DE19731081C2 - Zentrierhilfe für Fluggeräte, die Aufwinde durch Kreisen nutzen - Google Patents
Zentrierhilfe für Fluggeräte, die Aufwinde durch Kreisen nutzenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zentrierhilfe der im Anspruch 1 genannten Art. Es
sind Verfahren und Vorrichtungen zum Auffinden von Aufwindgebieten in der
Schrift DE-40 35 311 C1 oder der DE-41 34 633 A1 bekannt geworden. Ziel
dieser bekannten Erfindungen ist es eine bessere Nutzung von Aufwinden
für Flugeräte dadurch zu ermöglichen, daß solche Aufwindgebiete dem
Piloten angezeigt werden, bevor das Fluggerät diese erreicht hat. Diese
vorgeschlagenen Lösungen würden in der Tat eine verstärkte Nutzbarkeit
solcher Aufwindenergien ermöglichen, wenn sie in der Praxis technisch
realisierbar wären. Weiter ist in der Schrift DE-90 17 565 U1 eine Vorrichtung
angegeben, welche bei einem bereits gefunden Aufwind unterstüzen soll
eine zum Aufwind koaxiale Flugbahn zu erreichen. Sie basiert auf der
Annahme, daß ein thermischer Aufwind mit abnehmenden Abstand vom
Zentrum größeres Steigen bewirkt. Zunehmendes Steigen wird dabei als
Zeichen für den Weg ins Zentrum ausgewertet und dem Piloten eine
Aufforderung zum Geradeausflug signalisiert. Da aber wirkliche thermische
Aufwinde viele Störungen und Unregelmäßigkeiten aufweisen, wird dem
Piloten laufend eine andere Richtung zum Zentrum signalisiert, sodaß er
eher Gefahr läuft den Aufwind zu verlieren wenn er die Signale befolgt.
In einer anderen Druckschrift GB 2 166 699 wird ebenso zugrundegelegt,
daß ein thermischer Aufwind diese mathematisch regelmäßige Ausbildung
aufweist. Bei einer solchen Ausbildung wird ein Oszilieren des Variometers
auftreten, solange das Zentrum der Flugbahn nicht mit dem der Thermik
übereinstimmt. Von der gemessenen Oszillation wird das Signal zu
Korrigieren der Flugbahn abgeleitet. Wirkliche Aufwinde bewirken
mangifache Schwankungen des Variometers, die sich schlecht von den hier
angenommenen Oszillationen unterscheiden lassen. Auch bei dieser
Lösung ist die mangelnde Berücksichtigung der wirklichen Struktur
thermischer Aufwinde Ursache für die Unbrauchbarkeit des Vorschlages.
Die Erfindung hat zum Ziel, ein Verfahren und eine Vorrichtung
anzugeben, die dem Piloten beim Zentrieren seines Kreisfluges im Aufwind
helfen. Sie soll mit heute tatsächlich verfügbaren Mitteln und unter
Annahme wirklicher, auch unregelmäßig geformter thermischer Aufwinde,
die praktische die Nutzung von Aufwinden wesentlich verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß viele Daten der Flugbahn und
der vorgefundene Aufwindstärken in die Auswertung einbezogen und
ausgewertet werden. Dem Piloten wird dann die Richtung des
Aufwindzentrums in bezug auf seine Flugrichtung als Ergebnis aller Daten
angezeigt. Unregelmäßigkeiten haben geringen Einfluß auf das
Gesamtergebnis.
Zur Lösung der Aufgabe dient ein Verfahren und eine Vorrichtung, welche
Flugdaten erfassen, verarbeiten und einer Anzeige bzw. Signaleinrichtung
zuführen. Van einer Ortungseinrichtung wird periodisch die Position und von
einem Variometer die Vertikalgeschwindigkeit erfaßt. Die Bahnkoordinaten
werden mit den zugehörigen Steigwerten gewichtet, indem sie miteinander
multipliziert werden. Die Summe aller gewichteten Bahnkoordinaten wird
durch die Summe aller Steigwerte dividiert. Das Ergebnis der Division sind
die Koordinaten des Schwerpunktes der gewichteten Flugbahn. Dieser
Schwerpunkt stellt eine Annäherung dar für das Zentrum des Aufwindes. Die
Richtung von der momentanen Position zu diesem Schwerpunkt wird dem
Piloten angezeigt. Damit kann er seinen Flug so einrichten, als wäre das
Aufwindzentrum sichtbar geworden. Er wird seine Flugbahn um das
angezeigte Zentrum iterativ verbessern. Damit wird auch die Zahl der
gemessenen Daten größer und die Genauigkeit der angezeigten Richtung
verbessert.
Die Vorteile der Erfindung bestehen in der direkten Information des Piloten
über die Lage des unsichtbaren Aufwindzentrums, welche das Ergebnis
vieler Meßwerte ist. Er kann schnell und zielsicher seine Flugbahn
optimieren. Bei schwach ausgeprägten Aufwinden wird die Chance
verbessert, daß der Pilot das Zentrum findet und beim beim Leistungsflug ist
durch das schneller Zentrieren ein Zeitgewinn zu erzielen. Ein weiterer
Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Suchen an anderer Stelle des
Aufwindes mit anschließendem Wiedereintritt möglich ist, wie das bei
unbefriedigendem Steigen z. B. unter Wolken häufig vorkommt. Dabei wird
die bisher gewonnene Information über das Zentrum des Aufwindes nicht
verloren.
Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Zeichnungen erläutert:
Fig. 1 zeigt einen horizontalen Schnitt durch eine Luftmasse die einen
Aufwind enthält und eine Flugbahn eines Fluggerätes.
Fig. 2 zeigt eine Flugbahn im Aufwind, die vom Piloten mittel Zentrierhilfe
korrigiert wurde.
Fig. 3 zeigt die Winkelbeziehungen bei der Berechnung des Zentrums.
Fig. 4 zeigt eine Blockdarstellung der Vorrichtung.
Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm für das Programm zur Bildung der Anzeige.
Fig. 6 zeigt eine Anzeigevorrichtung mit kreisförmiger Darstellung.
Fig. 7 zeigt eine Anzeigevorrichtung mit linearer Darstellung.
Fig. 8 zeigt eine Anzeigevorrichtung mit kreisförmiger Darstellung im
Cockpit.
Fig. 9 zeigt eine weitere Anzeigevorrichtung mit linearer Darstellung im
Cockpit.
Abb. 1 zeigt einen horizontalen Schnitt durch ein Aufwindzentrum. Die
Aufwindstärke nimmt von außen zum Mittelpunkt (7) hin zu und beträgt in
verschiedenen Abständen vom Mittelpunkt (7) beispielsweise an der Stelle
(1) 1 [m/s], an der Stelle (2) 2 [m/s] und an der Stelle (3) 3 [m/s]. Fliegt ein
Fluggerät auf der Flugbahn (4) in den Aufwind ein, so nimmt der Pilot bis
zum Punkt (5) laufend zunehmendes Steigen war. Beginnt er am Punkt (5)
einen Rechtskreis, so wird er entlang der Punkte (30) bis (60) abnehmendes
Steigen feststellen. Ab dem Punkt (70) wird er kein Steigen mehr vorfinden.
Bei Fortsetzung des Kreisfluges würde er wenig Höhe gewinnen, da der Flug
den Aufwind nur zum Teil ausnützt. Mehr Höhe kann er nur gewinnen, wenn
den Kreisflug um den Aufwind zentriert, d. h. durch Verschieben seines
Kreiszentrums in Richtung des Mittelpunktes (7) des Aufwindes.
Ein geübter Pilot wird sich dazu während des Kreisfluges den Kurs
einprägen auf dem das Steigen zunimmt. Dann wird er auf seinem Kreisflug,
bei Erreichen dieses Kurses, etwa bei Punkt (190), für kurze Zeit seinen
Kurvenradius vergrößern und anschließend wieder mit verkleinertem
Kurvenradius weiterfliegen. Dabei würde sich sein Kreisflug verschieben.
Dieser Vorgang könnte iterativ mehrfach wiederholt werden.
In der Praxis ist aber das Zentrieren mit einigen Schwierigkeiten verbunden.
Der Pilot benötigt einige Erfahrung und Übung um sich die räumliche Lage
des Steigens während des Kreisfluges einzuprägen. Da aber die
Ausprägung des Steigens besonders im Randbereich des Aufwindes sehr
unscharf ist, haben selbst geübte Piloten Schwierigkeiten beim Erkennen
der zum Zentrieren erforderlichen Richtung. Weiter erschwert wird das
Zentrieren dadurch, daß Aufwinde Querschnittsformen aufweisen, die stark
von der Kreisform abweichen.
In Abb. 2 ist eine Ausgangssituation wie in Fig. 1 dargestellt, jedoch ist
hier die Flugbahn mit einer erfindungsgemäßen Zentrierhilfe korrigiert
worden. Dabei hat die Zentrierhilfe laufend die Position des
Aufwindzentrums errechnet. In Abb. 2 sind laufend Richtungslinien für
die Lage des berechneten Zentrums (1000) dargestellt. Nach dem Anflug
(104) und Beginn des Kreisfluges bei Punkt (110) sind z. B. Richtungslinien
(1113, 1120, 1126) erkennbar. Diese Richtungslinien werden dem Piloten
durch eine Anzeige- bzw. Signaleinrichtung als Zentrumswinkel angezeigt
bzw. signalisiert. Der Zentrumswinkel ist der Winkel, der sich zwischen einer
Richtungslinie (z. B. 1113, 1120, 1126) und der nach vorn verlängerten
Verbindungslinie der vorhergehenden Position mit der augenblicklichen
Position ergibt.
Der Pilot kann z. B. bei Punkt (126) nach Kenntnisnahme der schräg nach
vorn weisenden Richtungslinie (1126) seinen Kreisflug durch einen kurzen
Geradeausflug unterbrechen, solange bis die Richtungslinie (1130) bzw. der
Zentrumswinkel, auf ein rechts neben dar Flugbahn liegendes Zentrum
hinweist. Es kann auch eine akkustische Signalisierung erfolgen, wenn sich
im Geradeausflug der Zentrumswinkel einem Wert nähert, der einer nach 90
Grad rechts weisenden Richtungslinie (1130) entspricht. Der Pilot würde
durch dieses akkustische Signal aufgefordert den Geradeausflug zu
beenden und wieder in den Kreisflug einzutreten. Beim anschließenden
Kreisflug entlang der Punkte (131 bis 144) ist die Flugbahn schon wesentlich
näher an den Mittelpunkt (70) des Aufwindes gerückt. Gleichzeitig werden
auch die Anzeigen für die Richtung zum Zentrum, die der Pilot von der
Zentrierhilfe erhält genauer. So weicht im Punkt (144) die Richtungslinie
(1144) nur noch wenig vom Mittelpunkt des Aufwindes ab. Unter Beachtung
der Anzeigen kann der Pilot wiederholt zentrieren. Er erreicht das Optimum
seiner Flugbahn im Aufwind, wenn seine Anzeige konstant auf ein ca. 90
Grad seitlich neben der Flugbahn liegendes Zentrum hinweist.
In Abb. 3 ist in einem horizontalen Schnitt durch den Aufwind eine
Flugbahn (201) zwischen zwei Meßpunkten (202) und (203) gezeigt. Der
Meßpunkt (202) ist einen Zyklus früher aufgenommen als der Meßpunkt
(203). Die Winkelbeziehungen sind dargestellt zwischen: Nord-Südachse
(204), Kurs A (205) und Zentrumsvektor (206) und Azimut B (210) des
gerechneten Zentrums (208) des Aufwindes. Der zur Anzeige kommende
Zentrumswinkel Z (207) wird durch die Beziehung (209) errechnet. Mit Hilfe
der Beziehung (211) wird der Azimut B (210) des gerechneten
Aufwindzentrums (208) bestimmt. Die Bestimmung des Kurswinkels A erfolgt
nach der Beziehung (212).
In Abb. 4 ist in Blockform der Aufbau einer Zentrierhilfe dargestellt. Zur
Gewinnung der Eingangswerte sind Ortungssystem (301), und Variometer
(302) dargestellt. Diese Eingangswerte gelangen in die Rechen- und
Steuereinheit ECU (304). Von dort werden die Signale der
Anzeigeeinrichtung (305) zugeführt. Die Windrichtung und -Geschwindigkeit
kann durch bekannte Verfahren aus den Ortungsdaten ermittelt werden.
Falls zur Ermittlung von Windrichtung und -Geschwindigkeit ein eigenes
Meßsystem eingesetzt wird, so ist die Abb. 4 um dieses zu erweitern.
Ein vereinfachtes Flußdiagramm des Programmes zur Bitdung der Daten für
die Anzeigeeinrichtung ist in Abb. 5 gezeigt. Das Programm wird z. B.
durch den Piloten über Tastendruck gestartet und läuft dann zyklisch ab.
Der Neustart ist immer dann angebracht, wenn der Pilot die Zentrierhilfe in
einem neuen Aufwind benutzen will. Durch den Neustart werden alle Werte
auf Null gesetzt.
Eine Anzeigeeinheit (220) mit kreisförmiger Anzeige des Zentrumswinkels Z
ist in Abb. 6 gezeigt. Sie kann eine Flüssigkristall-Anzeige,
Leuchtdioden-Anzeige oder ähnliches enthalten. Eine Anzeige mit dem
Winkel 0 (221) bedeutet, daß sich das Aufwindzentrum voraus befindet und
daß ein Geradeausflug angebracht ist. Bewegt sich der Zeiger von 0 Grad
nach z. B. 60 Grad (222) so weiß der Pilot, daß er sich dem Zentrum bereits
nahe befindet und bald einen kleineren Kurvenradius einnehmen muß. Bei
einer Anzeige von 90 Grad befindet sich das Fluggerät neben dem Zentrum
und sollte mit der richtigen Schräglage kreisen. Falls das Zentrum sich links
hinter dem Fluggerät befindet, so nimmt der Zeiger z. B. die Stellung -150
Grad (225) ein.
Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für die Anzeigeeinheit zeigt Abb.
7. Hier ist eine Reihe von Leuchtdioden (227) an der Oberkante des
Instrumentenbrettes (240) angeordnet. Diese werden entsprechend dem
Zentrumswinkel Z aktiviert. Für den Zentrumswinkel Null wird die in der Mitte
liegende Leuchtdiode (228) eingeschaltet, für einen Zentrumswinkel Z von
+90 Grad z. B. die Leuchtdiode (229) und für einen Zentrumswinkel Z von -
150 Grad die Leuchtdiode (230).
In Abb. 8 ist eine Anzeigeeinheit mit kreisförmiger Anzeige(226) im
Cockpit dargestellt. In diesem Fall handelt es sich um eine transmissive
Flüssigkristallanzeige, die oberhalb des Instrumentenbrettes (240)
angebracht ist. Sie liegt daher im Blickfeld des Piloten, ohne die Sicht nach
vorn wesentlich zu beeinträchtigen und den Piloten von der Beobachtung
des Luftraumes abzulenken.
In Abb. 9 sind Leuchdioden im Blickfeld des Piloten im unteren Bereich
der Cockpitverglasung angebracht. Diese werden in ähnlicher Weise
aktiviert wie die Leuchtdioden der Abb. 8. Diese Anordnung hat den
Vorteil, daß die aktivierte Leuchtdiode durch ihre räumliche Lage direkt dem
Piloten die Richtung des Zentrums andeutet.
Für die Ausgestaltung der Erfindung gibt es noch zahlreiche weitere, hier
nicht dargestellte Möglichkeiten. So kann beispielsweise zusätzlich eine
akkustische Signalisierung erfolgen. Bei Vergrößern des Zentrumswinkels
im Bereich von 60 bis 90 Grad oder -60 bis -90 Grad kann ein bestimmtes
akkustisches Signal erfolgen, welches darauf hinweist, den Kurvenradius zu
vergrößern. Ein anders akkustisches Signal kann erfolgen werden, wenn
der Zentrumswinkel im Bereich von 90 bis 120 Grad oder von -90 bis -120
Grad zunimmt. Dieses Signal würde darauf hinweisen, den Kurvenradius zu
verringern.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung wäre eine Anzeigeeinrichtung für
die Entfernung zwischen der augenblicklicher Position und dem errechneten
Zentrum. Bei einem optimal zentrierten Kreisflug zeigt diese Anzeige eine
konstante Entfernung an. Bei einem noch nicht zentrierten Kreisflug kann
eine solche Entfernungsanzeige dem Piloten eine zusätzliche Hilfe für das
Zentrieren sein. Als Einrichtung zum Anzeigen der Entfernung kann
bevorzugt eine Säule von optischen Elementen dienen, wovon mehrere
ähnlich einer Thermometersäule aktiviert werden, oder aber jeweils ein
einzelnes aktiviert wird.
Claims (6)
1. Zentrierhilfe für Fluggeräte, die Aufwinde durch Kreisen nutzen,
gekennzeichnet durch
- 1. eine Ortungseinheit (301), welche zyklisch die augenblickliche Position (P xy) ermittelt,
- 2. ein Variometer (302), welches zyklisch die augenblickliche Vertikalgeschwindigkeit (v) ermittelt,
- 3. eine Recheneinrichtung (304), die zyklisch arbeitet und
welche bei positiver Vertikalgeschwindigkeit jeweils ein Produkt aus Vertikalgeschwindigkeit und den aktuellen Koordinaten (x bzw. y) bildet,
welche alte positiven Produkte aus Koordinate (x bzw. y) und zugehöriger Vertikalgeschwindigkeit (v) aufsummiert und
welche alle positiven Vertikalgeschwindigkeiten (v) aufsummiert und
welche die Koordinaten (C xy) des errechneten Zentrums bildet durch Division der Summe aller Produkte aus Koordinate (x bzw. y) und positiver Vertikalgeschwindigkeit mit der Summe alter positiven Vertikalgeschwindigkeiten und welche den Zentrumswinkel (Z) errechnet, der zwischen der momentanen Kursrichtung und der Verbindungslinie von der momentanen Position und dem errechneten Zentrum (C xy) eingeschlossen wird, und einer oder mehreren Signaleinrichtungen zum Erzeugen von Signalen, welche von der Größe des Zentrumswinkels (Z) abhängen.
2. Zentrierhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Koordinaten des errechneten Zentrums (C xy) zyklisch um den Windversatz
korrigiert werden, der sich aus Windgeschwindigkeit und Windrichtung
ergibt, wobei letztere Daten auf bekannte Weise ermittelt werden.
3. Zentrierhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anzeigeeinrichtung ein oder mehrere optischen Elemente enthält, die
symmetrisch zur Längsachse des Fluggerätes angeordnet sind und die zur
Anzeige aktiviert werden können.
4. Zentrierhilfe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
optischen optischen Elemente so aktiviert werden, daß sie seitenrichtig
signalisieren, daß sich das errechnete Zentrum in einer bestimmten Position
im Verhältnis zum Fluggerät befindet.
5. Zentrierhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Signalisierung bestimmter Zentrumswinkel durch ein akkustisches Signal
erfolgt.
6. Zentrierhilfe nach Anspruch 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß auch der
Abstand zwischen dem errechneten Aufwindzentrum und der aktuellen
Position errechnet und angezeigt bzw. signalisiert wird.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19731081A DE19731081C2 (de) | 1997-06-30 | 1997-07-19 | Zentrierhilfe für Fluggeräte, die Aufwinde durch Kreisen nutzen |
| US09/108,085 US6089506A (en) | 1997-06-30 | 1998-06-30 | Thermal center flight indicator for gliders |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727859 | 1997-06-30 | ||
| DE19731081A DE19731081C2 (de) | 1997-06-30 | 1997-07-19 | Zentrierhilfe für Fluggeräte, die Aufwinde durch Kreisen nutzen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19731081A1 DE19731081A1 (de) | 1999-01-07 |
| DE19731081C2 true DE19731081C2 (de) | 1999-09-09 |
Family
ID=7834163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19731081A Expired - Fee Related DE19731081C2 (de) | 1997-06-30 | 1997-07-19 | Zentrierhilfe für Fluggeräte, die Aufwinde durch Kreisen nutzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19731081C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006028161A1 (de) * | 2006-06-16 | 2007-12-27 | Mann + Hummel Gmbh | Kompaktfilterelement mit Ausklopfschutz |
| DE102009050522B4 (de) | 2009-10-23 | 2017-06-14 | Airbus Defence and Space GmbH | Lokalisierungssystem und Verfahren zum Auffinden von Thermik |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2166699A (en) * | 1984-11-09 | 1986-05-14 | Secr Defence | Indicating centres of thermals to glider pilots |
| DE9017565U1 (de) * | 1990-12-29 | 1991-03-21 | Berndzen, Hans Karl, 4050 Mönchengladbach | Vorrichtung zum Einsatz an Bord von Segelflugzeugen zum Zentrieren eines thermischen Aufwindes |
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-
1997
- 1997-07-19 DE DE19731081A patent/DE19731081C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE19731081A1 (de) | 1999-01-07 |
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