DE19820768A1 - Haltemagnetauslöser - Google Patents

Haltemagnetauslöser

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Josef Herschberger
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/32Electromagnetic mechanisms having permanently magnetised part
    • H01H71/321Electromagnetic mechanisms having permanently magnetised part characterised by the magnetic circuit or active magnetic elements

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Abstract

Haltemagnetauslöser für Schutzschaltgeräte, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter, der ein Magnetsystem (1) aufweist, das zwischen seinen Polschuhen (2) einen Dauermagneten (3) aufnimmt und ein Ankerplättchen gegen die Kraft einer Auslösefeder in einem Halteflußkreis hält, bis in einer Auslösewicklung beim Anliegen einer elektrischen Auslösespannung eine magnetische Kompensationsspannung erzeugt wird, so daß das Ankerplättchen abfällt, wobei über einen Nebenweg ein Nebenflußkreis für den Dauermagneten besteht. Es ist vorgesehen, daß der Nebenweg aus einstückig verbundenen Polschuhen (2; 6) gebildet ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Haltemagnetauslöser für Schutzschaltgeräte insbesondere für Fehlerstromschutzschal­ ter, dessen Magnetsystem zwischen seinen Polschuhen einen Dauermagneten aufnimmt und ein Ankerplättchen gegen die Kraft einer Auslösefeder in einem Halteflußkreis hält. Das Anker­ plättchen wird gehalten, bis in einer Auslösewicklung beim Anliegen einer elektrischen Auslösespannung ein dann fließen­ der Erregerstrom ein Magnetfeld bildet, welches das Feld des Dauermagneten kompensiert, so daß das Ankerplättchen bei ei­ ner Auslösespannung abfällt, die über einem vorgesehenen Grenzwert liegt. In einem Nebenzweig besteht hierbei übli­ cherweise ein Nebenflußkreis für den Dauermagneten.
Das Magnetsystem derartiger Haltemagnetauslöser wird übli­ cherweise aus zwei Polschuhen gebildet, die einerseits den Dauermagneten zwischen sich aufnehmen und andererseits bei Einschluß eines Luftspaltes derart aneinander anliegen, daß ein Nebenschlußkreis gebildet wird. Die separaten Polschuhe sind hierbei durch mechanische Verbindungsmittel miteinander verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Haltemagnet­ auslöser zu entwickeln, der in seiner langjährig gewohnten Konstruktion wesentlich verbessert ist.
Die Lösung der geschilderten Aufgabe erfolgt durch einen Hal­ temagnetauslöser nach Anspruch 1. Hierbei ist der Nebenweg aus einstückig verbundenen Polschuhen gebildet. Da mechani­ sche Verbindungsmittel entfallen, ist die Fertigung wirt­ schaftlicher und wegen einer definierten Lage der Polschuhe in der Justierung vereinfacht. Beim bisher üblichen Aufbau ist ein definierter Luftspalt in einem sogenannten Zwischen­ stück vorzusehen, durch den der Nebenflußkreis, der also den magnetischen Nebenschluß bildet, einzustellen ist. Üblicher­ weise wird zwischen die Polschuhe aus magnetisch leitendem Material eine Kupferfolie gelegt, um einen Luftspalt zu bil­ den. Durch den Luftspalt wird die magnetische Abstimmung er­ zielt. Beim erfindungsgemäßen Haltemagnetauslöser wird durch die einstückig verbundenen Polschuhe eine gesonderte mechani­ sche Verbindung überflüssig und die magnetischen Werte lassen sich durch die Form der Polschuhe zwischen dem Bereich, in dem der Dauermagnet angeordnet ist, und dem Verbindungsbe­ reich der Polschuhe einstellen.
Insbesondere können die Polschuhe u-förmig miteinander ver­ bunden sein und den Dauermagneten zwischen sich aufnehmen.
Es kann vorteilhaft sein, daß die Polschuhbereiche, die stirnseitig die Auflageflächen für das Ankerplättchen bilden, einen Winkel mit dem Polschuhbereich einschließen, der in seinem weiteren Verlauf die u-förmige Verbindung bildet. In anderen Anwendungsfällen kann es vorteilhaft sein, daß die Polschuhbereiche, die stirnseitig die Auflageflächen für das Ankerplättchen bilden, im wesentlichen geradlinig in den Pol­ schuhbereich übergehen, der in seinem weiteren Verlauf die u-förmige Verbindung bildet. Zusätzlich können die Polschuhe einen oder mehrere Halterungsbügel aufweisen, mit denen das Magnetsystem in einer Baugruppe befestigt werden kann.
Die Erfindung soll nun von anhand in der Zeichnung grob sche­ matisch wiedergegebenen Ausführungsbeispielen näher erläutert werden:
In Fig. 1 ist in perspektivischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel des Magnetsystems für ei­ nen Haltemagnetauslöser wiedergegeben.
In Fig. 2 ist in der Darstellungsweise nach Fig. 1 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Magnetsystems für einen Haltemagnetauslöser wiedergegeben.
Der Haltemagnetauslöser nach Fig. 1 weist ein Magnetsystem 1 auf, das zwischen seinen Polschuhen 2 einen Dauermagneten 3 aufnimmt. An den Stirnflächen 4 und 5 kann ein Ankerplättchen aufliegen, das gegen die Kraft einer Auslösefeder in einem Halteflußkreis gehalten ist, der von Dauermagneten 3 über die Polschuhe 2, über die Stirnfläche 4, das Ankerplättchen und die Stirnfläche 5 zum Dauermagneten zurückfließt. Im übrigen kann der Haltemagnetauslöser in gewohnter Weise komplettiert werden, wie es im Prinzip aus DE-U-8 024 489 zu ersehen ist.
Um einen der Polschuhe kann also die Auslösewicklung gelegt werden. Beim erfindungsgemäßen Haltemagnetauslöser sind die Polschuhe jedoch über einen Verbindungsbereich 6 einstückig miteinander verbunden. Im Ausführungsbeispiel ist in einfa­ cher Weise eine u-förmige Verbindung vorgesehen. Die Polschu­ he 2 sind also u-förmig miteinander verbunden und nehmen den Dauermagneten zwischen sich auf.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die Polschuhberei­ che, die mit ihren Stirnflächen 4, 5 die Auflageflächen für das Ankerplättchen bilden, in einem Winkel zu dem Polschuhbe­ reich angeordnet, der in seinem weiteren Verlauf den Verbin­ dungsbereich 6 der u-förmigen Verbindung darstellt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die Polschuhberei­ che, die mit ihren Stirnseiten 4, 5 die Auflageflächen für das Ankerplättchen bilden, im wesentlichen geradlinig in den Polschuhbereich übergehend ausgebildet, der in seinem weite­ ren Verlauf den Verbindungsbereich 6 der u-förmigen Verbin­ dung bildet. Hier weisen die Polschuhe einen Halterungsbü­ gel 7 auf.
Erforderlichenfalls kann zusätzlich eine Versteifung des Ma­ gnetsystems vorgesehen sein, beispielsweise durch Verschwei­ ßen der Polschuhe 2 mit dem Magneten 3. Es können auch zu­ sätzlich angeformte Stützlaschen mit einschlägigen Verfahren formschlüssig durch Schweißen oder Nieten angebracht werden.
Im Bedarfsfall kann das Magnetsystem in einem Gehäuse in ge­ eigneter Technik durch Stecken, Schnappen oder Anformen am Halterungsbügel 7 gehalten werden.
Der magnetische Widerstand im Nebenflußkreis wird im Ausfüh­ rungsbeispiel nach Fig. 2 wesentlich durch eine fensterartige Ausparung und die Bemessung der verbleibenden Stege bestimmt.

Claims (5)

1. Haltemagnetauslöser für Schutzschaltgeräte, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter, dessen Magnetsystem (1) zwi­ schen seinen Polschuhen (2) einen Dauermagneten (3) aufnimmt und ein Ankerplättchen gegen die Kraft einer Auslösefeder in einem Halteflußkreis hält, bis in einer Auslösewicklung beim Anliegen einer elektrischen Auslösespannung eine magnetische Kompensationsspannung erzeugt wird, so daß das Ankerplättchen abfällt, wobei über einen Nebenweg ein Nebenflußkreis für den Dauermagneten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenweg aus einstückig verbundenen Polschuhen (2; 6) gebildet ist.
2. Haltemagnetauslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe (2) u-förmig miteinander verbunden sind und den Dauermagneten (3) zwischen sich aufnehmen.
3. Haltemagnetauslöser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhbereiche, die mit ihren Stirnflächen (4, 5) die Auflageflächen für das Ankerplättchen bilden, einen Win­ kel mit dem Polschuhbereich einschließen, der in seinem wei­ teren Verlauf die u-förmige Verbindung (6) bildet.
4. Haltemagnetauslöser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhbereiche, die mit ihren Stirnseiten (4, 5) die Auflagefläche für das Ankerplättchen bilden, im wesentli­ chen geradlinig in den Polschuhbereich übergehen, der in sei­ nem weiteren Verlauf die u-förmige Verbindung (6) bildet.
5. Haltemagnetauslöser nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe (2) zumindest einen Halterungsbügel (7) aufweisen.
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