DE19841386C2 - Schleifvorrichtung zum Schleifen eines Randes eines Keramik- oder Porzellangegenstandes - Google Patents
Schleifvorrichtung zum Schleifen eines Randes eines Keramik- oder PorzellangegenstandesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schleifvorrichtung zum Schleifen
eines Randes eines Keramik- oder Porzellangegenstandes, wie des
Mundrandes einer Tasse, eines Bechers o. dgl. oder des Fußes
eines Bechers, einer Tasse, eines Tellers o. dgl.
Aus der DE 43 23 899 A1 ist eine Schleifvorrichtung bekannt,
die ein scheibenförmiges Schleifwerkzeug mit einer abgerundeten
oder mit einer konisch ausgebildeten Schleifschulter aufweist.
Der zu schleifende Gegenstand wird mit seinem Rand,
insbesondere Mundrand, zuerst in unmittelbarer Nachbarschaft
der Schleifschulter angeordnet. Anschließend wird das
Schleifwerkzeug relativ gegen den zu schleifenden Gegenstand
senkrecht zur Rotationsachse, um welchen der zu schleifende
Gegenstand angetrieben wird, seitlich verstellt, bis der zu
schleifende Rand des Gegenstands an der Schleifschulter des
Schleifwerkzeuges anliegt. Sobald das der Fall ist, wird das
Schleifwerkzeug axial und gleichzeitig seitlich radial derartig
verstellt, daß der zu schleifende Rand des Gegenstands sich an
der Schleifschulter des scheibenförmigen Schleifwerkzeuges
entlang bewegt. Diese axiale und gleichzeitig seitlich radiale
Bewegung des Schleifwerkzeugs bedingt einen entsprechenden
Steuerungs- bzw. Regelungsaufwand.
Aus der DE 197 08 444 C1 ist ein Endlos-Schleifband bekannt,
das zum Schleifen des Fußes eines Bechers, einer Tasse o. dgl.
vorgesehen und das zu diesem Zwecke mit einem
Schleifmaterialbelag versehen ist. Um ein ungewolltes bzw.
unerwünschtes Einschleifen in den Spiegel des Bechers, der
Tasse o. dgl. zu vermeiden, weist der Schleifmaterialbelag des
Schleifbandes eine Breite auf, die kleiner ist als die Breite
des Schleifbandes. Zumindest der dem Zentrum bzw. dem Spiegel
des Bechers, der Tasse o. dgl. zugewandte Längsrand des
Schleifbandes weist einen schleifmaterialfreien Randstreifen
auf, um das besagte Einschleifen in den Spiegel zu verhindern.
Aus der DE-AS 11 62 251 ist eine Schleifvorrichtung zum
Schleifen des Randes eines Keramik- oder Porzellangegenstandes,
insbesondere des Randes eines Tellers, bekannt, die ein
Schleifband und eine Lagereinrichtung für das Schleifband
aufweist. Die Lagereinrichtung kann zwei axial fluchtende
Kreisscheibenelemente aufweisen, die eng nebeneinander
angeordnet und miteinander mittels einer Lagervorrichtung axial
verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Schleifvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit
der es ohne besonderen Steuerungs- bzw. Regelungsaufwand
möglich ist, den Mundrand einer Tasse, eines Bechers o. dgl.
oder den Fuß eines Bechers, einer Tasse, eines Tellers o. dgl.
mit einfachen Mitteln präzise zu schleifen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1, d. h. durch eine Schleifvorrichtung zum Schleifen
des Randes eines Keramik- oder Porzellangegenstandes, wie des
Mundrandes einer Tasse, eines Bechers o. dgl. oder des Fußes
eines Bechers, Tellers, einer Tasse o. dgl. gelöst mit einem
Schleifband und mit Lagereinrichtungen für das Schleifband,
wobei die jeweilige Lagereinrichtung zwei voneinander
beabstandete und axial fluchtende Kreisscheibenelemente
aufweist, die durch eine Lagervorrichtung in axialer Richtung
geführt sind, wobei eine Federeinrichtung vorgesehen ist, die
die Kreisscheibenelemente in axialer Richtung
auseinanderdrückt, und mit einer flexiblen, dehnungsarmen oder
dehungsfreien Verbindungseinrichtung, die die
Kreisscheibenelemente verbindet und das Auseinanderdrücken
durch die Federeinrichtung in axialer Richtung begrenzt, und
mit einem elastischen nachgiebigen Schlauchelement, das mit
seinen axial voneinander abgewandten Endabschnitten jeweils
über die Zylindermantelflächen der Kreisscheibenelemente der
Lagereinrichtung gezogen ist, über dessen Mantelfläche das
Schleifband geführt wird.
Bei dem Schleifband kann es sich um ein Schleifband im
Wortsinne oder um ein Polierband handeln.
Erfindungsgemäß wird die an ihrem Mundrand zu schleifende
Tasse, der an seinem Mundrand zu schleifende Becher o. dgl.
oder der an seinem Fuß zu schleifende Becher, Teller, Tasse
o. dgl. in an sich bekannter Weise mittels einer geeigneten
Halteeinrichtung gehalten und rotativ angetrieben. Der
rotierende zu schleifende Gegenstand wird mit seinem Rand bzw.
Fuß gegen das Schleif- bzw. Polierband gedrückt. Dabei wird
nicht nur das Schleif- bzw. Polierband zwischen den beiden
Kreisscheibenelementen definiert eingedrückt, sondern es wird
auch der unter dem Schleifband befindliche Umfangsabschnitt des
Schlauchelementes entsprechend eingedrückt. Die beiden
Kreisscheibenelemente bewegen sich am Eindrück-Abschnitt des
Schleifbandes und des Schlauchelementes entsprechend zusammen,
wobei die zwischen den beiden Scheibenelementen vorgesehene
Federeinrichtung entsprechend mechanisch weiter gespannt wird.
Der Schleifdruck zwischen Schleif- bzw. Polierband und zu
schleifendem Mundrand bzw. Fuß des Keramik- oder
Porzellangegenstandes erfolgt in vorteilhafter Weise mit
konstruktiv einfachen Mitteln gleichmäßig um den Rand bzw. Fuß
des zu schleifenden Gegenstandes herum bis zu dem kritischen
Glasurübergang des Keramik- oder Porzellangegenstandes. Mit
Hilfe der erfindungsgemäßen Schleifvorrichtung bzw. der
jeweiligen Lagereinrichtung für das Schleifband ist es erstmals
möglich, einen Rundschliff ohne ein zusätzliches
Kantenschleifen, wie es bislang erforderlich ist, zu
ermöglichen.
Erfindungsgemäß kann jede Zylindermantelfläche außenseitig
einen radial über die Zylindermantelfläche überstehenden
Anlagebund aufweisen, an dem das Schlauchelement mit dem
zugehörigen Stirnrand anliegt. Der Anlagebund kann hierbei eine
radiale Abmessung aufweisen, die geringfügig kleiner ist als
die Summe aus der Wanddicke des Schlauchelementes und des
Schleifbandes, so daß sich der jeweilige Anlagebund während des
Schleifvorgangs nicht störend bemerkbar macht.
Die zwischen den beiden Kreisscheibenelementen vorgesehene
Federeinrichtung ist vorzugsweise von einer Schraubendruckfeder
gebildet. Die Federeinrichtung ist zweckmäßigerweise an den
beiden Kreisscheibenelementen mit ihren voneinander entfernten
Enden festgelegt, so daß die jeweilige Lagereinrichtung nur aus
miteinander unverlierbar verbundenen Einzelteilen besteht.
Die flexible Verbindungseinrichtung zur Verbindung der beiden
Kreisscheibenelemente kann von einer Schnur oder von einem
Draht gebildet sein, wobei sich die Verbindungseinrichtung mit
axial gleich langen Verbindungsabschnitten zwischen den beiden
Kreisscheibenelementen erstreckt. Die Schnur oder der Draht
kann hierbei an den beiden Kreisscheibenelementen unlösbar
fixiert sein, es ist jedoch auch möglich, die Schnur oder den
Draht an den beiden Kreisscheibenelementen auswechselbar
vorzusehen.
Um während des Schleifvorgangs das an der jeweiligen
Lagereinrichtung anliegende Schleif- bzw. Polierband - wie
weiter oben beschrieben - definiert zwischen den beiden
Kreisscheibenelementen der jeweiligen Lagereinrichtung
eindrücken zu können, wobei das unter dem Schleif- bzw.
Polierband befindliche Schlauchelement definiert mit
eingedrückt wird, ist es bevorzugt, wenn die
Verbindungsabschnitte der flexiblen Verbindungseinrichtung
radial gegen die Zylindermantelfläche der beiden
Kreisscheibenelemente und somit radial gegen das
Schlauchelement zurückversetzt sind. Auf diese Weise ergibt
sich zwischen dem Schlauchelement und den eine Zylinderfläche
festlegenden Verbindungsabschnitten der flexiblen
Verbindungseinrichtung ein ringförmiger Spaltraum, in den das
Schlauchelement mit dem darauf befindlichen Schleif- bzw.
Polierband eingedrückt werden kann, wenn ein an seinem Mundrand
bzw. Fuß zu schleifender Keramik- oder Porzellangegenstand in
Gestalt einer Tasse oder eines Bechers gegen das Schleif- bzw.
Polierband gedrückt wird.
Die oben erwähnte Schnur kann eine geflochtene Schnur oder der
oben erwähnte Draht kann ein geflochtener Litzendraht sein.
Das Schlauchelement kann von einem Gummischlauch gebildet sein.
Zur drehbaren Lagerung der jeweiligen Lagereinrichtung der
erfindungsgemäßen Schleifvorrichtung kann jedes der beiden
Kreisscheibenelemente mit einem zentralen Achsloch ausgebildet
sein. Durch die miteinander axial fluchtenden Achslöcher der
beiden Kreisscheibenelemente kann sich eine Lagerachse hindurch
erstrecken. Diese Lagerachse erstreckt sich dann auch durch die
vorzugsweise von einer Schraubendruckfeder gebildete
Federeinrichtung zwischen den beiden Kreisscheibenelementen
hindurch. Damit sich während des Schleifvorgangs die beiden
Kreisscheibenelemente - wie bereits weiter oben ausgeführt
worden ist - am entsprechenden Umfangsabschnitt axial
gegeneinander bewegen, d. h. zusammenschwenken können, ist es
z. B. erforderlich, daß die zentralen Achslöcher der beiden
Kreisscheibenelemente einen lichten Durchmesser besitzen, der
größer ist als der Durchmesser der sich durch die
Lagereinrichtung hindurch erstreckenden Lagerachse.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung einer in der Zeichnung schematisch dargestellten
Schleifvorrichtung sowie eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles einer Lagereinrichtung der
erfindungsgemäßen Schleifvorrichtung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausbildung der Schleifvorrichtung mit zwei
Lagereinrichtungen für ein zugehöriges Schleif-
bzw. Polierband,
Fig. 2 in einer der Fig. 1 ähnlichen Darstellung in
einem vergrößerten Maßstab eine Lagereinrichtung der
Schleifvorrichtung,
Fig. 3 in einer Schnittdarstellung eine Ausführungsform
einer Lagereinrichtung der Schleifvorrichtung
gemäß Fig. 1, und
Fig. 4 eine Frontansicht der Lagereinrichtung gemäß
Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine Schleifvorrichtung 10 zum Schleifen des
kreisrunden Randes 12 eines Keramik- oder Porzellangegenstandes
in Gestalt einer Tasse oder eines Bechers 14, der mit seinem
Boden 16 an einer abschnittweise strichliert gezeichneten
Halteeinrichtung 18 festgelegt ist. Die Halteeinrichtung 18 ist
rotativ antreibbar, was durch den bogenförmigen Pfeil 20
angedeutet ist.
Die auch zum Schleifen des Fußes eines Keramik- oder
Porzellangegenstandes 14 geeignete Schleifvorrichtung 10 weist
Konsolen 22 auf, von welchen Lagerbolzen 24 einander zugewandt
wegstehen. Die Lagerbolzen 24 sind an den Konsolen 22 derartig
vorgesehen, daß sie miteinander bspw. axial fluchten.
Selbstverständlich können die Lagerbolzen 24 auch anders
orientiert sein, von Wichtigkeit ist nur, daß die an den
Lagerbolzen 24 drehbar gelagerten Lagereinrichtungen 26 zum
kreisrunden Rand 12, d. h. zum Mundrand bzw. Fuß des
Gegenstandes 14, passend ausgerichtet sind. Eine solche
Lagereinrichtung 26 ist auch in Fig. 2 und insbesondere in den
Fig. 3 und 4 zeichnerisch dargestellt. Die jeweilige
Lagereinrichtung 26 weist zwei voneinander axial beabstandete
Kreisscheibenelemente 28 auf, die miteinander axial fluchten.
Die beiden Kreisscheibenelemente 28 der jeweiligen
Lagereinrichtung 26 sind miteinander mittels einer flexiblen
dehnungsarmen oder dehnungsfreien Verbindungseinrichtung 30
verbunden. Zwischen den beiden Kreisscheibenelementen 28 ist
eine Federeinrichtung 32 vorgesehen, die bspw. von einer
Schraubendruckfeder 34 gebildet ist. Die Schraubendruckfeder 34
ist zwischen den beiden Kreisscheibenelementen 28 derartig
angeordnet, daß sie mechanisch gespannt ist. D. h., daß die
beiden Kreisscheibenelemente 28 mittels der Federeinrichtung 32
voneinander weggezwängt werden. Andererseits sind die beiden
Kreisscheibenelemente 28 jedoch mittels der
Verbindungseinrichtung 30 miteinander verbunden und voneinander
definiert beabstandet.
Jedes der beiden Kreisscheibenelemente 28 weist ein
Außenelement 36 und ein Innenelement 38 auf. Das jeweilige
Außenelement 36 ist mit dem zugehörigen Innenelement 38 mittels
Schrauben 40 verbunden. Die flexible dehnungsarme oder
dehnungsfreie Verbindungseinrichtung 30, die von einer Schnur
oder von einem Draht gebildet ist, erstreckt sich zwischen den
beiden Innenelementen 38 der Kreisscheibenelemente 28
mäanderförmig hin und her verlaufend, wobei sich zwischen den
beiden Innenelementen 38 bzw. zwischen den beiden
Kreisscheibenelementen 28 axial gleich lange
Verbindungsabschnitte 42 der flexiblen dehnungsarmen oder
dehnungsfreien Verbindungseinrichtung 30 ergeben.
Die Außenelemente 36 der beiden Kreisscheibenelemente 28 der
Lagereinrichtung 26 weisen eine Zylindermantelfläche 44 auf. An
die jeweilige Zylindermantelfläche 44 schließt sich außenseitig
ein radial über die Zylindermantelfläche 44 überstehender
Anlagebund 46 an. Zwischen den beiden voneinander axial
beabstandeten Kreisscheibenelementen 28 erstreckt sich ein
elastisch nachgiebiges Schlauchelement 48, das mit seinen
beiden axial voneinander abgewandten Endabschnitten 50 an den
Zylindermantelflächen 44 der beiden Kreisscheibenelemente 28
bzw. deren Außenelementen 36 anliegt. Dabei sind die
Abmessungen derartig gewählt, daß das Schlauchelement 48 mit
seinen beiden voneinander abgewandten Stirnrändern 52 im
unbelasteten Zustand der Lagereinrichtung 26 am Anlagebund 46
des jeweiligen Kreisscheibenelementes 28 bzw. am Außenelement
36 des jeweiligen Kreisscheibenelementes 28 anliegt.
Die jeweilige Lagereinrichtung 26 dient zur Lagerung eines
Schleif- oder Polierbandes 54, dessen Breite geringfügig
kleiner sein kann als die axiale Längenabmessung des
Schlauchelementes 48 der jeweiligen Lagereinrichtung 26, wie
aus Fig. 3 ersichtlich ist. Aus Fig. 3 ist außerdem
ersichtlich, daß der Anlagebund 46 des Außenelementes 36 jedes
der beiden Kreisscheibenelemente 28 eine radiale Abmessung
aufweist, die geringfügig kleiner ist als die Summe aus der
Wanddicke des Schlauchelementes 48 und des Schleif- oder
Polierbandes 54, so daß sich die beiden Anlagebunde 46 der
Kreisscheibenelemente 28 zu keiner Zeit störend bemerkbar
machen.
Jedes der beiden Kreisscheibenelemente 28 ist mit einem
zentralen Achsloch 56 ausgebildet. Die beiden Achslöcher 56
fluchten axial miteinander, sie dienen zur Aufnahme der
zugehörigen Lagerachse 24 der Schleifvorrichtung 10 (siehe
Fig. 1).
Mit der Bezugsziffer 58 ist in Fig. 3 ein Zentrierdorn
bezeichnet, wobei z. B. drei Zentrierdorne 58 zum Zentrieren der
beiden Kreisscheibenelemente 28 und zum Einstellen des axialen
Abstandes derselben vorgesehen sind. Nach der passenden
Einstellung der Kreisscheibenelemente 28 werden die
Zentrierdorne 58 von der Lagereinrichtung 26 entfernt.
Wird zum Schleifen des kreisrunden Mundrandes 12 der Tasse oder
des Bechers 14 bzw. des Fußes eines Gegenstandes der rotativ
angetriebene Gegenstand 14 gegen die Lagereinrichtungen 26
gedrückt, was in Fig. 1 durch die Pfeile 60 angedeutet ist, so
wird das jeweilige Schleif- oder Polierband 54 gemeinsam mit
dem darunter befindlichen Abschnitt des Schlauchelementes 48
zwischen den beiden Kreisscheibenelementen 28 der jeweiligen
Lagereinrichtung 26 definiert hineingedrückt, wobei die beiden
Kreisscheibenelemente 28 der jeweiligen Lagereinrichtung 26 im
entsprechenden Bereich axial aufeinander zubewegt werden. Das
ist in Fig. 1 durch die einander zugewandten Pfeile 62
angedeutet. Der Schleifdruck erfolgt also in vorteilhafter
Weise gleichmäßig um den Mundrand 12 bzw. Fuß des zu
schleifenden Gegenstandes 14 herum bis zu dem kritischen
Glasurübergang. Wie bereits erwähnt worden ist, ist es erstmals
möglich, einen Rundschliff ohne zusätzliches Kantenschleifen zu
bewerkstelligen.
Claims (10)
1. Schleifvorrichtung zum Schleifen des Randes (12) eines
Keramik- oder Porzellangegenstandes, wie des Mundrandes
(12) einer Tasse, eines Bechers (14) o. dgl. oder des
Fußes eines Bechers (14), Tellers, einer Tasse o. dgl.
mit einem Schleifband (54)
und mit Lagereinrichtungen (26) für das Schleifband (54),
wobei die jeweilige Lagereinrichtung (26) zwei voneinander beabstandete und axial fluchtende Kreisscheibenelemente (28) aufweist, die durch eine Lagervorrichtung (24) in axialer Richtung geführt sind,
wobei eine Federeinrichtung (32) vorgesehen ist, die die Kreisscheibenelemente (28) in axialer Richtung auseinanderdrückt,
und mit einer flexiblen, dehnungsarmen oder dehnungsfreien Verbindungseinrichtung (30), die die Kreisscheibenelemente (28) verbindet und das Auseinanderdrücken durch die Federeinrichtung (32) in axialer Richtung begrenzt,
und mit einem elastischen nachgiebigen Schlauchelement (48), das mit seinen axial voneinander abgewandten Endabschnitten (50) jeweils über die Zylindermantelflächen (44) der Kreisscheibenelemente (28) der Lagereinrichtung (26) gezogen ist, über dessen Mantelfläche das Schleifband (54) geführt wird.
mit einem Schleifband (54)
und mit Lagereinrichtungen (26) für das Schleifband (54),
wobei die jeweilige Lagereinrichtung (26) zwei voneinander beabstandete und axial fluchtende Kreisscheibenelemente (28) aufweist, die durch eine Lagervorrichtung (24) in axialer Richtung geführt sind,
wobei eine Federeinrichtung (32) vorgesehen ist, die die Kreisscheibenelemente (28) in axialer Richtung auseinanderdrückt,
und mit einer flexiblen, dehnungsarmen oder dehnungsfreien Verbindungseinrichtung (30), die die Kreisscheibenelemente (28) verbindet und das Auseinanderdrücken durch die Federeinrichtung (32) in axialer Richtung begrenzt,
und mit einem elastischen nachgiebigen Schlauchelement (48), das mit seinen axial voneinander abgewandten Endabschnitten (50) jeweils über die Zylindermantelflächen (44) der Kreisscheibenelemente (28) der Lagereinrichtung (26) gezogen ist, über dessen Mantelfläche das Schleifband (54) geführt wird.
2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Zylindermantelfläche (44) außenseitig einen
radial über die Zylindermantelfläche (44) überstehenden
Anlagebund (46) aufweist, an welchem das Schlauchelement
(48) mit dem zugehörigen Stirnrand (52) anliegt.
3. Schleifvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anlagebund (46) eine radiale Abmessung aufweist,
die geringfügig kleiner ist als die Summe aus der
Wanddicke des Schlauchelementes (48) und des
Schleifbandes (54).
4. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zwischen den beiden Kreisscheibenelementen (28)
der jeweiligen Lagereinrichtung (26) vorgesehene
Federeinrichtung (32) von einer Schraubendruckfeder (34)
gebildet ist.
5. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federeinrichtung (32) an den beiden
Kreisscheibenelementen (28) der jeweiligen
Lagereinrichtung (26) mit ihren voneinander entfernten
Enden festgelegt ist.
6. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible, dehnungsarme oder dehnungsfreie
Verbindungseinrichtung (30) zur Verbindung der beiden
Kreisscheibenelemente (28) der jeweiligen
Lagereinrichtung (26) von einer Schnur oder von einem
Draht gebildet ist, der sich mit axial gleich langen
Verbindungsabschnitten (42) zwischen den beiden
Kreisscheibenelementen (28) erstreckt.
7. Schleifvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnur eine geflochtene Schnur oder das der Draht
ein geflochtener Litzendraht ist.
8. Schleifvorrichtung nach Anspruch 2 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsabschnitte (42) der flexiblen
dehnungsarmen oder dehnungsfreien Verbindungseinrichtung
radial gegen die Zylindermantelflächen (44) der beiden
Kreisscheibenelemente (28) der jeweiligen
Lagereinrichtung (26) zurückversetzt sind.
9. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schlauchelement (48) von einem Gummischlauch
gebildet ist.
10. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der beiden Kreisscheibenelemente (28) der
jeweiligen Lagereinrichtung (26) mit einem zentralen
Achsloch (56) ausgebildet ist, die miteinander axial
fluchten.
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