DE19841082A1 - Fußboden für den Fahrzeugführerraum - Google Patents

Fußboden für den Fahrzeugführerraum

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DE19841082A1
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Germany
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floor
driver
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compartment
vehicles according
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DE1998141082
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English (en)
Inventor
Marius Schmidt
Johannes Auerbacher
Dieter Tschoepel
Hans Adolph
Friedhelm Schuerholz
Michael Leddin
Bernd Meyer
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Alstom Transport Deutschland GmbH
Original Assignee
Alstom LHB GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/10Floors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/04Arrangement or disposition of driving cabins, footplates or engine rooms; Ventilation thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft den Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen zum einen weitgehend ebenen und unabhängig von den Toleranzen des Rohbaus Fußboden zu erhalten ist die den Fußboden bildende Fußbodenplatte (1) einstückig (ungeteilt) und als ebenes, selbsttragendes Flächenelement ausgeführt. Die Steifigkeit (E-Modul) der erfindungsgemäßen Fußbodenplatte (1) ist größer als eine gleich dicke Fußbodenplatte (1) allein aus Sperrholz. Die Fußbodenplatte (1) ist auf Stützlagern (2) am Untergestell abgestützt.

Description

Die Erfindung betrifft einen Fußboden für den Fahrzeugführeraum.
Aus der DD 72688 und dem darin beschriebenem Stand der Technik oder der DE 196 02 942 A1 sind selbsttragende Fußbodenelemente für Schienenfahrzeuge bekannt, die entweder aus Metall oder Holz oder einer Kombination von beiden bestehen.
Auch ist es z. B. aus der DE 196 06 792 A1 oder der DE 196 49 041 A1 nebst den dazu amtsseitig ermittelten Druckschriften zum Stand der Technik bekannt, Fußbo­ denelemente in einer sogenannten Sandwichbauweise zu erstellen, wo zwischen einer oberen und einer unteren Deckschicht Hartschaum und ggf. Versteifungsele­ mente angeordnet sind.
In der Praxis besteht die Mehrzahl der Fußbodenplatten bei Fahrzeugen zur Perso­ nenbeförderung aus Sperrholz (Birkensperrholz), die an der Oberseite mit einem begehbaren Belag versehen sind.
Die Fußbodenelemente sind zur besseren Handhabung bei der Montage in ausrei­ chend handhabbare Abmessungen ausgeführt, wobei aber zur Erzielung eines mög­ lichst ebenen Fußbodens große Abmessungen anzustreben sind. Der Fußboden des Fahrzeugführerraums ist bisher mittig zur Fahrzeuglängsrichtung zweigeteilt ausgeführt. Die Plattenhälften wurden direkt mit dem Rohbauuntergestell verbunden z. B. mittels Schrauben oder mittels Klebung. Damit folgt die Bahnplatten den Unebenheiten des Rohbaus.
Für die Fahrerstände bzw. die Fahrzeugführerräume am Kopf der Fahrzeuge, ist eine besonders ebene Ausbildung und horizontale Ausrichtung des Fußbodens an­ zustreben, da dieser hier die Basis für die Montage der Stellpulte, der Sitze des Ge­ schränkes und der an diesen und den Fußboden aufbauende Verkleidungsteile bil­ det. Maßfehler oder große Maßabweichungen hinsichtlich der Ebenheit und der ho­ rizontalen Ausrichtung des Fußbodens pflanzen sich mit zunehmendem Aufbau in der Höhe verstärkt fort, so dass an Fugen und Kanten der Einbauten erhebliche Anpassungsarbeiten zur Erzielung einer optisch ansprechenden Ausbildung not­ wendig sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für Fahrzeugführerräume von Schienenfahrzeugen eine Fußbodenausbildung vorzuschlagen, die ein weitgehende Unabhängigkeit von den Toleranzen des Rohbaus und einen weitgehend ebenen, horizontalen Fußboden ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den im Anspruch 1 gekennzeichneten Fußboden für Fahrzeugführerräume gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un­ teransprüchen angegeben.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf den Fahrzeugführerraum mit Fußbodenelement und mon­ tierten Einbauten;
Fig. 2 die Fußbodenplatte mit Auflagepunkten auf den Stützlagern.
Der Fußboden für den Fahrzeugführerraum ist an den Enden von Schienenfahrzeu­ gen angeordnet. Die ist einstückig bzw. ungeteilt ausgeführt und als selbsttragendes Flächenelement ausgebildet. Dabei ist die den Fußboden bildende Fußbodenplatte 1 steifer als eine gleich dicke Sperrholzplatte ausgebildet und weist ein mindestens 3fach höheres Elastizitäts-Modul (E-Modul) auf, vorzugsweise ein etwa 5fach so hohes E-Modul.
Die Fußbodenplatte 1 ist bevorzugt als Mehrschichtplatte aus meist unterschiedli­ chen Werkstoffen als sogenannte Sandwichplatte ausgebildet. Die Sandwichplatte weist in der bevorzugten Ausführungsform eine Kernplatte aus Sperrholz auf, die von einer unteren und einer oberen Decklage aus Metallblech abgedeckt ist und mit diesen kraftschlüssig und/oder formschlüssig, vorzugsweise mittels einer Klebe­ verbindung verbunden ist. Aus Gewichtsgründen findet bevorzugt Aluminiumblech als Decklagen Verwendung.
Die Fußbodenplatte 1 ist über Stützlagern 2 gegenüber dem Untergestell abgestützt. Dabei wird wegen der statisch bestimmten Lagerung eine Ausführung mit drei Stützlagern 2 bevorzugt ausgeführt. Die Stützlager 2 sind zur horizontalen Ausrich­ tung der Fußbodenplatte 1 höhenverstellbar ausgebildet. Dies kann durch unter den Stützlagern 2 angeordnete Beilagen erfolgen, oder die Stützlager 2 selbst sind hö­ henverstellbar ausgebildet, beispielsweise durch eine Höhenverstellung eines Stützfußes mit einer Gewindestange gegenüber einem Stützlagergehäuse.

Claims (8)

1. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die den Fußboden bildende Fußbodenplatte (1) ein­ stückig (ungeteilt) ausgeführt ist, dass die Fußbodenplatte (1) als ebenes, selbsttragendes Flächenelement mit größerem Elastizitäts-Modul (E-Modul) und damit steifer als eine Sperrholzplatte gleicher Dicke ausgebildet ist, dass die Fußbodenplatte (1) auf Stützlagern (2) am Untergestell abgestützt ist.
2. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen nach An­ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußbodenplatte (1) auf drei Stützlagern (2) abgestützt ist.
3. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußbodenplatte (1) als Sandwichplatte ausgebildet ist.
4. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen nach An­ spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sandwichplatte einen Sperr­ holzkern aufweist, der durch eine obere und untere Metalldeckschicht, insbe­ sondere aus Aluminiumblech, abgedeckt und mit dieser kraft- und/oder form­ schlüssig verbunden ist.
5. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen nach einem der vorhergenannten Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußbodenplatte (1) einen gegenüber einer Fußbodenplatte aus Sperrholz gleicher Dicke ein mindestens 3fach höheres E-Modul aufweist.
6. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen nach einem der vorhergenannten Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlager (2) höhenverstellbar ausgebildet sind.
7. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen nach An­ spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlager (2) über Beilagen höhenverstellbar ausgebildet sind.
8. Fußboden für den Fahrzeugführerraum von Schienenfahrzeugen nach An­ spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlager (2) selbst höhen­ verstellbar ausgebildet sind, z. B. durch Höhenverstellung eines Stützfußes mit Gewindestange gegenüber einem Stützlagergehäuse eines derart aus­ gebildeten Stützlagers (2).
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