DE1976363U - Fassadenverkleidungsplatte. - Google Patents
Fassadenverkleidungsplatte.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
V P.A. 585 530*13. ifli/
RHEINISCHE CHAMOTTE- UND DINAS-WERKE, Bad Godesberg-Mehlem
Fassadenverkleidungsplatte
Es sind schon Fassadenverkleidungsplatten bekannt, die aus einer Mehrzahl von auf einer gemeinsamen plattenförmigen Basis befindlichen
Spaltplatten bestehen, wobei die Spaltplatten auf der einen Seite einer fertigen Schäumstoffschicht aufgeklebt sind,
die mit ihrer anderen Seite auf einer relativ starren Grundplatte durch Kleben befestigt ist. Es ist auch schon bekannt, die keramischen
Platten mit der Schaumstoffschicht durch einen sogenannten Schäumvorgang zu verbinden. Hierbei werden die Platten zunächst
in einer Form eingelegt, danach wird der eigentliche Gieß- oder Schäumvorgang eingeleitet.
Man hat die Nachteile dieser bekannten Fassadenverkleidungsplatten
dadurch gemäß einer bekannten geschützten Ausführung (DBGM 1 959 307)
vermieden, daß eine die statische Beanspruchung aufnehmende Grundplatte, z.B. aus "Eternit" vorgesehen ist, an deren einen Seite
mittels eines Mörtels,aus hochwertigem Zement Spaltplatten befestigt
sind, während auf der anderen Seite der Grundplatte eine Schaumstoff schicht vorgesehen ist. Es sind auch schon mit einer Spaltplattenschicht
versehene Wandelemente bekannt (DBGM 1 968 306), die
vorzugsweise als bleibende Schalung Anwendung finden, bei denen die
Spaltplattenschicht über eine Mörtelschicht mit einer aus einem
Wärmedämmstoff versehenen Platte verbunden ist.
Die vorgenannten Fassadenelemente haben sich in der Praxis bewährt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung derartiger Platten, welche sicherstellt, daß bem der Verankerung der
Fass&denverkleidungsplatte auch bei Verwendung weniger Dübel oder
Schrauben die Befestigungselemente nicht zur Bildung von Einriß-"stellen
der Fassadenverkleidungsplatte führen. Außerdem hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, ohne eine besonderes die statische
Festigkeit gewährleistendes Plattenelement auszukommen und die Hinterlüftung der Fassade auf besonders einfache Weise zu ermöglichen.
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Die Erfindung löst die vorstehend geschilderten Aufgaben dadurch,
daß die Spaltplattenschicht in einer Mörtelschicht eingebettet ist, in welcher eine flächige Bewehrungseinlage, z.B. ein Streckmetallblech,
vorgesehen ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die flächige Bewehrungseinlage
mit Öffnungen für Dübel, Schrauben oder ähnliche ■Befestigungselemente versehen, wobei anzustreben ist, daß diese
öffnungen möglichst wenig vom Dübeldurchmesser abweichen, um ein Einreißen der Platte an der Durchführungsstelle des Dübels auch
mit Sicherheit zu vermeiden, wenn die Platte nur mit wenigen Dübeln befestigt ist.
Die Mörtelschicht weist auf ihrer Rückseite vorzugsweise eingeformte
Längsrippen auf, zwischen denen die abzuführende Luft entweichen kann. Bei richtiger Hintereinanderschaltung der Längsrippen
übereinanderliegender Fassadenverkleidungsplatten bilden sich von
unten nach oben durchgehende Kanäle, die eine Entlüftung mittels einer Konvektionsströmung ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Fassadenverkleidungsplatte kann auf ihrer Rückseite, d.h. auf der der Spaltplattenschicht abgewendeten :
Seite, mit einer Schaumstoffschicht, z.B. einem unter der Handelsbezeichnung
"Styropor" bekannten Materials, versehen werden.
Die Erfindung ist an Hand der anliegenden Figuren beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine Passadenverkleidungsplatte gemäß
der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Platte gemäß Fig. 1, senkrecht
zur Zeichnungsebene dieser Figur.
Die Spaltplattenschicht 1 ist in an sich bekannter Weise mit der
Mörtelschicht 2 verbunden, in der das Streckmetallblech 5 eingebettet ist (an Stelle eines Streckmetallbleches kann beispielsweise auch ein perforiertes Blech oder eine genügend engmaschige
netzförmige Bewehrung eingelegt werden). Die Dübel öffnungen 4-können
in an sich bekannter Weise in der Platte so vorgesehen
- ■ ■ ■" ;■ — "A —
«, 3 —
werden, daß sie genau mit einer Öffnung in der Bewehrung fluchten.
Andererseits ist es nicht unbedingt erforderlich, Öffnungen'
für Dübel und Schrauben vorzusehen, weil die Bewehrung ermöglicht,
Öffnungen durch die Platte hindurch zu bohren, welche dann zur
Einführung von Dübeln, Schrauben o.dergl. dienen. . .- ,;W
Einführung von Dübeln, Schrauben o.dergl. dienen. . .- ,;W
Auf der Rückseite der Platte sind eingeformte Längsrippen 5 vor-;
gesehen, wobei die Rückseite der Platte durch eine geteerte Pappschicht 6 abgeschlossen werden kann.
Claims (5)
1. Fassadenverkleidungsplatte, bestehend aus einer Spaltplattenschicht,
die mit einer Mörtelschicht verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mörtelschicht eine
flächige Bewehrungseinlage, z.B. ein Streckmetallblech, eingebettet ist.
2. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die flächige Bewehrungseinlage mit öffnungen für Dübel, Schrauben oder andere Befestigungselemente
versehen ist.
3. Fassadenverkladungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Hinterlüftung auf der Rückseite der Mörtelschicht eingeformte Längsrippen vorgesehen sind.
4. Fassadenverkleidungsplatte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mörtelschicht auf einer der Spaltplattenschicht abgewandten Seite eine
zur Hinterlüftung dienende Wellpappenschicht, Wellblechschicht o.dergl. aufweist.
5. Fassadenverkleidungsplatte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung aus einem Drahtnetz besteht, welches so engmaschig ist,
daß die Lage der Befestigungselemente genau definiert ist, und ein Einreißen der'Platte an der Einführungsstelle
des Befestigungselementes nicht stattfinden kann.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE1967R0036125 DE1976363U (de) | 1967-10-13 | 1967-10-13 | Fassadenverkleidungsplatte. |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1967R0036125 DE1976363U (de) | 1967-10-13 | 1967-10-13 | Fassadenverkleidungsplatte. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1976363U true DE1976363U (de) | 1968-01-04 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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| FR (1) | FR1586995A (de) |
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Families Citing this family (3)
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1968
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Also Published As
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