DE19842550A1 - Methode zur on-line Parameterschätzung und Prozeßbeobachtung für SMB-Chromatographieprozesse - Google Patents
Methode zur on-line Parameterschätzung und Prozeßbeobachtung für SMB-ChromatographieprozesseInfo
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Description
Im Bereich der chemischen Industrie gelten die sogenannten Life Science Produkte als der er
folgversprechendste Bereich der nächsten Jahre. Da jedoch pharmazeutische Präparate und
Feinchemikalien immer komplexeren Anforderungen und strengeren gesetzlichen Auflagen
gerecht werden müssen, müssen hier effiziente Verfahren zur schonenden Produkttrennung,
wie z. B. chromatographische Trennverfahren, zum Einsatz kommen. Der kontinuierliche Be
trieb chromatographischer Trennverfahren mit scheinbarem Feststoffgegenstrom als SMB-
Prozeß (Simulated-Moving-Bed, Simulierter Gegenstrom) gewinnt zur Trennung einer Stoff
mischung in zwei Fraktionen zunehmend an Bedeutung. Wegen der hohen Produktkosten
stellt der wirtschaftliche Betrieb dieser Anlagen hohe Anforderungen an die Prozeßführung
und Prozeßüberwachung.
Der SMB-Prozeß wird durch die Hintereinanderschaltung einer beliebigen Anzahl einzelner
Flüssigchromatographiesäulen oder -segmente erreicht, und zwar so, daß sich eine endlose
Schleife ergibt. Üblich sind Anordnungen mit 8 bis 24 Säulen oder Segmenten. Edukt-
und Lösungsmittelzufuhr sowie Abfuhr der beiden Produkte werden zwischen den Säulen
angeordnet und definieren vier verschiedene Zonen des Prozesses, die jeweils zwischen den
Zu- und Abläufen liegen. Der scheinbare Gegenstrom wird näherungsweise durch ein peri
odisches Umschalten der Zu- und Abläufe in Richtung des Fluidstroms realisiert, d. h. nach
einer spezifizierten Schaltperiode werden alle Zu- und Abläufe jeweils eine Säule weiterge
schaltet. Zone I liegt zwischen der Desorbenszufuhr und der Extraktabfuhr, Zone II zwischen
der Exraktabfuhr und der Feedzufuhr, Zone III zwischen Feedzufuhr und Raffinatabfuhr und
Zone IV zwischen Raffinatabfuhr und Desorbenszufuhr. Die Zuordnung der Zonen erfolgt
aufgrund ihrer Funktionalität und ihrer relativen Lage zu den Zu- und Abläufen. Die Zonen
werden nicht bestimmten Chromatographiesäulen zugeordnet, die Funktion der einzelnen
Säulen ändert sich mit jeder Schaltperiode. Eine schematische Skizze des Prozesses befin
det sich in Abb. 1. Adsorptive Trennverfahren nach diesem Prinzip sind beschrieben in
(Broughton et al. 1961), (Rasche, 1992), (Negawa and Shojii, 1995), (Priegnitz, 1995).
Detaillierte Beschreibungen der möglichen technischen Ausführungen dieses Prozesses können
den voranstehenden Referenzen entnommen werden. Sie dienen außerdem der Dokumenta
tion des Standes der Technik. Eine technische Ausführung des Prozesses in einer einzelnen
Säule ist beschrieben in (Schoenrock, 1992), in (Hotier, 1998) wird eine Betriebsweise mit ver
änderlichen Schaltperioden und konstantem Kreislaufstrom beschrieben. Der SMB-Prozeß
zeichnet sich durch eine komplexe, aus regelungstechnischer Sicht schwer zu beherrschende,
gemischt kontinuierlich/diskrete Systemdynamik aus. Problematisch sind dabei vor allem
der Anfahrvorgang und der stabile Betrieb der Anlagen in der Nähe des wirtschaftlichen
Optimums. Die derzeit bekannten Verfahren zur Regelung von SMB-Prozessen beruhen
überwiegend auf einer reinen Vorgabe der relevanten Flüssigkeitsströme. In (Masao and Ta
nimura, 1986) wird eine Methode beschrieben, diese Flüssigkeitsströme innerhalb der Säulen
zu regeln. Dieses Verfahren zielt darauf hin, die Flüssigkeitsströme mit Hilfe von Druckmes
sungen an einem konstanten Sollwert zu halten. Ein ähnliches Verfahren ist in (Cohen et al.,
1997) beschrieben. Ein Verfahren mit einem über die Zeit variablen, aber fest vorgegebe
nem, Sollwert beschreibt (Kearney and Hieb, 1992). Diese Verfahren beruhen allesamt nicht
auf der Messung der tatsächlichen Systemzustände und Produktkonzentrationen, sondern
benutzen ausschließlich die im voraus berechneten Volumenströme, so daß aufgrund der in
der Umgebung des optimalen Betriebspunktes hohen Sensitivität des Prozesses gegenüber
Störungen und Parameterschwankungen ein stabiler Betrieb der Anlagen in der Nähe des
wirtschaftlichen Optimums nicht immer möglich ist.
Neueste Untersuchungen haben gezeigt, daß für die Regelung des SMB-Prozesses nicht al
lein die Produktkonzentrationen wesentlich sind, sondern daß auch die Lage und die zeit
liche Entwicklung sämtlicher Adsorptions- bzw. Desorptionsfronten für die Prozeßführung
von entscheidender Bedeutung sind. Diese Größen sind jedoch nicht direkt meßbar, da
entsprechende Konzentrationsmessungen innerhalb der Säulen technisch nicht möglich sind
und auch Meßstellen nach jeder einzelnen Säule oft einen unvertretbaren finanziellen Auf
wand bedeuten. Erschwerend kommt hinzu, daß die Prozeßdynamik durch variable, von
den Betriebsparametern abhängige Totzeiten bestimmt wird und daß - je nach Position der
Konzentrationsplateaus in den Säulen - die Sensitivität der Qualitätsgrößen bezüglich der
Einflußgrößsen sehr stark variiert. Dies führt unter anderem auch dazu, daß Störungen oft
erst nach sehr langer Zeit (mehrere Stunden bis Tage) sichtbare Auswirkungen haben. Bis
heute gibt es nur wenige Ansätze, die konventionelle Fahrweise durch eine fortgeschrittene
Regelung unter Einbeziehung von Konzentrationsmessungen und Beobachtung der internen
Konzentrationsprofile zu verbessern, um so die Prozesse in der Nähe des wirtschaftlichen
Optimums zu betreiben. In (Holt, 1995a) ist ein Regelungs- und Meßkonzept für einen
SMB Prozess beschrieben, welches in (Holt, 1995b) noch einmal speziell für eine para-xylene
Trennung entwickelt wurde. In diesem Verfahren werden aus on-line Messungen der Kon
zentrationen an zwei Stellen des Kreislaufstromes mit Hilfe eines Algorithmus die Flüssig
keitsströme und Umschaltperioden so bestimmt, daß eine Produkteigenschaft, wie z. B. die
Reinheit, einen Sollwert einhält. Im Gegensatz zu der hier beschriebenen Erfindung erfor
dert dieses Verfahren weitere Meßstellen zur Produktüberwachung und erlaubt auch keine
Beobachtung der Konzentrationsprofile in den Säulen.
In (Marteau et al., 1994) ist ein Konzept zur Prozeßüberwachung einer Aromatentrennung
mittels SMB Chromatographie beschrieben. Die dort vorgeschlagene Meßstellenanordnung
enthält vier Meßstellen, wobei zwei im Kreislaufstrom angeordnet sind und jeweils eine die
Konzentration des Extrakt- und Raffinatstroms überwacht. Dieses Verfahren benötigt also
vier Meßstellen für eine Überwachung des Prozesses und der Produktzusammensetzung. Aus
Kostengründen wäre es jedoch vorteilhaft, weniger Meßstellen zu verwenden.
Die hier beschriebene Erfindung soll die Nachteile der obigen Ansätze vermeiden. Insbe
sondere soll sie ermöglichen, mit nur zwei Meßstellen sowohl die Produktqualität on-line zu
überwachen als auch den Verlauf des Konzentrationsprofils innerhalb einer Säule verfügbar
zu machen. Aus der Kenntnis des Konzentrationsprofils in den Säulen lassen sich dann vor
allem die zur Prozeßführung wesentlichen Positionen der Adsorptions- und Desorptionsfron
ten ableiten. Auf dieser Grundlage kann z. B. im weiteren ein Regelalgorithmus entwickelt
werden, mit dem die geforderten Produkteigenschaften auch im Falle von Störungen und
Parameterschwankungen eingehalten werden.
Die hier dargestellte Erfindung bildet zum einen dafür die Grundlage, stellt aber gleichzeitig
auch eine Methode dar, mit der das nichtmeßbare Konzentrationsprofil der Anlage zu jeder
Zeit überwacht werden kann sowie die relevanten Prozeßparameter on-line ermittelt werden
können.
Die Erfindung betrifft eine Methode zur Parameterschätzung und Prozeßbeobachtung für
simulierte Gegenstrom-Chromatographieprozesse. Die Erfindung erlaubt die kontinuierliche
Ermittlung der in allen Säulen vorliegenden Konzentrationsprofile aus der kontinuierlichen
Messung der Ausflußkonzentration an zwei Stellen des Prozesses.
Die Erfindung ist besonders geeignet zur Prozeßüberwachung von simulierten Gegenstrom-
Chromatographieprozessen im Bereich der Zuckertrennung (Rearick et al., 1997) z. B. Auf
spaltung von Fructose-Glucose Lösungen, Abtrennung von Sucrose aus Molasse, (Broughton,
1983).
Die Meßeinrichtungen werden direkt in die Leitungen für die beiden Produkte Extrakt und
Raffinat installiert und liefern on-line die Konzentrationen der beiden Komponenten. Eine
für eine Zuckertrennung taugliche Meßapparatur ist z. B. beschrieben in (Altenhöner et al.,
1997).
Bei der Anordnung der Meßstellen mußte berücksichtigt werden, daß die Eigenschaften der
Chromatographiesäulen von der Geometrie und Packung der Säulen abhängen, welche aus
produktionstechnischen Gründen leichten Schwankungen unterliegen. Im Extremfall hat
jede Einzelsäule also voneinander abweichende Eigenschaften. Die Meßstellen wurden des
halb so angeordnet, daß aus den Meßdaten die Systemparameter säulenspezifisch ermitteln
können. Aus Kostengründen ist es ein weiteres Anliegen, möglichst wenige Meßstellen zu
verwenden. Die hier gewählte Anordnung der Meßstellen hat zusätzlich den Vorteil, daß die
im Rahmen der Profil- und Parameterermittlung durchgeführten Messungen gleichzeitig zur
Produktüberwachung genutzt werden können.
Der Erfindung liegt zugrunde, daß für eine Vielzahl von Trennungen das physikalische Ver
halten der Adsorptionssäule hinreichend genau durch folgende Gleichung beschrieben werden
kann:
Hierbei ist ci(x,t) die Konzentration der Komponente i am Ort x zur Zeit t und u die
Strömungsgeschwindigkeit in den Säulen. Eine Beschreibung dieses Modells, seiner physi
kalischen Grundlagen und und seiner Lösung findet sich in (Dünnebier et al., 1998). γi
und Dap,i (i = A, B) sind vier für das System charakteristische Parameter, welche aus den
Meßwerten on-line bestimmt werden müssen.
Unter der Voraussetzung, daß die Substanzen A und B bei der Adsorption keine Wech
selwirkungen aufeinander ausüben, können die Parameterpaare γA und Dap,A sowie γB und
Dap,B voneinander getrennt ermittelt werden.
Die nachfolgend beschriebene Parameterermittlung ist jeweils säulenspezifisch. Diejenige
Säule, deren Parameter bestimmt werden, wird als "relevante Säule" bezeichnet.
Die in Extrakt- bzw. Raffinatstrom gemessene Ausflußkonzentration ci,mess(x = L,t) bei
unbekannten Parametern γi und Dap,i (i = A, B) wird mit einer numerisch ermittelten
Ausflußkonzentration ci(x = L, t; γi, Dap,i) abgeglichen. In der numerischen Simulation sind
die Parameter γi und Dap,i bekannt. Der Abgleich erfolgt über diese beiden Parameter durch
Optimierung des quadratischen Gütefunktionals
über einen noch zu spezifizierenden Zeithorizont (t1, t2).
ci(x = L, t; γi, Dap,i) ist die Lösung der partiellen Differentialgleichung (1) mit Rand- und
Anfangsbedingungen
ci(x = 0, t; γi, Dap,i) = Ce,i(t) (3)
ci(x,t = 0; γi, Dap,i) = C0,i(x). (4)
ci(x,t = 0; γi, Dap,i) = C0,i(x). (4)
Mit den bzgl. (2) optimalen Parametern γi = γi,opt und Dap,i = Dap,i,opt gibt ci (x,t =
0; γi,opt, Dap,i,opt) das Konzentrationsprofil am Taktbeginn im Inneren der relevanten Säule
wieder.
Die Rand- und Anfangsbedingungen (3) und (4) sind nicht bekannt und werden approximiert.
Zur Ermittlung der Rand- und Anfangsbedingungen werden die gemessenen Konzentrationen
in Extrakt- und Raffinatabzug in zwei aufeinanderfolgenden Takten benötigt. Die Parameter
können nach dem zweiten Takt bestimmt werden. Dieser Takt wird deshalb als "aktueller
Takt" bezeichnet. Zur Unterscheidung wird der erste Takt, aus dem Meßungen verwendet
werden, als "vorangegangener Takt" angesprochen.
L bezeichnet die Säulenlänge und te die Taktzeit. Als "Richtung" wird die Fließrichtung des
Desorbens gewählt.
Die Betriebsparameter der Anlage müssen so gewählt werden, daß (nach einer Anlaufzeit) die
Desorptionsfront der Substanz A, die die schwächer adsorbierbare Komponente bezeichnet,
den Raffinatentnahmepunkt EX in jedem Takt passiert. Nach der Anlaufphase bildet sich im
Bereich des Extraktabzugs in zwei aufeinanderfolgenden Takten die in Abb. 2 gezeigte
Konzentrationsverteilung aus.
Zur Bestimmung der Parameter γA und Dap,A und des Konzentrationsprofils werden die
Auslaufkonzentrationen im Extraktabzug des vorangegangenen und des aktuellen Taktes,
cA,mess,alt(t) und cA,mess(t), verwendet.
Im vorangegangenen Takt ist die relevante Säule die erste Säule von Abschnitt II (vgl.
Abb. 2a). Die Einlaufkonzentration in diese Säule entspricht der Konzentration im
Extraktabzug und ist somit meßbar.
In der zweiten Zone bildet sich im Konzentrationsprofil der Substanz A ein Plateau annä
hernd konstanter Konzentration aus (Dünnebier et al., 1998). Aus diesem Grund wird das
Anfangsprofil als näherungsweise konstant gleich CA,mess,alt(t = 0) gewählt.
Zur Approximation des Konzentrationsprofils in der relevanten Säule am Ende des voran
gegangenen Taktes, cA,alt(x,t = te; γA, DaP,A), wird die partielle DGL (1) mit Rand- und
Anfangswerten
ce,A,alt(t) cA,mess,alt(t)
c0,A,alt(t) cA,mess,alt(0)
c0,A,alt(t) cA,mess,alt(0)
gelöst.
Nach dem Umtakten ist die relevante Säule die letzte Säule von Abschnitt I (vgl. Abb.
2b). Somit entspricht der Anfangswert im aktuellen Takt
c0,A(x) = cA,alt(x,t = te; γA, Dap,A) (5)
Aus grober Kenntnis des ungefähren Profils ist klar, daß die Konzentration der Substanz
A in Zone I zu Ende eines jeden Taktes sehr gering ist. Nennenswerte Konzentrationen
finden sich nur im Endbereich der letzten Säule. Nach dem Umtakten ist die vormals letzte
Säule von Abschnitt I die vorletzte Säule von Abschnitt I (vgl. Abb. 2b und c).
Aus diesem Grund wird die nicht meßbare Einlaufkonzentration in die relevante Säule im
aktuellen Takt im wesentlichen als Null angenommen. Der Anfangsbereich wird durch die
empirisch ermittelte Formel
linear approximert. γA ist dabei der aktuelle Wert der Optimierung. (6) entspricht ei
ner Modellierung des Konzentrationsprofils durch lineare Approximation und anschließender
Approximation des Ausflusses durch ein Modell ohne Diffusion.
Die Lösung von (1) mit Rand- und Anfangswerten (6), (5) approximiert cA(x,t; γA, Dap,A)
in der relevanten Säule.
Der Zeithorizont des Gütefunktionals (2) wird so gewählt, daß die Desorptionsfront der
Substanz A den Extraktabzug innerhalb dieses Zeitraums passiert.
Die Betriebsparameter der Anlage müssen so gewählt werden, daß (nach einer Anlaufzeit)
die Adsorptionsfront der Substanz B den Raffinatentnahmepunkt RA in jedem Takt passiert
(vgl. Abb. 3).
Zur Bestimmung der Parameter γB und Dap,B und des Konzentrationsprofils werden die
Auslaufkonzentrationen im Extraktabzug des vorangegangenen und des aktuellen Taktes,
cB,mess,alt(t) und cB,mess(t), verwendet.
Die Anfangsbedingung C0,B(x) wird unter Verwendung der Einlaufkonzentration der Sub
stanz B in die relevante Säule im vorangegangenen Takt, cB,mess,alt(t), approximiert. Im
vorangegangenen Takt ist die relevante Säule die erste Säule von Abschnitt IV. Die Einlauf
konzentration in diese Säule ist meßbar, da sich der Raffinatabzug im vorangegangenen Takt
vor der betrachteten Säule befindet (vgl. Abb. 3a).
cB,mess,alt(t) = cB,mess(t) (7)
Aus grober Kenntnis des ungefähren Profils ist klar, daß die Konzentration der Substanz
B in Zone IV zu Beginn eines jeden Taktes sehr gering ist (vgl. Abb. 3a und c).
Nennenswerte Konzentrationen finden sich nur im Anfangsbereich der jeweils ersten Säule.
Aus diesem Grund wird die Lösung der partiellen Differentialgleichung (1) in der relevanten
Säule (vorangegangener Takt) approximiert, indem als Randverteilung zum Zeitpunkt t = 0
im wesentlichen die Nullinie angenommen wird. Der Anfangsbereich wird durch die empirisch
ermittelte Formel
linear approximert.
Die Lösung von (1) mit Rand- und Anfangswerten (7), (8) ist cB,alt(x,t; γB, Dap,B).
cB,alt(x,t = te; γB, Dap,B) approximiert den Konzentrationsverlauf der Substanz B in Ab
schnitt IV am Ende des vorangegangenen Taktes. Nach Umtakten ist die relevante Säule
die letzte Säule von Abschnitt III (vgl. Abb. 3b). Im aktuellen Takt ist damit das
Anfangsprofil näherungsweise durch
c0,B(x) = cB,alt(x,t = te; γB, Dap,B) (9)
bestimmt.
Aus praktischen Untersuchungen und ausführlichen numerischen Simulationen ist bekannt
(Dünnebier et al., 1998), daß sich in der dritten Zone im Konzentrationsprofil der Substanz
B ein Plateau annähernd konstanter Konzentration ausbildet (vgl. Abb. 3b und d).
Aus diesem Grund wird die Einlaufkonzentration in die relevante Säule, die nach Umtakten
die letzte Säule von Abschnitt III ist, konstant als
ce,B(x) = cB,alt(0,t = te; γB, Dap,B) (10)
gewählt.
Zur Approximation von cB(x = L, t; γB, Dap,B) wird die partielle DG (1) mit Anfangs- und
Randwerten (9) und (10) gelöst.
Der Zeithorizont des Gütefunktionals (2) wird so gewählt, daß die Adsorptionsfront der
Substanz B den Raffinatabzug innerhalb dieses Zeitraums passiert.
Unabhängig von der Parameterschätzung ist nun zusätzlich eine Schätzung der inneren Zu
stände aller Säulen möglich. Ausgehend von dem bekannten Anfangszustand einer unbelade
nen Anlage kann man, unter Benutzung des Prozeßmodells, der aufgeprägten Eingangsgrößen
und der on-line bestimmten Systemparameter, die internen Konzentrationen in der gesamten
Anlage berechnen.
Als Ergebnis liefert das Verfahren mit Hilfe von nur zwei Meßstellen on-line:
- 1. Die aktuellen, säulenspezifischen Parameter eines zur Automatisierung des Prozesses geeigneten Systemmodells.
- 2. Die aktuellen Konzentrationen der Produktströme.
- 3. Das nicht direkt meßbare örtliche Konzentrationsprofil zu Beginn des Taktes im Inneren der Säule, die sich in Fließrichtung des Desorbens vor der jeweiligen Meßstelle befindet (Desorptionsfront A und Adsorptionsfront B).
- 4. Aus der Kenntnis der säulenspezifischen Parameter und der Stellgrößenhistorie kann das vollständige Konzentrationsprofil im Inneren aller Säulen berechnet werden.
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Claims (2)
1. Eine Methode zur on-line Parameterschätzung und Prozeßbeobachtung für SMB
(simulierte Gegenstrom-) Chromatographieprozesse,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit Hilfe von zwei kontinuierlichen Messungen, jeweils an den
Produktentnahmestellen angeordnet, aus den Meßdaten mit Hilfe eines
mathematischen Algorithmus die das physikalische Verhalten des Systems
bestimmenden Parameter in Echtzeit bestimmt werden.
2. Ein Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß aus der Meßinformation und mit Hilfe einer Berechnungsvorschrift die
innerhalb der Chromatographiesäulen vorliegenden nicht meßbaren
Konzentrationen geschätzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142550 DE19842550B4 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Methode zur on-line Parameterschätzung und Prozeßbeobachtung für SMB-Chromatographieprozesse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142550 DE19842550B4 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Methode zur on-line Parameterschätzung und Prozeßbeobachtung für SMB-Chromatographieprozesse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19842550A1 true DE19842550A1 (de) | 2000-03-23 |
| DE19842550B4 DE19842550B4 (de) | 2004-08-05 |
Family
ID=7881245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998142550 Expired - Fee Related DE19842550B4 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Methode zur on-line Parameterschätzung und Prozeßbeobachtung für SMB-Chromatographieprozesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19842550B4 (de) |
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