DE19902561A1 - Verschluß mit Sperrklinke und Drehfalle - Google Patents

Verschluß mit Sperrklinke und Drehfalle

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Verschluß mit von einer Sperrklinke (10) in einer Schließstellung verrastbaren und nach einen durch Betätigen eines Sperrklinken-Betätigungsorgans (28) verursachten Schwenken der Sperrklinke (10) aus dieser Sperrstellung in eine Freigabestellung verlagerbaren Drehfalle (4). Zwecks Erzielung einer erhöhten Einbruchs- und Crashsicherheit schlägt die Erfindung vor, dass die Sperrklinke (10) in ihrer Sperrstellung von einem bei Betätigung des Sperrklinken-Betätigungsorgans (28) vorauslösbaren Blockierglied (22) bewegungsblockiert ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Verschluß mit von einer Sperrklinke in einer Schließstellung verrastbaren und nach einem durch Betätigen eines Sperrklinken-Betäti­ gungsorganes verursachten Schwenken der Sperrklinke aus dieser Sperrstellung in eine Freigabestellung verlager­ baren Drehfalle.
Derartige bekannte Verschlüsse werden vornehmlich an Türen und Heckklappen von Personenkraftfahrzeugen einge­ setzt. Das Auslösen des Verschlusses aus seiner Sperr­ stellung verlangt eine willensbetonte Verlagerung des Sperrklinken-Betätigungsorganes verbunden damit, daß die Sperrklinke aus ihrer die Drehfalle sichernden Sperrstellung verschwenkt. Bei einem Diebstahlversuch besteht die Möglichkeit, mittels eines Einbruchswerkzeu­ ges die Sperrklinke aus ihrer Sperrstellung zu verla­ gern, was das anschließende Öffnen der Tür bzw. Klappe erlaubt. Auch bei einem Crash kann es geschehen, daß auf die Sperrklinke wirkende Trägheitsbelastungen zu einem Ausheben der Sperrklinke aus ihrer Sperrstellung führen.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrun­ de, einen gattungsgemäßen Verschluß von erhöhter Ein­ bruchs- und Crashsicherheit anzugeben.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einem Verschluß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 ge­ löst, wobei darauf abgestellt ist, daß die Sperrklinke in ihrer Sperrstellung von einem bei Betätigung des Sperrklinken-Betätigungsorgans vorauslösbaren Blockier­ glied bewegungsblockiert ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Verschluß der in Rede stehenden Art von erhöhter Einbruchssicherheit realisiert. Bei einem unbefugten Öffnungsversuch durch unmittelbaren Angriff an der Sperrklinke läßt sich diese nicht aus ihrer die Drehfalle sichernden Stellung verlagern. Dies wird nämlich durch das Blockierglied verhindert. Einhergehend resultiert hieraus auch eine Massensperre. Bei einem Crash und den dabei auf die Sperrklinke einwirkenden Trägheitskräften verbleibt die Sperrklinke infolge des Blockiergliedes ebenfalls in ihrer Sperrstellung. Um die Sperrklinke außer Sperrein­ griff zu bringen, ist des erforderlich, das Sperrklin­ ken-Betätigungsorgan zu verlagern. Es erfolgt dabei nicht eine sofortige Mitnahme der Sperrklinke, sondern es wird über das Sperrklinken-Betätigungsorgan zunächst das Blockierglied in eine Auslösestellung gebracht. Ist dieses geschehen, bewirkt eine weitere Verlagerung des Sperrklinken-Betätigungsorgans ein Verschwenken der Sperrklinke aus der die Drehfalle sichernden Sperrstel­ lung. Sobald die Sperrklinke die Drehfalle freigibt, kann diese sich verlagern und das Öffnen der Tür, Klap­ pe etc. erlauben. Erfindungsgemäß ist dabei so vorge­ gangen, daß das Betätigungsorgan ein auf der Sperrklin­ ke angelenkter, um einen Freigang zur Sperrklinke gegen einen Anschlag derselben schwenkbarer Hebel ist mit einer Steuerschräge zum Verlagern des Blockiergliedes. Im Detail sieht dies so aus, daß zunächst bei der Verla­ gerung des Betätigungsorgans zwecks Herbeiführung der Freigabestellung der Sperrklinke die Steuerschräge des Betätigungsorgans das Blockierglied verschwenkt. Im Verlauf der weiteren Schwenkbewegung des hebelartigen Betätigungsorgans beaufschlagt dieses einen Anschlag der Sperrklinke und verschwenkt diese aufgrund des zuvor verlagerten Blockiergliedes. Auch bezüglich desselben handelt es sich um einen Hebel, der mit sei­ nem Hebelarm in der Blockierstellung vor einem Sperr­ klinken-Abschnitt liegt und durch Verschwenken vor die Mündung einer Ausweichnische der Sperrklinke bringbar ist. Über die Steuerschräge wird bei der Öffnungsverla­ gerung das hebelartige Blockierglied so verschwenkt, daß sein Hebelarm sich von dem Sperrklinken-Abschnitt entfernt und in den Bereich der Ausweichnische ge­ langt. Im weiteren Verlauf der Öffnungsverlagerung kann dann das Betätigungsorgan unter Beaufschlagen des sperrklinkenseitigen Anschlages die Sperrklinke verla­ gern, wobei der Hebelarm in die Ausweichnische der Sperrklinke eintaucht. Ein störungsfreier Funktionsab­ lauf des Verschlusses ist dadurch realisiert, daß ein zweiter Arm des Blockiergliedes mit einer Steuerkurve der Drehfalle derart zusammenwirkt, daß er in der Frei­ gabe- und Vorraststellung außerhalb der Blockierstel­ lung gehalten wird. Erst in der Endphase der Drehverla­ gerung der Drehfalle in ihre Hauptraststellung gibt die Steuerkurve der Drehfalle den zweiten Arm des Blockier­ gliedes frei, so daß das Blockierglied verschwenken kann und dadurch das Verlagern der Sperrklinke in ihre Eingriffsstellung zur Drehfalle zuläßt. Mit diesem Bewegungsablauf tritt das Blockierglied mit seinem entsprechenden Hebelarm vor den Sperrklinken-Abschnitt und blockiert damit die Sperrklinke. Eine Doppel­ funktion erfüllt das Blockierglied dadurch, daß dessen zweiter Arm in der der Raststellung zugeordneten Bloc­ kierstellung vor einem in Öffnungsdrehrichtung weisen­ den Vorsprung der Drehfalle liegt. Somit blockiert das Blockierglied sowohl die Sperrklinke als auch die Dreh­ falle. Bautechnisch günstig ist es, wenn das Betäti­ gungsorgan um die Schwenkachse der zweiarmigen Sperr­ klinke drehbar angelenkt ist. Es genügt demnach eine einzige Achse für die Sperrklinke und das Betätigungsor­ gan. Ein weiteres vorteilhaftes steuerungstechnisch günstiges Merkmal ist darin zu sehen, daß das Blockier­ glied in Richtung seiner Blockierstellung federbeauf­ schlagt ist. Schließlich ist noch hervorzuheben, daß die Steuerschräge des Betätigungsorgans mit einem Steu­ erzapfen des Blockiergliedes zusammenwirkt und sich in eine den Steuerzapfen überfahrende Halteflanke fort­ setzt. Nachdem das Betätigungsorgan bei der Öffnung des Verschlusses mit seiner Steuerschräge den Steuerzap­ fen überfahren und damit das Blockierglied in eine Freigabestellung verlagert hat, verbleibt dieses in der Freigabestellung, und zwar durch das Zusammenwirken der Halteflanke und des Steuerzapfens. Erst in der Endpha­ se des zurückschwenkenden Betätigungsorgans bei geöffne­ tem Verschluß gibt die Steuerflanke den Steuerzapfen des Blockiergliedes frei. Dann stützt sich dessen zweiter Arm an der Steuerkurve der Drehfalle ab, so daß die Freigabestellung des Blockiergliedes zur Sperrklin­ ke fortbesteht.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen erfindungs­ gemäß gestalteten Verschluß in seiner Offen­ stellung,
Fig. 2 in perspektivischer Explosionsdarstellung die wesentlichen Bauteile des Verschlusses,
Fig. 3 eine Darstellung wie Fig. 1, jedoch die Vor­ raststellung betreffend,
Fig. 4 die Folgedarstellung der Fig. 3, wobei der Verschluß sich in der Hauptraststellung befin­ det und
Fig. 5 das Sperrklinken-Betätigungsorgan in seiner Auslösestellung unter Freigabe der Drehfalle.
Der schematisch veranschaulichte, als Ganzes mit der Ziffer 1 bezeichnete Verschluß besitzt ein strichpunk­ tiert dargestelltes Verschlußgehäuse 2, welches in der Regel zwei parallel zueinander verlaufende Gehäuseplat­ ten aufweist, zwischen denen das Verschlußeingerichte angeordnet ist.
Im einzelnen trägt das Verschlußgehäuse 2 eine Lagerach­ se 3 für eine Drehfalle 4. Dieselbe ist als Gabelfalle ausgestaltet und weist ein Gabelmaul 5 auf mit beider­ seits desselben sich erstreckenden Gabelschenkeln 6, 7. Endseitig formen dieselben Haken 8 bzw. 9 zum Zusam­ menwirken mit einer Sperrklinke 10. In Gegenüberlage zum Gabelmaul 5 formt die Drehfalle 4 eine konzentrisch zur Lagerachse 3 verlaufende Steuerkurve 11, welche einen materialeinheitlich von der Drehfalle 4 ausgehen­ den Vorsprung 12 flankiert. Der Gabelschenkel 6 bildet in Verbindung mit dem Vorsprung 12 eine Stützschulter 13. An der Drehfalle 4 greift eine nicht veranschau­ lichte Feder an, welche die Drehfalle in Pfeilrichtung x, also entgegen Uhrzeigerrichtung, belastet. Begrenzt ist die Verschwenkung der Drehfalle in der Offenstel­ lung gemäß Fig. 1 durch einen gehäuseseitigen Anschlag 14.
Die mit der Drehfalle 4 zusammenwirkende Sperrklinke 10 ist als Doppelhebel ausgeführt. Der in den Zeichnungen nach unten weisende Klinkenarm 15 formt an seiner der Drehfalle 4 zugekehrten Flanke eine Rastnische 16 zum formschlüssigen Eintritt des Hakens 8 bzw. 9. Der gegenüber dem Klinkenarm 15 länger ausgebildete, andere Klinkenarm 17 ist endseitig mit einem seine Breitfläche überragenden zapfenartigen Anschlag 18 versehen. Die Schwenkachse der Sperrklinke 10 ist mit der Ziffer 19 bezeichnet. Die Schwenkachse 19 ist ihrerseits an dem Verschlußgehäuse 2 festgelegt und erstreckt sich auf gleicher Höhe mit der Lagerachse 3.
Unterhalb des Anschlages 18 bildet der Klinkenarm 17 an der der Drehfalle 4 zugekehrten Seite eine Ausweichni­ sche 20 aus. Der jenseits dieser Ausweichnische 20 liegende, den Anschlag 18 tragende Sperrklinken-Ab­ schnitt 21 wirkt zusammen mit einem doppelarmig gestal­ teten, um einen Anlenkzapfen 34 des Verschlußgehäuses 2 schwenkbaren Blockierglied 22. In der Hauptraststel­ lung gemäß Fig. 4 ist die Sperrklinke 10 infolge Feder­ wirkung so verschwenkt, daß der Haken 9 der Drehfalle 4 in der Rastnische 16 des Klinkenarmes 15 einliegt. Eine nicht veranschaulichte Feder beaufschlagt die Sperrklinke entgegen Uhrzeigerrichtung in Pfeilrichtung y. Die Anschlagbegrenzung für die Sperrklinke 10 bil­ det ein verschlußgehäuseseitiger Zapfen 23. In dieser Position erstreckt sich der eine Hebelarm 24 des als Doppelhebel ausgeführten Blockiergliedes 22 mit seinem Stirnende vor dem Sperrklinken-Abschnitt 21 und ober­ halb der Mündung der Ausweichnische 20. Eine Verlage­ rung der Sperrklinke 10 in Freigabestellung zur Drehfal­ le 4 ist daher nicht möglich. In dieser Stellung er­ streckt sich der zweite Arm 25 des Blockiergliedes 22 bis vor die vom Vorsprung 12 gebildete Stützschulter 13 der Drehfalle 4, so daß auch deren Rückdrehung zusätz­ lich noch gesichert wird. Eine nicht veranschaulichte Feder beaufschlagt das Blockierglied 22 in Uhrzeiger­ richtung u in diese Blockierstellung.
Der erste Arm 24 des Blockiergliedes trägt mit Abstand vom freien Ende des ersten Armes 24 einen Steuerzapfen 26, vor welchem sich in der Hauptraststellung gemäß Fig. 4 eine Steuerschräge 27 eines Sperrklinken-Betäti­ gungsorgans 28 erstreckt. Bezüglich desselben handelt es sich um einen winkelförmigen Hebel, dessen längerer Hebelarm 29 an seinem freien Ende um die Schwenkachse 19 der Sperrklinke 10 verlagerbar ist. Eine nicht veranschaulichte Feder belastet das Betätigungsorgan 28 um die Schwenkachse 19 in Richtung des Pfeiles z. Begrenzt ist die Schwenkverlagerung des hebelartigen Betätigungsorgans 28 durch den Zapfen 23, bezogen auf die Hauptraststellung gemäß Fig. 4. Der andere Hebel­ arm 30 formt die vorgenannte Steuerschräge 27, welche mit ihrem Mittelbereich vor dem Steuerzapfen 26 liegt.
Das oberhalb der Sperrklinke 10 in einer Parallelebene zu dieser angeordnete Betätigungsorgan 28 besitzt im Bereich des Winkelscheitels des winkelförmigen Hebels eine Mitnahmeschulter 31, welche sich mit Abstand vor dem sperrklinkenseitigen Anschlag 18 erstreckt. Demge­ mäß besteht ein Freigang zwischen dem Betätigungsorgan 28 und dem Anschlag 18.
Vornehmlich wird der Verschluß 1 der Tür oder der Heck­ klappe zugeordnet. Das mit dem Verschluß 1 zusannenwir­ kende Gegenschließteil 32 ist dagegen karosserieseitig verankert.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
In der Offenstellung des Verschlusses 1 gemäß Fig. 1 stützt sich die Sperrklinke 10 mit ihrem Klinkenarm 15 infolge Federbelastung an dem Gabelschenkel 6 der Dreh­ falle 4 ab. In dieser Position liegt der zweite Arm 25 des Blockiergliedes federbeaufschlagt auf der Steuerkur­ ve 11 der Drehfalle 4 auf. In dieser Offenstellung ragt der querschnittskleinere Endbereich des ersten Aires 24 teilweise in die Ausweichnische 20 hinein. Das Betätigungsorgan 28 stützt sich unter der Wirkung der ihm zugeordneten Feder an dem gehäuseseitigen Zap­ fen 23 ab.
Bei dem nun folgenden Schließen der Tür bzw. Heckklappe gelangt das Gegenschließteil 32 in das Gabelmaul 5 der Drehfalle 4 und erzwingt eine Drehverlagerung dersel­ ben, bis der Haken 8 des Gabelschenkels 6 rastend in die Rastnische 16 der Sperrklinke 10 eintaucht. Hier­ durch wird die Vorraststellung gemäß Fig. 3 des Ver­ schlusses 1 realisiert. In dieser erhält das Blockier­ glied 22 weiterhin seine Abstützung an der Steuerkurve 11 der Drehfalle 4.
Mit dem Fortsetzen der Schließbewegung erzwingt das Gegenschließteil 32 eine weitere Schwenkverlagerung der Drehfalle 4 in Uhrzeigerrichtung. Die Sperrklinke 10 weicht geringfügig in Uhrzeigerrichtung aus, so daß der erste Arm 24 des Blockiergliedes 22 tiefer in die Aus­ weichnische 20 eintaucht. Kurz bevor der Haken 9 des Gabelschenkels 7 in die Rastnische 16 der Sperrklinke 10 eingreift, verliert das Blockierglied 22 seine Ab­ stützung an der Steuerkurve 11. Das bedeutet, daß das freie Ende des zweiten Armes 25 des Blockiergliedes 22 in den Bereich vor die Stützschulter 13 der Drehfalle 4 gelangt. Sobald der Haken 9 mit der Rastnische 16 fluchtet, kann sich die Sperrklinke 10 in Pfeilrichtung y verschwenken. Hierdurch wird der erste, innerhalb der Ausweichnische 20 eingetretene Arm 24 des Blockier­ gliedes 22 freigegeben, so daß dieses aufgrund der Federbelastung in Uhrzeigerrichtung u verschwenkt. Der erste Arm 24 tritt vor den Sperrklinken-Abschnitt 21, während der zweite Arm 25 sich blockierend vor die Stützschulter 13 legt. Der Verschluß 1 nimmt dadurch die Hauptraststellung gemäß Fig. 4 ein, in welcher der Steuerzapfen 26 vor der Steuerschräge 27 des Betäti­ gungsorgans 28 liegt.
Um die Tür bzw. Klappe öffnen zu können, ist das Sperr­ klinken-Betätigungsorgan 28 entgegen Federbelastung in Uhrzeigerrichtung zu verschwenken. Aufgrund der gegen den Steuerzapfen 26 tretenden Steuerschräge 27 verschwenkt das Blockierglied 22 in die Stellung gemäß Fig. 5. Nach Durchlaufen des Freiganges zwischen Mit­ nahmeschulter 31 und Anschlag 18 beaufschlagt die Mit­ nahmeschulter 31 den Anschlag 18 und verschwenkt die Sperrklinke 10 entgegen Federbelastung in Uhrzeigerrich­ tung. Danach erhält der Steuerzapfen 26 Abstützung an der sich an die Steuerschräge 27 anschließenden Halte­ flanke 33, welche konzentrisch zur Schwenkachse 19 verläuft. Während dieser Verlagerung taucht der erste Arm 24 bzw. dessen freies Ende vollends in die Ausweich­ nische 20 der ihre Freigabestellung einnehmenden Sperr­ klinke 10 ein. Sobald die Beaufschlagung des Auslöseor­ gans 28 entfällt, kehrt dieses in die Stellung gemäß Fig. 1 zurück. Ferner erhält die Sperrklinke 10 Abstüt­ zung an der Drehfalle 4, welch letztere sich in die Ausgangsstellung zurückdrehen kann aufgrund des das Gabelmaul 5 verlassenden Gegenschließteils 32. Es kann danach ein neuer Schließvorgang, wie vorbeschrieben, erfolgen.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­ lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (8)

1. Verschluß mit von einer Sperrklinke (10) in einer Schließstellung verrastbaren und nach einem durch Betä­ tigen eines Sperrklinken-Betätigungsorgans (28) verur­ sachten Schwenken der Sperrklinke (10) aus dieser Sperr­ stellung in eine Freigabestellung verlagerbaren Drehfal­ le (4), dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (10) in ihrer Sperrstellung von einem bei Betätigung des Sperrklinken-Betätigungsorgans (28) vorauslösbaren Blockierglied (22) bewegungsblockiert ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (28) ein auf der Sperrklinke (10) angelenkter, um einen Freigang zur Sperrklinke (10) gegen einen Anschlag (18) derselben schwenkbarer Hebel ist mit einer Steuerschrä­ ge (27) zum Verlagern des Blockiergliedes (22).
3. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Blockierglied (22) ein Hebel ist, der mit seinem Hebelarm (24) in der Blockierstellung vor einem Sperrklinken-Abschnitt (21) liegt und durch Verschwenken vor die Mündung einer Ausweichnische (20) der Sperrklinke (10) bringbar ist.
4. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein zweiter Arm (25) des Blockiergliedes (22) mit einer Steuerkurve (11) der Drehfalle (4) der­ art zusammenwirkt, daß er in der Freigabe- und Vorrast­ stellung außerhalb der Blockierstellung gehalten wird.
5. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der zweite Arm (25) in der der Raststel­ lung zugeordneten Blockierstellung vor einem in Öff­ nungsdrehrichtung weisenden Vorsprung (12) der Drehfal­ le (4) liegt.
6. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Betätigungsorgan (28) um die Schwenk­ achse (19) der zweiarmigen Sperrklinke (10) drehbar angelenkt ist.
7. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Blockierglied (22) in Richtung seiner Blockierstellung federbeaufschlagt ist.
8. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Steuerschräge (27) des Betätigungsor­ gans (28) mit einem Steuerzapfen (26) des Blockierglie­ des (22) zusammenwirkt und sich in eine den Steuerzap­ fen (26) überfahrende Halteflanke (33) fortsetzt.
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