DE198904C - - Google Patents
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- DE198904C DE198904C DENDAT198904D DE198904DA DE198904C DE 198904 C DE198904 C DE 198904C DE NDAT198904 D DENDAT198904 D DE NDAT198904D DE 198904D A DE198904D A DE 198904DA DE 198904 C DE198904 C DE 198904C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/02—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
- B61L19/023—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 198904-KLASSE
20/. GRUPPE
ALFRED MONARD in PARIS.
Verriegelungseinrichtung für Weichen- und Signalstellwerke.
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung für die Stellhebel eines Weicben-
und Signalstellwerkes, die sich durch ihre Einfachheit auszeichnet. Sie soll insbesondere
bei solchen Stellwerken benutzt werden, bei denen die zwei Gleisgruppen verbindenden
Fahrstraßen durch je einen an einer Tafel in den Schnittpunkten von wagerechten und
senkrechten, den beiden Gleisgruppen entsprechenden Reihen angeordneten Stellhebel
eingestellt werden.
Mit den bisher vorgeschlagenen Verriegelungsvorrichtungen würden so viel Verriegelungsebenen
nötig sein, als Hebel zu verriegeln sind.
Nach der Erfindung ist es nun möglich, die Verriegelungen für alle diese Hebel in
einer einzigen Ebene anzuordnen, gleichgültig, welches auch die Anzahl der Hebel
sein mag. Die einzelnen Teile der Verriegelung sind auswechselbar und in allen Feldern
ganz gleich angeordnet, so daß sich jedes Versehen leicht erkennen läßt.
In den Zeichnungen ist die neue Verriegelungseinrichtung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt.
Fig. ι bis 3 sind verschiedene Bahnhofsanlagen mit Verbindungsgleisen zwischen den
Hauptgleisen.
Fig. 4 und 5 stellen die Diagramme der Verriegelungsgesetze dar.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht der Stellhebeltafel.
Fig. 7 bis 9 sind senkrechte Schnitte durch die Verriegelungsvorrichtungen.
Fig. 10 ist eine Vorderansicht der allgemeinen Verriegelungsanordnung und zeigt alle
Hebel in der Ruhestellung.
Fig. 11 und 12 zeigen dieselbe Anordnung
wie Fig. 10, nachdem jedoch in Fig. 11 ein in der Diagonale der Tafel angeordneter Stellhebel
und in Fig. 12 ein außerhalb der Diagonale angeordneter Hebel gedreht ist.
Fig. 13 ist eine Vorderansicht der Hilfsverriegelungen
für die außerhalb der Diagonale der Tafel liegenden Hebel.
Die Fahrstraßenhebel, von denen jeder mit einer Nummer bezeichnet ist und die alle
Zugbewegungen zulassen, sind an einer Tafel in den Schnittpunkten von wagerechten und
senkrechten Reihen angeordnet (Fig. 6).
Bei einer Gleisanlage, z. B. der der Fig. 1 bis 3, die sich nur durch die \?erbindungsgleise
unterscheidet, muß zunächst bestimmt werden, welche Hebel der Tafel verriegelt werden müssen, wenn man den Hebel einer
gewissen Strecke dreht und diese dabei öffnet. Die Strecke C-P z. B. ist allen denjenigen
Fahrstraßen feindlich, die sie schneiden oder in sie einmünden. Dies sind die Strecken,
die von A und B kommen und nach Qundi?
führen und umgekehrt, ferner die von D, E und F kommen und nach M, N und O
führen und umgekehrt, endlich die nach P und nach C oder umgekehrt führenden
Strecken.
Werden die Felder aller der Hebel, die der durch den Hebel 34 eingestellten Strecke C-P
feindlich sind, schraffiert gezeichnet, wie dies in Fig. 4 für den Bahnhof der Fig. 1 geschehen
ist, so erkennt man, daß alle diese Hebel sich auf dem Kreuz befinden, das
durch den Hebel 34 geht und in den beiden der vier durch dieses Kreuz gebildeten Feldern,
die rechts oben und links unten liegen. Man muß also, um die Strecke C-P zu
sichern, durch die Einstellung des Hebels 34 gleichzeitig die Hebel aller schraffierten
Felder verriegeln. Diese Verriegelung soll dabei für alle übrigen Hebel der Tafel möglich
sein.
Auf jeder Hebelachse L ist eine mit vier Ausschnitten versehene Nockenscheibe c angeordnet.
Am Umfang dieser Scheibe sind in jedem Felde der Tafel drei Schwinghebel vorhanden, von denen zwei, α und b, geradlinig
als Doppelhebel ausgebildet sind, während der dritte d die Form eines Winkelhebels
mit drei Armen hat. Diese Hebel sind mittels ihrer Achsen an der Tafel befestigt.
An den Enden dieser Schwinghebel sitzen Rollen, die in die entsprechenden Ausschnitte
der Nockenscheiben c eingreifen. Die anderen Enden der geradlinigen Schwinghebel
a, b sind durch Stifte 7 und 8 mit senkrechten und wagerechten Stangen 9 und 10
verbunden, deren Enden mit Schlitzen 11 versehen sind. Die Enden dieser Stangen, die
von einem Feld zum anderen reichen, sind durch Stifte verbunden, und auf diesen Stiften
sitzen die Schwinghebel d so, daß der eine Arm auf dem die wagerechten Stangen verbindenden
Stift und der andere Arm auf dem die senkrechten Stangen verbindenden Stift sitzt. Infolgedessen sind alle Hebel und
Stangen untereinander verbunden.
In der Ruhestellung liegen, wie Fig. 10
zeigt, die Rollen einiger Schwinghebel in den Ausschnitten der zugehörigen Scheibe c. Das
ist jedoch kein Zeichen dafür, daß die entsprechenden Hebel verriegelt sind; denn da
die Stifte in den langen Schlitzen 11 gleiten, so kann man irgendeinen Hebel drehen und
infolgedessen die Rollen der Schwinghebel heben, bis die Stifte in den Schlitzen kein
Spiel mehr haben, d. h. bis die Rollen auf den Ansätzen oder Vorsprüngen der Nocken c
liegen. Sobald man aber einen Hebel dreht (s. Fig. 11, wo der Hebel 33 gedreht worden
ist), wird die entsprechende Nockenscheibe c mitgenommen und um 45° gedreht. Die in
den Ausschnitten dieser Nockenscheibe liegenden Rollen und damit die zugehörigen
Schwinghebel werden dabei aus den Ausschnitten der Scheibe c herausgedrückt und
die Schwinghebel um ihre Achsen gedreht.
Diese Schwinghebel verschieben dann die mit ihnen verbundenen Stangen in der Richtung
der Pfeile, und die Stangen wirken ihrerseits auf die Schwinghebel der benachbarten
Felder, mit denen sie verbunden sind. Alle so verschobenen Stangen drücken dann die
entsprechenden Rollen in die Ausschnitte ihrer Nockenscheiben c, wodurch die entsprechenden
Streckenhebel festgestellt, also verriegelt werden.
Wenn man beachtet, daß die Schwinghebel d nur auf die benachbarten Stangen, die auf
Zug beansprucht werden, die Bewegung übertragen oder diese festhalten, und daß kein
Druck durch die Stangen übertragen werden kann, weil sich die Stifte beim Auftreten von
Druckkräften in den langen ösen verschieben, so sieht man, daß die Verriegelung sich in
einer gewissen Richtung nicht mehr fortpflanzen kann, sobald die Stangen in dieser
Richtung nicht gezogen oder verschoben werden.
Betrachtet man z. B. die Fig. 11, in der
der Hebel 33 der Strecke C-O gedreht worden ist, so ergibt sich, daß die beiden
Schwinghebel b und d des Feldes 33 gegenüber der Fig. 10 durch den Nocken c des
Hebels weggedrückt sind. Die Stange 2 ist in der Richtung des Pfeiles durch den Schwinghebel b und die Stangen 3 und 4
sind durch den Schwinghebel d verschoben worden. Der Hebel α dagegen ist nicht gedreht,
die Stange 1 also nicht verschoben; infolgedessen hat die Stange 3 zur Stange 1
eine Relativbewegung gemacht und es ist der Schlitz, in dem der diese beiden Stangen verbindende
Stift gleitet, verkürzt. Damit sind aber der Hebel α und die Stange 1 festgestellt,
so daß diese nicht nach oben gezogen werden kann. Dadurch sind auch die Hebel d
der über dem Feld 33 liegenden Felder 23 und 13 festgestellt, da diese Hebel lediglich
einen Zug nach oben auf die Stange 1 ausüben
können. Die Stellhebel der Felder 23 · und 13 sind also verriegelt.
Das Feststellen der Hebel d der Felder 13 und 23 hat ferner zur Folge, daß die wagerechten
Stangen 5 der Felder 14, 15, 16, 24 25 und 26 festgehalten werden, so daß sie
nicht von links nach rechts verschoben werden können. Es sind also die Hebel d und
folglich die Stellhebel dieser Felder verriegelt. Dadurch, daß die Stangen 5 der Felder 24,
25 und 26 festgestellt sind, sind die an jenen sitzenden Hebel b der Felder 34, 35 und 36
und damit ihre Stellhebel gesperrt.
Das Verschieben der Stange 3 hat zur Folge, daß sämtliche unter dieser Stange 3
vorhandenen senkrechten Stangen, d. h. die Stangen der Felder 43, 53 und 63, nach oben
gezogen werden; infolgedessen werden die an diesen Stangen sitzenden Hebel α dieser
Felder in die Außenschnitte der entsprechenden Nockenscheiben gedrückt, und es sind
damit die Stellhebel dieser Felder verriegelt.
Durch das Ziehen der Stange 2 sind die mit ihr links in einer wagerechten Reihe
liegenden Stangen ebenfalls nach links ver-
schoben und es sind dadurch die Hebel d in den Feldern 21 und 22 gedreht und gesperrt;
die Stellhebel dieser Felder sind aber, wie es aus Fig. 11 ersichtlich ist, frei drehbar.
Durch die Drehung der Hebel d in den Feldern 21 und 22 sind die Stangen 6 der
beiden diesen Feldern entsprechenden senkrechten Reihen nach oben gezogen nnd drücken
die Schwinghebel α in die Ausschnitte der Scheiben c in den Feldern 31, 32, 41, 42, 51,
52, 61 und 62, deren Hebel dadurch verriegelt werden.
Die Verriegelungskörper für die Hebel sind auf der Stellhebeltafel in einer Ebene angeordnet.
Ihre Teile haben nur eine geringe Dicke, so daß die ganze Einrichtung nur
sehr wenig Raum beansprucht. Sie kann auch von einem Bahnhof in einen anderen
ohne Zerlegung gescharrt werden. Die Gleichartigkeit der ganzen Anordnung erlaubt es
- auch, die Felder, die keine Hebel haben, mit Verriegelungen zu versehen. Soll also ein
Bahnhof vergrößert oder geändert werden, so kann man ohne weiteres die notwendigen
Hebel hinzufügen oder die unnötig gewordenen entfernen. Diese Änderungen haben keinen Einfluß auf die Verriegelungen der
beibehaltenen Hebel.
Die bisher besprochenen Verriegelungen sind die einzigen, die bei einem Bahnhof gemäß
Fig. ι in Frage kommen.
Wenn aber der zu sichernde Bahnhof nicht dem der Fig. 1, sondern einem einfacheren
der Fig. 2 entspricht, so bleiben zwar die Verriegelungen der feindlichen Fahrstraßen,
die die einzustellende Fahrstraße kreuzen oder in sie einmünden, dieselben. Sie allein genügen
jedoch nicht mehr. Soll z. B. die Strecke C-P (Hebel 34, Fig. 12) gesichert
werden, so würden die Hebel der Felder 13 und 23, 45 und 46 (Fig. 4) unverriegelt
bleiben. Da jedoch die Strecken A-O und B-O, die mit der Strecke C-P einen gemeinsamen
Punkt e (Fig. 2) haben, und die Strecken D-Q und D-R, die mit C-P einen
gemeinsamen Punkt f haben, dieser Strecke feindlich sind, so müssen zu den beschriebenen,
unbedingt notwendigen Verriegelungen noch die hinzugefügt werden, die den durch
doppelte Schraffur in Fig. 5 angedeuteten Feldern entsprechen.
Um nun diese neuen Verriegelungen auszuführen, die dort notwendig sind, wo Teile
der einzustellenden Fahrstraße von anderen Fahrstraßen ,mitbenutzt werden, ordnet man
in einer zweiten Ebene der Tafel eine zweite Reihe von Schwinghebeln und Stangen, die
den schon erwähnten ganz ähnlich sind, aber in geringerer Anzahl an (Fig. 13).
Die in dieser zweiten Ebene angeordneten Schwinghebel haben auch Rollen, die den
Ausschnitten einer zweiten Nockenscheibe C1 entsprechen. Diese sind wie die ersten auf
den Hebelachsen (Fig. 8) ein wenig vor den Nockenscheiben c der unbedingt notwendigen
Verriegelungen befestigt.
Wenn der Hebel 34, der die Strecke C-P der Gleisanlage (Fig. 2) beherrscht, gedreht
wird, so verriegelt er in der ersten Verriegelungsebene (Fig. 12) die Hebel der durch einfache
Schraffur angedeuteten Felder der Fig. 5 und in der zweiten Verriegelungsebene die
Hebel der doppelt schraffierten Felder. Dadurch, daß man die Nockenscheibe C1 (Fig. 13)
in der zweiten Verriegelungsebene des Hebels 34 dreht, drückt man den Schwinghebel d1
weg, der auf die Stangen 11 und 12 einen Zug in der Richtung des Pfeiles ausübt und
sie feststellt. Durch den Winkelhebel ex übt
die Stange 12 einen Zug auf die Stange 14 aus, die die Hebel b und d der Felder 13
und 23 feststellt und ihre Rollen in die Ausschnitte der den entsprechenden Stellhebeln
gehörenden Nockenscheiben C1 drückt, so daß diese Hebel verriegelt werden. Auf dieselbe
Weise übt die Stange 11 durch den Winkel e2
einen Zug auf die Stange 13 aus, die nun die Schwinghebel d in die Ausschnitte der
Nockenscheiben der Stellhebel 45 und 46 drückt und dadurch diese verriegelt. '
= Dasselbe trifft auch bei irgendeinem anderen über oder unter der Diagonale angeordneten
Stellhebel zu.
Es kann nun noch vorkommen, z. B. bei doppelten Kreuzungen, daß die Richtung der
Zugbewegungen auf einer Strecke Einfluß auf die Verriegelungen der zweiten Ebene hat.
Aus Fig. 3, die eine solche Anordnung mit doppelter Kreuzung darstellt, auf deren Gleisen
nur in bestimmten Richtungen gefahren werden soll, ergibt sich, daß die Strecken A-O
(Hebel 13) und B-O (Hebel 23), die den linken Strang des Quergleises g-h benutzen, der
Fahrstraße C-P, die denselben Strang durchfährt, feindlich sind; sie sind dagegen der
entgegengesetzt gerichteten Zugbewegung P-C nicht feindlich, wenn diese nicht den erwähnten
Strang g-h benutzt, sondern den Strang p-o. Da die beiden Strecken P-C und
C-P an denselben Punkten P und C enden, so werden sie durch denselben Hebel 34 bedient.
Die Auswahl der Verriegelungen muß also allein durch die Drehrichtung des Hebels
erfolgen. Ebenso machen die Zugbewegungen Q-D und R-D, die über p-o führen, die Verriegelung
der Strecke C-P nicht nötig, während die Zugbewegungen D-Q und D-R
diese Verriegelung unbedingt erforderlich machen, wenn sie den Strang g-h benutzen.
Um nun die Verriegelungen der doppelten Kreuzung zu bewirken, werden die Verriegelungen
der zweiten Ebene in zwei verschie-
dene Ebenen unterteilt, deren Verriegelungskörper den Strängen gh-ik einerseits und
mn-op andererseits entsprechen. Die diesen Verriegelungen entsprechenden Nockenscheiben
haben nur auf einer Seite Ausschnitte, so daß, wenn man den Hebel in der einen
Richtung dreht, man nur eine der beiden Verriegelungsebenen - benutzt. Die jeweilige
Verriegelung ist also je nach der Drehrichtung des Hebels verschieden.
Der Stellhebel 34 der doppelten Zugbewegung C-P und P-C erhält also eine Nockenscheibe
in der den Quergleisen gh und ik entsprechenden Ebene, deren Ansätze links
vorragen, und in der den Quergleisen mn-op entsprechenden Ebene eine Nockenscheibe mit
rechts vorragenden Ansätzen. Wenn also, um die Strecke von C nach P über g-h herzustellen
, der Hebel 34 rechtsherum nach oben gedreht wird, verriegelt man die Felder, die der Strecke g-h und i-k entsprechen;
alle Zugbewegungen, die diese Strecke schneiden oder treffen, sind dann gesperrt. Dabei
werden aber die Verriegelungen, die den Quergleisen m-n und o-p entsprechen, nicht
eingestellt. Dasselbe gilt umgekehrt für die Strecke von P nach C über p-o.
Endlich können noch einige Hebel mit besonderen, ' durch außergewöhnliche oder ört-
liehe Verhältnisse bedingten Verriegelungen versehen werden, die keinem der erwähnten
Gesetze folgen. Sie bilden in der Tafel eine dritte, den beiden früher erwähnten Ebenen
parallele Ebene, deren Abmessungen sich mit der Anzahl und der Wichtigkeit dieser Verriegelungen
ändern (s. Nockenscheibe C2 in Fig. 9)..
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:I. Verriegelungseinrichtung für Weichen- und Signalstellwerke, bei denen die zwei Gleisgruppen verbindenden Fahrstraßen durch je einen an einer Tafel in den Schnittpunkten von wagerechten und senkrechten, den beiden Gleisgruppen entsprechenden Reihen angeordneten Stellhebel eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungskörper auf den Achsen der Stellhebel in drei Ebenen untergebracht sind, und daß die Verriegelungskörper der ersten Ebene zur Verriegelung der feindlichen Fahrstraßen dienen, die die einzustellende Fahrstraße kreuzen oder in sife einmünden, die der zweiten Ebene zur Verriegelung solcher Fahrstraßen, die einen Teil der einzustellenden Fahrstraße mitbenutzen, während die der dritten Ebene für außergewöhnliche, aus örtlichen Verhältnissen sich ergebende Verriegelungen vorgesehen werden können.
- 2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch I1. dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungen der zweiten Ebene wiederum in zwei Ebenen unterteilt sind und eine von zwei Fahrstraßen, die nur in einer Richtung befahren werden, je nach der Drehrichtung des Stellhebels verriegeln, sobald zwei solcher Fahrstraßen an Stelle einer nach beiden Richtungen befahrbareren treten, die einen Teil der einzustellenden Fahrstraße mitbenutzen würde.
- 3. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungskörper aus Nockenscheiben bestehen, gegen die sich die Rollen zweier Doppelhebel, die an je einem, den senkrechten und den wagerechten Feldern der Stellwerkstafel entsprechenden Gestänge angreifen, und die Rolle eines in beide Gestänge mit Spiel eingreifenden WTinkelhebels legen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198904C true DE198904C (de) |
Family
ID=461668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198904D Active DE198904C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198904C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013000034U1 (de) | 2012-03-30 | 2013-03-18 | Peter Ernst A. Dosterschill | Schutzelement für Krawatte |
-
0
- DE DENDAT198904D patent/DE198904C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013000034U1 (de) | 2012-03-30 | 2013-03-18 | Peter Ernst A. Dosterschill | Schutzelement für Krawatte |
| DE102013000045A1 (de) | 2012-03-30 | 2013-10-02 | Peter Ernst A. Dosterschill | Schutzelement für Krawatte |
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