DE19807464A1 - Gelenk-Umreifung zum Anlegen an Hand- und Fußgelenke - Google Patents

Gelenk-Umreifung zum Anlegen an Hand- und Fußgelenke

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DE19807464A1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/06Magnetotherapy using magnetic fields produced by permanent magnets

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Description

Die Erfindung betrifft eine Gelenk-Umreifung zum Anlegen an Hand- und Fußgelenke, mit über der Schlagader liegenden, fest eingearbeiteten Dauermagneten zur Polarisierung von in der Schlagader zirkulierenden Blut-Bestandteilen zur vorbeugenden Verhinderung von Herzinfarkten.
Über die tieferen Ursachen von Herzinfarkten bestehen in der Fachwelt unterschiedliche Meinungen.
Eine Lehrmeinung besagt, daß ein Herzinfarkt "im allgemei­ nen durch den Verschluß eines Herzkranzgefäßes" verursacht wird (Neue Enzyklopädie des Wissens, Band 4, Seite 90, Deutscher Bücherbund, 1978).
Eine andere Meinung geht davon aus, daß der Verschluß (die Thrombose) erst nach der Herzmuskel-Nekrose (dem eigentli­ chen Infarkt) entsteht und daß am Herzinfarkt "eine Serie von Stoffwechsel-Entgleisungen zur Blutkörper-Starre in den kleinen Herzgefäßen . . ." führen (Dr. Hans Nieper, Revolu­ tion in Medizin und Gesundheit, MiT-Verlag Oldenburg, 1985, Seite 76).
Nach dem Stand der Technik wird von medizinischer Seite als Vorbeugung gegen Herzinfarkte eine Vielzahl von Medi­ kamenten angeboten.
Der "Medikamenten-Klassiker" BITTERE PILLEN von Kurt Lang­ bein, H.P.Martin und Kurt Weiss, Bertelsmann Club GmbH, Ausgabe 1996-1998, nennt Acetylsalicylsäure als thera­ peutisch zweckmäßig zur Vorbeugung eines Herzinfarktes (Seiten 637, 639, 640) und weist gleichzeitig auf Neben­ wirkungen wie Magenbeschwerden und Asthma-Anfälle hin. Auf Seite 637 heißt es dort: "Die Einnahme vom Acetylsali­ cylsäure nach einem Herzinfarkt senkt das Risiko eines weiteren Infarktes um 20 Prozent".
Dr. Hans Nieper (Revolution in Medizin und Gesundheit, MiT-Verlag Oldenburg, 1985) führt auf Seite 76 als weitere schulmedizinische Mittel verschiedene Calcium-Antagonisten, Beta-Blocker, Antikoagulantien wie Markumar, Clofibrat und Carbocromen an und schlägt als Alternative Behandlungen mit Bromelain, Strophantin, Magnesium-Aspartat, Magnesium-Orotat, Selen und Carmitin vor.
Laut Dr. Hans Nieper (daselbst, Seite 79) sind "Aderver­ kalkungen, Durchblutungsstörungen . . . Schlaganfall und Embolien der großen und kleinen Adern, insbesondere der Arterien, . . . Ursachen für Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufes". Weiter heißt es dort: "Etwa 44% aller durch Herz- und Kreislaufschäden insgesamt verursachten Todesfälle entstehen durch Herzinfarkte".
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gelenk-Umreifung zum Anlegen an Hand- und Fußgelenke, deren aktiver Bestand­ teil fest eingearbeitete, über der Schlagader liegende Dauermagneten sind. Die für eine vorbeugende Verhinderung von Herzinfarkten ausschlaggebende Polarisierung von Blut- Bestandteilen erfolgt dadurch, daß die nahe der Hautober­ fläche liegenden Schlagadern über einen langen Zeitraum von bis zu 12 Monaten einem schwachen, seine Lage nicht verändernden und seine Polarität nicht ändernden Dauer­ magnetfeld ausgesetzt sind.
Die Erkenntnis, daß ein starkes Dauermagnetfeld und/oder die Einwirkung eines Dauermagnetfeldes auf sensible Körper­ stellen zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann, ge­ bietet es, die Feldstärke der Magneten bei der erfindungs­ gemäßen Gelenk-Umreifung zu begrenzen und den Einsatz der Gelenk-Umreifung an anderen als den vorgesehenen Körperstel­ len durch geeignete konstruktive Maßnahmen auszuschließen.
Solche Schäden können beispielsweise beim natürlichen Herz­ schrittmacher entstehen, wenn dessen schwache elektrische Steuerimpulse durch ein äußerliches Magnetfeld gestört werden.
Ein weiteres Beispiel ist das sehr gefährliche Anlegen von Dauermagneten an die Schläfen, welches zum Löschen von Ge­ dächtnis-Inhalten führen kann.
Der Stand der Technik in der Anwendung von Magnetfeldern für therapeutische Zwecke wird anhand der folgenden Schutz­ anmeldungen beschrieben:
Gebrauchsmuster-Anmeldung Nr. G 91 02 415.3 beschreibt ein "Regenerierungsfilter zur Magnetfeldbehandlung", welches an allen Körperstellen eingesetzt werden soll. Es werden dort weder eine Begrenzung in der Magnet-Feldstärke, noch ein Schutz gegen die Anwendung an sensiblen Körperstellen ge­ nannt. Ganz im Gegenteil sieht die Anmeldung ausdrücklich eine solche Anwendung vor und ignoriert die obengenannten Gefahren.
Gebrauchsmuster-Anmeldung Nr. G 93 01 830.4 beschreibt ein Magnetfeldkissen, welche ebenfalls keine Begrenzung in der Magnet-Feldstärke vorsieht und auch die gefährliche Anwendung im sensiblen Kopfbereich nicht ausschließt oder einschränkt. Die Anmeldung beschreibt bei der kreisförmigen Anordnung von Magneten eine angestrebte Wirkung von "magnetischen Wirbeln".
Gebrauchsmuster-Anmeldung Nr. G 86 15 979.8 beschreibt eine "Körperpackung, vorzugsweise Gesichtsmaske. . . .", in welcher unter anderem auch einzelne (kleine) Dauermagnete in eine Maskenmasse eingebettet sind. Die Anmeldung nennt keine Begrenzung der Magnet-Feldstärke und stellt dem Anwender die Anwendung der Maske auch an sensiblen Körperstellen (vor allem am Kopf) frei.
Gebrauchsmuster-Anmeldung Nr. 91 01 835.8 beschreibt eine Vorrichtung zum Placieren von Magneten im Ohrbereich, welche ausdrücklich den sensiblen Kopfbereich als Ort für eine Dauermagnet-Behandlung vorsieht. Die Feldstärke der eingesetzten Dauermagnete ist nicht begrenzt. Die Anmeldung beabsichtigt eine Förderung der besseren Durch­ blutung im Bereich der Ohren.
Offenlegungsschrift Nr. DE 41 36 374 A1 beschreibt ein ". . .magnetotherapeutisches Unterbett", welches trotz großflächiger Anwendung auf den gesamten Körper keine Begrenzung der Magnet-Feldstärke aufweist, so auch nicht an den sensiblen Körperstellen wie Herzgegend und Kopf. Diese Körperstellen werden hier sogar einem kombinierten statischen und elektromagnetischen Feld ausgesetzt.
Offenlegungsschrift Nr. DE 40 27 145 A1 beschreibt eine Magnet-Gesichtsmaske mit eingearbeiteten Dauermagneten. Dabei wird ausdrücklich die Anwendung von Dauermagneten im sensiblen Kopfbereich angestrebt, ohne daß deren Feldstärke begrenzt wäre.
Offenlegungsschrift Nr. DE 40 09 069 A1 beschreibt einen Dauermagneten für therapeutische Anwendungen, dessen Charakteristik eine aufgebrachte Wärmespeicherschicht mit verschiedenen Ausstanzungen ist. Ziel der Anmeldung ist kein spezifischer Einsatz an bestimmten Körperstellen, sondern die Bereitstellung eines bestimmten Materials für vielerlei therapeutische Weiterverwendungen.
Offenlegungsschrift Nr. DE 41 16 357 A1 beschreibt ein ringförmiges Element für therapeutische Anwendungen, deren Ziel die einfache und kostensparende Herstellung eines Ringes mit eingearbeiteten Dauermagneten ist. In der Anmeldung sind keine Feldstärken-Begrenzung und keine Magnetfeld-Abschirmung der körperabgewandten Seite erkenn­ bar. Auch wird kein Schutz gegen Verdrehen oder Verrut­ schen des Ringes an einem Handgelenk angeboten.
Die Europäische Patentschrift Nr. 0 488 850 A2 beschreibt eine Matratze zur magnetischen Behandlung, bei welcher großflächig Dauermagnete in eine bestimmt geformte Matratze eingearbeitet sind. Eine Begrenzung der Magnet-Feldstärke oder ein Schutz gegen eine zu starke oder zu lange Ein­ wirkung von Magnetfeldern auf sensible Körperstellen sind nicht erkennbar.
Die Europäische Patentschrift Nr. 0 224 193 B1 beschreibt eine Vorrichtung zur Pflege und Behandlung der mensch­ lichen Kopfhaut, bei welcher die Stärke der eingesetzten Magnete genannt ist. Hierbei wird als bekannt vorausgesetzt, "daß die Magnetenergie von auf die Haut aufgelegten Bio­ magneten eine starke Durchblutung der benachbarten Blut­ gefäße zur Folge hat", sowie auf die Annahme verwiesen, "daß die Magnetenergie auf Kalkablagerungen an den orga­ nischen Gefäßwänden hindernd und abbauend Einfluß nimmt", mit Hinweis auf Dr. Sc.Tech.ETH Walter O.Stark in"Magnetis­ mus in der Therapie".
Ziel dieser Anmeldung ist es, durch den Einsatz von Dauer­ magneten auf der Kopfhaut eine Art von Massage zu erreichen und damit die Kopfhaut-Durchblutung zu verbessern und das Haarwachstum zu stimulieren.
Die Europäische Patentanmeldung Nr. 0 428 474 A2 beschreibt einen Therapeutischen magnetischen Schuh und dessen Anwen­ dung, wobei in die Sohle des Schuhs Dauermagnete eingear­ beitet sind. Die Magnete werden unter Fersen und Ballen des Fußes angeordnet. Die beabsichtigte Wirkung ist die Linderung von Schmerzen und Ermüdung durch Stimulation der Fußnerven. Die Fuß-Schlagadern können damit nicht er­ reicht werden.
Aufgabe
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfach anzuwendende, kostengünstig anzufertigende, nebenwirkungs­ frei und sicher wirkende Gelenk-Umreifung zu schaffen, mit deren Hilfe der menschliche Körper in die Lage versetzt wird, sämtliche in den Blutgefäßen vorhandenen Kalk- und Schadstoff-Ablagerungen abzubauen und auszuscheiden und dadurch dauerhaft einen Herzinfarkt zu verhindern.
Für die Akzeptanz und konsequente Anwendung dieser Gelenk- Umreifung durch alle betroffenen Menschen ist es entschei­ dend, daß ihre Benutzung keinerlei Umstellung in den Lebens- und Ernährungs-Gewohnheiten dieser Menschen erfor­ dert, daß keine zusätzliche Medikamenten-Einnahme notwen­ dig ist, daß keine Wechselwirkungen mit aus anderen Gründen eingenommenen Medikamenten entstehen, daß keine Behinderung im täglichen Leben durch das Tragen dieser Gelenk-Umreifung entsteht und daß kein zusätzlicher Zeitaufwand dafür erfor­ derlich ist, wie zum Beispiel für stationäre oder ambulante Behandlungen.
Ein weiterer Bestandteil der Aufgabe besteht darin, die Gefahr einer Überdosierung genauso auszuschließen wie die Gefahr einer mißbräuchlichen Anwendung.
Lösung der Aufgabe
Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe mittels einer Gelenk-Umreifung zum Anlegen an Hand- und Fußgelenke, mit über der Schlagader liegenden, eingearbeiteten Dauer­ magneten zur Polarisierung von Bestandteilen des in den Adern zirkulierenden Blutes zur vorbeugenden Verhinderung von Herzinfarkten, wobei die Dauermagnete eine begrenzte Feldstärke aufweisen und auf der körperabgewandten Seite magnetisch abgeschirmt sind und die Gelenk-Umreifung durch geeignete Maßnahmen gegen Verrutschen und Verdrehen am Hand- oder Fußgelenk gesichert ist.
Die Erfindung nutzt die seit langem mehr erahnte als wirk­ lich bekannte Wirkung eines dauermagnetischen Feldes auf das Blut systematisch, unter optimierten Bedingungen und unter Ausschluß von Risiken.
Es hat sich in langen Versuchsreihen überraschenderweise gezeigt, daß wesentliche Blut-Bestandteile, Komponenten des körperlichen Immun-Systems, in sehr lange einwirkenden, schwachen Dauermagnetfeldern eine Polarisierung erhalten, welche sie in die Lage versetzt, an vorhandene Schadstoff- Partikel anzudocken, diese abzubauen, abzutransportieren und über die Ausscheidungs-Organe des Körpers auszuscheiden.
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß zu stark ausgelegte Dauermagnetfelder diese Wirkung nicht nur nicht steigern, sondern auch im umliegenden Gewebe und Nervensystem Stö­ rungen hervorrufen.
Andererseits zeigen schwache Dauermagnetfelder mit einer Remanenz Br unterhalb 270 mT auch bei Dauereinwirkung auf Gewebe und Nervenbahnen keinerlei negativen Auswirkungen.
Die vorliegende Erfindung sieht deshalb die Verwendung schwacher Dauermagnetfelder mit einer Remanenz Br unter­ halb 270 mT zur langanhaltenden Einwirkung auf die nahe an der Hautoberfläche verlaufenden Schlagadern an den Hand- und Fußgelenken vor.
Eine ausreichend lang anhaltende Einwirkung wird hierbei durch das Tragen der erfindungsgemäßen Gelenk-Umreifungen an den Fußgelenken während des Tages und der Nacht, und an den Handgelenken während der Schlafenszeit, erreicht.
Die Zeitdauer dieser Anwendung kann sich über einen Zeit­ raum von 3 Monaten bis zu einem Jahr erstrecken, je nach vorhandenem Umfang an Kalk- und Schadstoff-Ablagerungen im Körper.
Die Einwirkung des schwachen Dauermagnetfeldes auf die genannten Schlagadern an Händen und Füßen stellt den Abbau aller vorhandenen Kalk- und Schadstoffe in allen Blut bahnen sicher, also von den großen Arterien ausgehend bis zu den kleinen Kapillaren, da offensichtlich der schonende und lange aufrechterhaltene Dauermagnetfeld-Einfluß eine sehr dauerhafte Polarisierung der Immun-Agenten des Blutes be­ wirkt.
Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, jede Über­ schneidung oder Interferenz zwischen Dauermagnetfeldern zu vermeiden, welche auf eine Schlagader einwirken. Deshalb sieht die vorliegende Erfindung den Einsatz von Dauer­ magneten nur auf der Schlagader-Seite am Gelenk vor und vermeidet den Einbau von Magneten auf den anderen Seiten.
Als wichtig für die erwartete Wirkung der erfindungsge­ mäßen Gelenk-Umreifungen hat sich erwiesen, daß der oder die eingearbeiteten Dauermagnete sich während des Tragens am Gelenk nicht verschieben, daß sie nicht verrutschen und sich nicht verdrehen können. Der Grund liegt darin, daß - zumindest kurzfristig - keine Umpolung dergestalt statt­ finden soll, daß durch eine Änderung der Lage des Magneten auf der Hautstelle plötzlich ein Südpol liegt, wo eben noch ein Nordpol lag - oder umgekehrt.
Diese Aufgabe wird von der Erfindung dadurch gelöst, das sie eine an das Hand- oder Fußgelenk des Trägers genau angepaßte Form aufweist, welche den festen Sitz der Umreifung am Gelenk garantiert, ohne deshalb einen Druck auszuüben.
Für die Sicherheit in der täglichen Anwendung der er­ findungsgemäßen Gelenk-Umreifung sorgen zwei weitere Merkmale.
Zum einen ist dies die magnetische Abschirmung der ein­ gearbeiteten Dauermagnete zur körperabgewandten Seite hin, welche verhindert, daß beispielsweise während des Schlafens der Anwender seinen Kopf auf das Handgelenk legt und sich dadurch der Gefahr einer Magnetfeld-Ein­ wirkung auf die Schläfen aussetzt. Die Abschirmung sperrt nicht nur das Magnetfeld nach außen hin ab, sondern verhindert auch unerwünschte Magnetfeld-Einflüsse von außen, beispielsweise Elektromagnetfeld-Abstrahlungen von elektrischen Heizkissen, auf die Gelenk-Umreifung.
Zum zweiten sorgt in einer der Ausführungen ein Öffnungs­ mechanismus mit einer Sperre an der Gelenk-Umreifung dafür, daß sich diese nur so weit öffnen läßt, wie es zum Anlegen (oder Abnehmen) am (vom) Hand- oder Fußgelenk notwendig ist.
In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführung liegen die eingearbeiteten Dauermagnete zu tief in der die Magnete enthaltenden Gelenk-Umreifungs-Hälfte, um an sensiblen Kopfstellen einen Schaden anrichten zu können (Fig. 12).
Die Form und Anordnung der in die Gelenk-Umreifung ein­ gearbeiteten Dauermagnete kann dergestalt variiert werden, daß ein einzelner Bandmagnet, oder mehrere Magnetsegmente rund, oval, quadratisch, rechteckig, quer oder längs ange­ ordnet werden. Die Dicke der Dauermagnete kann gewählt werden zwischen 0,5 und 12,0 mm, wobei sich ein Dickenbe­ reich zwischen 1,5 und 5,0 mm als am vorteilhaftesten er­ wiesen hat.
Die Polrichtung der eingearbeiteten Dauermagnete und ihre Pol-Anzahl und Pol-Anordnung können nach prakti­ schen Gesichtspunkten gewählt werden, jedoch muß immer der Bereich der Pulsschlagader und der benachbarten Arterien in einem Magnetfeld oder in mehreren nebeneinander liegen­ den Magnetfeldern liegen.
Eine Variante der erfindungsgemäßen Ausführung der Gelenk-Umreifung besteht darin, daß diese auf ihren Außenflächen auf verschiedene Weise dekoriert ist, also mit Edelmetall, mit Modeschmuck, mit Farbe oder mit Edel- oder Halbedelsteinen verziert ist, um als Schmuckstück getragen zu werden.
Eine weitere Variante der Ausführung der Gelenk- Umreifung besteht darin, auf einer ihrer körperabge­ wandten Seiten, vorzugsweise auf der Rückseite einer Umreifung für ein Handgelenk, eine Uhr einzuarbeiten.
Vorteile der Erfindung
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile gegenüber der bekannten medikamentösen Vorbeugung gegen Herzinfarkte bestehen in der beträchtlich höheren Sicherheit, gegeben durch die Beseitigung der Kalk- und Schadstoff-Ablagerungen in den Blutbahnen als tiefere Ursache für Herzinfarkte, in den geringeren Kosten, sowie im Fehlen der bei Medi­ kamenten-Einnahme vorhandenen Belastung des Verdauungs­ traktes, und in der Abwesenheit von Wechselwirkungen und Nebenwirkungen negativer Natur.
Gegenüber allen zur Verhinderung von Herzinfarkten emp­ fohlenen Diäten, Kuren und Ertüchtigungs-Maßnahmen liegen die mit der Erfindung erzielten Vorteile darin, daß der Anwender der Erfindung seine Verhaltens- und Ernährungs- Gewohnheiten beibehalten kann, daß er seinen Berufs- und Urlaubs-Rhythmus nicht ändern muß und daß er keine Zeit für stationäre Behandlungen irgendwelcher Art aufwenden muß.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen zur therapeutischen An­ wendung von Magnetfeldern liegen die mit der Erfindung erzielten Vorteile im sicheren Erreichen des Ziels der vorbeugenden Verhinderung von Herzinfarkten, wohingegen dieses Ziel bei bekannten Vorrichtungen und Anwendungen nicht spezifisch angestrebt und auch nicht erreicht wird. Weitere Vorteile liegen in der sicheren Vermeidung nega­ tiver Überdosierungs-Wirkungen und schädlicher Auswir­ kungen von Falsch-Anwendungen.
Zeichnungen mit Beschreibungen
Die Erfindung ist in den nachfolgenden Zeichnungen in ihrer Anwendung an einem Handgelenk dargestellt. Die An­ wendung an einem Fußgelenk erfolgt analog.
Die Zeichnungen bedeuten
Fig. 1 Darstellung einer Hand mit Schnitt durch die Auflagestelle für einen einteiligen Dauermag­ neten (1) über der Pulsschlagader (2), mit ein­ seitig ausgerichtetem Magnetfeld (3), Abschirmung der körperabgewandten Seite des Magneten (4) und paßgenaue Form (5) als Schutz gegen Verdrehen und Verrutschen der Gelenk-Umreifung.
Fig. 2 Darstellung einer Hand mit Schnitt durch die Auflagestelle für 2 Dauermagnet-Segmente (6) über der Pulsschlagader (2), mit einseitig aus­ gerichtetem 4-poligem Magnetfeld (7), Abschirmung der körperabgewandten Seite der Magnetsegmente (4) und paßgenaue Form (5) als Schutz gegen Ver­ drehen und Verrutschen der Gelenk-Umreifung.
Fig. 3 Ansicht einer Handgelenk-Innenfläche mit beispiel­ hafter Anordnung von 6 Rundmagneten (9) einge­ arbeitet in die Gelenk-Umreifung (8).
Fig. 4 Ansicht einer Handgelenk-Innenfläche mit beispiel­ hafter Anordnung eines einteiligen flachen Band­ magneten (10) eingearbeitet in die Gelenk-Umrei­ fung (8).
Fig. 5 Ansicht einer Handgelenk-Innenfläche mit beispiel­ hafter Anordnung von 3 querliegenden Bandmagnet- Segmenten (11), eingearbeitet in die Gelenk- Umreifung (8).
Fig. 6 Ansicht einer Handgelenk-Innenfläche mit beispiel­ hafter Anordnung von 3 längsliegenden Bandmagnet- Segmenten (12), eingearbeitet in die Gelenk-Umrei­ fung (8).
Fig. 7 Schnitt durch ein Handgelenk (13) mit Puls­ schlagader (2), angelegter Gelenkumreifung (8) bestehend aus festem Korpusteil (20) und einge­ setztem Schaumstoff-Paßteil (21), mit 3 Magnet­ segmenten (14), Magnetfeldern (15), gemeinsamer Magnet-Abschirmung zur körperabgewandten Seite (16), Öffnungsmechanismus mit den Öffnungswinkel begrenzender Sperre (17), Verschluß (18).
Fig. 8 Schnitt durch ein Handgelenk (13) mit Puls­ schlagader (2), geöffneter Gelenk-Umreifung (8) bestehend aus festem Korpusteil (20) und einge­ setztem Schaumstoff-Paßteil (21), mit 3 Magnet­ segmenten (14), Magnetfeldern (15), gemeinsamer Magnet-Abschirmung zur körperabgewandten Seite (16), Öffnungsmechanismus mit den Öffnungswinkel begrenzender Sperre (17), Verschluß (18).
Fig. 9 Schnitt durch ein Handgelenk (13) mit Puls­ schlagader (2), geöffneter Gelenkumreifung (8) bestehend aus paßgenauem Formteil in 3 Seg­ menten (22), mit 3 Magnetsegmenten (14), ge­ meinsamer Magnet-Abschirmung zur körperabge­ wandten Seite (16), Öffnungsmechanismus mit 2 Drehpunkten (19) mit den Öffnungswinkel begren­ zenden Sperren, Verschluß (18).
Fig. 10 Schnitt durch ein Handgelenk (13) mit Puls­ schlagader (2), angelegter Gelenk-Umreifung (8) bestehend aus paßgenauem Formteil in 2 Segmen­ ten (23), mit 3 Magnetsegmenten (14), gemein­ samer Magnet-Abschirmung zur körperabgewandten Seite (16), Öffnungsmechanismus mit den Öffnungs­ winkel begrenzender Sperre (17), Verschluß (18).
Fig. 11 Schnitt durch ein Handgelenk (13) mit Puls­ schlagader (2), angelegter, Dauermagnete ent­ haltender Hälfte der Gelenk-Umreifung (24), 3 Magnetsegmenten (14), gemeinsamer Magnet-Abschir­ mung zur körperabgewandten Seite (16) und flexibler kettenartiger oder bandartiger Verbindung (25).
Fig. 12 Schnitt durch eine die Dauermagnete (14) enthal­ tende Hälfte der Gelenk-Umreifung (24), mit ge­ meinsamer Magnet-Abschirmung zur körperabgewandten Seite (16), mit Magnetfeldern (15) und ungefährem Verlauf der Stirnlinie eines menschlichen Schädels (26). (Die Magnetfelder bleiben ausreichend weit von den sensiblen Stellen am Kopf entfernt).
Bezugszeichenliste
1
Einteiliger Dauermagnet im Schnitt, über der Pulsschlagader liegend
2
Pulsschlagader in der Ansicht (
Fig.
1, 2) und im Schnitt (
Fig.
7, 8, 9, 10)
3
Einseitig ausgerichtetes Magnetfeld, 2-polig
4
Abschirmung zur körperabgewandten Seite eines einzelnen Magneten
5
Paßgenaue Form als Schutz gegen Verdrehen und Ver­ rutschen der Gelenk-Umreifung
6
2 Dauermagnet-Segmente im Schnitt, über der Puls­ schlagader liegend
7
Einseitig ausgerichtetes Magnetfeld, 4-polig
8
Gelenk-Umreifung in der Ansicht (
Fig.
3, 4, 5, 6) und im Schnitt (
Fig.
7, 8, 9, 10)
9
Rundmagnete, beispielhafte Anordnung
10
Einteiliger flacher Bandmagnet, beispielhafte Anordnung
11
Querliegende Bandmagnet-Segmente, beispielhafte Anordnung
12
Längsliegende Bandmagnet-Segmente, beispielhafte Anordnung
13
Handgelenk im Schnitt
14
3 Magnet-Segmente im Schnitt
15
3 Magnetfelder (
Fig.
7, 8, 9, 10)
16
Gemeinsame Magnet-Abschirmung zur körperabgewandten Seite
17
Öffnungsmechanismus mit den Öffnungswinkel begrenzender Sperre
18
Verschluß
19
Öffnungsmechanismus mit 2 Drehpunkten mit den Öffnungs­ winkel begrenzenden Sperren
20
Festes Korpusteil der Gelenk-Umreifung
21
Eingesetztes Schaumstoff-Paßteil
22
Paßgenaues Formteil in 3 Segmenten
23
Paßgenaues Formteil in 2 Segmenten
24
Dauermagnete enthaltende Hälfte der Gelenk-Umreifung
25
Flexible kettenartige oder bandartige Verbindung
26
Ungefährer Verlauf der Stirnlinie eines menschlichen Schädels

Claims (24)

1. Gelenk-Umreifung zum Anlegen an Hand- und Fußgelenke mit einem oder mehreren über der Schlagader liegenden, eingearbeiteten Dauermagneten zur Polarisierung von Bestandteilen des in den Adern zirkulierenden Blutes zur vorbeugenden Verhinderung von Herzinfarkten, wobei die Dauermagnete eine begrenzte Feldstärke aufweisen und auf der körperabgewandten Seite magnetisch abge­ schirmt sind und die Gelenk-Umreifung durch geeignete Maßnahmen gegen Verrutschen und Verdrehen am Hand- oder Fußgelenk gesichert ist.
2. Gelenk-Umreifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Dauermagnete aus einem Teil oder aus mehreren Teilen oder Segmenten besteht.
3. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der oder die Dauermagnete oder Magnet­ segmente rund, oval, rechteckig, viereckig oder unregel­ mäßig geformt sind.
4. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der oder die Dauermagnete oder Magnet­ segmente Dicken zwischen 0,5 und 12 Millimeter aufweisen, vorzugsweise zwischen 1,5 und 5,0 Millimeter.
5. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der oder die Dauermagnete oder Magnetseg­ mente in Streifen längs oder quer angeordnet sind.
6. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der oder die Dauermagnete oder Magnetseg­ mente ein Polpaar oder mehrere Polpaare aufweisen.
7. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Polpaare der Dauermagnete punktförmig, halbkreisförmig, kreisförmig oder reihenförmig angeordnet sind.
8. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Dauermagnete oder Magnet-Segmente so angeordnet sind, daß zwischen mehreren Magnetfeldern keine Interferenzen entstehen.
9. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der oder die Dauermagnete nur auf der nahe der Schlagader liegenden Seite angebracht sind.
10. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der oder die Dauermagnete einzeln zur körper­ abgewandten Seite hin magnetisch abgeschirmt sind.
11. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der oder die Dauermagnete gemeinsam zur kör­ perabgewandten Seite hin magnetisch abgeschirmt sind.
12. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Magnetfeld des oder der Dauermagnete vor­ wiegend oder ganz nach der Körperseite ausgerichtet ist.
13. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die gesamte magnetisch aktive Fläche des oder der Dauermagneten mindestens 3 cm2 und höchstens 40 cm2, vorzugsweise zwischen 10 cm2 und 25 cm2 beträgt
14. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Feldstärke des oder der Dauermagneten auf eine Remanenz Br von 270 mT und ein Energieprodukt (BH)max. von 13 kJ/m3 begrenzt ist.
15. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Feldstärke des oder der Dauermagneten vorzugsweise eine Remanenz Br zwischen 120 und 240 mT und ein Energieprodukt (BH)max. zwischen 3 und 11 kJ/m3 auf­ weist.
16. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Sicherung der Gelenk-Umreifung gegen Verdrehen und Verrutschen am Hand- oder Fußgelenk ein zweiteiliger Aufbau mit festem Korpusteil und eingesetztem Schaumstoff-Paßteil verwendet wird.
17. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Sicherung der Gelenk-Umreifung gegen Verdrehen und Verrutschen am Hand- oder Fußgelenk die über der Schlagader liegende, den oder die Dauermagneten ent­ haltende, Hälfte körperseitig eine dem Gelenk paßgenau angepaßte Form aufweist.
18. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Sicherung der Gelenk-Umreifung gegen Verdrehen und Verrutschen am Hand- oder Fußgelenk alle Teile der Gelenk-Umreifung körperseitig eine dem Gelenk paßgenau angepaßte Form aufweisen.
19. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie einen Öffnungsmechanismus mit einem Drehpunkt mit einer den Öffnungswinkel begrenzenden Sperre aufweist.
20. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie einen Öffnungsmechanismus mit zwei oder mehr Drehpunkten mit zwei oder mehr den Öffnungswinkel be­ grenzenden Sperren aufweist.
21. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß deren über der Schlagader liegende, den oder die Dauermagneten enthaltende, Hälfte mittels einer über die Handrücken-Seite des Gelenks verlaufende flexible Ver­ bindung am Hand- oder Fußgelenk festgehalten wird.
22. Gelenk-Umreifung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Handrücken-Seite des Gelenks verlaufende flexible Verbindung eine kettenartige oder bandartige Be­ schaffenheit aufweist.
23. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 22, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie auf einer oder allen körperabgewandten Seiten dekorative Elemente aufweist.
24. Gelenk-Umreifung nach Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens auf einer ihrer körperabgewand­ ten Seiten eine Armbanduhr angebracht ist.
DE1998107464 1998-02-24 1998-02-24 Gelenk-Umreifung zum Anlegen an Hand- und Fußgelenke Withdrawn DE19807464A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2001030446A1 (fr) 1999-10-27 2001-05-03 Michel Doppelt Bracelet d'exposition magnetique curative
DE10348352A1 (de) * 2003-10-17 2005-06-02 Achim Hermann Witte Interdentalstick

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