DE19852395C2 - Steckkupplung - Google Patents
SteckkupplungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steckkupplung, insbesondere für Schlauchverbin
dungen und zur Verwendung in Kraftfahrzeugen, mit einer Kupplungsauf
nahme und mit einem Kupplungsstecker, wobei die Kupplungsaufnahme mit
einer Einstecköffnung für den Kupplungsstecker versehen ist und mindestens
eine der Verriegelung von Kupplungsaufnahme und Kupplungsstecker die
nende Verriegelungsfeder aufweist, an der Verriegelungsfeder mindestens ein
Verriegelungsabschnitt und ein von der Außenseite der Kupplungsaufnahme
her betätigbarer Entriegelungsabschnitt vorgesehen sind, die Kupplungsauf
nahme eine zur Einstecköffnung hin zumindest teilweise offene Nut aufweist,
die Verriegelungsfeder unverlierbar in der Nut vorgesehen sowie als Blattfe
der ausgebildet ist, die als Blattfeder ausgebildete Verriegelungsfeder zwei
Schenkel aufweist und der Schenkelgrund den Entriegelungsabschnitt bildet.
Eine solche Steckkupplung ist zum Beispiel aus der US 5,536,047 bekannt und, wie
eingangs ausgeführt, insbesondere für Schlauchverbindungen bestimmt, also
für das Verbinden der Schlauchenden von zwei Schläuchen. Darauf ist jedoch
die Verwendbarkeit der in Rede stehenden Steckkupplung nicht beschränkt.
Einerseits kann diese Steckkupplung auch für Rohrverbindungen eingesetzt
werden, jedenfalls dann, wenn es um die Verbindung von relativ flexiblen
Rohren geht. Andererseits kann auch die Kupplungsaufnahme oder der
Kupplungsstecker gleichsam ortsfest sein, so daß ein Schlauchende oder ein
Rohrende, mit einer Kupplungsaufnahme oder mit einem Kupplungsstecker
versehen, auf einen ortsfesten Kupplungsstecker aufgesteckt bzw. in eine orts
feste Kupplungsaufnahme eingesteckt werden kann. Unabhängig von der viel
seitigen Verwendbarkeit der in Rede stehenden Steckkupplung wird nachfol
gend, natürlich ohne jede Beschränkung, immer eine Steckkupplung für
Schlauchverbindungen beschrieben.
Aus der US 3,574,362 ist eine Steckkupplung bekannt, die eine Feder aus ei
nem Drahtmaterial aufweist, dessen Querschnitt kreisförmig ist. Diese Feder
dient der Verriegelung der Steckkupplung und muß im wesentlichen tangenti
al zur Steckkupplung aufgezogen werden. Dabei steht ein Entriegelungsab
schnitt deutlich von der Steckkupplung hervor, so daß durch eine im wesentli
chen tangentiale Bewegung dieses Entriegelungsabschnitts die Steckkupplung
wieder entriegelt werden kann.
In der DE 387 688 ist eine Steckkupplung beschrieben, die eine Verriege
lungsfeder in Form einer geschlossenen Blattfeder aufweist. Diese Blattfeder
ist derart in der Steckkupplung angeordnet, daß die Verriegelung der Steck
kupplung durch radialen Druck nach innen auf die Blattfeder gelöst werden
kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die bekannte, eingangs be
schriebene Steckkupplung in bezug auf die Möglichkeit des Verriegelns und
des Entriegelns zu verbessern.
Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe ist bei der erfindungsgemäßen
Steckkupplung dadurch gelöst, daß an jedem Schenkel wenigstens ein in
Richtung auf den anderen Schenkel abgewinkelter Verriegelungsabschnitt
vorgesehen ist.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsge
mäße Steckkupplung auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen
einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, an
dererseits auf die nachfolgende Beschreibung eines bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, eines Ausführungsbei
spiels einer erfindungsgemäßen Steckkupplung, wobei der
Kupplungsstecker in die Kupplungsaufnahme eingesteckt ist,
Fig. 2 einen Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Steckkupplung
längs der Linie II-II, und zwar links im verriegelten Zustand,
rechts im entriegelten Zustand,
Fig. 3 einen Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Steckkupplung
längs der Linie III-III,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Teil einer Kupplungsaufnahme
einer erfindungsgemäßen Steckkupplung,
Fig. 5 den Gegenstand nach Fig. 4 in Richtung der Pfeile V gesehen,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen weiteren Teil einer Kupplungs
aufnahme einer erfindungsgemäßen Steckkupplung, wobei der
dargestellte Teil einer Kupplungsaufnahme den in Fig. 4 darge
stellten Teil ergänzt,
Fig. 7 den Gegenstand nach Fig. 6 in Richtung des Pfeils VII gesehen,
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform einer zu
der erfindungsgemäßen Steckkupplung gehörenden Verriege
lungsfeder, im gestreckten Zustand,
Fig. 9 eine Seitenansicht der in Fig. 8 dargestellten Verriegelungsfeder,
mit bereits funktionsgerecht abgebogenen Verriegelungsab
schnitten, im unbelasteten Zustand,
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung der Verriegelungsfeder nach
Fig. 9, im Einbauzustand,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Teils eines zu der erfindungsgemäßen
Steckkupplung gehörenden Kupplungssteckers und
Fig. 12 den Gegenstand nach Fig. 11 in Richtung des Pfeils XII gesehen.
In Fig. 1 ist eine Steckkupplung 1 dargestellt, die vorliegend zur Verbindung
eines Schlauches, von dem nur ein Schlauchende 2 dargestellt ist, mit einem
anderen, nicht dargestellten Schlauch dient. Eine derartige Steckkupplung 1
wird insbesondere im Kraftfahrzeug-Bereich eingesetzt, beispielsweise bei Kühlwasser
systemen und bei Heizungssystemen. Die Steckkupplung 1 besteht in ihrem
grundsätzlichen Aufbau aus einer Kupplungsaufnahme 3 und aus einem
Kupplungsstecker 4. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kupplungs
aufnahme 3 mit einem Anschlußstutzen 5 versehen und über den Anschluß
stutzen 5 mit dem Schlauchende 2 des im übrigen nicht dargestellten Schlau
ches verbunden. Zur Befestigung des Schlauchendes 2 mit dem Anschlußstut
zen 5 der Kupplungsaufnahme 3 ist im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei
spiel eine Federbandschelle 6 vorgesehen. Nicht dargestellt ist, daß auch der
Kupplungsstecker 4 einen dem Anschlußstutzen 5 der Kupplungsaufnahme 3
entsprechenden Anschlußstutzen aufweisen kann.
Die Fig. 1 zeigt, daß die Kupplungsaufnahme 3 mit einer Einstecköffnung 7
für den Kupplungsstecker 4 versehen ist, außerdem eine der Verriegelung von
Kupplungsaufnahme 3 und Kupplungsstecker 4 dienende Verriegelungsfeder
8 aufweist. An der Verriegelungsfeder 8 sind, wie das die Fig. 2, 5 und 8 bis
10 zeigen, zwei Verriegelungsabschnitte 9, 10 vorgesehen, die bei in die
Kupplungsaufnahme 3 eingestecktem Kupplungsstecker 4 einen am Kupp
lungsstecker 4 vorgesehenen Anschlag 11 hintergreifen. Der Anschlag 11 er
gibt sich im dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine umlaufende Nut 12
am Kupplungsstecker 4. Des weiteren weist die Verriegelungsfeder 8, wie
dies die Fig. 2, 5, 9 und 10 zeigen, einen Entriegelungsabschnitt 13 auf, der
von der Außenseite der Kupplungsaufnahme 3 betätigbar ist. Wird der Entrie
gelungsabschnitt 13 der Verriegelungsfeder 8 heruntergedrückt, so hinterfas
sen die Verriegelungsabschnitte 9 und 10 der Verriegelungsfeder 8 nicht mehr
den am Kupplungsstecker 4 verwirklichten Anschlag 11, wie das im rechten
Teil der Fig. 2 dargestellt ist.
Bei der erfindungsgemäßen Steckkupplung 1 weist die Kupplungsaufnahme 3,
wie dies die Fig. 2, 5 und 7 zeigen, eine zur Einstecköffnung 7 hin offene Nut
14 auf, und die Verriegelungsfeder 8 ist unverlierbar in der Nut 14 vorgese
hen. Die Nut 14 ist dabei derart ausgebildet, daß von der Verriegelungsfeder 8
lediglich der Entriegelungsabschnitt 13 von der Außenseite der Kupplungs
aufnahme 3 her über ein Werkzeug zugänglich ist. In der Kupplungsaufnahme
3 ist eine in die Nut 14 mündende, von der Außenseite der Kupplungsaufnah
me 3 her zugängliche Entriegelungsöffnung 15 vorgesehen. Die Verriege
lungsfeder 8 erstreckt sich mit ihrem Entriegelungsabschnitt 13 von der Nut
14 nach außen bis in die Entriegelungsöffnung 15 hinein. Dabei ist die Ver
riegelungsfeder 8 derart ausgebildet und in der Nut 14 der Kupplungsaufnah
me 3 angeordnet, daß ein Herunterdrücken des Entriegelungsabschnittes 13
der Verriegelungsfeder 8 zu einer Entriegelung führt; eine radial nach innen
gerichtete Bewegung des Entriegelungsabschnittes 13 der Verriegelungsfeder
8 führt also dazu, daß sich die Verriegelungsabschnitte 9, 10 der Verriege
lungsfeder 8 radial nach außen bewegen, so daß sie nicht mehr im Eingriff mit
dem am Kupplungsstecker 4 verwirklichten Anschlag 11 sind.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Steckkupp
lung 1 sind, wie dies insbesondere die Fig. 2, 5 und 10 zeigen, die Nut 14 in
der Kupplungsaufnahme 3 und die Verriegelungsfeder 8 umlaufend bzw. im
wesentlichen umlaufend ausgebildet; die Verriegelungsfeder 8 ist entspre
chend in der Nut 14 angeordnet.
Einzelheiten der im dargestellten Ausführungsbeispiel verwirklichten Verrie
gelungsfeder 8 zeigen insbesondere die Fig. 8, 9 und 10. Ausgangspunkt ist
die in Fig. 8 dargestellte, zunächst blattfederartig ausgebildete Verriegelungs
feder 8 mit den beiden Verriegelungsabschnitten 9, 10. In Fig. 9 ist dargestellt,
daß aus dem, was zunächst in Fig. 8 dargestellt ist, dann eine zweischenklige
Blattfeder geworden ist, wobei der Schenkel 16 mit dem Verriegelungsab
schnitt 9 und der Schenkel 17 mit dem Verriegelungsabschnitt 10 versehen ist.
Die Verriegelungsabschnitte 9, 10 sind an ihren aufeinander zu gerichteten
Seiten kreisbogenförmig ausgeführt, wobei der Radius der Kreisbögen etwa
dem Radius der Einstecköffnung 7 der Kupplungsaufnahme 3 entspricht. Ein
Vergleich der Fig. 8 und 9 zeigt, daß die Verriegelungsabschnitte 9, 10 von
den Schenkeln 16, 17 abgewinkelt sind. Im übrigen bildet der Schenkelgrund
den Entriegelungsabschnitt 13 der Verriegelungsfeder 8. Im nicht-eingebauten
Zustand stehen die beiden Schenkel 16, 17 der Verriegelungsfeder 8 unter ei
nem Winkel von etwa 90° zueinander.
Wie die Fig. 2 und 5 zeigen, ist die Verriegelungsfeder 8 in der Nut 14 der
Kupplungsaufnahme 3 an ihrem dem Entriegelungsabschnitt 13 gegenüberlie
genden Bereich gehalten. Das ist im einzelnen dadurch realisiert, daß die frei
en Enden 18, 19 jedes Schenkels 16, 17 der Verriegelungsfeder 8 in einem
Winkel von etwa 40° bis 80° abgewinkelt sind und die abgewinkelten Enden
18, 19 der Schenkel 16, 17 in radiale Schlitze 20 in der Kupplungsaufnahme 3
eingesetzt sind.
Wie sich aus den Fig. 2, 5 und 7 ergibt, ist im dargestellten Ausführungsbei
spiel einer erfindungsgemäßen Steckkupplung 1 die in der Kupplungsaufnah
me 3 vorgesehene Nut 14 im Bereich der Verriegelungsabschnitte 9, 10 der
Verriegelungsfeder 8 tiefer als dort, wo die Verriegelungsfeder 8 gehalten ist,
also tiefer als in dem dem Schlitz 20 benachbarten Bereich. Die Tiefe der Nut
14 ist insgesamt so gewählt, daß im entriegelten Zustand, der in Fig. 2 rechts
dargestellt ist, die Verriegelungsfeder 8 nicht in die Einstecköffnung 7 hinein
ragt, auch nicht mit den Verriegelungsabschnitten 9, 10. Nur im verriegelten
Zustand, der in Fig. 2 links dargestellt ist, ragen die Verriegelungsabschnitte
9, 10 der Verriegelungsfeder 8 in die Einstecköffnung 7 bzw. in die Nut 12
des Kupplungssteckers 4.
Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Steckkupp
lung 1 dargestellt, bei dem die Kupplungsaufnahme 3 zweiteilig ausgebildet
ist, nämlich aus einem Grundkörper 21 und einem Abschlußteil 22 besteht,
wie dies in den Fig. 4 und 6 dargestellt ist. Dabei sind sowohl die Nut 14 als
auch der Schlitz 20 teilweise im Grundkörper 21 und teilweise im Abschluß
teil 22 verwirklicht. Folglich kann beim Zusammenbau von Grundkörper 21
und Abschlußteil 22 die Verriegelungsfeder 8 entweder in den Grundkörper
21 oder in das Abschlußteil 22 eingesetzt werden. Nach dem Einsetzen der
Verriegelungsfeder 8 werden der Grundkörper 21 und das Abschlußteil 22 fest
miteinander verbunden, beispielsweise über eine Schraubverbindung.
Nicht dargestellt, aber grundsätzlich möglich ist es auch, die Kupplungsauf
nahme 3 insgesamt einstückig auszubilden, wobei dann die Verriegelungsfe
der 8 von innen, also über die Einstecköffnung 7, in die Nut 14 eingesetzt
wird.
Im Gegensatz zu dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel auf der Kupp
lungsaufnahme 3 oberhalb der Entriegelungsöffnung 15 eine Überdeckung 23
vorgesehen. Die Überdeckung 23 weist eine in die Entriegelungsöffnung 15
übergehende Durchgangsöffnung 24 auf. Die Größe der Durchgangsöffnung
24 ist so gewählt, daß der Entriegelungsabschnitt 13 der Verriegelungsfeder 8
auch im Verriegelungszustand, der in der Fig. 5 dargestellt ist, nicht aus der
Durchgangsöffnung 24 nach außen ragt. Das ist bei dem in den Fig. 1 und 2
dargestellten Ausführungsbeispiel anders. Bei diesem Ausführungsbeispiel
steht der Entriegelungsabschnitt 13 der Verriegelungsfeder 8 im Verriege
lungszustand über die Außenseite der Kupplungsaufnahme 3 über.
Des weiteren gilt für das dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungs
gemäßen Steckkupplung 1, daß zwischen der Kupplungsaufnahme 3 und dem
Kupplungsstecker 4 eine Verdrehsicherung vorgesehen ist. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel besteht die Verdrehsicherung aus zwei ungleich großen
Vorsprüngen 25, 26 am Kupplungsstecker 4 und dazu korrespondierenden in
Einsteckrichtung ausgerichteten Nuten 27, 28 in der Kupplungsaufnahme 3.
Wie dies Fig. 7 zeigt, befinden sich im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4
bis 7 die Nuten 27, 28 sowohl im Grundkörper 21 als auch im Abschlußteil
22. Denkbar ist jedoch auch, die Nuten 27, 28 nur im Grundkörper 21 oder
nur im Abschlußteil 22 zu verwirklichen.
Das Kuppeln der Steckkupplung 1 erfolgt nun derart, daß zunächst der Kupp
lungsstecker 4 in die Einstecköffnung 7 der Kupplungsaufnahme 3 so weit
eingesteckt wird, bis eine am vorderen Endes des Kupplungssteckers 4 vorge
sehene Auflaufschräge 29 mit den in die Einstecköffnung 7 hineinragenden
Verriegelungsabschnitten 9, 10 der Verriegelungsfeder 8 in Berührung
kommt. Beim weiteren Einstecken des Kupplungssteckers 4 werden die Ver
riegelungsabschnitte 9, 10 der Verriegelungsfeder 8 in die Nut 14 der Kupp
lungsaufnahme 3 hineingedrückt, bis der im rechten Teil der Fig. 2 darge
stellte Zustand erreicht ist. Da sich an die Anlaufschräge 29 des Kupplungs
steckers 4 die Nut 12 anschließt, rasten beim weiteren Einstecken des Kupp
lungssteckers 4 in die Einstecköffnung 7 der Kupplungsaufnahme 3 die Ver
riegelungsabschnitte 9, 10 der Verriegelungsfeder 8 in die Nut 12 des Kupp
lungssteckers 4 ein. Nunmehr sind die Kupplungsaufnahme 3 und der Kupp
lungsstecker 4 verriegelt.
Zum Entriegeln wird eine in Fig. 10 angedeutete Kraft F auf den Entriege
lungsabschnitt 13 der Verriegelungsfeder 8 ausgeübt. Hierdurch bewegen sich
die Verriegelungsabschnitte 9, 10 der Verriegelungsfeder 8 entsprechend der
Darstellung in der Fig. 10 in Richtung der Pfeile x, bis wieder der im rechten
Teil der Fig. 2 dargestellte Zustand erreicht ist. Der Kupplungsstecker 4 kann
aus der Kupplungsaufnahme 3 herausgezogen werden. Wird keine Kraft F
mehr auf den Entriegelungsabschnitt 13 der Verriegelungsfeder 8 ausgeübt,
federn die Verriegelungsabschnitte 9, 10 der Verriegelungsfeder 8 in den Zu
stand zurück, der in Fig. 2 links dargestellt ist.
Im übrigen sei noch darauf hingewiesen, daß im dargestellten Ausführungs
beispiel einer erfindungsgemäßen Steckkupplung 1 im vorderen Bereich des
Kupplungssteckers 4 ein zylindrischer Abschnitt 30 vorgesehen ist, der mit
seiner Stirnseite an einen Anschlag 31 am Ende der Einstecköffnung 7 in der
Kupplungsaufnahme 3 anschlägt. Die Länge des Kupplungssteckers 4 und die
Tiefe der Einstecköffnung 7 in der Kupplungsaufnahme 3, begrenzt durch den
Anschlag 31, sind derart gewählt, daß unmittelbar nach dem Einrasten der
Verriegelungsabschnitte 9, 10 der Verriegelungsfeder 8 in die Nut 12 des
Kupplungssteckers 4 der Kupplungsstecker 4 am Anschlag 31 der Kupplungs
aufnahme 3 anschlägt.
Schließlich gilt für das dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Steckkupplung 1 noch, daß zwischen der Kupplungsaufnahme 3 und
dem Kupplungsstecker 4 im Bereich des zylindrischen Abschnitts 30 des
Kupplungssteckers 4 eine Dichtung verwirklicht ist. Hierzu ist in einer ent
sprechenden Nut in der Kupplungsaufnahme 3 ein O-Ring 32 vorgesehen, der
zusammen mit dem zylindrischen Abschnitt 30 des Kupplungssteckers 4
wirkt.
Claims (13)
1. Steckkupplung (1), insbesondere für Schlauchverbindungen und zur Verwendung in
Kraftfahrzeugen, mit einer Kupplungsaufnahme (3) und mit einem Kupplungsstecker
(4), wobei die Kupplungsaufnahme (3) mit einer Einstecköffnung (7) für den Kupp
lungsstecker (4) versehen ist und mindestens eine der Verriegelung von Kupp
lungsaufnahme (3) und Kupplungsstecker (4) dienende Verriegelungsfeder (8) auf
weist, an der Verriegelungsfeder (8) mindestens ein Verriegelungsabschnitt (9, 10)
und ein von der Außenseite der Kupplungsaufnahme (3) her betätigbarer Entriege
lungsabschnitt (13) vorgesehen sind, die Kupplungsaufnahme (3) eine zur Einsteck
öffnung (7) hin zumindest teilweise offene Nut (14) aufweist, die Verriegelungsfeder
(8) unverlierbar in der Nut (14) vorgesehen sowie als Blattfeder ausgebildet ist, die als
Blattfeder ausgebildete Verriegelungsfeder (8) zwei Schenkel (16, 17) aufweist und
der Schenkelgrund den Entriegelungsabschnitt (13) bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem Schenkel (16, 17) wenigstens ein in Richtung auf den anderen Schenkel
(17, 16) abgewinkelter Verriegelungsabschnitt (9, 10) vorgesehen ist.
2. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Verriege
lungsfeder (8) nur der Entriegelungsabschnitt (13) von der Außenseite der Kupp
lungsaufnahme (3) her zugänglich ist.
3. Steckkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupp
lungsaufnahme (3) eine in die Nut (14) mündende, von der Außenseite - vorzugsweise
über ein Verriegelungsteil - her zugängliche Entriegelungsöffnung (15) aufweist und
sich die Verriegelungsfeder (8) mit ihrem Entriegelungsabschnitt (13) von der Nut
(14) in die Entriegelungsöffnung (15) hinein erstreckt.
4. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verriegelungsfeder (8) so ausgebildet und in der Nut (14) angeordnet ist, daß die Ent
riegelung durch Aufbringen einer Kraft (F) auf den Entriegelungsabschnitt (13) der
Verriegelungsfeder (8) erfolgt und dadurch der Verriegelungsabschnitt (9, 10) etwa in
radialer Richtung in die Nut (14) hinein bewegt wird und außer Eingriff mit dem
Kupplungsstecker (4) kommt.
5. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nut (14) als Umfangsnut ausgebildet ist und die Verriegelungsfeder (8) umlaufend in
der Nut (14) angeordnet ist.
6. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im
nicht-eingebauten Zustand der Verriegelungsfeder (8) die Schenkel (16, 17) mitein
ander einen Winkel von 70° bis 110°, vorzugsweise von etwa 90° bilden.
7. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verriegelungsfeder (8) in der Nut (14) an ihrem dem Entriegelungsabschnitt (13) ge
genüberliegenden Bereich - mindestens an einer Stelle, vorzugsweise an zwei Stellen -
gehalten ist.
8. Steckkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im nicht-eingebau
ten Zustand der Verriegelungsfeder (8) die Enden (18, 19) der Schenkel (16, 17) in ei
nem Winkel von 40° bis 80° abgewinkelt und die abgewinkelten Enden (18, 19) der
Schenkel (16, 17) in einen radialen Schlitz oder in radialen Schlitzen (20) in der
Kupplungsaufnahme (3) eingesetzt sind.
9. Steckkupplung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Verriegelungsabschnitte (9, 10) der Verriegelungsfeder (8) die Nut (14) tiefer ist
als im Bereich der Halterung der Verriegelungsfeder (8).
10. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelungsabschnitte (9, 10) der Verriegelungsfeder (8) auf gegenüberliegen
den Seiten etwa im rechten Winkel zum Entriegelungsabschnitt (13) vorgesehen sind.
11. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsaufnahme (3) einen Grundkörper (21) und ein Abschlußteil (22) auf
weist.
12. Steckkupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (14) teil
weise in dem Grundkörper (21) teilweise in dem Abschlußteil (22) ausgebildet ist.
13. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Kupplungsaufnahme (3) und dem Kupplungsstecker (4) eine Verdreh
sicherung vorgesehen ist.
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