DE19836730C2 - Vorrichtung zur Sanierung von rohrförmigen Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zur Sanierung von rohrförmigen Gegenständen

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Sanierung von rohrförmigen Gegenständen, insbesondere von solchen rohrförmigen Gegenständen, welche als unbegehbare oder begehbare Kanalrohre in kommunalen, industriellen oder landwirtschaftlichen Abwassernetzen im Erdreich verlegt sind, sowie von deren Zugangsschächten, mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Zahlreiche Abwasserleitungen, welche zumeist in Form von Beton- bzw. Steinzeugrohren ausgebildet sind, weisen oft­ mals an mehreren Stellen zu Undichtigkeiten führende Be­ schädigungen auf.
Leckageverluste und Bodenverunreinigungen, insbesondere die Gefährdung des Trinkwassers, kann einerseits und das Eindringen von bis zu 40% Fremdwasser andererseits die Folge sein.
Nach dem Stand der Technik werden zur Sanierung die defek­ ten Rohrleitungsstücke freigelegt und in offener Bauweise gegen ordnungsgemäße Rohrstücke ausgetauscht. Dieses Vorgehen ist sehr kosten- und zeitintensiv und häu­ fig nicht möglich, da die Rohrleitungen in der Regel un­ terhalb von Gebäuden oder in dicken Betonfundamenten ver­ laufen.
In der DE 31 19 360 A1 wird ein Verfahren beschrieben, bei welchem mittels eines TV-Kamera-bestückten Gerätes Löcher in die defekte Rohrwandung gebohrt werden. Anschließend wird durch ein Injektionsgerät durch das Bohrloch ein Kunststoff in das umgebende Erdreich gepreßt.
Dieses System weist zahlreiche Nachteile auf. Zum einen erfolgt keine Wiederherstellung der Statik des sanierten Rohres. Andererseits muß jede Schadensstelle einzeln sa­ niert werden, wodurch ein hoher Zeit- und Kostenaufwand entsteht. Diese Sanierungstechnik ist ferner in Bogenbe­ reichen nicht anwendbar. Zurückbleibende Kunststoffreste müssen entweder mit einem in seiner Anschaffung sehr teu­ ren Schleifroboter entfernt werden oder verbleiben als Ur­ sache für spätere Verstopfungen im Kanal.
Die DE 40 31 741 A1 beschreibt ein Verfahren, bei welchem ein unter Druck stehendes Bad des flüssigen Sanierungsmit­ tels durch den zu sanierenden Kanal gezogen wird, wobei das Sanierungsmittel in die Schadstellen gedrückt werden soll.
Hervortretende Muffenversätze und stark deformierte Rohre verhindern häufig ein Vorankommen des Sanierungsmittel- Bades und führen somit regelmäßig zu einem vorzeitigen Ab­ bruch der Sanierungsarbeiten. Das badförmig durchgezogene Sanierungsmittel kann in großen Mengen außerdem beispiels­ weise in Hausanschlüsse eindringen und diese verstopfen. Im Falle eines Grundwassereindranges sind Auswaschungen von unvollständig ausgehärtetem Sanierungsmittel nicht ausgeschlossen.
In der DE 40 21 456 A1 wird ein Rohrleitungs-Sanierungsverfah­ ren beschrieben, bei welchem sogenannte Kurz-Liner in Form von harzgetränkten Glasfaser- oder Filzschlauchstücken oder -Matten um einen aufblasbaren sogenannten Packer ge­ wickelt und an der Schadstelle plaziert werden. Dort wird der Packer aufgeblasen und die harzgetränkte Matte an die Rohrwandung gedrückt. Zur Verkürzung der üblicherweise meh­ rere Stunden dauernden Aushärtezeit wird häufig Heißwasser oder Heißluft zum Aufblasen des Packers verwendet.
Der Einsatz von Heißluft oder Heißwasser als Aufblasmedium führt zu einem erheblichen Energieaufwand. Da jede Scha­ densstelle einzeln bearbeitet werden muß, erweisen sich insbesondere bei einer Vielzahl von Schäden in einer Rohr­ leitung derartige Kurz-Liner-Systeme wegen eines zu hohen Zeitaufwandes als unrentabel. Schließlich ist ein Lockern der Kurz-Linerstücke beim Einsatz von Hochdruckspülgeräten häufig zu beobachten.
Aus dem Stand der Technik sind ferner sogenannte In-Liner- Sanierungsverfahren bekannt, bei denen ein schlauchförmi­ ges, kunstharzgetränktes Gewebe in das sanierungsbedürfti­ ge Rohr eingezogen beziehungsweise mittels Wasser oder Druckluft eingestülpt wird.
Von besonderem Nachteil ist bei derartigen In-Liner- Verfahren die lange Aushärtezeit des Kunstharzes, welche mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Zur Verkürzung der Aushärtezeit des Harzes wird meist Heißwasser oder Heißluft über einen längeren Zeitraum hinweg durch den In- Liner gepumpt. Der Energieaufwand ist hierbei erheblich und äußerst kostenintensiv.
Nachteilig ist im Falle von In-Liner-Verfahren ferner, daß es in der Regel nicht zu einer festen Verbindung zwischen dem schlauchförmigen In-Liner und der Rohrwandung kommt. Beim Einsatz beispielsweise von Hochdruckspülgeräten beob­ achtet man daher häufig eine mit Undichtigkeiten einherge­ hende Lockerung des In-Liners.
Im übrigen ist auch dieses In-Liner-System im Bogenbereich zum Beispiel von Hausanschlüssen häufig nicht einsetzbar. Gelegentlich werden Pre-Liner in Form von Kunststofffolien in das sanierungsbedürftige Rohr vor dem Einbringen des In-Liners eingezogen. In diesem Falle findet kein unmit­ telbarer Kontakt zwischen dem In-Liner und dem zu sanie­ renden Rohr statt, wodurch bei eindringendem Grundwasser, insbesondere im Bereich von Anschlüssen und Schächten, Un­ dichtigkeiten entstehen können.
Allen In-Liner oder Kurz-Liner-Systemen ist der Nachteil gemeinsam, daß Rohr-Abzweigungen im sanierten Bereich mit­ tels eines Roboters aufgefräst werden müssen. Dieses Auf­ fräsen ist einerseits mit hohen Roboterkosten verbunden und gestaltet sich andererseits oft als schwierig, mühsam und zeitraubend, da die verschlossenen Rohrabzweigungen schwer zu orten sind.
Aus dem Stand der Technik sind ferner Sanierungsverfahren unter Einsatz von Kanalsanierungsrobotern bekannt. Gegen Sanierungsverfahren unter Einsatz von Kanalsanie­ rungsrobotern sprechen zunächst die sehr hohen Anschaf­ fungskosten für Kanalsanierungsroboter. Außerdem sind die­ se meist sehr störungsanfällig. Aufgrund der hohen An­ schaffungskosten und der ausgeprägten Störungsanfälligkeit kommt es häufig dazu, daß Kanalsanierungsroboter unter ho­ hem Kosten- und Zeitaufwand nach dem Eintritt einer Stö­ rung unter Freilegung des entsprechenden Rohrabschnittes ausgegraben werden müssen.
Nachteilig ist im Falle einer Robotersanierung ferner der hohe Zeitaufwand, da jeder Schaden einzeln bearbeitet wer­ den muß.
Schließlich sind Kanalsanierungsroboter bei eindringendem Grundwasser nahezu unbrauchbar, gleichgültig ob es sich um ein System handelt, welches den Schaden verspachtelt oder verpreßt, da das noch weiche Füllmaterial durch das Grund­ wasser wieder aus den Fugen gedrückt wird. Nachteilig ist bei Kanalsanierungsrobotern ferner, daß das überstehende Füllmaterial nach der Aushärtezeit, also erst meist am nächsten Tage, verschliffen und geglättet werden kann.
Schließlich sind Kanalsanierungsroboter in kleinen Rohrquerschnitten, wie zum Beispiel in Hausanschlußleitungen, im Bogenbereich von Schächten sowie in Kurven, oftmals nicht einsetzbar.
Schließlich ist aus dem Stand der Technik ein Sanierungsverfahren bekannt, bei welchem zuerst eine zementhaltige Saniermittelschicht auf die Innenwand des sanierungsbedürftigen Rohres aufgespritzt oder aufgeschleudert wird. Anschließend wird ein elastischer Folienschlauch in das Rohr eingezogen und mittels erhitzter Druckluft angepreßt. Zur gleichmäßigen Verteilung der eingeleiteten Heißluft ist innerhalb des elastischen Folienschlauches ein perforiertes Rohr oder Schlauchstück erforderlich, welches zum vorderen Ende hin mit größer werdenen Löchern versehen ist.
Das derartige Sanierungsverfahren weist zunächst den Nachteil besonders zahlreicher Arbeitsvorgänge auf. Nachteilig ist dort ferner, daß im Falle von durch die Schadstelle einströmendem Grundwasser die aufgeschleuderte Zementschicht noch vor dem Vorsehen des elastischen Folienschlauches und noch vor dessen Anpressung bereits von der Rohrwandung weggewaschen wird oder aufgrund des einströmenden Grundwassers erst gar nicht an der Rohrwandung Haftung gefunden hat.
Aus der DE 41 19 161 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auskleiden der Innenwand eines Kanalrohres mit den Merkmales des Oberbegriffs von Anspruch 1 bzw. mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 16 bekannt. Hiernach wird eine in der zu sanierenden Rohrleitung längsbewegliche Extrudiervorrichtung mit einer Vorschubeinheit kontinuierlich durch ein zu sanierendes Rohr geführt. Das an der Rohrdüse entstehende Kunststoff- Innenrohr wird unmittelbar hinter dem Düsenspalt erzeugt. Die Anformung des neuen extrudierten Kunststoffrohres an die zu sanierende Rohrwandung wird mittels einer Rohr-Form- und Kühl-Einrichtung mit entsprechender Düse unterstützt.
Die am Tragarm nachgezogene Trennwand bildet einen kleinen ortsveränderlichen Druckraum der die Anhaftung der Kunststoffschmelze an die Innenwand des Kanalrohres ergänzend unterstützen soll. Dieser Druckraum wird aufgrund seiner Ausbildung nur allenfalls einen geringfügigen Überdruck zulassen.
Nachteilig ist, daß, um ein Verklemmen/Verhaken der sich in Längsrichtung bewegenden Vorrichtung an der Trennwand zu verhindern, ein ausreichendes Spiel zwischen Trennwand und Kunststoffrohrinnenseite erforderlich ist. Bei der gegebenen Aufgabenstellung, bei der hinter der extrudierten Düse ständig zugeführte Hochdruckluft an dieser Stelle in erster Linie formend und kühlend wirken soll, kann eine Druckbeaufschlagung nur allenfalls geringfügig in einem kleinräumigen Bereich erreicht werden. Es ist daher zudem nachteilig, daß während des gesamten Sanierungsvorganges ein erheblicher Energieaufwand für die ständige Hochdruckluftzufuhr erforderlich ist.
Aus der DE 29 12 840 C2 ist eine Sanierung bekannt, bei der eine schlauchförmige, mit einem Kleber benetzte Hülle in eine zu sanierende Rohrleitung eingelegt wird und durch Einführen eines expandierbaren Stopfens in die Hülle über den Stopfen zur Anlage an die Rohrwandung gebracht wird. Ein zweiter in die Hülle eingeführter, expandierbarer Stopfen wird dann über ein in den Zwischenraum eingebrachtes Druckmittel durch die Rohrleitung bewegt, wobei die Schlauchhülle dabei gegen die Rohrwandung gepreßt wird. Nachfolgend wird der Druck des Druckmittels während eines Zeitraums aufrecht erhalten, der für das Aushärten des Klebematerials notwendig ist, dabei wird bevorzugt Warmluft von beispielsweise 0,2 bis 2 bar zugeführt.
Allen vorbeschriebenen Kanalsanierungsverfahren und - Systemen ist der Nachteil gemeinsam, daß sie nicht sowohl Kanalisationsrohre einerseits und deren Zugangsschächte andererseits sanieren können.
Sollen sowohl Kanalisationsrohre als auch Zugangsschächte saniert werden, so ist in der Regel eine Auftragserteilung an einen weiteren Auftragnehmer erforderlich, wodurch gegebenenfalls ein erheblicher Zeitverlust sowie eine Erhöhung der Sanierungskosten eintritt.
Die vorbeschriebenen Sanierungsverfahren und Systeme sind ferner unter dem Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit nachteilig. Denn dort kommen einerseits Kunststofffolien zum Einsatz, welche nach dem Andrücken von Linern die Mülldeponien belasten. Andererseits erfordern sie zum Aus­ härten der Sanierungsmittel unglaubliche Energiemengen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereit­ stellung einer Vorrichtung sowie eines Verfahrens zur Sa­ nierung von rohrförmigen Gegenständen, welche selbst bei Grundwassereindrang ohne Auswaschung des Sanierungsmittels eine effektive Rohrsanierung ermöglichen, welche die Sa­ nierung sowohl von Rohrleitungen als auch von deren Zu­ gangsschächten erlauben, welche das Problem des Verstop­ fens und Verlegens von Anschlüssen durch das Sanierungs­ mittel nicht kennen und das Auffräsen von Abzweigungen in Verbindung mit erheblichen Roboterkosten nicht erfordern, welche auf den Einsatz von Heißluft oder Heißwasser ver­ zichten und somit äußerst energiesparend arbeiten, welche eine feste, selbst hochdruckspülgerätesichere Verbindung zwischen dem Sanierungsmittel und der sanierungsbedürfti­ gen Rohrwand gewährleisten, welche neben dem Abdichten ei­ ne Wiederherstellung der Statik der Rohrleitung bewirken, welche die Sanierung zahlreicher Beschädigungen eines Roh­ res in einem einzigen Arbeitsgang erlauben, welche selbst in Bogenbereichen und Kurven einsetzbar sind, welche nicht die Freilegung des defekten Rohrleitungsstückes in offener Bauweise erfordern, deren planmäßiges Vorankommen inner­ halb des sanierungsbedürftigen Rohres unabhängig von her­ vortretenden Muffenversätzen oder dergleichen oder von starken Deformationen des sanierungsbedürftigen Rohres ge­ geben ist, welche auf den Einsatz von Folienschläuchen und dergleichen, die nach dem Einsatz die Mülldeponie bela­ sten, verzichten und welche kostengünstig herzustellen beziehungsweise zur Anwendung zu bringen sind, wobei das Verfahren eine besonders geringe Anzahl von Arbeitsschrit­ ten erfordert und zeitsparend ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemä­ ßen Vorrichtung durch die im kennzeichnenden Teil des Pa­ tentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Abb. 1 eine schematische seitliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Sanierungsvorganges eines zwischen zwei vertikalen Zugangsschächten befindlichen horizontalen Ka­ nalrohres, wobei das vordere und das hintere Ende des zu sanierenden horizontalen Kanalrohres durch Absperrkissen verschlossen sind;
Abb. 2 eine schematische seitliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Saniervorganges in mehreren hintereinan­ derliegenden horizontalen Rohrabschnitten, wobei ein da­ zwischen liegender Zugangsschacht nach oben hin durch ein Absperrkissen abgedichtet ist, während das Ende des letz­ ten sanierungsbedürftigen horizontalen Kanalrohres durch ein Absperrkissen abgedichtet ist;
Abb. 3 eine schematische Seitenansicht einer erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung während der Sanierung eines Zu­ gangsschachtes, welcher oben sowie in seinen unteren seit­ lichen Rohrmündungsbereichen durch Absperrkissen abgedich­ tet ist;
Abb. 4 einen schematischen Querschnitt durch ein er­ findungsgemäßes Absperrkissen mit einem starren Grundkör­ per und einer umlaufenden aufblasbaren Dichtmanschette so­ wie mit einer verschiebbaren Durchführung;
Abb. 5 einen schematischen Querschnitt durch ein er­ findungsgemäßes, aufblasbares einkammriges Absperrkissen mit Durchführung.
Wie bereits aus Abb. 1 hervorgeht, umfaßt die erfin­ dungsgemäße Vorrichtung zur Sanierung von rohrförmigen Ge­ genständen (1) zumindest eine entlang der Längsachse (4) des rohrförmigen Gegenstandes (1) in einem druckbeauf­ schlagbaren Zwischenraum (9) längsbewegbare Beschichtungs­ einrichtung (2).
Die längsbewegbare Beschichtungseinrichtung (2) dient ins­ besondere zum Aufbringen eines Beschichtungsmittels (3) auf die Innenseite (5) und/oder in die zu verschließenden Öffnungen (6) des sanierungsbedürftigen rohrförmigen Ge­ genstandes (1).
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Sanierung von rohr­ förmigen Gegenständen umfaßt ferner mindestens zwei volu­ menveränderbare Absperrkissen (7, 8), welche unter Ausbil­ dung des nach außen abgedichteten Zwischenraumes (9) von­ einander beabstandet in dem sanierungsbedürftigen Rohr (1) und/oder in mindestens einem damit mittelbar oder unmit­ telbar in Verbindung stehenden Rohr oder Zugangsschacht (26) vorgesehen sind.
Dabeisteht der äußere Umfang (16) der Absperrkissen (7, 8) in flüssigkeits- und/oder gasdichtem Kontakt mit der In­ nenwandung (5) des rohrförmigen Gegenstandes (1).
Vorzugsweise ist der Zwischenraum (9) zwischen den minde­ stens zwei Absperrkissen (7, 8) mit einem Befüllungsmedium (22) befüllbar.
In besonders bevorzugten Ausführungsformen ist der Zwi­ schenraum (9) mit einem Befüllungsmedium (22) unter einem solchen Arbeitsdruck befüllbar, welcher zumindest etwas größer als der hydrostatische Umgebungsdruck an dem am tiefsten liegenden zu sanierenden Ort des rohrförmigen sa­ nierungsbedürftigen Gegenstandes (1) ist.
Wie insbesondere die Abb. 1 bis 3 zeigen, umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Sanierung mindestens eine Beschichtungseinrichtung (2), welche mindestens einen Aufbringmechanismus (23) für das Beschichtungsmittel (3) enthält.
Der mindestens eine Aufbringmechanismus (23) für das Be­ schichtungsmittel (3) bringt das Beschichtungsmittel (3) vorzugsweise punktförmig und/oder in Form eines geraden oder gekrümmten Striches und/oder sektorweise und/oder um­ laufend auf der Innenseite des sanierungsbedürftigen Roh­ res auf.
Bei dem Aufbringmechanismus (23) für das Beschichtungsmit­ tel (3) kann es sich beispielsweise um mindestens eine feststehende Prallscheibe und/oder mindestens eine elek­ trisch, pneumatisch, hydraulisch oder über ein Getriebe durch die Räder (11) rotativ angetriebene Prallscheibe und/oder mindestens eine Zerstäubungsdüse und/oder minde­ stens eine Versprühvorrichtung und/oder mindestens eine Schleuderzentrifuge und/oder mindestens eine Rotations­ schleuder und/oder mindestens eine Rotationsdüse und/oder mindestens eine Schwenkdüse handeln.
In der Regel ist die Beschichtungseinrichtung (2) in den durch die Absperrkissen (7, 8) abgedichteten Zwischenraum (9) über mindestens einen Seilzugmechanismus und/oder Schubstangenmechanismus und/oder mittels Saug- oder Druck­ luft in der Art eines Rohrpostsystems und/oder selbstfah­ rend mittels eines elektrischen, hydraulischen, pneumati­ schen, pyrotechnischen oder verbrennungsmotorbetriebenen Antriebes entlang Ihrer Längsachse oder entlang der Längs­ achse (4) des rohrförmigen Gegenstandes (1) oder des Zu­ gangsschachtes (26) bewegbar.
In bevorzugten Ausführungsformen umfaßt die Beschichtungs­ einrichtung (2) zusätzlich zu den starr oder schwenkbar vorgesehenen Aufbringungsmechanismus (23) mindestens eine starre oder ferngesteuerte Kamera.
Diese Kamera kann drahtlos oder drahtgebunden mit minde­ stens einem oberirdischen oder unterirdischen Monitor des Bedienungspersonals in Verbindung stehen.
Alternativ oder zusätzlich zur Kamera kann die Beschich­ tungseinrichtung (2) zusätzlich mindestens eine Gerät­ schaft zur Bearbeitung der zu verschließenden Öffnungen (6) beispielsweise in Form eines Bohrers oder Fräskopfes umfassen.
Alternativ oder zusätzlich hierzu kann die Beschichtungs­ einrichtung (2) über mindestens ein Gerät zur physikali­ schen und/oder chemischen Einwirkung auf das aufgebrachte Beschichtungsmittel (3) verfügen, um dessen Aushärtung und/oder Vernetzung herbeizuführen oder zu beschleunigen.
Das in den rohrförmigen Gegenstand (1) beziehungsweise in dessen Risse und Aussparungen einzubringende, mindestens eine Beschichtungsmittel (3) ist vorzugsweise fest, pul­ verförmig, flüssig, pastös oder gasförmig oder verkörpert eine Mischung hiervon.
Bei dem erfindungsgemäß verwendeten Beschichtungsmittel (3) kann es sich im wesentlichen um einen mineralischen Stoff handeln, beispielsweise in Form eines hydraulisch abbindenden Bindemittels (Zement), welcher gegebenenfalls unter Wasseraufnahme selbst unter Wasser steinartig erhär­ tet und nach dem Aushärten wasserbeständig ist.
Alternativ oder zusätzlich hierzu kann das Beschichtungs­ mittel (3) im wesentlichen aus einem Gemisch von Zement, Betonzuschlag, Betonzusatzmittel, Betonzusatzstoffen und Wasser bestehen (Beton).
Alternativ oder zusätzlich hierzu handelt es sich bei dem Beschichtungsmittel (3) beispielsweise im wesentlichen um einen durch chemische und/oder physikalische Einwirkung härtbaren Kunststoff mit oder ohne Verstärkungsbestand­ teil.
Selbstverständlich kann das Beschichtungsmittel (3) auch eine Mischung beispielsweise der vorgenannten Stoffe sein.
In der Regel umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Sanierung von rohrförmigen Gegenständen (1) mindestens ein Absperrkissen (7, 8).
Wie insbesondere aus Abb. 5 hervorgeht, weist dieses mindestens eine Absperrkissen (7, 8) vorzugsweise minde­ stens einen Einlaß (14) zum Befüllen des Absperrkissens (7, 8) mit einem gasförmigen und/oder flüssigen Befül­ lungsmedium (21) auf.
Dieses mindestens eine Absperrkissen (7, 8) kann ferner über mindestens einen Auslaß (15) zum Druckbeaufschlagen des Zwischenraumes (9) zwischen den mindestens zwei Ab­ sperrkissen (7, 8) mit einem gasförmigen und/oder flüssi­ gen, den Arbeitsdruck erzeugenden Befüllungsmedium (22), verfügen.
Vorzugsweise ist in dem Einlaß (14) und/oder in dem Auslaß (15) mindestens ein Ventil (24) vorgesehen.
Wie aus Abb. 4 hervorgeht, kann sich durch mindestens ein Absperrkissen (7, 8) hindurch mindestens eine Zufuhr­ leitung (17) erstrecken. Zur Überdruck-Befüllung des Zwi­ schenraumes (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) kann beispielsweise durch diese Zufuhrleitung (17) das den Ar­ beitsdruck erzeugende, flüssige und/oder gasförmige und/oder feste Befüllungsmedium (22) von außen zugeführt werden.
Wie in Abb. 2 dargestellt, ist mit der erfindungsge­ mäßen Vorrichtung und dem erfindungsgemäßen Verfahren die Sanierung von mehreren hintereinander liegenden, bei­ spielsweise horizontal ausgerichteten Rohren (1) besonders einfach zu bewerkstelligen. Denn es muß lediglich der zwi­ schen den Rohren (1) befindliche Zugangsschacht (26) dec­ kelartig mit einem Absperrkissen (7) verschlossen werden.
Das in Abb. 5 dargestellte Absperrkissen (7, 8) ist beispielsweise einkämmrig mit einer durchgehenden Kammer ausgestaltet.
Abb. 4 zeigt, daß die Absperrkissen (7, 8) jedoch auch mehrere voneinander abgetrennte oder über Ventile oder Rückschlagventile miteinander in Verbindung stehende Kammern umfassen können.
In der Regel werden ein oder mehrere Absperrkissen zur druckdichten Absperrung des zu sanierenden Rohres (1) oder Schachtes (26) verwendet.
Nicht jedes dieser Absperrkissen (7, 8) bedarf einer Zu­ fuhrleitung (18) zur Durchleitung und Zufuhr des Beschich­ tungsmittels (3) zu dem Aufbringungsmechanismus (23).
Mindestens ein Absperrkissen (7, 8) sollte jedoch über mindestens eine Zufuhrleitung (18) zur Durchleitung durch das jeweilige Absperrkissen (7, 8) und zur Zufuhr des Be­ schichtungsmittels (3) zur Beschichtungseinrichtung (2) verfügen (Abb. 4 und 5).
In der Regel ist die Zufuhrleitung (18) für die Zufuhr des Beschichtungsmittels (3) zu der Beschichtungseinheit (2) längsbewegbar und abgedichtet durch mindestens ein Ab­ sperrkissen (7, 8) hindurchgeführt.
Die mindestens zwei Absperrkissen (7, 8) sind vorzugsweise gegenüber dem in dem zu sanierenden, rohrfömigen Gegen­ stand (1) geförderten Medium sowie gegenüber dem Beschich­ tungsmittel (3) chemisch beständig.
Die mindestens zwei Absperrkissen (7, 8) sind ferner mit einem Innendruck beaufschlagbar, welcher zumindest etwas größer ist als der Arbeitsdruck der Vorrichtung in dem Zwischenraum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8). Dies hat zur Folge, daß die Absperrkissen (7, 8) selbst beim Erreichen des Betriebsdruckes des Befüllungsmediums (22) im Zwischenraum (9) zwischen den mindestens zwei Ab­ sperrkissen (7, 8) nicht ihre Position entlang der Längs­ achse (4) des rohrförmigen Gegenstandes (1) verändern. Dadurch, daß der Innendruck im Inneren der Absperrkissen (7, 8) größer als der Arbeitsdruck in dem zu sanierenden Zwischenraum (9) ist, wird ein Entweichen des in dem Zwischenraum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) unter dem Arbeitsdruck stehenden Befüllungsmediums verhindert.
Wie insbesondere aus Abb. 4 hervorgeht, kann das min­ destens eine Absperrkissen (7, 8) im Falle einer mehrkamm­ rigen Ausbildung beispielsweise einen starren oder balgförmigen Grundkörper (19) umfassen, dessen Abmessungen im wesentlichen den Abmessungen des rohrförmigen, zu sa­ nierenden Gegenstandes (1) entsprechen, jedoch zumindest etwas kleiner im Durchmesser ist.
Die Außenseite des Grundkörpers (19) kann in diesem Falle von einer volumenveränderlichen, ringförmigen Dichtman­ schette (20) umgeben sein. Durch Zufuhr eines Befüllungs­ mediums (21) kann die Außenseite der ringförmigen Dicht­ manschette (20) in dichten Kontakt mit der Innenwandung (5) des zu sanierenden rohrförmigen Gegenstandes (1) oder des zu sanierenden Zugangsschachtes (26) gebracht werden.
In bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Sanierung von rohrförmigen Gegenständen wird der vorbeschriebene Arbeitsdruck des Befüllungsmedi­ ums (22) im Zwischenraum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) beispielsweise mittels mindestens eines pyrotechni­ schen Treibsatzes und/oder mindestens einer Druckgasfla­ sche und/oder mittels mindestens eines Kompressors aufge­ baut.
Die mindestens eine Druckgasflasche kann beispielsweise in einem oder mehreren Absperrkissen (7, 8), in dem Zwischen­ raum (9), integriert in der Beschichtungseinrichtung (2) oder in mindestens einer Zufuhrleitung (15, 17) zu dem Zwischenraum (9) oder außerhalb des Zwischenraumes (9) oberirdisch oder unterirdisch vorgesehen sein.
Bei der Sanierung eines Zugangsschachtes (26) werden vor­ zugsweise sämtliche Zuleitungen des Schachtes (26) mit Ab­ sperrkissen (7, 8) - wie in Abb. 3 dargestellt - ver­ schlossen. Auch die obere Schachtöffnung wird mit einem Absperrkissen (7, 8) abgedichtet, welches vorzugsweise ei­ nen Grundkörper (19) sowie eine umlaufende, aufblasbare Dichtmanschette (10) aufweist. Anschließend wird der Schacht (26) unter Druck gesetzt und die Innenwandung mit Hilfe der Beschichtungseinrichtung (2) mit dem Aufbringme­ chanismus (23) beschichtet.
Der gegebenenfalls vorhandene, mindestens eine Kompressor steht vorzugsweise über mindestens ein Absperrkissen (7, 8) oder über mindestens eine Zufuhrleitung (15, 17) mit­ telbar oder unmittelbar mit dem Zwischenraum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) in Verbindung.
In bevorzugten Ausführungsformen stellt das den zu sanie­ renden rohrförmigen Gegenstand (1) durchströmende Medium (12) im wesentlichen eine brennbare oder nicht brennbare Flüssigkeit und/oder ein brennbares oder nicht brennbares Gas und/oder einen brennbaren oder nicht brennbaren Fest­ stoff oder eine Mischung hiervon dar.
Der zu sanierende rohrförmige Gegenstand (1) ist bei­ spielsweise ein Kanalstück mit kreisförmiger oder eiförmi­ ger Querschnittsfläche, ein Kanalzugangsschacht, ein Schmutzwasserkanal, eine Trinkwasserleitung, ein Regenwas­ serkanal, ein Mischwasserkanal oder ein Rohr im chemischen Anlagenbau.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner die Ver­ wendung der vorbeschriebenen Vorrichtung zum Verschließen von sanierungsbedürftigen Öffnungen (6) eines rohrförmigen Gegenstandes (1).
Bei den sanierungsbedürftigen Öffnungen (6) kann es sich beispielsweise um vorbehandelte oder nicht vorbehandelte Risse, Haarrisse, Kapillaren, Spalten, Sprünge, Löcher, Ausbruchstellen, Durchrostungen, Glasurschäden oder Be­ schichtungsschäden handeln.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist außerdem ein Verfahren zur Sanierung von sanierungsbedürftigen Öffnun­ gen (6) in ringförmigen Gegenständen.
Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens kann zunächst beispielsweise eine Beschichtungseinrichtung (2) mit einem Aufbringmechanismus (23) für das Beschichtungsmittel (3) entlang der Längsachse (4) des zu sanierenden Rohres (1) oder des zu sanierenden Zugangsschachtes (26) bewegbar in das zu sanierende Rohr (1) oder in den Zugangsschacht (26) eingebracht werden. Zur dichten Begrenzung des Zwischen­ raumes (9), in welchem die Beschichtungseinrichtung (3) längsbewegbar vorgesehen ist, können dann mindestens zwei Absperrkissen (7, 8) dichtend mit dem Innenumfang (5) des zu sanierenden Rohres (1) und/oder mindestens eines hier­ mit mittelbar oder unmittelbar in Verbindung stehenden Rohres oder Zugangsschachtes (26) in Kontakt gebracht wer­ den. Der zu sanierende Bereich ist nun mittels des Befül­ lungsmediums (22) druckbeaufschlagbar.
Anschließend kann der Zwischenraum (9) zwischen den minde­ stens zwei Absperrkissen (7, 8) mit einem gasförmigen und/oder flüssigem Befüllungsmedium (22) unter Druck ge­ setzt werden.
Der Druck des Befüllungsmediums (22) in dem Zwischenraum (9) ist vorzugsweise derart gewählt, daß er zumindest et­ was größer als der hydrostatische Umgebungsdruck an der am tiefsten liegenden, sanierungsbedürftigen Stelle des rohr­ förmigen Gegenstandes (1) oder des Zugangsschachtes (26) ist.
In der Regel liegt der Druck des Befüllungsmediums (22) in dem Zwischenraum (9) im Bereich von 0,1 bis 10 bar. Sobald dieser Arbeitsdruck des Befüllungsmediums (22) in dem Zwischenraum (9) erreicht ist, kann mit Hilfe des Auf­ bringmechanismus (23) der Beschichtungseinrichtung (23) das Beschichtungsmittel (3) auf die Innenseite (5) des zu sanierenden Rohres (1) oder des Zugangsschachtes (26) auf­ gebracht und/oder in die zu verschließenden Öffnungen (6) des zu sanierenden Rohres (1) oder des Zugangsschachtes (26) eingebracht werden.
Der Beschichtungsvorgang kann in einem oder mehreren Durchgängen mit einem oder mehreren, gleichen oder vonein­ ander verschiedenen Beschichtungsmitteln (3) erfolgen. Die Beschichtungsgeschwindigkeit kann konstant oder bei­ spielsweise in Abhängigkeit von der Tiefe der zu sanieren­ den Risse oder der Geometrie des zu sanierenden Gegenstan­ des variabel sein.
Der Druck des Befüllungsmediums (22) in dem druckbeauf­ schlagten Zwischenraum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) kann nach Bedarf vorzeitig verringert werden oder bis zum Aushärten des Beschichtungsmittels (3) aufrechterhal­ ten bleiben.
Durch diese Maßnahme wird eine gleichmäßige Beschichtungs­ stärke erreicht, eindringendes Fremdwasser ferngehalten und das Beschichtungsmittel (3) in die Risse und Kapilla­ ren (6) gepreßt. Somit wird einerseits eine Abdichtung und andererseits eine Stabilisierung der Wandung mit einer Hinterpressung der Schadensstelle erzielt.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfin­ dungsgemäßen Verfahrens ist es möglich, selbst bei Grund­ wassereindrang ohne Auswaschung des Sanierungsmittels eine effektive Rohrsanierung vorzunehmen.
Schließlich wird durch den Arbeitsdruck des Befüllungsme­ diums (22) in dem Zwischenraum (9) das Beschichtungsmittel (3) gegen den hydrostatischen Druck des gegebenenfalls außerhalb des rohrförmigen Gegenstandes (1) anstehenden Grundwassers nach außen in Richtung des den rohrförmigen Gegenstand (1) umgebenden Erdreichs gedrückt.
Zumal der Arbeitsdruck des Befüllungsmediums (22) in dem sanierungsbedürftigen Zwischenraum (9) zumindest etwas größer als der dortige hydrostatische Druck des Grundwas­ sers ist, ist die Rohrinnenwand zum Zeitpunkt der Aufbrin­ gung des Beschichtungsmittels (3) im wesentlichen trocken. Eine ausgesprochen feste und innige Verbindung zwischen dem Beschichtungsmittel (3) und der Rohrinnenwand ist die Folge. Das erfindungsgemäß aufgebrachte Beschichtungsmit­ tel (3) lockert sich selbst bei einer Reinigung mit Hoch­ druckspülgeräten in der Regel nicht.
Durch ein besonders einfaches Versetzen der Absperrkissen können mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowohl horizontale Rohrleitungen (1) als auch im wesentlichen vertikale Zugangsschächte (26) schnell und einfach saniert werden.
Die Beschichtungseinrichtung (2) mit dem Aufbringmechanis­ mus (23) trägt das Beschichtungsmittel (3) vorzugsweise in einer dünnen Schicht auf der Innenseite (5) des rohrförmi­ gen Gegenstandes (1) auf.
Selbst wenn die erfindungsgemäße Beschichtungseinrichtung (2) an einem Anschluß vorbeifährt, beispielsweise an einem Hausanschluß, bewirkt die relativ geringe Menge an Beschichtungsmittel (3) nicht ein Verstopfen oder Verlegen eines solchen Anschlusses. Das aus dem Stand der Technik bekannte zeitraubende und mühsame Auffräsen von Abzweigun­ gen, welches stets mit erheblichen Roboterkosten einher­ geht, entfällt folglich bei der erfindungsgemäßen Vorrich­ tung und dem erfindungsgemäßen Verfahren.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Sanie­ rungsverfahren und Vorrichtungen besteht ferner darin, daß erfindungsgemäß auf den Einsatz von Heißluft oder Heißwas­ ser verzichtet werden kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie das erfindungsge­ mäße Verfahren arbeiten daher äußerst energiesparend.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt ferner darin, daß dort nicht nur eine Abdichtung von Undichtigkeiten stattfindet, sondern durch das ringförmig erhärtende Be­ schichtungsmittel darüberhinaus eine Wiederherstellung der Statik der Rohrleitung (1) oder des Zugangsschachtes (26) erfolgt.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darüberhinaus darin zu sehen, daß in einem einzigen Arbeitsgang nicht nur eine, sondern zahlreiche Beschädigungen eines Rohres saniert werden können.
Aufgrund der umlaufenden und gleichmäßigen Verteilung des Beschichtungsmittels (3) durch den Aufbringungsmechanismus (23) kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch in Bogen­ bereichen und Kurven eingesetzt werden.
Von besonderem Vorteil ist im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens ferner, daß deren planmäßiges Vorankommen innerhalb des sanie­ rungsbedürftigen Rohres oder Zugangsschachtes unabhängig von hervortretenden Muffenversätzen oder dergleichen oder von starken Deformationen des sanierungsbedürftigen Rohres gegeben ist. Denn der Fortbewegungsmechanismus der Be­ schichtungseinrichtung (2) kann beispielsweise unter Ver­ wendung von großdimensionierten Rädern oder raupenförmiger Gleisketten so ausgestaltet sein, daß er auch große Hin­ dernisse mühelos überwinden kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie das erfindungsge­ mäße Verfahren sind auch unter dem Gesichtspunkt der Um­ weltverträglichkeit äußerst vorteilhaft. So wird auf den Einsatz von im Stand der Technik erforderlichen Folien­ schläuchen und dergleichen verzichtet, welche nach ihrem Einsatz die Mülldeponie belasten.
Im Vergleich zu den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen, insbesondere im Vergleich zu Kanalsanie­ rungsrobotern, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung äu­ ßerst kostengünstig herzustellen beziehungsweise zur An­ wendung zu bringen.
Von besonderem Vorteil ist bei der erfindungsgemäßen Vor­ richtung und dem erfindungsgemäßen Verfahren ferner, daß zur Sanierung lediglich eine besonders geringe Anzahl von Arbeitsschritten erforderlich ist. Dies führt gegenüber dem Stand der Technik zu einer erheblichen Zeit- und Ko­ stenersparnis.

Claims (16)

1. Vorrichtung zur Sanierung von rohrförmigen Gegenständen (1) mit einer entlang der Längsachse (4) des rohrförmigen Gegenstandes (1) in einem druckbeaufschlagbaren Zwischenraum (9) längsbewegbaren Beschichtungseinrichtung (2) zum Aufbringen eines Beschichtungsmittels (3) auf die Innenseite (5) und/oder in die zu verschließenden Öffnungen (6) des rohrförmigen Gegenstandes (1), wobei der Zwischenraum (9) mit einem Befüllungsmedium (22) unter einem Arbeitsdruck befüllbar ist, welcher zumindest etwas größer als der hydrostatische Umgebungsdruck an dem am tiefsten liegenden zu sanierenden Ort des rohrförmigen Gegenstandes (1) ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei volumenveränderbare Absperrkissen (7, 8) vorgesehen sind, welche unter Ausbildung des nach außen abgedichteten Zwischenraumes (9) voneinander beabstandet und ortsfest in dem sanierungsbedürftigen Rohr (1) und/oder in mindestens einem damit mittelbar oder unmittelbar in Verbindung stehenden Rohr oder Zugangsschacht (26) in der Weise angeordnet sind, daß der äußere Umfang (16) der Absperrkissen (7, 8) in flüssigkeits- und/oder gasdichtem Kontakt mit der Innenwandung (5) des rohrförmigen Gegenstandes (1) steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungseinrichtung (2) mindestens einen Auf­ bringmechanismus (23) für das Beschichtungsmittel (3) um­ faßt, welcher mindestens eine feststehende Prallscheibe und/oder mindestens eine elektrisch, pneumatisch, hydrau­ lisch oder über ein Getriebe durch die Räder (11) rotativ angetriebene Prallscheibe und/oder mindestens eine Zerstäubungsdüse und/oder mindestens eine Versprühvorrich­ tung und/oder mindestens eine Schleuderzentrifuge und/oder mindestens eine Rotationsschleuder und/oder mindestens ei­ ne Rotationsdüse und/oder mindestens eine Schwenkdüse ist und das Beschichtungsmittel (3) punktförmig und/oder in Form eines geraden oder gekrümmten Striches und/oder sek­ torweise und/oder umlaufend aufbringt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungseinrichtung (2) in dem durch die Absperrkissen (7, 8) abgedichteten Zwischenraum (9) über einen Seilzugmechanismus und/oder Schubstangenmechanismus und/oder mittels Saug- oder Druck­ luft in der Art eines Rohrpostsystems und/oder selbstfah­ rend mittels eines elektrischen, hydraulischen, pneumati­ schen, pyrotechnischen oder verbrennungsmotorbetriebenen Antriebes entlang ihrer Längsachse oder entlang der Längs­ achse (4) des rohrförmigen Gegenstandes (1) oder des Zu­ gangsschachtes (26) bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungseinrichtung (2) zusätzlich zu dem starr oder schwenkbar vorgesehenen Aufbringmechanismus (23) mindestens eine starre oder fern­ gesteuerte Kamera umfaßt, welche drahtlos oder drahtgebun­ den mit mindestens einem oberirdischen oder unterirdischen Monitor des Bedienungspersonals in Verbindung steht und /oder mindestens eine Gerätschaft zur Bearbeitung der zu verschließenden Öffnungen (6) und/oder mindestens ein Ge­ rät zur physikalischen und/oder chemischen Einwirkung auf das aufgebrachte Beschichtungsmittel (3), um dessen Aus­ härtung und/oder Vernetzung herbeizuführen und zu be­ schleunigen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das in den rohrförmigen Gegen­ stand (1) einzubringende, mindestens eine Beschichtungs­ mittel (3) fest, flüssig oder gasförmig ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsmittel (3) einen mineralischen Stoff in Form eines hydraulischen Bindemittels (Zement) umfaßt, der unter Wasseraufnahme selbst unter Wasser steinartig erhärtet und nach dem Aushärten wasserbeständig ist und/oder ein Gemisch von Zement, Betonzuschlag, Betonzu­ satzmitteln, Betonzusatzstoffen und Wasser darstellt (Beton) und/oder ein durch chemische und/oder physikali­ sche Einwirkung härtbarer Kunststoff mit oder ohne Ver­ stärkungsbestandteilen ist und/oder eine Mischung hiervon verkörpert.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens ein Absperrkis­ sen (7, 8) umfaßt, welches mindestens einen Einlaß (14) zum Befüllen des Absperrkissens (7, 8) mit einem gasförmigen und/oder flüssigen Befüllungsmedium (21) sowie mindestens einen Auslaß (15) zum Druckbeaufschlagen des Zwischenraums (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) mit einem gasförmigen und/oder flüssigen, den Arbeitsdruck erzeugenden Befül­ lungsmedium (22) aufweist, wobei in dem Einlaß (14) und/oder in dem Auslaß (15) mindestens ein Ventil (24) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch mindestens ein Ab­ sperrkissen (7, 8) hindurch mindestens eine Zufuhrleitung (17) erstreckt, durch welche das den Arbeitsdruck erzeu­ gende, flüssige und/oder gasförmige Befüllungsmedium (22) von außen zur Überdruck-Befüllung des Zwischenraums (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) zugeführt wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrkissen (7, 8) unab­ hängig voneinander jeweils eine durchgehende Kammer oder mehrere voneinander abgetrennte Kammern aufweisen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch mindestens ein Absperr­ kissen (7, 8) mindestens eine Zufuhrleitung (18) zur Zufuhr des Beschichtungsmittels (3) zur Beschichtungseinrichtung (2) verläuft.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrleitung (18) für die Zufuhr des Beschichtungsmittels (3) zu der Beschichtungs­ einheit (2) längsbewegbar und abgedichtet durch mindestens ein Absperrkissen (7, 8) hindurchgeführt ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens zwei Absperr­ kissen (7, 8) chemisch beständig gegenüber dem in dem zu sanierenden, rohrförmigen Gegenstand (1) geförderten Medi­ um sowie gegenüber den Beschichtungsmitteln (3) sind und mit einem Innendruck beaufschlagbar sind, der zumindest etwas größer ist als der Arbeitsdruck der Vorrichtung in dem Zwischenraum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8), so daß die Absperrkissen (7, 8) selbst beim Erreichen des Be­ triebsdrucks des Befüllungsmediums (22) im Zwischenraum (9) zwischen den beiden Absperrkissen (7, 8) nicht ihre Po­ sition entlang der Längsachse (4) des rohrförmigen Gegen­ standes (1) verändern und ein Entweichen des im Zwischen­ raum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) unter dem Ar­ beitsdruck stehenden Befüllungsmediums (22) verhindern.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Absperr­ kissen (7, 8) einen starren oder balgförmigen Grundkörper (19) umfaßt, dessen Abmessungen im wesentlichen den Abmes­ sungen des rohrförmigen, zu sanierenden Gegenstandes (1) entsprechen, wobei die Außenseite des Grundkörpers (19) von einer volumenveränderlichen, ringförmigen Dichtman­ schette (20) umgeben ist, welche durch Zufuhr eines Befül­ lungsmediums (21) in dichten Kontakt mit der Innenwandung (5) des rohrförmigen Gegenstandes (1) bringbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsdruck des Befül­ lungsmediums (22) im Zwischenraum (9) zwischen den Ab­ sperrkisen (7, 8) aufgebaut wird mittels mindestens eines pyrotechnischen Treibsatzes und/oder mindestens einer Druckgasflasche, welche in einem oder mehreren Absperrkis­ sen (7, 8), in dem Zwischenraum (9), integriert in der Be­ schichtungseinrichtung (2) oder in mindestens einer Zulei­ tung (15, 17) zu dem Zwischenraum (9) oder außerhalb des Zwischenraums (9) oberirdisch oder unterirdisch vorgesehen ist, oder mittels mindestens eines Kompressors, der über mindestens ein Absperrkissen (7, 8) oder über mindestens eine Zufuhrleitung (15, 17) mittelbar oder unmittelbar mit dem Zwischenraum (9) zwischen den Absperrkissen (7, 8) in Verbindung steht.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das den zu sanierenden rohr­ förmigen Gegenstand (1) durchströmende Medium (12) eine brennbare oder nicht brennbare Flüssigkeit und/oder ein brennbares oder nicht brennbares Gas und/oder ein brennba­ rer oder nicht brennbarer Feststoff oder eine Mischung hiervon ist und daß der zu sanierende rohrförmige Gegen­ stand (1) ein Kanalstück mit kreisförmiger oder eiförmiger Querschnittsfläche, ein Kanalzugangsschacht, ein Schmutz­ wasserkanal, eine Trinkwasserleitung, ein Regenwasserka­ nal, ein Mischwasserkanal oder ein Rohr im chemischen An­ lagenbau ist.
16. Verfahren zur Sanierung von sanierungsbedürftigen Öff­ nungen in rohrförmigen Gegenständen (1) wobei eine Beschichtungseinrichtung (2) mit einem Aufbringmechanismus (23) für das Beschichtungsmittel (3) entlang der Längsachse (4) des zu sanierenden Rohres (1) bewegbar in das zu sanierende Rohr (1) eingebracht wird und ein Zwischenraum (9) mit einem gasförmigen und/oder flüssigen Befüllungsmedium (22) unter einen solchen Druck gesetzt wird, der zumindest etwas größer als der hydrostatische Umgebungsdruck an der am tiefsten liegenden, sanierungsbedürftigen Stelle des rohrförmigen Gegenstandes (1) ist und daß anschließend mit Hilfe des Aufbringmechanismus (23) der Beschichtungseinrichtung (2) das Beschichtungsmittel (3) auf die Innenseite (5) des zu sanierenden Rohres (1) aufgebracht und/oder in die zu verschließenden Öffnungen (6) des zu sanierenden Rohres (1) eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur dichten Begrenzung des Zwischenraums (9), in welchem die Beschichtungseinrichtung (2) längsbewegbar vorgesehen ist, mindestens zwei Absperrkissen (7, 8) dichtend und ortsfest mit dem Innenumfang (5) des zu sanierenden Rohres (1) und/oder mindestens eines hiermit mittelbar oder unmittelbar in Verbindung stehenden Rohres in Kontakt gebracht werden, so daß zumindest der zu sanierende Bereich mittels des Befüllungsmediums (22) druckbeaufschlagbar ist.
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