DE19842344C2 - Verfahren zum Transport von Bogen und nach dem Verfahren arbeitende Bogenbearbeitungsmaschine - Google Patents

Verfahren zum Transport von Bogen und nach dem Verfahren arbeitende Bogenbearbeitungsmaschine

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transport von Bogen in einer Bogenbearbeitungsmaschine, insbesondere einer Druckmaschine, in der die Bogen durch mindestens einen in Transportrichtung verlaufenden Schnitt in eine Mehrzahl von nebeneinander liegenden Teilbogen geteilt wer­ den, wobei die Teilbogen quer zur Transportrichtung ausein­ ander bewegt werden, so daß zwischen ihnen ein Abstand gebildet wird, und die Teilbogen in einem Ausleger frei fallend auf nebeneinander liegende Stapel abgelegt werden. Die Erfindung betrifft weiterhin eine zur Durchführung die­ ses Verfahrens geeignete Bogenbearbeitungsmaschine.
Aus der DE 196 53 403 A1 ist eine Bogenbearbeitungsmaschine mit einem Bearbeitungszylinder und einer mit diesem zusam­ menwirkend angeordneten Längsschneideeinrichtung bekannt, durch die die Bogen in eine Mehrzahl von nebeneinander lie­ genden Teilbogen geteilt werden. Zum Transport der Bogen weist der Bearbeitungszylinder zwei in axialer Richtung nebeneinander liegende Greifersysteme auf. Das eine Grei­ fersystem ist in axialer Richtung relativ zum anderen bewegbar und führt, sobald die beiden Teilbogen durch einen Längsschnitt vollständig getrennt sind, mittels einer mit einer Kurvenscheibe zusammenwirkenden Kurvenrolle in axi­ aler Richtung einen Hub aus, durch den die beiden Teilbogen auseinander bewegt werden. Die auseinander bewegten Teilbo­ gen werden dann an ein Kettengreifersystem eines Kettenför­ derers übergeben und in einem Ausleger auf nebeneinander liegende Stapel abgelegt.
Bei einer in der DE 197 20 742 A1 beschriebenen Druckma­ schine ist einer zweiten Übergabetrommel einer Bogenabführ­ einrichtung eine Schneideinrichtung zugeordnet und in einem nachfolgenden Bogenausleger ist über dem Auslagebogenstapel eine den Bogen trennende Trenneinrichtung vorgesehen, die ein in Förderrichtung gesehen zur Schneideinrichtung fluchtend positioniertes Trennschwert aufweist. Das Trenn­ schwert ist aus dünnwandigem Metall und hat eine Schneid­ kehle, die in der Bahn des abzulegenden Bogens vor dem Greiferöffnungspunkt liegt. Die Bogen werden mittels Grei­ ferwagen in die Schneidkehle des Trennschwerts geführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, das einfach und mit ge­ ringem maschinellen Aufwand durchführbar ist und das die Nutzungsbreite der Bogenbearbeitungsmaschine nicht ein­ schränkt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren gelöst, demzufolge die Teilbogen beim Ablegen im Ausleger und, nachdem die Bogenfördereinrichtung sie freigegeben hat, während des Niederfallens auseinander bewegt werden. Das Auseinanderbewegen der Teilbogen kann hierbei durch Entlanggleiten an einer Trenneinrichtung und/oder durch einen Luftstrom bewirkt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß der Bogentransport der auseinander geschnittenen Teilbogen in der Bogenbearbeitungsmaschine sich nicht vom Bogentransport eines einzigen Bogens doppelter Breite unterscheidet. Erst innerhalb des Auslegers und nachdem die Bogenfördereinrich­ tung, beispielsweise ein Kettengreifersystem, die Teilbogen freigegeben hat, werden diese auseinander bewegt und auf zwei getrennten, nebeneinander liegenden Stapeln abgelegt.
Der für den Zwischenraum zwischen den Stapeln erforderliche Platzbedarf ist in Bogenauslegern in aller Regel vorhanden, so daß zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens abgesehen von dem Einbau einer Trenneinrichtung zum Ausein­ anderbewegen der Bogen keine baulichen Veränderungen an dem Ausleger erforderlich sind. Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich daher besonders zur Anwendung bei Druckmaschi­ nen, um beispielsweise Bogen im Großformat zu drucken und hierbei mit Hilfe einer Schneideinrichtung in zwei Mittel­ formatbogen zu trennen, wobei die Mittelformatbogen getrennt gestapelt und weiterverarbeitet werden können.
Eine Bogenbearbeitungsmaschine, insbesondere eine Druckma­ schine, zur Durchführung des Verfahrens weist erfindungsge­ mäß eine Schneideinrichtung, in der die Bogen durch minde­ stens einen in Transportrichtung verlaufenden Schnitt in eine Mehrzahl von nebeneinander liegenden Teilbogen geteilt werden, einen Ausleger, in dem die Teilbogen in freien Fall auf nebeneinander liegende Stapel abgelegt werden und eine Trenneinrichtung auf, die eine zwischen den Stapeln hochkant angeordnete Schiene mit parallelen Seitenflächen und an dem oberen Rand zwei symmetrisch zu einer vertikalen Mittelebene geneigten Flächen aufweist, deren Abstand von oben nach unten zunimmt und die derart angeordnet ist, daß die Teilbogen, nachdem sie von der Bogenfördereinrichtung freigegeben sind, während des Niederfallens auseinander bewegt werden. Die Trenneinrichtung kann leicht demontierbar mit dem Ausleger verbunden sein, damit eine Umrüstung auf Vollbogen- oder Teilbogenablage in kurzer Zeit möglich ist. Weiter kann am Ausleger ein elektrischer Fühler vorgesehen sein, der erfaßt, ob die Trenneinrichtung eingebaut ist oder nicht, und der ein den jeweiligen Einbauzustand kennzeichnendes elektrisches Signal erzeugt. Das elektrische Signal kann der Maschinensteuerung übermittelt werden, um diese zu veranlassen, für die Bearbeitung von Teilbogen erforderliche Steuervorgänge auszuführen. Weist der Ausleger in ihrem Abstand automatisch verstellbare Bogengeradstoßer auf, so kann mit Hilfe des elektrischen Signals ein Auseinanderfahren der Bogengeradstoßer um ein der Breite der Trenneinrichtung entsprechendes Maß bewirkt werden.
Für die Weiterverarbeitung der Teilbogen kann es wünschens­ wert sein, daß die Faserrichtung des Bedruckstoffs parallel zur Zylinderachse verläuft. Um dies zu erhalten müssen die Vollbogen im doppelten Format Breitbahn gedruckt werden, d. h. die Faserrichtung des Bedruckstoffs verläuft in Umfangs­ richtung des Zylinders. Dies stellt jedoch höhere Anforde­ rungen an die Bogenführung. Erfindungsgemäß kann für diesen Fall die Bogenbearbeitungsmaschine an den Zylindern zusätz­ liche, abschwenkbare Bogenführungsrollen haben, die auf der Schneidelinie angeordnet sind, da dort im Regelfall die Bogen kein Sujet enthalten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei­ spielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines mit einer Trenneinrichtung ausgerüsteten Auslegers einer Bogenbearbeitungsmaschine,
Fig. 2 eine Trenneinrichtung mit schwenkbaren Platten,
Fig. 3 eine Trenneinrichtung mit horizontal bewegbaren Platten,
Fig. 4 eine Trenneinrichtung mit Rollkörpern,
Fig. 5 eine Trenneinrichtung mit aufwärts gerichteten Luftstrahlen,
Fig. 6 eine Trenneinrichtung mit abwärts gerichteten Luftstrahlen,
Fig. 7 eine Trenneinrichtung mit Luftpolstern.
Fig. 1 zeigt die Rückseite eines Auslegers 1 einer Bogen­ druckmaschine, in der großformatige Bogen nach dem Drucken mittels einer Schneideinrichtung durch einen in Transport­ richtung in der Bogenmitte verlaufenden Schnitt jeweils in nebeneinander liegende Teilbogen 2a, 2b geteilt werden. Die nebeneinander liegenden Teilbogen 2a, 2b werden in der gleichen Weise wie ungeteilte Bogen mittels einer Förder­ einrichtung in den Ausleger 1 gefördert und dort getrennt auf zwei nebeneinander liegende Stapel 3a, 3b abgelegt. Die beiden Stapel befinden sich auf getrennten Paletten 4, die auf einer Hubbühne 5 des Auslegers 1 abgestellt sind. Durch die Verwendung getrennter Paletten besteht die Möglichkeit, die Stapel 3a, 3b einzeln der Weiterverarbeitung zuzufüh­ ren. Die getrennte Ablage der Teilbogen 2a, 2b auf den Sta­ peln 3a, 3b wird durch eine Trenneinrichtung 6 ermöglicht, die in der Mitte zwischen den Stapeln 3a, 3b angeordnet ist und die jeweils ankommenden Teilbogen 2a, 2b auseinander bewegt und auf die beiden Stapel 3a, 3b lenkt. Die Trenn­ einrichtung 6 besteht aus einer sich in Richtung der Trenn­ linie der ankommenden Teilbogen 2a, 2b erstreckenden, hoch­ kant angeordneten Schiene, die in dem Ausleger 1 befestigt ist. Der obere Rand der Schiene befindet sich über der Ablageebene der Stapel 3a, 3b. Er weist nach Art eines Sat­ teldaches zwei symmetrisch zur vertikalen Mittelebene der Schiene geneigte Flächen 7 auf, die mit ihren oberen Längs­ seiten aneinanderstoßen und dadurch eine scharfe Kante (8) bilden. Nach unten schließen sich an die geneigten Flächen 7 zur vertikalen Mittelebene parallele Seitenflächen 9 an. Beiderseits der Trenneinrichtung 6 sind in einem der Breite der Teilbogen 2a, 2b entsprechenden Abstand in üblicher­ weise ausgestaltete Bogengeradstoßer 10 vorgesehen.
Im Betrieb werden die nebeneinander liegenden Teilbogen 2a, 2b von der nicht dargestellten Transporteinrichtung über die Trenneinrichtung 6 gefördert und dann losgelassen. Durch ihr Gewicht und durch von oben auf die Teilbogen 2a, 2b einwirkende Blasluft fallen die Bogen nach unten, wobei sie mit ihren einander zugekehrten Schnittkanten auf die geneigten Flächen 7 der Trenneinrichtung 6 treffen. Hier­ durch werden die Teilbogen 2a, 2b auseinander bewegt und auf den jeweiligen Stapel 3a, 3b gelenkt. Die Geradstoßer 10 verhindern hierbei, daß die Teilbogen 2a, 2b zu weit nach außen abgelenkt werden und sorgen in Verbindung mit den Seitenflächen 9 der Trenneinrichtung 6 für eine genaue Seitenausrichtung, indem sie in bekannter Weise eine schwingende Bewegung quer zu den Stapeln 3a, 3b ausführen.
Die Schiene der Trenneinrichtung 6 kann feststehen, sie kann aber auch quer zu ihrer Längsrichtung horizontale Schwingungsbewegungen ausführen, um das Entlanggleiten der Bogen an den geneigten Flächen zu erleichtern. Die Schwin­ gungen können an den axialen Enden auf die Schiene übertra­ gen werden, z. B. durch einen mit einer Unwucht versehenen Elektromotor, der mit der Schiene verbunden ist.
Zum Auseinanderbewegen der Teilbogen 2a, 2b und zur Bildung gerader Stapel 3a, 3b genügt es, wenn sich die Trennein­ richtung 6 wie in Fig. 1 dargestellt, zwischen dem oberen Teil der Stapel 3a, 3b befindet. Unterhalb der Trennein­ richtung 6 ist zur Sicherung der Stapel 3a, 3b gegen Ver­ rutschen ein in seiner Länge veränderbares Trennelement 11, z. B. ein aufrollbares Seil, eine Teleskopstange oder eine Teleskopwand vorgesehen. Das Trennelement 11 ist an der Trenneinrichtung 6 und an der Hubbühne 5 befestigt und kann zusammen mit der Trenneinrichtung 6 ausgebaut werden. Das Abbremsen, Fangen und Ausrichten der Teilbogen 2a, 2b in Transportrichtung erfolgt durch üblicherweise hierfür vor­ gesehene Mittel, die aus Vereinfachungsgründen in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Bei der Gestaltung der Trenneinrichtung 6 kann der erforderliche Platzbedarf für diese Mittel berücksichtigt werden.
Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigen Abwandlungen der Trenneinrichtung 6, die das Auseinanderbe­ wegen und Ablegen der Teilbogen noch verbessern und die einzeln oder teilweise auch in Kombination miteinander ver­ wendet werden können.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Trenneinrichtung 6 werden die geneigten Flächen 7 von separaten Platten 12 gebildet, die jeweils mit ihrer unteren Längsseite an einem zwischen den Platten 12 angeordneten Träger 13 schwenkbar gelagert sind. Durch einen in dem Träger 13 angeordneten Antrieb können die Platten 12 nach Art eines Bogengeradstoßers im Takt der ankommenden Teilbogen hin und her geschwenkt werden, um so die Querbewegung der Teilbogen und damit das Erreichen der Endlage zu beschleunigen.
Fig. 3 zeigt eine Abwandlung der Trenneinrichtung 6, bei der die geneigten Flächen 7 und der obere Teil der Seiten­ flächen 9 von horizontal beweglichen Platten 14 gebildet werden, die in Führungen an dem Träger 13 gelagert sind. Durch einen Antrieb können die Platten 14 in eine schwin­ gende Horizontalbewegung versetzt werden. Auch hierdurch wird das Auseinanderbewegen der Teilbogen und die Stapel­ bildung verbessert.
Die Trenneinrichtung 6 gemäß Fig. 4 weist im Bereich der Flächen 7 eine Mehrzahl um eine Längsachse drehbare Roll­ körper 15 auf, die derart antreibbar sind, daß sich ihre außenliegenden Mantelflächen jeweils nach unten bewegen. Die mit den Rollkörpern 15 in Kontakt kommenden Kanten der Teilbogen erhalten hierdurch einen nach unten und nach außen gerichteten Bewegungsimpuls.
Fig. 5 zeigt eine Trenneinrichtung 6 in Form einer langge­ streckten Schiene, die entlang der oberen Kante 8 eine Anzahl an eine Blasluftquelle angeschlossener Luftaus­ trittsöffnungen hat. Durch die Luftaustrittsöffnungen wer­ den nach oben gerichtete Luftstrahlen 16 erzeugt, die die ankommenden Teilbogen auseinander treiben. Die Luftstrahlen 16 können stoßartig im Takt der ankommenden Bogen erzeugt werden, um Luftverwirbelungen zu vermeiden. Diese pneumati­ sche Einrichtung zur Trennung der Teilbogen kann mit den zuvor beschriebenen mechanischen Einrichtungen kombiniert werden.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Trenneinrichtung 6 sind in den Flächen 7 Luftaustrittsöffnungen 17 vorgesehen, aus denen bei Zuführung von Blasluft nach unten entlang der Flächen 7 strömende Luftstrahlen 18 austreten. Durch die Luftstrahlen 18 werden die Ränder der ankommenden Teilbogen erfaßt und nach unten gefördert, wodurch das Ablegen beschleunigt wird. Diese Ausgestaltung kann auch mit der in Fig. 5 gezeigten kombiniert werden.
Fig. 7 zeigt eine Ausgestaltung der Trenneinrichtung 6 bei der die geneigten Flächen 7 eine Vielzahl kleiner Luftaus­ trittsöffnungen haben, aus denen Blasluft mit geringer Geschwindigkeit diffus austritt. Hierdurch werden über den Flächen 7 Luftpolster 19 gebildet, die für ein nahezu berührungsloses Entlanggleiten der Teilbogen an den Flächen 7 sorgen.

Claims (15)

1. Verfahren zum Transport von Bogen in einer Bogenbear­ beitungsmaschine, insbesondere einer Druckmaschine, in der die Bogen durch mindestens einen in Transportrich­ tung verlaufenden Schnitt in eine Mehrzahl von neben­ einander liegenden Teilbogen geteilt werden, wobei die Teilbogen quer zur Transportrichtung auseinander bewegt werden, so daß zwischen ihnen ein Abstand gebildet wird, und die Teilbogen in einem Ausleger frei fallend auf nebeneinander liegende Stapel abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbogen (2a, 2b) beim Ablegen im Ausleger (1) und nachdem die Bogenförderein­ richtung sie freigegeben hat, während des Niederfallens durch Entlanggleiten ihrer Schnittkanten an einer Trenneinrichtung (6) auseinander bewegt werden.
2. Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbogen (2a, 2b) beim Ablegen im Ausleger (1) und nachdem die Bogenfördereinrichtung sie freigegeben hat, durch einen Luftstrom auseinander bewegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbogen (2a, 2b) zusätzlich durch Entlanggleiten ihrer Schnittkanten an einer Trenneinrichtung (6) aus­ einander bewegt werden.
4. Bogenbearbeitungsmaschine, insbesondere Druckmaschine, mit einer Schneideeinrichtung, in der die Bogen durch mindestens einen in Transportrichtung verlaufenden Schnitt in eine Mehrzahl von nebeneinander liegenden Teilbogen geteilt werden, und einem Ausleger in dem die Teilbogen frei fallend auf nebeneinander liegende Sta­ pel abgelegt werden, wobei zwischen den Stapeln eine Trenneinrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeich­ net, daß die Trenneinrichtung (6) eine zwischen den Stapeln (3, 4) hochkant angeordnete Schiene mit paral­ lelen Seitenflächen und an dem oberen Rand zwei symme­ trisch zu einer vertikalen Mittelebene geneigte Flächen (7) aufweist, deren Abstand von oben nach unten zunimmt und daß die Trenneinrichtung (6) so angeordnet ist, daß die Teilbogen (2a, 2b) erst nachdem die Bogenför­ dereinrichtung sie freigegeben hat, während des Nieder­ fallens auseinander bewegt werden.
5. Bogenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene durch einen Antrieb quer zur vertikalen Mittelebene schwingend bewegbar ist.
6. Bogenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede geneigte Fläche (7) von einer separaten Platte (12, 14) gebildet wird.
7. Bogenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der separaten Platten (12) veränderbar ist.
8. Bogenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die separaten Plat­ ten (12, 14) durch einen Antrieb quer zur vertikalen Mittelebene schwingend bewegbar sind.
9. Bogenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung (6) drehend angetriebene Rollkörper (15) aufweist, deren Drehachsen in Längsrichtung der Trenneinrichtung verlaufen.
10. Bogenbearbeitungsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 4 oder einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung (6) an eine Blasluftquelle angeschlossene Luftaustrittsöffnungen aufweist, die einen nach oben auf die Trennlinie der ankommenden Teilbogen (2a, 2b) gerichteten Luftstrom erzeugen.
11. Bogenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand der Flächen (7) an eine Blasluftquelle angeschlossene Luft­ austrittsöffnungen vorgesehen sind, die einen nach unten gerichteten Luftstrom erzeugen.
12. Bogenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Flächen (7) an eine Blasluftquelle angeschlossene Luftaustrittsöff­ nungen zur Erzeugung eines Luftpolsters (19) angeordnet sind.
13. Bogenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrich­ tung (6) leicht demontierbar mit dem Ausleger (1) ver­ bunden ist.
14. Bogenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Trenneinrichtung (6) in dem Zwischenraum zwischen den Stapeln (3a, 3b) ein in seiner Länge veränderbares Trennelement (11) angeordnet ist, das mit der Trenneinrichtung (6) und der Hubbühne (5) verbunden ist.
15. Bogenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausleger (1) ein elektrischer Fühler angebracht ist, der ein elektri­ sches Signal erzeugt, das angibt, ob die Trenneinrich­ tung (6) in den Ausleger (1) eingebaut ist oder nicht.
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