DE19831920A1 - Werkzeug und Verfahren zur spanenden Bearbeitung - Google Patents
Werkzeug und Verfahren zur spanenden BearbeitungInfo
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Abstract
Werkzeug zur spanenden Bearbeitung der Oberfläche von zylindrischen Ausnehmungen in metallischen Werkstücken, wobei die spanende Bearbeitung während einer rotatorischen Relativbewegung zwischen Werkzeug (1) und Werkstück erfolgt, mit mindestens einer Messerplatte (5), der ein innerhalb des Werkzeugs verlagerbar angeordneter Schieber (11) zugeordnet ist, und mit einer die Verlagerung der Schieber beeinflussenden Verlagerungseinrichtung (23). Es ist vorgesehen, daß die Verlagerungseinrichtung (23) so ausgebildet ist, daß die Messerplatte (5) zur Bearbeitung der Oberfläche (3) verlagerbar ist, daß die Verlagerung im wesentlichen in radialer Richtung erfolgt und daß mehrere Messerplatten (5; 5/1, 5/2, 5/3, 5/4, 5/5) vorgesehen sind, die versetzt, vorzugsweise auf einer gedachten Schraubenlinie, angeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zur spanenden
Bearbeitung der Oberfläche von zylindrischen Aus
nehmungen in metallischen Werkstücken gemäß Oberbe
griff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur spa
nenden Bearbeitung der Oberfläche von zylindrischen
Ausnehmungen in metallischen Werkstücken gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 8.
Werkzeuge und Verfahren der hier angesprochenen Art
sind bekannt. Es hat sich herausgestellt, daß ins
besondere bei Werkstoffen mit einer inhomogenen
Struktur sehr lange Bearbeitungszeiten gegeben
sind, weil nur niedrige Bearbeitungsgeschwindigkei
ten erzielt werden können. Dies gilt insbesondere
für Werkstücke aus dem Spezialguß GGV (Vermikular-
Grauguß). Herkömmliche Werkzeuge und Verfahren
zeichnen sich im übrigen dadurch aus, daß während
der spanenden Bearbeitung der Oberfläche einer zy
lindrischen Ausnehmung das Werkzeug einerseits in
Rotation versetzt wird und andererseits eine trans
latorische Bewegung in Richtung der Drehachse aus
führt. Bei niedrigen Bearbeitungsgeschwindigkeiten
müssen nicht nur niedrige Drehzahlen, sondern auch
sehr niedrige Vorschubgeschwindigkeiten gewählt
werden. Im übrigen sei noch darauf hingewiesen, daß
die spanende Bearbeitung der Oberfläche auch da
durch erfolgen kann, daß ein Werkstück in Rotation
versetzt wird und eine translatorische Bewegung ge
genüber dem feststehenden Werkzeug durchführt.
Schließlich können auch sowohl das Werkzeug als
auch das Werkstück in Bewegung gesetzt werden. Ent
scheidend bei den bekannten Werkzeugen und Verfah
ren ist die translatorische und rotatorische Rela
tivbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Werkzeug mit
mindestens einer Messerplatte vorgeschlagen, das
die in Anspruch 1 genannten Merkmale umfaßt. Das
Werkzeug zeichnet sich durch eine Verlagerungsein
richtung aus, die zur spanenden Bearbeitung die
mindestens eine Messerplatte des Werkzeugs verla
gert, so daß diese mit der zu bearbeitenden Ober
fläche in Eingriff tritt und Späne abgetragen wer
den. Das mit diesen Merkmalen ausgestattete Werk
zeug kann zumindest über einen wesentlichen Bereich
der zu bearbeitenden Oberfläche in die Ausnehmung
eines Werkstücks eingeführt werden, ohne daß dabei
die Messerplatte mit der Oberfläche in Berührung
tritt. Wesentlich ist, daß die spanende Bearbeitung
der Oberfläche der zylindrischen Ausnehmung im
Werkstück dadurch erfolgt, daß die Verlagerungsein
richtung die Messerplatte verlagert und in Eingriff
mit der Oberfläche bringt. Dabei erfolgt die Verla
gerung der Messerplatte so, daß zumindest eine Be
wegungskomponente in im wesentlichen radialer Rich
tung verläuft, das heißt senkrecht zur Mittel- be
ziehungsweise Drehachse des Werkzeugs. Außerdem
sind mehrere Messerplatten vorgesehen, die versetzt
angeordnet sind, vorzugsweise auf einer gedachten
Schraubenlinie liegen. Mit einem derartigen Werk
zeug kann die Oberfläche von zylindrischen Ausneh
mungen in einem Werkstück bearbeitet werden, die
- in Richtung der Mittelachse des Werkzeugs gesehen -
länger ist als die in axialer Richtung gemessene
Länge einer Messerplatte. Die einzelnen Messerplat
ten des Werkzeugs können also relativ kurz sein, so
daß deren Einstellung bei einem Verschleiß einfach
möglich ist. Es ist auch denkbar, einzelne Messer
platten bei Verschleiß auszuwechseln.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel zeichnet sich
dadurch aus, daß mindestens eine Führungsleiste
vorgesehen ist. Diese bewirkt eine optimale Führung
des Werkzeugs innerhalb der zu bearbeitenden Aus
nehmung und damit eine hohe Oberflächenqualität be
ziehungsweise Maßhaltigkeit der Oberfläche.
Besonders bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel
des Werkzeugs, das sich dadurch auszeichnet, daß in
jedem Schieber mindestens eine Führungsleiste ein
gebracht ist, wobei der Schieber, die Messerplatte
und die Führungsleiste vorzugsweise als eine Bau
einheit ausgebildet sind, die bei Verschleiß als
Ganzes rasch austauschbar ist.
Bevorzugt wird schließlich ein Ausführungsbeispiel
des Werkzeugs, das sich dadurch auszeichnet, daß
die Verlagerungseinrichtung eine Schubstange um
faßt. Diese wirkt mit mindestens einem Schieber zu
sammen. Dabei ist es möglich, bei einem Werkzeug
mit mehreren Messerplatten diese mit einer einzigen
Schubstange gemeinsam zu bewegen. Denkbar ist es
aber auch, mehrere Schubstangen vorzusehen und mit
diesen einzelne oder Gruppen von Messerplatten un
abhängig voneinander zu verlagern.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übri
gen Unteransprüchen.
Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren gelöst,
das die in Anspruch 8 aufgeführten Merkmale umfaßt.
Es zeichnet sich dadurch aus, daß zur spanenden Be
arbeitung einer Oberfläche einer zylindrischen Aus
nehmung in einem metallischen Werkstück das Werk
zeug zumindest über einen wesentlichen Bereich der
zu bearbeitenden Oberfläche in die Ausnehmung ein
gebracht wird. Dabei ist die mindestens eine Mes
serplatte in einer zurückgezogenen Position ange
ordnet. Sie berührt also die zu bearbeitende Ober
fläche nicht. Wenn das Werkzeug über den wesentli
chen Bereich in das Werkstück eingebracht ist, wird
die Messerplatte nach außen verlagert und trägt so
mit Späne von der Oberfläche ab. Dabei erfolgt eine
rotatorische Relativbewegung zwischen Werkzeug und
Werkstück. Während dieser Bearbeitung kann das
Werkzeug noch weiter in die zu bearbeitende Ausneh
mung eingeführt werden.
Besonders bevorzugt wird jedoch eine Ausführungs
form des Verfahrens, bei der das Werkzeug zunächst
über den gesamten Bereich der zu bearbeitenden
Oberfläche in die Ausnehmung eingebracht wird, wäh
rend die Messerplatte(n) zurückgezogen ist (sind).
Erst wenn die translatorische Bewegung entlang der
Mittelachse des Werkzeugs abgeschlossen ist, wird
die Messerplatte nach außen verlagert und führt die
spanende Bearbeitung der Oberfläche durch. Da die
zu bearbeitende Oberfläche während der Ausfahrbewe
gung der Messerplatte(n) auf ihrer gesamten Länge
gleichzeitig spanend bearbeitet wird, ergibt sich
eine äußerst kurze Bearbeitungszeit. Da das Werk
zeug in axialer Richtung gesehen stillsteht, weist
die zu bearbeitende Oberfläche allenfalls in sich
geschlossene Rillen beziehungsweise Riefen auf.
Schraubenlinienförmige Vertiefungen in der zu bear
beitenden Oberfläche entfallen vollständig, da das
Werkzeug während der Oberflächenbearbeitung keine
axiale Vorschubbewegung ausführt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Werkzeug;
Fig. 2 eine seitliche Prinzipskizze des in Fig. 1
dargestellten Werkzeugs;
Fig. 3 eine Rückansicht auf einen Schieber;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Schiebers, und
Fig. 5 eine Prinzipskizze des Werkzeugs von
vorn.
Fig. 1 zeigt das Werkzeug 1 im Querschnitt. Durch
eine geschlossene Kreislinie ist die Oberfläche 3
angedeutet, die mit Hilfe des Werkzeugs 1 einer
spanenden Bearbeitung unterzogen werden soll. Bei
der Darstellung gemäß Fig. 1 ist eine Messerplatte
5 erkennbar, die mit Hilfe mindestens einer Spann
pratze 7 und einer Spannschraube 9 an einem Schie
ber 11 befestigt ist. Der Schieber 11 erstreckt
sich hier im wesentlichen über den gesamten Durch
messer des Grundkörpers 13 des Werkzeugs 1. Er wird
auf seiner einen, in Fig. 1 linken, Seite von ei
ner ersten Führungsplatte 15 geführt, die sich über
einen wesentlichen Teil der Höhe des Schiebers er
streckt, und auf seiner gegenüberliegenden Seite
von einer zweiten Führungsplatte 17, die sich im
wesentlichen von der äußeren Umfangsfläche 18 des
Werkzeugs 1 über den unteren Bereich des Schiebers
11 erstreckt. Die Führungsplatten werden von ge
eigneten Schrauben 19 und 21 am Grundkörper 13 des
Werkzeugs 1 fixiert.
Der Schieber 11 ist im Grundkörper 13 des Werkzeugs
1 verschieblich gelagert und wirkt mit einer Verla
gerungseinrichtung 23 zusammen, die hier eine
Schubstange 25 umfaßt, die mit einer Abflachung 27
an einer rechten Seitenfläche 29 des Schiebers 11
anliegt. Zur Ausbildung eines Keilgetriebes ent
springt von der Abflachung 27 ein Vorsprung 31, der
in eine in die rechte Seitenfläche 29 des Schiebers
11 eingebrachte Vertiefung 33 eingreift. Das Keil
getriebe ist so ausgebildet, daß bei einer Verlage
rung der Schubstange 25 in oder entgegen der Mit
telachse 35 der Schieber 11 eine Auf- oder Abbewe
gung durchführt, wie sie durch einen Doppelpfeil 37
angedeutet ist.
Die Drehrichtung des Werkzeugs 1 in einer Ausneh
mung, deren Oberfläche 3 hier wiedergegeben ist,
ist durch einen Pfeil 39 angedeutet. In dieser
Drehrichtung gesehen ist eine der Messerplatte 5
nacheilende Führungsleiste 41 vorgesehen, die hier
gemeinsam mit der Messerplatte 5 am Schieber 11 be
festigt, beispielsweise in einer Nut eingelötet
ist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungs
beispiel befinden sich die Messerplatte 5 und die
Führungsleiste 41 an ein und demselben Schieber und
bilden somit eine Baueinheit. Es ist grundsätzlich
auch möglich, die Führungsleiste auch in der Um
fangsfläche 18 des Grundkörpers 13 anzuordnen. Bei
dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ergibt
sich jedoch der Vorteil, daß bei einer Verlagerung
des Schiebers 1 in Richtung der Mittelachse 35
sowohl die Messerplatte 5 als auch die Führungslei
ste 41 von der Oberfläche 3 wegbewegt werden und
diese nicht mehr berühren. Dadurch wird die Einfüh
rung des Werkzeugs 1 in eine zu bearbeitende Aus
nehmung besonders vereinfacht. Außerdem ist bei ei
nem Verschleiß der Führungsleiste 41 allenfalls der
Schieber 11 auszuwechseln. Nacharbeiten am Grund
körper 13 des Werkzeugs 1 können entfallen. Fig. 1
zeigt noch, daß die Messerplatte 5 in im wesentli
chen radialer Richtung, das heißt in einer im we
sentlichen senkrecht zur Mittelachse 35 verlaufen
den Richtung verstellbar ist. Über die senkrecht
zur Bildebene verlaufende Länge der Messerplatte 5
sind vorzugsweise mehrere Stelleinrichtungen ver
teilt angeordnet, von denen hier lediglich eine
dargestellt ist. Diese umfaßt einen bekannten
Stellkeil 45 und eine Stellschraube 47. Wird die
Schraube in den Schieber 11 weiter eingeschraubt,
so wird der Stellkeil 45 so gegen die Messerplatte
5 gepreßt, daß diese nach außen gedrängt wird. Die
Messerplatte 5 ist mittels dieser Stelleinrichtung
in radialer Richtung sehr fein und exakt einstell
bar.
Das in Fig. 1 dargestellte Werkzeug 1 ist insbe
sondere dazu geeignet, Oberflächen von zylindri
schen Ausnehmungen zu bearbeiten, deren in axialer
Richtung gemessene Ausdehnung beziehungsweise Länge
etwa der in axialer Richtung gemessenen Länge der
Messerplatte 5 entspricht. Um längere Oberflächen
bearbeiten zu können, werden vorzugsweise mehrere
Messerplatten 5 in einem Werkzeug 1 vorgesehen. Da
bei hat es sich herausgestellt, daß eine Anordnung
der Messerplatten. 5 entlang einer gedachten, auf
der Umfangsfläche 18 des Werkzeugs verlaufenden
Schraubenlinie optimal ist, um die bei der Bearbei
tung der Oberfläche entstehenden Kräfte gleichmäßig
abfangen zu können und dadurch eine besonders
maßhaltige Oberfläche hoher Oberflächenqualität zu
erreichen.
Fig. 2 zeigt in einer seitlichen Prinzipskizze den
vorderen Teil eines Werkzeugs 1, wie es anhand von
Fig. 1 erläutert wurde. Gleiche Teile sind daher
mit gleichen Bezugsziffern versehen. Insofern wird
auf die Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel des
Werkzeugs 1 ist insgesamt mit fünf Messerplatten
5/1, 5/2, 5/3, 5/4, 5/5 und fünf Schiebern verse
hen, die vorzugsweise alle identisch ausgebildet
sind, so daß die Herstellungskosten auf ein Minimum
reduzierbar sind.
Bei der Darstellung in Fig. 2 sind die fünf Schie
ber alle in ein und dieselbe Ebene verschwenkt. Es
ist aber nach dem oben Gesagten davon auszugehen,
daß bei einer Verteilung der Messerplatten über die
Umfangsfläche des Werkzeugs 1 die Schieber 11, die
in Fig. 2 dargestellt sind, mehr oder weniger ge
genüber der Bildebene von Fig. 2 verschwenkt sind,
wie dies noch anhand von Fig. 5 näher erläutert
wird.
Die Darstellung gemäß Fig. 2 läßt erkennen, daß in
Richtung der Mittelachse 35 gesehen die Messerplat
ten 5 zweier benachbarter Schieber 11 einander
überlappen, was durch eine geschweifte Klammer 49
angedeutet ist. Damit wird sichergestellt, daß der
gesamte mittels des Werkzeugs 1 zu bearbeitende Be
reich B der Oberfläche 3 lückenlos der spanenden
Bearbeitung unterworfen wird, so daß Rillen und
Riefen in der bearbeiteten Oberfläche sehr weitge
hend vermieden werden können. Es zeigt sich insbe
sondere auch, daß Bohrungen bearbeitet werden kön
nen, die wesentlich länger sind, als eine einzelne
Messerplatte.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß jede Messerplatte
5 mit Hilfe von zwei Spannpratzen 7 und 7' im
Schieber 11 festgehalten wird. Die Anzahl der
Spannpratzen richtet sich nach der in Richtung der
Mittelachse 35 gemessenen Länge der Messerplatten
5.
Die in Fig. 2 wiedergegebene seitliche Prin
zipskizze läßt die Schubstange 25 der Verlagerungs
einrichtung 23 erkennen, die im Inneren des Grund
körpers 13 des Werkzeugs 1 in Richtung der Mittel
achse 35 hin und her verlagerbar ist, was durch
einen Doppelpfeil 51 angedeutet ist.
Jedem der Schieber 11 ist ein Vorsprung 31 der
Schubstange 25 zugeordnet, der jeweils in eine Ver
tiefung 33 eines Schiebers 11 eingreift, wie dies
anhand von Fig. 1 erläutert wurde. Es wird deut
lich, daß die Vorsprünge die Form eines Parallelo
gramms haben, wobei es hier darauf ankommt, daß die
obere Begrenzungsfläche 31o und die untere Begren
zungsfläche 31u unter einem spitzen Winkel zur Mit
telachse 35 verlaufen und dies gilt auch für die
oberen und unteren Begrenzungsflächen der Vertie
fung 33 in den Schiebern 11. Wird also die Schub
stange in Fig. 2 nach links verlagert, so werden
alle mit der Schubstange 25 zusammenwirkenden
Schieber 11 radial nach außen, hier nach oben ver
lagert. Bei einer entgegengesetzten Bewegung der
Schubstange 25 nach rechts werden alle Schieber 11
in die entgegengesetzte Richtung verlagert, so daß
sich die Messerplatten 5/1 bis 5/5 in Richtung auf
die Mittelachse 35 bewegen beziehungsweise parallel
zu einer die Mittelachse 35 schneidenden Durchmes
serlinie verlagert werden.
Aus diesen Erläuterungen wird deutlich, daß bei ge
eigneter Auslegung des Werkzeugs 1 auch mehrere
Schubstangen vorgesehen werden können, so daß die
Messerplatten 5 gegebenenfalls auch unabhängig von
einander oder Gruppen von Messerplatten unabhängig
voneinander bewegt werden können. Besonders einfach
ist der Aufbau des Werkzeugs 1 jedoch dann, wenn,
wie bei den hier dargestellten Ausführungsbeispie
len, die Verlagerungseinrichtung 23 eine einzige
Schubstange 25 aufweist, die mit allen vorhandenen
Schiebern 11 zusammenwirkt. Schließlich sei noch
darauf hingewiesen, daß es für die Funktion des
Werkzeugs 1 letztlich nicht darauf ankommt, wie die
Verlagerungseinrichtung 23 ausgebildet ist. Wesent
lich ist, daß die Messerplatte(n) innerhalb des
Grundkörpers 13 verlagert werden kann.
Die in Richtung der Mittelachse gemessene Länge ei
ner Führungsleiste 41 ist auf die in Richtung der
Mittelachse 35 gemessene Länge der Messerplatte 5
angepaßt. Vorzugsweise ist die Führungsleiste
gleich lang oder etwas länger als eine zugehörige
Messerplatte.
Die Länge einer Messerplatte 5 ist auch an die
Breite eines Schiebers 11 angepaßt, das heißt, die
Messerplatte ist etwas kürzer als die Breite eines
Schiebers.
Fig. 3 zeigt die rechte Seitenfläche 29 (Fig. 1)
eines Schiebers 11, also eine Rückansicht. Deutlich
ist hier zu erkennen, daß die obere Begrenzungsflä
che 33o und die untere Begrenzungsfläche 33u unter
einem Winkel zu der hier angedeuteten Mittelachse
35 oder zu einer Parallelen hierzu verlaufen und
zwar einen spitzen Winkel mit dieser einschließen.
Die Seitenflächen verlaufen parallel zueinander.
Der spitze Winkel der Seitenflächen 33o und 33u ist
auf den spitzen Winkel der Begrenzungsflächen des
Vorsprungs 31 so abgestimmt, daß hier ein spiel
freies Keilgetriebe ausgebildet wird.
In Fig. 3 sind die von der Rückseite des Schiebers
11 her nicht sichtbaren Spannpratzen 7' und 7 ge
strichelt angedeutet, die die Messerplatte 5 im
Grundkörper des Schiebers 11 verankern.
Die Rückansicht gemäß Fig. 3 läßt, ebenso wie die
Prinzipskizze gemäß Fig. 2, erkennen, daß die
Schieber 11 hier im wesentlichen T-förmig ausgebil
det sind. Der vertikale Schenkel des T's dient der
Führung des Schiebers 11 im Grundkörper 13 des
Werkzeugs 1. Es ist im übrigen nicht erforderlich,
daß sich der Schieber 11 über den gesamten Durch
messer des Werkzeugs 1 erstreckt.
Zur besseren Erkennbarkeit ist in Fig. 4 der
Schieber 11 noch einmal in Seitenansicht darge
stellt. Besonders deutlich ist hier erkennbar, daß
der obere Teil des Schiebers 11 dicker ausgebildet
ist als der untere Teil. Dies führt zu einer beson
ders hohen Stabilität im oberen Teil, so daß die
Messerplatte 5 sicher von der oder den Spannpratzen
7 gehalten werden kann und daß ohne eine wesentli
che Schwächung des Schiebers 11 die Stelleinrich
tung 43 vorgesehen werden kann.
Gleiche Teile sind auch hier mit gleichen Bezugs
ziffern versehen, so daß auf die Beschreibung der
vorangehenden Figuren verwiesen wird.
Fig. 5 zeigt eine Prinzipskizze des Werkzeugs 1 in
Vorderansicht, aus der ersichtlich werden soll, wie
mehrere, hier fünf Messerplatten, über die Umfangs
fläche des Werkzeugs 1 verteilt werden könnten. Bei
der Darstellung befindet sich die erste Messer
platte 5/1 in einer Position, wie sie auch in Fig. 1
dargestellt wurde. Die Messerplatte 5/1 ist einen
Schieber 11/1 eingebracht und an diesem befestigt,
wie dies ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Alle übrigen Messerplatten 5/2, 5/3, 5/4 und 5/5
sind in Schiebern untergebracht beziehungsweise an
diesen befestigt, wie dies anhand von Fig. 1 er
läutert wurde. Alle Schieber sind bei dem hier aus
geführten Ausführungsbeispiel identisch ausgebil
det, um die Herstellungskosten auf ein Minimum zu
reduzieren und um die Bevorratung von Ersatzteilen
zu vereinfachen.
Die zweite Messerplatte 5/2 eilt der ersten Messer
platte 5/1 in Richtung der durch den Pfeil 39 ange
deuteten Drehrichtung gesehen um 70° vor. Die
dritte Messerplatte 5/3 eilt der zweiten Messer
platte 5/2 um 75° vor. Die vierte Messerplatte 5/4
eilt der dritten Messerplatte 5/3 um 70° vor.
Schließlich eilt die fünfte Messerplatte 5/5 der
vierten Messerplatte 5/4 um 75° vor. Bei einer der
artigen Verteilung der Messerplatten und der zuge
hörigen Führungsleisten ergibt sich eine besonders
gleichmäßige Führung des Werkzeugs 1 in der Ausneh
mung, so daß deren Oberfläche 3 besonders maßhaltig
ist und eine hervorragende Oberflächengüte auf
weist.
Aus Fig. 5 wird nicht nur die Lage der Messerplat
ten 5/1 bis 5/5 ersichtlich. Es wird deutlich ange
deutet, daß die den jeweiligen Messerplatten zuge
ordneten Schieber quasi gegenüber der in Fig. 1
dargestellten Lage verschwenkt im Grundkörper 13
des Werkzeugs 1 angeordnet sind. Entsprechend muß
das Keilgetriebe an die Lage der Schieber angepaßt
werden: Die Schubstange 25 ist über ihre Länge, das
heißt in Richtung der Mittelachse 35 gesehen, mit
mehreren Abflachungen 27 versehen, die entsprechend
der Lage der Schieber 11 gegenüber einer gedachten
Senkrechten, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist,
verschwenkt sind, und kann so mit den verschwenkten
rechten Seitenflächen 29 der in den Grundkörper 13
eingebrachten Schieber zusammenwirken und das Keil
getriebe ausbilden.
Die Schieber 11 sind in Öffnungen eingesetzt, die
in den Grundkörper 13 des Werkzeugs 1 eingebracht
sind und eine Kontur aufweisen, die an die Außen
form der Schieber angepaßt ist. Auf diese Weise
wird sichergestellt, daß die Schieber 11 im Grund
körper 13 des Werkzeugs 1 möglichst spielfrei ge
führt werden. Durch die anhand von Fig. 1 erläu
terten Führungsplatten 15 und 17 kann sicherge
stellt werden, daß die Anlageflächen innerhalb des
Werkzeugs 1 besonders verschleißfest sind. Die Füh
rungsplatten können nämlich aus einem Hartmetall
hergestellt werden, während der Grundkörper 13 des
Werkzeugs 1 beispielsweise aus einem relativ wei
chen und leichten Material, beispielsweise Alumi
nium oder dergleichen, besteht. Insbesondere kann
sichergestellt werden, daß im Bereich der Führungs
platten besonders ebene und maßhaltige Oberflächen
zur Anlage an die Schieber 11 bereitgestellt wer
den. In den Bereichen, in denen die Führungsplatten
15 und 17 vorgesehen sind, bedarf es also keiner
besonderen Oberflächenbearbeitung des Grundkörpers
13, da die Verschleißfestigkeit durch die Führungs
platten gewährleistet ist.
Im folgenden wird auf die Funktion des in den Fig. 1
bis 5 dargestellten Werkzeugs und auf das
Verfahren zur spanenden Bearbeitung der Oberfläche
von zylindrischen Ausnehmung in einem metallischen
Werkstück näher eingegangen:
Bevor das Werkzeug 1 in eine zu bearbeitende Aus nehmung eingebracht wird, wird die Verlagerungsein richtung 23 so aktiviert, daß die Messerplatte 5 beziehungsweise alle Messerplatten 5/1 bis 5/5 in ihre zurückgezogene Position verlagert werden. Gleichzeitig mit den Messerplatten werden die Füh rungsleisten 41 zurückgezogen, so daß das Werkzeug 1 seinen minimalen Außendurchmesser einnimmt. Es ist nun besonders einfach möglich, das Werkzeug 1 in die zu bearbeitende zylindrische Ausnehmung ein zubringen und in die gewünschte Position zu verla gern. Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform des Verfahrens, bei dem das Werkzeug zunächst gänz lich in die Ausnehmung eingebracht wird, deren Oberfläche 3 zu bearbeiten ist.
Bevor das Werkzeug 1 in eine zu bearbeitende Aus nehmung eingebracht wird, wird die Verlagerungsein richtung 23 so aktiviert, daß die Messerplatte 5 beziehungsweise alle Messerplatten 5/1 bis 5/5 in ihre zurückgezogene Position verlagert werden. Gleichzeitig mit den Messerplatten werden die Füh rungsleisten 41 zurückgezogen, so daß das Werkzeug 1 seinen minimalen Außendurchmesser einnimmt. Es ist nun besonders einfach möglich, das Werkzeug 1 in die zu bearbeitende zylindrische Ausnehmung ein zubringen und in die gewünschte Position zu verla gern. Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform des Verfahrens, bei dem das Werkzeug zunächst gänz lich in die Ausnehmung eingebracht wird, deren Oberfläche 3 zu bearbeiten ist.
Sobald dies erfolgt ist, wird in einem weiteren
Verfahrensschritt die Verlagerungseinrichtung 23 so
betätigt, daß die Messerplatte 5 beziehungsweise
die Messerplatten 5/1 bis 5/5 gemeinsam mit den
Führungsleisten 41 in ihre ausgeschobene Position
verlagert werden. Durch die Verlagerung der Messer
platte(n) wird die Oberfläche 3 der zylindrischen
Ausnehmung bearbeitet. Es wird deutlich, daß die
Auswärtsbewegung der Messerplatten theoretisch be
reits dann erfolgen kann, wenn das Werkzeug noch
nicht gänzlich in die zu bearbeitende Ausnehmung
eingeführt ist. Es ist also denkbar, während der
Auswärtsbewegung der Messerplatten noch eine axiale
Vorschubbewegung des Werkzeugs 1 in Richtung der
Mittelachse 35 durchzuführen. Dabei entstehen je
doch schraubenlinienförmige feinste Rillen in der
zu bearbeitenden Oberfläche 3, die unerwünscht
sind. Außerdem müssen die in Vorschubrichtung vor
deren Kanten der Messerplatten 5 beziehungsweise
5/1 bis 5/5 besonders ausgebildet werden, nämlich
mit einer zusätzlichen in Richtung der Vor
schubrichtung fallenden Schneide versehen werden.
Dies verursacht zusätzliche Kosten.
Daher wird also die Ausführungsform des Verfahrens
ausdrücklich bevorzugt, bei der das Werkzeug
zunächst vollständig in die zylindrische Ausnehmung
eingebracht wird und bei dem dann, ohne jede wei
tere axiale Vorschubbewegung, die Messerplatte(n) 5
beziehungsweise 5/1 bis 5/5 ausgefahren werden, um
die Oberfläche einer spanenden Bearbeitung zu un
terwerfen. Dabei können allenfalls umlaufende in
sich geschlossene feine Rillen in der Oberfläche
entstehen. Dies ist für viele spätere Anwendungs
fälle von entscheidender Bedeutung: In die Rillen
eingebrachte Schmierstoffe können, beispielsweise
bei Zusammenwirken der bearbeiteten Oberfläche 3
mit einem zylindrischen in die Ausnehmung einge
brachten Bauteil, nicht ausgetragen werden, wodurch
eine Dauerschmierung kostengünstig realisierbar
ist. Es ist sogar möglich, gezielt in sich ge
schlossene Rillen in eine Oberfläche einzubringen,
um eine derartige Schmierung zu realisieren.
Es hat sich herausgestellt, daß bei einer Bearbei
tung eines Werkstücks mittels der ausfahrbaren Mes
serplatten, die während der Ausfahrbewegung die Be
arbeitung der Oberfläche durchführen, eine nur sehr
geringe Anzahl von Umdrehungen des Werkzeugs erfor
derlich sind. Es hat sich gezeigt, daß bereits bei
drei Umdrehungen hervorragende Oberflächengüten er
zielbar sind. Es zeigt sich also, daß die Bearbei
tung einer Oberfläche in einer zylindrischen Aus
nehmung in sehr kurzer Zeit durchführbar ist.
Nach der Beendigung der Oberflächenbearbeitung wird
die Messerplatte beziehungsweise werden die Messer
platten zurückgezogen, vorzugsweise eben auch die
Führungsleisten, um das Werkzeug dann aus der bear
beiteten Ausnehmung auszufahren. Die axiale Ein
fahr- und Ausfahrbewegung kann aufgrund der zurück
gezogenen Messerplatte(n) und der eingefahrenen
Führungsleiste(n) sehr rasch erfolgen, ohne daß die
Oberfläche oder das Werkzeug beschädigt werden.
Claims (9)
1. Werkzeug zur spanenden Bearbeitung der Oberflä
che von zylindrischen Ausnehmungen in metallischen
Werkstücken, wobei die spanende Bearbeitung während
einer rotatorischen Relativbewegung zwischen Werk
zeug und Werkstück erfolgt, mit mindestens einer
Messerplatte (5; 5/1, 5/2, 5/3, 5/4, 5/5), der ein in
nerhalb des Werkzeugs (1) verlagerbar angeordneter
Schieber (11) zugeordnet ist, und mit einer die
Verlagerung des Schiebers beeinflussenden Verlage
rungseinrichtung (23), dadurch gekennzeichnet, daß
die Verlagerungseinrichtung (23) so ausgebildet
ist, daß die Messerplatte (5; 5/1, 5/2, 5/3, 5/4, 5/5)
zur Bearbeitung der Oberfläche verlagerbar ist, daß
die Verlagerung im wesentlichen in radialer Rich
tung erfolgt und daß mehrere Messerplatten
(5; 5/1, 5/2, 5/3, 5/4, 5/5) vorgesehen sind, die ver
setzt, vorzugsweise auf einer gedachten Schrauben
linie angeordnet sind.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Schneide der Messerplatte(n)
(5; 5/1, 5/2, 5/3, 5/4, 5/5) parallel zu einer gedachten
Mittelachse (35) des Werkzeugs (1) ausgerichtet
sind.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine Führungsleiste (41)
vorgesehen ist.
4. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleiste
(41) in eine Außenfläche des Schiebers (11) einge
bracht ist.
5. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Schieber
(11) mindestens eine Führungsleiste (41) einge
bracht ist, und daß vorzugsweise der Schieber (11),
die Messerplatte(n) (5; 5/1, 5/2, 5/3, 5/4, 5/5) und die
Führungsleiste (41) eine Baueinheit bilden.
6. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlagerungs
einrichtung (23) eine Schubstange (25) umfaßt, die
mit mindestens einem Schieber (11) zusammenwirkt.
7. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange
(25) mit mindestens einem Schieber (11) nach Art
eines Keilgetriebes (Vorsprung (31), Vertiefung
(33)) zusammenwirkt.
8. Verfahren zur spanenden Bearbeitung der Ober
fläche von zylindrischen Ausnehmungen in metalli
schen Werkstücken mittels eines Werkzeugs, das min
destens eine Messerplatte, der ein innerhalb des
Werkzeuges verlagerbar angeordneter Schieber zuge
ordnet ist, und eine die Verlagerung des Schiebers
beeinflussende Verlagerungseinrichtung umfaßt, da
durch gekennzeichnet, daß das Werkzeug zumindest
über einen wesentlichen Bereich der zu bearbeiten
den Oberfläche in die Ausnehmung eingebracht wird,
während die mindestens eine Messerplatte sich in
einer zurückgezogenen Position befindet, daß dann
die mindestens eine Messerplatte nach außen verla
gert wird und Späne von der Oberfläche abträgt,
während eine rotatorische Relativbewegung zwischen
Werkzeug und Werkstück erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß das Werkzeug über den gesamten Bereich der
zu bearbeitenden Oberfläche in die Ausnehmung ein
gebracht wird und daß erst dann die Verlagerung der
mindestens einen Messerplatte nach außen erfolgt,
während das Werkzeug - in axialer Richtung gesehen -
gegenüber dem Werkstück stillsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998131920 DE19831920A1 (de) | 1998-07-16 | 1998-07-16 | Werkzeug und Verfahren zur spanenden Bearbeitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998131920 DE19831920A1 (de) | 1998-07-16 | 1998-07-16 | Werkzeug und Verfahren zur spanenden Bearbeitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19831920A1 true DE19831920A1 (de) | 2000-01-20 |
Family
ID=7874228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998131920 Ceased DE19831920A1 (de) | 1998-07-16 | 1998-07-16 | Werkzeug und Verfahren zur spanenden Bearbeitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19831920A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102022108098A1 (de) | 2022-04-05 | 2023-10-05 | Gühring KG | Spanabhebendes Werkzeug mit einstellbarer Führungsleiste |
-
1998
- 1998-07-16 DE DE1998131920 patent/DE19831920A1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102022108098A1 (de) | 2022-04-05 | 2023-10-05 | Gühring KG | Spanabhebendes Werkzeug mit einstellbarer Führungsleiste |
| EP4257271A1 (de) | 2022-04-05 | 2023-10-11 | Gühring KG | Spanabhebendes werkzeug mit einstellbarer führungsleiste |
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| Date | Code | Title | Description |
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