DE19831435A1 - Entlüftungseinrichtung und Verfahren zum Entlüften - Google Patents
Entlüftungseinrichtung und Verfahren zum EntlüftenInfo
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- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating devices
- B60H1/24—Ventilating devices where the heating or cooling is irrelevant
- B60H1/248—Air-extractors, air-evacuation from the vehicle interior
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Entlüftung und das Abführen von Emissionen aus dem Fahrgastraum eines Personenkraftwagens, wobei Entlüftungskanäle und Ventilatoren vorgesehen sind. Aufgabe ist es, die entstehenden Emissionen schnell und isoliert vom Fahrgastraum abzuleiten, so daß eine Belästigung der Fahrgäste weitgehend vermieden wird. DOLLAR A Der Dachhimmel besteht aus Sandwichelementen, in die Kanäle eingearbeitet sind. Die Mündungen der Saugleitungen und die Zwangsentlüfter sind von einer Einhausung umgeben.
Description
Die Erfindung betrifft eine Entlüftungseinrichtung und ein
Verfahren zum schnellen und direkten Abführen von Emissionen
aus dem Fahrgastraum eines Personenkraftwagens, wobei Ent
lüftungskanäle im Dachbereich des Fahrzeuges und Ventila
toren vorgesehen sind.
In der DE-OS 35 33 047 (B 60 H 1/26) ist ein Verfahren zur
Ent-und Belüftung von Fahrzeugen beschrieben, bei dem die
Entlüftungslöcher über dem Fahrzeughimmel verteilt sind.
Bei langsamer Fahrt oder im Standbetrieb ist jedoch eine aus
reichende Entlüftung nicht möglich, da die benötigten Druck
verhältnisse nicht entstehen. Eine Regelung der Entlüftung
durch manuellen Eingriff ist nicht vorgesehen. Die vorge
schlagene Ent-und Belüftung ist für eine schnelle Ableitung
der im Fahrgastraum entstehenden Emissionen nicht geeignet.
In der Praxis wird die von außen durch ein Gebläse in den
Fahrgastraum zugeführte Luft beim Einblasen verwirbelt, wo
bei ein Vermengen der belasteten oder aufgeheizten Luft
mit der Frischluft erfolgt. Eine schnelle Verbesserung
der belasteten Luft ist damit nicht zu erreichen. Dieses
Abluftgemisch entweicht nach Durchströmen des gesamten
Innenraumes allmählich über die Zwangsentlüftung im Heck
bereich.
Die bekannten Maßnahmen, wie z. B. Öffnen der Fenster oder
des Schiebedaches, Hochfahren des Gebläses, od. dgl. haben
nicht zum gewünschten Erfolg geführt bzw. sind mit erheb
lichen Störungen für die Fahrgäste verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist es, die im Fahrgastraum entstehen
den Emissionen zielgerichtet und schnell abzuleiten, so
daß eine Belästigung der Fahrgäste weitgehend vermieden
wird.
Die Lösung erfolgt mit den im Hauptanspruch genannten Merk
malen.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß
die Absaugöffnungen im thermisch günstigen Luftströmungs
bereich angeordnet sind.
Es ist auch von Vorteil, daß eine Verschmutzung des Innen
raumes durch Niederschlag der Emissionen vermieden wird,
da die Luft auf kurzem Wege abgeleitet wird und nicht wie
bisher den gesamten Fahrgastraum durchströmt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ungewollte nach
teilige Effekte, die durch manuelle Eingriffe in das Lüf
tungs- und Klimaregime entstehen können, vermieden werden.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Absaugung
der verunreinigten Luft unmittelbar im Kopfbereich der Fahr
zeuginsassen erfolgt.
Außerdem ist von Vorteil, daß Strömungsgeräusche, die durch
Öffnen der Fenster oder des Schiebedaches entstehen können,
vermieden werden, da das Öffnen zum Zwecke der Belüfteung
erfindungsgemäß nicht erforderlich ist.
Bei Anwendung der Entlüftungseinrichtung werden spezifische
Druckverhältnisse im Fahrzeug nicht verändert. Der Einsatz
der neuen Entlüftungseinrichtung ist von großem Vorteil
für die Insassen, weil dadurch eine höhere Effektivität bei
der Schadstoffreduzierung und Eindämmung des Geräuschpegels
im Fahrgastbereich erreicht wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die Anordnung der Düsen in Draufsicht,
Fig. 2: den Austrittsbereich der Entlüftung,
Fig. 3: die Entlüftungsdüse als Einzeldarstellung.
Nach Fig. 1 enthält die Entlüftungseinrichtung an beiden
Seiten, d. h. rechts und links, Entlüftungsdüsen 1, Entlüf
tungskanäle 2, Ventilatoren 3, Zwangsentlüfter 4 und Ein
hausungen 5.
Die Entlüftungsdüsen 1 sind in der Dachverkleidung des Fahr
zeuges angeordnet. Die Entlüftungskanäle 2 befinden sich im
Dachhimmel, wobei die Dachhimmelverkleidung in Sandwichbau
weise ausgeführt ist. Die im Dachhimmel befindlichen Entlüf
tungskanäle 2 sind ab dem Heckpfosten des Fahrzeuges als
Saugleitungen 22 weitergeführt und enden mit ihren Mündungen
11 in den Einhausungen 5. Die Einhausungen 5 sind mit dem
Zwangsentlüfter 4 verbunden, wobei beide zweckmäßig im Heck
raum angeordnet sind. In den Saugleitungen 12 befinden sich
Ventilatoren 3, die zur Entlüftung des Fahrgastraumes vorge
sehen sind.
Zur Inbetriebnahme der Entlüftung dient die Regeleinrichtung
8, die beispielsweise als Tastschalter od. dgl. ausgeführt ist.
In Fig. 2 ist der Austrittsbereich der Entlüftung dargestellt,
der die Mündungen 11 zum Luftaustritt aufweist. Die Mündungen
11 sind mit den Einhausungen 5 verbunden und dienen zur Zu
führung der aus dem Fahrgastraum abgesaugten Luft.
Die den Einhausungen 5 zugeführte Luft strömt in die Puffer
zone 9, die zur Beruhigung der Luftströmung dient. Außerdem
werden die Druckverhältnisse und Luftwiderstände vermindert.
Durch den Filter 7, der in den Einhausungen 5 angeordnet ist,
gelangt die Luft zu den Zirkulationsöffnungen 6, die sich
ebenfalls in den Einhausungen 5 befinden. Die Zirkulations
öffnungen 6 dienen dem Luftdruckausgleich im Fahrzeuginneren.
Durch die Zwangsentlüfter 4, die Ventile 10 aufweisen, wird
durch den stetig herrschenden Überdruck im Fahrzeuginneren
gegenüber dem Luftaußendruck, die Luft aus dem Fahrzeug
zwangsweise herausgeführt.
Die Einhausungen 5 dienen der gerichteten Luftführung.
Nach Fig. 3 enthält die Entlüftungsdüse 1 einen Schieber 13
zum Öffnen und Schließen. Im Bereich der Heckpfosten schlie
ßen sich an den Entlüftungskanälen 2 die Saugleitungen 12 mit
Ventilatoren 3 an, wobei die Ventilatoren 3 den Luftstrom er
zeugen.
Die Luft gelangt über die Saugleitungen 12 in die Einhausungen
5, wo sie beruhigt und gefiltert wird. Der Druckausgleich im
Fahrzeuginneren wird ebenfalls durch Zirkulationsöffnungen 6
der Einhausungen 5 vollzogen. Die durch die Einhausungen 5
geführte Luft im Heckbereich entweicht nach dem Druckausgleich
bzw. den fahrzeugspezifischen Drücken aus dem Fahrzeug durch
den Zwangsentlüfter 4.
1
Entlüftungsdüsen
2
Entlüftungskanäle
3
Ventilatoren
4
Zwangsentlüfter
5
Einhausungen
6
Zirkulationsöffnungen
7
Filter
8
Regeleinrichtung
9
Pufferzone
10
Ventil
11
Mündungen
12
Saugleitungen
13
Schieber
Claims (5)
1. Entlüftungseinrichtung zum schnellen und direkten Abführen
von Emissionen aus dem Fahrgastraum eines Personenkraftwa
gens, wobei Entlüftungskanäle im Dachbereich des Fahrzeuges
und Ventilatoren vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Fahrzeuginsassen Entlüftungsdüsen (1) angeordnet sind, die eine Regeleinrichtung (8) aufweisen,
daß der Dachhimmel aus Sandwichelementen besteht, in die Entlüftungskanäle (2) eingearbeitet sind, die zur Führung der Luft dienen,
daß die Entlüftungskanäle (2) ab dem Heckpfosten des Fahr zeuges als Saugleitungen (12) weitergeführt sind, in denen sich Ventilatoren (3) befinden,
daß die Mündungen (11) der Saugleitungen (12) und die Zwangs entlüfter (4) von einer Einhausung (5) umgeben sind, wobei die Einhausung (5) Zirkulationsöffnungen (6), Luftfilter (7), eine Pufferzone (9), sowie ein Ventil (10) des Zwangsentlüf ters (4) aufweist,
daß die Einhausung (5) im Heck des Fahrzeuges angeordnet ist.
daß im Bereich der Fahrzeuginsassen Entlüftungsdüsen (1) angeordnet sind, die eine Regeleinrichtung (8) aufweisen,
daß der Dachhimmel aus Sandwichelementen besteht, in die Entlüftungskanäle (2) eingearbeitet sind, die zur Führung der Luft dienen,
daß die Entlüftungskanäle (2) ab dem Heckpfosten des Fahr zeuges als Saugleitungen (12) weitergeführt sind, in denen sich Ventilatoren (3) befinden,
daß die Mündungen (11) der Saugleitungen (12) und die Zwangs entlüfter (4) von einer Einhausung (5) umgeben sind, wobei die Einhausung (5) Zirkulationsöffnungen (6), Luftfilter (7), eine Pufferzone (9), sowie ein Ventil (10) des Zwangsentlüf ters (4) aufweist,
daß die Einhausung (5) im Heck des Fahrzeuges angeordnet ist.
2. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlüftungsdüsen (1) im Dachhimmel, entsprechend
der Sitzposition im Fahrzeug, angeordnet sind.
3. Entlüftungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einhausung (5) an der Seitenwand des Heckflügels
angeordnet ist, wobei Dichtungen an den Berührungsflächen
vorgesehen sind.
4. Entlüftungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugleitungen (12) mit den Enden der Mündungen (11)
lösbar verbunden sind.
5. Verfahren zum Entlüften, bei dem ein schnelles und direktes
Abführen von Emissionen aus dem Fahrgastraum eines Personen
kraftwagens erfolgt, wobei Entlüftungskanäle und Ventilatoren
nach Anspruch 1 vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des Dachhimmels ein Unterdruck erzeugt wird, und die mit Schadstoffen belastete Luft abgesaugt und über Entlüftungskanäle, ohne den Fahrgastraum zu durchdringen und in den Atembereich der Fahrgäste zu gelangen, einer Saugleitung zugeführt wird, in der sich Ventilatoren befin den, die die erforderliche Luftströmung erzeugen,
daß die belastete Luft mittels eines Schadstoffilters ge reinigt und dem Luftaustritt vorgelagert wird,
daß durch die Vorlagerung der Luft die Druckverhältnisse im Fahrzeug unverändert bleiben, da durch die Zirkulations öffnungen ein Druckausgleich erfolgt,
daß die Luft nach dem Druckausgleich über die Zwangsentlüf tung abgeführt wird.
daß im Bereich des Dachhimmels ein Unterdruck erzeugt wird, und die mit Schadstoffen belastete Luft abgesaugt und über Entlüftungskanäle, ohne den Fahrgastraum zu durchdringen und in den Atembereich der Fahrgäste zu gelangen, einer Saugleitung zugeführt wird, in der sich Ventilatoren befin den, die die erforderliche Luftströmung erzeugen,
daß die belastete Luft mittels eines Schadstoffilters ge reinigt und dem Luftaustritt vorgelagert wird,
daß durch die Vorlagerung der Luft die Druckverhältnisse im Fahrzeug unverändert bleiben, da durch die Zirkulations öffnungen ein Druckausgleich erfolgt,
daß die Luft nach dem Druckausgleich über die Zwangsentlüf tung abgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998131435 DE19831435A1 (de) | 1998-07-06 | 1998-07-06 | Entlüftungseinrichtung und Verfahren zum Entlüften |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998131435 DE19831435A1 (de) | 1998-07-06 | 1998-07-06 | Entlüftungseinrichtung und Verfahren zum Entlüften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19831435A1 true DE19831435A1 (de) | 2000-01-13 |
Family
ID=7873943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998131435 Ceased DE19831435A1 (de) | 1998-07-06 | 1998-07-06 | Entlüftungseinrichtung und Verfahren zum Entlüften |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19831435A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2862256A1 (fr) | 2003-11-18 | 2005-05-20 | Volkswagen Ag | Dispositif de ventilation pour un habitacle de vehicule, notamment d'un vehicule utilitaire |
| DE10362300B4 (de) * | 2003-11-18 | 2013-06-20 | Volkswagen Ag | Belüftungseinrichtung für einen Fahrzeuginnenraum eines Fahrzeuges, insbesondere eines Nutzfahrzeuges |
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- 1998-07-06 DE DE1998131435 patent/DE19831435A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
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