azabutyl)-1,4,7,10-tetraazacyclododecan-1,4,7-tri
essigsäure, 1,54 g Nartriumbromid (15 mmol) und 8,28 g (72 mmol) N-Hydroxy
succinimid und 14.88 g (21 mmol) 6-Carboxyhexyl-2,3,4,6-tetra-O-benzyl-β-D-
galactopyranosid werden in 200 ml Dimethylsulfoxid bei 50°C gelöst. Nach Ab
kühlen auf Raumtemperatur werden 14,86 g (72 mmol) N,N'-Dicyclohexyl
carbodiimid zugesetzt und es wird 60 Minuten voraktiviert. Zu der so hergestell
ten N-Hydroxysuccinimidester-Lösung gibt man eine Lösung von 1,386 g (0,5
mmol) des 24mer-Polyamin auf der Basis des N,N,N',N',N",N"-Hexakis[2-
(trilysyl-amino)-ethyl]-trimesinsäuretriamids und 7,28 g (72 mmol) Triethylamin in
10 ml Wasser und rührt über Nacht bei Raumtemperatur. Die erhaltene Sus
pension wird filtriert und anschließend mit ausreichend Aceton bis zur vollstän
digen Fällung versetzt, der Niederschlag abgesaugt, getrocknet, in Wasser auf
genommen, vom unlöslichen Dicyclohexylharnstoff abfiltriert und das Filtrat über
eine AMICON® YM-3 Ultrafiltrationsmembran (cut off 3000 Da) entsalzt und von
niedermolekularen Bestandteilen gereinigt. Das Retentat wird anschließend ge
friergetrocknet.
Ausbeute: 8,55 g (96% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,2%
Ausbeute: 8,55 g (96% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 9,2%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 59.30; H 6.52; N 7.47; Gd 8.83;
gef.: C 59.15; H 6.69; N 7.38; Gd 8.74;
ber.: C 59.30; H 6.52; N 7.47; Gd 8.83;
gef.: C 59.15; H 6.69; N 7.38; Gd 8.74;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 10 : 14 berechnen.
8,0 g (0,449 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 52c) werden in einer Mi
schung aus 75 ml. Ethanol/100 ml Wasser gelöst und 2 g Palladiumkatalysator
(10% Pd auf Aktivkohle) zugegeben. Man hydriert 12 Stunden bei Raumtempe
ratur und einem Wasserstoffdruck von 1 Atm. Es wird vom Katalysator abfiltriert
und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in 300
ml. Wasser gelöst und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5.67 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 10,5%
Ausbeute: 5.67 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 10,5%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45.85; H 6.44; N 10.43; Gd 12.33;
gef.: C 45.74; H 6.55; N 10.39; Gd 12.23;
ber.: C 45.85; H 6.44; N 10.43; Gd 12.33;
gef.: C 45.74; H 6.55; N 10.39; Gd 12.23;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 10 : 14 berechnen.
Auf analoge Weise wie für die Titelverbindung aus Beispiel 52a) beschrieben,
führt die Umsetzung von 3,54 g (5,0 mmol) 1-Tertbutoxycarbonylhexan-6-ol
mit 3,02 g (5,0 mmol) 2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α-D-mannopyranosyl bromid in
absolutem 1,2-Dichlorethan bei Raumtemperatur zur Bildung von 368,5 mg
(11,9% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 76,27; H 7.96;
gef.: C 76,38; H 7.89;
ber.: C 76,27; H 7.96;
gef.: C 76,38; H 7.89;
Zu 30 g (45.81 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 53a) gelöst in 300 ml
1,2-Dichlorethan gibt man bei -10°C 50 ml Trifluoressigsäure und rührt 2
Stunden bei dieser Temperatur. Anschließend wird eine Stunde bei 0°C nach
gerührt. Man dampft im Vakuum zur Trockne ein und chromatographiert den
Rückstand an Kieselgel (Laufmittel : n-Hexan/2-Propanol = 5 : 1).
Ausbeute: 3,86 g (14,6% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Ausbeute: 3,86 g (14,6% d. Th.) eines glasigen Feststoffs.
Elementaranalyse:
ber.: C 75,43; H 7,41;
gef. C 75,40; H 7,54;
ber.: C 75,43; H 7,41;
gef. C 75,40; H 7,54;
6,61 g (10,5 mmol) des in Beispiel 31 h) beschriebenen Gd-Komplexes der 10-
(4-Carboxy-1-methyl-2-oxo-3-azabutyl)-1,4,7,10-tetraazacyclododecan-1,4,7-
triessigsäure, 1,08 g Nartriumbromid (10,5 mmol), 8,28 g (72 mmol) N-Hydroxy
succinimid und 16,70 g (25,5 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 53b)
werden in 200 ml Dimethylsulfoxid bei 50°C gelöst. Nach Abkühlen auf Raum
temperatur werden 14,86 g (72 mmol) N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid zugesetzt
und es wird 60 Minuten voraktiviert. Zu der so hergestellten N-Hydroxy
succinimidester-Lösung gibt man eine Lösung von 1,386 g (0,5 mmol) des
24mer-Polyamin auf der Basis des N,N,N',N',N",N"-Hexakis[2-(trilysyl-amino)-
ethyl]-trimesinsäuretriamids und 7,28 g (72 mmol) Triethylamin in 10 ml Wasser
und rührt über Nacht bei Raumtemperatur. Die so erhaltene Suspension wird
filtriert und anschließend mit ausreichend Aceton bis zur vollständigen Fällung
versetzt, der Niederschlag abgesaugt, getrocknet, in Wasser aufgenommen,
vom unlöslichen Dicyclohexylharnstoff abfiltriert und das Filtrat über eine
AMICON® YM-3 Ultrafiltrationsmembran (cut off 3000 Da) entsalzt und von nie
dermolekularen Bestandteilen gereinigt. Das Retentat wird anschließend ge
friergetrocknet.
Ausbeute: 8,49 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 7,6%
Ausbeute: 8,49 g (95% d. Th.)
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 7,6%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 63.28; H 6.76; N 6.27; Gd 6.16;
gef.: C 63.17; H 6.83; N 6.15; Gd 6.09;
ber.: C 63.28; H 6.76; N 6.27; Gd 6.16;
gef.: C 63.17; H 6.83; N 6.15; Gd 6.09;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 7 : 17 berechnen.
8,0 g (0,447 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 53c) werden in einer Mi
schung aus 75 ml Ethanol/100 ml Wasser gelöst und 2 g Palladiumkatalysator
(10% Pd auf Aktivkohle) zugegeben. Man hydriert 12 Stunden bei Raumtempe
ratur und einem Wasserstoffdruck von 1 Atm. Es wird vom Katalysator abfiltriert
und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in 300
ml. Wasser gelöst und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 5,21 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 12%
Ausbeute: 5,21 g (99% d. Th.) glasiger Feststoff.
H2O-Gehalt (Karl-Fischer): 12%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 47.63; H 6.78; N 9.54; Gd 9.37;
gef.: C 47.52; H 6.88; N 9.48; Gd 9.28;
ber.: C 47.63; H 6.78; N 9.54; Gd 9.37;
gef.: C 47.52; H 6.88; N 9.48; Gd 9.28;
Daraus läßt sich ein Verhältnis von m : n = 7 : 17 berechnen.
Zu einer gerührten Lösung von 12,0 g (15 mmol) (2-Aminoethyl)-1-thio-β-D-
lactose-heptaacetat (zur Synthese vgl.: Yoshiaki Miura, Tsutomu Arai, Tatsuya
Yamagata, Carbohydrate Reserarch 289 (1996) 193-199) in 200 ml absolutem
Tetrahydrofuran gibt man bei 22°C insgesamt 2,05 g (18 mmol) Glutarsäure
anhydrid portionsweise hinzu und läßt die Reaktionslösung nach 12 Stunden bei
Raumtemperatur nachrühren.
Zur Aufbereitung wird das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen und der ver
bleibende Rückstand mit Dichlormethan (250 ml) sowie 1 N Salzsäure (100 ml)
versetzt. Nach dem Abtrennen der organischen Produktphase wird diese noch
zweimal mit jeweils 75 ml Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrock
net. Es wird vom Trockenmittel abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum ab
gezogen. Kristallisation aus Diethylether/Pentan (1 : 10) liefert 13,86 g (92,4%
d. Th.) der Titelverbindung als farblosen und kristallinen Feststoff.
Elementaranalyse:
ber.: C 49,01; H 5,73; N 1,73; S 3,96;
gef.: C 49,10; H 5,89; N 1,83; S 3,92;
ber.: C 49,01; H 5,73; N 1,73; S 3,96;
gef.: C 49,10; H 5,89; N 1,83; S 3,92;
14 mg (18,96 mmol) der Verbindung aus Beispiel 54a) werden bei Raumtempe
ratur in 100 ml absolutem Dimethylformamid gelöst und bei 0°C mit 2,56 g
(22,2 mmol) N-Hydroxysuccinimid gefolgt von 4,55 g (22,2 mmol) Dicyclo
hexylcarbodimid versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 60 Minuten bei 0°C
und 3 Stunden bei 22°C filtriert man vom unlöslichen Dicyclohexylharnstoff ab
und tropft die so erhaltene klare Aktivesterlösung der oben genannten Titelver
bindung bei 0°C langsam zu einer gerührten Lösung von 4,0 g (0,446 mmol;
entsprechend 5,8 mmol an freier Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Bei
spiel 10a). Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird
das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen und mit Dichlormethan auf ein Ge
samtvolumen von 500 ml aufgefüllt. Die organische Phase wird nacheinander
zweimal mit Wasser und zweimal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonat
lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren wird
das Lösungsmittel im Vakuum bis zur Trockne abgezogen. Man erhält 7,7 g
(92,6% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl. Die Ninhydrinreaktion als
auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung verlaufen negativ, d. h. im Po
lymer liegen keine freien Aminofunktionen vor. Aus dem prozentualen Schwe
felwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 53,4% Lactoseheptaacetat-Einheiten (entsprechend 13
Lactoseester pro Molekül).
Elementaranalyse:
ber.: C 57,35; H 7,74; N 8,41;
gef.: C 57,41; H 7,78; N 8,37;
ber.: C 57,35; H 7,74; N 8,41;
gef.: C 57,41; H 7,78; N 8,37;
5,87 g (0,312 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 54b) werden in 100 ml
absolutem Dichlormethan gelöst und anschließend bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der Rückstand wird in 100 ml Methanol gelöst und
bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen Ammoniaklösung ver
setzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im
Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der verbleibende Rückstand in 200
ml destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Produktlösung wird zweimal mit je
weils 60 ml Diethylether extrahiert und anschließend durch Versetzen mit 10
%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht. Es wird mit Wasser auf ein Gesamtvolu
men von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltrationsmem
bran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleibende
Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml auf
gefüllt und gefriergetrocknet.
Elementaranalyse:
ber.: C 47,58; H 6,61; N 8,27; S 3.62;
gef.: C 47,61; H 6,58; N 8,32; S 3,68;
Wassergehalt: 6,43%
Ausbeute: 3,29 (89,6% d. Th) als amorphes und farbloses Pulver.
ber.: C 47,58; H 6,61; N 8,27; S 3.62;
gef.: C 47,61; H 6,58; N 8,32; S 3,68;
Wassergehalt: 6,43%
Ausbeute: 3,29 (89,6% d. Th) als amorphes und farbloses Pulver.
Für die oben genannte Titelverbindung wurde ein mittlerer Beladungsgrad des
Polymers von 45,4% Gly-Me-DOTA und 54,6% Lactose (entsprechend 11 Gly-
Me-DOTA-Einheiten und 13-D-Lactoseresten pro Molekül) ermittelt. In der Ti
telverbindung sind mittels der Ninhydrinreaktion keine freien Aminofunktionen
mehr nachweisbar.
2,53 g (0,22 mmol; entsprechend 2,42 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titelverbin
dung aus Beispiel 54c) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-
Wert der Lösung wird durch tropfenweise Zugabe mit 10%iger wässriger Salz
säure auf 5,0 eingestellt. Abschließend gibt man bei Raumtemperatur 670 mg
(2,55 mmol) Gadoliniumchlorid hinzu und rührt die Reaktionslösung für 12
Stunden bei 60°C. Bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung durch Ver
setzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 gebracht und mit destilliertem
Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufgefüllt. Nach dreimaliger Ultra
filtration gegen destilliertes Wasser über eine YM3-Ultrafiltrationsmembran
(AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrocknet. Man erhält 2,7
g (98,6% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes, farbloses Pulver mit einem
Wassergehalt von 6,12%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,47; H 5,51; N 7,21; S 3,16; Gd 13,10;
gef.: C 41,54; H 5,60; N 7,16; S 3,09; Gd 13,18;
ber.: C 41,47; H 5,51; N 7,21; S 3,16; Gd 13,10;
gef.: C 41,54; H 5,60; N 7,16; S 3,09; Gd 13,18;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 45,2% Gd-Gly-Me-DOTA
und 54,8% Lactose (entsprechend 11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten und 13-D-
Lactoseresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreak
tion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
In analoger Weise wie für Beispiel 54a) beschrieben, liefert die Umsetzung von
14,0 g (21,6 mmol) (2-Aminoethyl)-β-latosidheptaacetat (Yoshiaki Miura, Tsu
tomu Arai, Tatsuya Yamagata, Carbohydrate Reserarch 289 (1996) 193-199)
in 250 ml wasserfreiem THF mit 2,96 g (26 mmol) Glutarsäureanhydrid nach
Aufarbeitung 14,9 g (87,0% d. Th.) der Titelverbindung als farblosen Feststoff.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 50,00; H 5,85; N 1,77;
gef.: C 49,89; H 5,92; N 1,80;
ber.: C 50,00; H 5,85; N 1,77;
gef.: C 49,89; H 5,92; N 1,80;
14,4 g (18,16 mmol) der Verbindung aus Beispiel 55a) werden bei Raumtempe
ratur in 100 ml absolutem Dimethylformamid gelöst und bei 0°C mit 2,51 g
(21,8 mmol) N-Hydroxysuccinimid gefolgt von 4,46 (28,8 mmol) Dihydro
hexylcarbodimid versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 60 Minuten bei 0°C
und 3 Stunden bei 22°C filtriert man vom unlöslichen Dicyclohexylharnstoff ab
und tropft die so erhaltene klare Aktivesterlösung der oben genannten Titelver
bindung bei 0°C langsam zu einer gerührten Lösung von 3,9 g (0,435 mmol;
entsprechend 5,65 mmol an freien Aminfunktionen) der Titelverbindung aus
Beispiel 10a). Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur
wird das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen und mit Dichlormethan auf ein
Gesamtvolumen von 500 ml aufgefüllt. Die organische Phase wird nacheinan
der zweimal mit Wasser und zweimal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonat
lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren wird
das Lösungsmittel im Vakuum bis zur Trockne abgezogen. Man erhält 7,48 g
(90,4% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl. Die Ninhydrinreaktion als
auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung verlaufen negativ, d. h. im Po
lymer liegen keine freien Aminofunktionen vor. Aus dem prozentualen Schwe
felwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad
des Polymers mit 54,5% Lactoseheptaacetat-Einheiten (entsprechend 13
Lactoseresten pro Molekül.)
Elementaranalyse:
ber.: C 56,72; H 7,65; N 8,31;
gef.: C 56,82; H 7,69; N 8,41;
ber.: C 56,72; H 7,65; N 8,31;
gef.: C 56,82; H 7,69; N 8,41;
5,93 g (0,312 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 55b) werden in 100 ml ab
solutem Dichlormethan gelöst und bei 0°C mit insgesamt 75 ml Trifluor
essigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei
Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der verbleibende
Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum bis zur
Trockne abgezogen. Der so erhaltene, ölige Rückstand wird in 100 ml Methanol
gelöst und bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen Ammoniak
lösung versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur
wird im Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der verbleibende Rück
stand in 200 ml destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Produktlösung wird
zweimal mit jeweils 60 ml Diethylether extrahiert und anschließend durch Ver
setzen mit 10%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht. Es wird mit Wasser auf ein
Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der ver
bleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500
ml aufgefüllt und gefriergetrocknet.
Wassergehalt: 9,30%
Ausbeute: 3,23 g (91,7% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 9,30%
Ausbeute: 3,23 g (91,7% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 48,46; H 6,73; N 7,33;
gef.: C 48,52; H 6,59; N 7,40;
ber.: C 48,46; H 6,73; N 7,33;
gef.: C 48,52; H 6,59; N 7,40;
2,48 g (0,22 mmol; entsprechend 2,42 mmol an Gly-Me-DOTA) der Titelverbin
dung aus Beispiel 55c) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-
Wert der Lösung wird durch tropfenweise Zugabe mit 10%iger wässriger Salz
säure auf 5,0 eingestellt. Anschließend gibt man bei Raumtemperatur 670 mg
(2,55 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, hinzu
und rührt die Reaktionslösung für 12 Stunden bei 60°C. Bei Raumtemperatur
wird die Reaktionslösung durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2
gebracht und mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml auf
gefüllt. Nach dreimaliger Ultrafiltration gegen destilliertes Wasser über eine
YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand
gefriergetrocknet. Man erhält 2,75 g (96,1% d. Th.) der Titelverbindung als
amorphes, farbloses Pulver mit einem Wassergehalt von 4,19%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 42,13; H 5,50; N 7,33; Gd 13,31;
gef.: C 42,20; H 5,60; N 7,26; Gd 13,28;
ber.: C 42,13; H 5,50; N 7,33; Gd 13,31;
gef.: C 42,20; H 5,60; N 7,26; Gd 13,28;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 45,7% Gd-Gly-Me-DOTA
und 54,3% Lactose (entsprechend 11 Gd-Gly-Me-DOTA-Einheiten und 13-D-
Lactoseresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels der quantitativen
Ninhydrinreaktion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
20,0 g (32,37 mmol) 3,9-Bis(t-butoxycarbonylmethyl)-3,6,9-triazaundecandi
carbonsäure-di-t-butylester (Darstellung wie in den europäischen Patentanmel
dungen: EP 0430863; EP 0331616 und EP 0271180 beschrieben) werden bei
Raumtemperatur in 100 ml absolutem Dimethylformamid gelöst und unter Rüh
ren mit 4,47 g (38,84 mmol) N-Hydroxysuccinimid versetzt. Anschließend wird
das klare Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und bei dieser Temperatur porti
onsweise mit insgesamt 7,97 g (38,84 mmol) Dicyclohexylcarbodiimid versetzt.
Nach einer Reaktionszeit von 30 Minuten bei 0°C und 2,5 Stunden bei Raum
temperatur wird vom ausgefallenen Dicyclohexylharnstoff abfiltriert. Das so er
haltene Filtrat tropft man nun langsam bei Raumtemperatur zu einer gerührten
Lösung von 9,0 g (1,9 mmol; entsprechend 44,8 mmol an freien Aminofunktio
nen) 24er-Kaskadenpolyamin und 4,6 g (45,8 mmol) Triethylamin in 60 ml abso
lutem DMF. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird
im Vakuum bis zur Trockne eingeengt und der verbleibende Rückstand mit 250
ml Dichlormethan versetzt. Nach dem Abfiltrieren von unlöslichen Anteilen wird
die organische Phase nacheinander mit 5%iger Salzsäure, gesättigte Natrium
hydrogencarbonatlösung und zweimal mit Wasser gewaschen. Nach dem
Trocknen der organischen Produktphase über Natriumsulfat wird filtriert und das
Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Man erhält 14,0 g (79,2% d. Th.; bezo
gen auf eingesetztes Polyamin) eines leicht gelb gefärbten Öls, welches ohne
weitere Reinigung unverzüglich für die nachfolgenden Syntheseschritte einge
setzt wird. Nach quantitativer Ninhydrinreaktion der oben genannten Titelver
bindung liegen im Mittel 13 freie Aminfunktionen pro Molekül vor.
Elementaranalyse:
ber.: C 58,84; H 9,01; N 11,66;
gef.: C 57,79; H 9,24; N 11,80;
ber.: C 58,84; H 9,01; N 11,66;
gef.: C 57,79; H 9,24; N 11,80;
Einge gerührte Lösung von 3,5 g (0,27 mmol; entsprechend 3,5 mmol an freien
Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 56a) in 100 ml absolutem
Dichlormethan wird bei Raumtemperatur mit 617 mg (6,1 mmol) Triethylamin
versetzt. Anschließend wird mit einer Lösung von 2,97 g (5,61 mmol) 3-(2,3,4,6-
Tetra-O-acetyl-1-thio-α-D-mannopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimid
ester (Lee, Y. C. et al., Biochemi., Vol. 15, No. 18, 1976, 3956-3963; Krohn,
K. A. et al., J. Nucl. Med., Vol. 26, 10, 1985, 1157-1167) in 60 ml Dichlormethan
tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtem
peratur wird mit Dichlormethan auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufgefüllt.
Die organische Phase wird nacheinander zweimal mit Wasser und zweimal mit
gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Nach dem Filtrieren wird das Lösungsmittel im Vakuum bis zur
Trockne abgezogen. Man erhält 3,55 g (92,6% d. Th.) der Titelverbindung als
farbloses Öl. Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. im
Polymer sind keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Elementaranalyse:
ber.: C 55,10; H 7,73; N 7,37; S 2,81;
gef.: C 55,20; H 7,78; N 7,31; S 2,79;
ber.: C 55,10; H 7,73; N 7,37; S 2,81;
gef.: C 55,20; H 7,78; N 7,31; S 2,79;
Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung
ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers mit 55% D-Mannose
tetraacetat (entsprechend 13 D-Mannoseresten pro Molekül).
4,5 g (0,30 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 56b) werden in 100 ml abso
lutem Dichlormethan gelöst. Anschließend wird bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der Rückstand wird in 100 ml Methanol gelöst und
bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen Ammoniaklösung ver
setzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im
Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der verbleibende Rückstand in 200
ml destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Produktlösung wird zweimal mit
jeweils 60 ml Diethylether extrahiert Die und anschließend durch Versetzen mit
10%iger Salzsäure auf pH 3.0 gebracht, mit Wasser auf ein Gesamtvolumen
von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltrationsmembran
(AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Nach erneuter Ultrafiltra
tion wird der verbleibende Rückstand mit entionisiertem Wasser auf ein Volu
men von 500 ml aufgefüllt und gefriergetrocknet. Anschließend wird in 300 ml
Wasser aufgenommen und der pH-Wert der resultierenden Produktlösung durch
Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf 7,2 eingestellt.
Ausbeute: 2,80 g (81,3% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 6,39%
Ausbeute: 2,80 g (81,3% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 6,39%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,20; H 5,65; N 9,82; Na 9,09; S 3,75;
gef.: C 43,22; H 5,71; N 9,79; Na 9,12; S 3,70;
ber.: C 43,20; H 5,65; N 9,82; Na 9,09; S 3,75;
gef.: C 43,22; H 5,71; N 9,79; Na 9,12; S 3,70;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. im Polymer
sind keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
2,5 g (0,22 mmol; entsprechend 2,47 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 56c) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-Wert der
Lösung wird durch tropfenweiser Zugabe mit 10%iger wässrigen Salzsäure auf
5,2 eingestellt. Abschließend gibt man bei Raumtemperatur eine Lösung von
670 mg (2,55 mmol) Gadoliniumchlorid in 10 ml destilliertem Wasser hinzu
und rührt die Reaktionslösung für 12 Stunden bei Raumtemperatur. Die Reak
tionslösung wird durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 ge
bracht und mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufge
füllt. Nach dreimaliger Ultrafiltration gegen destilliertes Wasser über eine YM3-
Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefrier
getrocknet. Man erhält 2,6 g (98,3% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes,
farbloses Pulver mit einem Wassergehalt von 8,11%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 39,73; H 5,20; N 9,03; S 3,45; Gd 14,30;
gef.: C 39,81; H 5,20; N 9,07; S 3,49; Gd 14,28;
ber.: C 39,73; H 5,20; N 9,03; S 3,45; Gd 14,30;
gef.: C 39,81; H 5,20; N 9,07; S 3,49; Gd 14,28;
Aus den molaren Elementarverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium ergibt
sich somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 45,2% Gd-DTPA und
54,8% D-Mannose (entsprechend 11 Gd-DTPA-Einheiten und 13-D-Mannose
resten pro Molekül). In der Titelverbindung sind durch Ninhydrinreaktion keine
freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 56b) beschrieben, führt die Umsetzung von
3,0 g (0,32 mmol; entsprechend 4,2 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 56a) mit 2,76 g (5,2 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-1-
thio-β-D-galactopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester (Darstellung
gemäß: Lee, Y. C. et al., Biochemi., Vol. 15, No. 18, 1976, 3956-3963; Krohn,
K. A. et al., J. Nucl. Med., Vol. 26, 10, 1985, 1157-1167) zur Bildung von 4,15 g
(87,6% d. Th.) der oben genannten Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 55,10; H 7,73; N 7,37; S 2,81;
gef.: C 55,14; H 7,80; N 7,31; S 2,88;
ber.: C 55,10; H 7,73; N 7,37; S 2,81;
gef.: C 55,14; H 7,80; N 7,31; S 2,88;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad
des Polymers mit 13 D-Galactoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 56c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 3,5 g (0,23 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 56b)
nach Gefriertrocknung zur Bildung von 2,26 g (88,6% d. Th.) der oben genann
ten Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 5,74%
Wassergehalt: 5,74%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,20; H 5,65; N 9,82; Na 9,09; S 3,75;
gef.: C 43,22; H 5,68; N 9,77; Na 9,12; S 3,70;
ber.: C 43,20; H 5,65; N 9,82; Na 9,09; S 3,75;
gef.: C 43,22; H 5,68; N 9,77; Na 9,12; S 3,70;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 56d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 2,0 g (0,180 mmol; entsprechend 1,97 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 57b) mit 525 mg (2,00 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml
destilliertem Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 2,14 g (98,4% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses und amor phes Pulver
Wassergehalt: 7,22%
Ausbeute: 2,14 g (98,4% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses und amor phes Pulver
Wassergehalt: 7,22%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 39,73; H 5,20; N 9,03; Na 2,09; S 3,45; Gd 14,30;
gef.: C 39,84; H 5,22; N 9,10; Na 2,12; S 3,40; Gd 14,27;
ber.: C 39,73; H 5,20; N 9,03; Na 2,09; S 3,45; Gd 14,30;
gef.: C 39,84; H 5,22; N 9,10; Na 2,12; S 3,40; Gd 14,27;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
11 Gd-DTPA-Einheiten
und 13 D-Galactopyranosylresten
11 Gd-DTPA-Einheiten
und 13 D-Galactopyranosylresten
12,35 g (20,00 mmol) 6,9-Bis(t-butoxycarbonylmethyl)-3-carboxymethyl-3,6,9-
triazaundecandicarbonsäure-di-t-butylester werden bei Raumtemperatur in 100
ml absolutem Dimethylformamid gelöst und unter Rühren mit 2,9 g (24 mmol) N-
Hydroxysuccinimid versetzt. Anschließend wird das klare Reaktionsgemisch auf
0°C abgekühlt und bei dieser Temperatur portionsweise mit insgesamt 49 g
(24 mmol) Dicyclohexylcarbodiimid versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 30
Minuten bei 0°C und 2,5 Stunden bei Raumtemperatur wird vom ausgefallenen
Dicyclohexylharnstoff abfiltriert. Das so erhaltene Filtrat tropft man nun langsam
bei Raumtemperatur zu einer gerührten Lösung von 9,0 g (1,9 mmol; entspre
chend 45,8 mmol an freien Aminofunktionen) 24er-Kaskadenpolyamin und 4,6 g
(45,8 mmol) Triethylamin in 60 ml absolutem DMF. Nach einer Reaktionszeit
von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne einge
engt und der verbleibende Rückstand mit 250 ml Dichlormethan versetzt. Nach
dem Abfiltrieren von unlöslichen Anteilen wird die organische Phase nacheinan
der mit 5% Salzsäure, gesättigte Natriumhydrogencarbonatlösung zweimal mit
Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen der organischen Produktphase über
Natriumsulfat wird filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Man
erhält 12,38 g (94,6% d. Th.; bezogen auf eingesalztes Polyamin) eines leicht
gelb gefärbten Öls, welches ohne weitere Reinigung unverzüglich für die nach
folgenden Syntheseschritte eingesetzt wird. Nach quantitativer Ninhydrinreak
tion der oben genannten Titelverbindung liegen im Mittel 16 freie Aminfunktio
nen pro Molekül vor.
4,5 g (0.58 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 58a) werden in 100 ml abso
lutem Dichlormethan gelöst. Anschließend wird bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der Rückstand wird in 200 ml destillierten Wasser
gelöst. Die wässrige Produktlösung wird zweimal mit jewels 60 ml Diethylether
extrahiert. Anschließend wird die wässrige Produktlösung durch Versetzen mit
10%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht, mit Wasser auf ein Gesamtvolumen
von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YMA-Ultrafiltrationsmembran
(AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Anschließend wird in 300
ml Wasser aufgenommen und der pH-Wert der resultierenden Produktlösung
durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf 7,2 eingestellt. Nach erneuter
Ultrafiltration wird der verbleibende Rückstand mit entionisiertem Wasser auf ein
Volumen von 500 ml aufgefüllt und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 3,16 g (84,3% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 7,33%
Ausbeute: 3,16 g (84,3% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 7,33%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,70; H 6,0; N 14,92; Na 11,36;
gef.: C 44,77; H 6,6; N 14,90; Na 11,31;
ber.: C 44,70; H 6,0; N 14,92; Na 11,36;
gef.: C 44,77; H 6,6; N 14,90; Na 11,31;
270 mg (0,293 mmol) 1-Deoxy-1-amino-sialyl-Lex (Darstellung gemäß: Kunz,
H.; et al., Angew. Chem. 1994, 106. Nr. 20; Kunz, H.; et al., Angew. Chem.
1996, 108, Nr. 3, 359-362; Kunz, H. et al., Angew. Chem. 1995, 107, Nr. 9;
Kretzschmar et al., Tetrahedron, Vol.51, No. 47, 13015-13030, 1995) werden
in 40 ml 80%igem, wässrigem Ethanol gelöst und bei 0°C mit 0,056 ml (0,73
mmol) Thiophosgen durch Zugabe über eine Mikrospritze versetzt. Nach einer
Reaktionszeit von 1 Stunde bei 22°C wird das Ethanol im Vakuum abgezogen
und der erhaltene wässrige Rückstand des rohen Isothiocyanats direkt für die
nachfolgende Reaktion eingesetzt, wobei der Gehalt an oben genannter Titel
verbindung der so erhaltenen wässrigen Rohproduktlösung mit 0,276 mmol
(entspricht einem 95%igen Umsatz) angenommen wird, welche in einem Ge
samtvolumen von 7.6 ml wässriger Lösung enthalten sind.
Dünnschichtchromatographie (Ethylacetat/Methanol/Wasser/Eisessig =
5 : 3 : 3 : 0,5; Rf = 0,54) der Reaktionslösung zeigt vollständige und einheitliche
Umsetzung zur oben genannten Titelverbindung an.
Schwefelbestimmung (bezogen auf wasserfreie Probe):
ber.: S 3,31;
gef.: S 3,24;
ber.: S 3,31;
gef.: S 3,24;
Die Umsetzung von 54.5 mg (0,00842 mmol; entsprechend 0,134 mmol an
freien Aminofunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 58b) mit der gesamten
wässrigen Lösung des Rohprodukts der Titelverbindung aus Beispiel 58c,
entsprechend 0,276 mmol), liefert nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung
164,7 mg (89% d. Th.) eines amorphen und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 10.01%
Wassergehalt: 10.01%
Elementaranalyse (Natrium- und Schwefelbestimmung; bezogen auf wasser
freie Probe):
ber.: S 2,34; Na 3,35;
gef.: S 2,36; Na 3,29;
ber.: S 2,34; Na 3,35;
gef.: S 2,36; Na 3,29;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung ver
laufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen vor. Aus
dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung er
gibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 67,4% sialyl-Lex (entsprechend
8 sialyl-Lex-Resten pro Molekül). Aus der quantitativen Schwefelsäurebestim
mung mittels TBA (Thiobarbitursäure) durch literaturbekannte Vorgehensweise
(vgl. Beispiel 39) wird der Beladungsgrad der oben genannten Titelverbindung
mit 67,2% an Tetrasaccharid (entsprechend 16 sialyl-Lex Resten pro Molekül)
ermittelt. Nach erneuter colorimetrischer Titration der Titelverbindung mit 0,0025
molarer Gadoliniumsulfat-Maßlösung, in Gegenwart von Xylenolorange als Indi
kator konnte der DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 32,8% (entsprechend
8 DTPA Einheiten pro Molekül) bestätigt werden.
1 mg der Titelverbindung aus Beispiel 58d) werden in 2 ml Natriumcitratpuffer
(pH 5,3) gelöst und bei Raumtemperatur mit einer Lösung von
111Indiumchlorid (Anfangsaktivität: 17,2 MBq) versetzt. Nach einer Reakti
onszeit von 15 Minuten bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1
molarer Natronlauge auf pH 7,2 eingestellt und sterilfiltriert.
Die so hergestellte Lösung ist direkt für die entsprechenden radiodiagnosti
schen Zwecke einzusetzen
5,0 g (1.80 mmol; entsprechend 43.2 mmol an freien Aminofunktionen) 24er-
Kaskadenpolyamin werden in 400 ml destilliertem Wasser gelöst und mit 1
molarer Natronlauge auf einen pH-Wert von 9,5 eingestellt. Anschließend gibt
man insgesamt 8.0 g (20.0 mmol) DTPA-Monoanhydrid-mono-ethylester
hinzu, wobei der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 1 molarer
Natronlauge konstant bei 9,5 gehalten wird. Nach beendeter Zugabe wird noch
15 Minuten bei Raumtemperatur nachgerührt und anschließend der pH-Wert
der Reaktionslösung durch Zugabe von 32%iger Natronlauge auf 11,5 einge
stellt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird mit
destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt. Die so erhal
tene wässrige Produktlösung wird dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleiben
de Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml auf
gefüllt und die wässrige Produktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 10.63 g (91.2% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7.88%
Ausbeute: 10.63 g (91.2% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 7.88%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,70; H 6,04; N 14,92; Na 11,36;
gef.: C 44,81; H 6,10; N 14,90; Na 11,32;
ber.: C 44,70; H 6,04; N 14,92; Na 11,36;
gef.: C 44,81; H 6,10; N 14,90; Na 11,32;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator,
ergibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 33,47% (entsprechend
8 DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach quantitativer Ninhydrinreaktion als auch
der quantitativen Aminogruppenbestimmung mit der TNBS-Methode liegen im
statistischen Mittel pro Polymermolekül 16 freie Aminofunktionen vor.
250 mg (0,243 mmol) β-1-O-[6-Aminohexyl]-sialyl-Lex (Darstellung gemäß:
Kunz, H.; et al., Angew. Chem. 1994, 106. Nr. 20; Kretzschmar et al., Tetra
hedron, Vol. 51, No. 47, 13015-13030, 1995) werden in 30 ml 80%igem,
wässrigem Ethanol gelöst und bei 0°C mit 0,046 ml (0,60 mmol) Thiophosgen
durch Zugabe über eine Mikrospritze versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 1
Stunde bei 22°C wird das Ethanol im Vakuum abgezogen und der erhaltenen
wässrigen Rückstand des rohen Isothiocyanats direkt für die nachfolgende
Reaktion eingesetzt, wobei der Gehalt an oben genannter Titelverbindung der
so erhaltenen wässrigen Rohproduktlösung mit 0,23 mmol (entspricht einem 95
%igen Umsatz) angenommen wird, welche in einem Gesamtvolumen von 5.6
ml wässriger Lösung enthalten sind.
Dünnschichtchromatographie (Ethylacetat/Methanol/Wasser/Eisessig =
5 : 3 : 3 : 0,5; Rf = 0,72) der Reaktionslösung zeigt vollständige und einheitliche
Umsetzung zur oben genannten Titelverbindung an.
Elementaranalyse (Schwefelbestimmung; bezogen auf eine wasserfreie Probe):
ber.: S 3,00;
gef.: S 2,90;
ber.: S 3,00;
gef.: S 2,90;
Die Umsetzung von 50.0 mg (0,00770 mmol; entsprechend 0,123 mmol an
freien Aminofunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 59a) mit der gesamten
wässrigen Lösung des Rohprodukts der Titelverbindung aus Beispiel 59b) (0,23
mmol) liefert nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung 167,7 mg (92,4% d. Th.)
eines amorphen und farblosen Feststoffes.
Wassergehalt: 9.04%
Wassergehalt: 9.04%
Elementaranalyse (Natrium- und Schwefelbestimmung; bezogen auf wasser
freie Probe):
ber.: S 2,18; Na 6.95;
gef.: S 2,29; Na 7.03;
ber.: S 2,18; Na 6.95;
gef.: S 2,29; Na 7.03;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung ver
laufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen vor. Aus
dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung er
gibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 67,0% sialyl-Lex-Einheiten
(entsprechend 16 sialyl-Lex-Resten pro Molekül).
Aus der quantitativen Sialinsäurebestimmung mittels TBA (Thiobarbitursäure)
durch literaturbekannte Vorgehensweise [vgl. Lit.: Aminoff, D., (1961),
"Methods for the quantitative estimation of N-acetylneuraminic acid and their
application to hydrolysates of sialomucoids", J. Biochem., 81, 384-392; Uschi
da, Y. and Sugimori, T. (1977), "Distribution of neuraminidase in Arthrobacter
and its purification by affinity chromatography", J. Biochem. (Tokio), 82, 1425-
1433] wird der Beladunsgrad der oben genannten Titelverbindung mit 68.1
an Tetrasaccharid (entsprechend 16 sialyl-Lex-Resten pro Molekül ermittelt.
Nach erneuter colorimetrischer Titration der Titelverbindung mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung, in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator,
konnte der DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 32,1% (entsprechend 8
DTPA Einheiten pro Molekül) bestätigt werden.
1 mg der Titelverbindung aus Beispiel 59c) werden in 2 ml Natriumcitratpuffer
(pH 5,3) gelöst und bei Raumtemperatur mit einer Lösung von 157Gadolinium
chlorid (Anfangsaktivität: 16,2 MBq) versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 15
Minuten bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1 molarer Natron
lauge auf pH 7,2 eingestellt und sterilfiltriert. Die so hergestellte Lösung ist
direkt für die entsprechenden radiodiagnostischen Zwecke einzusetzen
Auf analoge Weise wie in Beispiel 54b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
5,40 g (0,58 mmol, 7,54 mmol an freien Amin) der Titelverbindung aus Beispiel
56a), welche zuvor in 25 ml absolutem N,N-Dimethylformamid gelöst und die
so enthaltene Lösung auf 0°C gekühlt wurde, mit einer Lösung von 12,16 g
(13,92 mmol) N-Glutaroyl-3-aminoethyl-β-1-thiolactosylheptaacetat-glutarsäure-
N-hydroxysuccinimidester [(zur Darstellung vgl. Beispiel 54b)] in 75 ml abso
lutem N,N-Dimethylformamid zur Bildung der gewünschten Titelverbindung.
Dazu wird nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur das
Lösungsmittel im Vakuum abgezogen und mit Dichlormethan auf ein Gesamtvo
lumen von 500 ml aufgefüllt. Zur Aufarbeitung wird die organische Phase
nacheinander zweimal mit Wasser und zweimal mit gesättigter Natriumhydro
gencarbonatlösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem
Filtrieren wird das Lösungsmittel im Vakuum bis zur Trockne abgezogen. Man
erhält 10,0 g (90,1% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl. Die Ninhydrin
reaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung verlaufen negativ,
d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen mehr vor. Aus dem pro
zentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung ergibt sich
ein Beladungsgrad des Polymers mit 52,9% Lactoseheptaacetateinheiten
(entsprechend 13 Lactoseresten pro Molekül).
6,1 g (0,312 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 60a) werden in 100 ml ab
solutem Dichlormethan gelöst und anschließend bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der so erhaltene, ölige Rückstand wird in 100 ml
Methanol gelöst und bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen
Ammoniaklösung versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei
Raumtemperatur wird im Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der ver
bleibende Rückstand in 200 ml destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Pro
duktlösung wird zweimal mit jeweils 60 ml Diethylether extrahiert und an
schließend durch Versetzen mit 10%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht. Es
wird mit Wasser auf ein Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt und dreimal mit
tels einer YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser
ultrafiltriert. Der verbleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein
Volumen von 500 ml aufgefüllt und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 3,95 g (88,7% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 4,88%
Ausbeute: 3,95 g (88,7% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver
Wassergehalt: 4,88%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,44; H 5,85; N 8,90; S 2,91; Na 7,06;
gef.: C 44,49; H 5,92; N 8,79; S 2,87; Na 6,98;
ber.: C 44,44; H 5,85; N 8,90; S 2,91; Na 7,06;
gef.: C 44,49; H 5,92; N 8,79; S 2,87; Na 6,98;
3,15 g (0,22 mmol; entsprechend 2,42 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 60b) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-Wert der
Lösung wird durch tropfenweise Zugabe mit 10%iger wässrigen Salzsäure auf
4,0 eingestellt. Anschließend gibt man bei Raumtemperatur 670 mg (2,55 mmol)
Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, hinzu und rührt die
Reaktionslösung für 12 Stunden bei 60°C. Bei Raumtemperatur wird die Reak
tionslösung durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 gebracht und
mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufgefüllt. Nach
dreimaliger Ultrafiltration gegen destilliertes Wasser über eine YM3-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrock
net. Man erhält 3,3 g (98,4% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes, farbloses
Pulver mit einem Wassergehalt von 7,39%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,71; H 5,28; N 8,35; Na 1,66; S 2,73; Gd 11,33;
gef.: C 41,81; H 5,34; N 8,29; Na 1,62; S 2,69; Gd 11,40;
ber.: C 41,71; H 5,28; N 8,35; Na 1,66; S 2,73; Gd 11,33;
gef.: C 41,81; H 5,34; N 8,29; Na 1,62; S 2,69; Gd 11,40;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium ergibt sich
ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 46% DTPA und 54% Lactose
(entsprechend 11 Gd-DTPA-Einheiten und 13-Lactoseresten pro Molekül). In
der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine freien Aminofunktio
nen mehr nachweisbar.
16,55 g (26,8 mmol) DTPA-tetra-tert.butylester (Darstellung: Deutsche Patent
anmeldung Nr. 195 08 058 A) werden bei Raumtemperatur in 100 ml absolu
tem Dimethylformamid gelöst und unter Rühren mit 3,7 g (32,16 mmol) N-Hy
droxysuccinimid versetzt. Anschließend wird das klare Reaktionsgemisch auf
0°C abgekühlt und bei dieser Temperatur portionsweise mit insgesamt 6,6 g
(32,16 mmol) Dicyclohexylcarbodiimid versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 30
Minuten bei 0°C und 2,5 Stunden bei Raumtemperatur wird vom ausgefallenen
Dicyclohexylharnstoff abfiltriert. Das so erhaltene Filtrat tropft man nun langsam
bei Raumtemperatur zu einer gerührten Lösung von 6,5 g (0,99 mmol; entspre
chend 47,8 mmol an freien Aminofunktionen) 48er-Kaskadenpolyamin und 4,8 g
(50,0 mmol) Triethylamin in 60 ml absolutem DMF. Nach einer Reaktionszeit
von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne einge
engt und der verbleibende Rückstand mit 250 ml Dichlormethan versetzt. Nach
dem Abfiltrieren von unlöslichen Anteilen wird die organische Phase nacheinan
der mit 5%iger Salzsäure, gesättigte Natriumhydrogencarbonatlösung zweimal
mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen der organischen Produktphase
über Natriumsulfat wird filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen.
Man erhält 14,5 g (85,2% d. Th.; bezogen auf eingesetztes Polyamin) eines
leicht gelb gefärbten Öls, welches ohne weitere Reinigung unverzüglich für die
nachfolgenden Syntheseschritte eingesetzt wird.
Nach quantitativer Ninhydrinreaktion der oben genannten Titelverbindung lie
gen im Mittel 30 freie Aminfunktionen pro Molekül vor.
Elementaranalyse:
ber.: C 59,87; H 9,20; N 8,88;
gef.: C 59,80; H 9,28; N 8,90;
ber.: C 59,87; H 9,20; N 8,88;
gef.: C 59,80; H 9,28; N 8,90;
Eine gerührte Lösung von 3,26 g (0,19 mmol; entsprechend 5,7 mmol an freien
Aminfunktionen) der Titelverbindung aus Beispiel 61a) in 100 ml absolutem
Dichlormethan wird bei Raumtemperatur mit 657 mg (6,5 mmol) Triethylamin
versetzt. Anschließend wird mit einer Lösung von 3,3 g (6,3 mmol) 3-(2,3,4,6-
Tetra-O-acetyl-1-thio-α-D-mannopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimid
ester in 60 ml Dichlormethan tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit
von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird mit Dichlormethan auf ein Gesamt
volumen von 500 ml aufgefüllt. Die organische Phase wird nacheinander zwei
mal mit Wasser und zweimal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren wird das
Lösungsmittel beim Vakuum bis zur Trockne abgezogen. Man erhält 5,07 g
(90,3% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl. Die Ninhydrinreaktion der
Titelverbindung verläuft negativ, d. h. im Polymer sind keine freien Aminofunk
tionen mehr nachweisbar.
Elementaranalyse:
ber.: C 53,52; H 7,48; N 7,22; S 3,16;
gef.: C 53,90; H 7,52; N 7,18; S 3,21;
ber.: C 53,52; H 7,48; N 7,22; S 3,16;
gef.: C 53,90; H 7,52; N 7,18; S 3,21;
Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung
ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers mit 62,83% α-D-Manno
se-tetraacetateinheiten (entsprechend 30 α-D-Mannoseresten pro Molekül).
5,17 g (0,17 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 61b) werden in 100 ml ab
solutem Dichlormethan gelöst. Anschließend wird bei 0°C mit insgesamt 75 ml
Trifluoressigsäure tropfenweise versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stun
den bei Raumtemperatur wird im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der ver
bleibende Rückstand wird mit 100 ml Wasser versetzt und erneut im Vakuum
bis zur Trockne abgezogen. Der Rückstand wird in 100 ml Methanol gelöst und
bei Raumtemperatur mit 50 ml einer 32%igen wässrigen Ammoniaklösung ver
setzt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird im
Vakuum vom Lösungsmittel abgezogen und der verbleibende Rückstand in 200
m) destilliertem Wasser gelöst. Die wässrige Produktlösung wird zweimal mit
jeweils 60 ml Diethylether extrahiert. Die wässrige Produktlösung wird durch
Versetzen mit 10%iger Salzsäure auf pH 3,0 gebracht mit Wasser auf ein Ge
samtvolumen von 800 ml aufgefüllt und dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltra
tionsmembran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der ver
bleibende Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500
ml aufgefüllt und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 3,47 g (91,6% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 7,34%
Ausbeute: 3,47 g (91,6% d. Th.) als amorphes und farbloses Pulver.
Wassergehalt: 7,34%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,91; H 6,09; N 9,82; S 4,29; Na 7,39;
gef.: C 43,89; H 6,12; N 9,84; S 4,34; Na 7,42;
ber.: C 43,91; H 6,09; N 9,82; S 4,29; Na 7,39;
gef.: C 43,89; H 6,12; N 9,84; S 4,34; Na 7,42;
3,04 g (0,136 mmol; entsprechend 2.45 mmol an DTPA der Titelverbindung aus
Beispiel 61c) werden in 70 ml destilliertem Wasser gelöst und der pH-Wert der
Lösung durch tropfenweise Zugabe mit 10%iger wässrigen Salzsäure auf 5,0
eingestellt. Anschließend gibt man bei Raumtemperatur 655,8 mg (2,5 mmol)
Gadoliniumchlorid, in Form von 10 ml einer wässrigen Lösung, hinzu und rührt
die Reaktionslösung für 12 Stunden bei 60°C. Bei Raumtemperatur wird die
Reaktionslösung durch Versetzen mit 1 molarer Natronlauge auf pH 7,2 ge
bracht und mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 500 ml aufge
füllt. Nach dreimaliger Ultrafiltration gegen destilliertes Wasser über eine YM3-
Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefrier
getrocknet.
Man erhält 3,21 g (98,6% d. Th.) der Titelverbindung als amorphes, farbloses
Pulver mit einem Wassergehalt von 7.30%.
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,00; H 5,68; N 9,17; S 4,01; Gd 11,80; Na 1,72;
gef.: C 41,09; H 5,71; N 9,10; S 4,08; Gd 11,74; Na 1,74;
ber.: C 41,00; H 5,68; N 9,17; S 4,01; Gd 11,80; Na 1,72;
gef.: C 41,09; H 5,71; N 9,10; S 4,08; Gd 11,74; Na 1,74;
Aus den molaren Elementverhältnissen von Schwefel zu Gadolinium ergibt sich
somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 37,8% Gd-DTPA und 62,2
% α-D-Mannose (entsprechend 18 Gd-DTPA-Einheiten und 30 α-D-Mannose
resten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrinreaktion keine
freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 61b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
3,26 g (0,19 mmol; entsprechend 5,70 mmol an freien Aminfunktionen) der Ti
telverbindung aus Beispiel 61a) mit 3,3 g (6,3 mmol) 3-(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-
1-thio-β-D-glucopyranosyl)-propionsäure-N-hydroxysuccinimidester 5,45 g (94.3
% d. Th.) der Titelverbindung als farbloses Öl.
Elementaranalyse:
ber.: C 53,52; H 7,48; N 7,22; S 3,16;
gef.: C 53,88; H 7,46; N 7,20; S 3,20;
ber.: C 53,52; H 7,48; N 7,22; S 3,16;
gef.: C 53,88; H 7,46; N 7,20; S 3,20;
Die Titelverbindung zeigt eine negative Ninhydrinreaktion. Aus dem prozentua
len Schwefelwert der Elementaranalyse ergibt sich ein mittlerer Beladungsgrad
des Polymers von 30 β-D-Glucoseresten pro Molekül.
Auf analoge Weise wie für Beispiel 61c) beschrieben, führt die Abspaltung der
Schutzgruppen von 5,17 g (0,17 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel 62a)
nach Gefriertrocknung zur Bildung von 3,35 g (88,0% d. Th.) der oben genann
ten Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 7,44%
Wassergehalt: 7,44%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 43,91; H 6,09; N 9,82; S 4,29;
gef.: C 43,94; H 6,11; N 9,77; S 4,30;
ber.: C 43,91; H 6,09; N 9,82; S 4,29;
gef.: C 43,94; H 6,11; N 9,77; S 4,30;
Auf analoge Weise wie für Beispiel 61d) beschrieben, führt die Komplexierung
von 3,04 g (0,136 mmol; entsprechend 2,45 mmol an DTPA) der Titelverbin
dung aus Beispiel 62b) mit 556 mg (2,5 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10
ml destilliertem Wasser, zur Bildung der oben genannten Titelverbindung.
Ausbeute: 3,21 g (98,4% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 5,03%
Ausbeute: 3,21 g (98,4% d. Th.) als farbloses und amorphes Pulver
Wassergehalt: 5,03%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41,00; H 5,68; N 9,17; S 4,01; Gd 11,80; Na 1,72;
gef.: C 40,96; H 5,75; N 9,20; S 3,97; Gd 11,78; Na 1,69;
ber.: C 41,00; H 5,68; N 9,17; S 4,01; Gd 11,80; Na 1,72;
gef.: C 40,96; H 5,75; N 9,20; S 3,97; Gd 11,78; Na 1,69;
Mittlerer Beladungsgrad pro Molekül der oben genannten Titelverbindung:
18 Gd-DTPA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,8%)
und 30 D-Glucopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,2%)
18 Gd-DTPA-Einheiten (Polymerbeladungsgrad von 43,8%)
und 30 D-Glucopyranosylreste (Polymerbeladungsgrad von 56,2%)
Die Polymerbeladungsgrade wurden aus den molaren Elementverhältnissen
von Schwefel zu Gadolinium ermittelt.
1,5 g (0,047 mmol; entsprechend 1,54 mmol an freien Aminofunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 1a) werden in 80 ml entionisiertem Wasser gelöst
und der pH-Wert der Lösung wird mit 1 molarer Salzsäure auf 9,5 eingestellt.
Anschließend wird portionsweise mit insgesamt 2,35 g (6,63 mmol) p-Iso
thiocyanatophenyl-N-acetyl-β-D-glucosaminopyranose (Darstellung gemäß:
Jonas Adam J, Jobe Helgi, Biochem. J. (1990), 268(1), 41-5) versetzt, wobei
der pH-Wert der Reaktionslösung mittels 0,1 molarer Natronlauge bei 9,5 kon
stant gehalten wird. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei 22°C wird fil
triert und mit destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 250 ml aufgefüllt.
Dreimalige Ultrafiltration der Reaktionslösung über eine YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) gefolgt von Gefriertrocknung des verbleibenden Rück
stands liefert 1,93 g (93,8% d. Theorie) eines amorphen und farblosen Fest
stoffs.
Wassergehalt: 7,43%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,78; H 5,60; N 11,74; S 2,42; Na 9,87;
gef.: C 44,82; H 5,63; N 11,70; S 2,37; Na 9,79;
ber.: C 44,78; H 5,60; N 11,74; S 2,42; Na 9,87;
gef.: C 44,82; H 5,63; N 11,70; S 2,37; Na 9,79;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Methode, welche zur quantitativen als
auch zur qualitativen Bestimmung von freien Aminofunktionen allgemein einge
setzt werden können, verlaufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien
Aminofunktionen vor. Aus dem prozentualen Schwefelwert der Elementarana
lyse der Titelverbindung ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 41,6%
N-Acetylglucosamin (entsprechend 26 N-Acetylglucosaminresten pro Molekül).
Die colorimetrische Phenol-Schwefelsäure-Bestimmung zur Ermittlung des
mittleren Pyranose-Beladungsgrades des Konjugats liefert als Ergebnis einen
mittleren statistischen Beladungsgrad von 41.1% N-Acetylglucosamin pro
Molekül und ist somit als identisch anzusehen mit dem Beladungsgrad (33 N-
Acetyl-glucosamineinheiten pro Molekül), welcher aus dem prozentualen
Schwefelwert der Elementaranalyse ermittelt wurde.
1,03 g (0,023 mmol; entsprechend 1,50 mmol an DTPA) der Titelverbindung
aus Beispiel 63a) werden in Analogie wie in Beispiel 1c) beschrieben, mit 0,40 g
(1,51 mmol) Gadoliniumchlorid, gelöst in 10 ml destilliertem Wasser, kom
plexiert. Nach Aufarbeitung und Gefriertrocknung erhält man 1,48 g (99,4% d.
Th.) der Titelverbindung als amorphes Pulver.
Wassergehalt: 0,31%
Wassergehalt: 0,31%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 40,90; H 5,11; N 10,72; S 2,21; Gd 15,41; Na 2,25;
gef.: C 40,87; H 5,03; N 10,68; S 2,27; Gd 15,48; Na 2,30;
ber.: C 40,90; H 5,11; N 10,72; S 2,21; Gd 15,41; Na 2,25;
gef.: C 40,87; H 5,03; N 10,68; S 2,27; Gd 15,48; Na 2,30;
Aus den molaren Elementarverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt
sich ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 60% Gd-DPTA und 40%
N-Acetyl-glucosamin (entsprechend 47 Gd-DTPA-Einheiten und 33 -N-Acetyl-β-
D-glucosaminresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels Ninhydrin
reaktion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Die T1 und T2-Relaxivitäten der Titelverbindung wurden jeweils in Wasser, als
auch im Plasma bestimmt.
Die Messungen erfolgten bei 40°C, einer Magnetfeldstärke von 0.47 Tesla,
und
der T1-Sequenz: 180°-TI-90° [Inversion Recovery]
sowie der T2-Sequenz: 90°-TE-180° [CPMG].
der T1-Sequenz: 180°-TI-90° [Inversion Recovery]
sowie der T2-Sequenz: 90°-TE-180° [CPMG].
Alle Relaxivitätsbestimmungen erfolgten auf einem Minispec PC 20.
Als Referenzprobe diente in allen Fällen eine Lösung von Gd-DTPA der
Konzentration 1 mmol/L.
R1(Wasser) = 13.8 ± 0.2 (L/mmol . s)
R1(Plasma) = 16.1 ± 0.3 (L/mmol . s)
R2(Wasser) = 15.8 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2(Plasma) = 18.0 ± 0.1 (L/mmol . s)
R1(Plasma) = 16.1 ± 0.3 (L/mmol . s)
R2(Wasser) = 15.8 ± 0.2 (L/mmol . s)
R2(Plasma) = 18.0 ± 0.1 (L/mmol . s)
Bei Raumtemperatur werden 5,0 g (1,06 mmol; entsprechend 25,44 mmol an
freien Aminfunktionen) 24er-Kaskadenpolyamin in 300 ml destilliertem Wasser
gelöst. Der pH-Wert der resultierenden Lösung wird durch tropfenweises Ver
setzen dieser Lösung mit 1 molarer Natronlauge wird ein pH-Wert von 9,5 ein
gestellt. Anschließend gibt man insgesamt 15,77 g (20,0 mmol) des 4-Iso
thiocyanatophenyl-DO3A-β-hydroxy-Gadolinium-Komplexes (Darstellung ge
mäß: Deutsche Patentanmeldung Nr. 44 24 923 A1) portionsweise hinzu, wo
bei der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 1 molarer Natronlauge
konstant bei 9,5 gehalten wird. Die Reaktionslösung wird 12 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt und durch Zugabe von destilliertem Wasser auf ein
Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt. Die so erhaltene wässrige Produktlösung
wird dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON®) gegen
destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleibende Rückstand wird mit entioni
siertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml aufgefüllt und die wässrige Pro
duktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 10,2 g (78,6% bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 6,94%
Ausbeute: 10,2 g (78,6% bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 6,94%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 45,38; H 5,77; N 12,58; S 3,05; Gd 14,35;
gef.: C 45,42; H 5,81; N 13,02; S 2,98; Gd 14,90;
ber.: C 45,38; H 5,77; N 12,58; S 3,05; Gd 14,35;
gef.: C 45,42; H 5,81; N 13,02; S 2,98; Gd 14,90;
Aus dem Gehalt, welcher durch Elementaranalyse für Gadolinium und Schwefel
ermittelt wurde, ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit Gadolinium
Komplexen von 39.7% (entsprechend 12 Gd-DO3A-Einheiten pro Molekül). 06762 00070 552 001000280000000200012000285910665100040 0002019728954 00004 06643
Nach quantitativer Ninhydrinreaktion liegen im Mittel pro Polymermolekül noch
12 freie Aminofunktionen vor.
In analoger Weise wie für Beispiel 1b) beschrieben, liefert die Umsetzung von
2,0 g (0.16 mmol; entsprechend 1,90 mmol an freien Aminfunktionen) der Titel
verbindung aus Beispiel 64a) mit 2,65 g (8,36 mmol) p-Isothiocyanatophenyl-β-
D-galactopyranose nach Aufarbeitung 2,34 g (89,3% d. Th.) eines amorphen
und farblosen Feststoffes. Wassergehalt: 4,97%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 46,40; H 5,55; N 11,03; S 4,70; Gd 11,52;
gef.: C 46,91; H 5,60; N 11,00; S 4,68; Gd 11,49;
ber.: C 46,40; H 5,55; N 11,03; S 4,70; Gd 11,52;
gef.: C 46,91; H 5,60; N 11,00; S 4,68; Gd 11,49;
Die Ninhydrinreaktion der Titelverbindung verläuft negativ, d. h. das polymere
Produkt enthält keine freien Aminofunktionen. Aus dem prozentualen Schwefel
wert als auch dem Gadoliniumgehalt der Elementaranalyse der Titelverbindung
ergibt sich ein Beladungsgrad des Polymers von 51.2% β-D-Galactose
(entsprechend 12 β-D-Galactoseresten pro Molekul) sowie ein Komplex
beladungsgrad des Polymers von 48,8% (entsprechend 12 Gadoliniumkom
plexen pro Molekül).
Eine Lösung von 5,0 g (1.7 mmol; entsprechend 81.7 mmol an freien Amino
funktionen) 48er-Kaskadenpolyamin wird in 400 ml destilliertem Wasser gelöst
und mit 1 molarer Natronlauge ein pH-Wert von 9,5 eingestellt. Anschließend
gibt man insgesamt 16,5 g (41,0 mmol) DTPA-Monoanhydrid-mono-ethylester
hinzu, wobei der pH-Wert der Reaktionslösung durch Zugabe von 1 molarer
Natronlauge konstant bei 9,5 gehalten wird. Nach beendeter Zugabe wird noch
15 Minuten bei Raumtemperatur nachgerührt und anschließend der pH-Wert
der Reaktionslösung durch Zugabe von 32%iger Natronlauge auf 11,5 einge
stellt. Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei Raumtemperatur wird mit
destilliertem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 800 ml aufgefüllt. Die so erhal
tene wässrige Produktlösung wird dreimal mittels einer YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) gegen destilliertes Wasser ultrafiltriert. Der verbleiben
de Rückstand wird mit entionisiertem Wasser auf ein Volumen von 500 ml auf
gefüllt und die wässrige Produktlösung gefriergetrocknet.
Ausbeute: 15,63 g (81.4%; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 6,94%
Ausbeute: 15,63 g (81.4%; bezogen auf eingesetztes Polyamin) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 6,94%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 40,82; H 5,26; N 12,64; Na 14.65;
gef.: C 40,91; H 5,30; N 12,59; Na 14,58;
ber.: C 40,82; H 5,26; N 12,64; Na 14.65;
gef.: C 40,91; H 5,30; N 12,59; Na 14,58;
Nach Elementaranalyse als auch colorimetrischer Titration mit 0,0025 molarer
Gadoliniumsulfat-Maßlösung in Gegenwart von Xylenolorange als Indikator,
ergibt sich ein DTPA-Beladungsgrad des Polymers von 38,2% (entsprechend
18 DTPA-Einheiten pro Molekül). Nach quantitativer Ninhydrinreaktion als auch
der quantitativen Aminogruppenbestimmung mit der TNBS-Methode liegen im
Mittel pro Polymermolekül 30 freie Aminofunktionen vor.
3.0 g (0,134 mmol; entsprechend 4.03 mmol an freien Aminofunktionen) der
Titelverbindung aus Beispiel 65a) werden in 150 ml entionisiertem Wasser ge
löst und der pH-Wert der Lösung wird mit 1 molarer Salzsäure auf 9,5 einge
stellt. Anschließend wird portionsweise mit insgesamt 5.4 g (17.33 mmol) p-
Isothiocyanatophenyl-α-D-mannopyranose versetzt, wobei der pH-Wert der
Reaktionslösung mittels 0,1 molarer Natronlauge bei 9,5 konstant gehalten wird.
Nach einer Reaktionszeit von 12 Stunden bei 22°C wird filtriert und mit destillier
tem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 250 ml aufgefüllt. Dreimalige Ultrafil
tration der Reaktionslösung über eine YM3-Ultrafiltrationsmembran (AMICON
gefolgt von Gefriertrocknung des verbleibenden Rückstands liefert 2.45 g
(87,9% d. Th.) eines amorphen und farblosen Feststoffs.
Wassergehalt: 7.48%
Wassergehalt: 7.48%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 44,65; H 5,18; N 8,88; S 4,62; Na 8,39;
gef.: C 44,70; H 5,23; N 8,81; S 4,57; Na 8,44;
ber.: C 44,65; H 5,18; N 8,88; S 4,62; Na 8,39;
gef.: C 44,70; H 5,23; N 8,81; S 4,57; Na 8,44;
Die Ninhydrinreaktion als auch die TNBS-Bestimmung der Titelverbindung
verlaufen negativ, d. h. im Polymer liegen keine freien Aminofunktionen vor. Aus
dem prozentualen Schwefelwert der Elementaranalyse der Titelverbindung er
gibt sich ein Beladungsgrad des Polymers mit 61.9% α-D-Mannose
(entsprechend 30 α-Mannoseresten pro Molekül). Die colorimetrische Phenol-
Schwefelsäure-Bestimmung zur Ermittlung des mittleren Pyranose-Beladungs
grades des Polyamins liefert als Ergebnis einen Beladungsgrad von 62.3% α-
D-Mannose, d. h. es liegen 30 α-D-Mannosereste pro Molekül vor. Der so er
mittelte Beladungsgrad der Titelverbindung ist identisch mit dem Beladungs
grad, welcher durch die prozentualen Elementverhältnisse ermittelt wurde.
2.0 g (0,096 mmol; entsprechend 1,73 mmol an DTPA) der Titelverbindung aus
Beispiel 64b) werden in 60 ml Natriumcitratpuffer (pH 5,3) gelöst und bei
Raumtemperatur mit einer Lösung von 465 mg (1,76 mmol) Gadoliniumchlorid
in 10 ml destilliertem Wasser versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten
bei Raumtemperatur wird die Reaktionslösung mit 1 molarer Natronlauge auf pH
7,2 eingestellt. Nach dreimaliger Ultrafiltration über eine YM3-Ultrafiltrations
membran (AMICON®) wird der verbleibende Rückstand gefriergetrocknet.
Ausbeute: 2,1 g (98,2% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 4.55%
Ausbeute: 2,1 g (98,2% d. Th.) als amorphes Pulver
Wassergehalt: 4.55%
Elementaranalyse (berechnet auf wasserfreie Substanz):
ber.: C 41.65; H 4.83; N 8.28; S 4.31; Gd 12.68; Na 1.85;
gef.: C 41.72; H 4.88; N 8.24; S 4.30; Gd 12.71; Na 1.79;
ber.: C 41.65; H 4.83; N 8.28; S 4.31; Gd 12.68; Na 1.85;
gef.: C 41.72; H 4.88; N 8.24; S 4.30; Gd 12.71; Na 1.79;
Aus den molaren Elementarverhältnissen von Gadolinium zu Schwefel ergibt
sich somit ein mittlerer Beladungsgrad des Polymers von 36,5% Gd-DPTA und
63,1% α-D-Mannose (entsprechend 18 Gd-DTPA-Einheiten und 30-α-D-Man
noseresten pro Molekül). In der Titelverbindung sind mittels der Ninhydrinreak
tion keine freien Aminofunktionen mehr nachweisbar.
Claims (20)
1. Konjugate bestehend aus einem aminogruppen-enthaltenden Polymeren,
Metallion(en) enthaltenden signalgebenden Chelatkomplex-Gruppe(n) für die
diagnostische Bildgebung und Mono- oder Oligosacchariden.
2. Konjugate gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie gemäß der
allgemeinen Formel I aufgebaut sind
P(K)m (L-Z)n (I),
worin
P für ein k Aminogruppen - von denen (n + m) jeweils um ein Wasserstoffatom vermindert sind - enthaltendes Polymer, wobei (n + m) ≦ k sein soll,
n und m jeweils für die ganzen Zahlen 1 bis 149,
k für die Zahlen 12 bis 150,
K für eine Metallion(en) enthaltende signalgebende Gruppe,
L für einen Linker und
Z für ein um eine Hydroxylgruppe vermindertes Mono- oder Oligosaccharid stehen.
P(K)m (L-Z)n (I),
worin
P für ein k Aminogruppen - von denen (n + m) jeweils um ein Wasserstoffatom vermindert sind - enthaltendes Polymer, wobei (n + m) ≦ k sein soll,
n und m jeweils für die ganzen Zahlen 1 bis 149,
k für die Zahlen 12 bis 150,
K für eine Metallion(en) enthaltende signalgebende Gruppe,
L für einen Linker und
Z für ein um eine Hydroxylgruppe vermindertes Mono- oder Oligosaccharid stehen.
3. Konjugate der allgemeinen Formel I gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Summe (n + m) der signalgebenden Gruppen (K) und der
über L gebundenen jeweils um eine Hydroxylgruppe verminderten Mono-
oder Polysaccharide (Z) gleich der Anzahl k der im Polymeren enthaltenden
Aminogruppen ist.
4. Konjugate gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß k für die Zahlen
12, 24, 32, 36, 40, 48, 64 oder 80 steht.
5. Konjugate der allgemeinen Formel I gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß P für ein k Aminogruppen, von denen (n + m) jeweils um ein
Wasserstoffatom vermindert sind, enthaltendes Dendrimer, Polylysin, Poly
peptid, Polyallylamin, Poly[N-(2-aminoethyl)]methacrylamid oder Polysaccha
rid steht.
6. Konjugate der allgemeinen Formel I gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie als signalgebende Gruppe K einen Chelatkomplex beste
hend aus einem Rest der allgemeinen Formel II, III, IV, V oder VI enthalten.
worin
R1 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Metallionenäquiva lent der Elemente der Ordnungszahlen 20-32, 37-39, 42-44, 49 oder 57- 83,
R2 ein Wasserstoffatom, einen geradkettigen oder verzweigten C1-C7-Alkyl rest, einen Phenyl- oder Benzylrest,
o in der Bedeutung der Zahlen 0 bis 10,
p und I jeweils in der Bedeutung der Ziffern 0 oder 1, mit der Maßgabe, daß p nur dann für die Ziffer 1 steht wenn I die Ziffer 1 bedeutet,
T1 eine -NHCS- oder -CO-gruppe,
U eine -CHR3-CONR3-M1- oder -CH2-CH(OH)-M2- gruppe mit R3 unabhän gig voneinander in der Bedeutung von R2 oder der Gruppe -CH2-(CH2)o- COOH und M1 und M2 jeweils in der Bedeutung eines Phenylenrestes oder einer geradkettigen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C20- Alkylenkette, die gegebenenfalls substituiert ist durch 1-5 (CH2)O-COOH, 1- 5 OR2-reste oder 1-8 Sauerstoffatome, 1-2-NH-, 1-2-C(=NH)-, 1-5-CONR3-, 1-5-NR3CO-, 1-2 Phenylen- oder 1-2 Phenylenoxygruppen enthält, bedeu ten, mit der Maßgabe, daß mindestens zwei der Reste R1 für Metall ionenäquivalente der Elemente der oben genannten Ordnungszahlen ste hen.
worin
R1 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Metallionenäquiva lent der Elemente der Ordnungszahlen 20-32, 37-39, 42-44, 49 oder 57- 83,
R2 ein Wasserstoffatom, einen geradkettigen oder verzweigten C1-C7-Alkyl rest, einen Phenyl- oder Benzylrest,
o in der Bedeutung der Zahlen 0 bis 10,
p und I jeweils in der Bedeutung der Ziffern 0 oder 1, mit der Maßgabe, daß p nur dann für die Ziffer 1 steht wenn I die Ziffer 1 bedeutet,
T1 eine -NHCS- oder -CO-gruppe,
U eine -CHR3-CONR3-M1- oder -CH2-CH(OH)-M2- gruppe mit R3 unabhän gig voneinander in der Bedeutung von R2 oder der Gruppe -CH2-(CH2)o- COOH und M1 und M2 jeweils in der Bedeutung eines Phenylenrestes oder einer geradkettigen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C20- Alkylenkette, die gegebenenfalls substituiert ist durch 1-5 (CH2)O-COOH, 1- 5 OR2-reste oder 1-8 Sauerstoffatome, 1-2-NH-, 1-2-C(=NH)-, 1-5-CONR3-, 1-5-NR3CO-, 1-2 Phenylen- oder 1-2 Phenylenoxygruppen enthält, bedeu ten, mit der Maßgabe, daß mindestens zwei der Reste R1 für Metall ionenäquivalente der Elemente der oben genannten Ordnungszahlen ste hen.
7. Konjugate gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß M1 für eine
Gruppe
steht, wobei α die Verknüpfungsstelle an den Rest-CONR3 und β die Verknüp fungsstelle an T1 angibt.
steht, wobei α die Verknüpfungsstelle an den Rest-CONR3 und β die Verknüp fungsstelle an T1 angibt.
8. Konjugate gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß M2 für eine
Gruppe
steht, wobei α die Verknüpfungsstelle an den Rest-CH(OH)- und β die Ver knüpfungsstelle an T1 angibt.
steht, wobei α die Verknüpfungsstelle an den Rest-CH(OH)- und β die Ver knüpfungsstelle an T1 angibt.
9. Konjugate gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Mono
saccharide Hexosen, Pentosen oder N-Acetyl-neuraminosäure, die jeweils
in der Pyranose- oder Furanose-Form vorliegen, oder deren Derivate ent
halten.
10. Konjugate gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Mono
saccharide Hexosen, die in der Pyranose-Form vorliegen, oder deren Deri
vate enthalten.
11. Konjugate gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mono
saccharide als 2-Amino-2-deoxy-, N-Acetyl-2-amino-2-deoxy-, 6-Deoxy-, 2-
Deoxy-, 5-Carboxy- oder 1-Amino-1-deoxy-Derivate vorliegen.
12. Konjugate gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Oligo
saccharide aufgebaut aus den Monosacchariden gemäß Anspruch 9 enthal
ten.
13. Konjugate der allgemeinen Formel I gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß Z für ein am C-1-Atom um eine Hydroxylgruppe vermindertes
Mono- oder Oligosaccharid steht.
14. Konjugate der allgemeinen Formel I gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß Z für ein am C-2-Atom um eine Hydroxylgruppe vermindertes
Mono- oder Oligosaccharid steht.
15. Konjugate der allgemeinen Formel I gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß L für eine Gruppe T2-M3-X steht, wobei M3 für eine direkte
Bindung steht oder die für M1 angegebene Bedeutung hat, T2 für eine
-NHCS-, -C(=NH)-, -CH2- oder CO-gruppe steht und an P bindet, X für NH,
CO, O und S steht und an Z bindet.
16. Konjugate gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß M3 für eine
direkte Bindung oder für die Gruppen
steht, wobei γ die Verknüpfungsstelle an X und δ die Verknüpfungsstelle an T2 angibt.
steht, wobei γ die Verknüpfungsstelle an X und δ die Verknüpfungsstelle an T2 angibt.
17. Konjugate gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nicht durch
das Zentralion substituierte acide Wasserstoffatome ganz oder teilweise
durch Kationen anorganischer und/oder organischer Basen oder Amino
säuren oder Aminosäureamide ersetzt sind.
18. Verfahren zur Herstellung von Konjugaten der allgemeinen Formel I gemäß
Anspruch 1,
P(K)m (L-Z)n (I),
worin
P für ein k Aminogruppen - von denen (n + m) jeweils um ein Wasserstoffatom vermindert sind - enthaltendes Polymer, wobei (n + m) k sein soll,
n und m jeweils für die ganzen Zahlen 1 bis 149,
k für die Zahlen 12 bis 150,
K als eine magnetische(s) Metallion(en) enthaltende signalgebende Gruppe für einen Chelatkomplex bestehend aus einem Rest der allgemeinen Formel II, III, IV, V oder VI
worin
R1 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Metallionenäquiva lent der Elemente der Ordnungszahlen 20-32, 37-39, 42-44, 49 oder 57- 83,
R2 ein Wasserstoffatom, einen geradkettigen oder verzweigten C1-C7-Alkyl rest, einen Phenyl- oder Benzylrest,
o in der Bedeutung der Zahlen 0 bis 10,
p und I jeweils in der Bedeutung der Ziffern 0 oder 1, mit der Maßgabe, daß p nur dann für die Ziffer 1 steht, wenn I die Ziffer 1 bedeutet,
T1 eine -NHCS- oder -CO-gruppe,
U eine -CHR3-CONR3-M1- oder -CH2-CH(OH)-M2- gruppe mit R3 unabhängig voneinander in der Bedeutung von R2 oder der Gruppe -CH2-(CH2)o-COOH und M1 und M2 jeweils in der Bedeutung eines Phenylenrestes oder einer geradkettigen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C20-Alkylen kette, die gegebenenfalls substituiert ist durch 1-5 (CH2)o-COOH, 1-5 OR2- reste oder 1-8 Sauerstoffatome, 1-2-NH-, 1-2-C(=NH)-, 1-5-CONR3-, 1-5- NR3CO-, 1-2 Phenylen- oder 1-2 Phenylenoxygruppen enthält, bedeuten, mit der Maßgabe, daß mindestens zwei der Reste R1 für Metallionenäquivalente der Elemente der oben genannten Ordnungszahlen stehen,
L für einen Linker und
Z für ein um eine Hydroxylgruppe vermindertes Mono- oder Oligosaccharid stehen, dadurch gekennzeichnet, daß
P(K)m (L-Z)n (I),
worin
P für ein k Aminogruppen - von denen (n + m) jeweils um ein Wasserstoffatom vermindert sind - enthaltendes Polymer, wobei (n + m) k sein soll,
n und m jeweils für die ganzen Zahlen 1 bis 149,
k für die Zahlen 12 bis 150,
K als eine magnetische(s) Metallion(en) enthaltende signalgebende Gruppe für einen Chelatkomplex bestehend aus einem Rest der allgemeinen Formel II, III, IV, V oder VI
worin
R1 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Metallionenäquiva lent der Elemente der Ordnungszahlen 20-32, 37-39, 42-44, 49 oder 57- 83,
R2 ein Wasserstoffatom, einen geradkettigen oder verzweigten C1-C7-Alkyl rest, einen Phenyl- oder Benzylrest,
o in der Bedeutung der Zahlen 0 bis 10,
p und I jeweils in der Bedeutung der Ziffern 0 oder 1, mit der Maßgabe, daß p nur dann für die Ziffer 1 steht, wenn I die Ziffer 1 bedeutet,
T1 eine -NHCS- oder -CO-gruppe,
U eine -CHR3-CONR3-M1- oder -CH2-CH(OH)-M2- gruppe mit R3 unabhängig voneinander in der Bedeutung von R2 oder der Gruppe -CH2-(CH2)o-COOH und M1 und M2 jeweils in der Bedeutung eines Phenylenrestes oder einer geradkettigen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C20-Alkylen kette, die gegebenenfalls substituiert ist durch 1-5 (CH2)o-COOH, 1-5 OR2- reste oder 1-8 Sauerstoffatome, 1-2-NH-, 1-2-C(=NH)-, 1-5-CONR3-, 1-5- NR3CO-, 1-2 Phenylen- oder 1-2 Phenylenoxygruppen enthält, bedeuten, mit der Maßgabe, daß mindestens zwei der Reste R1 für Metallionenäquivalente der Elemente der oben genannten Ordnungszahlen stehen,
L für einen Linker und
Z für ein um eine Hydroxylgruppe vermindertes Mono- oder Oligosaccharid stehen, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) ein Polymer-komplex(bildner)-Konjugat der allgemeinen Formel VII
P(K')m (VII),
worin
K' für einen Rest der allgemeinen Formel II', III', IV', V' oder VI'
worin
R1' unabhängig voneinander für ein Wasserstoffatom, eine Säureschutzgruppe oder ein Metallionenäquivalent der Elemente der Ordnungszahlen 20-29, 39, 42, 44 oder 57-83 steht und
R2, V, o, p, T1 und U die oben genannte Bedeutung haben,
mit n' Mono- oder Oligosacchariden der allgemeinen Formel VIII
L*-Z' (VIII),
worin
n' = 1-3 n,
L* für eine Gruppe T2'-M3'-X mit
T2' in der Bedeutung von -NCS, -C(=NH)OCH3, -CHO, einer -CO-Fg-gruppe wobei
Fg für -Cl, -F, -OH,
-N3, O-CO-R4 mit R4 in der Bedeutung einer geradkettigen oder verzweigten C1-C7-Alkylkette,
M3' die für M3 angegebene Bedeutung hat, wobei jedoch die in M3 gegebenen falls enthaltenen Carboxygruppen gegebenenfalls geschützt sind, und
X für NH, CO, O und S steht, oder - b) ein Polymersaccharid-Konjugat der allgemeinen Formel IX
P(L'-Z')n (IX),
worin
L' die für L genannte Bedeutung hat, wobei jedoch die in L gegebenenfalls enthaltenen Carboxygruppen gegebenenfalls geschützt sind und
P, Z' und n die oben genannte Bedeutung haben, mit m' Komplexen oder Komplexbildnern K*, wobei m' = 1-3 m ist und K* für Verbindungen der allgemeinen Formeln
worin
R1', R2, V, U und Fg die oben genannte Bedeutung haben, und
T1' für -NCS, -CO-Fg, -C(=NH)OCH3 oder -CHO steht oder - c) ein Polymer der allgemeinen Formel X
P-(H)k (X),
worin
P und k die oben angegebenen Bedeutungen haben, in einer Eintopfreaktion mit n' Mono- oder Oligosacchariden der allgemeinen Formel VIII
L*-Z' (VIII),
worin
n', L* und Z' die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit m' Komplexen oder Komplexbildnern K*, wobei K* für Verbindungen der allgemeinen For meln
worin
m', R1', R2, V, T1', U und Fg die oben genannte Bedeutung haben, umgesetzt wird, wobei die gegebenenfalls notwendige Metallioneneinfüh rung vor oder nach der gegebenenfalls notwendigen Abspaltung der Schutzgruppen erfolgt, mit der Maßgabe, daß falls R1' für Schutzgruppen steht, diese vor der Metallioneneinführung abzuspalten sind.
19. Verwendung von mindestens einem physiologisch verträglichen Konjugat
gemäß Anspruch 1 für die Herstellung von diagnostischen Mitteln für die
NMR-Diagnostik.
20. Verwendung von mindestens einem physiologisch verträglichen Konjugat
gemäß Anspruch 1 für die Herstellung von diagnostischen Mitteln für die
NMR-Lymphographie.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19728954A DE19728954C1 (de) | 1997-06-30 | 1997-06-30 | Saccharid-Konjugate, diese enthaltende pharmazeutische Mittel, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung |
| PCT/EP1998/003142 WO1999001160A1 (de) | 1997-06-30 | 1998-05-27 | Saccharid-konjugate, diese enthaltende pharmazeutische mittel, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung |
| AU82109/98A AU8210998A (en) | 1997-06-30 | 1998-05-27 | Saccharide conjugates, pharmaceuticals containing the same, process for preparing the same and their use |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19728954A DE19728954C1 (de) | 1997-06-30 | 1997-06-30 | Saccharid-Konjugate, diese enthaltende pharmazeutische Mittel, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung |
Publications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19728954A Expired - Lifetime DE19728954C1 (de) | 1997-06-30 | 1997-06-30 | Saccharid-Konjugate, diese enthaltende pharmazeutische Mittel, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung |
Country Status (3)
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|---|---|
| AU (1) | AU8210998A (de) |
| DE (1) | DE19728954C1 (de) |
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- 1997-06-30 DE DE19728954A patent/DE19728954C1/de not_active Expired - Lifetime
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1998
- 1998-05-27 WO PCT/EP1998/003142 patent/WO1999001160A1/de not_active Ceased
- 1998-05-27 AU AU82109/98A patent/AU8210998A/en not_active Withdrawn
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